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Vorrichtung zur Darstellung von Zusammenhängen, Abläufen und/oder
Vorgängen, insbesondere zwecks Planung und Überwachung Die Erfindung betrifft eine
Vorrichtung zur Darstellung von zeitlichen, mengenmäßigen oder "vertmäßigen Zusammenhängen,
Abläufen und/oder Vorgängen, insbesondere zwecks Planung und überwachung, durch
Aneinanderreihung von den darzustellenden Größen entsprechenden Streifen od. dgl.
längs einer nach -den darzustellenden Größen eingeteilten Summenleiter. Bei den
bekannten Vorrichtungen dieser Art werden die Größen, die in den zur Erledigung
der betreffenden Angelegenheit auszufertigenden Belegstücken, wie Arbeits-, Bezugs-und
Beschaffungspapieren, Fristen-, Lohn- und Mengenscheinen, -karten, -zetteln u. dgl.,
angegeben sind, zum Zwecke der Darstellung auf besondere Streifen od. dgl. übertragen,
deren Länge dem Wert der darzustellenden Größen entsprechend bemessen wird.
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Diese Streifen werden dann, in einer Vorrichtung aneinandergereiht,
längs einer Summenleiter angeordnet. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß stets
besondere :Maßnahmen erforderlich sind, um die festgelegten Größen auf die eigentlichen
Darstellungsmittel zu übertragen, was eine zusätzliche Arbeitsbelastung darstellt
und sich besonders bei Änderungen der anfänglich angegebenen oder angenommenen Werte
unangenehm bemerkbar macht, häufig zur Nichtbeachtung der Änderungen in der Darstellung
führt und deren dauernde Richtigkeit gefährdet. Diese Nachteile sollen gemäß der
Erfindung durch eine solche Ausbildung der zur Erledigung
der betreffenden
Angelegenheit auszufertigenden BelegstiicJke beseitigt werden, daß sie selbst unmittelbar
zur Darstellung verwendet werden (können. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht,
daß die zur Erledigung der betreffenden Angelegenheit auszufertigenden Belegstücke
mindestens einen Leiteraufdruck tragen, an-dem die in dem Belegstück behandelte
Größe ihrem Wert nach angezeichnet werden kann, und daß eine zur lösbaren Aufnahme
der Belegstücke geeignete, die Summenleiter tragende Haltevorrichtung vorgesehen
ist, in der die Belegstücke so angeordnet werden können, daß :die Leiteraufdrucke
parallel zu der Summenleiter zu liegen kommen und derAnfang des Leiteraufdrucks
jedes Belegstücks sich an die angezeichnete ,Stelle des Leiteraufdrucks des vorhergehenden
Belegstücks anschließt.
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Der Leiteraufdruck kann längs einer waagerechten Kante der Belegstücke
angeordnet werden, wodurch zu deren Anordnung .die üblichen iTafeln od. dgl. mit
waagerechten Einschiebnuten benutzt werden können. Als besonders zweckmäßig hat
sich eine Anordnung der Belegstücke untereinander erwiesen. .Sie läßt sich dadurch
erreichen,, daß der Leiteraufdruck auf den Belegstücken senkrecht angeordnet und
die Haltevorrichtung so ausgebildet ist, daß :die Belegstücke an wenigstens einem
ihrer senkrechten Ränder festgeklemmt werden können. Um die Belegstücke, die im
allgemeinen aus nicht steifem Papier bestehen, auch am anderen Rande festzulegen,
empfiehlt es sich, an der der Festklemmkante gegenüberliegenden Kante der Haltevorrichtung
eine aufklappbare, zweckmäßig unter der -Wirkung von Federn stehende Klemmleiste
anzuordnen. Sie kann zweckmäßig .als Träger -der Summenleiter dienen.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Draufsicht auf eine Haltevorrichtung gemäß
der Erfindung, - Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I,I-IiI der Fig. i, teilweise
abgebrochen, im größeren sMaßstabe, Fig. 3 die Ansicht einiger Belegstücke mit dem
erfindungsgemäßen Leiteraufdruck und ihre Anordnung gegeneinander und gegenüber-der
Summenleiter in größerem `M,aßstäbe.
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Gemäß der Erfindung tragen die Belegstücke i, wie sie als Arbeits-
usw. Papiere ausgefertigt werden müssen, an ihrem rechten Rande einen Leiteraufdruck
2, dessen Anfang mit dem obemen Rande des Blattes zusammenfällt. In dem Leiteraufdruck
kann der Wert der in :dem Belegblatt i angegebenen Größe angezeichnet werden, etwa
durch einen senkrechten Strich 3, dessen Anfang mit dem Leiteranfang und dessen
Ende mit dem betreffendenWertstrich der Leiter 2 zusammenfällt. Mehrere Belegstücke
werden in der durch Fig.3 veranschaulichten Weise .schuppenförmig aneinandergereiht,
indem der Beginn der- Leiter a des folgenden Blattes 1o, in dem der Wert der behandelten-Größe
durch einen Strich 4 angezeichnet sein möge, an das Ende des,Striches 3 gelegt wird.
Dann kann der Summenwert der durch die Striche 3 und 4 gekennzeichneten. Werte an
einer parallel dazu angeordneten Summenleiter 5 abgelesen werden.
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Zum Einspannen der Belegblätter i, io.. . dient die in Fig. @i und
2 dargestellte Vorrichtung. Sie weist eine Grundplatte 6 auf, an deren linkem Rande
eine federbelastete Klemmleiste 7 gelagert ist, die mittels eines Handgriffs 8 gehoben
werden kann, der auf einem Lagerstift 9 schwenkbar angeordnet ist.
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Fig. 2 zeigt, wie ein eingeschobenes Belegblatt i durch die Klemmleiste
7 auf der Grundplatte 6 festgeklemmt wird. Parallel zur Klemmleiste 7 trägt die
Grundplatte 6 eine auflklappbar gelagerte Klemmleiste 13, die durch Drehfedern 14
.auf die Grundplatte 6 gedrückt wird. Sie hält die freien Enden der Belegblätter
i fest. Auf der Klemmleiste 13 ist die Summenleiter 5 angeordnet.
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Fig.'3 läßt erkennen-,:daß die Belegblätter i, io.. . neben den Leitern
2 noch eine zweite übereinstimmende Leiter 15 tragen. In ihr kann z. B., wenn in
der Leiter 2 ein bestimmter Sollwert angezeichnet ist, der tatsächlich erreichte
Istwert durch einen Strich 16 vermerkt werden, wodurch eine besonders einfache Vergleichsmöglichkeit
geschaffen ist. Handelt es sich z. B. um Zeitwerte für die Belegung einer Maschine,
dann können nach Erledigung der in dem Belegblatt -i behandelten Arbeit alle Übrigen
Belegblätter i.o,.. . an den durch den Strich 16 bezeichneten Istwert herangeschoben
werden.