DE878669C - Kathodenstrahlbildsenderoehre - Google Patents
KathodenstrahlbildsenderoehreInfo
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- DE878669C DE878669C DET5197D DET0005197D DE878669C DE 878669 C DE878669 C DE 878669C DE T5197 D DET5197 D DE T5197D DE T0005197 D DET0005197 D DE T0005197D DE 878669 C DE878669 C DE 878669C
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/02—Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof
- H01J29/021—Electrodes; Screens; Mounting, supporting, spacing or insulating thereof arrangements for eliminating interferences in the tube
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J31/00—Cathode ray tubes; Electron beam tubes
- H01J31/08—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
- H01J31/26—Image pick-up tubes having an input of visible light and electric output
- H01J31/28—Image pick-up tubes having an input of visible light and electric output with electron ray scanning the image screen
- H01J31/30—Image pick-up tubes having an input of visible light and electric output with electron ray scanning the image screen having regulation of screen potential at anode potential, e.g. iconoscope
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- Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft eine speichernde Kathodenstrahlbildsenderöhre mit einseitigem Mosaikschirm.
- Bei derartigen Röhren besteht der Mosaikschirm aus einer Platte aus isolierendem Material, auf deren einer Oberfläche eine große Anzahl einzelner gegenseitig isolierter Elemente, etwa Silberkügelchen, die photoelektrisch sensibilisiert sind, aufge= bracht ist. Auf der Rückseite der Isolierplatte befindet sich eine zusammenhängende Metallschicht, die Signalplatte. Auf die Mosaikelemente wird das Bild des zu übertragenden Gegenstandes projiziert. Die dadurch bewirkte Aufladung der Mosaikelemente wird -durch einen abtastenden Kathodenstrahl ausgewertet.
- Den allgemeinen Aufbau einer solchen Röhre erkennt man aus der Abb. z. In dem Kolben i der Kathodenstrahlröhre befindet sich- die. Elektronenschleuder 2, deren letzte Elektrode mit 3 bezeichnet ist. Die Rasterplatte besteht aus einer Rückplatte q. aus Metall, einer darauf befindlichen Glimmerplatte 5 und einem Mosaik 6, gebildet durch die obenerwähnten Silberkügelchen. 7 ist das Objektiv, durch das das Abbild des zu übertragenden Objektes auf die Vielzellentafel geworfen wird.
- Bei solchen Röhren, bei denen also der Abtaststrahl und das Licht von derselben Seite auf die Rasterplatte fallen, ergibt sich nun eine ganz verschiedene Lage der verschiedenen Rasterplattenkügelchen 6 zu der Elektrode 3, die die Photoelektronen und die Selcundärelektronen aufnimmt. Infolgedessen sind die Betriebsverhältnisse für verschiedene Teile der Rasterplatte ganz- verschieden, und es trägt das Vorhandensein dieser verschiedenen Betriebsverhältnisse zu der Bildung von unerwünschten Signalen bei, beispielsweise zu der Bildung des sogenannten Störsignals.
- Es ist bereits bekannt, in solchen Röhren vor der Mosaikelektrode eine Netzelektrode an einer höheren Spannung als die letzte Elektrode der Elektronenschleuder anzuordnen. Eine derartige Anordnung hat aber den Nachteil, daß nun zwischen der letzten Elektrode der Elektronenschleuder und- der Netzelektrode ein unsymmetrisches Feld entsteht. Dieses Feld stört infolge seiner Unsymmetrie die Abtastung, und zu seiner Überwindung ist außerdem ein größerer Energieaufwand für die Strahlablenkung erforderlich als ohne dieses Zusatzfeld.
- Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird daher bei einer solchen Bildsenderöhre mit einseitigem Mosaikschirm und davor angeordneter Netzelektrode vorgeschlagen, diese Netzelektrode mit der von der Kathode am weitesten entfernten Elektrode der Elektronenschleuder unmittelbar leitend zu verbinden. Man erreicht dadurch, daß die Betriebsverhältnisse für alle Punkte der Mosaikelektrode gleichmäßig werden, ohne daß die eben gekennzeichneten Nachteile auftreten.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen nun an Hand der- Abbildungen genauer beschrieben werden.
- In Abb. i ist vor der Mosaikelektrode mit der Signalplatte q., der Isolierplatte 5 und der Mosaikschicht 6 ein Drahtnetz 8 angeordnet, das mit der letzten Elektrode 3 der Elektronenschleuder verbunden ist, so daß praktisch jedem Mosaikelement in gleichem Abstand eine Gegenelektrode gegenübersteht, die gleichzeitig als Photoanode und als Sekundäremissionsanode dient. Die Verbindung dieses Netzes 8 mit der Elektrode 3 ist mit 9 bezeichnet.
- Durch diese Anordnung wird im wesentlichen der, obenerwähnte Nachteil beseitigt. Es bleibt also höchstens noch die Möglichkeit bestehen, daß durch dieses Drahtnetz unerwünschte Schattenwirkungen auf die Vielzellentafel ausgeübt werden können.
- Diese lassen sich leicht dadurch vermeiden, daß man das Drahtnetz in einem Abstand von der Rasterplatte anordnet, der ein Vielfaches der Bildelementengröße auf der Rasterplatte ist. Diese Anordnung ist in der Abb. a dargestellt, die nur die wesentlichen Teile enthält, nämlich das Objektiv 7, das Netz 8, die Glimmerplatte 5 und die Mosaikelemente 6. Wenn man den Abstand etwa gleich dem Dreißigfachen der Bildelementengröße, also etwa i cm, macht, wird, wie aus dem Strahlengang in Abb. z ersichtlich ist, die Schattenwirkung schon so weit herabgesetzt, daß sie keine nachteiligen Folgen bewirkt, selbst wenn die Maschenweite des Netzes, wie in Abb. 2 noch angenommen ist, sehr klein ist.
- Man erkennt, daß bei der erfindungsgemäßen Anordnung die- Wegunterschiede für die Strahlen so unwesentlich sind, daß die Betriebsverhältnisse sowohl für die Photoelektronen als auch für die Sekundärelektronen nahezu dieselben werden.
- Eine weitere Verringerung bezüglich der Lichtschattenwirkung und der Schattenwirkung des Elektronenstrahles kann man gemäß der weiteren Erfindung dadurch erreichen, daß die Maschenöffnung des Drahtnetzes ein Vielfaches der Bildelementengröße, etwa das Zwanzig- oder Mehrfache, gemacht wird. Diese Anordnung ist in Abb. 3 schematisch dargestellt.
Claims (1)
- .PATENTANSPRUCH: Kathodenstrahlbildsenderöhre mit einseitigem Mosaikschirm und davor angeordneter netzförmiger Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit der von der Kathode am weitesten entfernten Elektrode der Elektronenschleuder unmittelbar leitend verbunden ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET5197D DE878669C (de) | 1936-07-23 | 1936-07-24 | Kathodenstrahlbildsenderoehre |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE2202614X | 1936-07-23 | ||
DET5197D DE878669C (de) | 1936-07-23 | 1936-07-24 | Kathodenstrahlbildsenderoehre |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE878669C true DE878669C (de) | 1953-06-05 |
Family
ID=25999157
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DET5197D Expired DE878669C (de) | 1936-07-23 | 1936-07-24 | Kathodenstrahlbildsenderoehre |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE878669C (de) |
-
1936
- 1936-07-24 DE DET5197D patent/DE878669C/de not_active Expired
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