DE8909262U1 - Armaturengehäuse - Google Patents
ArmaturengehäuseInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K27/00—Construction of housing; Use of materials therefor
- F16K27/02—Construction of housing; Use of materials therefor of lift valves
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
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Beschreibung Antiatursngehäuse
Die Neuerung betrifft ein Gehäuse §er.i^ß dem Oberbegriff den
Hauptanspruches.
Armaturen dienen innerhalb "Ines Rohrleitungssysteme zum
Absperren und Steuern eines darin zirkulierenden Mediums. Um
dabei die Energieveriuste möglichst gering zu halten, werden
strörourgsgünstige Querechnittsgestaltungen der Armaturen
angestrebt.
Bei dem gattungsgemäßen Armaturengehäuse wird mit der Schrägstrellung
des Gehäusesitzes zur axialen Gehäusemittellinie, auch Rohrleitungs-, Durchfluß- und Gehäuseachse genennt,
welche die hauptsächliche Durchflußrichtung angibt, eine Reduzierung des Strömungswiderstandes innerhalb des Gehäuses
durch eine geringere Strömungsumlenkung angestrebt. Die ein Verecblußstück bewegende Spindel verläuft senkrecht zur
Durchflußrichtung. Da der Gehäusesitz und ein damit zusammenwirkendes Verschlußstück den Durchfluß immer noch
behindern, ergibt dies eine Verschlechterung des Zeta-Wertes gegenüber einem ungestörten Rohrquerschnitt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, für ein gattungsgemäßes Armaturengehäuse eine Gestaltung der inneren
strömungsführenden Gehäusekontur zu entwickeln, die eine Verringerung des Zeta-Wertes bedingt.
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Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß dem kennzeichnenden
Teil des Schutzanspruches 1. Bedingt durch den die axiale Gehäusemittellinie schräg schneidenden Gehäusesitz weisen
dessen Abströmkanten unterschiedlich-· Abstände zu den ringförmigen Anlageflächen der mit den Rohrleitungen zu
verbindenden Anschlußstutzen auf. Die eine Reduzierung des Strömungsbeiwertes £eta aich&z'&t&llitade Gehäusegestaltung
srfolgt hier an dem abströmseitigen Anschlußstutzen, d.h. in dsm dem Gehäusesitz in Ströniungsrichtung nachgeordneten
Anschlußstutzen. Ausgehend von dem Strömungslenkenden Gehäusesitz und im Gegensatz zum Bekannten erfolgt darin keine
gleichmäßige Vergrößerung des Strömungsquerschnittes.
Betrachtet man den abströmseitigen Anschlußstutzen als ein aus
vier sektorförmigen Wandflächenteilen bestehendes Rohrstück, dann weist einer der sektorförmigen Wandflächenteile die im
Hauptanspruch beschriebene Gestaltung auf. Der Sektor, der mit seinem etrömungsführenden Wandflächenteil den kürzesten
Abstand zwischen der Abströmkante des Gehäusesitzes und der Anlagefläche des Anschlußstutzens aufweist, dessen
Wandflächenteil verläuft parallel oder in Richtung Anschlußstutzen konvergierend zur axialen Gehäuseraittelliaie.
Bedingt durch das weitere Merkmal, die im Austrittsbereich des abströmseitigen Anschlußstutzens angeordnete, unstetige
Querschnittserweiterung, wird innerhalb der angrenzenden Rohrleitung ein Wirbelfeld erzeugt. Dieses bewirkt innerhalb
des Gehäuses eine Strömungsanlage an die Wandflächen und eine
mit geringeren Verlusten behaftete Durchströmung der Armatur.
Eine Ausgestaltung der Neuerung ist im Anspruch 2 beschriebtn.
Hierbei verlaufen diejenigen Sekuoren, welche zum vorstehend
beschriebenen Sektor benachbart angeordnet sind und ihn zwischen sich einschließen, mit ihren ströraungsführenden
Wandflächenteilen parallel oder in Richtung Anechlußstutzen
divergierend zur axialen Gehäusemittellinie. Entsprechend der jeweiligen Form des Gehäusesitzee wird damit ein strliraunge-
günstiger übergang auf den Nenndurchmesser des Gehäuses
bewirkt. Hierbei bleibt auch gewährleistet, daß die unstetige Querschnittserweiterung im Bereich der Anlagefläche des
Anschlußstutzene und der anzuschließenden Rohrleitung, primär
im Bereich des eektorförmigen Wandflächenteiles mit dem j
geringsten Abstand zum Gehäusesitz verbleibt.
Nach der im Anspruch 3 beschriebenen Ausgestaltung der Neuerung verläuft der zur axialen Gehäusemittellinie geneigte
Entsprechend dem jeweiligen Armaturen-Nenndurchmesser sowie der Neigung des Gehäusesitzes kann der Anstieg des Winkels zu
größeren Durchmessern hin größer ausfallen.
Nach einer weiteren Ausgestaltung ist der Durchflußquerschnitt
des abströmseitigen Anschlußstutzens oval ausgebildet, wobei die größere Querschnittsachse quer zur Achse der Spindel
verläuft. Auch hierbei ist in Relation zum Gehäuse-Nenndurchmesser der ovale Durchflußquerschnitt innerhalb des
abströmseitigen Anschlußstutzens so angeordnet, daß nur eine
unstetige Querschnittserweiterung im Bereich des Sektors mit dem geringsten Abstand zur Gehäusesitz besteht.
Die Ausgestaltungen der Ansprüche 5 und 6 beschreiben die Form und Neigung der unstetigen Querschnittserweiterung.
Bei der ringförmigen Anlagefläche des Anschlußstutzens kann es sich um die Dichtfläche eines Normflansches oder die
Verbindungsstelle für einen Anschweißstutzen handeln. Die unstetige Querschnittserweiterung wirkt gewissermaßen als
Abreißkante für das aus dem Armaturengehäuse austretende Medium. Hinter dieser Abreißkante bildet sich innerhalb der
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nachfolgenden Rohrleitung ein Wirbelfeld aus, durch welches im abströmseitigen Anschlußstutzen eine Anlage der Strömung an
die sektorförmigen Wandflächenteile bewirkt wird. Dies bewirkt
einen niedrigeren Zeta-Wert der Armatur.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Neuerung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen die
Fig. i einen Längsschnitt, die
Fig. 2 einen Schnitt gemäß H-II aus Fig. 1 und die
Fig. 3 eine Ansicht auf den abströmseitigen Austrittsstutzen.
In der Fig. 1 ist ein Gehäuse (1) gezeigt, dessen Gehäusesitz (2) die axiale Gehäusemittellinie (3) schräg schneidet. Ein
Verschlußstück (4) ist durch eine Spindel (5) in den Gehäueesitz (2) bewegbar. Die Anschlußstutzen (6, 7) sind hier
mit angegossenen Flanschen (8, 9) versehen, die ringförmige Anlageflächen (10, 11) für eine Dichtung zwischen Gehäuse und
anzuschließender Rohrleitung aufweisen.
Am abströmseitigen Anschlußstutzen (6) weist der zur axialen
Gehäusemittellinie (3) parallel oder in Strömungsrichtung konvergierend ausgebildete sektorför.nige Wandflächenteil (12)
den kürzesten Abstand zwischen dem Gehäusesitz (2) und der Anlagefläche (10) auf. Die zur axialen Gehäusemittellinie in
Richtung Anschlußstutzen (6) parallel oder divergierend verlaufenden sektorförmigen Wandflächenteile (13) liegen
beiderseits des Wandflächenteils (12). Zwischen der Anlagefläche (10) und dem Wandflächenteil (12) ist hier eine
unstetige, einseitig sichelförmige Querschnittserweiterung (14) angeordnet. Diese bewirkt einen störungsfreien Strömungsübergang in die anschließende, gestrichelt dargestellte
Rohrleitung (15). Die unstetige Querschnittserweiterung (14)
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kann in der Ebene der Anlagefläche (10) verlaufen oder, wie
dargestellt, zur axialen Gehäusemittellinie (3) geneigt verlaufen.
Die Fig. 2 entspricht einem Querschnitt gemäß Schnitt H-II aus Fig. 1. Ausgehend von dem Gehäusesitz (2) ist erkennbar,
wie die Wandflächenteile (13) in Strömungsrichtung divergierend zur Gehäusemittellinie (3) verlaufen und den
Wandflächenteil (12) zwischen sich einschließen. Zwischen den Wandflächenteilen (12 und 13) existieren strömungsgünstige,
stetige übergänge (16), vgl. Fig. 3.
Die Fig. 3 zeigt eine Ansicht des abströmseitigen Flansches
(8), dessen Anlagefläche (10) und die sichelförmige Querschnitteerweiterung (14) sowie die Lage des
konvergierenden Wandflächenteils (12) und der divergierenden Wandflächenteile (13) zueinander, wobei zwischen den letzteren
stetige übergänge (16) ausgebildet sind. Wie aus dieser Ansicht erkennbar ist, weist der Durchströmquerschnitt (17)
eine ovale Form auf, wobei die längere Achse der Ovalform quer zur Achse der Spindel (5) verläuft.
Claims (6)
1. Gehäuse einer Armatur in Hubventil-Bauart, mit schräg zur axialen Gehäusemittellinie angeordnetem Gehäusesitz und
senkrecht zur axialen Gehäusemittellinie angeordneter Spindel für ein bewegbares, in den Gehäusesitz anlegbares
Verschlußstück sowie mit am Gehäuse beiderseits des
Gehäusesitzes angeordneten Anschlußstutzene, wobei die strömungsführende Wandflächenteil des abströniBeitigen
Anschlußstutzens dadurch gekennzeichnet ist, daß ein sektorförmiger Wandflächenteil (12), innerhalb dessen der
kürzeste Abstand zwischen Gehäusesitz (2) und Anlageflache
(10) des Anschlußstutzens (6) meßbar ist, in Richtung Anschlußstutzen (6) parallel oder konvergierend zur
axialen Gehäusemittellinie (3) veiläuft und daß zwischen
dem äußeren Ende dieses sektorförmigen Wandflächenteiles
(12) und der ringförmigen Anlagefläche (10) des Anechlußstutzens (6) eine unstetige Querschnittserweiterung (14) vorhanden ist.
2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an das parallel oder konvergierend verlaufende sektorförmige
Wandflächenteil (12) beiderseits je ein in Richtung Anschlußstutzen (6) parallel oder divergierend zur axialen
Gehäusemittellinie (3) verlaufendes sektorförmiges Wandflächenteil (13) benachbart angeordnet ist.
3. Gehäuse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafl der konvergierend verlaufende
Wandflächenteil (12) unter einem Winkel von bis zu 25° zur axialen Gehäusemittellinie (3) ansteigend geneigt ist.
4. Gehäuse nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Durchflußquerschnitt (15) des
abströmseitigen Anschlußstutzens (6) oval ausgebildet ist, wobei die größere Querschnittsachse quer zur Achse der
Spindel (5) verläuft.
5. Gehäuse nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die unstetige Querschnittserweiterung
(14) als einseitiger, sichelförmiger Stufensprung zwischen dem ovalen Austrittsquerschnitt und einer ringförmigen
Anlagefläche (10) des abströmseitigen Anschlußatutzens (6)
ausgebildet ist.
6. Gehäuse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandflächenteil der unstetigen Querschnittserweiterung
(14) senkrecht oder geneigt zur axialen Gehäusemittellinie (3) verläuft.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE8909262U DE8909262U1 (de) | 1989-08-01 | 1989-08-01 | Armaturengehäuse |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE8909262U DE8909262U1 (de) | 1989-08-01 | 1989-08-01 | Armaturengehäuse |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE8909262U1 true DE8909262U1 (de) | 1989-10-05 |
Family
ID=6841591
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE8909262U Expired DE8909262U1 (de) | 1989-08-01 | 1989-08-01 | Armaturengehäuse |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE8909262U1 (de) |
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0438688A1 (de) * | 1990-01-20 | 1991-07-31 | KSB Aktiengesellschaft | Absperrarmatur |
DE4027459A1 (de) * | 1990-08-30 | 1992-03-12 | Richter Albert Ari Armaturen | Hubventil |
DE19733544A1 (de) * | 1996-09-12 | 1998-03-19 | Klein Schanzlin & Becker Ag | Hubventil kurzer Bauart |
US6293518B1 (en) | 1996-09-12 | 2001-09-25 | Rsb Aktiengesellschaft | Short lift valve |
DE20111721U1 (de) * | 2001-07-14 | 2002-11-21 | ARI-Armaturen Albert Richter GmbH & Co KG, 33758 Schloß Holte-Stukenbrock | Hubventil |
-
1989
- 1989-08-01 DE DE8909262U patent/DE8909262U1/de not_active Expired
Cited By (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
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WO2003008846A1 (de) * | 2001-07-14 | 2003-01-30 | Ari-Armaturen Albert Richter Gmbh & Co. Kg | Hubventil |
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