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DE8905436U1 - Dachgaube - Google Patents

Dachgaube

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DE8905436U1
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DE
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frame
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legs
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Dickgreber Hans Dipl-Ing 4780 Lippstadt De
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Dickgreber Hans Dipl-Ing 4780 Lippstadt De
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/18Special structures in or on roofs, e.g. dormer windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

** · ■ 1^11 &bgr;···
Patentanwälte 4a30GQtersk3n1.Vennstraße9.PosIfacn24S2
Telefon: (O 52 41) 1 30 54
oipt-ing. G.Meldau &ogr;>&ohgr;«
DtpL-Phyaflr. H.-J.StTaUß UnserZeicnen D 595
Herr
Dipl.-Ing. Hans Dickgreber Soeststraße 13
4780 Lippstadt 10
Dachgaube
Die Neuerung betrifft eine Dachgaube zum nachträglichen Aufbau auf einen Dachflächenfensterrahmen, insbesondere im Form eines Bausatzes.
Nachträgliche Arbeiten am Dach, insbesondere beim Dachgeschoß-Ausbau, notwendig werdende Umbauten sind im allgemeinen pro blematisch, weil Eingriffe an der Dachhaut wegen entstehender Abdichtungsprobleme nicht ohne Risiko sind. Dies betrifft insbesondere den Fall, daß ein vorhandenes Dach mit neuen Dachgauben versehen werden soll, etwa um dem im Dachgeschoß ausgebauten Räum zusätzliche Nischen mit entsprechender Kopffrei-
heit zu verschaffen. Ein in der Dachhaut bereits vorhandenes Dachflächenfenster soll dabei genutzt werden, wobei das Dachflächenfenster etwa wegen fehlender Kopffreiheit ersetzt werden soll. Dazu muß das Dachflächenfenster entfernt und die Dachgaube in zimmermännisch-handwerklicher Weise ausgebaut werden und die ausgebaute Dachgaube dann in dachdeckerischhandwerklicher Weise mit einer Dachhaut versehen werden. Wegen der erheblichen Koste» derartiger Umbauten scheitern in vielen Fällen derartige Ausbaupläne.
Hier setzt die Neuerung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, die Möglichkeit zu schaffen, ein bereits vorharJenes Dachflächenfens:er zu nutzen, um das Dach mit der gewünschten Dachgaube zu versehen, wobei insbesondere das zum Ausbau notwen- dige Material - etwa für Heimwerker - als Bausatz vorliegen soll.
Diese Aufgabe wird nach der Neuerung durch das Kennzeichen des Hauptanspruchs gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen und bevorzugte Ausführungsformen beschreiben die Unteransprüche 2 bis 13.
Durch die Ausnutzung eines bereits in die Dachhaut eingebauten und in der Dachhaut abgedichteten Dachflächenfensterrahmens läßt sich in einfacher Weise eine Dachgaube erstellen, ohne in die Dachhaut selbst einzugreifen. Dazu wird «ach Entfernung des Dachflächenfensters auf den Rahmen ein Unterrahmen aufgesetzt, der seinerseits das Rahmenwerk der Dachgaube trägt. Entsprechend der Neigung der Dachfläche werden vordere Pfosten aufgesetzt, die ggfs. zusammen mit hinteren (und entsprechend der Dachneigung Kürzeren) Pfosten den Oberrahmen der Dachgaube tragen. Auf diesen Oberrahmen wird die Firstkonstruktion aufgesetzt, die in gleicher Weise als Kahmenwerk aufgebaut ist. Dabei lassen sich die verschiedenen Firstarten je nach Wunsch gestalten, wobei der- Spitzgiebel mit einer der
1 ' ■ I I I I I ,. , ,
Dachneigung angepaßten Dachneigung ebenso möglich ist wie eine tonnenförmige Dachhaube. Im einzelnen lassen sich die dazu notwendigen Balken den Dachflächenfensterrahmen-Größen 1n einfacher Weise anpassen, die angepaßten Balken zusammensetzen und so einen Aufbau gewinnen, der auch vom Heimwerker selbst auf den Dachflächenfensterrahmen aufgesetzt werden kann. Von besonderer Bedeutung ist dabei auch, daß dieser Aufbau ohne weiteres abgenommen werden kann, wobei nach Einsetzen des Dachflächenfensters das alte Aussehen und die alte Funktion wieder hergestellt sind.
Zum Anpassen an die Dachneigung wird der aufgesetzte Aufsatz um eine im Bereich der Vorderkante liegende Kippachse gekippt durch Einsptzen entsprechender Au'gleichsstücke zwischen den hinteren Schenkeln von Dachflächenfensterrahmen und Unterrahmen. Dieses Kippen dient dazu, die vorderen Pfosten genau vertikal auszurichten. Die notwendige Hohe der einzusetzenden Klötze kann dabei in einfacher Weise veränderbar gemacht werden, indem zwei gegeneinander gerichtete Keile aufeinander
ZO aufgleiten und durch Verschieben gegeneinander die entsprechende gewünschte Höhenänderung bewirken. Der Kippwinkel bleibt dabei im allgemeinen kleiner als etwa 10° bis 12°. Als Ausgleichsstücke können auch durchlaufende Kunststoffprofile
o-i nnocobt uorrlon &Lgr; ·. &agr; oino nowi CCP F 1 act i 71 tat auf WPI SPn . j —■»-·, ~. . ~ — .. ·— ^„.. . _. . — . — . — — .
Diese Profile kennen vorteilhaft zur Verbesserung der Wärmedämmung durchlaufende Luftkammern aufweisen, die eine "faltenbalkförmige" Gestaltung des durchgehenden Kunststoffprofils erlauben, das in dieser Form extrosionsfähig ist. Damit wird über die Dämmwirkung der Luftkammern hinaus erreicht, daß das Kunststoffprofil die gewünschte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Distanz-MaSe erhält. Werden die Luftkammern an den Enden - etwa durch aufgeschweißte oder eingesetzte Formeinsätze - dicht abgeschlossen, ergibt sich eine zusätzliche Wirkung als "Luftfeder". Beidseits angeformte C-Profile er lauben das direkte Aufsetzen des Kunststoffprofils auf den
&ogr; 595
korrespondierenden Schenkel des Dachfensterrahmens. In den 1m allgemeinen dickeren Schenkel des Unterrahmens ist in dem entsprechenden Abstand eine Nute vorgesehen, so daß auch hier das C-Profil formschlüssig angesetzt werden kann. 5
Zum Fixieren des gewünschten Abstands werden von außen und/oder von innen Leisten gegen den Spalt gesetzt, deren Hohlräume zusätzlich noch mit Dämm-Mitteln wie Glas- bzw. Gesteins-Wolle oder Dämmschaum ausgefüllt werden können. Die so in ihrer Position fixierte Dachgaube kann dann mit ihrer Verkleidung ver- cöhori uofjjjn^ &Pgr;&agr;&Kgr;&agr;&iacgr; yj-&idigr; yrj fjjo WQjrrjayo Fläche 1&Pgr;! al 1 &pgr;&bgr;&iacgr;&OHacgr;5~! &Pgr;5&Pgr; dl 5 offenbares Fenster versehen, dessen Verglasung im Hinblick auf die gewünschte Wärmedämmung von ei ier Isolierglasscheibe gebildet wird. Es versteht sich von selbst, daß daß alle Flä- chen in gleicher Weise verglast werden können. Andere Verkleidungen bis hin zur Schieferverkleidung oder zur Metalldeckung sind dabei selbstverständlich möglich. Die Firstkonstruktion, die auf den Oberrahmen der Dachgaube als gesondertes Konstruktionsteil aufgesetzt und mit dem Oberrahmen verbunden wird, setzt den Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenze.
Das Wesen der Neuerung wird anhand des in den Figuren 1 bis 7 gezeigter. Ausführungsbeispiels näher dargestellt; im einzelnen zeilen i - Figur 1 das Rahmenwerk einer neuerungsgemäßen Dachgaube &xgr;
(schematisch, Perspektive) J
- Figur 2 eine Frontansicht der Dachgaube *
- Figur 3 eine Seitansicht der Dachgaube &idiagr;
- Figur 4 vorderer Anschluß der Dachgaube an den Dachflä- I chenfensterrahmen \
- Figur 5 seitlicher (Figur 5^«) und hinterer (Figur 5b) I
Anschluß des Unterrahmens an den Dachflächen- |
fensterrahmen mit eingesetztem Abstandsklotz |
- Figur 6 seitlicher Anschluß (Figur 6a) und hinterer An- f Schluß (Figur 6b) des Unterrahmens an den Dach- I
flächenfensterrahmen mit eingesetztem durchlau- . \ fenden Kunststoffprofil |
- Figur 7 Firstkonstruktion (schanktisch).
Die Figur 1 zeigt die (zur besseren Verdeutlichung in Einzelteilen dargestellte) Dachgaube, die auf einen Dachflächenfensterrahmen 2 eingebaut in die Dachfläche 1 aufgesetzt wird. Der eigentliche Dachgaubenkörper besteht aus dem Unterrahmen 3, dem Oberrahmen 4 und die die beiden Rahmen in Abstand voneinander haltenden Verbindungsmittel, wobei der Abstand durch die Länge der Dachgaube und die Dachflächeneigung bestimmt ist.
Im dargestellten Fall sind die beiden Pfosten 5 vorgesehen, die im Bereich der vorderen Schenkel 3.1 und 4.1 Unter- und Oberrahmen entsprechend dem Neigungswinkel der Dachneigung so auseinander halten, daß der Oberrahmen 4 waagerecht und die Pfosten 5 senkrecht verlaufen. Die einzelnen Schenkel des Un terrahmens 3, der vordere Schenkel 3.1, der hintere Schenkel
3.2 und die beiden in Längsrichtung verlaufenden Schenkel 3.3 korrespondieren dazu zu den entsprechenden Schenkeln des Dachflächenfensterrahmens 2, dem vorderen Schenkel 2.1, dem hinteren Schenkel 2.2 und den beiden längsverlaufenden Schenkeln 2.3. Auf den Oberrahmen 4 wird die Firstkonstruktion mit dem dem Aufsetzrahmen 6 aufgesetzt, dessen vorderer Schenkel 6.1, dessen hinterer Schenkel 6.2 und dessen beide längsverlaufenden Schenkel 6.3 zu den entsprechenden Schenkeln 4.1, 4.2 und
4.3 des Oberrahmens korrespondieren und mit diesen fest verbanden werden können. Im dargestellten Beispiel ist die First konstruktion mit einem Spitzdach versehen, das von den Sparren 7 und einem Firstbalken 8 gebildet wird. Es versteht sich von selbst, daß weitere Sparren 7 je nach Größe der Dachfläche vorgesehen werden können.
Die Figur 2 zeigt eine (in eine nicht näher dargestellte Dachfläche) eingebaute Dachgaube in der Frontansicht. Der vordere Schenkel 3.1 des Unterrahmens trägt die beiden Pfosten 5, auf denen der Oberschenkel 4.1 des Oberrahmens befestigt ist. Daß von diesen Bauelementen gebildete Fach ist ausgefüllt mit einem
Fenster mit Fensterrahmen 13 und Isolierverglasung 14. Von der aufgesetzten Dachhaube ist der vordere Schenkel 6.1 des Aufsetzrahmens iu erkennen, ebenso die beiden vorderen der Sparren 7, die in den (angedeuteten) Firstbalken 8 münden. Die Dachgaube in der Seitansicht zeigt die Figur 3, hier ist die Dachfläche 1 mit ihrer Neigung dargestellt, auf der (der hier nicht näher bezeichnete) Dachflächenfensterrahmen sitzt, auf den seinerseits der Unterrahmen mit dem vorderen Querschenkel 3.1 und dem längsverlaufenden Schenkel 3.3 aufgesetzt ist.
Über die Pfosten 5 ist mit diesem Unterrahmen der Oberrahmen verbunden, dessen Schenkel 4.3 den korrespondierenden Schenkel 6.3 des Aufsetzrahmens der Dachhaube trägt, die im First 8 endet. In beiden Figuren ist die Kippachse 9 angedeutet, um die die Dachgaube insgesamt gekippt werden kann durch Ein fugen von Ausgleichsstücken im Bereich des hinteren Endes, um d^e vorderen Pfosten 5 in eine genaue vertikale Lage bringen ii können.
Die Figuren 5a und 5b zeigen den Anschluß des Unterrahmens
der Dachgaube an den Dachflächenfensterrahmen, wobei die Figur 5a den seitlichen ind die Figur 5b den hinteren Anschluß zeigen. Im Bereich des seitlichen Anschlusses ist der längsverlaufende Schenkel 3.3 des Unterrahmend mit dem lengsverlaufenden Schenkel 2.3 des in die Dachfläche 1 eingelassenen Dachflächenfensterrahmens über den Klotz 10 verbunden, der in eine längsverlaufende Nut im Längsschenkel 3.3 des Unterrahmens eingreift und der für die gewünschte Abstandshaltung sorgt. Die feste Verbindung erfolgt über seitlich aufgesetzte Latten 12, die mit dem Dachflächenfensterrahmen durch ent sprechende Befestigungsmittel verbunden sind. Die Befestigung des längsverlaufenden Schenkels 3.3 des Unterrahmens erfolgt wie dargestellt über den Klotz. Bei dem hinteren Anschluß ist das Profil des hinteren Schenkels 3.2 des Unterrahmens entsprechend der Dachneigung ausgebildet, so daß der abstands- haltende Klotz 10 in Verlängerung des hinteren Querschenkels
- 7. ,&tgr;
2.2 des Dachflächenfensterrahmens verläuft. Das aufgesetzte Profil ist das querverlaufende Profil 6.2 des Aufsatzrahmens der Dachhaube, die hier mit einer Verglasung mit einer Isolierglasscheibe 14 dargestellt ist, wobei die Isolierglasscheibe 14 mit der Glasleiste 14.1 festgelegt ist. Es ver steht s.ch von selbst, daß jede andere Verkleidung ebenso benutzt werden kann. In beiden Fällen ist die Abdichtung 13 des Dachflächenfensterrahmens 2 gegenüber der Dachhaut 13 unbeieinflußt geblieben, sie kann mit einer zusätzlich einge- legten Dichtfolie 13.1 entsprechend verlängert werden, wobei im Beispiel der Figur 5b diese eingelegte Dichtfolie 13.1 bis in die Verbindung zwischen dem hinteren querverlaufenden Schenkel 3.2 des Unterrahmens und dem hinteren querverlaufenden Schenkel 6.2 des Aufsatzrahmens geführt ist. Die Festle- gung erfolgt mit einer von innen gegengesetzten Latte 12, die mit den entsprechenden Befestigungsmitteln mit dem Schenkel 2.2 des Dachflächenfensterrahmens und dem Schenkel 3.2 des Unterrahmens fest verbunden ist. Eine zusätzliche Verbindung mit dem Klotz 10 ist möglich.
Die Figuren 6 zeigen - wie die Figuren 5 - den seitlichen Anschluß (Figur 6a) und den hinteren Anschluß (Figur 6b). Gegenüber den Figuren 5 wurde hier der abstandshaltende Klotz 10 durch ein eingefügtes durchlaufendes Kunststoffprofil 11 er setzt. Das Kunststoffprofil 11 ist mit die Wärmedämmung er höhenden Luftkammer 11.1 versehen, es ist in dieser Form extrodierbar. Einstückig angeformt sind die nach außen offenen C-Profile 11.2, die zum einen das obere Ende der Schenkel des Dachflächenfensterrahmens übergreifen und die zum anderen in die entsprechend ausgeformte Seite des korrespondierenden Schenkels 3.3 bzw. 3.2 des Unterrahmens eingeführt sind. Durch dieses Kunststoffprofil wird eine sichere Abdichtung über die gesamte Länge erreicht. Das Kunststoffprofil 11 hat darüber hinaus so viel Elastizität, daß das Ausrichten der Dachgaube ohne weiteres erfolgen kann. Das Fixieren in der endgültigen
Lage übernimmt auch hier eine Leiste 12 (die in gleicher Weise wie in Figur 5a dargestellt, beim seitlichen Anschluß auch beidseits vorgesehen sein kann). Durch die dargestellte Ausformung des Kunststoffprofi1s 11 wird eine faltenbalkähnliche Wirkung erreicht, durch die bei einem seitlichen Verschluß der Luftkammern auch eine gewisse "Luftfeder"-Wirkung erreicht wird.
Die Figur 7 zeigt'die Konstruktion der Dachhaube mit dem längs-
verlaufenden Schenkel 6.3 des AufSatzrahmens, der auf den 1ängsver's'3uf«n-idüfi Schenkel 4.3 des Oberrahrnens aufgesetzt ist. Ir< gleicher Weise sind die Vorder- und Hinterschenkel der beiden Rahmen miteinander verbunden, wobei die dargestellt übergreifende Verbindung auch eine Nut/Federverbindunc; u. dgl.
sein kann. Im dargestellten Beispiel ist die Dachschräge mit einer Isolierglasscheibe 15 verglast, die zum einen auf den entsprechend ausgenommenen längsverlaufenden Schenkel 6.3 des des Aufsatzrahmens ruht und die gegen den Firstbalken 8 gelegt ist. Ein Konterbalken 8.2, der den Firstbalken verstärkt, dient dabei als Abschluß. Der First selbst ist mit einer durchgehenden Abdeckung 8.2 versehen, die aus Metall oder aus Kunststoff ausgeführt sein kann. Im dargestellten Beispiel ist auch die Seitenfläche zwischen dem längsverlaufenden Schenkel 4.3 des Oberrahmens und dem (nicht dargestellten) längsverlau fenden Schenkel 3.3 (Figur 3) verglast, und zwar mit einer Isolierglasscheibe 14, die mit einer Glasleiste 14.1 in der entsprechenden Ausnehmung des längsverlaufenden Schenkels 4.3 des Oberrahmens festgelegt ist. Die so beschriebene Dachgaube kann mit einer "Rundum"-Verglasung versehen sein, vabei die eingesetzten, vorzugsweise als Isolierglasscheiben 14 ausgebildeten Glasscheiben mit Glasleistan oder übergreifenden Befestigungsprofilen festgelegt sind. Es versteht sich weiter von selbst, daß die in der Holzkonstruktion dargestellte Dachgaube 1n gleicher Weise auch aus den üblichen, im Fenster- und Türenbau bekannten Kunststoffprofil en ausgeführt sein
3 · · · · · &igr;,, >■ · · &ugr; J3J
kann, ohne daß der Gegenstand der Neuerung verlassen wird.
Die Figur 4 zeigt einen vorderen Anschluß des vorderen querverlaufenden Schenkel 3.1 an den vorderen querverlaufenden Schenkel 2.1 des Dachflächenfensterrahmens, der mit der Metalldichtung 13 an die - nicht näher dargestellte - Dachfläche angeschlossen ist. Dieser vordere querverlaufende Schenkel des Unterrahmens ist mit einem Pfalz zur Aufnahme eines Fensterrahmens 13 versehen, v'er an den Pfosten 5 angeschlagen
'!0 ist. Der andere Pfosten 5 nimmt die Verriegelung auf ( sofern nicht ein 2-flügüges Fenster beidseits angeschlagen ist). Die als Isolierglasscheibe 14 dargestellte Verglasung ist mit der Glasleiste 14.1 festgelegt. In Dachflächenneigung verlaufend setzt sich der Rahmen des Dachf!ächenfensters mit dem schräg liegenden längsverlaufenden Schenkel 2.3 fort, auf den der schräg liegende längsverlaufend Schenkel 3.3 des Gaubenaufsatzes aufsteht. Die Verbindung zwischen beiden erfolgt durch das in Figur 6 näher erläuterte Kunststoffprofil 11. Der vordere Anschluß wird durch ein Profil 13.2 erreicht, das zum einen mit einem angewinkelten Schenkel in eine Nut im querverlaufenden Vorderprofil 3.1 des Oberrahmens sitzt und dessen winklige Form der Dachflächenneigung entspricht. Am freien unteren Ende 13.3 befindet sich eine Ankantung, die als Tropfkante wirkt. Derartige Profile sind in einfacher Weise als Strangspreß- oder Ext^osions-Profile erhältlich, sie lassen sich ablängen und sie stellen einfache und wirtschaftliche Mittel dar, um eine Abdichtung des Anschlusses des vorderen Schenkels 3.1 des Unterrahmens an den vorderen Schenkel 2.2 des Dachflächenfensterrahmens zu erreichen.
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» G.Meldau
hyeiDr. H.-J.Strauß
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130 54
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4830 Gutersioh 1.
Telefon: (0 52 41)
D 595
Datum
Unser Zeicnen
Schutzansprüche
1. Dachgaube zum nachträg'riehen Aufbau auf einen Dachf 1 ächenfensterrahmen, insbesondere in Form eines Bausatzes, ge kennzeichnet durch einen auf den Dachf1ächenfensterrahmen (2) anpaß- und aufsetzbaren Unterrahmen (3), einen dazu korrespondierenden 0berrahmen(4), der mit mindestens 2 Pfosten (5), deren Länge der Neigung der Dachfläche (1)
anpaßbar ist, auf den Unterrahmen (3) aufgesetzt und mit diesem verbunden ist und einer vorzugsweise als Firstkon-
- struktion mit Firstbalken (8) und Sparren (7) ausgebildete
Dachhaube, wobei zum.ndest der vordere Schenkel (3.1) des Unterrahmens (3) auf dem korrespondierenden vorderen Schen
kel (2.1) des Dachflächenfensterrahmens (2) etwa fcrmschlüssig aufgesetzt ist und alle der Schenkel (3.1, 3.2, 3.3) des Unterrahmens (3) eine mindestens der Dicke der Schenkel (2.1, 2.2, 2.3) des Dachflachenfensterrahmens (2) entsprechende Dicke aufweisen und wobei der Unterrahmer. (3)
gegenüber dem Dachflärftenfensterrahmen (2) allseitig abgedichtet ist.
2. Dachgaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mm vertikalen Ausrichten der Pfosten (5) zwischen dem hinteren
Schenkel (2.2) des Dachf1ächenfensterrahmens (Z) und dem

Claims (12)

  1. hinteren Schenkel (3.2) des Unterrahmens (3) Ausgleichsstücke einfügbar sind, wobei die aufgesetzte Dachgaube um eine Kippachse (9) im Bereich der etwa formschllissigen Verbindung zwischen dem vorderen Schenkel (2.1) des Dachflächenfensterrahmens (2) und dem vorderen Schenkel (3.1) des
  2. Unterrahmens kippbar ist.
  3. 3. Dachgaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgleichsstücke Klötze (10) vorzugsweise in Form gegeneinander verschiebbarer Doppelkeile vorgesehen sind.
  4. 4. Dachgaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
    Ausgleichsstücke Kunststoffeinsätze (11) mit längs verlaufenden Luftkammern vorgesehen sind.
  5. 5. Dachgaube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffeinsätze (11) mit den durchgehenden Luftkammern Extrosionsprofi1e sind, an deren freie Enden nach außen offene C-Profile angeformt sind zum Übergreifen zumindest der Schenkel (2.2, 2.3) des Dachflächenfensterrahmens (2).
  6. 6. Dachgaube nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
    daß die durchlaufenden Luftkammern der Kunststoffeinsätze
    (11) an den Enden der auf 1 änne npsrhni tt.pnpn Kun^t.itof f-
    einsätze abgelichtet jind.
  7. 7. Dachgaube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, daß zumindest in der Frontseite, gebildet durch die vorderen Schenkel (3.1, 4.]) von Unterrahmen (3) und Oberrahmen (4) und die diese verbindenden Pfosten (5;
    ein Schwenkfenster mit Fensterrahmen (13) und vorzugsweise als Isolierglasscheibe (1+) ausgebildete Verglasung versehen ist.
    3·· ···· · * ■ t r\ r nr
    *·· ·· · &igr; Q 595
  8. 8. Dachgaube nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen zwischen den längs verlaufenden Schenkeln (3.3, 4.3) von Unterrahmen (3) und Oberrahmen (4) als Fensterflächen mit vorzugsweise als Isolierglasscheiben
    (14) ausgebildeter Verglasung versehen sind.
  9. 9. Dachgaube nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Stirnseite der Dachhaube zwischen dem vorderen Schenkel (6.1) des Aufsatzrahmens (6) als Fensterflächp, vorzugsweise mit als Isolierglasscheiben (14) ausgebilde-
  10. 10. Dachgaube nach einem der Ansprache 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, daß zumindest im Bereich der Seitenschenkel (2.3) und des hinteren Schenkels (2.2) des Dachflächen
    fensterrahmens (2) und den korrespondierenden Schenkeln (3.3, 3.2) des Unterrahmens (3/ abstandshaltende Leisten (12) vorgesehen sind.
  11. 11. Dachgaube nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, daß die Außenseiten zumindest dzr längsver= laufenden Schenkel (2.3, 3.3) von Unterrahmen (2) und Oberrahmen (3) und der hinteren Querschenkel (2.3, 3.3) von Unterrahnien [Z) und Qberrahmen (3) mit Piehtmitteln (13; 13.1) in Form von Blechstreifen und/oder Kunststoffolie
    an die Dachfläche (1) angeschIsosen sind.
  12. 12. Dachgaube nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, daß die vorderen Schenkel (2.1, 3.1) von Dachflächenfensterrahmen (2^ und Unterrahmen (3) mit ei
    nem vorzugsweise als Extrosions- oder Strangreßprofi1 ausgebildeten Dichtleiste (13.2) mit Abtropfkante (13.3) gegeneinander abgedichtet sind.
    U. Dachgaube nach einem der Ansprüche 1 bis 12 mit spitzgiebeliger Firstkonstruktion, dadurch, gekennzeichnet, daß ein von den Sparren (7) getragener Firstbalken als Auflager für die vorzugsweise als mit Isolierglasscheiben (14) verglaste Dachhaut ausgebildet ist, wobei ein gegengesetzter Konterbalken (8.1) das Auflager begrenzt und ein übergesetztes, über die ganze Länge durchlaufendes Winkplprofil (8.2) die Firstkonst; uktion abdeckt.
DE8905436U 1989-04-29 1989-04-29 Dachgaube Expired - Lifetime DE8905436U1 (de)

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