DE9105187U1 - Falttür oder Faltschiebetür - Google Patents
Falttür oder FaltschiebetürInfo
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Description
20/mi - 1 -
Paul Hettich GmbH & Co.
Vahrenkampstr. 12-16
4983 Kirchlengern
Vahrenkampstr. 12-16
4983 Kirchlengern
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Falttür oder Faltschiebetür gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
Zum Öffnen und Schließen derartiger Falttüren ist es bekannt, die Antriebseinheit mit einem, vorzugsweise
elektrischen Motor zu versehen, so daß eine recht bediener freundliche Benutzung möglich wird.
Dies ist insbesondere für körperbehinderte Benutzer
sinnvoll, da lediglich ein Schalter zu betätigen ist, um den automatischen Öffnungs- bzw. Schließvorgang in
Gang zu setzten.
Allerdings ist dabei als nachteilig anzusehen, daß diese Antriebseinheiten ausschließlich eine Linearbewegung
vollführen, so daß es unter Umständen problematisch sein kann, die Flügel des jeweiligen Flügelpaares aus der in
der gestreckten Schließstellung vorliegenden Totpunktlage heraus zu bringen.
Weiter sind die bekannten Antriebseinheiten relativ aufwendig gestaltet mit der Folge, daß zum einen die
Erstellung und Montage relativ teuer ist, zum anderen
Hettich - 2 -
eine erhöhte Störanfälligkeit gegeben ist.
Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, daß die üblicherweise
ein Möbel verschließenden Falttüren häufig benutzt werden, ist natürlich eine erhöhte Störanfälligkeit
besonders beklagenswert.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Falttür der gattungsgemäßen Art so zu gestalten, daß sie konstruktiv einfachst aufgebaut ist, deren
Herstellungs- und Montagekosten gesenkt werden und ein in jeder Stellung der Flügel einwandfreies Öffnen und
Schließen garantiert ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 genannten Merkmale gelöst .
Bevor nun die Flügel des Flügelpaares linear verschoben
werden, werden diese zunächst in ihrem gemeinsamen Scharnier bereich ausgestellt, was vorzugsweise dadurch
geschieht, daß das Ausstellelement einen Flügel nach außen drückt. Somit ist gewährleistet, daß beide Flügel
aus einer anfänglichen Totlage heraus geschwenkt werden und ein anschließendes einwandfreies Zusammenfalten
garantiert möglich ist.
Erst nach dem Ausstellen der Flügel, also in zeitlicher Abfolge, werden die Flügel durch den Mitnehmer linear
verschoben.
Dabei ist es wichtig, daß der Mitnehmer erst nach dem Ausstellelement, mit einer zeitlichen Verzögerung zum
Eingriff kommt.
Da jetzt alle Bewegungsrichtungen zwangsbestimmt sind,
Hettich - 3 -
behindert auch ein negatives Einknicken einer Schließstellung des Flügelpaares die Funktionsfähigkeit der
Antriebseinheit nicht. Dieses durch beispielsweise
fertigungsbedingte Toleranzen verursachte negative
Einknicken, bei dem die Strecklage der Flügel in Schließstellung im Scharnierbereich in geringem Maße
entgegen der Öffnungsrichtung einknickt, kann bisher
zu Fehl funkt ionen führen.
Statt die Antriebseinheit motorisch anzutreiben, bspw.
durch einen Elektromotor, besteht nun auch die Möglichkeit, mechanische Antriebe wie Kurbeln oder dergleichen
vorzusehen .
Das Ausstellelement, das auf einen Flügel einwirkt, kann vielfältig gestaltet sein. So kann ein Hebel vorgesehen
sein, ein Stellglied, eine Lasche oder ein andersartiges
Bauteil .
Der lineare Antrieb des Mitnehmers kann über eine Spindel erfolgen oder über einen Zahnriemen. Dabei sind geeignete
Stellmotoren einzusetzen, die auf Rechts-Links-Lauf einstellbar sind.
Somit ist es nicht nur möglich, die Falttür zu öffnen, sondern auch zu schließen, wobei an der Antriebseinheit
eine geeignete Zugeinrichtung anzuordnen ist, die beim Schließen der Falttür vorzugsweise in den in Schließrichtung
ersten Flügel eingreift und die Falttür zuzieht .
Bei mehreren miteinander verbundenen, eine Faltschiebetür bildenden Flügelpaaren können für jedes Flügelpaar
Hettich - 4 -
Antriebseinheiten vorgesehen sein, die dann zweckmäßigerweise miteinander gekoppelt sind.
Denkbar ist aber auch, für die einzelnen Flügelpaare lediglich Ausstellelemente vorzusehen mit denen zu
Beginn des Offnungsvorgangs in der beschriebenen Art und
Weise die Flügel eines Flügelpaares ausgestellt werden.
Eine vorteilhafte. Ausgestaltung der Erfindung sieht vor,
daß die Zugeinrichtung aus einem Haken besteht, der beim Öffnen der Falttür mit einem Türflügel in Eingriff steht,
jedoch in Schließstellung außer Eingriff ist. Dadurch ist
gewährleistet, daß für den Fall, daß die Antriebseinheit
nicht betätigt werden kann, beispielsweise beim Einsatz eines elektrischen Motors und gleichzeitigem Stromausfall,
die Falttür trotzdem geöffnet werden kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teilbereich der erfindungsgemäßen
Falttür in deren Schließstellung
Fig. 2 eine schematisierte Darstellung der Falttür nach
der Figur 1 zu Beginn eines Offnungsvorgangs
Fig. 3 einen Schnitt durch die Falttür gemäß der Linie III-III in Figur 1
Fig. 4 einen weiteren Schnitt durch die Falttür gemäß der Linie IV-IV in Figur 1.
Hettich - 5 -
In den Figuren ist eine Falttür mit einem Flügelpaar gezeigt, das aus zwei Flügeln 1,2 besteht. Diese sind
in einem Scharnierbereich 3 gelenkig miteinander verbunden
und bei der in der Figur 1 gezeigten Position in Schließstellung, wobei sie in gestreckter Lage
zueinander stehen.
Die Falttür oder alternativ dazu eine Faltschiebetür kann,
wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel, die Frontseite eines Möbels darstellen.
Zum Öffnen bzw. Verschließen des Möbels ist die Falttür
mit einer Antriebseinheit 4 versehen, die, wie im dargestellten
Beispiel, motorisch angetrieben sein kann, die aber auch durch Handbetrieb betätigbar sein kann.
Die Antriebseinheit 4 besteht desweiteren aus einem Ausstellelement,
das hier als Ausstellhebel 5 gestaltet ist, und einem Mitnehmer 19, der in Wirkverbindung zum Flügel 1
steht .
Der Ausstellhebel 5 ist einerseits endseitig an einem
Drehzapfen 8 angeschlossen, um den er im Funktionsfall
eine Schwenkbewegung vollführt, und andererseits mit einer Rolle 6 versehen, die sich im Funktionsfall an
der der Ausstellrichtung abgewandten Seite des Flügeis abstützt.
Weiter ist der Ausstellhebel 5 mit einem in Längsachsrichtung verlaufenden Langloch 10 versehen, in dem ein
Führungszapfen 9 geführt ist, der fest mit einer Platte 14 verbunden ist.
Der auf einem linear verschiebbaren Schlitten 7 angeordnete
Drehzapfen 8 vollführt während des Funktions-
Hettich - 6 -
Vorgangs des Ausstellhebels 5 eine Relativbewegung zum
Führungszapfen 9.
Der Schlitten 7 ist mit einer Schlittenführung 11 versehen,
die auf einer Führung 12 längsverschiebbar gelagert ist, wobei die Führung 12 fest mit der Platte
14 verbunden ist.
An dem Schlitten 7 ist ferner ein Zahnriemen 17 befestigt, der über ein Antriebsrad 18, das mit einem
nicht dargestellten Motor verbunden ist, antreibbar
ist.
Die Platte 14 ist mit horizontal liegenden Führungsrollen
15 versehen, die in einer Führungsbahn 16 laufen und für eine einwandfreie lineare, horizontale Bewegung sorgen.
Beim Einschalten des motorischen Antriebs setzt sich das Antriebsrad 18 und mit ihm der Zahnriemen 17 in Bewegung,
der wiederum den Schlitten 7 auf der Führung 12 verschiebt. Da zunächst noch die Platte 14 und somit der Führungszapfen
9 in einer ortsfesten Lage verbleiben, dreht sich der Ausstellhebel 5 um den Drehzapfen 8, wobei seine Schwenkbewegung
durch das Zusammenspiel zwischen Führungszapfen 9 und dem Langloch 10 so gesteuert wird, daß die Rolle
6 zunächst zur Anlage am Flügel 1 kommt und im weiteren Verlauf diesen nach außen drückt.
Dabei ist der Flügel 1 an dem dem Flügel 2 gegenüber1 liegenden Ende durch einen auf einer Gleitschiene 23
geführten Gleitschlitten 22 in Verbindung mit einem aft dem Flügel 1 befestigten Scharnier 24 so geführt, daß
er zunächst in diesem Bereich verbleibt. Somit erfolgt ein Ausstellen der Flügel 1, 2 in deren
Hettich - 7 -
geraeinsamen Scharnierbereich 3.
Diese Stellung ist in der Figur 2 gezeigt.
In dieser Position schlägt die Schlittenführung 11 an
einen Anschlag 13 an, der fest mit der Platte 14 verbunden ist, so daß der Ausstellhebel 5 in einer etwa
rechtwinkligen Stellung zum Schlitten 7 verbleibt.
Da der mit dem Schlitten 7 verbundene Zahnriemen 17 sich weiter bewegt, wird nun die gesamte Antriebseinheit 4,
einschließlich der Platte 14 und des Mitnehmers 19 weiter verschoben, so daß auch ein lineares Verschieben
des Flügels 1 erfolgt.
Wesentlich dabei ist die zeitliche Abfolge der Bewegungsabläufe, nämlich zunächst das Ausstellen der Flügel 1,
im gemeinsamen Scharnierbereich 3 und anschließend das
lineare Verschieben der Flügel 1, 2.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel stützt sich der Mitnehmer
19 bei der Verschiebebewegung zum Zwecke des Öffnens der Flügel 1, 2 an einer Hakenplatte 21 ab, die
an dem Gleitschlitten 22 befestigt ist, wobei diese, wie erwähnt, an dem Flügel 1 angeschlossen ist.
Desweiteren ist der Mitnehmer mit einem Haken 20 versehen, der in vertikaler Ebene drehbar am Mitnehmer 19 angeschlossen ist.
Dieser Haken 20 durchtritt einen Schlitz 27 der Hakenplatte 21 .
Beim Zurückfahren der Platte 14, also beim Zurückfahren in eine Schließstellung nimmt der Haken
eine Position ein, wie sie in der Figur 4 strichpunktiert
Hettich - 8 -
dargestellt ist. Das heißt, der Haken 20 übergreift die Hakenplatte formschlüssig und kommt dabei an deren
Rückseite zur Anlage, so daß durch die Wirkverbindung zwischen dem Haken 20 und der Hakenplatte 21 die Flügel
1, 2 linear zurückgezogen werden.
Um die Hakenplatte 21 aus der Umklammerung des Hakens 20 in der Schließstellung der Flügel 1,"2 zu befreien, ist
der Haken 20 so geformt, daß er auf seiner der Hakenplatte 21 abgewandten Seite eine Nase 28 aufweist, die in
Eingriffsstellung des Hakens 20 herausragt. Zum Ende des Schließvorganges hin stützt sich die Nase 28
an einer Seitenwand 26 des zu verschließenden Möbels ab, wobei
sich der gesamte Haken 20 Um einen Drehstift 29 dreht, mit dem der Haken 20 am Mitnehmer 19 festgelegt ist. Auf
diese Weise wird der Haken 20 außer Eingriffs mit der Hakenplatte 21 geschwenkt. Diese Endstellung ist gleichfalls
in der Figur 4 zu erkennen.
Zweckmäßigerweise ist die gesamte Antriebseinheit 4 in-einem
separaten Teil des Möbels untergebracht, der zum übrigen Nutzungsraum hin durch einen Zwischenboden 25 abgetrennt
ist.
He | ttich |
Be | zugszeichenliste |
1 | Flügel |
2 | Flügel |
3 | Scharnierbereich |
4 | Antriebseinheit |
5 | Ausstellhebel |
6 | Rolle |
7 | Schlitten |
8 | Drehzapfen |
9 | Führungszapfen |
10 | Langloch |
11 | Schlittenführung |
12 | Führung |
13 | Anschlag |
15 | Platte |
15 | Führungsrollen |
16 | Führungsbahn |
17 | Zahnriemen |
18 | Antriebsrad |
19 | Mitnehmer |
20 | Haken |
21 | Hakenplatte |
22 | Gleitschlitten |
23 | Gleitschiene |
24 | Scharnier |
25 | Zwischenboden |
26 | Seitenwand |
27 | Schlitz |
28 | Nase |
29 | Drehstift |
Claims (13)
1. Falttür oder Faltschiebetür mit mindestens einem Flügelpaar, dessen Flügel gelenkig miteinander
verbunden sind, wobei das Flügelpaar mittels einer Antriebseinheit aus einer gestreckten Schließlage
in eine Öffnungslage auffaltbar ist, dadurch ge kennzeichnet, daß die Antriebseinheit (4) mit
einem Ausstellelement und einem Mitnehmer (19) versehen ist, wobei zunächst die Flügel (1, 2) im gemeinsamen
Scharnierbereich (3) ausstellbar und anschließend mittels des Mitnehmers (19) linear verschiebbar
sind.
2. Falttür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (4) motorisch, vorzugswiese durch
einen Elektromotor antreibbar ist.
3. Falttür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheit (4) durch eine Kurbel in Verbindung
mit einem Kurbelgetriebe antreibbar ist.
4. Falttür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausstellelement aus einem Ausstellhebel (5) besteht,
der mit einem sich in Eängsachsrichtung erstreckenden Langloch (10) versehen ist, in dem ein
ortsfest zum Ausstellhebel (5) angeordneter Führungszapfen (9) geführt ist und daß der Ausstellhebel auf
Hettich - 2 -
seiner dem Flügel (1) abgewandten Seite drehbar an einem längsverschiebbaren Schlitten (7) gelagert ist,
während sich das andere Ende des Ausstellhebels (5) zu Beginn der Öffnung der Flügel (1, 2) am Flügel (1)
abstützt.
5. Falttür nach Anspruch" 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ausstellhebel (5) an dem Ende, mit dem er sich am Flügel (1) abstützt, mit einer Rolle 6 versehen ist.
6. Falttür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Schlitten (7) ein antreibbarer Zahnriemen (17) befestigt ist, wobei der Schlitten
(7) auf einer Führung (12) längsverschiebbar geführt
ist .
7. Falttür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führungszapfen (9) und die Führung (12) auf der längsverschiebbaren Platte (IA)
festgelegt sind, die einen Anschlag (13) aufweist, an dem der Schlitten (7) bzw. eine damit verbundene
Schlittenführung (11) in EndstellungT nach dem Ausstellen
der Flügel (1, 2), anliegt.
8. Falttür nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (19) an der Platte (14) befestigt ist.
9. Falttür nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Mitnehmer (19) ein Haken (20) angeordnet ist, der in Wirkverbindung mit einer Hakenplatte
(21) steht.
Hettich - 3 -
10. Falttür nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenplatte (21) an einem Gleitschlitten (22) befestigt
ist, der auf einer Gleitschiene (23) geführt ist, wobei der Gleitschlitten (22) an einem
oder mehreren Scharnieren angeschlossen ist, die mit dem Flügel (1) in seinem dem Scharnier bereich
(3) gegenüberliegenden Endbereich angeordnet sind und wobei die Gleitschiene (23) parallel zur Führung (12)
verläuft.
11. Falttür nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenplatte (21) mit einem Schlitz (27) versehen
ist, der von dem Haken (20) durchtreten wird.
12. Falttür nach Ansruch 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (20) mittels eines Drehstiftes (29) gelenkig
mit dem Mitnehmer (19) verbunden ist.
13. Falttür nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Haken (20) auf seiner der Hakenplatte (21} abgewandten
Seite mit einer Nase (28) versehen ist, mit der der Haken (20) beim Anschlagen an eine Seitenwand
(26) eines Möbels in Schließstellung der Flügel (1, 2) außer Eingriffs mit der Hakenplatte (21)
bringbar ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9105187U DE9105187U1 (de) | 1991-04-26 | 1991-04-26 | Falttür oder Faltschiebetür |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE9105187U DE9105187U1 (de) | 1991-04-26 | 1991-04-26 | Falttür oder Faltschiebetür |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE9105187U1 true DE9105187U1 (de) | 1991-06-13 |
Family
ID=6866757
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE9105187U Expired - Lifetime DE9105187U1 (de) | 1991-04-26 | 1991-04-26 | Falttür oder Faltschiebetür |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE9105187U1 (de) |
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- 1991-04-26 DE DE9105187U patent/DE9105187U1/de not_active Expired - Lifetime
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