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DE886404C - Widerstaende fuer den Zuendstromkreis von Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Widerstaende fuer den Zuendstromkreis von Verbrennungskraftmaschinen

Info

Publication number
DE886404C
DE886404C DEG4130A DEG0004130A DE886404C DE 886404 C DE886404 C DE 886404C DE G4130 A DEG4130 A DE G4130A DE G0004130 A DEG0004130 A DE G0004130A DE 886404 C DE886404 C DE 886404C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
resistance
mass
resistor according
fluorspar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG4130A
Other languages
English (en)
Inventor
Taine G Mcdougal
Alexander S Rulka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
Filing date
Publication date
Application filed by General Motors Corp filed Critical General Motors Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE886404C publication Critical patent/DE886404C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/40Sparking plugs structurally combined with other devices
    • H01T13/41Sparking plugs structurally combined with other devices with interference suppressing or shielding means

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Non-Adjustable Resistors (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Widerstände für den Zündstromkreis von Verbrennungskraftmaschinen Die Erfindung betrifft Widerstände zum Einbau in den Zündstromkreis von Ver'brennungskraftmaschinen.
  • Um die hochfrequenten Schwingungen, die durch die Funkenentladung im Zündsystem erzeugt werden, zu unterdrücken, werden üblicherweise Widerstände in den Zündstromkreis einbebaut, .die in manchen Fällen innerhalb der Zündkerze einen Teil der Mittelelektrode bilden. Für derartige Widerstände ist unter anderem die Verwendung einer Masse, die neben anderen Zusätzen aus Glas und Kohlenstoff besteht, vorgeschlagen worden.
  • Gemäß .der Erfindung ist die den Widerstand darstellende Masse, die neben anderen Beimischungen aus dem gesinterten Gemenge von Glas und einem Spezialruß besteht, in einem keramischen Isoliergehäuse zu beiden Seiten von je einer elektrisch leitenden Glasabdichtung umgeben und somit gasdicht im Isoliergehäuse eingekittet.
  • Der in der nachfolgenden Beschreibung und in den Ansprüchen als Spezialruß bezeichnete Ruß kann aus Erdgas durch Krackung unter Sauerstoff= ausschluß erhalten werden. Die Struktur der einzelnen Partikeln ist etwa hantelförmig: kleine, sphärische Gebilde, -die durch Stäbe verbunden sind. Die besten Ergebnisse konnten bei Verwendung eines Spezialrußes mit möglichst groben Einze'1-partikeln, etwa von 1,a'3 ,u Größe, erhalten werden.
  • In einer Ausführungsform .der Erfindung stellt der Isolator einer Zündkerze das keramische Isoliergehäuse dar, und die Widerstandsmasse bildet einen Teil der Mittelelektrode, während nach einer anderen Ausführungsform das die Isoliermasse aufnehmende Isoliergehäuse so ausgebildet ist, daß die Anordnung in Reihe in ein zu den Zündkerzen führendes Hochspannungskabel eingebaut werden kann.
  • In den Zeichnungen sind beide Ausführungsformen an je einem Beispiel dargestellt.
  • Fig. i ist ein Schnitt durch eine Zündkerze mit eingedichteter Widerstandsmasse; Fig.2 ist ein Schnitt durch einen Widerstand zum Einbau in ein Stromkabel. -Fig. i ist ein Schnitt durch eine Zündkerze, wie sie für Flugmotoren verwendet wird. In einem mit Elektroden 12 versehenen Zündkerzenkörper io ist ein Isolator 14 befestigt, der in der nachfolgend beschriebenen Ausführungsform der Erfindung das keramische Isoliergehäuse für die Widerstandsmasse darstellt. Dieser Isolator 14 besteht @vorzugsweise aus gesinterten Metalloxyden, entweder vollkommen aus Aluminiumoxyd oder aber aus einem Gemisch von vorwiegend Aluminiumoxyd mit anderen Zusätzen, wie Magnesiumoxyd, Berylliumoxyd oder geeigneten Silicaten, wie Mullit. Nach Wunsch kann jedoch auch ein Porzellanisolator Verwendung finden, der vorwiegend aus Mullit, Zirkon i(Zr Si 04), Zirkonerde oder ähnlichen Substanzen und Glas besteht.
  • Der Isolator 14 ist mit der üblichen Mittelbohrung 16 zur .Aufnahme der Mittelelektrode versehen. Diese Mittelelektrode ;besteht erstens aus dem eigentlichen Elektrodenteil 18 im untersten Abschnitt der Mittelbohrung, zweitens aus einem elektrisch leitenden keramischen Verbindungsstück 22. und drittens aus einer oberen Zünd'kabelanschlußklemme 24. Der Elektrodenteil 18 wird aus irgendeinem geeigneten, hochtemperaturbeständigen Material gefertigt, vorzugsweise aus einer Nickellegierung; er kann zur besseren Wärmeableitung mit einem Kupferkern versehen werden. Der Elektrodenteil 18 weist am oberen Ende eine Verbreiterung oder einen Kopf 2o auf, der auf einer Schulter in der Mittelbohrung 16 des Isolators 14 aufliegt. Die AnSChlußiklemme 2@4 besteht vorzugsweise aus Stahl. Das keramische Verbindungsstück 22 setzt sich aus einer unteren Abdichtung 2!6, einer oberen Abdichtung 28 und der dazwischenliegenden Widerstandsmasse 3101 zusammen.
  • Die leitenden Abdichtungen 26 und 28 bestehen aus irgendeinem geeigneten Material mit relativ hoher elektrischer Leitfähigkeit, das sich sowohl mit dem keramischen Isolator als auch mit der Widerstandsmasse und den außen anschließend-en iVIetallteilen fest und dauerhaft verbindet. Vorzugsweise wird hierfür die Mischung -eines Hartglases mit Kupferpulver verwendet.
  • ,Die untere Abdichtung 26, die sich während des Betriebes stark erwärmt, wird vorzugsweise aus einer Mischung von 55 Gewichtsteilen Kupferpulver und 45 Gewichtsteilen Borsilicatglas unter Zusatz von etwa 30/0 eines .geeigneten Bindemittels, wie gehärteten Baumwollsamenöls, hergestellt. Die obere, im Betrieb weniger stark erwärmte Abdichtung 218 besteht :vorzugsweise aus zwei Teilen 28', 28", deren tiefergelegener Teil 2,8' von gleicher Zusammensetzung wie die Abdichtung 26 ist, während für den höhergelegenen Teil 28" neben dem Kupferpulver und dem Bindemittel eine Glassorte verwendet wird, die bei gleicher Temperatur stärker erweicht als Borsilicatglas, @vorzugs@ eise wird hierfür ein Blei-Bor-Kieselsäureglas benutzt.
  • Die günstigste Zusammensetzung der Widerstandsmasse ist wie folgt: 62,4% Borsilicatglas, 25,2'/o Flußspat (CaF2),7;8% Magnesdumboratglas, 4;6% Spezialruß. Die Ausgangssubstanzen werden im angegebenen Gewichtsverhältnis zu einem homogenen Gemenge miteinander vermischt. Dann werden auf ioo Gewichtsteile des Gemenges 4o Gewichtsteile Wasser zugesetzt und die Masse so weit getrocknet, daß sie gekörnt und durch ein Sieb mit 64 Maschen/cm2 getrieben werden. kann. Nach vollständiger Trocknung und abermaligem Sieben unter Verwendung eines Siebes mit gleicher Maschenweite ist die Substanz .gebrauchsfertig.
  • Das Verhältnis der Ausgangssubstanzen kann natürlich je nach -den vom Endprodukt geforderten Eigenschaften abgeändert -werden. Da die Leitfähigkeit der Widerstandsmasse dem Gehalt an Spezialruß direkt proportional ist, kann .der Widerstand durch Erhöhung oder Erniedrigung des Gehaltes an Spezialruß in weiten Grenzen geändert werden.
  • Borsilicatglas ist durch einen kleinen thermischen Ausdehnungskoeffizienten und durch Hitzeheständigkeit ausgezeichnet. Das Magnesiumboratglas, das ebenfalls einen kleinen Ausdehnungskoeffizienten besitzt, dient zur Verbesserung der elastischen Eigenschaften der fertigen Glasmasse, so daß seine Gegenwart der Ausbildung innerer Spannungen entgegenwirkt. Durch Zusatz von Flußspat läßt sich die Wärmeausdehnung der fertigen Masse steigern und auf .den gewünschten Betrag bringen.
  • Alle nachfolgend angeführten Widerstandswerte sind zur Vereinfachung auf gleichartig gestaltete Körper gleichen Querschnitts bezogen. Der Widerstand des Bezugskörpers bei Fertigung aus einer Masse oben angeführter Zusammensetzung liegt zwischen 6'ä ünd@-i.o@Q-9hm. Zur Erhöhung des Widerstandes kann die Zusammensetzung der Widerstandsmasse folgendermaßen abgeändert werden
    Ungefährer Widerstand des
    Zusammensetzung Bezugskörpers
    soo Ohm 5 ooo Ohm io ooo Ohm
    Borsilicatglas ...... 63,8 0 ;, 63,5 0 ,, 64,0 0 "
    Magnesiumboratglas 81o 1' 0 9,0 '" 9,0 0 u
    Flußspat .......... 25,60.1 o 11,o o " 11100 "
    Schlämmkreide 15,0
    0
    Beryll............. - - @ 15,0
    Spezialruß ......... 2,6 0'0 1,5 0." 11o o o
    Die Erhöhung .des Widerstandes beruht auf der Verminderung des Gehalts an Spezialruß.
  • Borkarbid und Wolframkarbid können als leitende Materialien zugesetzt werden. Ein Zusatz beider Karbide scheint den Widerstand gut gegen Änderungen der Ohmzahl im Laufe des Gebrauchs zu stabilisieren. Das Wolframkarbi@d ist durch elementares Bor ersetzbar. Andere, hitzebeständige, elektrisch leitende Materialien, wie Metallkarbide oder -oxy de mit oder ohne Gehalt an elementarem Metall, können zur Mischung aus Glas und Spezialruß zugegeben werden, so daß die fertige Widerstandsmasse je nach den gewünschten Eigenschaften entweder nur aus Glas und Spezialruß oder aber aus Glas, Spezialruß und anderen Substanzen besteht.
  • Zur Herstellung einer Zündkerze gemäß der Erfindung wird der Isolator in bekannter Weise geformt und bei Temperaturen von 145o bis 175o° C gebrannt, je nach .dem verwendeten Ausgangsmaterial. Der Einbau und die Eindichtung der 1littelelektrode im Isolator geschieht etwa folgendermaßen: Nach Einsetzen der Elektrode 18 in die \T.ittelbohrung 16 wird eine abgemessene Menge der leitenden Abdichtungsmasse aus Kupferpulver und Borsilicatglas in Pulverform in die :Mittelbohrung eingeführt und im Raum oberhalb des Kopfes 2o der Elektrode i8 fest zusammengestampft. Etwaige noch pulverförmige Reste der Abdichtungsmasse werden ausgeblasen, um eine Verschmelzung mit der nachfolgend zugebrachten Widerstandsmasse zu verhindern. Diese wird dann in gewünschter Menge auf die gestampfte Abdichtungsmasse aufgebracht und ebenfalls festgestampft. Darüber kommt eine weitere Lage der pulverförmigen Abdichtungsmasse aus Kupfer und Borsilicatglas und als letztes eine kleine Menge der leichter schmelzenden Abdichtungsmasse aus Kupferpulver und Blei-Bor-Kieselsäureglas. Nach Einführung der oberen Zünd'kabelanschlußklemme 2 4 wird die besamte Anordnung auf etwa 87o° C erwärmt. Dabei erweichen die eingebrachten Glasmassen, so daß die obere Anschluß'klemme @24. in .die Mittelbohrung eingedrückt werden kann. ;Durch. die Druckeinwirkung wird das plastische Material nach unten außen gepreßt und in innige Berührung mit den umliegenden Teilen gebracht; die leichter schmelzende Abdichtungsmasse aus Kupferpulver und Blei-Bor-Kieselsäureglas dringt in den Raum zwischen der Wand der lUittelbohrutig 16 und der Anschlußklemme 24 ein und verkittet diese in der Bohrung.
  • In Fig. 2 ist die Erfindung am Beispiel eines Widerstandes 35 zum Einbau in ein iHochspannungs-IcAel der Zündvorrichtung .eines Flugmotors dargestellt.
  • Der Widerstand 35 ist von einem mit Kühlrippen versehenen Metallgehäuse 42 umgeben. Dieses an einem Ende mit einem Außengewinde versehene 1Tetallgehäus@e 42 ist in eine Aufsatzplatte 44 eingeschraubt, die wiederum durch Schraubenbolzen 46 am Gehäuse 48 des Verteilers befestigt ist.
  • Der Widerstand 35 enthält ein Isoliergehäuse 34 aus gesinterten Metalloxyden oder aus Porzellan, das dem Zündkerzenisolator i4 der Fig. i entspricht. Das Gehäuse 34 kann jedoch auch aus irgendeinem anderen geeigneten Isolierstoff bestehen, da' es im Betrieb nicht den hohen thermischen und elektrischen Belastungen ausgesetzt ist wie ein Zündkerzenisolator. Innerhalb des Isoliergehäuses befindet sich eine fest mit dem Gehäuse verbundene Widerstandsmasse 36 der oben beschriebenen Zusammensetzung. Diese ist zu beiden Seiten von je einer leitenden Glasabdichtung 38 umgeben, die infolge der festen und haltbaren Verbindung mit dem Isoliergehäuse, der Widerstandsmasse und den anschließenden Metalleitungen die Widerstandsmasse gasdicht im Isoliergehäuse einkitten. Die Glasabdichtungen 38 bestehen aus der gleichen Masse .wie die Glasabdichtungen 26 und 28 der Fig. i. Nach Wunsch kann auch hier der äußere Teil der Glasabdichtungen 38 aus einem Gemisch von Kupferpulver mit einem leichter schmelzenden Glas bestehen, genauso wie das bei der Glasabdichtung 28" der Fig. i beschrieben worden ist. Die Glasabdichtungen 38 verkitten gleichzeitig zwei metallene Polklemmen 5o im Isoliergehäuse 34, deren eine mit einem von der Zündspule kommenden Kabel 52 verbunden ist, während die andere mit einem zum Verteiler führenden Kabel 54 in leitender Verbindung steht. Durch geeignete, nicht dargestellte Vorrichtungen werden die Kabel in der in den Zeichnungen gezeigten Lage in leitender Verbindung mit den Polklemmen 5tto gehalten.
  • ,Das Verfahren zur Herstellung derartiger Widerstände ist im wesentlichen gleich dem oben für Zündkerzen beschriebenen Verfahren. Nach Einsetzen einer der beiden Polklemmen Soi wird erst die pulverförmige Masse der einen Glasabdichtung, dann die der Widerstandsmasse und zuletzt das Material,der anderen Glasabdichtung in das Isoliergehäuse eingebracht. Nach Einführung der zweiten Polklemme 5o und anschließender Erhitzung werden die Polklemmen 5o gegeneinander gedrückt, so daß sie in die erweichten Glasabdichtungen 38 eindringen und dort festgekittet werden (Fig. 2). Durch geeignete Anschläge wird erreicht, daß die Widerstandsmasse in der Mitte des Isoliergehäuses 34 gelagert ist.
  • In manchen Fällen kann es vorteilhaft sein, den Widerstand 35 zum Zweck einer besseren Wärmeableitung zum Metallgehäuse 42 auf der Außenseite mit einem Silberüberzug 4o@ zu versehen. Das äußere Gehäuse 42 besteht, wenigstens bei Verwendung des Widerstandes im Zündsystem eines Kraftfahrzeuges, gewöhnlich aus Metall, um den Wi,derstan.d und das Zündkabel gegen die Umgebung abzuschirmen und dadurch Störungen im Radioempfang zu - vermeiden. Selbstverständlich kann ein derartiger Widerstand aber auch überall dort Verwendung finden, wo ein über ein beträchtliches Temperaturintervall konstant bleibender Widerstand gebraucht wird.
  • Ein Widerstand der Erfindung -weist etliche Vorzüge auf. Infolge der festen, lückenlosen und gasdichten Verbindung der Widerstandsmasse mit dem Isoliergehäuse ist die Möglichkeit des Funkenüberschlages auf .der Oberfläche des Widerstandes, wie .es bei anderen Widerständen bei hoher Belastung zuweilen eintreten kann, vollkommen ausgeschlossen; die Widerstandsmasse ist durch die elektrisch leitenden, druckfesten Glasabdichtungen vollkommen gegen Einwirkung umgebender Gase und Dämpfe geschützt, und der Widerstandswert ist in weitem Bereich von der Temperatur unabhängig.
  • Der Widerstandswert kann durch Änderung des Gehalts an Spezialruß verändert werden. Eine Verminderung des Widerstandswertes kann andererseits bei gleicher Widerstandsmasse durch Druck-oder Temperaturerhöhung während des Zusammenbaus erreicht werden, da die leitenden Partikeln in den Glasmassen dann in besseren Kontakt miteinander kommen.
  • Obwohl die Verwendung von Glas und auf Grund des 'kleinen Ausdehnungskoeffizienten, der guten Temperaturbeständigkeit und des relativ tiefen Erweichungspunktes insbesondere die Verwendung von Borsilicatglas als keramische Komponente der Widerstandsmasse und des Abdichtungsmaterials vorzuziehen ist, kann in manchen Fällen doch der Gebrauch eines noch hitzebeständigen Materials angezeigt erscheinen, etwa von gesinterten Metalloxyden oder gesinterten Gemischen von Metalloxyden und Silicaten. Auf :jeden Fall sollte die jeweils verwendete, keramische Komponente bei den Temperaturen, auf .die sich der Widerstand im Betrieb erwärmt, noch nicht erweichen, .da festgestellt wurde, daß der Widerstandswert in diesem Fall mit der Zeit anwächst.
  • Eine Widerstandsmasse der oben beschriebenen Zusammensetzung dehnt sich bei der Erwärmung etwas weniger aus als ein gewöhnlicher Isolierkörper auf Aluminiumoxydbas-is. Bei der während der Abkühlung nach dem Zusammenbau eintretenden Kontraktion werden daher die Widerstandsmasse und genauso die Glasabdichtungen den zur Verfügung stehenden Raum vollständig erfüllen und die Anordnung haltbar und druckfest abdichten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Widerstand für den Zündstromkreis einer Verbrennungskraftmasch.ine, gekennzeichnet durch eine in der Hauptsache aus der gesinterten Mischung von Glas und Spezialruß bestehende und innerhalb eines Isoliergehäuses (14,34) fest mit dessen Innenwänden verbundene Widerstandsmasse (30,3;6), die zu beiden Seiten von je einer elektrisch leitenden Glasabdichtung (26, 28, 38) umgeben und dadurch gasdicht und druckfest im Isoliergehäuse eingekittet ist.
  2. 2. Widerstand nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, .daß .die Widerstandsmasse (3b, 36) aus der gesinterten Mischung von Borsilicatglas, Magnesiumboratglas, Flußspat und Spezialruß besteht und daß sich die elektrisch leitenden Glasabdichtungen (26, 28, 38) aus Borsilicatglas und Kupferpulver zusammensetzen.
  3. 3. Widerstand nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine Widerstandsmasse folgender Zusammensetzung: Borsilicatglas 62,4Gewichtsprozenf ,Magnesiumboratglas 7,8 - Flußspat 215;2 - ISpezialruß 4,6 -
  4. 4. Widerstand nach Anspruch i. und 2, gekennzeichnet durch eine Widerstandsmasse folgender Zusammensetzung: Borsilicatglas 63,8 Gewichtsprozent Magnesiumboratglas 8,o. Flußspat 25,161 - Spezialruß 2,6 -
  5. 5. Widerstand nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine Widerstandsmasse folgender Zusammensetzung: Borsilicatglas 63,5Gewichtsprozent Magnesium'boratglas 9,o1 - Flußspat II,,a - Spezialruß 1,5 - Schlämmkreide 15,101 -
  6. 6. Widerstand nach Anspruch i und e2, gekennzeichnet durch eine Widerstandsmasse folgender Zusammensetzung: Borsilicatglas 614,o Gewichtsprozent Magnesiumboratglas 9;a - Flußspat IIiot - Spezialruß I,0 - Beryll 15,0 -
  7. 7. Widerstand nach Anspruch 1 'bis @6, da-,durch gekennzeichnet, daß der Spezialruß der Widerstandsmasse zur Hauptsache aus Partikeln derGröße von rund i ,u besteht. B. Widerstand nach Anspruch i 'bis 7', dadurch gekennzeichnet, daß, das Isoliergehäuse (14, 34) auf der Außenseite zur besseren Wärmeableitung einen Überzug aus einem Metall mit hoher Wärmeleitfähibkeit aufweist. g. Widerstand nach Anspruch i bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsmässe als Grundsubstanz statt Glas gesinterte Metalloxyde oder eine gesinterte Mischung von Metalloxyden und Silicaten enthält. io. Zündkerze mit einem Widerstand gemäß Anspruch i, Ibis g, dadurch g@kennzeich.net, daß .das Isoliergehäuse zur Aufnahme der Widerstandsmasse vom Isolator (14) einer Zündkerze gebildet wird, wobei die Widerstandsmasse einen Teil der Mittelelektrode darstellt.
DEG4130A 1950-10-01 Widerstaende fuer den Zuendstromkreis von Verbrennungskraftmaschinen Expired DE886404C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE886404C true DE886404C (de) 1953-08-13

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ID=584741

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DEG4130A Expired DE886404C (de) 1950-10-01 Widerstaende fuer den Zuendstromkreis von Verbrennungskraftmaschinen

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DE (1) DE886404C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054540B (de) * 1954-01-25 1959-04-09 Gen Motors Corp Elektrischer Widerstand, insbesondere fuer ein Zwischenelektroden-element fuer Zuendkerzenwiderstaende
DE2816358A1 (de) * 1977-05-20 1978-11-30 Gen Motors Corp Elektrischer widerstand auf glasbasis
FR2566570A1 (fr) * 1984-06-21 1985-12-27 Inst Kib Akademii Diviseur de signaux electriques

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1054540B (de) * 1954-01-25 1959-04-09 Gen Motors Corp Elektrischer Widerstand, insbesondere fuer ein Zwischenelektroden-element fuer Zuendkerzenwiderstaende
DE2816358A1 (de) * 1977-05-20 1978-11-30 Gen Motors Corp Elektrischer widerstand auf glasbasis
FR2566570A1 (fr) * 1984-06-21 1985-12-27 Inst Kib Akademii Diviseur de signaux electriques

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