[go: up one dir, main page]

DE8906547U1 - Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen - Google Patents

Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen

Info

Publication number
DE8906547U1
DE8906547U1 DE8906547U DE8906547U DE8906547U1 DE 8906547 U1 DE8906547 U1 DE 8906547U1 DE 8906547 U DE8906547 U DE 8906547U DE 8906547 U DE8906547 U DE 8906547U DE 8906547 U1 DE8906547 U1 DE 8906547U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pocket
block
wedge piece
pane
wedge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8906547U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE8906547U priority Critical patent/DE8906547U1/de
Publication of DE8906547U1 publication Critical patent/DE8906547U1/de
Priority to AT90108855T priority patent/ATE84844T1/de
Priority to EP90108855A priority patent/EP0400374B1/de
Priority to DE9090108855T priority patent/DE59000781D1/de
Priority to DD90340874A priority patent/DD294757A5/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/54Fixing of glass panes or like plates
    • E06B3/5409Means for locally spacing the pane from the surrounding frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

DR.-ING. DIPL-PHYS. H. STURIES PATENTANWÄLTE
DIPL-ING. P. EICHLER
A Hens Dieter Niemann, Am Hügel 17, 50J54 Kerpen-Horrem
Einrichtung zur Verklotzuny von Scheiben in Tür— oder Fensterrahmen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen, insbesondere in Sprossenrahmen, mit einem Scheibenklotz und einem quer damit zusammenbaubaren, etwa gleichlangen Keilstück.
Eine derartige Einrichtung ist aus der DE-OS 20 44 299 bekannt. Der Scheibenklotz, der auf dem Rahmen abzustützen ist, hat eine zu dessen Abstutzfläche schräge Tragfläche für das Keilstück, welches mit einer entsprechenden Schrägfläche und einer der Tragfläche des Scheibenklotzes parallelen Tragfläche für die Scheibenabstützung versehen ist. Beim Einbau der bekannten Verklotzungseinrichtung muß das die Glasscheibe abstützende Keilstück quer zur Glasscheibe verschoben werden. Das ergibt unerwünschte Querspannungen in der Glasscheibe. Darüber
ItHl-IiV WH iiW lr'rrti'tlift1HI*W -,
hinaus ist die Querverschiebung des Keilstücks wegen der vorge-
1 sehenen Riffelung der aneinanderliegenden Schrägflächen des
H Scheibenklotzes und des Keilstücks und bei Isolierglasscheiben
if wegen des die Abstützfläche des Keilstücks berührenden Klebers
,te nicht unproblematisch.
i Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung
rf mit. den eingangs genannten Merkmalen so zu verbessern, daß eine
'& einfache Querverklotzung von Glasscheiben in Tür- oder Fenster- W rahmen möglich ist, ohne daß sich beim Verklotzen unerwünschte f' Spannungen in der Glasscheibe ergeben.
,. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Keil&tück in
U. eine seitlich offene Tasche des Scheibenklotzes einsetzbar ist.
)A Für die Erfindung ist von Bedeutung, daß die Abstützfläche
P der Verklotzungseinrichtung für die Glasscheibe beim Verklotzen % nicht mehr quer zu letzterer verstellt wird. Sie wird beim Einsetzen des Keilstücks allenfalls angehoben, also nur in der
|| Ebene der Glasscheibe bewegt, nicht aber quer dazu. Infolgedessen entfallen alle Nachteile, die sich bei einer Querverstellung der Abstützfläche der Glasscheibe ergeben würden. Darüber hinaus ergibt sich aber der wesentliche Vorteil, daß die Eigensteifigkeit des Scheibenklotzes und des Keilstücks herabgesetzt '■ werden können. Die Stärken der Ta^chenwände des Scheibenklotzes &Ggr; können dünn sein und auch das Keilstück braucht nur eine gerin-' ge Eigensteifigkeit zu haben, weil es zwischen die Taaehenwände des Scheibenklotzes eingetrieben wird. Die Tasche umfaßt das
Kellstück während des Eintreibens, wobei vorhersehbare ReI-
! bungsverh£ltnisse gegeben sind, also nicht etwa mit einer Behinderung des Eintreibens durch scharfe Gla&kanten gerechnet
werden muß, welche eine größere Steifigkeit des Keilstücks erfordern würden. Weil die Wandstärken des Keilstücks und des
Scheibenklotzes kleingehalten werden können, ist die Einrichtung insbesondere dann geeignet, wenn der Falzanschlag des Rahi mens für die Glasscheibe schmal bemessen ist. Das ist bei-
spielsweise bei Sprossenfenstern der Fall. Mit Hilfe des Lu die Tasche des Scheibenklotzes einsetzbaren Keilstücke können auch
f' sehr feinfühlige Verklotzungen vorgenommen werden, also solche,
• ••&bgr;* ··■·· ·» · ·
bei denen die Verklotzungshöhe im Bereich von Zehntelmillimetern eingestellt werden muß.
Zweckmäßigerweise entspricht die Tiefe der Tasche etwa der halben Klotzbreite. Damit ergibt sich eine verhältnismäßig große Breite der Taschenwand, mit der ein entsprechend großes Ausweichvermögen verbunden ist. Insbesondere ist eine derartige Ausgestaltung der Einrichtung bei Isolierglasscheiben von Vorteil, weil der gesamte Bereich einer Isolierglasscheibe bei einer Beaufschlagung einer Taschenwand durch das Keilstück entsprechend beaufschlagt bzw. verklotzt wird.
Es hat sich erwiesen, daß ein bestimmter Keilwinkel zweckmäßig ist, um das Keilstück einerseits hinreichend leicht eintreiben zu können und doch einen genügend festen Sitz in der Tasche des Scheibenklotzes zu erreichen. Um trotzdem die Aufweitbarkeit der Tasche des Scheibenklotzes zu steigern und/oder dieselbe Keilgestalt auch bei unterschiedlichen breiten Scheibenklötzen anwenden zu können, ist die Einrichtung so ausgebildet, daß die Tasche des Scheibenklotzes einen parallelwandigen, bei eingesetztem Keilstück keilfreien Taschenabschnitt und einen taschenmündungsseitig daran anschließenden, der Keilform des Keilstücks im Querschnitt angepaßten Taschenabschnitt aufweist. Der parallelwandige Taschenabschnitt kann genügend lang ausgebildet werden, damit die die Scheibe abstützende Taschenwand unter geringer Biegebeanspruchung aufgeweitet bzw. verstellt werden kann.
Bei einer symmetrischen Ausbildung des Querschnitts des KeilstücKs wird erreicht, daß die Tasche mit spiegelbildlich gleich bemessenen Taschenwänden ausgebildet werden kann, was beanspruchungsmäßig am besten ist und infolge der Symmetrie des Scheibenklotzes auch vorteilhaft für dessen Herstellung.
Wenn die Breite des Keilstücks mindestens gleich der Tiefe des keilförmigen Taschenabschnitts ist, wird eine vollflächige Abstützung dieses Taschenabschnitts durch das Keilstück erreicht und damit eine gleichmäßige vertikale Lastabtragung. Außerdem ist gewährleistet, daß das Keilstück zum Eintreiben von der Seite leicht von außen zugänglich ist.
Wenn es auf eine besonders symmetrische Beanspruchung der Scheibe, insbesondere einer Isolierglasscheibe mit zwei Einzelscheiben ankommt, ist es vorteilhaft, wenn der Scheibenklotz beidseitig mit je einer Tasche zur Aufnahme einander entgegengesetzt gerichteter Keilstücke versehen ist. Es können dann beidseitig Keile eingetrieben werden, entweder gleich tief oder etwaigen Toleranzen in den Glasabmessungen entsprechend unterschiedlich tief.
In einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Taschenwände ungleich dick und die Tasche ist nahe der oberen, der Scheibenabstützfläche des Scheibenklotzes angeordnet. Eine derartige Ausgestaltung der Verklotzungseinrichtung eignet sich insbesondere dann, wenn größere Abstände zwischen der Scheibe und der Falznut zu überbrücken sind. Die scheibenseitige Taschenwand bewegt sich dann in abgestimmter erprobter Weise bei dem Eintreiben des Keilstücks stets in derselben Weise in vertikaler Richtung, unabhängig davon, wie dick die andere Taschenwand ist, die aus Toleranzgründen beispielsweise eine vielfache Dicke der scheibenseitigen Taschenwand haben kann.
In weiterer Ausgestaltung ist die Einrichtung so ausgebildet, daß der Scheibenklotz eine längsdurchgängige, auf der Höhe einer Tasche und/oder unterhalb davon angeordnete Feuchtigkeitsdurchlaßausnehmung aufweist, die im Querschnitt geschlossen oder klotzauflageseitig offen ist.
Um das Keilstück bei seinem Eintreiben in den Scheibenklotz exakt führen zu können, ist die Einrichtung so gestaltet, daß die Tasche des aus Spritzkunststoff bestehenden Scheibenklotzes zur allseitigen Umhüllung des Keilstücks bis auf einen Einsteckschlitz für das Keilstück seitlich geschlossen ist.
Ferner ist die Einrichtung so ausgebildet, daß zwei einander benachbarte Scheibenklötze mit einem im Vergleich zu dere*i Breite schmalen Verbindungsstreifen verbunden sind, der an den KlotzschmalSeiten außerhalb des Taschenbereichs angesetzt ist. Trotz der Verformung des Scheibenklotzes im Bereich seiner Taschenwände kann auf diese Weise dafür gesorgt werden, daß zwei
Scheibenklötze zu einer Baueinheit verbunden werden, also ohne deren Funktionsfähigkeit zu beeinflussen. Es ergeben sich zusätzliche Vorteile. Beispielsweise können die Scheibenklötze durch entsprechende Bemessung der Verbindungsstreifen in definiertei. Abständen von den Eckbereichen der Rahmen angeordnet werden. Es ist auch möglich, den schmalen Verbindungsstreifen, auch in Verbindung mit dem anderen Scheibenklotz, als Halterung zu benutzen, wenn die Baueinheit in einer oberen Ecke eines Rahmens verwendet werden soll. Es besteht dann keine Gefahr mehr für einen im senkrechten Rahmenholmbereich angeordneten Scheibenklotz, herunterzufallen.
Die Erfindung wird anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt:
Fig.l eine perspektivische Ansicht einer Verklotzungseinrichtung in einer Sprossenrahmenecke,
Fig.2 eine perspektivische Darstellung einer aus zwei Scheibenklötzen bestehenden Baueinheit,
Fig.3 bis 5 Querschnitts- bzw. Seitenansichtsdarstellungen von erfindungsgemäßen Verklotzungseinrichtungen zwischen Isolierglasscheiben und Rahmenfalz.
Der in Fig.l dargestellte Rahmen 11 ist ein Sprossenrahmen mit vertikalem Rahmenschenkel 11' und horizontalem Rahmenscnenkel 11". Der Querschnitt der Rahmenholme 11', 11" ist T-förmig. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Dachschenkel parallel zur Ebene der Scheibe 10 angeordnet ist. Dementsprechend wird ein Überschlag der Höhe h gebildet, an dem die Scheibe 10 gemäß Fig.3 über ein Vorlegeband 24 abgestützt wird. Die Scheibe 10 ist eine Isolierglasscheibe mit zwei Glasscheiben 25, die von einem Abstandhalter 26 auf einem vorbestimmten Abstand gehalten werden und deren Zwischenraum von Abdichtungsmasse 27 versiegelt ist.
Die Scheibe 10 hat etwas kleinere Kantenlängen, als Freiraum zwischen zwei einander parallelen RahmenschenkeIn ist. Die infolgedessen zur Verfügung stehende Freiraumdifferenz wird zur Scheibenverkiotzung benutzt. Die hierzu verwendete Einrichtung besteht aus einer hehrzahl von Scheibenklötzen 12, die in her-
kömmlicher Weise, vorzugsweise in der Nähe der Rahmenecken an= geordnet sind.
Jeder Scheibenklotz 12 hat eine bestimmte Länge 1 und eine im wesentlichen durch die Auflagebreite des Rahmens 11 bestimmte Breite b. Die Dicke d richtet sich nach dem Abstand zwischen der Scheibe 10 und dem Nutengrund 28.
Der Scheibenklotz 12 hat eine Tasche 14, in die das Keilstück 13 einzusetzen ist. Die Tasche 14 und das Keilstück 13 sind daher aufeinander abgestimmt. Aus Fig.2,3 ist ersichtlich, daß cer Querschnitt des Keilstücks 13 symmetrisch ist. Dementsprechend angepaßt, also ebenfalls symmetrisch, ist der Querschnitt des Scheibenklotzes 12 ausgebildet.
Durch die Tasche 14 entstehen im Scheibenklotz 12 Taschenwände 17,18, die sich zwischen den Klotzschma■Seiten 23 erstrecken. Die Klotzschmalseiten 23 schließen die Tasche 14 seitlich, so daß die Taschenwände 17,18 seitlich miteinander verbunden sind. Das dient der allseitigen Umgreifung des Keilstücks 13, damit dieses in einer genauen definierten Lage innerhalb der Tasche 14 des Scheibenklotzes 12 angeordnet werden kann. Eine derartige allseitige Umhüllung des Keilstücks 13, die lediglich den Einsteckschlitz 21 für das Keilstück 13 freiläßt, ist jedoch nicht in allen Anwendungsfäiien erforderlich. Vielmehr kann es gemäß Fig.2 genügen, wenn die Taschenwändo 17, 18 freistehend sind und das Keilstück 13 zwischen sich aufnehmen .
Eine derartige Ausführungsform ist insbeüGiuiere dann vorteilhaft, wenn der Scheibenklotz aus einem Werkstoff besteht, der eine Spreizung der Taschenwände 17,18 beim Eintreiben des Keilstücks 13 nicht ohne die Gefahr der Zerstörung der Taschenwände 17,18 im Bereich der Klotzschmalseiten 23 zuläßt.
fei Die Fig.2 bis 5 lassen erkennen, daß die Tiefe t der Tausche 14 nur einen Teil der Breite B des Scheibenklotzes 12 ein-
U nimmt. Dieser Anteil ist etwa die Hälfte der Klotzbreite b. Dall mit ist sichergestellt, daß sich die Tasche iir. Falle einer Ab- ?f Stützung von Isolierglas mit ihrer Tiefe t zumindest über die
von einer Glasscheibe 25 eingenommene Breite erstreckt. Bei einer solchen Ausführungsform erstreckt sich die Wirkung der Verklotzungseinrichtung auch nur auf die eine beaufschlagte Glasscheibe 25. Das ist aber völlig ausreichend; denn die andere Glasscheibe 25 kann auf dem Scheibenklotz 12 außerhalb des Taschenbereichs 14' sicher aufsitzen und letzterer ermöglicht die erforderliche Verklotzung. Ist die keilstückbeaufschlagte Scheibe 25 kleiner, als die dachschenkelseitige Glasscheibe 25, so kann die Taschenwand 17 mit dem Keilstück 13 ausgewölbt werden. Hat die betreffende Scheibe 25 jedoch Übermaß, so wird das Keilstück 13 nur soweit eingesetzt, daß die Taschenwand 17 die erforderliche Durchbiegung bzw. Annäherung an die andere Tasehenwand 18 haben kann.
Aus Gründen von Toleranzen kann es erforderlich sein, daß beide Glasscheiben 25 verklotzt werden tnüssen, beispielsweise weil die Verklotzung nur einer Glasscheibe 25 nicht ausreicht, z.B. an einer oberen Glasscheibenkante. In diesem Fall kann der Scheibenklotz 12 der Fig.3 verwendet werden, bei dem beide Glasscheiben 25 separat verklotzt werden können. Es sind zwei Taschen 14 vorhanden, in die jeweils ein Keilstück 13 eingesetzt werden kann. Die Isolierglasscheibe 10 ist mit einer ihrer Glasscheiben 25 über ein Vorlegeband 24 an der Innenseite des Dachschenkels 11" einer Rahmensprosse 12 abgestützt und außenseitig mit einer Versiegelung 29 versehen. Unterhalb der vorlegebandseitigen Glasscheibe 25 kann das Keilstück 13 den Verklotzungserfordernissen entsprechend tief in die Tasche 14 eingetrieben werden.
Anstelle einer Verklotzungsmöglichkeit unterhalb der vorlegebandseitigen Glasscheibe 25 kann jedoch auch eine gemäß Fig.4 ausgebildete Feuchtigkeitsdurchlaßausnehmung 20 vorhanden sein, welche es ermöglicht, daß ein Luftaustausch zwischen den beidseitig der Klotzschmalseiten 23 gelegenen Nutenbareichen ermöglicht wird. Ein derartiger Scheibenklotz 12 wird in erster Linie an vertikalen Rahmenholmen eingesetzt werden, um eine Luftzirkulation nicht durch einen vollständigen Abschluß des Raums zwischen der Isolierglasscheibe 10 und dem Nutengrund 28 zu bewirken.
•lit ·
fl IMi · · ·
! I Il I · · ■ * ·
• III* · · f
Il «I ·· I · ·
• · # · ti
Bei unteren horizontalen Rahmenholmen kann Feuchtigkeit auch in Form von Flüssigkeit anfallen. Damit diese z.B. bei Fensterschwenkbewegungen an die mit Entwässerungsöffnungen versehenen Stellen strömen kann, ist es zweckmäßig, die Durchlaßausnehmungen als klotzauflageseitig offene Kanäle auszubilden, wie das in Fig.5 gezeigt wird. In diesem Fall ist die Taschenwand 18 von erheblicher Dicke, um den erforderlichen Freiquerschnitt 2vd.3ohen dem Seheib««klot« 12 üad dem Nutengrusui 28 zu gewährleisten. Die Tasche 14 und das Keilstück 13 sind in diesem Fall in derselben ^eise ssahe einer Glasscheibe 25 angeordnet, wie bei den vosh®beschriebenen knsfuhratiq&iosvmti, Die zwischen der Scheibenabstüzfläche 19 und dem Keilstück 13 vorhandene Taschenwand 17 ist in allen Ausführungsbeispielen etwa gleich dick. Sie gestattet also auch bei Scheibenklötzen zum Überbrücken größerer Distanzen, also bei Scheibenklötzen mit einer größeren Dicke d, eine feinfühlige Einstellung des Scheibenklotzes im Zehntelmillimeterbereich.
In allen Fällen ist dargestellt, daß die Tasche 14 aus einem Taschenabschnitt 15 besteht, der parallelwandig ist und einer Verlängerung der Tasche 14 gegenüber dem Keilstück 13 darstellt. Letzteres sitzt in einem Taschenabschnitt 16, der sich taschenmündungsseitig an den Taschenabschnitt 15 anschließt und eine im Querschnitt dem Keilstück 13 angepaßte Querschnittsform aufweist. In allen Ausführungsformen ist die Keilform durch ein gleichschenkeliges Dreieck bestimmt. Es ist aber auch möglich, diese Querschnittsform durch ein ungleichschenkeliges, insbesondere rechtwinkeliges Dreieck bestimmen zu lassen, bei der die eine Dreicksseite parallel zu der Scheibenab3tützflache 19 angeordnet ist. Das ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn es darauf ankommt, daß das Verformungsverh^lten der die Scheibenabstützfläche 19 aufweisenden Taschenwand 17 über die gesamte Tiefe t der Tasche 14 an allen Stellen gleich groß ist. Außerdem ist diese Ausführungsform dann günstig, wenn das Keilstück 13 möglichst nahe an der benachbarten Glasscheibe 25 angeordnet sein sollen. Anwendbar ist eine solche Querschnittsgestaltung insbesondere dann leicht, wenn der Scheibenklotz 12 eine gegenüber der größten Dicke des Keilstücke 13 große Dicke d hat.
* ·· *· Mil I
• I · I · t
·· ···· III Il
Es 1st möglich, mehrere Scheibenklötze 12 miteinander zu verbinden. Fig.2 zeigt die Verbindung zweier Scheibenklötze 12 durch einen Verbindungsstreifen 22, dessen Streifenbreite a we sentlich kleiner ist, als die Klotzbreite b. Es ist infolgedes sen möglich, den Verbindungsstreifen an den Klotzschmalseiten 23 anzusetzen, und zwar außerhalb des Taschenbereichs 14', so daß eine Beeinträchtigung der Spreizfunktlon der Taschenwände 17,18 nicht auftritt. DeE Verfcindungsstreifen 22 dient nicht nur den Zusammenhalt der Scheiben* lot ze 12 gegen Verlust, sondern ermöglicht auch deren genaues Positionieren relativ zur Hahm&n&ck&f aach an oberen Rahmenecken, M&ftjcere horizontale oder vertikale Scheibenklötze 12 können ebenfalls miteinander verbunden werden.
Der Werkstoff der ScheifeenRlö&ss usd der Keilstücke ist vorteilhafterweise* ein Spritzäunststoff, so d^ß die dargestell ten Formgestaltungen der Teile ohne weiteres beherrscht werden können.
Il I I I I I «III ItI I
III III It · • I t * I I · #

Claims (1)

  1. ■•••a ····· * · « ·
    Dfl.-ING. DIPL-PHYS. H. STURIES PATENTANWÄLTE
    DIPL-ING. P. EICHLER
    Ansprüche:
    1. Einrichtung zur Verklotzung van Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen, insbesondere in Sprossenrahmen, mit einem Scheibenklcts und einem quer damit zusammenbaubaren, etwa gleichlangen Keilstück, dadurch gekennzeichnet, daß das Keilstück (13) in eine seitlich offene Tasche (14) des Scheibenklotzes (12) einsetzbar ist.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe (t) der Tasche (14) des Scheibenklotzes (12) etwa der halben Klotzbreite (b) entspricht .
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (14) des Scheibenklotzes (12) einen parallelwandigen, bei eingesetztem Keilstück (13) keilfreien Ta?chenabschnitt (15) und einen taschenmündungsseitig daran anschließenden, der Keilform des Keilstücks (13) im Querschnitt angepaßten Taschenabschnitt (16> aufweist.
    4. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Keilstücks (13) symmetrisch ist.
    5. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
    4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (B) des Keilstücks (13) mindestens gleich der Tiefe (t) des keilförmigen Taschenabschnitts (16) ist.
    6. Einrichtung nach einem oder mehreren c'er Ansprüche 1 bis
    5, dadurch gekennzeichnet, daß der
    Scheibenklotz (12) beidseitig mit je einer Tasche (14) zur Aufnahme einander entgegengesetzt gerichteter Keilstücke
    (13) versehen ist.
    7. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschenwände (17,18) ungleich dick sind und die Tasche
    (14) nahe der oberen, der Scheibenabstützflache (19) des Scheibenklotzes (12) angeordnet ist.
    H. Einrichtung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenklotz (12) eine längsdurchgängige, auf der Höhe einer Tasche (14) und/oder unterhalb davon angeordnete Feuchtigkeitsdurchlaßausnehmung (20) aufweist, die im Querschnitt geschlossen oder klotzauflageseitig offen ist.
    9. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis R, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasche (14) des aus Spritzkunststoff bestehenden Scheibenklotzes (12) zur allseitigen Umhüllung des Keilstücks (13) bis auf einen Einsteckschlitz (21) für das Keilstück (13) seitlich geschlossen ist.
    10. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander benachbarte Scheibenklötze (12) mit einem im Vergleich zu deren Breite (a) schmalen Verbindungsstreifen (22) verbunden sind, der an den Klotzschmalseiten (23) außerhalb des Taschenbereichs (14') angesetzt ist.
DE8906547U 1989-05-27 1989-05-27 Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen Expired DE8906547U1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8906547U DE8906547U1 (de) 1989-05-27 1989-05-27 Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen
AT90108855T ATE84844T1 (de) 1989-05-27 1990-05-11 Einrichtung zur verklotzung von scheiben in tuer- oder fensterrahmen.
EP90108855A EP0400374B1 (de) 1989-05-27 1990-05-11 Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen
DE9090108855T DE59000781D1 (de) 1989-05-27 1990-05-11 Einrichtung zur verklotzung von scheiben in tuer- oder fensterrahmen.
DD90340874A DD294757A5 (de) 1989-05-27 1990-05-21 Einrichtung zur verklotzung von scheiben in tuer- oder fensterrahmen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8906547U DE8906547U1 (de) 1989-05-27 1989-05-27 Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8906547U1 true DE8906547U1 (de) 1989-07-27

Family

ID=6839609

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8906547U Expired DE8906547U1 (de) 1989-05-27 1989-05-27 Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen
DE9090108855T Expired - Fee Related DE59000781D1 (de) 1989-05-27 1990-05-11 Einrichtung zur verklotzung von scheiben in tuer- oder fensterrahmen.

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE9090108855T Expired - Fee Related DE59000781D1 (de) 1989-05-27 1990-05-11 Einrichtung zur verklotzung von scheiben in tuer- oder fensterrahmen.

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP0400374B1 (de)
AT (1) ATE84844T1 (de)
DD (1) DD294757A5 (de)
DE (2) DE8906547U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0400374A2 (de) * 1989-05-27 1990-12-05 Hans-Dieter Niemann Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen
EP0879932A2 (de) * 1997-05-22 1998-11-25 Niemann, Hans Dieter Verglasungsklotz
DE102013107175A1 (de) * 2013-07-08 2015-01-22 Pax Ag Klemmelement und Verschlusselement mit einem Klemmelement

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
SE9502556D0 (sv) * 1995-07-11 1995-07-11 Lars Eriksson Glasningskloss
DE10145616A1 (de) * 2001-09-15 2003-04-17 Wicona Bausysteme Gmbh Einbruchhemmender Rahmen
AU2007201736B2 (en) * 2006-05-03 2012-05-03 Capral Aluminium Limited A Sheet Mounting and Squaring Bracket

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7525175U (de) * 1975-12-11 Fleischer G Scheibenklemm-Element aus Kunststoff
DE8906547U1 (de) * 1989-05-27 1989-07-27 Niemann, Hans Dieter, 5014 Kerpen Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0400374A2 (de) * 1989-05-27 1990-12-05 Hans-Dieter Niemann Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen
EP0400374A3 (de) * 1989-05-27 1991-11-27 Hans-Dieter Niemann Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen
EP0879932A2 (de) * 1997-05-22 1998-11-25 Niemann, Hans Dieter Verglasungsklotz
EP0879932A3 (de) * 1997-05-22 1999-11-17 Niemann, Hans Dieter Verglasungsklotz
DE102013107175A1 (de) * 2013-07-08 2015-01-22 Pax Ag Klemmelement und Verschlusselement mit einem Klemmelement
DE102013107175B4 (de) 2013-07-08 2021-11-11 Pax Ag Verschlusselement mit einem Klemmelement

Also Published As

Publication number Publication date
ATE84844T1 (de) 1993-02-15
EP0400374A2 (de) 1990-12-05
EP0400374A3 (de) 1991-11-27
DE59000781D1 (de) 1993-03-04
EP0400374B1 (de) 1993-01-20
DD294757A5 (de) 1991-10-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102006039868A1 (de) Rahmen, bevorzugter Weise Fliegengitterrahmen
DE19509206A1 (de) Flügel für Fenster oder Türen
EP0114220B1 (de) Klotzbrücke zum Festsetzen von Glasscheiben od. dgl. in Tür- oder Fensterrahmen
EP0718456A1 (de) Fenster, Tür, od. ähnlicher Öffnungsverschluss
DE2932812C2 (de) Flügel- und Blendrahmen für Fenster oder verglaste Türen
DE3411394A1 (de) Gehaeuse zur aufnahme einer werkzeugmaschine
DE8906547U1 (de) Einrichtung zur Verklotzung von Scheiben in Tür- oder Fensterrahmen
DE202006020221U1 (de) Rahmen, bevorzugter Weise Fliegengitterrahmen
EP0352409B1 (de) Abstandshalter für Lamellenträger von Vertikallamellenjalousien
EP1481209B1 (de) Randabschlussteil für eine glasplatte
DE29717810U1 (de) Abdeckvorrichtung für Mauerwerksöffnungen
DE9108808U1 (de) Abstützteil für Glasscheiben von Fenstern, Türen o.dgl.
EP1531229A1 (de) Steckverbinder für Hohlprofile
EP0180163A2 (de) Flügel für Klappläden, Haus- und Zimmertüren und Schranktüren mit Jalousieteil
EP0687790A1 (de) Linearverbinder für hohle Abstandsprofile eines Mehrscheibenisolierglases
DE29617862U1 (de) Wand- und/oder Türelement sowie Rahmenteil und Deckplatte zu dessen Herstellung
DE19814465B4 (de) Glasleisten und Sektionaltor mit Glasleisten
DE3504880C2 (de)
EP1209313B1 (de) Einbruchhemmend ausgebildeter Türflügel
DE4230835C2 (de) Anordnung zum Zentrieren und/oder Verbinden von Leisten, insbesondere Glashalteleisten
DE10143338C1 (de) Dichtleiste für den Kasten eines rollbaren Abschattungsmittels
DE3240605C2 (de) Klammer zur Befestigung einer Mauerfugen-Blende an den Zargenholmen eines Tores od. dgl.
DE9106627U1 (de) Rahmenprofil und daraus hergestelltes Wand- oder Türelement
DE29718523U1 (de) Steckverbinder für Isolierglasscheiben-Abstandshalter
DE2319458A1 (de) Fensterfluegel