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DE888332C - Einzylinder-Zweitakt-Umlaufmotor - Google Patents

Einzylinder-Zweitakt-Umlaufmotor

Info

Publication number
DE888332C
DE888332C DEP4380A DE0004380A DE888332C DE 888332 C DE888332 C DE 888332C DE P4380 A DEP4380 A DE P4380A DE 0004380 A DE0004380 A DE 0004380A DE 888332 C DE888332 C DE 888332C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crankcase
cylinder
crankshaft
motor according
engine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP4380A
Other languages
English (en)
Inventor
Cyril George Pullin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hercules Cycle & Motor Co
Original Assignee
Hercules Cycle & Motor Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hercules Cycle & Motor Co filed Critical Hercules Cycle & Motor Co
Application granted granted Critical
Publication of DE888332C publication Critical patent/DE888332C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B57/00Internal-combustion aspects of rotary engines in which the combusted gases displace one or more reciprocating pistons
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B61/00Adaptations of engines for driving vehicles or for driving propellers; Combinations of engines with gearing
    • F02B61/02Adaptations of engines for driving vehicles or for driving propellers; Combinations of engines with gearing for driving cycles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/16Engines characterised by number of cylinders, e.g. single-cylinder engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F1/00Cylinders; Cylinder heads 
    • F02F1/24Cylinder heads
    • F02F2001/244Arrangement of valve stems in cylinder heads
    • F02F2001/245Arrangement of valve stems in cylinder heads the valve stems being orientated at an angle with the cylinder axis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Einzylinder-Zweitakt-Umlaufmotor Die Erfindung betrifft Einzylinder-Verbrennungsmotoren, die nach dem Zweitaktsystem mit Kurbelgehäuseverdichtung arbeiten, und zwar als Umlaufmotoren mit feststehender Kurbelwelle und sich drehendem Kurbelgehäuse und Zylinder. Diese Motoren eignen sich besonders als Antriebsmotoren für Fahrräder zum Einbau in eine Radnabe oder als Anlaßmotoren fürVerbrennungskraftmaschinenvon großer Leistung, vor allem auf Luftfahrzeugen.
  • Es ist bekannt, einen Zweitaktmotor mit einem umlaufenden Einlaßventil auszustatten, das 'im wesentlichen aus einer mit der Kurbelwelle zusammenhängenden und zu deren Achse konzentrischen Scheibe besteht, die eine Öffnung od. dgl. aufweist, die mit einer in der Wandung des Kurbelgehäuses vorgesehenen Öffnung zusammenwirkt, die entweder mit der Einlaßleitung (Patentschrift 627 654) oder mit einem zum Zylinderkopf führenden Umgehungskanal (Patentschrift 351556) verbunden ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein verbesserter und vereinfachter Einzylinder-Zweitakt-Motor mit Kurbelgehäuseverdichtung, der in erster Linie dadurch gekennzeichnet ist, daß die wenigstens teilweise hohle Kurbelwelle der Zuführung des Brennstoff-Luft-Gemisches dient und eine auf dem Kurbelzapfen drehbare, mit der Pleuelstange verbundene durchbrochene Ventilscheibe eine Auslaßöffnung des Hohlraums der Kurbelwelle an der Innenseite einer Kurbelwange bei ihrer Drehung abwechselnd freigibt und verschließt. Vorzugsweise wird die Ventilscheibe elastisch gegen die Kurbelwange gedrückt.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß ein im Zylinderkopf vorgesehenes Entlüftungsventil durch Federwirkung im Öffnungssinn beeinflußt wird, jedoch im Betrieb bei überschreiten einer kritischen Drehzahl, die niedrig im Vergleich zur Betriebsdrehzahl des Motors ist, unter Überwindung der Federwirkung durch Fliehkraftwirkung geschlossen wird.
  • Gemäß einem anderen Kennzeichen der Erfindung sind das Kurbelgehäuse, der Zylinder und die anderen anhängenden Teile in ein zur Achse der feststehenden Kurbelwelle konzentrisches Gehäuse eingeschlossen, das mit einer oder mehreren öffnungen in der Nähe der Achse und mit weiteren Öffnungen am Umfang versehen ist, durch die ein radialer Luftstrom im Gehäuse zur Kühlung des Motors durch die auf Fliehkraft beruhende Pumpwirkung des Kurbelgehäuses und Zylinders erzeugt wird.
  • Die Erfindung sieht ferner vor, daß die Zündeinrichtung als Magnetinduktor einen feststehenden Feldmagnet öder Magnete und eine mit Eisenkern versehene Spule umfaßt, die an dem Kurbelgehäuse so angeordnet ist, däß ihre Masse zur Auslastung der Zylindermasse während der Drehung beiträgt, wobei der Kern der Spule Polschuhe besitzt, die sich vor dem oder den Magneten drehen. Außerdem ist vorzugsweise der Unterbrecherkontakt und ein Kondensator am Kurbelgehäuse angeordnet und wird der Kontakt durch einen feststehenden Nocken betätigt.
  • Erfindungsgemäß sind das Kurbelgehäuse und der Zylinder aneinander mit Spannbolzen befestigt, die einerseits am Zylinderkopf und andererseits am Kurbelgehäuse auf der dem Zylinder abgewandten Seite angreifen. Hierdurch wird erreicht, daß die Zugbeanspruchung durch die Fliehkraft von den Spannbolzen aufgenommen und von dem Zylinder und dem Kurbelgehäuse ferngehalten wird.
  • Der Motor kann mit einem (Grenzregler ausgerüstet werden, der beim Überschreiten einer bestimmten Höchstdrehzahl wirksam wird und die Zündung abschaltet.
  • In der. Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Einzylinder-Zweitakt-Motors nach der Erfindung in Anwendung auf ein Fahrrad od. dgl. Antrieb dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Achsschnitt des in die Radnabe eingebauten Motors, Fig. 2 eine Einzelheit im Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 3, Fig. 3 eine Ansicht des Motors in Richtung des Pfeils 3 in Fig. i bei abgenommener Seitenplatte des Nabengehäuses, Fig. 4 eine Seitenansicht der Pleuelstange mit der Ventilscheibe und Fig.5 einen Längsschnitt dadurch flach der Linie 5-5 in Fig. 4, Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht des Speichenrades mit dem Motor bei abgenommenem Getriebekasten.
  • Wie insbesondere aus Fig. i hervorgeht, besitzt der Motor eine feststehende Kurbelwelle mit hohlen Achsschenkeln 2o und 2r, Kurbelwangen 22 und einem Kurbelzapfen 23, wobei der Hohlraum des Achsschenkels 2i ein Sackloch darstellt. Die Achsschenkel 2o und 2.1 sind mit Lagern 24 versehen, auf denen däs Kurbelgehäuse 25 drehbar gelagert ist. Die Drehrichtung ist durch den Pfeil in Fig. 3 angezeigt. An dem Kurbelgehäuse ist der einzige Zylinder 26 befestigt, der den Kolben 27 enthält. Die Pleuelstange 28 weist ein Gegengewicht 29 für den Kolben, den Pleuelzapfen und die Pleuelstange auf. Am Zylinder sind Umgehungskanäle 3o ausgebildet, die in Öffnungen 3s und 32 in der Zylinderwand enden. Der Zylinder 26 weist ferner Auslaßöffnungen 43 auf, die zu Auspuffrohren 108 (Fig. 3) führen.
  • Auf dem Kurbelzapfen 23 ist eine Ventilscheibe 33 drehbar, die durch das Gegengewicht 29 der Pleuelstange mittels eines Vorsprungs 79 mitgenommen wird, der in eine entsprechende Vertiefung im Gegengewicht eingreift (vgl. Fig.4 und 5). Die Ventilscheibe weist einen Durchbruch 78 auf, der einmal je Umdrehung die Auslaßöffnung des Hohlraums des Achsschenkels 2o an der Innenseite der Kurbelwange 22 freilegt und wieder schließt.
  • Die Ventilscheibe 33 wird gegen die Kurbelwange 22 durch zwei Federn 8o gepreßt, von denen die eine in einen Hohlraum im Gegengewicht 29 und die andere in einem Becher 8a sitzt, dessen Flansch zwischen die Flansche des 1-Querschnitts der Pleuelstange 28 paßt und auf dem Steg desselben aufliegt und dessen (Gehäuseteil in einer der Ausbohrungen dieses Stegs sitzt (vgl. Fig. 4 und 5).
  • Das Kurbelgehäuse 25 weist gegenüber dem Zylinder 26 für die Aufnahme des Gegengewichts z9 eine Erweiterung auf, an der zwei eiserne Arme 38 befestigt sind, die durch den Eisenkern 39 einer Spule 41 verbunden und magnetisch geschlossen sind und Polschuhe 40 tragen; letztere drehen sich dicht um einen zweipoligen Ringmagnet 42, dessen magnetischen Kreis sie schließen und der konzentrisch zur Achse der Kurbelwelle an einem Armkreuz 107 befestigt ist, das auf dem Achsschenkel 2l der Kurbelwelle sitzt. Das Armkreuz io7 trägt ferner eine ringförmige Nockenplatte 82, die einen einzigen Nockenvorsprung aufweist. Diese Nockenplatte wirkt auf einen Schaltarm 83 ein, der am Kurbelgehäuse drehbar ist und unter der Wirkung einer Feder 84 zwei Kontakte geschlossen hält, die an dem Schaltarm 83. bzw. an einer isolierten Platte 85 sitzen, die am Kurbelgehäuse befestigt und durch eine Leitung 86 mit dem einen Ende der Primärwicklung der Spule 41 verbunden ist, deren anderes Ende über eine Leitung 87 und einen Kondensator 88 geerdet ist. Die Sekundärwicklung der Spule 41 ist durch ein Hochspannungskabel 89 mit einer Zündkerze 68 verbunden. Um dynamische Umwucht zu vermeiden. sind die Polschuhe 40 an der anderen Seite der Symmetrieebene des Motors durch Blindschuhe 9o nachgebildet, die das gleiche Massenmoment besitzen, jedoch aus urmagnetischem Werkstoff bestehen, um magnetische Ableitung zu verhindern.
  • Das äußere Ende des hohlen Achsschenkels 2o der Kurbelwelle ist mit Gewinde für die Befestigung des Vergasers (nicht dargestellt) versehen. Der Zylinder 26 ist durch einen abnehmbaren Zylinderkopf 67 abgeschlossen, in dem die Zündkerze 68 sitzt und der innen eine Aussparung 69 aufweist, die durch einen Schraubstopfen 70 verschlossen ist und durch einen Kanal 71 mit äußerem Anschluß 72 entlüftet wird. An der Austrittsöffnung der Aussparung 69 zum Zylinder ist ein Sitz für ein Ventil 73 ausgebildet, dessen Schaft in dem Stopfen 70 geführt ist und daß eine Feder 74 von seinem Sitz abzuheben sucht, wobei sein Öffnungshub durch einen Stift 75 begrenzt ist, der in den Zylinderkopf 67 eingeschraubt ist. Wenn die Maschine steht oder langsam läuft, wird das Ventil 73 durch die Feder 7,4 offen gehalten und der Zylinderkopf durch den Kanal 71 und den Anschluß 72 entlüftet, so daß die Verdichtung zurückgeht und das Anlassen erleichtert wird. Sobald die Maschine angelaufen ist und eine bestimmte kritische Geschwindigkeit erreicht hat, wird durch die Wirkung der Fliehkraft, der das Ventil 73 infolge der Drehung des Zylinders um die Kurbelwelle unterliegt, die Kraft der Feder 74 überwunden und das Ventil und damit der Entlüftungsweg 69, 71, 72 geschlossen, so daß die Verdichtung in dem Zylinder 26 wieder ihren vollen Wert erreicht.
  • Zylinder 26, Zylinderkopf 67 und Kurbelgehäuse 25 sind miteinander durch lange Spannbolzen 187 verbunden, deren Köpfe am Zylinderkopf anliegen und die das Kurbelgehäuse durchdringen und Spannmuttern 188 tragen, für die entsprechende Auflageflächen an der dem Zylinder entgegengesetzten Seite des Kurbelgehäuses vorgesehen sind. Auf diese Weise wird die Fliehkraft am Zylinder und Zylinderkopf durch die Zugspannung der Spannbolzen aufgenommen, die das Kurbelgehäuse auf Druck beansprucht, so daß der Zylinder, der Zylinderkopf und das Kurbelgehäuse von Zugbeanspruchung entlastet sind (Fig. 3).
  • Der Motor ist in ein Gehäuse 96, 97, 98 eingeschlossen, das die Nabe des Rades bildet und mit Öffnungen io6 nahe dem Mittelpunkt sowie öffnungen io5 nahe dem Umfang versehen ist. Wenn sich das Kurbelgehäuse dreht, wird durch die am Kurbelgehäuse sitzenden Teile, wie den Zylinder und den Zylinderkopf, eine zentrifugale Pumpwirkung in dem INTabengehäuse ausgeübt und Luft durch die Öffnungen io6 angesaugt und durch die Öffnungen io5 ausgestoßen, welch letztere außerdem die Auspuffgase austreten lassen, die in das Innere des Nabengehäuses entleert werden. Der Luftumlauf durch die Trommel, der durch die erwähnte Zentrifugalwirkung erzeugt und durch den Ausstoß der Auspuffgase unterstützt wird, dient der Kühlung des Motors, wobei die Wärmeabführung vom .Zylinder und Zylinderkopf durch gebräuchliche Kühlrippen unterstützt wird. die in Fig. i und 3 zu erkennen sind.
  • Die Kurbelwelle 2o, 21, 22 und 23 wird mit Hilfe von zwei Paaren von Flächen 95 festgehalten, deren radialer und axialer Abstand mit den entsprechenden Abmessungen einer normalen Fahrradachse übereinstimmt, so daß die Flächen in die Aufnahmeschlitze einer normalen Radgabel passen. Die Enden der Kurbelwelle sind mit Gewinde für die Aufnahme von Klemmuttern entsprechend den üblichen Achsmuttern eines Fahrrades versehen.
  • Das den Motor umschließende Nabengehäuse besteht aus einer Trommel 96 und Seitenplatten 97 und 98. Die Platte 97 weist einen Gewindestutzen 99 zur Aufnahme eines Kettenrades (nicht dargestellt) für Pedalantrieb auf und ist mit diesem Gewindestutzen mittels eines Lagers ioo auf dem Achsschenkel 21 der Kurbelwelle drehbar gelagert. Die Seitenplatte 98 ist auf einem Fortsatz ioi des Kurbelgehäuses 25 mittels eines Lagers 102 drehbar gelagert. Das andere Ende des Kurbelgehäuses weist keinen Fortsatz auf. Auf dem Fortsatz ioi sitzt ein Zahnritzel 103, dessen als Büchse ausgebildete Nabe den inneren Laufring des Lagers io2 trägt. Ein zum Ritzel 103 konzentrisches Zahnrad 104 ist an der Seitenplatte 98 befestigt.
  • Die Auspuffgase werden durch Rohre io,9 in als Schalldämpfer dienende Expansionskammern io9 geleitet, die am Kurbelgehäuse durch Halter i io befestigt sind, und aus diesen durch Rohrstutzen i i i in das Nabengehäuse tangential in einer solchen Richtung ausgestoßen, daß sie die Drehung des Kurbelgehäuse durch Rückstoß unterstützen. Die Rohrstutzen können - im Innern der Kammer i o9 verlängert sein und in einer Öffnung in gewissem Abstand vor der Außenwand der Kammer enden, wie rechts in Fig. 3 gestrichelt angedeutet ist. Eine Leitung i 12 verbindet den Auslaß 72 (Fig. 2) mit dem Innern des hinteren Schalldämpfers io9. Von dem von der Drehachse am weitesten entfernt liegenden Punkt jeder Expansionskammer führt eine Düse 113 durch einen Schlitz 115 einer an der Seitenplatte 98 befestigten Ringplatte i 16 in den Ringkanal eines an der Seitenplatte ausgebildeten Ölsammelringes 11q., der eine Anzahl kleiner öffnungen 117, 118 aufweist, die teilweise durch die Ringplatte i 16 begrenzt sind.
  • Die Trommel 96 des Nabengehäuses ist durch Drahtspeichen iig mit einer Fahrradfelge i2o (Fig. 6) verbunden.
  • Auf dem Schenkel 2o der Kurbelwelle sitzt eine feststehende Halteplatte 121, an dessen Rand eine Ringplatte 122 befestigt ist, an der eine innere Umfangsnut 123, für die Olaufnahme ausgebildet ist, die den Sammelring 114 (Fig. i) umgibt.
  • Mit der Halteplatte 121 hängt ein zylindrischer Getriebekasten 125 (Fig. i) zusammen, der ein Untersetzungsgetriebe enthält, bestehend aus einem Zahnrad 125, das mit dem Zahnritzel 103 am Kurbelgehäuse im Eingriff steht, sowie einem gleichachsigen Zahnritzel 128, das mit dem Zahnrad io4 am Nebengehäuse kämmt und mit dem Zahnrad 125 durch eine Kupplung I33, 1,34 verbunden werden kann.
  • Die an den Flächen 95 angreifende Halterung der Kurbelwelle nimmt nur das Motormoment (hohe Drehzahl) auf, während die Halteplatte I21, die auf nicht dargestellte Weise festgehalten wird, das Nabenmoment (niedrige Drehzahl) aufnimmt.
  • Die Halteplatte 121 weist Öffnungen 182 für den Zutritt von Luft zu den Öffnungen 1o6 des Nabengehäuses zwecks Kühlung des Motors auf (Fig. i).
  • Ferner ermöglicht eine Öffnung 183 (Fig. i) in der Ringplatte 122, daß das in der Sammelnut 123 aufgefangene Öl zu den 'Zahnrädern im Getriebekasten 124 gelangt, an dessen tiefstem Punkt ein Abzug 184 zu einem Sumpf 185 vorgesehen ist, der beispielsweise durch einen Federdrahtbügel (nicht dargestellt) lösbar befestigt ist.
  • Da das Schmieröl für den Motor vorzugsweise mit dem flüssigen Brennstoff im Tank im richtigen Mengenverhältnis gemischt und im Schwebezustand im Brennstoff-Luft-Gemisch dem Motor zugeführt wird, ist das verbrauchte Öl im Schwebezustand in den Auspuffgasen enthalten, aus denen es in den Schalldämpfern ausgeschleudert wird, die es durch die Düse 113 verläßt, die von dem am weitesten außenliegenden Punkt der Schalldämpfer ausgehen. Das Öl gelangt in den Ringkanal des Sammelringes I 14, aus dem es durch die Öffnungen I 17 oder i 18 auf die Ringplatte I22 austritt oder geschleudert wird; es wird dann in der Sammelnut 123 aufgefangen, aus der es durch die Öffnung 1'83 entweicht, um die Zahnräder zu schmieren und sich schließlich im Sumpf 185 zu sammeln.

Claims (7)

  1. PATEN TANSPRijCHE: i. Einzylinder-Zweitakt-Motor mit Kurbelgehäuseverdichtung, der als Umlaufmotor mit fester Kurbelwelle und sich drehendem Kurbelgehäuse und Zylinder arbeitet und bei dem die Zuführung des Brennstoff-Luft-Gemisches durch eine rotierende Ventilscheibe gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens teilweise hohle Kurbelwelle der Zuführung des Gemisches dient und eine auf dem Kurbelzapfen drehbare, mit der Pleuelstange verbundene oder zusammenhängende durchbrochene Ventilscheibe (33) eine Auslaßöffnung des Hohlraums der Kurbelwelle an der Innenseite der Kurbelwange (22) bei der Drehung abwechselnd freigibt und verschließt.
  2. 2. Motor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilscheibe (33) durch Federn (8o) in Anlage . an der Kurbelwange (22) gehalten wird.
  3. 3. Motor nach Anspruch i, bei dem der Zylinderkopf mit einem Auslaßventil versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (73), das eine Feder (74) offen zu halten sucht, bei überschreiten einer kritischen Drehzahl, die im Vergleich zur normalen Betriebsdrehzahl niedrig ist, durch Fliehkraftwirkung geschlossen wird.
  4. 4. Motor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Achse der Kurbelwelle (2o, 21) konzentrisches Gehäuse (96-98) das Kurbelgehäuse, den Zylinder und die sonstigen anhängenden Teile umgibt und mit einer oder mehreren Öffnungen (1o6) nahe der Achse und Öffnungen (1o5) am Umfang versehen ist,, durch die ein radialer Kühlluftstrom in dem Gehäuse durch die auf Fliehkraft beruhende Pumpwirkung von Kurbelgehäuse und Zylinder erzeugt wird.
  5. 5. Motor nach Anspruch i, dessen Zündeinrichtung feststehende Feldmagneten und eine Spule mit Eisenkern am Kurbelgehäuse umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (39, 4 so angeordnet ist, daß ihre Masse an der Auswuchtung der Masse des Zylinders (26) bei der Drehung teilnimmt und der Kern (39) der Spule mit Polschuhen (4o) versehen ist, die sich dicht vor den Magneten (42) drehen.
  6. 6. Motor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbrecherkontakt (83-85) und der Kondensator (88) für die Funkenlöschung am Kurbelgehäuse (25) angebracht sind und der erstere durch einen feststehenden Nocken (82) bei der Drehung des Kurbelgehäuses betätigt wird.
  7. 7. Motor nach Anspruch i, bei dem das Kurbelgehäuse und der Zylinder durch Spannbolzen miteinander verbunden sind, -dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (187) einerseits am Zylinderkopf (67) und andererseits am Kurbelgehäuse (25) auf der dem Zylinder abgewandten Seite angreifen, so daß die durch die Fliehkraft bedingte Zugbeanspruchung durch die Spannbolzen aufgenommen und von dem Zylinder und dem Kurbelgehäuse ferngehalten wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 351 556, 627 654.
DEP4380A 1949-10-07 1950-10-07 Einzylinder-Zweitakt-Umlaufmotor Expired DE888332C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB888332X 1949-10-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE888332C true DE888332C (de) 1953-08-31

Family

ID=10649471

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP4380A Expired DE888332C (de) 1949-10-07 1950-10-07 Einzylinder-Zweitakt-Umlaufmotor

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DE (1) DE888332C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE351556C (de) * 1915-10-22 1922-04-10 Reinhold Braetsch Explosionskraftmaschine mit sich drehenden Zylindern
DE627654C (de) * 1934-08-21 1936-03-20 Paul Schauer Ein- oder mehrzylindrige Zweitaktbrennkraftmaschine

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE351556C (de) * 1915-10-22 1922-04-10 Reinhold Braetsch Explosionskraftmaschine mit sich drehenden Zylindern
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