[go: up one dir, main page]

DE905659C - UEberzugsmasse - Google Patents

UEberzugsmasse

Info

Publication number
DE905659C
DE905659C DEN3701A DEN0003701A DE905659C DE 905659 C DE905659 C DE 905659C DE N3701 A DEN3701 A DE N3701A DE N0003701 A DEN0003701 A DE N0003701A DE 905659 C DE905659 C DE 905659C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lead
salicylate
color
normal
colors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN3701A
Other languages
English (en)
Inventor
Leonard M Kebrich
Edwin P Peterson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NAT LEAD CO
NL Industries Inc
Original Assignee
NAT LEAD CO
NL Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NAT LEAD CO, NL Industries Inc filed Critical NAT LEAD CO
Application granted granted Critical
Publication of DE905659C publication Critical patent/DE905659C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C65/00Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C65/01Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing hydroxy or O-metal groups
    • C07C65/03Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing hydroxy or O-metal groups monocyclic and having all hydroxy or O-metal groups bound to the ring
    • C07C65/05Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing hydroxy or O-metal groups monocyclic and having all hydroxy or O-metal groups bound to the ring o-Hydroxy carboxylic acids
    • C07C65/10Salicylic acid
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C65/00Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C65/01Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing hydroxy or O-metal groups
    • C07C65/03Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups containing hydroxy or O-metal groups monocyclic and having all hydroxy or O-metal groups bound to the ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D191/00Coating compositions based on oils, fats or waxes; Coating compositions based on derivatives thereof
    • C09D191/005Drying oils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Überzugsmasse Die Erfindung betrifft Farbzusammensetzungen, welche Bleisalze aromatischer Oxysäuren enthalten, und insbesondere Farbzusammensetzungen, welche Bleisalze von Oxybenzoesäuren enthalten, wie z. B. Bleisalicylat.
  • Ein Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung von Farbüberzügen mit verbesserter Dauerhaftigkeit und Wetterbeständigkeit, insbesondere hinsichtlich verlängerter Filmhaltbarkeit und verzögerter Filmabnutzung, wenn dieser der Witterung ausgesetzt ist.
  • Aus der USA.-Patentschrift a q.zo 977 sind bereits sowohl mehrere Bleisalze der Salicylsäure als auch ein neuartiges Verfahren zur Herstellung derartiger Verbindungen bekannt. Von diesen Salzen der Salicylsäure sind die normalen und einbasischen Salze im allgemeinen dem pentabasischen Salz für die Verwendung gemäß vorliegender Erfindung vorzuziehen, obwohl in gewissen Fällen das pentabasische Salz mit Vorteil verwendet werden kann. Es sei jedoch bemerkt, daß die vorliegende Erfindung weder auf die vorbeschriebenen Bleisalicylate noch auf die nach einer bestimmten Herstellungsweise erhaltenen Salicylate beschränkt ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß Bleisalze aromatischer Oxysäuren im allgemeinen und Bleisalze der Salicylsäure im besonderen, eine ungewöhnliche äußerliche Dauerhaftigkeit verleihen, wenn sie als Pigment bei üblichen Farbträgern, Lacken, Farbölen und synthetischen Harzen verwendet werden. Die außergewöhnliche Dauerhaftigkeit dieser Überzugsmassen äußert sich in größerer Glanzbeständigkeit, Beständigkeit gegen Kreidigwerden und Farbbeständigkeit. Die Anwendung eines Bleisalzes einer aromatischen Oxysäure in Verbindung mit anderen Pigmenten ergibt auch Überzugsmassen, welche eine viel größere Dauerhaftigkeit aufweisen als ähnliche Überzugsmassen, die keine solchen Salze enthalten. Im allgemeinen ist der Grad der Verbesserung proportional der Menge an verwendetem Bleisalz.
  • Aus Gründen der Zweckmäßigkeit in der Ausdrucksweise und zum Zwecke der Klarheit soll die Erfindung insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von Bleisalicylaten als Pigmentbestandteil von Farbüberzugsmassen beschrieben werden. Es sei jedoch erwähnt, daß auch Bleisalze anderer aromatischer Oxysäuren als der Salicylsäure, die Dauerhaftigkeit von Überzugsmassen sehr verbessern, was aus den weiter unten angeführten Beispielen ersichtlich wird, in denen die Verwendung eines Bleisalzes der 3, 5-Dijodoxybenzoesäure gezeigt wird. Darüber hinaus sind beispielsweise Salze anderer organischer Säuren, welche als besonders wertvoll gefunden wurden, diejenigen der Acetylsalicylsäure, 3, 5-Dijodoxybenzoesäure und 2-Naphthol-6-sulfonsäure.
  • Die Herstellung verschiedener Überzugsmassen gemäß der Erfindung ist besonders in den folgenden Beispielen beschrieben. Bei allen diesen Beispielen soll der Ausdruck basisches Bleisalicylat das Bleisalz bedeuten, bei dem monobasisches Bleisalicylat vorherrscht. Ebenfalls sind verschiedene Tabellen angeführt, welche die verbesserte Dauerhaftigkeit und Wetterbeständigkeit der erfindungsgemäßen Überzugsmassen klar erkennen lassen. Beispiel 1 Dieses Beispiel umfaßt eine Reihe von als Außenanstrich zu verwendenden Leinsamenölfarben, welche sowohl mit Bleisalicylat als auch mit verschiedenen Gemischen von Bleisalicylat mit Bleiweiß hergestellt wurden. Das als Kontrolle dienende Bleiweißpigment war ein nach dem Carter-VerfaWen hergestelltes, basisches Bleicarbonat und die gewichtsmäßige Zusammensetzung der aus diesem Pigmenthergestellten Farbe war folgendermaßen
    Bleiweiß . . . . . . . . . . . . : . . . . . . . . . . . . 71,6 %
    Leinsamenöl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225,60/0
    Trockner ...............:........ o;80/0
    Petraleumkohlenwasserstoffe ....... 2,00/,
    100,O 0/Q
    Die erfindungsgemäßen Farben wurden mit fortschreitend steigenden Mengen Bleisalicylat hergestellt, indem das Bleiweißpigment in der Kontrollfarbzusammensetzung durch eine äquivalente Menge Bleisalicylat ersetzt wurde. Dies wurde mit dem normalen und dem einbasischen Bleisalicylat durchgeführt, was Farben mit folgender Pigmentzusamrbensetzung ergab:
    Testfarbe Nr. Pigment
    1 (Kontrolle) loo % Bleiweiß
    2 . . . . . . . . . . . 99 °/o Bleiweiß, 1% normales
    Bleisalicylat
    3 . . . . . . . . - . . 95 % Bleiweiß, 5 % normales
    Bleisalicylat
    4 . - . . . . . . . . . 9o % Bleiweiß, 1o °/o normales
    Bleisalicylat
    5 . . . . . . . . . kein Bleiweiß, loo % normales
    Bleisalicylat
    6 . . . . . . . . . . . 99 % Bleiweiß, 1% basisches
    Bleisalicylat
    7 . . . . . . . . . . . 95 % Bleiweiß, 5 0/0 basisches
    Bleisalicylat
    8 . . . . . . . . . . . go % Bleiweiß, 1o % basisches
    Bleisalicylat
    9 ...... . . . . . kein Bleiweiß, loo % basisches
    Bleisalicylat
    Die obigen Farben wurden als endgültige Überzüge über einen gleichartigen Einzelgrundierungsüberzug auf doppelten Zederbrettern aufgebracht und diese in Miami/Florida auf Zäunen in 45° südlicher Richtung aufgehängt. Es wurden wöchentliche Kontrollen durchgeführt, und die Verwitterung gemäß den folgenden Gesichtspunkten gemessen S = gering C = beträchtlich B = schlecht V = sehr () = weniger als. Die Ergebnisse dieser Prüfungen hinsichtlich des Kreidigwerdens waren folgende
    Tabelle I - Kreidigwerden
    Test- Versuchsdauer in Wochen
    farbe
    Nr.
    8 12 16 I 2o 24 1 28 1 3 2 1 36 1 40
    r (Kontrolle) S B VB VB VVB VVB VVB VVB VVB
    2 ......... (S) t (S) S C C VB VB VB VVB
    3 ......... - I - - S C VB VB
    - I - S C B
    6 .. .. . . . .. (S) (S) I S C ! B VB VB VVB VVB
    .. - - (- - S B '-VB VVB
    8 ........ - - - i - - - C B VB
    9 ........ - - - - - - (S)
    Die verbesserten Ergebnisse; welche durch die Anwendung der Erfindung erreicht wurden, werden ferner durch die folgende Tabelle erläutert, welche diejenige Zeitdauer angibt, während welcher die verschiedenen Farbfilme nicht kreidig werden:
    Tabelle 1I - Zeit des Nichtkreidigwerdens
    Steigerung
    Testfarbe Zeit gegenüber
    Nr. in Wochen Bleiweiß
    °/o
    i (Kontrolle) ......... 6 -
    2 ................... 7 16
    3 ................... 25 317
    4 ................... 28 367
    5 ................... 40 667
    6 ................... 6 0
    7 ................... 24 300
    8 ................... 25 317
    9 ................... 37 5i7
    Einige der Bleiweißtestfarben, welche in Beispiel i verwendet wurden, wurden auch auf ihre Beständigkeit in grauen Farben geprüft. Die Testfarben wurden durch Zugabe einer kleinen Menge Lampenschwarz auf den gleichen grauen Ton gebracht. Sie wurden dann als endgültige Überzüge in ähnlicher Weise wie in Beispiel i beschrieben aufgebracht und in ähnlicher Weise bewertet. Die Ergebnisse dieser Prüfungen waren die folgenden
    Tabelle III - Farbbeständigkeit
    (Verblassen in grauen Farben)
    Test-
    farbe 10 1 5
    20 25 30 35 40
    Nr.
    i ..... C B VB VB VB VVB VVB
    4..... (S) S C C C C B
    8..... S S C C B B B
    Beispiel 2 Dieses Beispiel umfaßt eine Reihe von als Außenanstrich verwendbaren Leinsamenölfarben, welche mit Bleisalicylaten in Verbindung mit verschiedenen Pigmenten hergestellt wurden. Die Wirkung dieser Farben wurde mit der Wirkung von Kontrollfarben verglichen, welche ähnlich hergestellt und pigmentiert worden waren, die jedoch kein Bleisalicylat enthielten. Die betreffenden Kontrollfarben wurden gemäß folgenden Zusammensetzungen hergestellt:
    Pigment ö o
    /o I /o I /o
    Bleiweiß ............. ioo 6o 50
    Titan-Barium-Pigment. - - 30
    Zinkoxyd ............ - 30 20
    Magnesiumsilikat ...... - 10 -
    xoo I ioo I ioo
    Träger ö B ö
    /o I /o I - /o
    Leinsamenöl.......... 9o 9o 9o
    Petroleumkohlenwasser-
    stoffe ... . .. .. . . .. . . 7 7 7
    Trockner............. 3 3 3
    100 I ioo I Zoo
    Zusammensetzung A B C
    der Farbe I °/o I % I %
    Pigment.............. 72,6 67,9 67,6
    Träger............... 27,4 32>I 32,4
    1 ioo,o ioo,o ioo,o
    Es wurden dann gemäß der vorliegenden Erfindung sechs Testfarben hergestellt. Von diesen sechs Farben waren zwei der Kontrollfarbe A ähnlich, zwei der Kontrollfarbe B und zwei der Kontrollfarbe C, ausgenommen, daß in jedem Fall ein Teil des Pigments der betreffenden Kontrollfarben durch eine gleiche Menge an normalem oder basischem Bleisalicylat ersetzt wurde. Es ergaben sich folgende Pigmentzusammensetzungen
    Testfarbe
    Nr. Pigment
    io (Kontrolle) ioo °/o Pigmentzusammensetzung A
    ii . . . . . . . . . . . 9011/0 - A,
    1o °/o normales Bleisalicylat
    i2 . . . . . . . . . . . 9o °/o PigmentzusammensetzungA,
    io °/o basisches Bleisalicylat
    13 (Kontrolle) ioo °/o Pigmentzusammensetzung B
    14 . . . . . . . . . . . 900/0 - B,
    io °/o normales Bleisalicylat
    15 . . . . . . . . . . . 9o °/o Pigmentzusammensetzng B,
    io °/o basisches Bleisalicylat
    16 (Kontrolle) ioo °/o Pigmentzusammensetzung C
    17 . . . . . . . . . . . 900/0 - C,
    io °/o normales Bleisalicylat
    18 . . . . . . . . . . . 9o °/o Pigmentzusammensetzung C,
    io °/o basisches Bleisalicylat
    Die angegebenen Farben wurden als endgültige Überzüge über gleichartige Einzelgrundierungsüberzüge auf doppelten Zedernbrettern verwendet, die in Miami/Florida auf Zäunen in 45° südlicher Richtung aufgehängt wurden. Es wurden wöchentliche Kontrollen vorgenommen und die folgenden Ergebnisse für das Kreidigwerden erhalten, wobei die angewandten Bezeichnungen dieselbe Bedeutung wie in Beispiel i haben.
    Tabelle IV - Kreidigwerden
    Testfarbe Versuchsdauer in Wochen
    Nr. 6 1 8 1 10 1 12 1 14 1 16 I 18
    io (Kontrolle) (S) C B VB VB VB VB
    II ......... - -- - - - - -
    12 ......... - - - - - - -
    I3 (Kontrolle) - - - (S) C C B
    14 ......... - - - - - - S
    15 ......... - - - - - - S
    16 (Kontrolle) (S) (S) S S C B B
    i7 .......... - - - (S) S S S
    i8 .......... - - - - (S) S C
    Es wurde ebenfalls gefunden, daß es auf Grund der Erfindung möglich ist, die Dauerhaftigkeit von festen Farbanstrichen zu verbessern, indem man ihnen vorwiegend farbige oder schwarze Pigmente zusetzt. Wenn solche Farben, die im allgemeinen als dauerhafte Farben bezeichnet werden, ihren Glanz verlieren oder kreidig werden, so zeigen sie ein Verblassen und einen entsprechenden Verlust an Farbkraft. Dies soll. durch das folgende Beispiel erläutert werden: Beispiel 3 Es wurden typische Anstrichfarben aus wärmebehandeltem Leinsamenöl und den folgenden Farben hergestellt: Lampenschwarz, mittleres Chromgelb, Preußischblau, Indischrot und Toluidinrot.
  • Eine ähnliche Gruppe von Farben wurde aus den oben angegebenen Farben hergestellt, indem man sie mit Blancfixe streckte. Zu diesem Zwecke wurde die farbige Pigmentkomponente auf 6o % ihrer ursprünglichen Menge vermindert und mit 1,81 kg Blancfixe pro 4,53 Liter gestreckt. Dann wurde eine dritte Gruppe von Farben in genau der gleichen Weise hergestellt, jedoch mit der Ausnahme, daß das gesamte Blancfixe durch ein gleiches Volumen von normalem Bleisalicylat ersetzt wurde. Weder das Blancfixe noch das normale Bleisalicvlat wirkten bei den Farben merklich auf den ursprünglichen Farbton ein.
  • Die obigen Anstrichfarben wurden auf vertikalen Brettern in Sayville, Long Island, 9 Monate lang dem Licht ausgesetzt und Beobachtungen über die Glanzbestäadigkeit und Beständigkeit gegenüber Verblassen angestellt. Die Ergebnisse dieser Prüfungen sind in der unten angegebenen Tabelle V angeführt, wo die Farben bezüglich Glanz und Verblassen in eine Skala eingestuft sind, die von Zoo bis o geht. Bei dieser Skala bedeutet Zoo den Grad des Glanzes oder die ursprüngliche Farbigkeit, welche die ursprüngliche Farbe vor dem Versuch zeigte und o bedeutet den totalen Verlust von Glanz oder Farbe.
    Tabelle V
    Feste Farben
    Aussehen nach 9monatiger Versuchsdauer
    a) Glanz
    Farbe
    Reine Farbe und
    Farbe und normales
    Blancfixe Blei-
    salicvlat
    Lampenschwarz ...... 43 0 100
    Mittleres Chromgelb .. 57 14 Zoo
    Preußischblau ........ 28 0 100
    Indischrot ........... 0 0 Zoo
    Toluidinrot . . . . . . . . . . . 43 o Zoo
    b) Verblassen
    Farbe
    Reine Farbe und
    Farbe und normales
    Blancfixe Blei-
    salicvlat
    Lampenschwarz ...... 8o 70 Zoo
    Mittleres Chromgelb .. 100 Zoo Zoo
    Preußischblau ........ 70 6o ioo
    Indischrot ........... 40 40 Zoo
    Toluidinrot . . . . . . . . . . . go 70 100
    Es wurde weiterhin gefunden, daß der Brechungsindex von normalem Bleisälicylat in der Nähe von demjenigen von Leinsamenöl liegt und daß bei Anwesenheit von normalem Bleisalicylat als einziges Pigment in der Überzugsmasse durchsichtige Filme ähnlich denjenigen von durchsichtigen Lacken erhalten werden. So ist es durch Zugabe von normalem Bleisalicylat möglich die Dauerhaftigkeit von Lacken und durchsichtigen Überzügen zu verbessern.
  • Im folgenden Beispiel würde wärmebehandeltes Leinsamenöl mit normalem Bleisalicylat pigmentiert und auf Wetterbeständigkeit geprüft. Beispiel 4 Ein wärmebehandeltes Leinsamenöl der Viskosität von 36,2 Poise wurde nacheinander mit steigenden Mengen von normalem Bleisalicylat pigmentiert, so daß sich folgende Zusammensetzungen ergaben: a) Zoo 0/Q wärmebehandeltes Leinsamenöl b) 89 % desgl. , 11% normales Bleisalicylat c) 63 % wärmebehandeltes Leinsamenöl, 370/, normales Bleisalicylat Nach der Zugabe von geeigneten Mengen an flüchtigem Verdünner und Trockner wurden diese Zusammensetzungen in der gleichen Weise wie durchsichtige Lacke geprüft. Es wurden 3 Überzüge von jeder der obigen Zusammensetzungen auf gleiche Ahornbretter aufgebracht, die in Sayville, New York, in 45= südlicher Richtung dem Licht ausgesetzt wurden. Nach 33wöchiger Versuchsdauer war der Zustand der Bretter wie folgt: a) Film zerstört, Brett geschwärzt, beträchtliche Schimmelflecke, b) guter Glanz, Film intakt, etwas Schimmelflecke, c) hoher Glanz, Film intakt,- keine Schimmelflecke. Die obigen Ergebnisse sollen die bemerkenswerte Verbesserung in der Wetterbeständigkeit anzeigen, welche durch die Zugabe von normalem Bleisalicylät zu klaren Lacken erreicht werden. Darüber hinaus wird ersichtlich, daß bei Verwendung desselben in hinreichenden*Mengen das Bleisalieylat ein wirksames Schutzmittel gegen Schimmelbefall darstellt.
  • Die Zugabe von Bleisalzen der Salicylsäure diente auch sehr zur Verbesserung der Wetterbeständigkeit von Emaillelacken, welche aus einem synthetischen Harzträger gemäß dem folgenden Beispiel gebildet sind:
    Beispiel 5
    Pigment: Titandioxyd . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . Zoo 0/0
    Träger: Alkydharzlösung (70 % feste Bestand-
    teile) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8o,60/,
    Petroleumkohlenwasserstoffe (Lack-
    benzine) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17,10/0
    Trockner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2,30/0
    100,00/()
    Es wurden auch andere Emaillen hergestellt, indem normales und basisches Bleisalicylat für einen Teil des Titandioxydpigmentes in der obigen Zusammensetzung ersetzt wurde, so daß die folgenden Zusammensetzungen erhalten wurden:
    ig ioo % Titandioxyd (Kontrolle),
    20 8o0/0 Titandioxyd,
    200/0 normales Bleisalicylat,
    21 8o0/0 Titandioxyd,
    20 0/0 basisches Bleisalicylat.
    Die Ergebnisse der Prüfungen hinsichtlich des Kreidigwerdens an obigen Pigmenten sind in der folgenden Tabelle VI angegeben, wobei die Bezeichnung wie in Tabelle I gewählt wurde:
    Tabelle VI - Kreidigwerden
    Testfarbe Versuchsdauer in Wochen
    Nr. 5 8 i o
    i9 (Kontrolle) ........ C VB VB
    20 .................. S 13 13
    21 .................. S B B
    Die in der obigen Tabelle VI genannten Farben wurden an doppelten Zedernholzbrettern getestet, welche in Mia:mi/Florida auf Zäunen in 45° südlicher Richtung dem Licht ausgesetzt waren.
  • Während Bleisalicylat als beispielsweise Verbindung zur Erläuterung der vorliegenden Erfindung ausgewählt wurde, so sei erwähnt, daß auch Bleisalze anderer aromatischer Oxysäuren vergleichbare Ergebnisse liefern. Das folgende Beispiel dient zur Erläuterung hierfür.
  • Beispiel 6 Es wurde die folgende Kontrollfarbe hergestellt:
    Basisches Bleiweißcarbonat . . . . . . . . . . . . . . 71,0 %
    Leinsamenöl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24,8 %
    Petroleumkohlenwasserstoffe und Trockner 4,2 0/0
    100,00/,
    ' Es wurden auch Prüffarben hergestellt, bei denen 13,5 % des Bleiweiß in der Kontrollfarbe durch ein gleiches Volumen an normalem Bleisalicylat und dem Bleisalz der 3, 5-Dijodoxybenzoesäure ersetzt war:
    Test-
    farbe
    Nr.
    22 .... Kontrollfarbe wie oben beschrieben
    23 .... 13,50/, normales Bleisalicylat als Ersatz
    für ein gleiches Volumen Bleiweiß
    24 .... 13,5 0/0 Bleisalz der 3, 5-Dijodoxybenzoe-
    säure als Ersatz für ein gleiches Volumen
    Bleiweiß
    Diese Farben wurden dann auf kleine Holzbretter aufgebracht und einer beschleunigten Messung in einer Klimamaschine unterworfen. Die Glanzablesungen (6o° spekular) wurden an den Brettern in regelmäßigen Intervallen mit den folgenden Ergebnissen gemacht
    Tabelle VII - Glanz
    Testfarbe ur- 135 582
    Nr. sprünglich Stunden # Stunden
    22 Kontrolle ..... 69,5 matt matt
    23 ............... 79,5 43,0 7,0
    24 ............... 74,5 50,0 13,5
    Es sei erwähnt, daß die gegebenen Beispiele nur eine gewisse Anzahl der möglichen Modifikationen der Erfindung darstellen und daß es noch viele verschiedene Varianten innerhalb des Bereichs derselben gibt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Überzugsmasse aus einem vegetabilischen trocknenden Öl, gekennzeichnet durch den Gehalt eines Bleisalzes einer aromatischen Oxysäure.
  2. 2. Überzugsmasse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den Gehalt eines Bleisalzes einer Oxybenzoesäure.
  3. 3. Überzugsmasse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den Gehalt eines Bleisalzes der Salicylsäure.
  4. 4. Überzugsmasse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den Gehalt an einem normalen Bleisalz der Salicylsäure.
  5. 5. Überzugsmasse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den Gehalt an einem basischen Bleisalz der Salicylsäure.
DEN3701A 1943-07-14 1951-03-31 UEberzugsmasse Expired DE905659C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US905659XA 1943-07-14 1943-07-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE905659C true DE905659C (de) 1954-03-04

Family

ID=22223342

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN3701A Expired DE905659C (de) 1943-07-14 1951-03-31 UEberzugsmasse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE905659C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69809674T2 (de) Gefärbtes, mit Titandioxid beschichtetes Glimmerpigment und damit beschichteter Gegenstand
DE2852585C2 (de)
DE2928287C2 (de)
DE60308069T2 (de) Mehrphasiger Nagellack
DE4009567A1 (de) Beschichtung mit organischen farbstoffen
DE1061936B (de) Anstrichfarben auf der Grundlage von trocknenden OElen oder oelhaltigen Bindemitteln
DE1519314B1 (de) Pastellfarbene,nicht fluoreszierende Anstrichs- und UEberzugsmasse
DE1216466B (de) Pigmentierung von kreidenden oelhaltigen Anstrichen oder Emaillelackschichten
DE2619642B2 (de) Rußpigment enthaltendes Überzugsmittel
DE69411825T2 (de) Transparenter Anstrich für einen Golfball und mit diesem Anstrich versehener Golfball
DE905659C (de) UEberzugsmasse
DE1519262A1 (de) Fluessige UEberzugsmasse
CH635607A5 (de) Verfahren zur herstellung von azopigmenten.
DE3606154A1 (de) Lackierungsverfahren unter verwendung von perlglanzpigmenten
DE1467473A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines modifizierten Farbpigments
DE60021787T2 (de) Pleochroitisches Pulver und pleochroitisches Druckerzeugnis
DE4323372C1 (de) Beschichtungszusammensetzung, die auf ein Substrat aufgebracht ist und feinstteiliges TiO¶2¶ enthält
DE1914208A1 (de) Verfahren zur Herstellung organischer Rotpigmente mit hoher Lasur
DE60225111T2 (de) Pigmentierte kosmetische Zusammensetzung
US2406609A (en) Coating compositions
DE2534810A1 (de) Azopigmente und verfahren zu deren herstellung
DE1644706A1 (de) Anstrichmassen
DE657427C (de) Verfahren zur Herstellung gefaerbter Lacke und filmbildender UEberzuege
DE2133070A1 (de) Azomethinpigmente und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE975121C (de) Tarnfarben