DE8905436U1 - Dachgaube - Google Patents
DachgaubeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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Description
** · ■ 1^11 &bgr;···
Telefon: (O 52 41) 1 30 54
oipt-ing. G.Meldau &ogr;>&ohgr;«
Herr
Dipl.-Ing. Hans Dickgreber Soeststraße 13
4780 Lippstadt
10
Dachgaube
Die Neuerung betrifft eine Dachgaube zum nachträglichen Aufbau auf einen Dachflächenfensterrahmen, insbesondere im Form eines
Bausatzes.
Nachträgliche Arbeiten am Dach, insbesondere beim Dachgeschoß-Ausbau, notwendig werdende Umbauten sind im allgemeinen pro
blematisch, weil Eingriffe an der Dachhaut wegen entstehender Abdichtungsprobleme nicht ohne Risiko sind. Dies betrifft insbesondere den Fall, daß ein vorhandenes Dach mit neuen Dachgauben versehen werden soll, etwa um dem im Dachgeschoß ausgebauten Räum zusätzliche Nischen mit entsprechender Kopffrei-
heit zu verschaffen. Ein in der Dachhaut bereits vorhandenes
Dachflächenfenster soll dabei genutzt werden, wobei das Dachflächenfenster etwa wegen fehlender Kopffreiheit ersetzt werden soll. Dazu muß das Dachflächenfenster entfernt und die
Dachgaube in zimmermännisch-handwerklicher Weise ausgebaut
werden und die ausgebaute Dachgaube dann in dachdeckerischhandwerklicher Weise mit einer Dachhaut versehen werden. Wegen
der erheblichen Koste» derartiger Umbauten scheitern in vielen Fällen derartige Ausbaupläne.
Hier setzt die Neuerung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt,
die Möglichkeit zu schaffen, ein bereits vorharJenes Dachflächenfens:er zu nutzen, um das Dach mit der gewünschten Dachgaube zu versehen, wobei insbesondere das zum Ausbau notwen-
dige Material - etwa für Heimwerker - als Bausatz vorliegen soll.
Diese Aufgabe wird nach der Neuerung durch das Kennzeichen des Hauptanspruchs gelöst; vorteilhafte Weiterbildungen und
bevorzugte Ausführungsformen beschreiben die Unteransprüche 2 bis 13.
Durch die Ausnutzung eines bereits in die Dachhaut eingebauten und in der Dachhaut abgedichteten Dachflächenfensterrahmens läßt sich in einfacher Weise eine Dachgaube erstellen,
ohne in die Dachhaut selbst einzugreifen. Dazu wird «ach Entfernung des Dachflächenfensters auf den Rahmen ein Unterrahmen aufgesetzt, der seinerseits das Rahmenwerk der Dachgaube
trägt. Entsprechend der Neigung der Dachfläche werden vordere Pfosten aufgesetzt, die ggfs. zusammen mit hinteren (und entsprechend der Dachneigung Kürzeren) Pfosten den Oberrahmen
der Dachgaube tragen. Auf diesen Oberrahmen wird die Firstkonstruktion aufgesetzt, die in gleicher Weise als Kahmenwerk
aufgebaut ist. Dabei lassen sich die verschiedenen Firstarten je nach Wunsch gestalten, wobei der- Spitzgiebel mit einer der
1 ' ■ I I I I I ,. , ,
Dachneigung angepaßten Dachneigung ebenso möglich ist wie eine tonnenförmige Dachhaube. Im einzelnen lassen sich die dazu
notwendigen Balken den Dachflächenfensterrahmen-Größen 1n einfacher Weise anpassen, die angepaßten Balken zusammensetzen
und so einen Aufbau gewinnen, der auch vom Heimwerker selbst auf den Dachflächenfensterrahmen aufgesetzt werden kann. Von
besonderer Bedeutung ist dabei auch, daß dieser Aufbau ohne weiteres abgenommen werden kann, wobei nach Einsetzen des
Dachflächenfensters das alte Aussehen und die alte Funktion
wieder hergestellt sind.
Zum Anpassen an die Dachneigung wird der aufgesetzte Aufsatz
um eine im Bereich der Vorderkante liegende Kippachse gekippt durch Einsptzen entsprechender Au'gleichsstücke zwischen
den hinteren Schenkeln von Dachflächenfensterrahmen und Unterrahmen. Dieses Kippen dient dazu, die vorderen Pfosten genau
vertikal auszurichten. Die notwendige Hohe der einzusetzenden Klötze kann dabei in einfacher Weise veränderbar gemacht werden, indem zwei gegeneinander gerichtete Keile aufeinander
ZO aufgleiten und durch Verschieben gegeneinander die entsprechende gewünschte Höhenänderung bewirken. Der Kippwinkel
bleibt dabei im allgemeinen kleiner als etwa 10° bis 12°. Als Ausgleichsstücke können auch durchlaufende Kunststoffprofile
o-i nnocobt uorrlon &Lgr; ·. &agr; oino nowi CCP F 1 act i 71 tat auf WPI SPn .
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Diese Profile kennen vorteilhaft zur Verbesserung der Wärmedämmung durchlaufende Luftkammern aufweisen, die eine "faltenbalkförmige" Gestaltung des durchgehenden Kunststoffprofils
erlauben, das in dieser Form extrosionsfähig ist. Damit wird über die Dämmwirkung der Luftkammern hinaus erreicht, daß das
Kunststoffprofil die gewünschte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Distanz-MaSe erhält. Werden die Luftkammern an
den Enden - etwa durch aufgeschweißte oder eingesetzte Formeinsätze - dicht abgeschlossen, ergibt sich eine zusätzliche
Wirkung als "Luftfeder". Beidseits angeformte C-Profile er
lauben das direkte Aufsetzen des Kunststoffprofils auf den
&ogr; 595
korrespondierenden Schenkel des Dachfensterrahmens. In den 1m allgemeinen dickeren Schenkel des Unterrahmens ist in dem
entsprechenden Abstand eine Nute vorgesehen, so daß auch hier das C-Profil formschlüssig angesetzt werden kann.
5
Zum Fixieren des gewünschten Abstands werden von außen und/oder
von innen Leisten gegen den Spalt gesetzt, deren Hohlräume zusätzlich noch mit Dämm-Mitteln wie Glas- bzw. Gesteins-Wolle
oder Dämmschaum ausgefüllt werden können. Die so in ihrer Position fixierte Dachgaube kann dann mit ihrer Verkleidung ver-
cöhori uofjjjn^ &Pgr;&agr;&Kgr;&agr;&iacgr; yj-&idigr; yrj fjjo WQjrrjayo Fläche 1&Pgr;! al 1 &pgr;&bgr;&iacgr;&OHacgr;5~! &Pgr;5&Pgr; dl 5
offenbares Fenster versehen, dessen Verglasung im Hinblick auf die gewünschte Wärmedämmung von ei ier Isolierglasscheibe gebildet wird. Es versteht sich von selbst, daß daß alle Flä-
chen in gleicher Weise verglast werden können. Andere Verkleidungen bis hin zur Schieferverkleidung oder zur Metalldeckung
sind dabei selbstverständlich möglich. Die Firstkonstruktion,
die auf den Oberrahmen der Dachgaube als gesondertes Konstruktionsteil aufgesetzt und mit dem Oberrahmen verbunden wird,
setzt den Gestaltungsmöglichkeiten keine Grenze.
Das Wesen der Neuerung wird anhand des in den Figuren 1 bis 7 gezeigter. Ausführungsbeispiels näher dargestellt; im einzelnen zeilen i
- Figur 1 das Rahmenwerk einer neuerungsgemäßen Dachgaube &xgr;
(schematisch, Perspektive) J
- Figur 2 eine Frontansicht der Dachgaube *
-
Figur 3 eine Seitansicht der Dachgaube &idiagr;
- Figur 4 vorderer Anschluß der Dachgaube an den Dachflä- I
chenfensterrahmen \
- Figur 5 seitlicher (Figur 5^«) und hinterer (Figur 5b) I
fensterrahmen mit eingesetztem Abstandsklotz |
- Figur 6 seitlicher Anschluß (Figur 6a) und hinterer An- f
Schluß (Figur 6b) des Unterrahmens an den Dach- I
flächenfensterrahmen mit eingesetztem durchlau- . \
fenden Kunststoffprofil |
- Figur 7 Firstkonstruktion (schanktisch).
Die Figur 1 zeigt die (zur besseren Verdeutlichung in Einzelteilen dargestellte) Dachgaube, die auf einen Dachflächenfensterrahmen 2 eingebaut in die Dachfläche 1 aufgesetzt wird.
Der eigentliche Dachgaubenkörper besteht aus dem Unterrahmen 3, dem Oberrahmen 4 und die die beiden Rahmen in Abstand voneinander haltenden Verbindungsmittel, wobei der Abstand durch
die Länge der Dachgaube und die Dachflächeneigung bestimmt ist.
Im dargestellten Fall sind die beiden Pfosten 5 vorgesehen, die im Bereich der vorderen Schenkel 3.1 und 4.1 Unter- und
Oberrahmen entsprechend dem Neigungswinkel der Dachneigung so
auseinander halten, daß der Oberrahmen 4 waagerecht und die Pfosten 5 senkrecht verlaufen. Die einzelnen Schenkel des Un
terrahmens 3, der vordere Schenkel 3.1, der hintere Schenkel
3.2 und die beiden in Längsrichtung verlaufenden Schenkel 3.3 korrespondieren dazu zu den entsprechenden Schenkeln des Dachflächenfensterrahmens 2, dem vorderen Schenkel 2.1, dem hinteren Schenkel 2.2 und den beiden längsverlaufenden Schenkeln
2.3. Auf den Oberrahmen 4 wird die Firstkonstruktion mit dem dem Aufsetzrahmen 6 aufgesetzt, dessen vorderer Schenkel 6.1,
dessen hinterer Schenkel 6.2 und dessen beide längsverlaufenden Schenkel 6.3 zu den entsprechenden Schenkeln 4.1, 4.2 und
4.3 des Oberrahmens korrespondieren und mit diesen fest verbanden werden können. Im dargestellten Beispiel ist die First
konstruktion mit einem Spitzdach versehen, das von den Sparren 7 und einem Firstbalken 8 gebildet wird. Es versteht sich von
selbst, daß weitere Sparren 7 je nach Größe der Dachfläche vorgesehen werden können.
Die Figur 2 zeigt eine (in eine nicht näher dargestellte Dachfläche) eingebaute Dachgaube in der Frontansicht. Der vordere
Schenkel 3.1 des Unterrahmens trägt die beiden Pfosten 5, auf denen der Oberschenkel 4.1 des Oberrahmens befestigt ist. Daß
von diesen Bauelementen gebildete Fach ist ausgefüllt mit einem
Fenster mit Fensterrahmen 13 und Isolierverglasung 14. Von der
aufgesetzten Dachhaube ist der vordere Schenkel 6.1 des Aufsetzrahmens iu erkennen, ebenso die beiden vorderen der Sparren 7, die in den (angedeuteten) Firstbalken 8 münden. Die
Dachgaube in der Seitansicht zeigt die Figur 3, hier ist die Dachfläche 1 mit ihrer Neigung dargestellt, auf der (der hier
nicht näher bezeichnete) Dachflächenfensterrahmen sitzt, auf den seinerseits der Unterrahmen mit dem vorderen Querschenkel
3.1 und dem längsverlaufenden Schenkel 3.3 aufgesetzt ist.
Über die Pfosten 5 ist mit diesem Unterrahmen der Oberrahmen
verbunden, dessen Schenkel 4.3 den korrespondierenden Schenkel 6.3 des Aufsetzrahmens der Dachhaube trägt, die im First
8 endet. In beiden Figuren ist die Kippachse 9 angedeutet, um die die Dachgaube insgesamt gekippt werden kann durch Ein
fugen von Ausgleichsstücken im Bereich des hinteren Endes, um
d^e vorderen Pfosten 5 in eine genaue vertikale Lage bringen
ii können.
der Dachgaube an den Dachflächenfensterrahmen, wobei die Figur 5a den seitlichen ind die Figur 5b den hinteren Anschluß
zeigen. Im Bereich des seitlichen Anschlusses ist der längsverlaufende Schenkel 3.3 des Unterrahmend mit dem lengsverlaufenden Schenkel 2.3 des in die Dachfläche 1 eingelassenen
Dachflächenfensterrahmens über den Klotz 10 verbunden, der
in eine längsverlaufende Nut im Längsschenkel 3.3 des Unterrahmens eingreift und der für die gewünschte Abstandshaltung
sorgt. Die feste Verbindung erfolgt über seitlich aufgesetzte Latten 12, die mit dem Dachflächenfensterrahmen durch ent
sprechende Befestigungsmittel verbunden sind. Die Befestigung
des längsverlaufenden Schenkels 3.3 des Unterrahmens erfolgt
wie dargestellt über den Klotz. Bei dem hinteren Anschluß ist das Profil des hinteren Schenkels 3.2 des Unterrahmens entsprechend der Dachneigung ausgebildet, so daß der abstands-
haltende Klotz 10 in Verlängerung des hinteren Querschenkels
- 7. ,&tgr;
t·
2.2 des Dachflächenfensterrahmens verläuft. Das aufgesetzte
Profil ist das querverlaufende Profil 6.2 des Aufsatzrahmens
der Dachhaube, die hier mit einer Verglasung mit einer Isolierglasscheibe 14 dargestellt ist, wobei die Isolierglasscheibe 14 mit der Glasleiste 14.1 festgelegt ist. Es ver
steht s.ch von selbst, daß jede andere Verkleidung ebenso benutzt werden kann. In beiden Fällen ist die Abdichtung 13
des Dachflächenfensterrahmens 2 gegenüber der Dachhaut 13 unbeieinflußt geblieben, sie kann mit einer zusätzlich einge-
legten Dichtfolie 13.1 entsprechend verlängert werden, wobei
im Beispiel der Figur 5b diese eingelegte Dichtfolie 13.1
bis in die Verbindung zwischen dem hinteren querverlaufenden
Schenkel 3.2 des Unterrahmens und dem hinteren querverlaufenden Schenkel 6.2 des Aufsatzrahmens geführt ist. Die Festle-
gung erfolgt mit einer von innen gegengesetzten Latte 12, die
mit den entsprechenden Befestigungsmitteln mit dem Schenkel 2.2 des Dachflächenfensterrahmens und dem Schenkel 3.2 des
Unterrahmens fest verbunden ist. Eine zusätzliche Verbindung mit dem Klotz 10 ist möglich.
Die Figuren 6 zeigen - wie die Figuren 5 - den seitlichen Anschluß (Figur 6a) und den hinteren Anschluß (Figur 6b). Gegenüber den Figuren 5 wurde hier der abstandshaltende Klotz 10
durch ein eingefügtes durchlaufendes Kunststoffprofil 11 er
setzt. Das Kunststoffprofil 11 ist mit die Wärmedämmung er
höhenden Luftkammer 11.1 versehen, es ist in dieser Form extrodierbar. Einstückig angeformt sind die nach außen offenen
C-Profile 11.2, die zum einen das obere Ende der Schenkel des
Dachflächenfensterrahmens übergreifen und die zum anderen in
die entsprechend ausgeformte Seite des korrespondierenden
Schenkels 3.3 bzw. 3.2 des Unterrahmens eingeführt sind. Durch
dieses Kunststoffprofil wird eine sichere Abdichtung über die gesamte Länge erreicht. Das Kunststoffprofil 11 hat darüber
hinaus so viel Elastizität, daß das Ausrichten der Dachgaube
ohne weiteres erfolgen kann. Das Fixieren in der endgültigen
Lage übernimmt auch hier eine Leiste 12 (die in gleicher Weise wie in Figur 5a dargestellt, beim seitlichen Anschluß auch
beidseits vorgesehen sein kann). Durch die dargestellte Ausformung des Kunststoffprofi1s 11 wird eine faltenbalkähnliche
Wirkung erreicht, durch die bei einem seitlichen Verschluß der Luftkammern auch eine gewisse "Luftfeder"-Wirkung erreicht
wird.
verlaufenden Schenkel 6.3 des AufSatzrahmens, der auf den
1ängsver's'3uf«n-idüfi Schenkel 4.3 des Oberrahrnens aufgesetzt ist.
Ir< gleicher Weise sind die Vorder- und Hinterschenkel der beiden Rahmen miteinander verbunden, wobei die dargestellt übergreifende Verbindung auch eine Nut/Federverbindunc; u. dgl.
sein kann. Im dargestellten Beispiel ist die Dachschräge mit
einer Isolierglasscheibe 15 verglast, die zum einen auf den
entsprechend ausgenommenen längsverlaufenden Schenkel 6.3 des des Aufsatzrahmens ruht und die gegen den Firstbalken 8 gelegt
ist. Ein Konterbalken 8.2, der den Firstbalken verstärkt, dient
dabei als Abschluß. Der First selbst ist mit einer durchgehenden Abdeckung 8.2 versehen, die aus Metall oder aus Kunststoff ausgeführt sein kann. Im dargestellten Beispiel ist
auch die Seitenfläche zwischen dem längsverlaufenden Schenkel
4.3 des Oberrahmens und dem (nicht dargestellten) längsverlau
fenden Schenkel 3.3 (Figur 3) verglast, und zwar mit einer
Isolierglasscheibe 14, die mit einer Glasleiste 14.1 in der entsprechenden Ausnehmung des längsverlaufenden Schenkels 4.3
des Oberrahmens festgelegt ist. Die so beschriebene Dachgaube kann mit einer "Rundum"-Verglasung versehen sein, vabei die
eingesetzten, vorzugsweise als Isolierglasscheiben 14 ausgebildeten Glasscheiben mit Glasleistan oder übergreifenden Befestigungsprofilen festgelegt sind. Es versteht sich weiter
von selbst, daß die in der Holzkonstruktion dargestellte Dachgaube 1n gleicher Weise auch aus den üblichen, im Fenster-
und Türenbau bekannten Kunststoffprofil en ausgeführt sein
3 · · · · · &igr;,, >■ · · &ugr; J3J
kann, ohne daß der Gegenstand der Neuerung verlassen wird.
Die Figur 4 zeigt einen vorderen Anschluß des vorderen querverlaufenden Schenkel 3.1 an den vorderen querverlaufenden
Schenkel 2.1 des Dachflächenfensterrahmens, der mit der Metalldichtung 13 an die - nicht näher dargestellte - Dachfläche angeschlossen ist. Dieser vordere querverlaufende Schenkel
des Unterrahmens ist mit einem Pfalz zur Aufnahme eines Fensterrahmens 13 versehen, v'er an den Pfosten 5 angeschlagen
'!0 ist. Der andere Pfosten 5 nimmt die Verriegelung auf ( sofern
nicht ein 2-flügüges Fenster beidseits angeschlagen ist). Die
als Isolierglasscheibe 14 dargestellte Verglasung ist mit der Glasleiste 14.1 festgelegt. In Dachflächenneigung verlaufend
setzt sich der Rahmen des Dachf!ächenfensters mit dem schräg
liegenden längsverlaufenden Schenkel 2.3 fort, auf den der
schräg liegende längsverlaufend Schenkel 3.3 des Gaubenaufsatzes aufsteht. Die Verbindung zwischen beiden erfolgt durch
das in Figur 6 näher erläuterte Kunststoffprofil 11. Der vordere Anschluß wird durch ein Profil 13.2 erreicht, das zum
einen mit einem angewinkelten Schenkel in eine Nut im querverlaufenden Vorderprofil 3.1 des Oberrahmens sitzt und dessen
winklige Form der Dachflächenneigung entspricht. Am freien unteren Ende 13.3 befindet sich eine Ankantung, die als Tropfkante wirkt. Derartige Profile sind in einfacher Weise als
Strangspreß- oder Ext^osions-Profile erhältlich, sie lassen sich ablängen und sie stellen einfache und wirtschaftliche
Mittel dar, um eine Abdichtung des Anschlusses des vorderen Schenkels 3.1 des Unterrahmens an den vorderen Schenkel 2.2
des Dachflächenfensterrahmens zu erreichen.
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» G.Meldau
hyeiDr. H.-J.Strauß
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Van &eegr; st raß &thgr; 9. Postfach 24 52
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D 595 | ||
Datum | ||||
Unser Zeicnen | ||||
Schutzansprüche
1. Dachgaube zum nachträg'riehen Aufbau auf einen Dachf 1 ächenfensterrahmen,
insbesondere in Form eines Bausatzes, ge kennzeichnet durch einen auf den Dachf1ächenfensterrahmen
(2) anpaß- und aufsetzbaren Unterrahmen (3), einen dazu korrespondierenden 0berrahmen(4), der mit mindestens 2
Pfosten (5), deren Länge der Neigung der Dachfläche (1)
anpaßbar ist, auf den Unterrahmen (3) aufgesetzt und mit
diesem verbunden ist und einer vorzugsweise als Firstkon-
- struktion mit Firstbalken (8) und Sparren (7) ausgebildete
Dachhaube, wobei zum.ndest der vordere Schenkel (3.1) des
Unterrahmens (3) auf dem korrespondierenden vorderen Schen
kel (2.1) des Dachflächenfensterrahmens (2) etwa fcrmschlüssig
aufgesetzt ist und alle der Schenkel (3.1, 3.2, 3.3) des Unterrahmens (3) eine mindestens der Dicke der
Schenkel (2.1, 2.2, 2.3) des Dachflachenfensterrahmens (2)
entsprechende Dicke aufweisen und wobei der Unterrahmer. (3)
gegenüber dem Dachflärftenfensterrahmen (2) allseitig abgedichtet
ist.
2. Dachgaube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mm
vertikalen Ausrichten der Pfosten (5) zwischen dem hinteren
Schenkel (2.2) des Dachf1ächenfensterrahmens (Z) und dem
Claims (12)
- hinteren Schenkel (3.2) des Unterrahmens (3) Ausgleichsstücke einfügbar sind, wobei die aufgesetzte Dachgaube um eine Kippachse (9) im Bereich der etwa formschllissigen Verbindung zwischen dem vorderen Schenkel (2.1) des Dachflächenfensterrahmens (2) und dem vorderen Schenkel (3.1) des
- Unterrahmens kippbar ist.
- 3. Dachgaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgleichsstücke Klötze (10) vorzugsweise in Form gegeneinander verschiebbarer Doppelkeile vorgesehen sind.
- 4. Dachgaube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alsAusgleichsstücke Kunststoffeinsätze (11) mit längs verlaufenden Luftkammern vorgesehen sind.
- 5. Dachgaube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffeinsätze (11) mit den durchgehenden Luftkammern Extrosionsprofi1e sind, an deren freie Enden nach außen offene C-Profile angeformt sind zum Übergreifen zumindest der Schenkel (2.2, 2.3) des Dachflächenfensterrahmens (2).
- 6. Dachgaube nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,daß die durchlaufenden Luftkammern der Kunststoffeinsätze(11) an den Enden der auf 1 änne npsrhni tt.pnpn Kun^t.itof f-einsätze abgelichtet jind.
- 7. Dachgaube nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge kennzeichnet, daß zumindest in der Frontseite, gebildet durch die vorderen Schenkel (3.1, 4.]) von Unterrahmen (3) und Oberrahmen (4) und die diese verbindenden Pfosten (5;ein Schwenkfenster mit Fensterrahmen (13) und vorzugsweise als Isolierglasscheibe (1+) ausgebildete Verglasung versehen ist.3·· ···· · * ■ t r\ r nr*·· ·· · &igr; Q 595
- 8. Dachgaube nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen zwischen den längs verlaufenden Schenkeln (3.3, 4.3) von Unterrahmen (3) und Oberrahmen (4) als Fensterflächen mit vorzugsweise als Isolierglasscheiben(14) ausgebildeter Verglasung versehen sind.
- 9. Dachgaube nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,daß die Stirnseite der Dachhaube zwischen dem vorderen Schenkel (6.1) des Aufsatzrahmens (6) als Fensterflächp, vorzugsweise mit als Isolierglasscheiben (14) ausgebilde-
- 10. Dachgaube nach einem der Ansprache 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, daß zumindest im Bereich der Seitenschenkel (2.3) und des hinteren Schenkels (2.2) des Dachflächenfensterrahmens (2) und den korrespondierenden Schenkeln (3.3, 3.2) des Unterrahmens (3/ abstandshaltende Leisten (12) vorgesehen sind.
- 11. Dachgaube nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge kennzeichnet, daß die Außenseiten zumindest dzr längsver= laufenden Schenkel (2.3, 3.3) von Unterrahmen (2) und Oberrahmen (3) und der hinteren Querschenkel (2.3, 3.3) von Unterrahnien [Z) und Qberrahmen (3) mit Piehtmitteln (13; 13.1) in Form von Blechstreifen und/oder Kunststoffoliean die Dachfläche (1) angeschIsosen sind.
- 12. Dachgaube nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge kennzeichnet, daß die vorderen Schenkel (2.1, 3.1) von Dachflächenfensterrahmen (2^ und Unterrahmen (3) mit einem vorzugsweise als Extrosions- oder Strangreßprofi1 ausgebildeten Dichtleiste (13.2) mit Abtropfkante (13.3) gegeneinander abgedichtet sind.U. Dachgaube nach einem der Ansprüche 1 bis 12 mit spitzgiebeliger Firstkonstruktion, dadurch, gekennzeichnet, daß ein von den Sparren (7) getragener Firstbalken als Auflager für die vorzugsweise als mit Isolierglasscheiben (14) verglaste Dachhaut ausgebildet ist, wobei ein gegengesetzter Konterbalken (8.1) das Auflager begrenzt und ein übergesetztes, über die ganze Länge durchlaufendes Winkplprofil (8.2) die Firstkonst; uktion abdeckt.
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DE8905436U DE8905436U1 (de) | 1989-04-29 | 1989-04-29 | Dachgaube |
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DE8905436U DE8905436U1 (de) | 1989-04-29 | 1989-04-29 | Dachgaube |
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DE8905436U1 true DE8905436U1 (de) | 1990-06-21 |
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DE8905436U Expired - Lifetime DE8905436U1 (de) | 1989-04-29 | 1989-04-29 | Dachgaube |
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Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE8905436U1 (de) |
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1989
- 1989-04-29 DE DE8905436U patent/DE8905436U1/de not_active Expired - Lifetime
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