DE9113116U1 - Gerüstkonsole für ein Baugerüst o.dgl. - Google Patents
Gerüstkonsole für ein Baugerüst o.dgl.Info
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Description
Anmelder: Agostino Scozzari
Fabrikstraße 5
7 958 Laupheim
Fabrikstraße 5
7 958 Laupheim
"Gerüstkonsole für ein Baugerüst oder dgl."
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Gerüstkonsole insbesondere für ein Baugerüst, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Solche Gerüstkonsolen (z. B. DE 39 22 722 Al) werden in zunehmendem Maße bei der Durchführung von Bauarbeiten zum Aufbau
von Schutzgerüsten verwendet. Sie bilden sogenannte Auslegergerüste zu deren Aufbau die Gerüstkonsolen mit Haken in
entsprechende Vorrichtungen, wie beispielsweise Stahlschlaufen, die in die Deckenarmierungen von Gebäuden einbetoniert sind,
eingehängt werden. Zur Bildung einer Standfläche werden dabei Bodenbretter auf horizontale Tragestreben der Gerüstkonsolen
aufgelegt. An vorgesehene Halterungen von Geländerstreben, die
von den Tragestreben der Gerüstkonsolen an deren vom Gebäude abgewandten Ende vertikal nach oben verlaufen, können Netze,
Seile oder ebenfalls Bretter zur Bildung eines Geländers befestigt werden. Es wurden bereits einige Verbesserungen an
solchen Gerüstkonsolen vorgeschlagen, um deren Brauchbarkeit zu verbessern.
Aus dem Gebrauchsmuster 19 04 7 35 ist beispielsweise eine höhenverstellbare Gerüstkonsole bekannt geworden. Der
Einhängehaken einer solchen Konsole ist nicht mehr fest mit der senkrechten Strebe verbunden, sondern kann mit Hilfe eines
Haltebolzens, der in montiertem Zustand eine entsprechende Bohrung im Einhängehaken und in der senkrechten Strebe
durchsetzt, an verschiedenen Stellen der senkrechten Strebe befestigt werden.
Des weiteren ist aus der DE-OS 28 02 220 eine Gerüstkonsole bekannt, bei der die Geländerstrebe schwenkbar ausgebildet ist.
Dabei sind wenistens zwei verschiedene Stellungen vorgesehen, so daß entweder ein senkrecht stehendes Geländer mit Hilfe der
,- Geländerstrebe aufgebaut werden oder aber auch in einer
Schrägstellung der Geländerstrebe mit Fangnetzen eine Auffangvorrichtung gebildet werden kann.
In der DE 39 22 722 wird schließlich eine Gerüstkonsole beschrieben, die zur zeitsparenden Montage bzw. Demontage und zum
platzsparenden Transport und Lagerung zusammenklappbar ausgebildet ist. Bei einer solchen Gerüstkonsole ist eine
schrägstehende Stützstrebe teleskopartig ausziehbar und mit einem Steckbolzen an der gebaudeabgewandten Seite einer Tragestrebe
lösbar befestigt. Alle anderen Verbindungen der verschiedenen Streben sind als Gelenke ausgebildet. Zum Zusammenklappen wird
der Steckbolzen, der die Verbindung zwischen der teleskopartigen Stützstrebe und der Tragestrebe herstellt, gelöst und die schräge
Stützstrebe an die senkrechte Strebe, die in eingehängtem Zustand parallel zur Gebäudewand steht, herangeführt, wobei sie sich
aufgrund ihrer teleskopartigen Bauweise verkürzt. Im Anschluß daran kann die Tragestrebe nach unten geklappt und die
Geländerstrebe parallel zur Tragestrebe nach oben geschwenkt werden.
Nachteilig an dieser bekannten Einrichtung ist vor allem der Umstand, daß hier die schräge Stützstrebe, die doch einen
Großteil der Traglast stützen muß, teleskopartig ausgebildet ist.
Sofern diese Strebe in aufgeklapptem Zustand der Gerüstkonsole
nicht zusätzlich in ihrer Länge fixiert ist, was der Beschreibung nicht zu entnehmen ist, kann sie beispielsweise bei einer
Durchbiegung der oberen horizontalen Tragestrebe in ihrer Länge ohne weiteres nachgeben, sofern die im dortigen
Ausführungsbeispiel vorgeschlagenen Zusatzversteifungen fehlen. Bei zusätzlich eingebauten Versteifungsstreben sind jedoch schon
insgesamt vier Steckbolzen zum Zusammenklappen der Gerüstkonsole zu entfernen, was die Handhabung dieser Ausführung erschwert.
Schließlich kann diese bekannte Gerüstkonsole in, an einer s- Gebäudewand eingehängtem Zustand ohne zusätzliche Hilfsmittel
nicht aufgeklappt werden, da hierzu zunächst die nach unten hängenden Tragestreben nach oben geschwenkt werden und
anschließend die schräge Stützstrebe an der dem Gebäude
abgewandten Seite der Tragestrebe mit einem Steckbolzen befestigt werden muß. Da die Konsole ohne diese wichtige Steckverbindung
nicht belastet werden kann, dürfte das Halten der Tragestrebe und der Stützstrebe sowie das Einstecken des Steckbolzens durch eine
im Gebäude befindliche Person kaum durchführbar sein. Es ist deshalb zur Montage im eingehängten Zustand eine zusätzliche
Montageplattform erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Gerüstkonsole vorzuschlagen, die zum einen platzsparend bei Transport und Lagerung und zum
anderen einfach zu handhaben ist und die eine höhere Stabilität aufweist. Außerdem soll eine solche Gerüstkonsole auch
zusammengeklappt in entsprechende Haltelaschen einzuhängen und in eingehängtem Zustand ohne weitere Hilfen aufklappbar sein.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Gerüstkonsole der einleitend bezeichneten Art durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 gelöst.
Da aus Stabilitätsgründen die Stützstrebe aus einem Stück besteht, wird erfindungsgemäß die Tragestrebe in zwei gelenkig
miteinander verbundene Abschnitte unterteilt. Alle Streben sind an ihren Enden gelenkig miteinander verbunden. Das die beiden
Tragestrebeabschnxtte verbindende Gelenk ist derartig ausgeführt, daß beim Zusammendrücken der Tragestrebe von den beiden äußeren
Enden her der Gelenkpunkt nur nach oben ausweichen kann. Bei einer Belastung von oben verhalten sich die beiden mit einem
solchen Gelenk verbundenen Tragestrebenabschnitte wie eine starre Strebe. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß der
s- eine Tragstrebeabschnitt über den Gelenkpunkt hinaus verlängert
ist. Beim Aufklappen der Tragstrebe liegt dieses Verlängerungsstück dann auf dem anderen Tragstrebeabschnitt auf.
Eine erfindungsgemäße Gerüstkonsole bildet in der Seitenansicht
unter Nichtberücksxchtxgung einer eventuellen Geländerstrebe ein rechtwinkliges Dreieck, dessen Hypotenuse durch die schräge
Stützstrebe und deren Katheden durch die horizontale Tragestrebe bzw. die vertikale Haltestrebe, an der die Einhängehaken
befestigt sind, gegeben sind. Durch Einknicken an nur einem Gelenk innerhalb der horizontalen Tragestrebe sollen die
vertikale Haltestrebe und die schräge Stützstrebe so zusammengeklappt werden, daß sie parallel zueinander stehen.Dabei
&igr;, werden sie jeweils in gerader Linie von den beiden Abschnitten
der Tragestrebe bis zu dem sie verbindenden Gelenk verlängert.
Hieraus ergeben sich Zwangsbedingungen für die Lage des Gelenkes innerhalb der Tragestrebe, die weiter unten anhand der Zeichnung
näher erläutert werden.
Zur zusätzlichen Versteifung der Konstruktion kann eine teleskopartig ausgebildete Zusatzstrebe zwischen der Tragestrebe
und dem unteren Ende der Konsole, wo Haltestrebe und Stützstrebe aufeinandertreffen befestigt werden. Diese in ihrer Länge
variierbare Zusatzstrebe erreicht ihre kürzeste Länge in aufgeklapptem Zustand der Gerüstkonsole. Hierfür kann ein
Anschlag vorgesehen sein, der ein weiteres Verkürzen dieser Zusatzstrebe verhindert. Auf diese Weise ist die so ausgebildete
Zusatzstrebe ohne weitere Fixierungshilfe eine voll taugliche Stütze die insbesondere genau am schwächsten Punkt der
Tragestrebe, d. h. an dem die beiden Abschnitte verbindenden Gelenk, angreifen kann.
Es ist weiterhin vorgesehen, in eine solche Gerüstkonsole eine Höhenverstellung für die Einhängehaken zu integrieren. Hierfür
s~ ist eine in die Haltestrebe integrierte, lediglich drehbare,
ansonsten jedoch fest fixierte Gewindespindel vorgesehen, die sich in einem Innengewinde einer Gegenmutter drehen kann, die
ihrerseits fest mit dem Einhängehaken verbunden ist. Durch Drehen dieser Gewindespindel wird der Einhängehaken entlang der
Haltestrebe längs verschoben.
Außerdem ist es vorgesehen, zur horizontalen Ausrichtung der Tragestrebe am unteren Ende der Gerüstkonsole eine Vorrichtung
vorzusehen, mit der der Abstand dieses unteren Endes zur Gebäudewand und damit die parallele Ausrichtung der Haltestrebe
zur Gebäudewand justiert werden kann. Denkbar wäre hier eine wiederum über ein Gewinde betätigbare Stütze.
Eine zur Tragestrebe hin schwenkbare Geländerstrebe kann ebenfalls ohne Schwierigkeiten an der beschriebenen Gerüstkonsole
befestigt werden. Um die geforderte hohe Stabilität in der Fixierung einer solchen Geländerstrebe zu erreichen, ist es
hierbei besonders vorteilhaft, eine entlang der Geländerstrebe verschiebbare Fixierungshülse zu verwenden. Die Fixierungshülse
wird über einen mit der horizontalen Tragestrebe fest verbundenen, senkrecht nach oben stehenden Vorsprung, der
gleichzeitig als Anschlag beim Hochklappen der Geländerstrebe dient, geführt und anschließend verkeilt.
Durch die Ausbildung der Halte-, bzw. der Stützstrebe als Rohr mit einem Gerüstdurchmesser kann die Gerüstkonsole problemlos mit
handelsüblichen Gerüstrohrkupplungen in herkömmliche Baugerüste integriert werden.
Die erfindungsgemäße Gerüstkonsole kann ganz oder teilweise aus
Aluminium gefertigt werden, wodurch ein Korrosionsschutz ohne zusätzlichen Schutzanstrich gegeben und vor allem eine erhebliche
Gewichtsreduzierung zu erreichen wäre. Dies würde eine praktikable Handhabung der Gerüstkonsole ohne maschinelle Hilfe
ermöglichen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Gerüstkonsole in aufgeklapptem
Zustand,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Gerüstkonsole in
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Gerüstkonsole in
zusammengeklapptem Zustand und Fig. 3 eine schematische Zeichnung der Arretierungsvorrichtung
der Geländerstrebe.
Die in Fig. 1 dargestellte Gerüstkonsole umfaßt eine Haltestrebe 1, eine Stützstrebe 2 sowie eine Tragestrebe 3, die sich aus den
beiden Tragestrebeabschnitten 4 und 5 zusammensetzt. Am oberen Ende der Haltestrebe 1 befindet sich ein Einhängehaken 6 und an
ihrem unteren Ende eine verstellbare Stütze 7. Die Tragestrebe ist an einem
Klappgelenk 8, das die beiden Tragestrebeabschnitte 4 und 5 verbindet durch eine in ihrer Länge variierbaren, teleskopartig
ausgebildeten Versteifungsstrebe 9 unterstützt.Die Versteifungsstrebe 9 ist in ihrer Länge durch einen Anschlag 10
begrenzt. Am äußeren Ende des Tragestrebeabschnitts 5 ist eine
befestigt. An der Geländerstütze sind Befestigungshaken 13 zur
Aufnahme von nicht eingezeichneten Geländerbrettern angebracht.
In Fig. 2 ist die Gerüstkonsole in zusammengeklapptem Zustand zu sehen. Die beiden Tragestrebeabschnitte 4 und 5 sind nach oben
geklappt. Die Stützstrebe 2 ist dabei in Richtung der Haltestrebe 1 bewegt worden, wobei die Haltestrebe 1 und die Stützstrebe 2
die auseinandergezogene Versteifungsstrebe 9 einschließen. Da der Gelenkpunkt 8 nach oben ausgewichen ist, besitzt die
Versteifungsstrebe 9 in diesem Zustand der Gerüstkonsole ihre maximale Länge. Die Geländerstrebe 10, die ursprünglich senkrecht
zum Tragestrebeabschnitt 5 angeordnet war, ist um 90° verschwenkt und zeigt nun parallel zu diesem nach oben.
Aus der in Fig. 1 dargestellten Anordnung der Halte-, Stütz- und Tragestrebe in Form eines rechtwinkligen Dreiecks, sowie der
parallelen Anordnung (s. Fig. 2) der Haltestrebe 1 mit dem Tragestrebeabschnitt 4 als Verlängerung einerseits und der
Stützstrebe 3 mit dem Tragestrebeabschnitt 5 als Verlängerung andererseits, ergeben sich folgende Bedingungen für die Lage des
Gelenks 8 bzw. die Länge der Tragestrebenabschnitte 4 und 5. Die Länge der Haltestrebe 1 sei mit a, die Länge der Tragestrebe 3
mit b und die Länge der Stützstrebe 2 mit c angegeben. Die Länge des Tragestrebeabschnittes 4 sei I1 und die Länge des
Tragestrebeabschnittes 5 sei I2.
Es gilt:
1 = I1 + I2
0 0 "?
bA + a* = c* (rechtwinkliges Dreieck)
bA + a* = c* (rechtwinkliges Dreieck)
1]_ + a = ±2 + c
- 8 Durch einfache Rechnung ergibt sich:
I1 = 1/2 (V c2 - a2'
+ c - al
und I2 = 1/2 (V c2 - a2 + a - c)
Aus dieser Berechnung zeigt sich, daß die geometrische Lage des Gelenkpunktes 8 stets von den Längen a, c der Haltestrebe 1 sowie
der Stützstrebe 2 abhängig ist.
Die Gerüstkonsole kann in zusammengeklapptem Zustand bequem an eine Gebäudewand angehängt werden. Durch Anheben beispielsweise
mit einem Kran, der an dem Gelenkpunkt 8 angreift, verbleibt die Gerüstkonsole durch ihr Eigengewicht in dieser Stellung und
klappt nach dem Einhängen in die Laschen der Gebäudewand automatisch durch ihr Gewicht beim Nachlassen der Haltekraft des
Kranes nach unten auf. Nach dem problemlosen Auflegen der Belagbretter kann dann die Geländerstütze bequem aufgeklappt und
verkeilt werden.
In Fig. 1 sind ein Innengewinde 14 des Einhängehakens 6 und eine mit der Haltestrebe 2 in Längsrichtung festverbundene
Gewindespindel 15 gestrichelt eingezeichnet. Der Einhängehaken greift durch einen in Fig. 1 nicht sichtbaren Längsschlitz in die
Haltestrebe 2 ein. Beim Drehen der Gewindespindel 15 verschiebt sich der Einhängehaken 6 durch das Innengewinde 14 in
Längsrichtung der Haltestrebe in dem nicht eingezeichneten Längsschlitz.
Fig. 3 zeigt eine Ausschnittsvergrößerung der Arretiervorrichtung 12 der Geländerstrebe 11 mittels einer Keilvorrichtung. Eine
Führungshülse 16 mit einem hieran befestigten Keilkästchen 17 umfaßt die Geländerstrebe 11 und ist in vertikaler Richtung
verschiebbar. In ihrer untersten, in Fig. 1 und 3 dargestellten Position umschließt das Keilkästchen 17 einen mit dem
Tragestrebeabschnitt 5 fest verbundenen Vorsprung 18. Von oben
wird ein Spannkeil 19 in das Keilkästchen 17 eingeschlagen, der den Vorsprung 18 festverklemmt. Somit ist die Geländerstrebe 11
fest unter rechtem Winkel mit dem Tragestrebeabschnitt 5 verbunden. Die Anschlagfläche 20 begrenzt den Winkel zwischen der
Tragestrebe 3 und der Geländerstrebe 11.
Zum Lösen der Keilverbindung wird der Spannkeil 19 von unten losgeschlagen und die Führungshülse 16 so weit angehoben, daß das
Keilkästchen 17 sich oberhalb des Vorsprungs 18 befindet. Die Geländerstrebe 11 kann dann um die Drehachse 21 nach links um 90°
umgeklappt werden, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
Claims (13)
1. Gerüstkonsole insbesondere für ein Baugerüst, das in beispielsweise zwei Schlaufen einhängbar ist, mit einer
horizontalen Tragestrebe, auf die, eine Standfläche bildende Bodenbretter oder dgl. auflegbar sind, wobei wenigstens zwei in
einem Abstand voneinander angeordneten Gerüstkonsolen notwendig sind mit einer schräg nach unten verlaufenden Stützstrebe, die
mit der horizontalen Tragestrebe und einer vertikalen Haltestrebe, an der eine Einhängevorrichtung vorgesehen ist, ein
rechtwinkliges Dreieck bildet, wobei alle Streben miteinander gelenkig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
horizontale Tragestrebe (3) in zwei Tragestrebeabschnitte (4 und 5) unterteilt ist, die untereinander mit einem Gelenk (8)
verbunden sind und daß die Gerüstkonsole dergestalt zusammenklappbar ist, daß das die beiden Tragestrebenabschnitte
(4 und 5) verbindende Gelenk (8) beim Zusammenklappen der
Tragstrebe (3) nach oben ausweicht und in zusammengeklapptem Zustand die ursprünglich schräge Stützstrebe (2) von dem ihr
zugewandten Abschnitt (5) der Tragestrebe (3) und die vertikale Haltestrebe (1) von dem anderen Tragestrebeabschnitt (4) der
Tragestrebe (3) annähernd in gerader Linie verlängert und zueinander parallel angeordnet sind.
2. Gerüstkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine in ihrer Länge variable, teleskopartige
Versteifungsstrebe (9) am unteren Ende der Haltestrebe (1) oder der Stützstrebe (2) befestigt ist, die die Tragestrebe (3)
unterstützt.
3. Gerüstkonsole nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Minimallänge der Versteifungsstrebe (9) durch einen Anschlag begrenzt ist.
4. Gerüstkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
da_ß die Länge (I]J des der Haltestrebe (1) zugewandten
Tragestrebeabschnittes (4) durch folgende Formel gegeben ist, wobei die Länge der Haltestrebe (1) mit a und die Länge der
schrägen Stützstrebe (2) mit c bezeichnet ist:
I1 = 1/2 (V c2 - a2
+ c - a)
5. Gerüstkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (8) in der Tragestrebe (3) mit einem Anschlag
derart ausgeführt ist, daß die Tragestrebe (3) nur nach oben zusammenklappbar ist.
6. Gerüstkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Einhängehaken (6) verschiebbar an der Haltestrebe (1)
befestigt ist.
7. Gerüstkonsole nach Anspruch 1 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einhängehaken (6) mit einem durch einen Längsschlitz in die Haltestrebe hineinragenden Innengewinde
versehen ist, wodurch der Einhängehaken (6) mittels einer drehbaren, fest an der Haltestrebe (1) angebrachten
Gewindespindel (15) in seinem Befestigungsort an der Haltestrebe (1) höhenverstellbar ist.
8. Gerüstkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Haltestrebe (1) eine längsverstellbare
Stütze (7) als Wandabstandshalter verstellbar angebracht ist.
9. Gerüstkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Ende des oberen Trägestrebeabschnitts (5) eine
vertikal nach oben führende und an der Tragestrebe (3) angebrachte Geländerstrebe (11) vorgesehen ist.
10. Gerüstkonsole nach Anspruch 1 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen Tragestrebe (3) und
Geländerstrebe (11) nach oben hin durch eine Anschlagfläche begrenzt ist.
11. Gerüstkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geländerstrebe (11) in ihrer aufgeklappten Position fest
mit der Tragestrebe (3) mittels einer Keilverbindung (17, 18, 19] verkeilbar ist.
12. Gerüstkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- (1) und/oder Stützstrebe (2) als Rohr mit einem
Gerüstrohrdurchmesser zur Befestigung einer handelsüblichen Gerüstrohrkupplung ausgebildet sind.
13. Gerüstkonsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben (1, 2, 3, 9, 11) ganz oder teilweise als
Aluminium oder Stahl gefertigt sind.
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