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DE873940C - Fahrzeug mit einem aus zwei oder mehr Zellen zusammengesetzten einheitlichen Koerper - Google Patents

Fahrzeug mit einem aus zwei oder mehr Zellen zusammengesetzten einheitlichen Koerper

Info

Publication number
DE873940C
DE873940C DED2265D DED0002265D DE873940C DE 873940 C DE873940 C DE 873940C DE D2265 D DED2265 D DE D2265D DE D0002265 D DED0002265 D DE D0002265D DE 873940 C DE873940 C DE 873940C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cell
cells
vehicle
vehicle according
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED2265D
Other languages
English (en)
Inventor
Bela Barenyi
Karl Wilfert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DED2265D priority Critical patent/DE873940C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE873940C publication Critical patent/DE873940C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D47/00Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Fahrzeug mit einem aus zwei oder mehr Zellen zusammengesetzten einheitlichen Körper Die Erfindung bezieht sich .auf ein Fahrzeug mit einem aus zwei oder inqhr Zellen zusammengesetzten einheitlichen Körper und besteht darin, daß die aus der einen in die andere Zelle übertretenden Leitungen und die irgendeinen Impuls iil)ertragenden Glieder ebenfalls unterteilt und ihre zusammengehörigen Enden an bzw. in der zugehörigen Fahrzeugzelle räumlich derart festgelegt sind, daß sie beim Zusammenbau der Zellen ohne weiteres geordnet einander gegenüberliegen.
  • Weiterhin sind nach der Erfindung,die Leitungsenden und die Enden der impulsübertragenden Glieder mit vorzugsweise automatisch wirkenden Kupplungen versehen und außerdem entweder iniit .den Verbindungsgliedern für die Fahrzeugzellen vereinigt oder überhaupt in ihrer Gesamtheit an einem gemeinschaftlichen Bauteil des Fahrzeuges zusammengefaßt.
  • Die Erfindung hat vor allem den Zweck, zu verhindern, daß dann, wenn die einzelnen Zellen zu einem einheitlichen Fahrzeug zusammengesetzt sind, eine. ganze Menge geschulter Arbeitskräfte verschiedener Fachgebiete notwendig ist, die nach eigenem Gutdünken ihre Leitungen, Gestänge und Kabel verlegen, und hinterher, bei Reparaturen an diesen oder am Fahrzeug, beim Austausch: von Zellen usw.; sich fremde Personen nur sehr schwer oder überhaupt nicht mehr auskennen bzw. ebenfalls wieder Spezialfachleute notwendig sind, welche die .getrennten Leitungen wieder verbinden.
  • Durch ,die Erfindung wind dieser Übelstand beseitigt. Jedermann kann sofort, ohne besondere Fachkenntnisse, .den richtigen Anschluß herstellen b@zw. sind bei selbstschließenden Kupplungen irgendwelche Arbeitskräfte 'hierfür überhaupt nicht ,mehr notwendig. Das Fahrzeuginnere wird durch die nachträgliche Leitungsverlregung nicht mehr beschmutzt und die Gefahr des Anbohrens tragfähiger Fahrzeugteile durch Unberufene ausgeschaltet. Insbesondere wind durch .die Erfindung der Zusammenbau des Fahrzeuges sowohl von vornherein als auch hinterher beim Ersatz von Fahrzeugzellen, späteren Reparaturen usw. ganz erheblich vereinfacht und. beschleunigt. Außerdem können diese Arbeiten auch von ungelernten Arbeitskräften ausgeführt wenden.
  • In der Zeichnung ist dier Erfindungsgedanke insbesondere für ein Kraftfahrzeug erläutert, dessen Wagenkasten z. B. aus zwei Zellen zusammengesetzt ist: Es zeigen durchwegs schematisch Abb. i und 2 den Seiten- und Grundriß eines Kraftfahrzeuges mit einem windschlüpfigen geschlassenen Wagenkasten, der aus einer Haupt-und! Bugzelle zusammengesetzt ist, Abb. 3 das Fährzeug nach Abb. i und 2 mit abgenommener Bugzelle in Vorderansicht, Abb.'4 und 5 den Seiten- und Grun@driß eines Kraftfahrzeuges mit :einem windschlüpfigen geschlossenen Wäg;enkasten, der aus einer Haupt-und Heckelle zusammengesetzt ist, Abb. 6 (das Fährzeug nach Ab!b. 5 mit aabgenommener Heckzelle in Rückansicht, Abtb,7 einen Schnitt durch eine die Wagenkästenzellen zusammenhaltende Flänschverbindung, längs -einer durch die Schraublödher derselben gehenden .Kreislinie, in abgewickelter Darstellung der in einiger Entfernung einander gegenüberliegenden :Flansche, Abb. 8 ,die gleiche Darstellung wie in Abb. 7 mit aneinanderliegenden Flanschen, Abb. g das in Abb. 7 und 8 dargestellte Ausführungsbeispiel einer längs geteilten Vorrichtung für eine mechanische Übertragung in schaubild@ licher Einzeldarstellung, Abb. ro eine innerhalb und Abb: i i eine außenhalb eines die Zellen miteinarider verbindenden Rohrrahmens angeordnete elastische Durchführung für die von der einen Zelle in die andere übertretenden Leitungen und Impulsgelber: Wie Abb. i bis 3 zeigen, ist der Wagenkasten des Fahrzeuges aus einer Hauptzelle i und einer Bugzelle 2 zusammengesetzt. Im vorderen Abschnitt der Hauptzelle.ist idie Lenkung 3, in deren Mitte der Fahrgastraum und in ihrem Heck der Brennstoffbehälter 4 z. B. unter einem Gepäckraum untergebracht, während der Motor 5 mit einem Wechselgetriebe 6 und Ausgleichgetriebe 7 für einen Vorderradantrieb in der Bugzelle untergebracht sind.
  • Die Bugzelle 2 isst mit der Hauptzelle i z. B. an vier Stellen 8, 9, 1o und i i -starr verbunden (Abb. 3), und zwar liegen beide Zellen z und 2 mit ihren Abschlußwänden dicht aneinander. Die Verbindung der beiden Zellen kann durch eine einfache Verschraubung ihrer A!bischlußwände oder zwecks Durchführung von Leitungen an den Verbindungsstellen mittels Hohl- oder Rohrflansche erfolgen.
  • In Abb. i und 2 ist der Übersichtlichkeit wegen nur die vom 4 zum Motor 5 führende Brennstoffleitung 12 gestrichelt angedeutet, mit Odem in der Nähe des Fahrzeugführersitzes angeordneten Brennstoffabsperrhahn 13. Die Leitung z2 ist gemäß der Erfindung z. B. an die Verbindungsstelle 1o der (beiden Zellen i und 2 geführt und dort an sich .unterbrochen. Die beiden in ;den Zellen i und 2 vorgesehenen einzelnen Leifiungsabsdhnitte sind erst durch (den Zusammenbau der beiden Zellen i und 2 zu einer gemeinschaftlichen, durchgehenden Leitung miteinander verbunden worden, z. B. wie dies später ausführlicher geschildert wind.
  • Abgesehen von der erwähnten Brennstoffleitung 12, sind an einem solchen Fahrzeug jedoch noch weitere Leitungen vorhanden, z. B. eine Druckluft-oder Ölleitung -für ,die an den Vorder- und Hinterrädern vorgesehenen Bremsen, für Kupplungen, Getriebe, elektrische Leitungen für die Front- und Heckbeleuchtung, Scheibenwischer, Stopplicht,Ausweichzeichen usw. Außerdem ist gewöhnlich ein zum Vergaser führendes Gestänge vorhanden, oder es sind Wellen für eine Drehmomentiilbertraigüng, z. B. Tachometerwellen usw. vorgesehen. Alle diese Leitungen und Impulswbertragun:gsglieder sind nach der Erfindung ebenfalls unterteilt, und deren zusammengehörige Enden :sind an oder innerhalb ihrer zugehörigen Zellen derart verankert, daß beim Zusammensetzen der Zellen sich durchgehende geschlossene Leitungen. und Glieder ergeben, die genau so einwandfrei und einfach bedient ,werden können wie die bisher vorliegenden durchgehenden Impulsgeber.
  • So ist bereits erwähnt, daß man z. B. durch die Befestigungsstelle 1o uaeh Abb. 3 der Zellen i und 2 eine Brennstoffleitung od: dgi.durchführen kann. Durch die Befestigungsstelle i i können eine oder mehrere elektrische Leitungen hindurchgeführt werden. Ebenso können die Befestigungsstellen 8 und 9,der beiden Zellen für die Däirchführung einer Leitung oder irgendeines Impulsgebers herangezogen werden. Doch äst die Leitungsführung und Verlegung der Impulsgeber nicht an die Zellenb.efestigungsstellen gebunden. Es können derartige Durchführungen auch an irgendeiner beliebigen anderen Stelle der Zellenabschluß@wanid vorgenommen werden. So kann die Stelle 14 z. B. für eine pneumatische und die Stelle 15 für eine .mechanische Impulsübertragung .dienen üsw. . Ist keine Zellenabsch -lußwand z. B: an einer Zelle vorhanden, so können an der Zellenaußenwand, an einem Zellentr agwerk oder an einem Rahmenabschnitt besondere Haltearmaturen vorgesehen sein.
  • So zeigen z: B. Abb. 4 bis 6 eine Anordnung, bei der das Fahrzeug aus einer Hauptzelle 16 und, einer Heckzelle 17 besteht, von denen die Hauptzelle z. B. einen mittleren Rohrrahmenabschmitt 18 und die Heckzelle 17 ein aus Wechselgetriebe i9, Ausgleichgetriebe 2o und Heckmotor 21 bestehendes Antriebsaggregat enthält. Dieses ist mit dem Rohrrahmen durch Flansche 22 miteinander verbunden, und die Flanschverbindung stellt gleichzeitig auch die Zellenverbindung dar. Beide Zellen liegen in vorliegendem Fall mit einigem Abstand hintereinander, um durch den vorhandenen Spalt 23 einen aerodynamischen Druckausgleich auf beiden Fahrzeugseiten zu schaffen oder den Übergang von Schall und Wärme vom Maschinenraum auf den Nutzraum zu verhindern. In der Flanschverbindung 22 liegen die Unterbrechungen sämtlicher von .der einen in -die .andere Zelle übertretenden Leitungen und Impulege:ber, wie dies z. B. in einem größeren Maßstab durch Abh. 7 und. 8 dargestellt ist.
  • In diesen Abbildungen sind :die beiden miteinander zu verbindenden Flansche mit 22' und 22' bezeichnet. Der Flansch 22' gehört z. B. zum Rohrrahmen 18 in der Hauptzelle 16 und der Flansch 22' zum Antrieb,sa,ggregatgehäuse i9 in der Heckzelle 17 am Fahrzeug nach Abb. 4 bis 6. Die beiden Flansche sind durch Schrauben 24 miteinander verbunden (Abb. 7 und 8) und zu diesem Zweck mit einer Anzahl von Schraublöchern 25 bis 29 versehen. Zwischen diesen normalerweise gleichmäßig über den Umfang verteilten Schraublöchern sind die Übergangsanschlüsse für die die Zellenverbindungsstelle durchsetzenden Leitungen und Enpulsgeber angeordnet.
  • In Abb. 4 und 5 ist der Übersichtlichkeit wegen nur eine pneumatische oder hydraulische Imp:ulsgebeleitung 5o z. B. für eine Kupplung gestrichelt angedeutet. Die Leitung 5o führt nach .den erwähnten Abbildungen z. B. von einem in der Nähe des Steuersäulenfußes angeordneten Fußhebel 31 durch die Zellenfl,anschverbindung 22: hindurch nach dem Getriebegehäuse i9.
  • Gemäß der Erfindung ist die Leitung 5o an der Flanschverbindung 22 bzw. an der Verbindungsstelle der beiden Zellen 16 =und 17 unterbrochen, und zwar entspricht dem Leitungsabschnitt in der Hauptzelle 16 die Leitung 5a' in Abb. 7 und 8 und dem Leitungsabschnitt in der Heckzelle 17 die Leitung5o".BeideDruckmittel führendenLeitungsab,schnitte 5Q und 5o" endigen in je eine in den Flanschen liegende Druckkammer 51', 51", und beide Druckkamnmern sind durch je e4ne in der Fl.ansche#bene liegende Biegehaut 52', 52" abgeschlossen.
  • Außerdem liegt an der Fl,anschverbindung 22', 22" eine elektrische Leitung 3ö , 30", z. B. für einen elektrischen Gangwähler, eine elektrische Getriebeschaltvorrichtung od.,dgl.
  • Der Leitungsabschnitt 30' endigt in einen elektrisch-isoliert in den Flansch 22' eingesetzten Federstecker 32 und der Leitungsabschnitt 30" in einer Büchse 33, die elektrisch-isoliert im Flansch a 2" angeordnet ist. In der durch die Schraublöcher bestimmten Winkelstellung der beiden Flansche liegen Stecker 32 und Steckbüchse 33 einander gerade gegenüber.
  • Neben dieser Steckver'bind;ung 32, 33 für die elektrische Leitung befindet sich in den Flanschen die Durchführung für eine Schlauch- oder Rohr-' leitung 34 , 34 " für den Durchfluß von Flüssigkeiten oder Gasen, z. B. für Brennstoffe, Kühlwasser, Heizmittel usw.
  • Nach Ab:b. 7 und 8 endigt der Leitungsabschnitt 34 in ein vor einer Kegelbohrung 35 fie'gendes Abschlußventil 36, das z. B. aus einer federbelasteten Kugel bestehen kann. Diesem Ventil-abschluß gegenüber endigt die Leitung 34" im Flansch 2a" in einer Schiebehülse 37 mit einem Dorn 38 in einem kegeligen Kopf 39, die wie die Ventilkugel 36 gleichfalls unter der Wirkung einer Feder steht.
  • Weiterhin dst neben der elektrischen Leitungs-.durchführun,g 3-2, 33 eine baulich unterteilte Vorrichtung für eine mechanische Impulsübertragung vorgesehen, z. B. für .die Regelung einer Einspritzpumpe oder zum Regeln von Drosselklappen für irgendwelche Zwecke, wie solche in Vergasern, Ansauge- und Auspuffrohren, Heizungs- und Lüftungsanlagen usw. vorgesehen sind. Für diese Übertragungsvorrichtung ist in jedem Flansch je eine Ausnehmung 39', 39" vorgesehen, und in jeder Ausnehmung ist ein doppelarmiger Hebel 40', 40" angeordnet, wie zin schaubildlicher Darstellung Abb. 9 zeigt. Jeder Hebel schwingt um je einen Zapfen 41', . 41", und beide Hebel 4o', 4ö' sind erstens derart gekrümmt und zweitens (derart versetzt in ihrer zugehörigen Ausnehmung gelagert, ,daß bei einer Verbindung der beiden Flansche 22' und. 22" die beiden Hebel nebeneinander und ihre Drehzapfen in eine Flucht zu liegen kommen, während die Hebel selbst sich mit ihren einander zugekehrten Kanten berühren (Abb. 9). An jedem Hebelende ist ein Kabel 42, 43, 44 und 45, ein Ketten- oder Seilzug oder evtl. auch ein Gestänge befestigt b@z,w, angelenkt. Bei der Anordnung eines Gestänges genü t es, .an jedem Hebel nur eine Stange anzulenken, und zwar auf verschiedenen Seiten von ,deren Dreiachse.
  • Neben dieser Hebelanordnung ist an den beiden Flanschendie Durchführung einer ein Drehmoment übertragenden Welle, z. B. für einen Tachometerantrieb, einen Ventilatorflügel od. dgl., vorgesehen. Zu diesem Zweck sind die beiden Wellenstummel 46' und 46" in Wälzlagern 47', 47" innerhalb der Flansche 22', 22" gelagert und mit einem Steckanschluß versehen, indem z. B. das Wellenende 46" mit einem Profildorn 48 und das Wellenende 46' mit einer für den Dorn 48 passenden Vertiefung 49 versehen ist.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung nach Abb. 7 ,und 8 ergibt sieh aus,der Zeichnung ohne weiteres Sobald .die in Abb. 7 noch getrennt gezeichneten Flansche 22 und 22' bei ihrer Verbindung bzw. bei der Verbindung,der Fahrzeugzellen aufeinanderzuliegen kommen, wie Abb. 8 zeigt, schließen sich sämtliche Anschlüsse selbsttätig und betriebsfertig. So dringt z. B. die Schiebehülse 39 unter Anspannung ihrer Feder in die Kegelbohrung 35 ein, und -deren Dorn 38 stößt das Kägelventil 36 auf, sobald .die Kegelverbindung 35, 39 flüs.sigkeits- oder gasdicht schließt. Das in der Leitung 34' befindliche Medium kann ,nunmehr an den Haltestegen des Dornes 38 vorbei- und in die Leitung 34" über-:strömen. Falls es notwendig ist, kann auch die Schiebehülse 37 als Absch,lußglied ausgebildet werden, z. B. in der Weise, daß man das der Leitung 34" zugekehrte Stirnende der Hülse ver-.schließt und in der Hülsenwand geeignete Durchtrittsöffnungen vorsieht, die beim Zurückschieben der Hülse 37 durch deren Führung freigelegt werden.
  • Das Schließen der elektrischen Leitungen 3o', 30" erfolgt einfach durch Eindringen des Steckers 32 ins die Steckbüchse 33.
  • Dde Kupplung der mechanischen Übertragungsvorrichtung erfölgt in der Weise, @daß sich die beiden Hebel 4o' und, 40" so weit nebeneinanderschieben, @däß ihre zugehörigen Drehzapfen 41' und 41" fluchtgleich liegen; wie Abb.9 zeigt. Daibei ,berühren sieh die einander zugekehrten Kanten ihrer Hebelarme etwa in den Mitten der Hebelarmlängen auf beiden Seiten ihrer gemeinschaftlichen Drehachse. Zieht man am Kabel 44; so wird der Hebel 4o*' im Uhrzeigersinn geschwenkt, und infolge der erwähnten Hebelberührun .g erfolgt ,gleichzeitig eine zwangsläufige Bewegung des Hebels 40" im Uhrzeigersinn. Ein Ziehen am Kabel 44 hat eine Schwenkung beider Hebel entgegen dem Uhrzeigersinn zur Folge.
  • Die Verbindung der Wellenabschnitte 46' und 46" erfolgt dadurch, daß der -Profildorn 48 am: Ende der Welle q.6" in die passende Vertiefung 49 am Ende der Welle 46' eintritt.
  • Für die kraftschlüssige Verbindung der beiden. Druckmittelleitungsabschnitte 50' und 5o" genügt es, daß sich die beiden biegsamen A'bschlußplatten 52' und 52" dicht aufeinanderlegen. Tritt z. B. in der Leitung 50' ein Über- oder Unterdruck, auf, so biegt sich die Abschlußhaut 52' entweder nach außen oder innen durch, und die von ihr beeinflußte Gegenhaut 52" gibt ,den Impuls auf das in der Leitung 5o" stehende Druckmittel weiter. Auf die gleiche Weise kann ein vom Leitungsabschnitt herkommender Impuls auf den Leitungsatbschnitt 5ö übertragen werden.
  • Mit obigen Ausführungsbeispielen sind die Übertragungsmöglichkeiten nicht erschöpft. Es richten sich diese nach den jeweils gegebenen besonderen Betriebsbedingungen ödes Fahrzeugantriebes, nach der Art der Unterteilung des Fahrzeuges in seine einzelnen Zellen, die Anbringungsmöglichlceit derartiger Kupplungsglieder im Zusammenhang mit der Ausbildung der Zellenbefestigung und des Zellenaufbaues.
  • Insbesondere die Abdichtungen der Flüssigkeits-und Druckleitungen nach dem Ausführungsbeispiel von Abb. 7 und 8 sind gerade für ,die Zusammenfassung aller Leitungs- und Impulsge!berüb-ergänge von besonderem Vorteil, weil dadurch das Auslaufen von Leitungen beim gewollten oder ungewollten Trennen der Zellenabschnitte und die Bildung von kriechender Feuchtigkeit an der Verbindungsstelle mit Sicherheit vermieden wird. Auch die Gestängeanlenk .ung an dem längs geteilten Doppelhebelarm bedeutet eine überraschend einfache Lösung für die mechanische Übertragung.
  • Ist die Verbindung der Zellen keine starre; sondern eine elastische, so können die einzelnen überbrückungen oder die gesamte Kupplungskombination ebenfalls elastisch gelagert werden. Ein solches Ausführungsbeispiel zeigt z. B. Abb. io; die ,gleichzeitig auch eine Verlegung der Kupplungs-komibination in ,die Trennstelle von zwei Rohrrahmenabschnitten zeigt, von denen jeder Abschnitt einer besonderen Bauzelle des Fahrzeuges angehört. So ist z. B. in einem der kohrrahmenabschnitte 53' nach Abb. io ein sämtliche selbstschließende Kupplungen enthaltender Kopf 54 elastisch, z. B. innerhalb eines Gummiringes 55, gelagert. Den Gegenanschluß bildet ein im Rohrrahmenabschnitt 53" eingesetzter Kopf 54", der in diesem Fall starr befestigt sein kann.
  • Wie Abb. i i zeigt; kann man jedoch auch außen an einem Rohrrahmen eine besondere, die Kupplungskombination tragende Brille 56', 56" anordnen. Außerdem läuft bei .diesem Ausführungsbeispiel der zu einer Zelle gehörige Rdhrrahmenabscnnitt 57' konisch zu, und das Konusende 57" sitzt in einem- Endtrichter 57b des zweiten zu einer anderen Zelle gehörenden Rahmenabschnittes 57". Die beiden Rdhrrahm-enabschrnitte sind ,durch eine axiale Zugstange 58 miteinander verspannt: In die Brillen 56' und 56" sind nunmehr die Überbrückun gskupphingen 59' und 59" einzeln oder zu geeigneten Gruppen zusammengefaßt eingesetzt, und zwar können diese ebenfalls wieder in Gummipolstern 6ö' ,und 6o" elastisch gelagert ;sein. Auch die Überbrückungen nach Abb. 7 und 8 können elastisch in .die Flansche 22' bzw. 22" eingesetzt sein.
  • Die für das Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 bis io beschriebene Flanschverbindung kann auch für die Befestigung von Frontzellen dienen. Umgekehrt kann .man eine Heckzelle auch unmittelbar an der Hauptzelle befestigen, wie dies Alb. i bis 3 für eine Frontzelle zeizen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCIIF:. i. Fahrzeug mit einem aus zwei oder mehr Zellen zusammengesetzten einheitlichen Körper, dadurch gehennzeiähnet, daß die aus der einen in die andere Zelle übertretenden Leitungen und irgendeinen Impuls übertragenden Glieder ebenfalls unterteilt und ihre zusamlnengehörigen Enden an b.zw. in der zugehörigen Zelle räumlich derart festgelegt sind, daß sie beim Zusammenbau der Zellen ohne weiteres geordnet einander gegenüberliegen.
  2. 2. Fährzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; sdaß die Leitungsenden und, die Enden der .impulsübertragenden Glieder mit vorzugsweise automatisch wirkenden überl)rükkungskupplungen versehen sind.
  3. 3. Fahrzeug nach den Ansprüchen r und dadurch gekennzeichnet, daß die Trennstellen der vorerwähnten Leitungen und Impulsgeber mit den Verbindungsgliedern für die Fahrzeugzellen vereinigt sind. .I.
  4. Fahrzeug nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, däß d.ie Trennstellen der vorerwähnten Leitungen und Impulsgeber an einem gemeinschaftlichen Rahmen- oder Zellenverbindungsfllansch, an einer Rohrrahmenbrille od. dgl. zusammengefaßt sind.
  5. 5. Fährzeug nach Gien Ansprüchen i bis .a., dadurch gekennzeichnet, :daß die Überbrückungskupplungen elastisch gelagert sind.
  6. 6. Fahrzeug nach den Ansprüchen r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als üb-erbrückungskupplungen für die strömende Medien führenden Leitungen sich gegenseitig beeinflussende Absperrvorrichtungen, wie nach außen sperrende Rückschlagventile, als Sperrschieber wirkende Federhülsen usw., dienen, die sich bei der Herstellung der Kupplungs- bzw. Zellenverbindung öffnen und somit den Durchflußclu-er, chnitt.durch ihren zugehörigen Leitungsabschnitt freigeben.
  7. 7. Fahrzeug nach den Ansprüchen r bis 6, dadurch gekennzeichnet, .daß als Druc,11.zrimpulsgeberüberbrückung die Druckmittelleitungen an der Trennstelle abschließende Membranen vorgesehen sind, die sieh bei der Herstellung der Verbindung aufeinanderlegen und sich gegenseitig beeinflussen. B. Fahrzeug nach den Ansprüchen r bis 7, dadurch gekennzeichnet"daß zur Üherbrückung eines mechanischen, Druck oder Zug Übertragenden Impulsgebers für jede Zelle edn doppelarmiger Schwenkhebel vorgesehen ist und beide Hebel derart angeordnet sind, daß sie sich bei der Herstellung der Überbrückung im wesentlichen innerhalb ihrer Schwenkrichtung gegeneinanderlegen. cg. Fahrzeug nach den Ansprüchen z bis 8, daidurch gekennzeichnet"daß an den Zellen oder SammelkupplungsgIiedern Führungen für eine Winkelausrichtung der miteinander zu verbindenden Teile und Überbrückungsanschlüsse vorgesehen sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE957450C (de) * 1953-11-11 1957-01-31 Daimler Benz Ag Kraftfahrzeug, insbesondere Personenkraftwagen
DE1081488B (de) * 1956-06-01 1960-05-12 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Lagerung des Fuehrerhauses eines Schienenfahrzeuges
DE1262138B (de) * 1960-12-13 1968-02-29 Daimler Benz Ag Stossauffangvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
US7637334B2 (en) 2003-08-08 2009-12-29 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Fuel cell vehicle

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