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DE9108467U1 - Element zum gas- und flüssigkeitsdichten Sichern und Überwachen eines Körpers, insbesondere einer Abfalldeponie - Google Patents

Element zum gas- und flüssigkeitsdichten Sichern und Überwachen eines Körpers, insbesondere einer Abfalldeponie

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DE9108467U1
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DE9108467U
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Siemens AG
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Siemens AG
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

91 G 3 3 1 6 DE
Siemens Aktiengesellschaft
Element zum gas- und flüssigkeitsdichten Sichern und Überwachen eines Körpers, insbesondere einer Abfalldeponie
Die Erfindung betrifft ein Element zum Abdichten und Überwachen eines Körpers. Sie betrifft auch eine Anordnung oder ein Feld aus derartigen Elementen. Sie findet ihre Hauptanwendung bei der Abdichtung und Überwachung von Mülldeponien.
Aus dem Siemens-Prospekt "Deponie-Langzeitüberwachung mit LEOS", Bestell-Nr. A 19100-U653-A222, Juli 1990, ist eine Einrichtung zum Abdichten einer Mülldeponie sowie zur Leckage-Erkennung und -Ortung bekannt. Dabei ist vorgesehen, daß die Mülldeponie mit einer wasserdichten Folie, Dichtungsbahn (insbesondere aus Kunststoff) oder "Abdichtung" versehen ist. Diese Abdichtung kann unterhalb des Müllkörpers angeordnet sein (Basisabdichtung), damit keine Schadstoffe in das Grundwasser gelangen können. Die Abdichtung kann aber auch oberhalb des Müllkörpers verlegt sein (Oberflächenabdichtung), um das Eintreten von Regenwasser und damit das Auswaschen von Schadstoffen aus dem Müll zu verhindern. Um ein Leck (eine Schadstelle) in dieser Abdichtung frühzeitig zu erkennen, ist bei der genannten Einrichtung die Verlegung von sogenannten LEOS-Schläuchen vorgesehen, und zwar auf der vom Müllkörper abgewandten Seite der Abdichtung. Die LEOS-Schläuche, die mäanderförmig verlegt, mit Luft gefüllt und deren Wandung für verschiedene, in der Deponie vorhandene Stoffe durchlässig sind, sind an ein zentrales Uberwachungssystem angeschlossen. Bei einer Plazierung der Abdichtung unterhalb des Müllkörpers wird eine Schadstelle darin durch Detektion von im Sickerwasser gelösten Stoffen lokalisiert. Und bei einer Plazierung der Abdichtung oberhalb des Müllkörpers wird eine Schadstelle darin durch Detektion von aufsteigenden Faulgasen lokalisiert.
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Ein LEOS-Schlauch sowie eine Einrichtung, die zu seinem Betrieb dient, sind aus der DE-PS 24 31 907 bekannt. Es handelt sich dabei um einen Schlauch, der für Schadstoffe durchlässig ist. Am einen Ende des Schlauches ist eine Pumpe angeordnet, mit der einzelne Volumen eines Mediums, zum Beispiel einzelne Gasvolumen, in zeitlichen Abständen nacheinander durch den Schlauch hindurch befördert werden. Der Schlauch wird auf diese Weise in regelmäßigen zeitlichen Abständen, das heißt mit gleichbleibender Spülfrequenz, für eine Zeit lang gespült.
Am anderen Ende des Schlauches befinden sich für Schadstoffe empfindliche Sensoren. Falls in die Umgebung des Schlauches ein Schadstoff gelangt, dringt dieser Schadstoff in den Schlauch ein; er wird mit dem nächsten Pumpvorgang des Mediums zu den Sensoren gebracht. Da das Medium dabei mit einer bekannten Geschwindigkeit strömt, läßt sich aus der Differenz zwischen dem Einschaltzeitpunkt der Pumpe und dem Ansprechzeitpunkt der Sensoren genau der Ort bestimmen, an dem zwischen zwei Spülungen ein Schadstoff in den Schlauch gelangt ist. Außerdem läßt sich die Schadstoffmenge bestimmen.
In der nicht-vorveröffentlichten deutschen Patentanmeldung P 41 09 520.0 (Anmeldetag: 30.03.1991) wird ein Element zum Abdichten und Überwachen eines Körpers, insbesondere einer Abfalldeponie, mittels eines Kontrollraums offenbart. Diesem Element liegt die Erkenntnis zugrunde, daß es sinnvoll ist, einen verstärkten Schutz durch eine Doppelbarriere zu schaffen. Dies ist sowohl bei der Basisabdichtung als auch bei der Oberflächenabdichtung einer Deponie zweckmäßig. Das Element beruht weiter auf der Überlegung, daß es auch sinnvoll ist, die Ausgestaltung so vorzunehmen, daß meßtechnisch zu erfassen ist, ob die eine oder andere Barriere ein Leck aufweist und wo dieses Leck gelegen ist. Das Element umfaßt dazu zwei Abdichtungen, die durch Stützelemente voneinander beabstandet angeordnet sind. Dabei ist mindestens ein Kanal zwischen den Abdichtungen und den Stützelementen gebildet, der eine Eintrittsöffnung und eine Austrittsöffnung für ein Medium aufweist.
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Ol O J 0 I &udiagr; Ut
Dieser Kanal kann dabei als permeabler LEOS-Schlauch ausgebildet sein oder einen solchen LEOS-Schlauch beinhalten. An die Austrittsöffnung ist mindestens ein Sensor, zum Beispiel ein Sensor für Flüssigkeitsdampf und ein Sensor für Gas, anschließbar. Die beiden Abdichtungen sind unter Freilassung der Eintritts- und Austrittsöffnung des Kanals an ihren Rändern dicht miteinander verbunden, so daß ein Kontrollraum gebildet ist. Und die Stützelemente bestehen aus einem strömungsdurchlässigen, aber strömungsbehindernden Material.
Es hat sich nun gezeigt, daß Abdichtungen, die durch eine Kunststoff-Folie oder -Bahn gebildet werden, je nach Kunststoff-Art nicht ganz dicht sind gegen Feuchtigkeit (zum Beispiel Wasserdampf) und Gas (zum Beispiel Methangas). Dies kann zu Verfälschungen des Meßergebnisses führen. Insbesondere eine Langzeitgarantie ist nicht gewährleistet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Element zum Abdichten und Überwachen eines Körpers mittels eines Kontrollraums anzugeben, das gewährleistet, daß nur wenig oder keine Feuchtigkeit und/oder wenig oder kein Gas in den Kontrollraum eindringen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Element zum gas- und flüssigkeitsdichten Sichern und überwachen eines Körpers, das dadurch gekennzeichnet ist,
- daß zwei Abdichtungen durch Stützelemente voneinander beabstandet angeordnet sind, wobei mindestens ein Verbindungsweg zwischen den Abdichtungen und den Stützelementen gebildet ist, der eine Eintrittsöffnung und eine Austrittsöffnung für ein Medium aufweist, wobei an die Austrittsöffnung mindestens ein Sensor anschließbar ist,
- daß die beiden Abdichtungen unter Freilassung der Eintrittsund Austrittsöffnung des Verbindungswegs an ihren Rändern dicht miteinander verbunden sind, und
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- daß zumindest eine der Abdichtungen aus Kunststoff besteht, der mit einer feuchtigkeits- und gasdurchfluGhemmenden oder -verhindernden Schicht versehen ist.
Die besagte feuchtigkeits- und gasdurchflußhemmende Schicht kann innen und/oder außen auf die betreffende Kunststoffschicht aufgebracht sein. Sie kann sich aber auch zwischen zwei Kunststoff-Teilschichten befinden. Die Schicht kann bevorzugt ein Metall umfassen. Sie kann aber auch durch ein Wachs oder durch einen Kunststoff mit diesbezüglichen Eigenschaften gebildet sein.
Die genannte Schicht kann dabei durch Anstreichen, Besprühen, Aufdampfen, Aufspritzen oder Aufkleben auf dem Kunststoff aufgetragen sein. Sie kann, da sie keine Trage- oder Haltefunktion zu erfüllen hat, relativ dünn sein, das heißt dünner als der Kunststoff.
Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ein Element gemäß der Erfindung ist relativ einfach herzustellen. Es sichert auch bei Langzeitbelastungen den Kontrollraum vor Feuchtigkeit und/oder Gas, die sonst unerwünscht durch die Abdichtungen eindringen würden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
FIG 1 eine oben und unten abgedichtete Mülldeponie, wobei jeweils flexible Felder aus Dichtungs- und Uberwachungselementen eingesetzt sind; und
FIG 2 einen Schnitt durch ein Element gemäß der Erfindung.
Nach Figur 1 ist eine Mülldeponie mit einem Müllkörper 1 nach oben und nach unten durch eine gemäß der Erfindung ausgestal-
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tete Einrichtung abgedichtet. Diese Einrichtung umfaßt ein oberes Feld Fl und ein unteres Feld F2 jeweils aus kontrollierbaren Doppeldichtungen, die im folgenden als "Elemente" 2 bezeichnet werden. Diese Elemente 2, die jeweils Verbindungswege in Form von zwei parallelen Längskanälen 7 besitzen, sind jeweils an Verbindungsstellen 50 miteinander verbunden. Mit dem oberen Feld Fl wird das Eindringen von Wasser von oben in den Müllkörper 1 und das Austreten von Deponiegas aus dem Müllkörper 1 nach oben überwacht, und eine entsprechende Leckstelle wird lokalisiert. Mit dem unteren Feld F2 wird das Austreten von Deponiegas aus dem Müllkörper 1 nach unten und das Eindringen von Feuchtigkeit von unten nach oben in den Müllkörper 1 überwacht, und ein entsprechendes Leck wird angezeigt. Jedes Feld Fl, F2 umfaßt, wie später deutlich wird, zwei Barrieren für Gas und Feuchtigkeit. Das kontrollierbare obere Feld Fl ist mit Erde beschichtet, und das kontrollierbare Feld F2 lagert auf einer mineralogischen Dichtungsschicht. Die Kanäle 7 sind - direkt oder indirekt - an (nicht gezeigte) Sensoren für Feuchtigkeit (zum Beispiel Wasserdampf) und Gas (zum Beispiel Methan) angeschlossen.
Nach Figur 2 besteht ein Element 2 aus einer unteren Abdichtung 4 und einer oberen Abdichtung 5. Die beiden gegen Feuchtigkeit und Gas bereits weitestgehend undurchlässigen Folien, Dichtungsbahnen, Abdeckungen oder Abdichtungen 4 und 5, die zum Beispiel aus Polyäthylen oder einem anderen Kunststoff bestehen, sind durch eine Vielzahl von Stützelementen 6 voneinander beabstandet. Um eine zuverlässige Gas- und Dampfsperre zu gewährleisten, sind die beiden Abdichtungen 4, 5 jeweils außen mit einer gas- und feuchtigkeitshemmenden oder sogar -verhindernden Schicht 4s bzw. 5s belegt. Es kann sich dabei um eine aufgesprühte Wachsschicht handeln. Bevorzugt handelt es sich jedoch jeweils um eine Metallschicht, die aufgedampft oder aufgesprüht oder aber als Folie aufgebracht ist. Als Metall kommt dabei zum Beispiel Aluminium in Betracht. Selbstverständlich kann die besagte Schicht 4s, 5s sich auch jeweils
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zwischen zwei Kunststoffschichten befinden (nicht gezeigt). In jedem Fall ist gewährleistet, daß nur ganz wenig oder keine Feuchtigkeit und nur ganz wenig oder kein Gas durch Permeation oder Diffusion in den Kontrollraum zwischen den Abdichtungen A, 5 gelangen kann.
Zwischen den Abdichtungen 4 und 5 und den Stützelementen 6 ist ein Kanal 7 freigelassen, der das Element 2 senkrecht zur Zeichenebene durchdringt. Es können jeweils auch zwei (vergleiche Figur 1) oder mehr Kanäle 7 sein. Im Kanal 7 ist nach Figur 2 ein permeabler Schlauch 8 verlegt, der der hohlen Leitung gemäß der DE-PS 24 31 907 entspricht. Es handelt sich insbesondere um einen LEOS-Schlauch. Er kann Gas und Wasserdampf über größere Längen gut transportieren. Der Schlauch 8 kann von einem (nicht gezeigten) Füllmaterial umgeben sein, zum Beispiel von Sand oder einem Trockenmittel. Es kann sich auch um ein gasadsorbierendes Mittel handeln.
Bis auf den Bereich der Eintrittsöffnung und der Austritts-Öffnung des Schlauches 8 ist das Element 2 an seinen Rändern allseitig dicht verschlossen, indem beispielsweise die obere Abdichtung 5 mit der unteren Abdichtung 4 direkt (oder über eine nicht gezeigte) Zwischenlage verschweißt oder verklebt ist. Die Schweißverbindung ist mit 45 bezeichnet. Auf diese Weise wird im Element 2 ein Kontrollraum gebildet.
Die Stützelemente 6 nach Figur 2 haben die Form von Kegelstümpfen. Statt dessen könnten sie auch in Form von Zylindern oder Kugeln ausgebildet sein; es können auch Noppen, Pyramidenstümpfe oder andere geometrische Formen eingesetzt werden.
Die Abdichtungen 4, 5 bestehen beispielsweise aus Polyäthylen oder einem anderen Kunststoff. Entsprechend können auch die Stützelemente 6 bevorzugt aus Kunststoff bestehen. Sie sind mit der unteren Abdichtung 4 fest verbunden. Insbesondere sind sie zusammen mit dieser hergestellt (einstückige Herstellung).
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Der Zwischenraum zwischen benachbarten Stützelementen 6 kann mit einem Füllmaterial 8f gefüllt sein. Das Füllmaterial 8f ist ein Material, das Feuchtigkeit (zum Beispiel Wasserdampf) und/oder bestimmte Gase (zum Beispiel Methan) zurückhält. Das Füllmaterial 8f kann aber auch Polyäthylen oder Styropor sein und vorzugsweise in Form von Kügelchen vorliegen, so daß es die Strömung behindern kann.
Die Breite b des Elements 2 nach Figur 2 kann zum Beispiel 3 bis 5 m betragen. Seine Länge kann zum Beispiel 50 m betragen. Die Höhe der Stützelemente 6, die den Abstand a zwischen den Abdichtungen 4, 5 festlegt, kann zum Beispiel 6 bis 14 mm, vorzugsweise 8 mm, betragen. Der Durchmesser der Basis der Stützelemente 6 ist etwa gleich dem Abstand a der beiden Abdichtungen 4, 5 voneinander. Der Außendurchmesser des Schlauches 8 kann zum Beispiel 4 bis 8 mm betragen. Solche Bahnen sind flexibel und relativ einfach zu verlegen und dann miteinander zu verbinden.
Zur Funktion ist zu sagen, daß diese derjenigen der bekannten LEOS-Schläuche entspricht.
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Claims (7)

91 G 3 3 I 5 DE j Schutzansprüche
1. Element (2) zum gas- und flüssigkeitsdichten Sichern und Überwachen eines Körpers (1), insbesondere einer Abfalldeponie, dadurch gekennzeichnet,
- daß zwei Abdichtungen (4, 5) durch Stützelemente (6) voneinander beabstandet angeordnet sind, wobei mindestens ein Verbindungsweg (7) zwischen den Abdichtungen (4, 5) und den Stützelementen (6) gebildet ist, der eine Eintrittsöffnung und eine Austrittsöffnung für ein Medium aufweist, wobei an die Austrittsöffnung mindestens ein Sensor anschließbar ist,
- daß die beiden Abdichtungen (4, 5) unter Freilassung der Eintritts- und Austrittsöffnung des Verbindungswegs (7) an ihren Rändern dicht miteinander verbunden sind, und - daß zumindest eine der Abdichtungen (4, 5) aus Kunststoff besteht, der mit einer feuchtigkeits- und gasdurchflußhemmenden oder feuchtigkeits- und gasdurchflußverhindernden Schicht (4s, 5s) versehen ist.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feuchtigkeits- und gasdurchflußhemmende oder -verhindernde Schicht (4s, 5s) ein Metall umfaßt.
3. Element nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die feuchtigkeits- und gasdurchf lußhemmende oder -verhindernde Schicht (4s, 5s) ein Wachs oder ein Kunststoff ist.
4. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (4s, 5s) durch Anstrich, Besprühung, Aufdampfen oder Aufkleben auf dem Kunststoff aufgetragen ist.
5. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (4s, 5s) wesentlich dünner ist als der Kunststoff.
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&Pgr; P.
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6. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Raum zwischen den beiden Abdichtungen (4, 5) ein gas- und/oder flüssigkeitsadsorbierendes Füllmaterial (8f) vorhanden ist.
7. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß im Raum zwischen den beiden Abdichtungen (4, 5) ein LEOS-Schlauch (8) untergebracht
ist.
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DE9108467U 1991-07-09 1991-07-09 Element zum gas- und flüssigkeitsdichten Sichern und Überwachen eines Körpers, insbesondere einer Abfalldeponie Expired - Lifetime DE9108467U1 (de)

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