DE912012C - Handhobel mit verstellbarem Hobeleisen - Google Patents
Handhobel mit verstellbarem HobeleisenInfo
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- DE912012C DE912012C DEE4563A DEE0004563A DE912012C DE 912012 C DE912012 C DE 912012C DE E4563 A DEE4563 A DE E4563A DE E0004563 A DEE0004563 A DE E0004563A DE 912012 C DE912012 C DE 912012C
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- Germany
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- plane
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G17/00—Manually-operated tools
- B27G17/02—Hand planes
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
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Description
- Handhobel mit verstellbarem Hobeleisen Die Erfindung betrifft einen Hand- oder Fausthobel, bei dem die Einstellung des Hobeleisens auf eine bestimmte Schnittiefe durch eine auf das Hobeleisen wirkende Stellschraube erfolgt.
- Die bisher bekannten Hand- oder Fausthobel dieser Art haben noch nicht zu einer praktisch wirklich brauchbaren Konstruktion geführt, weil das Aufdrücken des eingestellten Hobeleisens auf seine Auflagefläche im Hobelkörper, das bei den üblichen Hobeln durch Lösen und Festtreiben eines im Spänekasten befindlichen Keiles geschieht, noch in ähnlicher Weise wie durch die Keilbefestigung durch über dem Hobeleisen im Spänekasten gelagerte Klemmhebel erfolgt. Diese Bauart ist nicht nur umständlich in der Ausführung und Handhabung, sie wirkt auch nachteilig auf die Feineinstellung des Hobeleisens ein, weil die Klemmvorrichtungen bei Erzeugung ihres stärksten Druckes notwendigerweise in der Längsrichtung des Hobeleisens und damit unmittelbar auf dessen Einstellung einwirken. Man kennt auch schon Einstellvorrichtungen, bei welchen das Hobeleisen von Stellschrauben getragen wird; solche Einrichtungen sind jedoch völlig unbrauchbar, da ihnen die unmittelbare Auflage des Hobeleisens im Hobelkörper fehlt und dadurch das Hobeleisen beim Arbeit-en zittert.
- Die Mängel sind bei dem Hand- oder Fausthobel der Erfindung dadurch beseitigt, daß das Hobeleisen durch eine federnd gelagerte oder sonstwie federnd wirkende Zugschraube auf seine Auflagefläche im Spänekasten des Hobelkörpers gezogen wird, auf welcher es durch Drehen der Stellschraube in die gewünschte Einstellung zu verschieben ist. Die Zugschraube wirkt so geneigt zur Hobeleisenauflagefläche, daß sie bestrebt ist, das Hobeleisen dauernd zurückzuziehen und dieses einer Rückwärtsdrehung der Stellschraube sofort selbsttätig folgt, wie es einem Vorwärtsdrehen der Stellschraube nachgeben muß. Es bleibt ein dauernder spielfreier Kontakt zwischen Einstell- und Feststellvorrichtung vorhanden. Eine Beeinflussung der Feineinstellung des Hobeleisens ist ausgeschlossen, da das Hobeleisen dauernd, aber nur für die Stellschraube nachgiebig auf seine Auflagefläche aufgepreßt wird, zur Ausführung der Feineinstellung ist nur das Drehen der Stellschraube erforderlich, was sofort auch von jedem Ungeübten vorgenommen werden kann.
- Zweckmäßig wirkt die Stellschraube auf die das Hobeleis#en auf seine Auflagefläche aufpressende, federnde Zugschraube, deren Kopfende gelenkig an dein auf dem Hobeleisen anfliegend-en Spanbrecherdeckel angreift. Die Auflagefläche für das Hobeleisen ist konkav, das Hobeleisen liegt nur an seiner Schneide und an seiner Austrittsstelle aus dem Hobelkörper auf, es ist im übrigen aber frei tragend gehalten. Diese Auflage des Hobeleisens verhindert sein Zittern beim Arbeiten.
- Ein weiterer Vorteil der neuen Einstellvorrichtung ist der vollkommen freie Spandurchlaß im Späneabführkasten des Hobelkörpers, der nicht mehr durch einen Haltekeil beengt wird.
- In der Zeichnung ist der neue Hand- oder Fausthobel in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i den Hobel im Längsschnitt, Abb. 2 die Auflagefläche des Hobeleisens im Längsschnitt, Abb- 3 die Gelenkverbindung der Zugsehraube mit dein Hobeleisen in Ansicht gegen den Spanbrecherdeckel in natürlicher Größe.
- Auf dem Hobeeleisen 5 ist der Spanbrecherdeckel 7 durch die beiden Schrauben 6 festgehalten. Die Erfindung verwendet zwei Schrauben 6, um einer ungewollten Verstellung des Deckels 7 auf dem Hobeleisen 5 entgegenzuwirken.
- Die Auflagefläche des Hobeleisens im Hobelkörper ist konkav gewölbt, so daß das Hobeleisen nur nahe seiner Schneidface und an seiner Austrittsstelle aus dem Hobelkörper aufliegt. Diese frei tragende Lagerung des Hobeleisens sichert dessen Auflage an seiner Schneide und wirkt dein Zittern der Hobeleisenschneide bei dein Arbeiten wirksam entgegen.
- Das liobeleisen wird durch die unter Federwirkung stehende Zugschraube i auf seine Auf- lagefläche aufgedrückt. Die Zugschraube i ist gelenkig mit dem Hobeleisendeckel 7 verbunden, was bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel durch einen auf der -Außenseite des Hobeleisendeckels zwischen zwei Nockenpaaren 8 des Deckels liegenden Querbolzen 9 der Zugstange i geschieht. Die Zugstange i trägt an ihretti freien Ende die Handmutter i i, gegen welche die im Hobelkörper untergebrachte schraubenförrnige Druckfeder io wirkt. Um die Verstellung des Hobeltisens auf gewünschte Spanstärke zu ermöglichen, hat die Zugschraube i in ihrem Durchtrittskanal das notwendige Spiel. Die Einwirkung der Feder io auf die Zugschraube i ermöglicht die Einstellung des Hobeleisens ohne daß es seinen Kontakt mit seiner Auflagefläche im Späneabführkasten verliert. Die E instellung und Verstellung des Hobeleisens geschieht durch die im Hobelkörper in einer Schraubenmutter 4 sich drehende Stellschraube 3, welche gegen die Zugschraube i drückt. Die Spitze der Stellschrauble 3 drückt auf eine Gleithülse 2, welche auf der Zugschraube i verschiebbar ist. Durch diese Bauart hindert die Zugschraube, welche das Hobeleisen auf seine konkave Auflagefläche im Spankasten aufdrückt, nicht dessen Verstellung durch die Stellschraube 3, das Hobeleisen folgt vielmehr bei der Vorwärts- wie bei der Rückwärtsbewegung den geringsten Drehungen der Stellschraube unmittelbar.
- Die Stellschraube kann, ohne den Erfolg der Erfindung zu ändern, auch in anderer Weise am Hobeleisen angreifen. Es ]kann auch die Einwirkung der Feder auf die Zugschraube sowie auch die Ausführung dieser Feder von der bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel dargestellten Art und Form abweichen, ohne dadurch die Wirkungsweise der Hobeleisenverstelleinrichtung zu ändern. Solche Abweichungen liegen daher im Rahmen der Erfindung.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Handhobel mit verstellbarem Hobeleisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Hobeleisen (5) durch eine gelenkig an ihm befestigte, beweglich im Hobelkörper gelagerte und unter Federwirkung stehende Zu,-schraube (i) auf seine Auflagefläche im Spankasten aufgedrückt und auf dieser durch eine im Hobelkörper gelagerte Stellschraube (3) zwecks Einstellung der Spandicke zu verschieben ist.
- 2. Handhobel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube (3) auf die federnde Zugschraube (i) wirkt, welche das Hobeleisen auf seine Auflagefläche drückt. 3. Handhobel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellschraube (3) auf ein Gleitstück (:2) der Zugschraube drückt. 4. Handhobel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gelenkverbindung der Zugschraube (i) mit dem Hobeleisen die Zugschraube gelenkig am Spanbrecherdeckel (7) des Hobeleisens angreift. 5. Handhobel nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugschraube mit einem Querbolzen(9) zwischen zwei Nockenpaare (g' ) der Oberseite des Spanbrecherdeckels (7) greift. 6. Handhobel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagefläche des Hobeleisens konkav gewölbt ist und das Hobeleisen nur in unmittelbarer Nähe seiner Schneide und an seiner Austrittsstelle aus dem Hobelkörper frei tragend anfliegt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 232 38 1 und 327 646; französische Patentschrift Nr. 826 116.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE4563A DE912012C (de) | 1951-11-07 | 1951-11-07 | Handhobel mit verstellbarem Hobeleisen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE4563A DE912012C (de) | 1951-11-07 | 1951-11-07 | Handhobel mit verstellbarem Hobeleisen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE912012C true DE912012C (de) | 1954-05-24 |
Family
ID=7066330
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE4563A Expired DE912012C (de) | 1951-11-07 | 1951-11-07 | Handhobel mit verstellbarem Hobeleisen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE912012C (de) |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE232381C (de) * | ||||
DE327646C (de) * | 1916-01-23 | 1920-10-14 | Karl Freysz | Handhobel |
FR826116A (fr) * | 1936-03-06 | 1938-03-23 | Alexander Mathieson And Sons L | Rabot à lame réglable pour le travail du bois |
-
1951
- 1951-11-07 DE DEE4563A patent/DE912012C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE232381C (de) * | ||||
DE327646C (de) * | 1916-01-23 | 1920-10-14 | Karl Freysz | Handhobel |
FR826116A (fr) * | 1936-03-06 | 1938-03-23 | Alexander Mathieson And Sons L | Rabot à lame réglable pour le travail du bois |
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