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DE881641C - Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen

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Publication number
DE881641C
DE881641C DEH8544A DEH0008544A DE881641C DE 881641 C DE881641 C DE 881641C DE H8544 A DEH8544 A DE H8544A DE H0008544 A DEH0008544 A DE H0008544A DE 881641 C DE881641 C DE 881641C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exhaust gas
gas
buoyancy
pressure
zone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH8544A
Other languages
English (en)
Inventor
George Daniel Myers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Houdry Process Corp
Original Assignee
Houdry Process Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Houdry Process Corp filed Critical Houdry Process Corp
Priority to DEH8544A priority Critical patent/DE881641C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE881641C publication Critical patent/DE881641C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/18Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles
    • B01J8/24Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique
    • B01J8/38Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique with fluidised bed containing a rotatable device or being subject to rotation or to a circulatory movement, i.e. leaving a vessel and subsequently re-entering it
    • B01J8/384Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique with fluidised bed containing a rotatable device or being subject to rotation or to a circulatory movement, i.e. leaving a vessel and subsequently re-entering it being subject to a circulatory movement only
    • B01J8/388Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique with fluidised bed containing a rotatable device or being subject to rotation or to a circulatory movement, i.e. leaving a vessel and subsequently re-entering it being subject to a circulatory movement only externally, i.e. the particles leaving the vessel and subsequently re-entering it
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G11/00Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G11/14Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils with preheated moving solid catalysts
    • C10G11/16Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils with preheated moving solid catalysts according to the "moving bed" method

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen Die Erfindung bezieht sich auf kontinuierliche Kohlenwasserstoffumwandlungsverfahren, wie z. B.
  • Krack-, Umbildungs-, Dehydrierungs-, Aromatisierungs-, Viskositätsverminderungs-, Verkokungs-und ähnliche Verfahren. Es handelt sich hierbei um solclle Verfahren bei denen Teilchen fester Kontaktstoffe, wie z. B. Kohlenwasserstoffumwandlungskatalysatoren oder katalytisch verhältnismäßig neutrale Wärmeträger, mit Kohlenwasserstoffen unter Umwandlungsbedingungen in Berührung treten un.d sich dabei gleichzeitig mit als Koks bezeichneten kohlenstoffhaltigen Ablagerungen beladen, worauf die verkokten Kontaktteilchen anschließend mit einem sauerstoffhaltigen Gas unter Verl rennungsbedingungen derart behandelt werden, daß mindestens ein Teil des genannten Kokses entfürnt und der Kontakt für die weitere Verwendung regeneriert oder reaktiviert wird, und wobei die in diesen Verfahren verwendeten festen Kontaktteilchen derart hergestellt sind und verwendet werden, daß sie fließ- oder stromfähig sind.
  • Die Erfindung richtet sich auf Verfahren, in denen verhältnismäßig große Teilchen oder Körnchen, wie z. B. in bestimmte Größe gebrachte Teilchen, Kügelchen, Kugelteile od. dgl., mit einem Durchmesser von etwa 0,3 bis I3 mm hauptsächlich oder ausschließlich auf Grund der Seliwerkraft auf einem oder mehreren Abwärtsstromwegen einer Anlage durch eine oder mehrere Behandlungszonen dieser Anlage hindurch abwärts fließen. Der schwerkraftbedingte Strom fester Teilchen durch Behandlungszonen als zusammenhängende, sich abwärts bewegende und nicht durcheinanderwirbelnde Schichten wird in »The 'T.C.C.' Catalytic Cracking Process for Motor Gasoline Production« von R. H.
  • Newton, G. S. Dunham und T. P. Simpson, »Transactions of the American Institute of Chemical Engineers«, Bd. 41, S. 215 (25 April 1945), und den dort erwähnten Abhandlungen erörtert.
  • Es wurde nun gefunden, daß es vorteilhaft ist, in den Verfahren mit nicht durcheinanderwirbelnden, zusammenhängenden Teilchenschichten die strömenden, festen Teilchen, d. h. die Kontalçtstoffe, mittels eines oder mehrerer Gasauftriebe von der hier beschriebenen Art zu befördern, um einen Kreislauf dieser Teilchen zu bewirken. Eine solche Anlage enthält mindestens einen Aufwärtsstrom-und mindestens einen Abwärtsstromweg und auf diesen eine oder mehrere Reaktions- oderQ Behandlungszonen, z. B. eine Umwandlungszone oder eine Regenerierungszone oder auch beide Zonen, in denen die genannten festen Teilchen mit einem Reaktions- oder Behandlungsstoff, z.B. mit Kohlenwasserstoffen in der Umwandlungszone und mit einem sauerstoffhaltigen Gas in der Regenerierungszone, in Berührung kommen. Die Bethandlungszonen können in verschiedenen': Höhen auf einem einzigen Abwärtsstromweg angeordnet sein, so daß die festen Teilchen durch nur einmaliebren Gasauftrieb in einem vollständigen Verfahrenskreislauf befördert zu werden brauchen. Es können aber auch mehrere Gasauftriebe und Abwärtsstromwege verwendet werden. Ein Beispiel einer Anlage der zuerst genannten Art ist in einem Aufsatz unter dem Titel »Houdriflow: New Design in Catalytic Cracking« in der Zeitschrift »Oil and Gas Journal«, 5. 78 (13. Januar 1949), beschrieben.
  • In solchen Anlagen läßt sich, wenn die festen Teilchen sich nach Trennung von dem Fördergas in einem zusammenhängenden, nicht durcheinanderwirbelnden Strom abwärts bewegen, das Maß der Beförderung und des Kreislaufes durch die Anlage mindestens teilweise dadurch leicht kontrollieren, daß man das Arbeiten des Gesauftreibs kontrolliert.
  • Da der Grad des Kontaktkreislaufs bei konstantem Öldurchsatz das Verhältnis zwischen Kontakt und Öl bestimmt, so ist leicht einzusehen, daß die Arbeitsweise des Gasauftriebs oder des pneumatischen Förderers von großer Bedeutung für das Verfahren ist und daß es wichtig ist, eine geeignete Auftriebsgas quelle zu schaffen, die unter im wesentlichen konstanten Bedingungen so wirtschaftlich wie möglich arbeitet. Es sind jedoch erhebliche Mengen Auftriebgas erforderlich, insbesondere wenn das Verhältnis zwischen Kontakt und Öl verhältnismäßig groß ist, z. B.' 5:1 bis 2o: i; und die Kosten für die Bereitstellung dieses Gases bei dem am Boden der Auftriebzone erforderlichen überatmosphärischen Druck stellen einen bedeutenden Anteil der Gesamtbetriebskosten der Anlage dar.
  • Da es überdies wichtig ist, daß die umlaufenden, festen Teilchen .auf i'hrem pneumatischen Förderweg auf der hohen Temperatur gehalten werden, die für die folgende Verbrennungs- oder Kohlenwasserstoffumwandlungsreaktion erwünscht ist, so sollte das Auftriebgas auf solch hoher Temperatur gehalten werden, daß eine übermäßige Wärmeabsorbierung durch dieses Gas während seines Auftriebs vermieden wird.
  • Es wurde gefunden, daß in den Anlagen der hier heschriebenen Art das aus der Regenerierungs-oder Verbrennungszone kommende Abgas ein ausgezeichnetes Mittel ist, die Kontaktteilchen- aufwärts zu bewegen, insbesondere wenn das Abgas aus der Regenerierungszone noch heiß verwendet wird. Während des normalen Betriebes der Kohlenwasserstoffumwandlungsanlagen ist Abgas gewöhnlich in genügenden Mengen verfügbar, um die gewünschten Mengen Kontaktteilchen zu befördern.
  • Weiterhin sind solche Abgase gewöhnlich chemisch genügend neutral, so daß sie bei Berührung mit den Kontaktteilchen im wesentlichen keine schädliche Wirkung auf die katalytischen Eigenschaften der Kontaktteilchen - oder auf den Umfang der Reaktion ausüben, die durch oder in Gegenwart der Kontaktteilchen näch ihrer pneumatischen Beförderung bewirkt werden soll. Daher ist eine Sonderbehandlung der Kontaktmasse nach dem Auftrieb, um adsorbierte oder eingeschlossene Gase aus ihnen zu entfernen, nicht erforderlich.
  • Aus wirtschaftlichen Gründen ist es wünschenswert, daß die Regenerierungszonen in Anlagen, mit denen sich die vorliegende Erfindung befaßt, bei einem niedrigen überatmosphärischen Druck betrieben werden. Andererseits sollte der Druck des dem Auftrieb zugeführten Abgases zwecks wirksamen, pneumatischen Auftriebs der Kontaktteilchen etwas höher sein als der wirtschaftlichste Regenerierungsdruck. So wurde bei den bisherigen Anlagen, in denen Abgase aus einer Regenerierungszone zu einem pneumatischen Auftrieb geleitet wurden, vorgeschlagen, entweder das ursprüngliche Regenerierungsmittel, z.B. Luft, bei genügend hohem Druck, oberhalb des wirtschaftlichen Druckes für die Regenerierung selbst, in die Anlage zu schicken, um den Druckabfall in den Regenerier- und Zubehörgeräten zu überwinden und Abgas zum Boden des Auftriebs bei dem erforderlichen Druck zu leiten, oder das große Volumen der heißen, aus der Regenerierungszone entbundenen Abgase mechanisch wieder zu komprimieren. In beiden Fällen waren die Anlage- und Betriebskosten für die Erzielung der zusätzlichen Komprimierung erheblich.
  • Es ist auch die Verwendung anderer neutraler, gasförmiger Fördermittel, insbesondere Wasserdampf, vorgeschlagen worden. Obwohl Wasserdampf gewisse Vorteile besitzt, die ihn sonst zu einem bevorzugten, pneumatischen Fördermittel machen würden, wie z. B. sein niedriges Molekulargewicht und seine leichte und wirtschaftliche Bereitstellbarkeit in einer Anlage bei vernünftigen Drücken, so besitzt er doch gewisse Nachteile bei einer solchen Verwendung in Anlagen, auf die sich die Erfindung richtet. Beispielsweise sind erhebliche Anlage- und Betriebskosten erforderlich, um den Wasserdampf auf genügend hohe Temperaturen zu erhitzen, damit Wärmeverluste durch die Kontaktteilchen während ihres Auftriebs vermieden werden können. Weiterhin zeigt Wasserdampf unter Druck und bei hohen Temperaturen, d. h. unter Bedingungen, wie sie im Gasauftrieb vorhanden sind, eine ausgesprochene und verstärkte deaktivierende Wirkung auf viele der üblichen Kohlenwasserstoffumwandlungskatalysatoren und scheint bei manchen dieser Katalysatoren die physische Festigkeit und die Zerreibungscharakteristik von geformten Katalysatorteilchen nachteilig zu beeinflussen und somit ihre Lebensdauer zu verringern.
  • Bei der Durchführung der Erfindung werden Abgase aus der Regenerierungszone und Wasserdampf vereinigt und gemeinsam als Fördermittel der Kontaktteilchen derart verwendet, daß die Vorteile jedes Gases für die Auftriebzwecke berücksichtigt werden und im übrigen ein wirksamer und wirtschaftlicher Betrieb erreicht wird.
  • Entsprechend vorliegender Erfindung wird Wasserdampf hoher Geschwindigkeit in einen Strom heißer Abgase von niedrigem Druck, der aus einer Verbrennungszone zu einem Gasauftrieb fließt, in solcher Weise und Menge eingeblasen, daß der Druck der entstehenden Mischung mindestens so groß ist wie der für den Auftrieb gewünschte Druck. Die vereinigte Auftriebwirkung des Wasserdampfes und der Abgase wird dann zum Transport der Kontaktteilchen benutzt, und zwar bei einem Druck, der höher als der und unabhängig von dem in der Regenerierungszone verwendete Druck ist.
  • Die Grundgedanken vorliegender Erfindung werden in Zusammenhang mit der Beschreibung der Zeichnungen im folgenden näher erläutert: Fig. I, 2 und 3 sind schematische Darstellungen des Hauptteiles der erfindungsgemäßen Anlagen, wobei gewisse Teile fortgelassen sind, um den inneren Bau einiger Gefäße aufzuzeigen.
  • Obwohl die vorliegende Erfindung eine Reihe verschiedenartiger Verfahren umfaßt, so soll in den Zeichnungen doch nur ein katalytisches Kohlenwasserstoff-Krackverfahren erläutert werden, da der Fachmann auch hieraus entnehmen kann, wie analoge oder äquivalente Verfahren unter Verwendung der gleichen Grundgedanken durchgeführt werden können.
  • Wie in Fig. I gezeigt ist, fließen verhältnismäßig große Teilchen eines festen Krackkatalysators, z. B.
  • Teilchen mit einem Durchmesser von etwa I bis 15 mm und vorzugsweise von etwa 2 bis 6mm, in Form eines sich abwärts bewegenden, nicht durcheinanderwirbelnden Bettes durch einen Umsetzungs- oder Reaktionskessel 10. Die Teilchen werden durch ein Rohr II zu einem Regenerierungskessel oder Ofen 12 geleitet, in dem der Koks, der sich in der Krackzone auf den Katalysatorteilchen abgelagert hat, entfernt wird.
  • Stoffe, die als Kohlenwasserstoffumwandlungskatalysatoren und bzw. oder als Krackkatalysatoren wirksam sind, z. B. natürliche oder synthetische Aluminiumsilikate, und die Bedingungen im Reaktionskessel 10 und Ofen I2 sind in der Literatur bekannt und brauchen hier nicht aufgezählt zu werden.
  • Aus dem Regenerierungskessel 12 werden die Katalysatorteilchen herausgeleitet und fließen abwärts im Rohr 13 als eine zusammenhängende, nicht durcheinanderwirbelnde Säule zu einem Gasauftriebeinlaßraum I4, der sich am Boden des Gasauftriebs befindet. Von hier aus werden sie in Form eines kontinuierlichen Stromes fester Teilchen mittels eines Förder- oder Auftriebgases, das durch die Rohre 15 und i6 in den Gasauftrieb eintritt, vertikal aufwärts befördert oder gehoben, wobei die Kontaktteilchen durch ein langes, vertikales, zylindrisches Rohr I7 zu einem geschlossenen Kessel oder Separator I8 aufsteigen, der eine Entbindungszone enthält. Das dort entbundene Auftriebgas wird aus dem Kessel I8 entfernt, z. B. an dessen Spitze durch das Rohr 19. Gewünschtenfalls können die entbundenen Gase dann zu einem Zyklonseparator 2I geführt werden, in dem mitgerissene, feine Katalysatorteilchen aus dem Auftriebgas entfernt werden. Die strömenden, festen Kontaktteilchen reiben und schleifen sich während ihres Gebrauchs ab, so daß verschieden großeTeilchen entstehen. Von diesen werden die feinen Teilchen zweckmäßig kontinuierlich entfernt, z. B. durch den gezeichneten Zyklonseparator oder durch einen Reiniger, so daß nur Teilchen von solcher GröBe üibrigbleiben, daß ein Gas im Gegenstrom durch eine sich abwärts bewegende Masse von Kontaktteilchen mit einem Druckabfall von etwa 35 bis 70 cm Wasser pro Meter Massentiefe fließen kann. Das von den feinen Teilchen befreite Gas wird aus dem Separator 21 an dessen Kopf durch das Rohr 22 abgeleitet. Die feinen Teilchen werden aus dem Separator 2I an seinem Boden durch das Rohr 23 entfernt und gehen in einen nicht gezeichneten Behälter. Die festen Katalysatorteilchen, die von dem Förder- oder Auftriebgas entbunden sind, sammeln sich an der Oberfläche des Bettes 24 im Kessel I8, von wo sie zu dem Reaktionskessel durch das Rohr 25 als verhältnismäßig zusammenhängende, nicht durcheinanderwirbelnde Säule fließen. Es wird darauf hingewiesen, daß eine besondere Separatorkonstruktion, wie z. B. diejenige des Kessels I8, nicht zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung gehört und daß auch andere Separatoren als der gezeichnete, die das Auftriebgas von den Kontaktteilchen nach verschiedenen Methoden zu trennen vermögen, verwendet werden können.
  • Kohlenwasserstofffraktionen, die gekrackt oder umgewandelt werden sollen und die zu -der von den Naphthaprodukten bis zu den schweren Rückstandsprodukten reichenden Gruppe gehören, werden aus einer Beschickungszone bekannter Art in dampfförmiger, flüssiger oder gemischter P'hase in den Reaktionskessel Ins0, z. B. durch das Rohr 26, eingeleitet und mit den darin befindlichen Katalysatorteilchen unter Verwendung bekannter Verfahren und Apparate in Berührung gebracht. Die Kohlenwasserstoffe werden in Dampfform und unter den Umsetzungsbedingungen abwärts durch das im Reaktionskessel 10 befindliche Kontaktteilchenbett geleitet, von den Kontaktteilchen befreit, aus dem Reaktionskessel' durch das Rohr 27 entfernt und danach zu einer Fraktionieranlage geleitet, wo sie in geeigneter Weise auf Produkte, wie Benzin, Heizöl, in den Kreislauf zurückzuführende Rückstände u. dgl. aufgearbeitet werden. Jedem Fachmann wird es verständlich sein, daß die Kohlenwasserstoffe in den Reaktionskessel 10 auch durch das Rohr 27 eintreten können, darauf aufwärts durch das Kontaktteilchenbett strömen und durch das Rohr 2-6 entfernt werden können, wobei geeignete Anordnungen bezüglich der unten beschriebenen Druckverhältnisse getroffen werden.
  • Ein Reinigungsgas, wie z. B. Wasserdampf, n,eutrales Abgas u. dgl., kann in den Reaktionskessel 10 durch das Rohr 28 eingeführt werden, um die Kontaktteilchen von flüchtigen Kohlenwasserstoffen zu reinigen.
  • Um die Gase im Reaktionskessel I0 und im Ofen 12 voneinander getrennt zu halten, kann ein, Sperrgas, wie z.B. Wasserdampf, neutrale Abgase, Kohlendioxyd oder andere Gase, die sowohl mit der Krackreaktion im Reaktionskessel 10 als auch mit der Verbrennungsreaktion im Ofen I2 verträglich sind, in das Rohr II durch das Rohr 29 eingeleitet werden. In ähnlicher Weise kann auch ein Sperrgas in das Rohr 25 durch das Rohr 3I eingeleitet werden. Soweit der Reaktionslçessel 10 und bzw. oder der Ofen 12 in bekannter Weise derart eingerichtet sind, daß sich in ihrem Kopf ein Sperrraum oder Kontakteinführungsraum befindet der einen Dampfraum oberhalb eines Kontaktteilchenbettes vorsieht und eine von der Krack- bzw.
  • Regenerierungszone getrennte Behandlungszone darstellt, ist es möglich, ein Sperrgas anstatt in die Rohre, wie in Fig. I gezeigt, in den Raum einzuleiten. Reaktionskessel 10 und Ofen I2 können auch mit verschiedenen anderen bekannten Vorrichtungen ausgestattet sein, die jedoch in den Zeichnungen nicht dargestellt sind. Zum Beispiel kann der Reaktionskessel 10 eine Vorrichtung enthalten, um die Kontaktteilchen mit flüssigem Ö1 in Berührung bringen zu können, und der Ofen I2 kann an geeigneten Stellen Kühlfischl;angen enthalten.
  • Es hat sich gezeigt, daß der hierin beschriebene Gas auftrieb dann mit großer Wirksamkeit und mit einem wirtschaftlich niedrigen Grad der Teilchenzerreibung arbeitet, wenn die maximale, durchschnittliche Stromgeschwindigkeit der Katalysatorteilchen vorteilhafterweise über etwa 3 und unter etwa Is m pro Sekunde und vorzugsweise zwischen etwa 6 und I2 m p;ro Sekunde gehalten wird. Die durchschnittliche Geschwindigkeit ist die Geschwindigkeit aller Teilchen, die den horizontalen Querschnitt des Auftriebrohres durchschnittlich durchströmen; die maximale Geschwindigkeit ist die Geschwinidigkeit nach Abschluß der Beschleunigung.
  • Derartige Auftriebe werden vorteilhafterweise bei einem Druck von etwa 2,3 bis I6 und allgemein unterhalb etwa 45 at und pro Meter Auftriebhöhe betrieben, wenn man Katalysatorteilchen verwendet, die eine scheinbare Dichte von etwa 100 bis I35 at besitzen. Beispielsweise kann ein Auftrieb von 60 m einen Gesamt druckabfall von mehr als 0,07 bis etwa o,7at zwischen seinem Anfangs-und Endpunkt aufweisen.
  • In der in Fig. 1 erläuterten Anlage wird die Regenerierung in zwei Reihen vertikal übereinander angeordneter, benachbarter Regenerierungsstufen, durch welche der verkokte Katalysator nacheinander fließt, dadurch bewirkt, daß in jede Stufe ein frischen Sauerstoff enthaltender Gasstrom, wie z.B. Luft oder mit Sauerstoff angereioherte Luft, durch die Rohre 35 und 36 geleitet wird. Die Stufen können auf irgendeine bekannte Art voneinander getrennt sein. Sie können sich sogar, ohne daß damit der Erfindungsgegenstand verlassen wird, in getrennten Kesseln befinden, die durch ein oder mehrere Sperrohre miteinander verbunden sind. Vorzugsweise befinden sich jedoch die Stufen in einem einzigen Kessel, wie in der Zeichnung dargestellt, durch welchen der Katalysator in einem kontinuierlichen, nicht durcheinanderwirbelnden Strom hindurchfliellt.
  • Wie später noch ausführlicher beschrieben ist, wird der Gasstrom durch die verschiedenen Stufen in der gewünschten Weise dadurch bewirkt, daß die Druckverhältnisse der verschiedenen Zugangs-und Abgase in geeigneter Weise kontrolliert werden.
  • Das am Boden der untersten Regenerierungsstufe, z. B. durch das Rohr 35, eingeleitete sauerstoffhaltige Gas strömt unter Verbrennungsbedingingen aufwärts durch den untersten Teil des Bettes. Nach Trennung vom Katalysator wird das entstandene Abgas durch das Rohr 37 abgeleitet.
  • In den Fällen, wo die Drucke im Rohr 35 und am Boden des Auftriebes verschieden sind, wirkt Rohr 13 als Sperrohr und stellt somit sicher, daß der größte Teil oder die Gesamtmenge des sauerstoffhaltigen Gases aufwärts strömt. Ein besonderer, sauerstoffhaltiger Gas strom wird am Boden der obersten Stufe der Regenerierungszone, z. B. durch das Rohr 36, eingeleitet, und zwar bei einem Druck, der durch das Ventil 38 so geregelt wird, daß er im wesentlichen gleich oder nur wenig größer ist, z. B. 0,007 bis 0,ob4 at, als der Entbindungsdruck im Rohr 37. Das durch das Rohr 36 eingeleitete sauerstoffhaltige Gas strömt aufwärts durch die oberste Stufe dem Katalysator strom entgegen. Nach Trennung von dem Katalysator wird das entstandene Abgas durch das Rohr 39 abgeleitet.
  • Gemäß der in Fig. I erläuterten Ausführungsform der Erfindung lassen sich die Vorteile, die in dem Betrieb der Regenerierungszone bei ntedeinem Druck und in der Verwendung des Abgases für den Auftrieb liegen, dadurch erreichen, daß man das durch das Rohr 35 eingeleitete sauerstoff haltige Gas durch das Katalysatorbett in der Regenerierungszone derart strömen läßt, daß der Eintrittsdruck verhältnismäßig niedrig ist und der Druck des durch das Rohr 37 entbundenen Abgasstromes wesentlich unter, z. B. L0 bis 50°/o des absoluten Druckes, dem statischen Gasdruck am Boden der Auftriebzone liegt und daß man dieses Abgas zu einem Dampfstrahlthermokompressor 41 leitet, in dem eine Mischung des Abgases mit Wasserdampf mit einem Druck, der höher als der des Abgases allein und mindestens gleich dem Druck am Boden der Auftriebzone ist, hergestellt wird. Dies geschieht dadurch, daß Wasserdampf hoher Geschwindigkeit, der durch Expansion von Hochdruckdampf, z.B. Dampf mit einem Druck von etwa 3,5 bis etwa I4, vorzugsweise 7 bis 12. ast, gewonnen wird, aus dem Rohr 43 durch die Düse des Dampfstrahlthermokompressors qI in -den hindurchfließenden Abgas strom eingeblasen wird. Die so erhaltene Mischung aus Dampf und Abgas wird danach zum Auftrieb der Teilchen durch das Auftriebrohr 17 verwendet, indem man es durch das Rohr42 zu den Rohren 15 oder I6 oder zu beiden leitet.
  • Im allgemeinen ist vorzuziehen, den Dampfstrahlthermokompressor derart zu betreiben, daß der absolute Druck des Abgases im Rohr 37 (bezeichnet als Saugdruck des Dampfstrahlthermokompressors) zum absoluten Druck der Mischung aus Wasserdampf und Abgas im Rohr 42 (bezeichnet als Abgabedruck des Dampfstrahlt'hermokompressors) derart in Beziehung steht, daß das Verhältnis des letztgenannten Druckes zum erstgenannten Druck zwischen etwa I,I und I,5 und vorzugsweise an der unteren Grenze dieses Bereichs liegt, beispielsweise bei I,I bis 1,3. Ein solches Verhältnis kann durch Einblasen von etwa o,r bis o,6 kg Wasserdampf pro Kilogramm Abgas erreicht werden, wobei die Dampfmenge vom Druck abhängt, da bei höheren Temperaturen weniger Dampf benötigt wird. Durch solche Dampfmengen wird die gewünschte Druckerhöhung bei wirtschaftlicher Verwendung von Abgas und Wasserdampf erreicht. Weiterhin bewegt sich jede Deaktivierungswirkung des Dampfes auf den Katalysator innerhalb wirtschaftlich tragbarer Grenzen. Der durch das Rohr 43 eingeblasene Wasserdampf besitzt im allgemeinen eine niedrigere Temperatur als das Abgas. Die Temperatur des Abgases liegt bei etwa 480 bis 5900 und diejenige des Wasserdampfes in trockener und gesättigter Form bei etwa I5,0 bis 2000. Der Wasserdampf kann jedoch gewünschtenfalls auf Temperaturen von 370 bis 4800 überhitzt werden. Weitere Einzelheiten bezüglich des Baus, des Betriebes und der Kontrolle von Dampfstrahlthermokompressoren sind in den Aufsätzen von Philip F r e n e a u in der Zeitschrift »Power« im Januar I945 und Februar I94!5 erörtert worden und brauchen hier nicht genannt zu werden.
  • Aus der obigen Erörterung ist zu ersehen, daß Abgas bei im wesentlichen atmosphärischem Druck abgegeben werden kann und daß weiterhin eine Mischung aus Wasserdampf und Abgas mit einem Druck von etwa 0,07 bis 0,I4 at durch Zusatz ganz geringer Mengen Wasserdampf oder ein höherer Druck der entstandenen Abgas-Wasserdampf-Mischtung von z. B. 0,35 bis 0,49 at durch Verwendung größerer Mengen Wasserdampf erzeugt werden kann. In Anlagen, in denen Abgas bei einem Druck oberhalb Atmosp'härendruck, z. B. o,r4 bis 0,35 kg, entbunden wird, kann der Dampfstrahlthermokompressor mit kleinen Mengen Wasserdampf arbeiten, um einen Abgabedruck des Wasserdampfes und Abgases von o,56 bis 0,7 at zu erzeugen. Da jedoch in allen auf vorliegender Erfindung aufgebauten Anlagen der Druck, unter dem das Abgas aus der Regenerierungszone entbunden wird, geringer als der am Boden der Auftriebzone herrschende Druck ist, so wird eine wesentliche Wirtschaftlichkeit gegenüber früheren Anlagen erzielt. Diese Wirtschaftlichkeit errechnet sich aus der Differenz zwischen a) den Kosten, das sauerstoffhaltige Gas auf einen genügend hohen Druck zu pumpen, damit es durch das Bett in der Regenerierungszone strömt und danach noch genügend Druck besitzt, um für den Auftrieb verwendet werden zu können, und b) den Kosten, ein solches Gas auf einen Druck zu pumpen, der um den Betrag der Druckerhöhung beim Durchströmen des Dampfstraihlt'hermokompressors kleiner ist als der zuerst genannte Druck. tJberdies kann, wie später noch erläutert wird, die in der Anlage erzeugte Abgasmenge beträchttich größer sein als die für den Auftrieb benötigte Menge. Daher wird in früheren Anlagen die für das Aufpumpen des sauerstoffhaltigen Gases, aus dem das nicht verwendete Abgas stammt, aufgewendete Energie nicht zurückgewonnen. Ein solcher Unterschied kann den Unterschied zwischen einem teuren Kompressor und einem billigen Ge bläse ausmachen.
  • In einer bevorzugten Arbeitsweise der Regenerierungszone wird mehr Gas aus dem untersten Teil der Regenerierungszone entbunden als in Verbindung mit Hochdruckdampf für den Auftrieb benötigt wird. In diesem Falle wird überschüssiges Abgas durch das Rohr 44 abgeführt, wobei das Ventil 45 zur Aufrechterhaltung eines konstanten Druckes im Rohr 37 -dient. Eine solche Arbeitsweise besitzt insofern Vorteile, als nur die für den Auftrieb erforderliche Abgasmenge auf den hohen Druck gebracht wird, obwohl die Regenerierung und der Auftrieb unabhängig voneinander sind, so daß die Anlage eine große Anpassungsfähigkeit besitzt. Die aus dem Dampfstrahlkompressor abgegebene Mischung aus Dampf und Abgas kann die einzige Quelle für das zum Auftrieb verwendete Gas sein, wobei die Ventile 46 und 47 für die Zuteilung der relativen Mengen der in die Rohre 15 bzw. 16 strömenden Dampf-Abgas-Mischung entsprechend eingestellt werden. Gewünschtenfalls kann aber auch die Gesamtmenge der für den Auftrieb verwendeten Dampf-Abgas-Mischung durch das Rohr I6 geleitet werden, wobei das Ventil 46 geschlossen ist und eine kleine Menge eines anderen Gases, beispielsweise Wasserdampf, durch das Rohr 48 zum Rohr I5 durch Regelung mittels des Ventils 49 zugeführt werden kann, so daß das Auftriebgas dann hauptsächlich aus der Dampf-Abgas-Mischung aus dem Rohr 42 besteht. Das durch das Rohr 48 zugeleitete Hilfsgas gewährt eine bequeme Kontrolle bezüglich der Katalysatorkonzentration in dem Gesamtauftrieb- gas, ohne daß der Gasstrom im Rohr 42 geändert wird. Gewünschtenfalls kann die durch das Rohr 42 strömende Menge Dampf und Abgas etwas größer sein, als für den normalen Betrieb erforderlich ist, wobei der Überschuß durch das Rohr 5I abgeführt wird und das Ventil 52 dazu dient, einen konstanten Druck im Rohr 42 aufrechtzuerhalten.
  • In solchen Anlagen, in denen die aus einer unteren Regenerierungsstufe entbundene Abgasmenge für den Auftrieb nicht ausreicht, kann das aus einer höheren Stufe entbundene Abgas ähnlich wie das Abgas aus dem Rohr 39, bei einem niedrigeren Druck als dem Abgabedruck des Abgases in der untersten Zone, durch einen Dampfstrahlthermokompressor geleitet werden, und zwar unter solchen Bedingungen, daß.- der -Druck der entstehenden Dampf-Abgas-Mischung gleich dem Druck des aus der unteren Stufe entbundenen Abgases ist.
  • Es kanri dann zur Ergänzung des letzteren verwendet werden. Bei einer solchen. Arbeitsweise kann daher die Mischung aus Dampf und Abgasen aus den beiden Zonen in der in Fig. I dargestellten Weise durch einen zweiten Dampfs;trahlkompressor geleitet werden.
  • Es können auch andere Verfahren, um das sauerstoffhaltige Gas durch die Regenerierungszone zu leiten, in Verbindung mit einem. Dampfstrahlthermokompressor angewendet werden, um eine Mischung aus Dampf und Abgas mit einem Druck zu erzeugen, der sie als Auftriebmittel geeignet macht. So kann das sauerstoffhaltige Gas. in einer Zwischenebene in die Regenerierungszone eingeleitet werden und danach aufwärts und abwärts fließen, um so zwei Abgasströme zu erzeugen, die beide wie beschrieben verwendet werden können.
  • Es können auch mehr als zwei Regenerierungsstufen verwendet werden. Wenn der Druckabfall innerhalb der obersten und der untersten Stufe verschieden ist, dann ist dasjenige Abgas für den Durchgang durch einen Dampfstrahlthermokompressor geeigneter, welches den höheren Abgabedruck hat.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform vorliegender Erfindung werden die Verbrennungsbedingungen in der Regenerierungszone unter Berücksichtigung der Abkühlung, -die durch indirekten Wärmeaustausch entsteht, derart gewählt, daß die Temperatur des aus der untersten Stufe oder den untersten Stufen abgeführtenAbgases zwischen etwa 540 bis 5900 liegt. Diese Temperatur ist wesentlich höher, z.B. um 50 bis I00°, als die Temperatur des aus der obersten Stufe oder den obersten Stufen gewöhnlich abgegebenen Abgases.
  • Solche heißen Abgase ermöglichen es, den Hochdruckdampf von verhältnismäßig niedriger Temperatur aufzuheizen, so daß der später beim Auftrieb mit ihm in Berührung tretende Katalysator nicht wesentlich abgekühlt wird.
  • In der TafelI werden die in-einer technischen Anlage verwendeten Drücke in Anlehnung an die in Fig. I dargestellte Ausführungsform als typische Beispiele zusammengestellt. Es handelt sich um die Drücke an den in Fig. I bezeichneten Punkten.
  • Tafel I Statische Gasdrücke an den bezeichneten Punkten in Kilogramm pro Quadratzentimeter
    A B C D E F G H I J K L
    0,021 0,595 0,588 0,420 0,427 0,434 0,014 0,140 0,133 0,210 0,427 9,8
    Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, Anlagen mit bewegtem Katalysatorbett, die bisher nur mechanische Auftriebe verwenden, solchen Anlagen anzugleichen, in denen ein stärkerer Katalysatorstrom oder ein größeres Umlaufverhältnis verwendet wird.
  • Wenn es erwünscht ist, das Umlaufverhältnis der Kontaktteilchen in Anlagen mit bewegtem Katalysatorbett zu erhöhen, so können die Schwierigkeiten dadurch behoben werden, daß man die vorhandenen mechanischen. Eimerelevatoren durch einen Gas auftrieb ergänzt oder daß' man die mechanischen Elevatoren vollständig durch Gasauftriebe ersetzt. Die Regenerierungskessel oder Öfen solcher zur Zeit ve'fwendeten Anlagen sind für Gas drücke vorgeseheh, die nur um einen geringen Betrag über Atmosphärendruck liegen, z. B. um weniger als 0,I4 at, wobei das Abgas im wesentlichen bei Atmosphären druck, z.B. bei weniger als 0,035 at, abgegeb.en wird.
  • Eine solche Anlage ist in Fig. 2 dargestellt. Hier strömt der Katalysator durch das Rohr60 zum Sammeitrichter 6I und durch das Sperrohr 62 zum Reaktionskessel 63, durch welchen die Kohlenwasserstoffe vermittels der Rohre 64 und 65 hindurchgeleitet werden. In den Reaktionskessel 63 kann durch das Rohr 66'.ein Sperrgas und durch das Rohr 67 ein Reinigungsgas eingeleitet werden.
  • Der verkokte Katalysator aus dem Kessel 63 fließt durch das Rohr 68 abwärts in den Regenerator oder'Ofen 69. Durch diesen bewegt er sich abwärts auf Grund der Schwerkraft und wird in mehreren Regenerierungsstufen -durch sauerstoffhaltiges Gas regeneriert, das durch das Verteilerrohr 7I mittels der Einlaßöffnungen 72, 73, 74, 75, 76 und 77 einströmt und dessen Menge durch die Ventile 78, 79, 81, 82, 83 und 84 geregelt wird.
  • Das so eingeleitete sauerstoffhaltige Gas strömt aus jeder Öffnung aufwärts und abwärts durch das Katalysatorbett im Regenerator 69, wird dann vom Katalysator entbunden und durch eine Reihe von Auslaßöffnungen 85, 86, 87, 88, 89 und 91 abgeleitet. Die mittleren Auslaßöffnungen 86, 87, 88 und 89 dienen dazu, das Gas zu sammeln, das von einer unteren Einlaßöffnung nach oben und von einer oberen Einlaßöffnung nach unten strömt. Die Konstruktion und der Betrieb solcher Ofen einschließlich der Verwendung von Gassammiern und -verteilern von der Art, wie sie in dem Aufrißteil am Boden des Ofens 69 dargestellt ist, werden in dem obenerwähnten Aufsatz von N e w t o n u. a. beschrieben. Der Katalysator wird auf seinem Abwärtsweg durch den Ofen 69 durch indirekten Wärmeaustausch vermittels der Kühlschlangen 92 abgekühlt. Kü;hischlangen ähnlich denen, die im Aufriß gezeichnet sind, befinden sich in jeder Verbrennungsstufe. Die Kühlung erfolgt dadurch, daß Wasser bei einem Druck von etwa 3,5 bis I7,5 at aus der Dampftrommel 93 durch die Pumpe 94 und das Rohr 95 zu den Kühlschlangen 92 geleitet wird. In den Kühlschlangen 92 wird das Wasser in eine Mischung aus Hochdruckdampf und Wasser umgewandelt, die durch das Verteilerrohr 96 zum oberen Teil der Dampftrommel zurückströmt. Ergänzungswasser wird in einer dem abgeführten Dampf entsprechenden Menge durch das Rohr go zugefügt.
  • In den zur Zeit vorhandenen Anlagen wird der Katalysatorstrnm zwischen dem Reaktionskessel 63 und dem Regenerierungskessel 69 mit Hilfe zweier mechanischer Auftriebe bewirkt, von denen der eine den verkokten Katalysator aufnimmt, ihn aufwärts über den Regenerierungskessel befördert und in diesen entlädt, und von denen der andere Auftrieb den regenerierten Katalysator aufnimmt, ihn aufwärts über den Reaktionskessel befördert und in diesen entlädt. Jedoch ist die Anpassungsfähigkeit solcher Anlagen durch die Kapazität der mechanischen Elevatoren begrenzt, und es ist im allgemeinen schwierig, ein Katalysator-Öl-Verhältnis aufrechtzuerhalten, das wesentlich über 2 : 1 liegt, wenn nicht auf einen wesentlichen öl durch satz verzichtet wird. Wird die vorliegende Erfindung auf solche Anlagen angewendet, so kann der Katalysatorumlauf durch die in Fig. 2 dargestellte Anlage zum mindesten verdoppelt werden. Hier arbeiten die Elevatoren 97 und 98 parallel. Beide nehmen verkokten Katalysator aus dem Rohrgg durch die Rohre 101 bzw. 102 auf und entladen ihn durch die Rohre 103 und 104, so daß ein gemeinsamer Katalysatorstrom durch das Rohr 68 zum Regenerator 69 fließt. Frisch regenerierter Katalysator wird aus dem Regenerator 69 durch das Rohr 105 geleitet und danach durch das Auftriebrohr 17 mit Hilfe eines Auftriebgases aufwärts getrieben. Die Teile in Fig. 2, die die gleiche Bezifferung haben wie Teile in Fig. I, ähneln bezüglich ihrer Anordnung und Arbeitsweise den in Zusammenhang mit Fig. I genauer beschriebenen Teilen, so daß eine weitere Beschreibung unnötig ist.
  • Das Auftriebgas wird durch Einblasen von Wasserdampf hoher Geschwindigkeit in den Abgasstrom erhalten, der im Verteilerrohr 106 fließt, in das die Auslaßöffnungen 85, 86, 87, 88, 89 und 91 münden. Gemäß einer besonderen Ausfü'hrungsform der Erfindung wird der zum Betrieb des Dampfstrahlkompressors 41 verwendete Hochdruckdampf derart erhalten, daß Hochdruckdampf aus dem oberen Teil der Dampftrommel 93 entnommen, dann durch ein Druckregelventil 107 geleitet wird, so daß er bei einem um ein Weniges unter dem Dampfdruck in der Trommel 93 liegenden Druck austritt und schließlich zum Dampfinjektor 41 geleitet wird. Auf diese Weise wird der in der Regenerierungszone erzeugte Hochdruckdampf zur Bildung der für den Auftrieb benutzten Dampf-Abgas-Mischung wirksam und wirtschaftlich verwendet, wodurch die Notwend.igkeit einer besonderen, ständig in Betrieb gehaltenen Hochdruckdampfquelle mit ihren Bau- und Betriebskosten in Fortfall kommt. Überschüssiges Abgas aus dem Regenerator 69 kann durch das Verteilerrohr Iog durch geeignete Handhabung der Ventile III, II2, In3., 114, II5 oder II6 und II7, II8, 119, 12.1, I22 oder I23 über Dach geleitet werden..
  • Für den Fall, daß die Anlage mit indirektem Wärmeaustausch bei einem Druck betrieben wird, z. B. bei I7,5 bis 35 at, der wesentlich höher als der für den Dampfstrahlkompressor gewünschte Dampfdruck ist, kann der aus der Dampftrommel 93 entnommene Dampf durch eine geeignete Vorrichtung, z.B. eine Turbine, geleitet werden, um so einen Teil der Energie des Wasserdampfes zurückzugewinnen und bzw. oder den Druck auf den für den Dampfstrahlkompressor gewünschten Druck zu reduzieren. Eine solche Turbine wird zweckmäßig in der Leitung von der Dampftrommel vor dem Ventil 107 eingebaut. Es kann auch das Ventil 107 beseitigt und die gewünschte Druckregelung mittels der Turbine bewirkt werden.
  • In Fig. 3 ist eine ähnliche Anlage wie in Fig. 2 dargestellt, mit der Ausnahme, daß der Katalysator auf zwei Aufwärtsstromwegen oder Gasauftrieben gehoben und darauf an deren oberen Teilen in den Regenerierungs- bzw. Reaktionskessel entladen wird und das somit keine Elevatoren verwendet werden. Die Teile in Fig. 3, die die gleiche Bezifferung wie in Fig. I und 2, einschließlich Zusätzen wie a und b, haben, sind bezüglich ihrer Arbeitsweise und ihres Baues ähnlich, so daß eine wiederholende Beschreibung hier unterbleibt. In Fig. 3 strömt das Abgas nicht in ein einziges Verteilerrohr, sondern in zwei Verteilerrohre 124 und I25, wobei die beiden Abgas ströme durch zwei Dampfstrahlkompressoren 41a und 41b fließen, die beide mit Dampf aus der Dampftrommel 93 durch die Rohre I26 und 127 in ähnlicher Weise, wie bei Fig. 2 beschrieben, versorgt werden.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Anlage gewährt insofern gewisse Vorteile, als das Abgas aus den obersten Regenerierungsstufen zum Auftrieb des verkokten Katalysators aus dem Regenerierungskessel verwendet wird, während das Abgas aus den untersten Stufen zum Auftrieb des frisch regenerierten Katalysators dient. Da die Abgase aus den obersten und daher anfänglichen Regenerierungsstufen hauptsächlich, wenn nicht sqgar vollständig verbrauchte Abgase in dem Sinne sind, daß sie nur noch wenig oder überhaupt keinen Sauerstoff mehr für die Verbrennung enthalten, so wird der verkokte Katalysator während seiner Aufwärtsbeförderung nicht der Verbrennung unterliegen, wodurch er sich unkontrollierbar erhitzen würde.
  • Andererseits ist das Abgas aus den untersten Regenerierungszonen wesentlich heißer als das Abgas aus den obersten Zonen und ermöglicht so einen besseren Auftrieb des frisch regenerierten Katalysators ohne unerwünschte Abkühlung.

Claims (9)

  1. Weiterhin kann der Katalysator gewünschtenfalls aus dem Rohr 69 mit etwas mehr Restkoks beladen, als für die Krackreaktion erwünscht ist, entbunden werden, und die Auftriebbedingungen im -Rohr 17a können so gewählt werden, daß die Abgase aus den untersten Regenerierungsstufen, welche überschüssigen Sauerstoff enthalten, eine Regenerierung während des Auftriebs bewirken PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Umwandlung von'Kohlenwasserstoffen mittels fester, körniger Kontaktteilchen, die kontinuierlich durch eine Umwandlungszone sowie eine Regenerierungszone unter Bildung von Abgas umlaufen, wobei die Kontaktteilchen in mindestens einer Auftriebzone mittels eines Auftriebgases aufwärts getrieben werden, um anschließend durch andere Zonen der Anlage zu-strömen, dadurch gekennzeichnet, ,daß als Auftriebgas ein Abgas strom aus der Regenerierungszone, zweckmäßig als größerer Bestanldteil des Auftriebgases, Verwendung findet, welcher Abgasstrom durch Einblasen von Wasserdampf hoher Geschwindigikeit in den Abgas strom hergestellt worden ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß - der statische Gasdruck am Boden der Auftriebzone etwa 0,07 bis etwa 0,7 at beträgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch' 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Abgases derart erhalten wird, daß man mindestens einen Teil des sauerstoffhaltigen - Gases aufwärts durch den untersten Teil der Kontaktteilchen in der Regenerierungszone strömen läßt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das sauerstoffhaltige Gas unter jeweiliger Druckkontrolle in den oberen und unteren Teil der Regenerierungszone eingeleitet und Abgas aus jedem dieser Zonenteile für sich gesondert abgeführt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des sauerstoffhaltigen Gases am Ort seiner Einleitung in den oberen Teil der Regenerierungszone nicht größer ist als der Abgabedruck des aus dem unteren Teil austretenden Abgases.
  6. 6. Verfahren nach Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur der Kontaktteilchen in dem unteren Teil der Regenerierungszone höher ist als in dem oberen Teil dieser Zone und daß nur das aus dem unteren Teil abgeführte Abgas mit Wasserdampf zwecks Verwendung als Auftriebgas gemischt wird.
  7. 7. Verfahren nach Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das aus dem oberen Teil der Regenerierungszone abgeflihrte Abgas mit Wasserdampf gemischt und als Bestandteil des Auftriebgases verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß genügend Wasserdampf in das aus dem oberen Teil der Regenerierungszone abgeführte Abgas eingeblasen wird, um seinen Druck dem Abgabedruck des Abgases aus dem unteren Teil der Regenerierungszone anzugleichen, und daß die Mischung aus Wasserdampf und oberem Abgas weiterhin dem unteren Abgas zugemischt wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Wasserdampf hoher Geschwindigkeit in die Mischung beider Abgase eingeblasen wird.
    IO. Verfahren nach Ansprüchen I bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf zuerst durch indirekten Wärmeaustausch in der Regenerierungszone aufgeheizt wird, bevor er dem Abgas zugemischt wird.
    II. Verfahren nach Ansp,rüchen I bis 8 und Io, dadurch gekennzeichnet, daß aus mindestens einem Teil der Regenerierungszone bei im wesentlichen atmosphärischem Druck Abgas abgeführt wird und daß dieses Abgas mit Wasserdampf gemischt wird, um den Druck der entstehenden Mischung, die mindestens als Teil des Auftriebgases verwendet wird, auf über 0,07 at zu erhöhen.
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