DE886264C - Verfahren zum Verbessern und Veredeln von Tabak - Google Patents
Verfahren zum Verbessern und Veredeln von TabakInfo
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- DE886264C DE886264C DEK10617A DEK0010617A DE886264C DE 886264 C DE886264 C DE 886264C DE K10617 A DEK10617 A DE K10617A DE K0010617 A DEK0010617 A DE K0010617A DE 886264 C DE886264 C DE 886264C
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- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24B—MANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
- A24B15/00—Chemical features or treatment of tobacco; Tobacco substitutes, e.g. in liquid form
- A24B15/18—Treatment of tobacco products or tobacco substitutes
- A24B15/28—Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances
- A24B15/287—Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by chemical substances by inorganic substances only
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Description
- Verfahren zum Verbessern und-Veredeln von Tabak Es ist bekannt, daß Aroma und Bekömmlichkeit einer Rauchware stark dadurch beeinflußt werden, in welcher Weise die Verbrennung verläuft. Unvollständige, schwelende Verbrennung führt zu einem Rauch, der reich ist an teerigen Stoffen, Nikotin, Pyridin usw., welche nicht nur das Aroma beeinträchtigen, sondern auch unangenehm und gesundheitsschädlich sind.
- Da der Aschenbildner auch als Verbrennungskatalysator wirkt, vermag ihre Art und Menge die Qualität eines Tabakerzeugnisses stark zu beeinflussen.
- Es wurde gefunden, daß ein Tabakprodukt mit ausgezeichneten Eigenschaften erhalten werden kann, indem man den Tabak mit einer Lösung von Stoffen behandelt, die sich als Aschebildner in das Blatt einlagern können. Die Qualität der bei der Verbrennung entstehenden Asche läßt sich so günstig beeinflussen, sei es durch Verändern der mengenmäßigen Zusammensetzung oder der Struktur der Asche, daß der Rauch derartig behandelter Tabake weitgehend von kratzenden, unangenehmen und gesundheitsschäcllichen Bestandteilen frei ist.
- Als weitere günstige Wirkung der erfindungsgemäßen Behandlung ergibt sich eine bedeutende Verminderung des Nikotingehalts, die größer sein kann als bei den bisher üblichen Entnikotinisierungsr verfahren, welche zudem oft infolge gleichzeitigen Herauslösens von Aschebildnern ein Produkt mit unbefriedigender Asche ergaben. Dieser Nachteil kann nach dem oben Gesagten bei der erfindungsgemäßen Behandlung nicht eintreten. Wie weit, wenn gewünscht, die Entnikotinisierung bei der erfindungsgemäßen Behandlung gehen kann, zeigen folgende Versuchsergebnisse:
Tabaksorte Nikotingehalt 1 behandelt unbehandelt Waadtländertabak .... 0 25 % ?-,9 0/0 Tessiner Burley ....... oi - Die weitaus besten Resultate werden aber erhalten, wenn man den Tabak mit einer Kieselsäurelösung behandelt. Der günstige Effekt ist vielleicht zum 'Teil auch darauf zurückzuführen, daß die Asche eines mit dieser Lösung behandelten Tabaks annähernd neutralen und nicht alkalischen Charakter aufweist, wie das bei der Asche nicht- oder mit Alkalisalzlösungen behandelten Tabaken der Fall ist.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung und Veredlung von Tabak durch Behandlung desselben mit einer Kieselsäurelösung. Die verwendete Lösung hat vorzugsweise keinen über 8 "/, hinausgehenden Gehalt an Si0..
- Ausführungsbeispiel Zu ioo 1 Wasser werden ioo g konzentrierte Salzsäure zugesetzt und der verdünnten Säure unter ständigem Rühren bis zur annähernden Neutralisation verdünnte Alkalisilicatlösung zugemischt. Der Tabak wird in das Reaktionsgemisch gebracht, je nach der Tabaksorte und dem gewünschten Effekt einige Minuten bis mehrere Stunden darin gelassen, dann herausgezogen und getrocknet. Dem Trocknen kann ein kurzes Abspülen mit Wasser vorausgehen.
- Der so behandelte Tabak erwies sich als bemerkenswert frei von unangenehmen und kratzenden Bestandteilen, so daß z. B. eine Tabakmischung mit einem hohen Gehalt an so behandeltem Waadtländertabak für die. Herstellung von Zigaretten guter Qualität verwendet werden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPBÜCHF: i. Verfahren zum Verbessern und Veredehi von Tabak, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak mit einer K-ieselsäurelösung behandelt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Lösung höchstens 80/, S10, enthält. 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak mit einer Lösung behandelt wird, die durch Zusammenmischen äquivalenter Mengen einer verdünnten Sähre und einer Alkalisilicatlösung hergestellt worden ist. 4. Verfahren nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak mindestens einige Minuten und höchstens einige Stunden in eine Lösung eingetaucht wird, die durch Zumischen einer äquivalenten Menge einer verdünnten Alkalisilicatlösung zu einer verdünnteii Säure hergestellt worden ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 224 324, 518 903.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH886264X | 1951-05-22 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE886264C true DE886264C (de) | 1953-08-13 |
Family
ID=4545287
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK10617A Expired DE886264C (de) | 1951-05-22 | 1951-07-15 | Verfahren zum Verbessern und Veredeln von Tabak |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE886264C (de) |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE224324C (de) * | ||||
DE518903C (de) * | 1927-06-23 | 1932-01-09 | J Traube Dr | Verfahren zum Entfernen der Gifte des Tabakrauches beim Rauchen |
-
1951
- 1951-07-15 DE DEK10617A patent/DE886264C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE224324C (de) * | ||||
DE518903C (de) * | 1927-06-23 | 1932-01-09 | J Traube Dr | Verfahren zum Entfernen der Gifte des Tabakrauches beim Rauchen |
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