Signallaterne, insbesondere Eisenbahnsignallaterne Die Erfindung betrifft
eine Signallaterne, insbesondere Eisenbahnsignallaterne,wie sie an der Strecke in
Form des Blodksignals oder an Wegübergängen Verwendung findet. Um ein unbeabsichtigtes
Aufleuchten des Signals bei Fremdeinstrahlung (Sonnenstrahlung, Scheinwerferstrahlung
eines Kraftwagens) auf alle Fälle zu vermeiden, hat man diese Signaloptiken fast
immer aus Lichtquelle mit davon angebrachter Linse zusammengesetzt. Hierdurch wurde
die Ökonomie der Signaloptik eine ziemlich sc'hlec'hte, denn die Linse konnte nur
einen Teil, höchstens r8o° der nach vorwärts aus der Lichtquelle austretenden Lichtstrahlen
umfassen. Der nach rückwärts verlaufende Teil der Lichtstrahlung der Lichtquelle
blieb völlig unausgenutzt, ,da man wegen, der Wirkung der Fremdstrahlung Bedenken
hatte, einen Reflektor hinter der Lichtquelle aufzustellen. Wenn man es dennoch
tat, so geschah es unter Beachtung besonderer Vorsichtsmaßnahmen. Es mußte auf jeden
Fall vermieden werden, daß parallel einfallende Fremdstrahlung wieder als parallele
Fernlichtbündel aus der Signaloptik ausfiel. Zu diesem Zweck deckte man diejenige
Partie des Glühlampenkolbens ab, durch welche die vom Spiegel reflektierten Fremdstrahlen
hindurch mußten. Durch diese Maßnahme ist eine Verschlechterung der Lichtausbeute
bedingt, denn
durch diese abgedeckten Teile des Glühlampenkolbens
konnte Licht nicht ausfallen, und man wählte die vor der Lichtquelle aufgestellte
Linse entsprechend kleiner, da eine Vergrößerung der Linse doch keine Mehrausbeute
zur Folge gehabt hätte.Signal lantern, particularly railway signal lantern The invention relates to
a signal lantern, especially a railway signal lantern, as found on the line in
Form of the blodk signal or at path crossings is used. To an accidental
The signal lights up in the event of external radiation (solar radiation, headlight radiation
of a motor vehicle) in any case, you almost have these signal optics
always composed of a light source with a lens attached to it. This became
the economy of the signal optics was rather poor, because the lens could only
a part, at most r80 °, of the light rays emerging forwards from the light source
include. The backward part of the light radiation from the light source
remained completely unutilized, as there were concerns about the effect of the external radiation
had to set up a reflector behind the light source. If you can
did, it was done with special precautionary measures. It had to be for everyone
In the event that extraneous radiation incident in parallel is avoided again as parallel
High beam from the signal optics failed. For this purpose one covered the one
Part of the light bulb through which the extraneous rays reflected by the mirror
had to go through. This measure leads to a deterioration in the light yield
conditionally, because
through these covered parts of the bulb
the light could not fail, and the one in front of the light source was chosen
Lens correspondingly smaller, since enlarging the lens does not increase the yield
would have resulted.
Es ist des weiteren eine Signaloptik bekannt, welche einen schräg
über der Signaloptik angebrachten Spiegel verwendet, der bis und nur bis an den
Scheitelwinkel des Aperturwinkels heranreicht. Über diese Grenze glaubte man auch
wieder wegen der Fremdstrahlungseinfiüsse nicht gehen zu können.Furthermore, signal optics are known which have an oblique
Used above the signal optics mirror that extends up to and only up to the
Reaches the apex angle of the aperture angle. It was believed that this was the limit
to be unable to walk again because of the extraneous radiation infiuences.
Die bekannte Einrichtung dient auch gleichzeitig der Herbeiführung
eines schräg abwärts gerichteten Nahlichtes oder einer seitlichen Verbreiterung
des Signalbildes für eine Aufstellung in Kurven; welches in Verbindung mit dem geradeaus
gerichteten, praktisch parallel verlaufenden Fernlicht die gute Erkennbarkeit des
Signals in der Nähe herbeiführen und eine Verbreiterung des Signalbildes bzw. ein
Herabziehen des Signalbildes nach unten gestatten sollte.The known device also serves to induce it
a downward sloping light or a lateral widening
the signal image for a setup in curves; which in conjunction with the straight ahead
directed, practically parallel high beam the good visibility of the
Bring about a signal in the vicinity and a broadening of the signal image or a
Pulling down the signal image should allow.
Die Erfindung schlägt eine neue Signaloptik vor, bei welcher außer
der Linse ein Spiegel angeordnet ist, welch letzterer den nach rückwärts verlaufenden
Teil des Lichtstromes der Lichtquelle ganz oder teilweise für die Signalanzeige
nutzbar zu machen gestattet. Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Aufleuchten des Signals
infolge Fremdeinstrahlung wird dadurch gewährleistet, daß der Spiegel in Zusammenwirkung
mit der Linse die Lichtquelle im vorderen Brennpunkt der Linse abbildet.The invention proposes a new signal optics, in which except
A mirror is arranged next to the lens, the latter being the one running backwards
Part of the luminous flux of the light source in whole or in part for the signal display
to make usable permitted. Security against unintentional lighting up of the signal
as a result of external radiation, it is ensured that the mirror interacts
images with the lens the light source in the front focal point of the lens.
Vorzugsweise findet nur derjenige (obere oder seitliche) Teil des
Spiegels Anwendung, der in Zusammenwirkung. mit der Linse ein schräg abwärts oder
schräg einseitig gerichtetes Bündel erzeugt oder beiderseits aufhellt, Die Erfindung
wird an dem in der Zeichnung beigegebenen Ausführungsbeispiel erläutert.Preferably only that (top or side) part of the
Mirror application that works together. with the lens an oblique downwards or
A bundle directed obliquely on one side is produced or brightens on both sides, the invention
is explained using the exemplary embodiment enclosed in the drawing.
i ist die Signallinse, 2 ihr hinterer und 3 ihr vorderer Brennpunkt,
wobei 2 gleichzeitig der Ort derLichtquelle ist. 4 ist der erfindungsgemäß hinzukommende
Spiegel der bereits besagtenEigenschaft. Die von der Lichtquelle ausgehenden Strahlen
7 bis io durchsetzen die Linse und bilden das der optischen Achse o-o parallele
Fernlicht, welches als das eigentliche Signallicht empfunden wird. Die nach rückwärts
verlaufenden Strahlen 5, 6 der Lichtquelle werden von dem Spiegel 4 .parallel- wegreflektiert;
müssen also nach dem Durchsetzen der Linse i durch den zweiten (vorderen) Brennpunkt
3 gehen und bilden ein gegen das Fernlichtbündel geneigtes Büschel, welches entweder
das untere Nahlicht oder das Seitenlicht gibt. Als Spiegel 4. ist nur ein Halbspiegel
gezeigt, er kann auch als ganzer Spiegel angewendet werden. Der Spiegel 4 kann von
jeder Kurvenform sein, die bei richtiger Stellung des Spiegels gegenüber der Lichtquelle
2 eine parallele Reflexion der auf denselben auftreffenden Strahl-°n der Lichtquelle
bewirkt. So kann der Spiegel 4 ein Parabolspiegel sein mit dem Brennpunkt in der
Lichtquelle 2, ein defokussierterEllipsenspiegel usw. Wesentlich ist jedenfalls,
daß eine gute Lichtausbeute und eine gute, an das Fernlicht anschließende Nah- oder
Seitenbeleuchtung ermöglicht ist, ohne daß die Fremdstrahlungssicherheit aufgehoben
wäre. Parallel in Richtung der optischen Achse einfallende Fremdstrahlung wird durch
die Lirrse i im Punkt 2 konzentriert, worauf die Strahlung, die nicht durch die
Glühlampenwendel abgeschirmt wird, auf den Spiegel 4 ,gelangt. Von dort aus wird
dieser geringe Anteil an Strahlung aber nicht, wie bei den bisherigen Ausführungen,
als paralleles Fernlicht ausgesandt, sondern als stak divergentes Nahlicht oder
Seitensicht, welches in einiger Entfernung, abgesehen von der geringen Intensität,
nicht mehr wahrnehmbar ist, jedenfalls nicht die eigentliche Signalanzeige vortäuschen
kann. Aus der Signaloptik durch einfallende Fremdstrahlung paralleles - Licht herauszuholen,
ist nur möglich, wenn die Fremdstrahlung von einer im vorderen Brennpunkt 3 aufgestellten
Lichtquelle ausgeht.i is the signal lens, 2 its rear and 3 its front focal point,
where 2 is also the location of the light source. 4 is that which is added according to the invention
Mirror of the property already mentioned. The rays emanating from the light source
7 to io penetrate the lens and form that which is parallel to the optical axis o-o
High beam, which is perceived as the actual signal light. The backwards
running rays 5, 6 of the light source are .parallel- reflected away by the mirror 4;
must therefore after penetrating the lens i through the second (front) focal point
3 go and form a tuft inclined towards the high beam, which either
the lower close-up light or the sidelight there. The 4th mirror is only a half mirror
shown, it can also be used as a complete mirror. The mirror 4 can of
any curve shape that can be achieved with the correct position of the mirror in relation to the light source
2 a parallel reflection of the rays of the light source that strike the same
causes. The mirror 4 can thus be a parabolic mirror with the focal point in FIG
Light source 2, a defocused elliptical mirror, etc.
that a good light output and a good, close or close to the high beam
Side lighting is made possible without the security against external radiation being canceled
were. External radiation incident parallel in the direction of the optical axis is transmitted through
the lirrse i concentrated in point 2, whereupon the radiation which is not through the
Incandescent lamp filament is shielded on the mirror 4, arrives. From there it will
but not this low proportion of radiation, as in the previous explanations,
emitted as a parallel high beam, but as a divergent close-up light or
Side view, which at some distance, apart from the low intensity,
is no longer perceptible, in any case do not simulate the actual signal display
can. To get parallel light out of the signal optics by incident external radiation,
is only possible if the extraneous radiation comes from a place in the front focal point 3
Light source goes out.