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DE884716C - Hydraulisch betaetigte Bremsbandkupplung oder Bandbremse - Google Patents

Hydraulisch betaetigte Bremsbandkupplung oder Bandbremse

Info

Publication number
DE884716C
DE884716C DEH5798A DEH0005798A DE884716C DE 884716 C DE884716 C DE 884716C DE H5798 A DEH5798 A DE H5798A DE H0005798 A DEH0005798 A DE H0005798A DE 884716 C DE884716 C DE 884716C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
band
clutch
brake band
articulated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH5798A
Other languages
English (en)
Inventor
John D Hale
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Harnischfeger Corp
Original Assignee
Harnischfeger Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Harnischfeger Corp filed Critical Harnischfeger Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE884716C publication Critical patent/DE884716C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D49/00Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like
    • F16D49/08Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees
    • F16D49/12Brakes with a braking member co-operating with the periphery of a drum, wheel-rim, or the like shaped as an encircling band extending over approximately 360 degrees fluid actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Hydraulisch betätigte Bremsbandkupplung oder Bandbremse Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Betätigung von Brems- und Kupplungsbändern und gleichartiger Reibungskörper und besteht in einer neuen Betätigungseinrichtung, die in ihrer Gesamtheit durch das Reibungsband getragen wird, auf welches sie einwirkt. Der verfolgte Zweck be-. steht .darin, daß eine schwimmende Verankerung des Bandes Verwendung finden kann, so daß eine Zusammenziehung oder Ausdehnung des Bandeis sich in glatter, gleichförmiger Weise vollziehen kann, und zwar unabhängig von beringen Dimensionsungenauigkeiten in der Trommel, gegen welche das Band wirken soll.
  • Bisher war eine große Anzahl von verschiedenen Betätigungseinrichtungen in Verwendung, um die Ausdehnung oder Zusammenziehung von Reibungsbändern herbeizuführen, die für Kupplungen, Bremsen od. dgl. benutzt werden.
  • In allen Fällen hat man in irgendeiner Form eine radial festgelegte Abstützung mit idem Erfolg benutzt, @daß die glatte und gleichförmige Ausübung des Reibungsdruckes in wesentlichem Maße von ,der wirklichen Rundung und konzentrischen Ausführung der Trommel abhängig war, gegen welche das Reibungsband wirkt. In der Praxis war es bei derartigen Anordnungen nicht möglich, Trommeln genügender Herstellungs-. genauigkeit zu erzeugen"darnit eine möglichst vollkommene Weichheit und Gleichförmigkeit der Ausübung des Reibungsdruckes über den Trommelumfang sich ergibt. Das Ergebnis besteht, wie die Erfahrung zeigt, in einer ungleichmäßigen und unnötigen Abnutzung Ader benutzten Reibungsbeläge. Dagegen wird durch die Erfindung ermöglicht, daß ein Reibungsband eine Trommel derart umfassen kann; daß sich nur eine geringe Beeinflussung, wenn überhaupt, durch geringfügige Exzentrizität und geringes Unrun:dsein in der Trommel ergibt. Des weiteren wird nach der Erfindung die Trommel in einer solchen Weise umfaßt, daß eine schwebende Verankerung des Reibungsbandes möglich wird, so daß praktisch eine ungleichmäßige Beanspruchung,des Reibungsbandes als Folge geringfügiger Dimensionsungenauigkeiten in der Trommel ausgeschaltet wird.
  • Die Erfindung besteht in einer hydraulisch betätigten Bremsbandkupplung oder Bandbremse; die dadurch gekennzeichnet ist, daß ein Bremsbandende und die Spannvorrichtung für das Bremshand gelenkig an einem Ende eines etwa tangential zum Bremsband angeordneten Haltegliedes befestigt sind, dessen anderes Ende mit einem Festpunkt gelenkig verbunden ist.
  • Weitere Einzelheiten -der Erfindung ergaben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung wiedergegebenen Au.sführungsbeispieles. Es zeigt Fig, ,i eine Stirnansicht einer Verrichtung gemäß der Erfindung, Fig.2 eine Stirnansicht, teilweise im Schnitt, des Betätigungsteiles der # Vorrichtung gemäß Fig. i im einzelnen.
  • Die Ausbildung der in der Zeichnung wiedergegebenen erfindungsgemäßen Vorrichtung verkörpert sich in einer von außen sich zusammenzuziehenden Reibungshandbremse, die sich gegen eine Bremstrommel anlegen kann.
  • Die Trommel li hat eine übliche Form und isst so gelagert, daß sie sich auf der Welle 2 drehen kann. Praktisch wird der gesamte Umfang der Trommel r von einem äußeren,. sich - zusammenziehenden Band 3 umschlossen, .das mit einem Reibungsbelag q. ausgestattet ist. An dem einen Ende des Bandes 3 befindet sich ,eine Endöse 5 und entsprechend ist das andere Ende mit der Endöse 6 ausgestattet.
  • Die Endösen 5 und 6 werden dazu veranlaßt, sich gegeneinander zu bewegen, und zwar durch die Betätigungsvorrichtung, die in Absatz t2 genauer wiedergegeben ist.
  • Die eigentliche Betätigungsvorrichtung ist generell mit dem Bezugszeichen 7 gekennzeichnet und sie besteht aus gegenüberliegend angeordneten Paaren von Schwenkarmen 8 und 9, die an einem Einstellbolzen,io abgestützt: sind- und durch den hydraulischen Zylinder ri gesteuert werden. Das Schwankarmpaar 8 steht in Zusammenhang mit der Endöse 5, und zwar mit Hilfe der Zapfenverbindung 12, deren Zäpfen 12 durch eine in der Öse vorgesehene Öffnung hindurchgeht. In .der gleichen Weise besteht eine Zapfenverbin.dung13 mit der Endöse 6 für die Schwenkarmpaare g. Die Abstützw irkung des Einstellbolzens ii,o wird durch eine Gleitlagerverbindung herbeigeführt, die durch entsprechende Öffnungen in Lagerblöcken 14 und i 5 ausgezeichnet ist und die zu einer gelenkigen Verbindung mit den entsprechenden Schwenkarmpaaren 8 und 9 führt, wie dies auch gezeichnet ist.
  • Die Unterstützung für den Zylinder @iii wird durch Abschlußplattenu-6 und 17 gebildet, die so angeordnet sind, daß sie frei auf dem Einstellbolzen io gleiten körnen. Die Abschlußplatten 16 und 17 sind mit dem Zvlinder@iii sicher mit Hilfe von Oberbolzen @ii8 verklemmt. Damit ungefähr die zentrische Lage des Zylinders iii gewährleistet wird, sind Abstandsfedern ig zwischen ,dem Lagerblock 15 und der Abschlußplätte 1s6 einers=eits und zwischen -dein Lagerblock 1q. und der Abschlußplatte'i7 angeordnet. Eine Abstandshülse 2o stützt die Zuverlässigkeit der Zylinderlagerung und abgeflanschte Unterstützungsscheiben gewährleisten die genaue Zentrierung des Zylinders iri in bezüg auf die Abschlußplatten 16 und 17.
  • In dem Zylinder vi befindet sich -ein Paar von nach außen wirksamen, gegenüberliegenden Kolben 22 und diese sind mit tassenförmigen Dichtungskörpern 35 versehen, die durch die Feder 39 gehalten und geführt werden. Die Kolben 22 sind so angeordnet, daß sie über kugelige Hülsen 23 und 24. gegen die Übertragungsstangen 25 und @26 sich abstützen. Die C'bertragungsstange 25 ist mit einem Gewinde versehen, das mit dem Innengewintde des Lagerblockes :27 '-.im Eingriff steht und sie ist außerdem mit einer Feststellmutter 28 ausgestattet, die eine feste Einstellung der Übertragungsstange 25 in Bezug auf den Lagerblock 27 gewährleistet. Der Lagerblock 27 ist seinerseits gelenkig an den Sc'hwenkarmpaaren 9 gelagert. In der gleichen Weise steht die Übertragungsstange 26 im Gewindeeingriff mit idem Lagerblock 29, mit 'dem sie durch die Feststellmutter 30 fest üingestellt ist. Jeweils ein Ende der Übertragungsstange =5 und 26 ist als Vierkant ausgebildet, um die Anfangseinstellung und die Feststellung der Übertragungsstange mit Bezug auf .deren entsprechende Lagerblöcke zu erleichtern.
  • Eine Rückholfeder 31 ist an den oberen Enden der Schwenkarmpaare 8 unid 9 in der gezeichneten Lage angeordnet, und zwar unter Benutzung von für diesen Zweck vorgesehenen Querzäpfen. Die Körper; welche die Schwenkarmpaa:re 8 und 9 zusammenhalten, werden in geeignetem Abstand durch Abstandsnieten gehalten, wie dies ebenfalls dargestellt ist.
  • Das hydraulische Fluidum, .das die Kolben 22 betätigt, wird durch eine biegsame, hydraulische Leitung 34. zugeführt, wie dies Abb. -i deutlich erkennen läßt. Das somit unter Druck zugeführte hydraulische Fluidum tritt in den Zylinder .iii ein und wirkt dort auf die Kolben 22 derart ein, daß diese sich nach außen bewegen. Die Endösen 5 und 6 werden auf diese Weise veranläßt; sich einander zu nähern und einen Reibungsdruck auf die Trommel i i auszuüben. Es ist offensichtlich, daß sich diese Wnrkung einstellt ohne Mitwirkung einer Abstützung, die in radialer Richtung mit Bezug auf die Trommel r fest eingestellt ist. Uni zu verhindern, daf sich das Reibungsband 3 mit der Trommel i dreht, ist das Band 3 durch ein Halteglied in Form eines Schwenkhebets 36 und eine fest angeordnete Verankerung 37 festgelegt, und durch diese Festlegung des Bandes 3 werden die in dem Band 3 auftretenden tangenti,alen Kräfte witl:sam aufgefangen, indem gleichzeitig eine im wesentlichen radial sich vollziehende Verstellung des schwebenden Verankerungszapfensi 38 im Hinblick auf die Exzentrizität oder die mangelnde Rundform in der Trommel i ermöglicht wird. Wenngleich die schwebende Gelenkverbindung 3,6 so dargest eilt ist, daß sie an der Endöse 6 in der Nähe der Betätigungsvorrichtung 7 angebracht ist, so ist eine solche Lage der Z'erankerung nicht wesentlich, da ja das Band 3 auch wirksam ist, wenn es an irgendeiner Stelle seines Umfangs angeordnet wird.
  • Tritt ein Verschleiß in der Auskleidung 4 auf, so kann die Vorrichtung eine entsprechende Au.sgleichseinstellun.g erfahren, indem man die an .dem Einstellzapfen i.o vorgesehene Mutter dreht und damit den Abstand zwischen den Lagerblöcken 14 und 15 herabsetzt. Bei einer solchen Einstellung der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird die gleichmäßige Gegenwirkung der Kolben nicht beeinträchtigt und es braucht keine zweite Einstellung vorgenommen werden. Somit wird das Einstellverfahren auf einen einzigen, schnell durchzuführenden Vorgang beschränkt. Die Wirksamkeit dieser einfachen Einstellung wird in starkem Nlaße durch die nicht feste Anordnung des Zylinders @m erleichtert, der in angenähert exzentrischer Lage durch die Zentrierungsfedern 17 g,2-halten wird. Indem man den Zylinder,iii in dieser Weise anordnet, wird die Wirkung der Kolben a2 über ein weiteres Einstellgebiet ausgeglichen und es brauchen keine Teile größerer Herstellungsgenauigkeit benutzt zu werden., um die einzige Einstellung wirksam zu gestalten. Des weiteren wird durch die neue, unabhängige Lagerung der entgegenwirkenden Kolben die Möglichkeit unerwünschter Reibung ausgeschaltet, die durch irgendeine örtliche Nichtübereinstimmung, hervorgerufen durch die Einstellwirkung, eintreten kann. Die vollständige Unabhängigkeit der Wirkung der Gegeiiltolb-en 22 wird durch die legelig en Hülsen 23 und 2.1, gefördert. Diese zeigen das Bestreben, ungleiche Einstellungen der Kolben zu korrigieren, und zwar jedesmal dann, wenn die Bremse freigegeben wird. Weiterhin verhindern die kegeligen Hülsen 23 und 2.4 vollständig das Abschließen der Einlaßöffnung, über welche der Kanal 34 mit dem Zylinder,i,i in Zusammenhang steht, ein Abschließvor:gang, der durch ungleiche Lage der Kolben 22 eintreten könnte.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulisch betätigte Bremsbandkupplung oder Bandbremse, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bremsbandende und die Spannvorrichtung für das Bremsband gelenkig an einem Ende eines etwa tangential zum Bremsband angeordneten Haltegliedes befestigt sind, dessen anderes Ende mit einem Festpunkt gelenkig verbunden ist.
  2. 2. Kupplung oder Bremse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen mit einem Arm am Bremsbandende gelenkig angreifenden zweiarmigen Hebel (8), dessen Drehpunkt gegen das andere Bremsbandende abgestützt ist und zwischen dessen anderemArm und dem anderen Bremsbandende ein Druckzylinder (iii) mit Kolben (22) angeordnet isst.
  3. 3. Kupplung oder Bremse nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei in einer Ebene liegende zweiarmige, in ihren Drehpunkten durch eine Stange (io) gelenkig verbundene Hebel (8, 9), deren einer Arm an je einem Bremsbandende gelenkig angreift und zwischen deren anderen Armen ein durch zwei Abstützfedern (i.9) in Mittellage gehaltener Druckzylinder (vi) mit zwei gelenkig mit den zweiarmigen Hebeln (8, 9) verbundenen Kolben (2.2i9 angeordnet ist. .I. Kupplung oder Bremse nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet .durch eine an dem oder an den zweiarmigen Hebeln (8, 9) angreifende Rückholfeder (31).
DEH5798A 1940-02-03 1950-09-29 Hydraulisch betaetigte Bremsbandkupplung oder Bandbremse Expired DE884716C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US884716XA 1940-02-03 1940-02-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE884716C true DE884716C (de) 1953-07-30

Family

ID=22211576

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH5798A Expired DE884716C (de) 1940-02-03 1950-09-29 Hydraulisch betaetigte Bremsbandkupplung oder Bandbremse

Country Status (1)

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DE (1) DE884716C (de)

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