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DE8905325U1 - Verbindungselement zur Aufnahme und Lagerung mindestens eines Rohrabschnitts - Google Patents

Verbindungselement zur Aufnahme und Lagerung mindestens eines Rohrabschnitts

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DE8905325U1
DE8905325U1 DE8905325U DE8905325U DE8905325U1 DE 8905325 U1 DE8905325 U1 DE 8905325U1 DE 8905325 U DE8905325 U DE 8905325U DE 8905325 U DE8905325 U DE 8905325U DE 8905325 U1 DE8905325 U1 DE 8905325U1
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DE
Germany
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plug
connecting element
socket
element according
clamping screw
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DE8905325U
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English (en)
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Rohde & Sohn & Co Kg 3400 Goettingen De GmbH
Original Assignee
Rohde & Sohn & Co Kg 3400 Goettingen De GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Rohde & Sohn & Co Kg 3400 Goettingen De GmbH filed Critical Rohde & Sohn & Co Kg 3400 Goettingen De GmbH
Priority to DE8905325U priority Critical patent/DE8905325U1/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/18Balustrades; Handrails
    • E04F11/181Balustrades
    • E04F11/1817Connections therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/04Clamping or clipping connections
    • F16B7/0406Clamping or clipping connections for rods or tubes being coaxial
    • F16B7/0413Clamping or clipping connections for rods or tubes being coaxial for tubes using the innerside thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

Rohdc & Sohn GmbH & Co. KG, Maschmühlenweg 155, 340C Gottingen
Verbindungselement zur Aufnahme und Lagerung mindestens eines Fohrabschnitts
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verbindungselement zur Aufnahme und Lagerung mindestens eines Rohrabschnitts, mit einem Grundkörper, an dem mindestens ein Aufsteckstutzen zum Einführen in das Ende des Rohrabschnitts vorgesehen ist, und mit einer den Grundkörper radial zur Achse des Aufsteckstutzens durchsetzenden Spannschraube. Mit einem solchen bzw. mehreren derartigen Verbindungselementen und entsprechenden Rohrabschnitten können nicht nur Gestelle, sondern beispielsweise auch Maschinengriffe, geländerartige Schutzvorrichtungen u. dgl. erstellt werden. Bei Ausbildung aus entsprechenden Werkstoffen, beispielsweise Edelstahl, ist auch die Verwendung im Bereich der Lebensmitteltechnik möglich.
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Ein Verbindungselement der eingangs beschriebenen Art ist aus dem DBGM 76 24 585 bekannt. Das dortige Verbindungselement dient zur Verbindung bzw. Aufnahme von den Enden zweier Rohrabschnitte. Der Grundkorper ist dort zweigeteilt ausgebildet. Mindestens eines dieser beiden Teile wird von einer Spannschraube radial durchsetzt, wobei das entsprechende Verdrehen der Spannschraube in der einen Richtung zu einem Auseinanderspreizen der beiden Teile des Grundkorpers fuhrt, wahrend der anderen Drehrichtung die Lockerung zugeordnet ist. An dem zweigeteilten Giundkörper sind zwei AufstecksPutzen vorgesehen, die gegenüber dem Mittelteil des Grundkorpers einen abgesetzten, verkleinerten Durchmesser aufweisen, der dem Innendurchmesser der damit zu verbindenden Rohre zugeordnet ist, wobei sich bei entsprechender Wandungsstärke der Rohrabschnitte ein fluchtender übergang außen zwischen den Enden der Rohrabschnitte und dem Mittelteil des Grundkorpers ergibt. Diese Ausfuhrungsform ermöglicht es bereits, auf einen Durchmessersprung im Bereich der Ansatzstelle zu verzichten. Das bekannte Verbindungselement ermöglicht es jedoch ausschließlich, nur die beiden einander zugekehrten Enden von zwei Rohrabschnitten miteinander zu verbinden. Eine anderweitige Befestigung des Verbindungselemente, beispielsweise an einem Gehäuse einer Maschine o. dgl., ist dort nicht vorgesehen,, Wenn die beiden Teile des Grundkorpers durch die Spannschraube in der Spreizstellung nicht ordnungsgemäß festgespannt sind oder sich beispielsweise durch vibrierenden Betrieb eine Lockerung der Spannschraube ergibt, so führt dies zunächst tu Klappergeräuschen bei entsprechenden Bewegungen und kann schließlich auch in einem Verlust des Zusammenhalts zwischen den Rohrenden führen. Durch den geteilten Grundkorper ist auch der Innenraum der Rohrabschnitte frei zugänglich, so daß beispieleweise b<>i einer Spritzwasserbeaufschlagung die Korrosionsgefahr im Innern der Rohre nicht beseitigt ist.
Es sind weiterhin Klemmbeschläge für miteinander zu verbindende Rohrabschnitte bekannt, die ebenfalls geteilt, zumindest aber geschlitzt ausgebildet sind. Hier ist in einen solchen Grundkörper lediglich eine Ausnehmung vorhanden, in die das Ende des Rohrabschnitts eingeführt wird. Damit ergibt sich in nachteiliger Weise ein Durchmessersprung zwischen den Grundkörper und dem Rohrende. Rechtwinklig zu seiner Teilung CyOi- Cnh 1 i t-vtinrt ulrii dor CZrMnAienmar· \&tgr;&eegr;&eegr; atnar Snannorhr"aiiho &mdash; &mdash; &mdash; &mdash; &mdash; &mdash; ____..a ..&mdash;__ ___ __ _. _c . _t
durchsetzt, die beidendig sichtbar ist und die nicht unter Aufspreizen, sondern unter Zusammenziehen der Teile des Grundkörpers das eingesteckte Ende des Rohrabschnitts festspannt. Auch diese Ausgestaltung ist nicht dicht. Die Durchmesserunterschiede an der Verbindungsstelle sind nicht nur optisch störend, sondern auch bei Reinigung hinderlich und bieten z. B. bei Verwendung derartiger Verbindungselemente als Griffe durch den Durchmessersprung immer die Gefahr des Anstoßens. Bei vibrierender Beanspruchung können auch hier Klappergeräusche sowie letztlich ein Lösen der festgespannten Verbindung die Folge sein.
Der Erfindung liegt dip Aufgabe zugrunde, ein Verbindungselement der eingangs beschriebenen Art so weiterzubilden, daß Klappergeräusche, die insbesondere bei vibrierender Belastung des Verbindungselements und der angeschlossenen Rohrabschnitte entstehen können, vermieden werden, und zwar auch dann, wenn die Spannschraube an dem Verbindungselement nicht ganz ordnungsgemäß festgespannt ist oder sich im Betrieb gelockert hat.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Aufsteckstutzen geschlitzt ausgebildet ist und eine axiale, sich bis über das aufgeschobene Ende des Rohrabschnitts hinaus am Grundkörper erstreckende Ausnehmung aufweist, daß in der Ausnehmung ein Kippkeil vorgesehen ist, an dem die Spannschraube unter Auseinanderspreizen des geschlitzten
Aufsteckstutzens angreift, und daß die Oberfläche des Aufsteckstutzens ganz oder teilweise mit einem Überzug aus elastisch-nachgiebigem Material versehen ist. Der Grundkörper ist hier einstückig ausgebildet, damit der Aufsteckstutzen geschlitzt und nicht etwa geteilt ausgebildet ist. Hervorragendes Element der Erfindung ist der Kippkril, der durch radialen Kraftangriff über die Spannschraube in der 1 Ausnehmung so gekippt wird, daß sein Ende auf den '
geschlitzten Aufsteckstutzen eines Spreizwirkung ausübt. Es versteht sich, daß die Achse der Spannschraube und die durch die beiden Schlitze am Aufsteckstutzen aufgespannte Ebene j rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Durch die -i
Kraftübertragung über die Spannschraube mit Hilfe der Hebelwirkung des Kippkeils wird eine Kraftübersetzung erreicht, so daß die Spreizkraft nicht nur feinfühlig, sondern auch unter Kraftüber3etzung aufgebracht werden kann. Die Oberfläche des Aufsteckstutzens ist ganz oder teilweise mit einem Überzug aus elastisch-nachgiebigem Material $
versehen, welches in Form von Dichtringen, einem ·:
aufgeschobenen Schlauchabschnitt, einer festen Beschichtung &idiagr; &ogr;. ä. ausgebildet sein kann. Dieser Überzug aus elastischnachgiebigem Material hat nicht nur die Aufgabe, Fertigungstolzeranzen auszugleichen. Er erbringt bereits in der ungespreizten Stellung eine gewisse Festhaltekraft auf die aufgeschobenen Rohrabschnitte, die durch die dann über « die Spannschraube aufzubringende Spreizwirkung noch erhöht und gesichert wird. Die Spannschraube ist nur auf der einen Seite des Grundkorper von außen her sichtbar und betätigbar. s Die Spannschraube läßt sich geschickt verdeckt unterbringen, |
so daß sie nicht störend wirkt. 1
Der Kippkeil kann zweckmäßig ein verdicktes Ende aufweisen, welches im Bereich des freien Endes des Aufsteckstutzens in der Ausnehmung angeordnet ist. An seinem anderen Ende besitzt der Kippkeil einen verjüngten Fortsatz, der von der Spannschraube durchsetzt wird. Es versteht sich, daß die
geometrischen Verhältnisse aufeinander abgestimmt sein müssen, insbesondere muß die Anpassung im Bereich des verdickten Endes an die Ausnehmung erfolgen. Der verjüngte Portsatz muß mit ausreichendem Spiel bzw. einer hinreichenden Beweglichkeit in der Ausnehmung gelagert sein, damit die für das Kippen des verdichten Endes erforderlichen Wege zurückgelegt werden können. Da sich hierbei auch die Achse des Innengewindes an dem Kippkeil gegenüber der Achse der Spannschraube verschiebt, ist eine entsprechende Durchmesserpaarung und Dimensionierung zwischen dem Gewinde der Spannschraube und dem Innengewinde des Kippkeils erforderlich. Wenn das Innengewinde im Kippkeil nur eine geringe axiale Länge aufweist, so sind meist übliche Gewindetoleranzen hierfür ausreichend.
Als Überzug können vorteilhaft zwei abständig und in Nuten auf dem Aufsteckstutzen gelagerte O-Ringe aus Gummi oder ähnlichem Material vorgesehen sein. Statt Gummi kann auch Kunststoff oder ein anderes Material mit ähnlichen Eigenschaften eingesetzt werden.
Der dem freien Ende des Einsteckstutzens zugekehrte O~Ring weist in der ungespreizten Stellung einen kleineren Außendurchmesser als der andere O-Ring auf. Damit läßt sich das Ende des Rohrabschnitts über den ersten O-Ring relativ leicht und ggf. noch mit entsprechendem Spiel hinüberschieben, während - bei ungespreizter Stellung am Aufsteckstutzen - der zweite O-Ring von dem freien Ende des Rohrabschnittts nur unter Zusammendrückung und entsprechender VerfoiStung überwunden werden kann. Damit ist bereits sichergestellt, daß lediglich ein Aufstecken der Rohrenden auf die jeweiligen Aufsteckstutzen zu einem mehr oder weniger festen Sitz an dem Verbindungselement führt. Dabei hat der hintere O-Ring die Aufgabe, Fertigungstoleranzen auszugleichen, während dem vorderen O-Ring mit kleinerem Außendurchmesser die eigentliche Spreizwirkung zugeordnet
ist, so daß dieser O-Ring nach dem Aufbringen der Spreizwirkung den endgültigen festen und unverrückbaren Situ des Rohrabgchnitts an dem Verbindungselement ergibt. Die unterschiedlichen Außendurchmesser der beiden O-Ringe können entweder dadurch realisiert werden, daß identische O-Ringe auf unterschiedlich tief im Anschlußstutzen eingestochene Nuten aufgezogen werden. Es ist natürlich auch moqlich, die Nuten gleich tief einzustechen und O-Ringe mit unterschiedlichen Außendurchmessern aufzuziehen. Jedenfalls hat der dem freien Ende des Aufsteckstutzens zugekehrte Ring in der ungespreizten Stellung einen kleineren Außendurchmesser als der andere O-Ring.
Der den Aufsteckstutzen durchsetzende Schlitz beginnt am freien Ende und endet zwischen den O-Ringen. Dies erbringt den besonderen Vorteil, daß die Spreizwirkung nur auf den vorderen Teil des Aufsteckstutzens zur Einwirkung gebracht wird, beispielsweise auf den dort vorgesehenen O-Ring, und daß der hintere, dem Grundkörper zugekehrte Teil des Aufsteckstutzens von einer Spreizwirkung freigehalten wird. Darüberhinaus wird durch die Verwendung dieses hinteren O-Rings im ungeschlitzten Bereich des Aufsteckstutzens iie Dichtheit der Verbindung gegen Gase und Flüssigkeiten erreicht, so daß auch bei spritzwassergefahrdeter Anwendung die Rohrabschnitte in ihrem Innern von solchem Spritzwasser freigehalten bleiben und damit die Gefahr von Korrosion erheblich gemindert ist.
Der geschlitzte Aufsteckstutzen kann andererseits auch konisch ausgebildet sein, wobei als überzug eine Beschichtung vorgesehen sein mag. Damit ist der überzug hier fest mit dem Aufsteckstutzen verbunden und es ergibt sich eine großflächige Verbindungsstelle bei Aufbringung der entsprechenden Spreizkraft.
Der Spannschraube kann eine Unterlegscheibe aus elastischnachgiebigem Material, insbesondere Polytetrafluoräthylen, zugeordnet sein. Damit wird nicht nur die Stelle der Spannschraube auch dicht, sondern die Unterlegscheibe bildet hier zugleich eine Sicherung gegen Losdrehen.
Die Ausnehmung im Aufsteckstutzen und das verdichte Ende des Kippkeils weisen einen aneinander angepaßten Querschnitt, insbesondere in rechteckiger oder quadratischer Form, auf, damit eine ordnungsgemäße linienförmige Anlage und Kraftübertragung der doch beträchtlichen Spreizkräfte erfolgen kann.
Der Kippkeil kann etwa die doppelte Länge des Aufsteckstutzens aufweist, wobei dieser Hebelarm in die Kraftübersetzung entsprechend eingeht.
Normalerweise ist einem Kippkeil eine Spannschraube zugeordnet. Es ist jedoch auch möglich, zwei Kippkeilen eine gemeinsame Spannschraube zuzuordnen. Ein derart ausgestattetes Verbindungselement dient insbesondere zur Verbindung zweier fluchtend aneinander anzuschließender Enden von Rohrabschnitten.
Das erfindungsgemäße verbindungselement wird anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen, die in den anliegenden Zeichnungen dargestellt sind, weiter erläutert und beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des Verbindungselements, teilweise geschnitten,
Figur 2 eine Seitenansicht des Verbindungeelements gemäß Figur 1,
Figur 3 eine Schnittdarstellung einer weiteren
Ausfuhrungsform des Verbindungselements zur Aufnahme nur eines Rohrabschnitts,
Figur 4 ein Verbindungselement, welches zur Verbindung
zweier fluchtender Rohsrabsehnitte vorgesehen ist, f
Figur 5 eine Draufsicht auf das Verbindungselement gemäß Figur 4,
Figur 6 eine Seitenansicht des Verbindungselements nach den Figuren 4 und 5 und
Figur 7 eine prinzipielle Anordnungsmoglichkeit eines Verbindungselements gemäß Figur 1 und zweier Verbindungselemente gemäß Figur 3 zur Erstellung eines Maschinengriffs.
Das in Figur 1 dargestellte Verbindungselement 1 weist einen Grundkorper 2 auf, der als Spritzformteil aus Metall ausgebildet ist. Der Grundkorper 2 ist einstückig, also ungeteilt ausgebildet und weist hier in fluchtender Anordnung zueinander zwei Aufsteckstutzen 3 auf, die frei nach außen ausragen. Jeder Aufsteckstutzen 3 besitzt einen gegenüber dem anschließenden Teil des Grundkorpers 2 abgesetzten, verkleinerten Außendurchmesser, der auf den Innendurchmesser der damit zu verbindenden Rohrabschnitte 4 abgestimmt ist, wie dies auf der linken Seite der Darstelllung der Figur 4 ersichtlich 1st. Dabei entspricht der Außendurchmesser des Rohrabschnitts 4 dem anschließenden Bereich des Grundkorpers 2, so daß sich hier kein Durchmessersprung ergibt. Auf der rechten Seite im Bereich des Anschlußstutzens 3 ist der aufgeschobene Rohrabschnitt 4 aus Übersichtlichkeitsgründen weggelassen. Jeder Aufsteckstutzen ist geschlitzt ausgebildet, also mit einem Schlitz 5 versehen, der sich vom freien Ende des Äufsteckstutzens 3 bis zu einer gewissen | Tiefe in den AufstecksbutZÄra..hinein erstreckt. Am äußeren
Umfang des Aufsteckstutzens 3 sind zwei Nuten 6 und 7 eingestochen, in die O-Ringe aus elastisch-nachgiebigem Material, insbesondere Gunrnti, eingesetzt sind, and zwar ein hinterer O-Ring 8 und ein vorderer O-Ring 9. Der O-Ring 8 weist einen größeren Außendurchmesser als der O-Ring 9 auf, was entwadss durch Verwendung gleich großem O-Ringe und verschieden tief eingestochener Nuten 6 und 7 erreicht wird oder aber durch Verwendung entsprechend unterschiedlich bemessener O-Siivg«© 8 und 9.
lsi dem Grundkorper 2 ist iai Bereich jedes Aufsteckscutzens 3 sowie darüberhinaus ein Kippkeil 10 vorgesehen, der in einer entsprechenden Ausnehmung Ii gelagert ist. Die Ausnehmung 11 begiant am freien Ende jedes Aufsteckstutzens 3 und erstreckt sich über die axiale Länge des Aufsteckstutzens 3 hinaus etwa um das doppelte Maß bis in den anschließenden Bereich des Grundkörpers 2 hinein. Wie insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, weist der Kippkeil 10 und die Ausnehmung 11 aneinander angepaßten Querschnitt auf, der hier beispielsweise rechteckig gestaltet ist. Ein verdicktes Ende 12 des Kippkeils 10 ist dem freien Ende des Aufsteckstutzens 3 zugekehrt angeordnet, während ein verjüngter Fortsatz 13 in das Innere der Ausnehmung 11 hineinreichend vorgesehen ist. Im Bereich des Fortsatzes 13 wird der Kippkeil 10 von einer Spannschraube 14 durchsetzt, deren Achse somit radial zu der Achse der Aufsteckstutzen 3 angeordnet ist. Die Spannschraube 14 weist einen Gewindeschaft 15 auf, der ein entsprechendes Innengewinde im fortsatz 13 des Kippkeils 10 durchsetzt. Dabei ist die gegenseitige Dimensionierung dieser Teile so getroffen, daß durch das Verdrehen der Spannschraube 14 eine Kippung des Rippkeils 10 um eine die beiden Schlitze 5 verbindende Querachse erfolgt, so daß sich das verdickte Ende 12 gegen die Innenseite der Ausnehmung 11 anliegt und insbesondere den freien Bereich des Aufsteckstutzens 3 auseinanderspreizt, wobei sich der Außendurchmesser des
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O-Rings 9 an den entsprechenden Stellen entsprechend vergrößert. Durch die Hebelübersetzung am Kippkeil 10 wird nicht nur eine beachtliche Spreizkraft ausgeübt, sondern in Verbindung mit dem elastisch-nachgiebigen Material des O-Rings 9 kann auch ein feinfühliges Festspannen der Enden der Rohrabschnitte 4 erfolgen.
Zum Aufschieben des Endes eines Rohrabschnitts 4 befindet sich die Spannschraube 14 und damit der Kippkeil 10 zunächst in der gelösten Stellung ohne Spreizwirkung. In dieser Stellung weist der O-Ring 9 einen verhältnismäßig kleinen Außendurchmesser auf, so daß das freie Ende des Rohrabschnitts 4 meist noch mit Spiel lose über den O-Ring 9 hinübergeführt werden kann. Erst bei Erreichen des einen größeren Außendurchraesser aufweisenden O-Rings 8 ist eine gewisse Kraftschwelle zu überwinden, die je nach der Fertigungstoleranz mehr oder weniger groß ist. Es werden also hier bereits Fertigungstoleranzen ausgeglichen und mit dem Aufschieben des Endes des Rohrabschnitts 4 über den O-Ring wird bereits ein mehr oder weniger fester Sitz des Rohrabschnitts 8 an dem Verbindungselement 1 erreicht. Erst anschließend wird die Spannschraube 14 angezogen, so daß die Kippwirkung des Kippkeils 10 und damit die Spreizwirkung auf den geschlitzten Bereich des Aufsteckstutzens 3 eintritt. Auch dür O-Ring 9 legt sich nunmehr unter Aufspreizwirkung an die Innenwandung des Rohrabschnitts 4 an und das Anziehen der Spannschraube 14 wird solange fortgesetzt, bis der gewünschte feste, unverrückbare Sitz erreicht ist. Da die Schlitze 5 zwischen den beiden O-Ringen 8 und 9 enden, ergibt der O-Ring 8 zugleich eine flüssigkeits- und gasdichte Verbindung. Der Spannschraube 14 kann eine Unterlegscheibe 16 aus elaetischnachgiebigem Material, insbesondere Polytetrafluorethylen, zugeordnet sein, so daß auch in diesem Bereich die entsprechende Dichtheit erreicht wird.
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Der Grundkörper 2 kann darüberhinaus für Befestigungszwecke beispielsweise an einer Gehäusewandung von einer Befestigungsschraube 17 mit zugeordneter Mutter 18 durchsetzt sein. Unbedingt erforderlich für das Verbindungselement ist diese Ausbildung nicht. Sie erweist sich vielmehr bei entsprechender Anwendung als zweckmäßig.
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entsprechendes Verbindungselement 1 zum Anschluß von zwei fluchtenden Enden von Rohrabschnitten 4 zeigt, stellt das Verbindungselement 19 gemäß Figur 3 gleichsam nur die Hälfte dar, nämlich einen etwa rechtwinkligen Anschluß für einen einzigen Rohrabschnitt, der letztlich parallel zu einer Gehäusewandung (nicht dargestellt) angeordnet werden soll. Die Ausbildung ansonsten ist analog und wird anhand der Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 und 2 verständlich.
In den Figuren 4 bis 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Verbindungselements 20 dargestellt. Dieses
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fluchtenden RohrabschnLtten 4 ohne gehäuseseitige Abstützung ausgebildet. Es weist die Besonderheit auf, daß den beiden Kippkeilen 10 nur eine einzige Spannschraube 16 zugeordnet ist, d. h. der Gewindeschaft 15 der Spannschraube 14 durchsetzt die beiden verjüngten Fortsätze 13 der Kippkeile 10, die hier noch gestuft abgesetzt sind. Es wäre andererseits natürlich auch möglich, auch bei dieser Ausführungsform des Verbindungselements 20 zwei Spannschrauben 14, und damit jedem Kippkeil 10 seine eigene Spannschraube 14 zuzuordnen.
Figur 7 zeigt schematisch im Schnitt eine Gehäusewandung 21, die beispielsweise ein Gehäuse eines Meß- oder Steuergeräts einer Werkzeugmaschine sein kann. Über zwei Verbindungselemente 19 gemäß Figur 3 und ein
Verbindungselement 1 gemäß Figur 1 sind hier zwei gebogene Rohrabschnitte 4 vorgesehen und angeordnet, die zusammen einen sehr stabilen Griff bilden. Die Befestigungsschrauben 17 der Verbindungselemente 1 und 19 an der Gehäusewandung 21 sind hier nur durch eine strichpunktierte Linie angedeutet. Es versteht sich, daß zahlreiche abgewandelte Ausführungsformen möglich sind. Es können nicht nur gerade und um 90° gebogene Rohrabschnitte 4 Verwendung finden, sondern auch beispielsweise 45°-Bögen oder sonstige Gestaltungen.

Claims (10)

Schutzansprüche ;
1. Verbindungselement zur Aufnahme und Lagerung mindestens eines Rohrabschnitts, mit einem Grundkörper, an dem mindestens ein Aufsteckstutzen zum Einführen in das Ende des Rohrabschnitts vorgesehen ist, und mit einer den Grundkörper radial zur Achse des Aufsteckstutzens durchsetzenden Spannschraube., dadurch gekennzeichnet; daß der Aufsteckstutzen (3) geschlitzt ausgebildet ist und eine axiale, sich bis über das aufgeschobene Ende des Rohrabschnitts (4) hinaus am Grundkörper (2) erstreckende Ausnehmung (11) aufweist, daß in der Ausnehmung (11) ein Kippkeil (10) vorgesehen ist, an dem die Spannschraube (14) unter Auseinanderspreizen des geschlitzten Aufsteckstutzens (3) angreift, und daß die Oberfläche des Aufsteckstutzens (3) ganz oder teilweise mit einem Oberzug (8, 9) aus elastischnachgiebigem Material versehen ist.
2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kippkeil (10) ein verdicktes Ende (12). welches im Bereich des freien Ende« de* Aufsteckstutzens (3) in der Ausnehmung (11) angeordnet ist, und einen verjüngten Fortsatz (13) aufweist, der von der Spannschraube (14) durchsetzt wird.
3. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Überzug zwei abständig und in Nuten (6, 7) auf dem Aufsteckstutzen (3) gelagerte O-Ringe (8, 9) aus Gummi oder ähnlichem Material vorgesehen sind.
4. Verbindungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der dem freien Ende des Aufsteckstutzens (3) zugekehrte O-Ring (9) in der ungespreizten Stellung einen kleineren Außendurchmesser als der andere O-Ring (8) aufweist.
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5. Verbindungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Aufsteckstutzen (3) durchsetzende Schlitz (5) am freien Ende beginnt und zwischen dijn O-R.ingen (8, 9) endet.
6. Verbindungselement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlitzte Aufsteckstutzen (3) konisch ausgebildet ist und als Überzug eine Beschichtung vorgesehen ist.
7. Verbindungselement nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannschraube (14) eine Unterlegscheibe (16) aus elastisch-nachgiebigem Material zugeordnet ist.
8. Verbindungselement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (11) im Aufsteckstutzen (3) und das verdickte Ende (12) des Kippkeils (10) einen aneinander angepaßten Querschnitt, insbesondere in rechteckiger Form, aufweisen.
9. Verbindungselement nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kippkeil (10) etwa die doppelte Länge des Aufsteckstutzens (3) aufweist.
10. Verbindungselement nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Kippkeilen (10) eine gemeinsame Spannschraube (14) zugeordnet ist.
DE8905325U 1989-04-27 1989-04-27 Verbindungselement zur Aufnahme und Lagerung mindestens eines Rohrabschnitts Expired DE8905325U1 (de)

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