DE904777C - Kathodenstrahlroehre, insbesondere fuer Fernsehzwecke - Google Patents
Kathodenstrahlroehre, insbesondere fuer FernsehzweckeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Fernsehzwecke, und zwar Sende-,
Empfangs-, Bildverstärkungsröhren u. dgl., und deren Arbeitsweise. Insbesondere kommen Bildübertragungsröhren
mit geradlinigem Aufbau in Betracht, bei denen die Störungen vermieden werden, welche z. Bl. durch das gegenseitige Durchdringen
der magnetischen ,und elektrischen Felder des Bildwandlers und des Abtastsystems und/oder
die Neigung des Kathodenstrahlerzeugers verursacht werden.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Fernsehröhren und ähnliche Geräte, bei welchen
ein Potentialrelief auf der einen, im folgenden Verwendungsseite genannten Fläche des doppelflächigen
'Schirmes der Röhre erzeugt wird. Sie besteht darin, daß dieses Potentialrelief hervorgebracht
wird, indem in dem Schirm eine Schicht vorgesehen ist, deren Leitfähigkeit von dem Aufstoß
eines Elektronenbündels abhängt, und zwar vermöge der inneren Sekundäremission, welche in
dieser Schicht durch die schnellen Elektronen erzeugt wird, die auf der der Verwendungsseite entgegengesetzten
Schirmseite auftreffen. Diese so hervorgerufene Leitfähigkeit stellt also gewissermaßen
eine mehr oder weniger leitende Brücke zwischen der auf ein passendes Potential gebrachten
Signalplatte und der Verwendungsfläche des Schirmes her.
Diese Leitfähigkeit kann auch durch die Einwirkung von ultraviolettem Licht erzielt werden, welches
durch den Aufstoß des Schreibstrahles auf
eine Leuchtschicht erzeugt wird, die zwischen der Schicht mit veränderlicher Leitfähigkeit und der
durchlässigen Signalplatte angeordnet wird, auf welche die Elektronen des Schreibstrahles auftreffen.
Das erzeugte Potentialrelief, welches verbessert werden kann, indem die Verwendungsseite des
Schirmes mit einem Mosaik aus feinen Metallteilchen bedeckt wird (wodurch das Bild der Schirmstruktur
verschwindet), kann dann für einen BiIdtransport (im Falle einer Empfangsröhre) oder für
eine Abtastung der üblichen Art durch einen Zerlegerstrahl mit schnellen Elektronen ausgenutzt
werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen, welche verschiedene Ausführungsformen der Erfindung
darstellen, erläutert.
Die Fig. ι bzw. 2 betreffen Bildzerlegerröhren,
die Fig. 3 betrifft eine Empfangsröhre; aber offen bar ist die Erfindung bei jeder Röhre der obenerwähnten
Art anwendbar.
In den Fig. ι und 2 ist die Bildwandlereinrichtung
bekannter Art links vom Schirm ι dargestellt, und die Abtastung durch das Elektronenbündel
findet auf der entgegengesetzten (Seite statt. In 2 ist eine Schicht aus Aluminium oder aus einem anderen
Leichtmetall oder einer Leichtmetallegierung (Beryllium, Magnesium) dargestellt, welche so
dünn ist, daß sie von Elektronen mit 10 000 Volt Beschleunigungsspannung durchdrungen wird. Es
ist zu bemerken, daß die tatsächlichen Größenverhältnisse in der Figur nicht dargestellt sind.
Das Metallblatt 2 dient gleichzeitig als Signalplatte
des Super-Ikonoskops und als Schirm, weleher die in der auf 2 aufgebrachten Schicht entstehende
Licht- oder Ultraviolettstrahlung von der Photokathode 4 des Bildwandlers fernhalten soll.
Die optischen und elektrischen Bestandteile der Bildwandlereinrichtung sowie der das Elektronenbündel
5 aussendende Kathodenstrahlerzeuger und die Steuermittel für die Ablenkung des Äbtaststrahles
5 sind in den Figuren nicht dargestellt. Der Teil 6 ist eine Sammelanode, auf welche die
das Bildsignal bei der Abtastung liefernden Elektronen
fallen.
In der Fig. 1 auf der dünnen Aluminiumschicht 2
liegen drei Schichten 7, 8, 9. Die Schicht 7 (vgl.
die vergrößerte Darstellung rechts) besteht aus einem Material, das unter der Einwirkung der die
Schicht 2 durchdringendenElektronen ultraviolettes Licht ausstrahlt, wie durch Bleispuren aktiviertes
Kalziumoxyd, Kalziumwolframat, Zinksulfid oder durch Thalliumspuren aktivierte Alkalihalogenide.
Auf 7 ist eine dünne Schicht von Kadmkimjodid
(CdJ2) durch Aufdampfung aufgebracht. Diese Substanz ist wegen der beachtlichen inneren photoelektrisohen
Wirkung bemerkenswert, welche sie nach Aufdampfen im Vakuum unter dem Einfluß einer ultravioletten Erregungsstrahlung aufweist.
Infolge dieser inneren photoelektrischen Wirkung
wird die Schicht 8 eine elektrische Leitfähigkeit annehmen, deren Verlauf der Lichtintensität in
dem ursprünglichen /Bälde entspricht. Wenn das bei der Bestreichung des Schirmes durch das Elektronenbündel
erzeugte Gleichgewichtspotential von dem Potential der Signalplatte 2 verschieden ist,
dann bildet sich entsprechend der Verteilung der Leitfähigkeit auf 8 ein Potentialmuster auf der
Oberfläche aus; infolgedessen liefert die Bestreichung durch den Abtaststrahl 5 ein Signal infolge
der Auslösung von Sekundärelektronen, welche zu der Sammelanode gehen und deren Menge sich in
Abhängigkeit von der Lichtintensität der entsprechenden Bildpunkte ändert.
Die dargestellte !Schicht 9 besteht aus dünnen, voneinander isolierten Metallteilc'hen, welche zu
einer besonders kräftigen Abgabe von Sekundärelektronen angeregt werden. Das Anfangspotential
jedes Teilchens in dem Zeitpunkt der Abtastung wird durch die Leitfähigkeit des Kadmiumjodids
in diesem Punkt bestimmt. Je nachdem die Differenz zwischen diesem Potential und dem Potential
der Sammelanade 6 mehr oder weniger groß ist, wird ein mehr oder weniger starkes Signal erhalten
werden. Jedoch ist die Schicht 9 entbehrlich, und das Kadmiumjodid selbst wird bei der Abtastung
durch das Bündel ohne die Schicht 9 in vielen
Fällen ein genügendes Signal abgeben. Aber die Schicht von Metallteilchen auf der Oberfläche der
dem Bündel 5 ausgesetzten (Schicht 8 übt eine günstige Wirkung aus, indem sie die Aussendung
der Se'kundärelektronen gleichförmig macht.
Es gibt Kadmiumsalze, z. B, das Kadmiumselenid (CdSe), welche unmittelbar auf die Einwirkung
der Elektronen mit einer Änderung ihrer dielektrischen Konstante und/oder ihrer Leitfähigkeit
reagieren. Die Fig. 2 stellt eine Ausnutzung dieser Wirkung dar. Die das /Bild übertragenden
Elektronen durchdringen die Metallschicht 2 und dringen in die Schicht 10 ein, welche aus Vorzugsweise
durch Elektrophorese niedergeschlagenem Kadmiurnselenid besteht. Aus gleichen Gründen
wie in dem Falle der Fig. ι wird die Kadmiumselenidschicht durch ein Mosaik von mikroskopischen
Teilchen aus einem geeigneten Metall bedeckt, welches sensibilisiert wurde, um eine starke
Abgabe von Sekundärelektronen zu liefern. Überdies kann diese Schicht 9 dazu beitragen, daß die
Erscheinung eines durch die kristallinische Struktur des Metalls von 2 verursachten flockigen Gründes
vermieden wird.
Die Bildwandlerelektronen, welche die Schicht 2 mit einer Geschwindigkeit von der Größenordnung
von 10 000 Volt durchdringen, werden in 10 eine
Verteilung der Leitfähigkeit verursachen, welche der Lichtintensität in dem zu übertragenden Bild
entspricht. Infolgedessen wird jede Potentialdifferenz zwischen 2 und 9 die Tendenz aufweisen, sich
in den beleuchteten Teilen des Bildes zu vermindern, und die Geschwindigkeit dieser Erscheinung
wird von der Beleuchtung des in. 'Frage kommenden Bildelementes abhängig sein. Andererseits soll das
Bündel 5 auf dem abgetasteten Element ein dem Potential der Sammelanode 6 nahezu gleiches Potential
wiederherstellen. Auch wenn eine beträchtliehe Potentialdifferenz zwischen 2 und der Sam-
melanode 6 mit Hilfe irgendeiner [Spannungsquelle aufrechterhalten wird, wird die Wirkung der Bildwandlerelektronen
in den den beleuchteten Elementen des Bildes entsprechenden Teilen ein Potential
erzeugen, welches sich dem Potential von 2 mehr oder weniger nähern wird. Dagegen wird in den
nichtbeleuchteten Teilen das Potential der Sammelanode 6 dem der Oberfläche von io gleich sein.
So wird man im Verlaufe der Abtastung der Metallteilchen g ein feinmoduliertes Fernsehsignal
gewinnen, dessen Intensität von der zwischen 2 und 6 angelegten Potentialdifferenz abhängig sein
wird. Um dies zu erreichen, muß die (Schicht io im Vergleich mit den Abmessungen des Bildelementes
dünn sein, so daß eine bildgetreue Wiedergabe bei der Übertragung erzielt wird. Die speichernde
Wirkung bei der Erregung der Schicht 10 kann durch eine geeignete Zeitkonstante in der Weise
gesichert werden, daß zwischen 2 und 10 eine ao äußerst dünne .Schicht eines Isoliermaterials eingebracht
ist, welches praktisch keinen Widerstand für die schnellen Elektronen des Bildwandlers aufweist,
aber das Durchdringen von langsamen Elektronen verhindert.
Wie in dem Falle der Fig. 1 ist die Schicht 9 nicht unbedingt erforderlich. Das durch das Elektronenbündel
bestrichene Kadmiumselenid wird bei der Abtastung auch Sekundärelektronen abgeben.
Man kann aber auch andere halbleitende Körper, wie Kadmiumsulfid, benutzen. Offenbar ist die Aufrechterhaltung
einer Potentialdifferenz zwischen der Schicht 2 und der ,Anode 6 ein Verfahren, welches
auch bei (Systemen nach Fig. 1 anwendbar ist, selbst wenn das Kadmiumjadid durch andere Stoffe
mit den gleichen Eigenschaften ersetzt wird, wie z. B. Alkalisalze, die durch Spuren von Schwermetallen aktiviert sind.
In der Fig. 3 ist die Bedeutung der Ziffern die folgende: 2' ist die dünne Schicht aus einem Leichtmetall
(z. B. Aluminium); 5' ist das Elektronenbündel, dessen Intensität durch das Empfangssignal
gesteuert wird und welches den durch 2' getragenen Schirm bestreicht; 6' ist die Anode für 5'; 12 ist
der fluoreszierende Schirm, auf welchem der übertragene Gegenstand wiedergegeben wird; 13 ist die
Anode des Bildwandlers, dessen Photokathode auf 2' liegt; 14 ist eine geeignete Lichtquelle,
welche die besagte Photokathode beleuchtet, deren durch das Licht angeregte Elektronenemission das
Empfangsbild auf den fluoreszierenden Schirm überträgt.
Eine Schicht von Kadmiumselenid io' ist auf die
Metallschicht 2' aufgebracht. Unter der Wirkung der die Schicht 2' durchdringenden schnellen Elektronen
des modulierten Bündels 5' nimmt die Leitfähigkeit des Kadmiumselenids in Abhängigkeit
von der Lichtintensität des übertragenen Bildelementes zu. (So wird ein Verlauf des Ohmschen
Widerstandes auftreten, welcher das ursprüngliche Bild wiederherstellt. Jedes Element des Schirmes
stellt eine bestimmte Impedanz in einem Entladungskreise dar, der durch die von der Mosaikschicht
3' unter der Wirkung des Lichtes abgegebenen Elektronen gebildet wird. Diese Mosaikschicht
kann durch voneinander isolierte mikroskopische, durch (Sauerstoff und Cäsium behandelte
Silberteilchen gebildet werden. Offenbar muß der Ohmsche Widerstand eines Kadmiumselenidteilchens
im Vergleich mit dem Entladungswiderstand zwischen 3' und der Anode 13 sehr groß sein. Wenn
diese Bedingung erfüllt ist, erhält man in der Emission der Photoelektronen, welche das Bild auf
dem fluoreszierenden Schirm 12 bilden werden, eine Änderung der (Stromstärke von einem Element
zu dem anderen in Abhängigkeit der Verteilung der Lichtintensität in dem zu übertragenden [Bilde. Die
Zeitkonstante der ungezwungenen Verminderung der Leitfähigkeit des Kadmiumselenids zwischen
zwei Durchgängen des Bündels 5' soll eine Größenordnung von 1Z25 Sekunde aufweisen, um die günstigsten
Arbeitsumstände zu sichern.
Es ist bekannt, die 'Durchschlagbarkeit von Halbleiterschichten,
z. B. Aluminiumoxyd, Kupferoxydul oder Tantalpentoxyd, durch schnelle Elektronen
in zusammengesetzten lichtelektrischen Mosaik-Speicherschirmen zur Herstellung einer leitenden
Verbindung zu benutzen, durch die nacheinander die einzelnen Mosaikzellen in den Signalstromkreis
eingeschaltet werden. In jedem dieser bekannten Fälle wird diese Einschaltung jedoch durch einen go
nicht vom Bilde beeinflußten und modulierten, sondern konstanten Kathodenstrahl bewirkt, während
die Lichtverteilung des Bildes lediglich den Aufladungsgrad der einzelnen Photozellen steuert und
das Bildsignal demgemäß durch Entladung der Photozellen über eine vom Kathodenstrahl örtlich
hergestellte Brücke von bestimmtem, vom Bilde unabhängigem Leitfähigkeitswert entsteht.
Im Gegensatz dazu steuern bei der Erfindung die Bildelektronen selber oder die in ihrer Dichte modu- 1Oo
lierten Schreibstrahlelektronen die Leitfähigkeit einer Halbleiterschicht in örtlich veränderlicher,
der Bildhelligkeitsverteilung entsprechender Weise, indem sie die innere Elektronenleitung nach Maßgabe
der an dem betreffenden Punkte herrschenden Lichtstärke des (Bildes erhöhen. Dies geschieht, wie
beschrieben, durch Vermittlung von ultravioletter Kathodenlumineszenz oder direkt durch die Energie
der Elektronen selber. Es wird also nicht eine reine Schaltwirkung ausgenutzt wie in der bekannten no
Technik, sondern eine nach Maßgabe der Bildhelligkeit in ihrem Widerstandswert örtlich modulierte
Leitungsbrücke erzeugt.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Kathodenstrahlröhre, insbesondere für Fernsehzwecke, bei welcher das auf die eine Seite des doppelflächigen Schirmes übertragene Elektronenbild unter der Einwirkung der Photoelektronen eines Bildwandlers oder der Elektronen des modulierten Schreibstrahles auf seiner anderen Seite ein der Helligkeit der verschiedenen Bildpunkte entsprechendes Potentialrelief hervorruft, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Potentiälrelief durch örtliche Steuerung der inneren Leitfähigkeit des Schirmesdurch direkte oder indirekte Einwirkung der Photoelektronen des Bildwandlers oder der Elektronen des modulierten Schreiibstrahles er- ■ zielt wird, wobei diese örtliche Leitfähigkeit eine mehr oder weniger leitende Brücke zwischen der durchlässigen Signalplatte des Schirmes und seiner Verwendungsfläche herstellt.
- 2. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der doppelflächige Schirm aus einer für Elektronen durchlässigen Signalplatte, einer Leuchtschicht, welche unter dem Auf stoß der Elektronen ultraviolette Strahlen aussendet, und einer Schicht zusammengesetzt ist, deren Leitfähigkeit sich unter dem Einfluß einer ultravioletten Strahlung verändert.
- 3. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtschicht des Schirmes, welche unter dem Aufstoß der auftreft'enden Elektronen eine ultraviolette Strahlung aussendet, und die für ultraviolettes Licht empfindliche Schicht durch eine Schicht ersetzt sind, deren Leitfähigkeit durch direkte Einwirkung der auftreibenden Elektronen des Schreibstrahles beeinflußt wird.
- 4. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbildung der Schirmstruktur im Potentialrelief dadurch verhütet wird, daß die Verwendungsfläche des Schirmes mit einem Mosaik aus feinen Metallteilchen bedeckt ist, welche gegeneinander isoliert sind und ein hohes Sekundäremissionsvermögen aufweisen.Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. .2 141 059;
deutsche Patentschrift Nr. 706 872.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5767 2.54
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FR904777X | 1948-04-13 |
Publications (1)
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