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DE887635C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Siebe - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Siebe

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Publication number
DE887635C
DE887635C DER7336A DER0007336A DE887635C DE 887635 C DE887635 C DE 887635C DE R7336 A DER7336 A DE R7336A DE R0007336 A DER0007336 A DE R0007336A DE 887635 C DE887635 C DE 887635C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punching
holes
sieve
hollow cylindrical
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER7336A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rotovent A G
Original Assignee
Rotovent A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rotovent A G filed Critical Rotovent A G
Application granted granted Critical
Publication of DE887635C publication Critical patent/DE887635C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B19/00Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
    • B26B19/38Details of, or accessories for, hair clippers, or dry shavers, e.g. housings, casings, grips, guards
    • B26B19/384Dry-shaver foils; Manufacture thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/24Perforating, i.e. punching holes
    • B21D28/28Perforating, i.e. punching holes in tubes or other hollow bodies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Siebe Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung zylindrischer Siebe, bei welchem man die Sieblöcher aus einem hohlzylindrischen Körper ausstanzt, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man zum Zwecke der Ausstanzung mindestens eines Teils einer Sieblochreihe zuerst nur eine erste Gruppe von in regelmäßigen Abständen angeordneten Sieblöchern ausstanzt und anschließend mindestens eine weitere Gruppe von Sieblöchern ausstanzt, von «-elchen weiteren Sieblöchern jedes zwischen zwei bereits gestanzten Sieblöchern der vorangehenden Gruppe liegt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann dabei so ausgeführt werden, daß man zur Ausstanzung der zweiten und eventueller weiterer Gruppen von Sieblöchern der gleichen Sieblochreihe, den hohlzylindrischen Körper gegenüber dem Stanzwerkzeug in der Richtung der Achse des hohlzylindrischen Körpers verschiebt. Die Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine mit einer Stanzv orrichtung kombinierte automatische Drehbank. In einer besonderen Ausführungsform hat diese Vorrichtung einen in die Spannvorrichtung der Drehbank einspannbaren Halter für das Werkstück.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens, an Hand welcher erläutert werden soll, wie das erfindungsgemäße beispielsweise durchgeführt werden kann.
  • Fig. i zeigt das Werkstück je nach einer von fünf aufeinanderfolgenden Verfahrensstufen; Fig. z ist eine Abwicklung eines Teils der beiden die Axialbewegung und die Drehbewegung des Werkstückes steuernden Nockenscheiben; Fig. 3 zeigt, soweit dies für das Verständnis der Erfindunz notwendiz ist, eine Draufsicht auf die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens, teilweise geschnitten; Fig. 4 zeigt den Antrieb des Spindelstockes der automatischen Drehbank; Fig. 5 veranschaulicht die Steuerung des Stempels der Stanzvorrichtung; Fig.6 ist ein Schnitt senkrecht zur Spindelachse der autormatischeu Drehbank, die Steuerung für die Drehbewegung der Spindel darstellend; Fig. 7 ist ein Schnitt senkrecht zur Spindedachse der automatischen Drehbank, eine Arretiervorrichtung für die Spindel gegen Verdrehen zeigend; Fig.8 ist eine Vorderansicht eines Teils der Stanzvorrichtung, den Stanzzapfen und dessen Befestigung und den Halter für das Werkstück im Schnitt darstellend.
  • Ein hohlzylindrischer Körper i aus Metall, wie er in Fig. i dargestellt ist, soll mit mehreren Reihen ,von. schräg zu seiner Längsachse angeordneten Sieblöchern :2 versehen werden, und zwar kann dieser Körper i entweder über seinem ganzen Umfang solche Sieblöcher aufweisen oder aber nur über einen Teil desselben. Dies hängt weitgehend vom Verwendungszweck '.des zylindrischen Siebes ab. Im folgenden soll nun die Vorrichtung gezeigt werden, mittels welcher solche zylindrischen Siebe hergestellt werden können: Wie Fig. 3 zeigt, ist am Rahmen 3 einer automatischen Drehbank die Nockenwelle 4 drehbar gelagert. Die Nockenwelle wird von einer Stufenscheibe 5 über eine Schnecke 6. und ein Schneckenrad 7 angetrieben. Sie trägt drei Nockenscheiben 8, g und io. Auf dem Rahmen 3 ist weiterhin ein Spindelstock i i hin und her beweglich gelagert!. Zu diesem Zwecke läuft er, wie Fig. 6 und 7 zeigen, längs einer Schwalbenschwanzführung 12 des Rahmens 3. Auf diesem Spindelstock ist _ in üblicher Weise eine Spindel 13 drehbar gelagert, die an ihrem linken Ende eine Spannzange 14 bekannter Konstruktion trägt, welche Spannzange durch ebenfalls. bekannte, nicht dargestellte Mittel geöffnet und geschlossen' werden kann. Die axiale Vorwärts- und Rückwärtsbewegung des Spindelstockes i i und damit der Spindel 13 wird vom Glockennocken io gesteuert. Eine nicht dargestellte, am Rahmen 3 und am Spindelstock i i befestigte Feder hat das Bestreben, den Spindelstock nach rechts in Fig. 3 zu bewegen und dadurch den Fühlerstift 15 (Fig. ,4) an den Glockennocken io anzupressen. Dieser Fühlerstift i5 sitzt auf einem arn Rahmen 3 drehbar gelagerten Hebel 16, der über seine Drehachse 17 mit dem am Spindelstock i i angreifenden Hebel 18 fest verbunden ist. Dank der nichts dargestellten, am Spindelstock und am Rahmen 3- befestigten Feder wird ein Anschlag 62 des Spindelstockes gegen das freie Ende des Hebels 18 angedrückt. Wenn nun der Glockennocken io sich dreht, wird der Hebel 18 verschwenkt, und der S.pindelstock i i wird entweder unter dem Einfluß seiner Feder nach rechts oder unter der Wirkung des Glockennockens io nach links bewegt. Der Rhythmus dieser Bewegung wird später im Zusammenhang mit der Durchführung des Verfahrens beschrieben.
  • Auf der Spindel 13 sitzen zwei fest .miteinander verbundene Klinkenräder ig und 20. Das Klinkenrad ig arbeitet zwecks schrittweiser Verdrehung der Spindel 13 .mit einer Klinke 21 zusammen, die an einem Hebel 2:2 angelenkt ist, der seinerseits auf dem Spindelstock mittels der Achse 23 drehbar gelagert ist. Das der Klinke 21 abgekehrte Ende des Hebels 22 trägt einen Fühlerstift 24, der mit der Nockenscheibe g der Nockenwelle 4 zusammenarbeitet. Dieser Fühlerstift wird durch eine am Hebel 22 und am Rahmen 3 angreifende Feder 25 an die Nockenscheibe g, angepreßt. Letztere trägt zwei einander diametral gegenüberliegende Nocken 26. Bei einer Umdrehung der Nockenwelle 4 und damit der Nockenscheibe g wird also der Hebel 22, in Fig. 6 gesehen, zweimal im Uhrzeigersinn versghwenkt, und die mit dem Klinkenrad ig im Eingriff stehende Klinke 2i verdreht somit das Rad ig und damit die Spindel 13 um zwei Zähne des Klinkenrades ig. Das Klinkenrad 2o dient dem Zwecke, die Spindel 13 nach jeder Verdrehung durch die Klinke 2.1 gegen Drehung zu sichern. Eine am Spindelstock i i angelenkte Klinke 27 arbeitet mit dem Klinkenrad 2o zu diesem Zwecke zusammen. Eine an dieser Klinke und an einem festen Punkt befestigte Feder 28 sorgt für den nötigen Anpreßdruck zwischen den Teilen 2o und 27. Auf der linken Seite der Vorrichtung (Fig. 3) ist eine Stanzvorrichtung 29 vorgesehen. Diese hat, wie insbesondere Fig.8 in größerem Maßstube zeigt, einen mittels einer Mutter 3o am Rahmen 3 befestigten Stanzbolzen 33, der in seiner Längsrichtung eine exzentrische Bohrung 31 aufweist, die in ihrem rechten Teil einen größeren Durchmesser hat als in der linken Partie. Im Bereiche des Teils der Bohrung 31 mit größerem Durchmesser sind im ganzen acht Löcher 32 vorgesehen, die den gleichen Grundriß und die gleiche Neigung gegenüber der Längsachse des Stanzbolzens 33 haben wie die in Fig. i gezeigten Sieblöcher 2. Der Rand 34 des Bundes 35 des Stanzbolzens 33 dient als Anschlag für das auf den Stanzbolzen aufzusetzende hohlzylindrische Werkstück i: Die Mittellinie des Stanzrbolzens 33 liegt in .der Verlängerung der Mittellinie der Spindel 13. Über dem Stanzbolzen ist der auf und ab bewegliche Stempel 36 vorgesehen. Er trägt acht Stanzwerkzeuge 37, von denen jedes genau über einem der Löcher 32 liegt und in dieses hineinpaßt. Wie Fig. 5 zeigt, ist der Stempel 36 an einem Block 38 befestigt, der auf und ab beweglich und längs. zwei Stangen 39 geführt ist. Am Kupplungsteil 4o des Blockes 38 ist das eine Ende eines Hebels 41 angelenkt, der mittels der Achse 42 in einem Lager 43 des Rahmens 3 verschwenkbar angeordnet ist. Mittels der Achse 42 fest mit diesem Hebel 41 verbunden ist ein weiterer Hebel 44, der an seinem freien Ende einen Fühlerstift 45 trägt, welcher mit der Nockenscheibe 8 zusammenarbeitet und an diese durch eine am Hebel 4.4 und am Rahmen 3 befestigte Feder 46 angepreßt wird. Die Nockenscheibe 8 hat, regelmäßig auf ihrem Umfang verteilt, vier Nocken 47. In der in Fig. 5 dargestellten Lage des Fühlers 45, wo er einen der Nocken 47 berührt, ist der Stempel 36 in seiner in Fig.8 dargestellten obersten Lage. Dreht sich die \Tockenscheibe 8 in Fig. 5 im Uhrzeigersinn, soi fällt der Fühler 45 unter dem. Einfluß der Feder 46 ab, und die Hebel 44, 41, ebenfalls unter Wirkung der Feder 46, bewegen den Stempel nach unten, dessen Stanzwerkzeuge 37 aus dem auf dem Stanzdorn 33 aufliegenden Werkstück i Löcher 2 herausstanzen und teilweise in die Löcher 3,2 des Stanzdorns 33 eintreten.
  • Der Halter für das Werkstück ist in Fig. 8 in größerem Maßstabe dargestellt. Dieser Halter hat einen äußeren Teil 48 mit zylindrischer Innenbohrung 4,9. In dieser Bohrung ist ein Innenkonus 5o hin und her beweglich angeordnet. Mit dem äußeren Teil 48 verschraubt ist ein Außenkonus 51. Auf diesem und auf dem Innenkonus stützt sich eine Feder 52 ab, die das Bestreben hat, den Innenkonus, in Fig. 8 gesehen, nach rechts zu bewegen. In Bohrungen 53 des äußeren Teils 48 sind axial verschiebbare Stifte 54 vorgesehen. Diese Stifte stützen sich einerseits auf den Innenkonus 50 und andererseits auf eine Verstellmutter 55 ab. Die Verstellmutter 55 ist auf ein Außengewinde 56 eines Zapfens 57 aufgeschraubt. Dieser Zapfen ist dazu bestimmt, in der Zange 14 der Spindel 13 eingesetzt und festgeklemmt zu werden, gleichwie das beispielsweise mit einem Werkzeughalter geschieht. Der Innenkonus 50 ist an seiner Außenfläche an der Stelle 58 etwas ausgedreht, so, daß zwischen dieser Stelle und dem äußeren Teil 48 ein Ringraum 58 besteht, dessen Dicke der Materialstärke des Werkstückes i entspricht. Zur Befestigung des Werkstückes i am oben beschriebenen Halter wird folgendermaßen vorgegangen: Das Werkstück wird mit seinem einen Ende in den Ringraum zwischen Stelle 58 und äußerem Teil 48 eingesetzt, nachdem man die Mutter 5 i nach rechts in Fig. 8 bewegt hat. Ist das Werkstück i eingesetzt, so dreht man die Mutter 55 so, daß sie sich in Fig.8 nach links bewegt. Sie verschiebt dabei die Stifte 54 ebenfalls nach links, und da diese auf den Innenkonus: 5o drücken, bewegt auch dieser sich nach links. Dabei wird er, da er geschlitzt ist, durch den Innenkonus 51 gespreizt und drückt so den ihn berührenden Teil des Werkstückes i an die zylindrische Wandung 49, klemmt also das Werkstück i am Teil 48 fest. Will man nach dem Stanzen das Werkstück lösen und wegnehmen, so dreht man die Mutter 55 so, daß sie sich nach rechts bewegt, so daß die Feder 52 den Innenkonus 5o und die Stiftre 54 nach rechts verschieben kann. Dank seiner Elastizität zieht sich der Innenkonus 5o zusammen, die Klemmwirkung gegenüber dem Werkstück i wird aufgehoben und letzteres kann weggenommen werden.
  • Im folgenden wird nun gezeigt, wie man mit der oben geschilderten Vorrichtung das erfindungsgemäße Verfahren beispielsweise durchführen kann. Man nimmt ein noch ungestanztes Werkstück und spannt es auf oben beschriebene Weise im Halter der Fig. 8 ein. Nunmehr löst man die Zange 4 der automatischen Drehbank und schiebt den Halter- mit dem eingespannten Werkzeug so lange nach links, bis das Werkzeug mit seinem freien Rande an der Anschlagfläche 34 des Stanzbolzens 33 anstößt. Hierauf zieht man die Zange 14 fest, so. daß sie den Zapfen 57 des Halters festklemmt. Nunmehr dreht man beim ersten herzustellenden Werkstück die Spindel 53 so lange, bis der Zahn der Klinke 21 in der ersten Zahnlücke 59 des Rades i9 eingreift. Nachher schaltet man die Vorrichtung ein, so daß die Nockenwelle 4: sich dreht. Der Stanzvorgang und: die Steuerung der Werkstückbewegung wickeln sich wie folgt ab: Der Fühler 15 läuft, wie Fig. i zeigt, zuerst auf einem höheren Flächenteil 6o des Glockennockens io. Der Halter mit dem Werkstück i bewegt sich also noch eine Zeitlang nicht. Aber die Nocken 47 der Scheibe 8 sind gegenüber den Flächen 6o, 61 des Glockennockens io so angeordnet, daß gleich nach Beginn der Bewegung der Fühler 45 des Hebels 44 von einem Nocken 47 abfällt. Der Stempel 36 macht einen Arbeitshub und stanzt die ersten acht in einer Reihe im Abstand der doppelten Teilung voneinander liegen-den Löcher 2 aus dem Werkstück i heraus (s. oberstes Bild der Fig. i). Bei weiterer Bewegung der Nockenwelle läuft der Fühler 15 unter der Wirkung der am Spindelstock angreifenden F der auf die nieidrigere Fläche 61 des Glockennockens io hinunter, was zur Folge hat, daß der Spindelstock und mithin der Halter und das Werkstück i, in Fig. i und 8 gesehen, um den Betrag der Teilung zwischen zwei Sie#blöcherrn .a nach rechts laufen. Nach einiger Zeit fällt der Fühler 45 über den zweiten Nocken 47 ab, und der Stempel 36 führt einen weiteren Arbeitshub aus, so daß zwischen den zuerst gestanzten Löchern?- weitere acht Löcher 2 gestanzt werden. Nunmehr ist eine Lochreihe des. Siebes fertig (zweites Bild der Fig. i). Die Nocken 26 der Scheibe g sind gegenüber den Nocken 47 der Scheibe 8 so versetzt, daß unmittelbar nach lern zweiten Arbeitshub des Stempels 36 der Fühler 15 durch einen Nocken 26 der Scheibe 9 angehoben wird. Dadurch wird der Hebel 22 (Fig. 6) im Uhrzeigersinn gedreht, und die Klinke 21 verdreht die Klinkenscheibe i9 und damit die Spindel 13 um einen Zahn. Bei dieser Drehung der Spindel rätscht .die Klinke 27 auf dem Klinkenrad 2o um einen Zahn weiter, um die Spindel in ihrer neuen Stellung festzuhalten. Bald darauf steuert die Nockenscheibe 8 den Stempel für einen neuen Arbeitshub, und es werden die acht schraffierten Löcher 2 (untere Reihe in Bild 3 der Fig. i) gestanzt. Nachher läuft der Fühler 15 wiederum auf eine erhöhte Fläche 6o auf, und( das Werkstück wird nach links verschoben (Stellung Bild 4 der Fig. i). Nunmehr befinden sich die Stanzwerkzeuge 37 in der Mitte des Zwischenraumes zwischen diesen acht neuen Löchern, und bald darauf erfolgt ein neuer Arbeitshub des Stempels 36. Es sind dann zwei zueinander parallele, benachbarte Reihen von Sieblöchern des Werkstückes i fertiggestellt. Das Spiel beginnt von neuem. Der nächste Schritt wäre also das Drehen der Spindel 13 um einen Zahn des Rades i9 und das Stanzen weiterer acht Löcher, wenn das Werkstück i erneut an der Anschlagstelle 34. anstößt (Bild 5 der Fi:g. i).
  • Hat man nun alle gewünschten Lochreihen gestanzt, so, schaltet man die Maschine automatisch oder von Hand ab, löst die Zange 1q., fährt mit dem Halter, in Fig.3 gesehen, nach rechts, verdreht die Mutter 55, so daß sie sich in Fig. 8 nach rechts bewegt, und nimmt .das nunmehr frei gewordene Werkstück i heraus.
  • Man hat es in der Hand, durch entsprechende Wahl der Nockenscheibe g den Abstand .zweier benachbarter Lochreihen kleiner oder größer zu wählen. Man wird vorteilhafterweise diesen Abstand so vorsehen, daß zwischen zwei Lochreihen so viel volles Material liegt, daß das hergestellte Sieb ausreichende Festigkeit hat. Natürlich könnte man auch Löcher herstellen, die mit ihrer Längsrichtung in Querschnittebenen des Siebes liegen. Anstatt rechteckige Form der Sieblöcher, könnte man auch irgendeine andere Form wählen.
  • Anstatt acht Stanzwerkzeuge 37 könnte man eine andere Anzahl, z. B. weniger als acht, vorsehen. Bei vier Stanzwerkzeugen und sechzehn Löchern einer Reihe würde man letztere z. B. in vier Arbeitshüben stanzen, wobei man den Halter in axialer Richtung um einen andern Betrag als die Teilung zwischen den Sieblöchern schalten könnte.
  • Dank der Verwendung einer automatischen Drehbank, bei welcher die Nockenscheiben leicht ausgewechselt werden können, ist es möglich, .mit dem gleichen Stempel Lochreihen mit verschiedener Lochzahl .und mit verschiedenem gegenseitigem Abstand benachbarter Lochreihen herzustellen.
  • Ist die herzustellende Lochreihe in bezug auf ein bestimmtes Material zu lang, so daß beispielsweise ohne Beschädigung des Materials eine gleichzeitige Ausstanzung von acht Löchern nicht möglich wäre, so kann das Verfahren auch so durchgeführt werden, daß zuerst nur ein Teil dieser Lochreihe (beispielsweise die Hälfte) in der beschriebenen gruppenweisen Stanzung hergestellt, hernach, das Werkstück um die Länge des bereits gestanzten Teils in axialer Richtung verschoben und schließlich ein weiterer Teil gruppenweise ausgestanzt wird. Die Anzahl der Teile einer Sieblochreühe, welche gruppenweise fertig ausgestanzt werden bevor der nächste Teil in Angriff genommen wird, richtet sich nach der Länge der Gesamtsieblochreihe, dem Abstand der Sieblöcher, der Dicke der Hohlzylinderwand und dem Material.
  • Da das Material in seiner Struktur beim Stanzen nicht wie beim Walzen deformiert wird, so sind die nach dem Verfahren hergestellten zylindrischen Siebe im Gebrauch gegen .Bruch viel widerstandsfähiger als gewalzte. Den hohlzylindrischen, ungelochten Körper, den man stanzt, kann man beispielsweise aus einer vollen Stange dadurch erhalten, daß man eine bestimmte Länge dieser Stange absticht, das abgestochene Stück auf einem Automaten vorbohrt und nachher auf genaues Innen- und Außenmaß dreht. Beim Ausdrehen des Hohlkörpers verwendet man vorzugsweise einen Innendrehstahl, dessen Schneide aus Hartmetall besteht, und benutzt die Kühlluft gleichzeitig zum Herausbefördern der Späne, wodurch diese sich nicht an das Werkstück anpressen können.. Auf diese Weise ist es möglich, den ungestanzten Körper auf genaues Innenmaß auszudrehen und ihm eine Wandstärke von o,2 mm oder weniger zu geben. Nach diesen Vorarbeiten erfolgt das Stanzen auf oben beschriebene Weise. Nach dem Stanzen kann man das Werkstück glühen, härten und anlassen, nachher innen und außen schleifen, hierauf polieren und vernickeln und zum Schluß noch nachglänzen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung zylindrischer Siebe, bei welchem man die Sieblöcher aus einem hohlzylindrischen Körper ausstanzt, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Ausstanzung mindestens eines Teils einer Sieblochreihe zuerst nur eine erste Gruppe von in regelmäßigen Abständen angeordneten Sieblöchern ausgestanzt und anschließend mindestens eine weitere Gruppe von Sieblöchern ausgestanzt wird, von welchen weiteren Sieblöchern jedes zwischen zwei bereits gestanzten Sieblöchern der vorangehenden Gruppe liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i,dadurchgekennzeichnet, daß sie Mittel aufweist, um zum Zwecke der Ausstanzung der zweiten und eventueller weiterer Gruppen von Sieblöchern der gleichen Si@eblochreihe den hohlzylindrischen Körper gegenüber dem Stanzwerkzeug in der Richtung der Achse des hohlzylindrischen Körpers zu verschieben.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel aufweist, um zum Zwecke der Ausstanzung der zweiten und eventueller weiterer Gruppen von Sieblöchern des gleichen Teils einer Sieblochreihe den hohlzylindrischen Körper gegenüber dem Stanzwerkzeug in der Richtung der Achse des hohlzylindrischen Körpers zu verschieb.-n.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mittel aufweist, um zuerst nur einen Teil einer Sieblochreihe herzustellen und anschließend das Werkstück zum Zwecke der Herstellung mindestens eines weiteren Teils der Sieblochreihe in axialer Richtung zu verschieben und anschließend mit der gruppenweisen Ausstanzung fortzufahren.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch -, dadurch gekennzeichnet, :d-aß sie Mittel aufweist, um nach Fertigstellung einer Sieblochreihe den hohlzylindrischen Körper gegenüber dem Stanzwerkzeug um einen gewissen Winkel zu verdrehen und dann mit der gruppenweisen Stanzung einer zweiten Sieblochreihe zu beginnen.
  6. 6. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, gelzennzeichnet durch eine mit einer Stanzvorrichtung kombinierte automatische Drehvorrichtung.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen in die Spannvorrichtung der Drehvorrichtung einspannbaren Halter für das Werkstück. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter für das Werkstück einen gegenüber einem Außenkonus axial verschiebbaren Innenkonus aufweist, der bei seiner Verschiebung in der einen Richtung durch den Außenkonus gespannt wird und das hohlzylindrische Werkstück an einem d°n Innenkonus umgebenden zylindrischen Teil festklemmt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenkonus durch eine Feder an durch eine Stellmutter axial verschiebbare Stifte angedrückt wird. io. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch i hergestelltes zylindrisches Sieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Sieblochreihe längs einer Mantellinie des hohlzylindrischen Körpers verläuft.
DER7336A 1950-10-16 1951-10-09 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Siebe Expired DE887635C (de)

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DER7336A Expired DE887635C (de) 1950-10-16 1951-10-09 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung zylindrischer Siebe

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DE (1) DE887635C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3243625A1 (de) * 1982-11-25 1984-05-30 Metallwarenfabrik König GmbH, 7560 Gaggenau Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines auf dem umfang mit lochreihen versehenen rohres in einer stanzvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3243625A1 (de) * 1982-11-25 1984-05-30 Metallwarenfabrik König GmbH, 7560 Gaggenau Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines auf dem umfang mit lochreihen versehenen rohres in einer stanzvorrichtung

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