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DE912227C - Sicherungseinrichtung fuer Seilbahnkupplungen - Google Patents

Sicherungseinrichtung fuer Seilbahnkupplungen

Info

Publication number
DE912227C
DE912227C DEE3556A DEE0003556A DE912227C DE 912227 C DE912227 C DE 912227C DE E3556 A DEE3556 A DE E3556A DE E0003556 A DEE0003556 A DE E0003556A DE 912227 C DE912227 C DE 912227C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
safety device
clutch lever
lever
coupling
hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE3556A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Lienhard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisen & Stahlwerke Oehler & Co
Original Assignee
Eisen & Stahlwerke Oehler & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eisen & Stahlwerke Oehler & Co filed Critical Eisen & Stahlwerke Oehler & Co
Application granted granted Critical
Publication of DE912227C publication Critical patent/DE912227C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

(WiGBI. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 28. MAI 1954
E 3556II120 a
Gegenstand der Erfindung ist eine Sicherungseinrichtung für Seilbahnkupplungen, die einen an dem fest mit dem Zugseil verbundenen Gehänge befestigten Hakenteil aufweisen, an dem ein in der Schließstellung das Hakenmaul wenigstens teilweise verschließender Backenteil schwenkbar angeordnet ist, der mittels eines durch in den Stationen angeordnete Steuermittel bewegten Kupplungshebels in und außer Schließstellung gebracht werden kann. Die erfindungsgemäße Einrichtung zeichnet sich durch einen in der Sicherungstellung eine Änderung der gegenseitigen Lage von Hakenteil und Backenteil verhindernden Riegel aus, der durch den Kupplungshebel gesteuert wird.
Der Kupplungshebel kann dabei auf dem Backen^ teil drehbar gelagert und seine Drehbewegung kann begrenzt sein. Er kann des weiteren einen Finger aufweisen, welcher mit dem Riegel zusammenarbeitet und diesen je nach der Verdrehrichtung des Kupplungshebels in und außer Sicherungsstellung bringt. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, den Kupplungshebel so anzuordnen, daß er seitlich über die Kupplung hinaussteht und daß er nach erfolgter Verdrehung durch ein weiteres Anheben seines Tasters den Backenteil in die geöffnete Stellung überführt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Hinteransicht und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. i.
Der Hakenteil ι ist mit dem Gehänge 2 verschweißt, das mit dem nicht dargestellten Zugseil verbunden ist. Der genannte Hakenteil weist ein
durch die Rippe 3 und den Fortsatz 4 begrenztes Hakenmaul 5 auf. Das Ende des Fortsatzes 4 ist durchbohrt und dient der Aufnahme der Achse 6, welche als Schraubenbolzen ausgebildet und durch die gesicherte Mutter 7 in ihrer Lage gehalten ist. Beidseitig des Fortsatzes 4 ist je eine Backe 8 und 9 drehbar gelagert. Die beiden Backen 8 und 9 sind als einarmige Hebel ausgebildet und bestehen im wesentlichen aus dem eigentlichen Verschlußhebel
xo 10 bzw. 11 und sind je mit einem in bezug auf die Achse der Verschlußhebel seitlichen Fortsatz 12· bzw. 13 ausgerüstet. Die beiden Fortsätze 12 und 13 sind auf der Rückseite des Hakens unter Zwischenschaltung des Abstandhalters 22 durch den Schraubenbolzen 16 miteinander verbunden und bilden auf diese Weise einen starren um die Achse 6 verschwenkbaren Rahmen, der als Backenteil bezeichnet wird. Auf der Rückseite des Hakenteiles 1 ist ein Vorsprung 17 vorgesehen, in dessen Bohrung
ao ein weiterer Schraubenbolzen 18 eingesteckt und gesichert ist, mittels dessen zwei Bleche 19 und 20 eingespannt sind, zum Zwecke der Sicherung der Lage eines in eine entsprechende Schwalbenschwanznut eingeschobenen, beispielsweise aus
as Leder gefertigten Auflagers 21. Eine der unteren Ecken der Bleche 19 und 20 (190, 20") ist zur Sicherung der Mutter und des Schraubenkopfes der Bolzenschraube 18 nach oben umgebogen. Auf dem genannten Auflager 21 ruht der Abstandhalter 22 auf, so daß in der Ruhelage das Backenstück im Drehpunkt 6 und im Auflager 21 gehalten ist. Der Backenfortsatz 12 weist ferner ein Auge 23 auf, in dem 'die Achse 24 fest gelagert ist. Um diese Achse
24 ist der Kupplungshebel 25 frei verschwenkbar gehalten, wobei eine einerseits am Kupplungshebel 25 und andererseits an der Achse 24 befestigte Torsionsfeder 26 bestrebt ist, den Kupplungshebel
25 in Fig. 2 im Uhrzeigersinn zu verdrehen. Der Kupplungshebel 25 besteht aus dem Taster 27, dem Hebelarm 28, der Lagergabel 29, deren einer Arm 30 sich fortsetzt und an seinem freien Ende das Gegengewicht 31 (Fig. 1 und 3) trägt. Der Hebelarm 28 weist einen nach unten zeigenden Finger 32 (Fig. 2) auf. In einem weiteren Auge 33 des Backenfortsatzes 12 ist der Riegel 34 gleitbar gelagert, in dessen Achse im Hakenteil 1 eine Bohrung 35 (Fig· 3) vorgesehen ist, in die er je nach seiner Stellung eintreten kann. Ist er in die Bohrung 35 eingetreten, so ist die Sicherungsstellung erreicht, und eine relative Bewegung zwischen Hakenteil und Backenteil 12, 13 ist unmöglich. Der Riegel 34 besteht aus dem eigentlichen Riegelkörper 36 und dem geschlitzten Steuerfortsatz 37, dessen beide Schenkel 37a und 37& an ihren hinteren Enden durch den Stift 38 verbunden sind. Die gegenseitige Lage des Kupplungshebels 25 und des Riegels 34 ist nun so gewählt, daß der Finger 32 in die durch die Hinterseite des Riegelkörpers 36 und die Schenkel 37° und 376 sowie den Stift 38 gebildete Öffnung eintritt (Fig. 2).
Aus diesem konstruktiven Aufbau ergibt sich folgende Wirkungsweise: Geht man vom Betriebszustand aus, wo der in Fig. 1 im Schnitt gezeigte Kupplungsteil 39 des Fahrzeuges im Hakenmaul gefangen ist und der Riegel 34 in die Bohrung 35 hineinreicht (Fig. 1), d. h. wo die Kupplung vollzogen und gesichert ist und das Fahrzeug samt Gehänge in Richtung des Pfeiles fortbewegt wird, so spielen sich in bezug auf die Entkupplung die folgenden Vorgänge ab. Es wird dabei als bekannt vorausgesetzt, daß der Kupplungsteil des Fahrzeuges mit Rollen versehen ist, welche dazu bestimmt sind, auf Schienen in den Stationen aufzulaufen, und daß des weiteren im Bereich des in bezug auf die Fahrtrichtung seitlich herausstehenden Kupplungshebels weitere Schienen 41 vorgesehen sind, welche als Steuermittel für den Kupplungshebel dienen. Trifft das auf diese Weise gekuppelte Fahrzeug in einer derart ausgerüsteten Station ein, so wird der Taster 27 des Steuerhebels 25 durch die ansteigenden Schienen 41 um einen gewissen Betrag angehoben (von Stellung I nach Stellung II in Fig. 2). Dadurch verdreht sich der Kupplungshebel um seine Drehachse 24 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 2). Dies hat zur Folge, daß der Finger 32 gegen den Stift 38 stößt und auf diese Weise den Riegelkörper 36 um einen solchen Betrag herauszieht, daß er gänzlich aus der Bohrung des Hakenteiles heraustritt. In diesem Betriebszustand ist das Fahrzeug immer noch gekuppelt, aber entsichert. Die Abmessungen sind dabei so gewählt, daß, wenn der Kupplungshebel 25 die für die Entsicherung notwendige Verdrehung ausgeführt hat, das Gegengewicht 3 r auf dem Ende des Backenfortsatzes 13 aufliegt, so daß der Kupplungshebel keine weitere Verdrehung mehr ausführen kann. Der herausgezogene Riegel wird in diesem Falle durch den Finger 32 am Herausfallen gehindert. In der Weiterfahrt steigen die Steuerschienen 41 weiter an, und der Taster 27 wird um einen weiteren Betrag angehoben (von Stellung II nach Stellung III in Fig. 2). Da er sich nunmehr nicht mehr verdrehen kann, wird der ganze Kupplungshebel und mit ihm das Backenstück nach oben gehoben bzw. es verdreht sich das Backenstück um seine Drehachse 6. Das Maß der Verdrehung ist dabei so groß, daß die Verschlußhebel 10 und 11 aus dem Lichtraum des Hakenmaules 5 heraustreten und so das Hakenmaul freigeben. Es besteht jetzt keine Kupplungsverbindung mit dem Kupplungsstück des Fahrzeuges mehr, und das Backenstück hat die in Fig. 1 strichpunktiert angedeutete Entkupplungsstellung erreicht. Während dieser Zeit ist der Kupplungsteil des Fahrzeuges auf nicht dargestellte Weise vermittels seiner Rollen auf entsprechende Schienen aufgelaufen, die gegenüber der Horizontalen abfallen, sobald der Backenteil die Entkupplungsstellung (strichpunktiert Fig. 1) erreicht hat. Der Neigungswinkel der abfallenden Schienen ist dabei so gewählt, daß das Fahrzeug gegenüber dem Zugseil beschleunigt wird, so daß sein Kupplungsteil in der Fahrtrichtung aus dem Hakenmaul des Hakenteiles ι austritt und so die Verbindung mit dem Gehänge löst.
Bei schlagartiger Bewegung der Kupplung von oben nach unten würde, wenn kein Gegengewicht 31
vorgesehen wäre, der Hebel 28 infolge seines Beharrungsvermögens entgegen der Wirkung der Torsionsfeder 26 im Gegenuhrzeigersinn verdreht. Dies hätte ein Herausziehen des Riegels 34 aus der Bohrung 35 und damit ein Entsichern der Kupplung zur Folge. Eine solche Verdrehung des Hebels 28 wird durch die vom Gegengewicht 31 erzeugte Kraft verhindert.
Die gleichen Vorgänge wiederholen sich beim Kupplungsvorgang in umgekehrter Reihenfolge. Das Gehänge mit dem Hakenstück 1 nähert sich ibei hochgehobenem Backenstück dem Kupplungsteil 39 des Fahrzeuges von hinten, holt diesen Kupplungsteil ein; wäre der Verschlußhebel 10 ganz angehoben, so könnte es vorkommen, daß der Kupplungsteil 39 durch das Anschlagen am Kupplungsteil 3 beschleunigt und das Hakenmaul wieder verlassen würde (in das er zuerst ungehindert eingetreten ist), bevor die Verschlußhebel 10 und 11 in Funktion treten.
Die Steuerschiene ist deshalb beim Einkuppelgestell so ausgebildet, daß sie den Taster 27 des Kupplungshebels 25 nur in die in Fig. 2 angedeutete Stellung II hochhebt. Die Kupplung wird somit nur entsichert.
Das vollständige Hochheben der Verschlußhebel ι ο und 11 erfolgt dank der Geschwindigkeitsdifferenz der Kupplung und des mit dem Laufwagen verbundenen Teiles 39 durch den letzteren selbst. Nach dem Einkuppeln fallen die Hebel 10 und 11 infolge ihres Eigengewichts herunter und versperren dem Teil 39 den Austritt.
In der vorgenannten Stellung II ist die Kupplung vollzogen, aber noch nicht gesichert. Eine spätere Senkung der Steuerschienen bewirkt unter dem Einfluß der Feder 26 eine Verdrehung des Kupplungshebels um seine Drehachse 24 (StellungI) und gleichzeitig das Eintreten des Riegels 34 in die Bohrung 35 des Hakenstückes 1 unter Einfluß des Fingers 32. In dieser Stellung (I) ist eine Veränderung der gegenseitigen Lage des Hakenstückes einerseits und des Backenstückes andererseits nicht mehr möglich, und die vollzogene Kupplung ist gesichert.

Claims (12)

  1. Patentansprüche:
    i. Sicherungseinrichtung für Seilbahnkupplungen, die einen an dem fest mit dem Zugseil verbundenen Gehänge befestigten Hakenteil aufweisen, an dem ein in der Schließstellung das Hakenmaul wenigstens teilweise verschließender Backenteil schwenkbar angeordnet ist, der mittels eines durch in den Stationen angeordnete Steuermittel bewegten Kupplungshebels in und außer Schließstellung gebracht werden kann, gekennzeichnet durch einen in der Sicherungsstellung eine Änderung der gegenseitigen Lage von Hakenteil (1) und Backenteil (12, 13) verhindernden Riegel (34), der durch den Kupplungshebel (25) gesteuert wird.
  2. 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (25) auf dem Backenteil (12, 13) drehbar gelagert ist und seine Drehbewegung begrenzt ist.
  3. 3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (25) einen Finger (32) aufweist, welcher mit dem Riegel (34) so zusammenarbeitet, daß dieser je nach der Verdrehrichtung des Kupplungshebels in und außer Sicherungsstellung gebracht wird.
  4. 4. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (25) seitlich über das Profil der Kupplung hinaussteht.
  5. 5. Sicherungseinrichtung nach den Ansprüchen 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (25) nach erfolgter Verdrehung1 durch ein weiteres Anheben seines Tasters (27) den Backenteil in die geöffnete Stellung überführt.
  6. 6. Sicherungseinrichtung, gekennzeichnet durch Ansprüche 4 und 5.
  7. 7. Sicherungseinrichtung, gekennzeichnet durch Ansprüche 3 und 4.
  8. 8. Sicherungseinrichtung, gekennzeichnet durch Ansprüche 3 und 5.
  9. 9. Sicherungseinrichtung, gekennzeichnet durch Ansprüche 3, 4 und 5.
  10. 10. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine den Kupplungshebel (25) in Sicherungsstellung haltende Feder (26).
  11. 11. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Backenteil (12, 13) einen die Drehbewegung des Kupplungshebels (25) begrenzenden Anschlag (bei 13) aufweist.
  12. 12. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel mit einem Gegengewicht (31) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 9504 5.
DEE3556A 1950-07-15 1951-02-20 Sicherungseinrichtung fuer Seilbahnkupplungen Expired DE912227C (de)

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DE (1) DE912227C (de)
FR (1) FR1039705A (de)

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CH284671A (de) 1952-07-31
FR1039705A (fr) 1953-10-09

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