-
Fahrzeug mit einem aus zwei oder mehr Zellen zusammengesetzten einheitlichen
Körper Die Erfindung bezieht sich .auf ein Fahrzeug mit einem aus zwei oder inqhr
Zellen zusammengesetzten einheitlichen Körper und besteht darin, daß die aus der
einen in die andere Zelle übertretenden Leitungen und die irgendeinen Impuls iil)ertragenden
Glieder ebenfalls unterteilt und ihre zusammengehörigen Enden an bzw. in der zugehörigen
Fahrzeugzelle räumlich derart festgelegt sind, daß sie beim Zusammenbau der Zellen
ohne weiteres geordnet einander gegenüberliegen.
-
Weiterhin sind nach der Erfindung,die Leitungsenden und die Enden
der impulsübertragenden Glieder mit vorzugsweise automatisch wirkenden Kupplungen
versehen und außerdem entweder iniit .den Verbindungsgliedern für die Fahrzeugzellen
vereinigt oder überhaupt in ihrer Gesamtheit an einem gemeinschaftlichen Bauteil
des Fahrzeuges zusammengefaßt.
-
Die Erfindung hat vor allem den Zweck, zu verhindern, daß dann, wenn
die einzelnen Zellen zu einem einheitlichen Fahrzeug zusammengesetzt sind, eine.
ganze Menge geschulter Arbeitskräfte verschiedener Fachgebiete notwendig ist, die
nach eigenem Gutdünken ihre Leitungen, Gestänge und
Kabel verlegen,
und hinterher, bei Reparaturen an diesen oder am Fahrzeug, beim Austausch: von Zellen
usw.; sich fremde Personen nur sehr schwer oder überhaupt nicht mehr auskennen bzw.
ebenfalls wieder Spezialfachleute notwendig sind, welche die .getrennten Leitungen
wieder verbinden.
-
Durch ,die Erfindung wind dieser Übelstand beseitigt. Jedermann kann
sofort, ohne besondere Fachkenntnisse, .den richtigen Anschluß herstellen b@zw.
sind bei selbstschließenden Kupplungen irgendwelche Arbeitskräfte 'hierfür überhaupt
nicht ,mehr notwendig. Das Fahrzeuginnere wird durch die nachträgliche Leitungsverlregung
nicht mehr beschmutzt und die Gefahr des Anbohrens tragfähiger Fahrzeugteile durch
Unberufene ausgeschaltet. Insbesondere wind durch .die Erfindung der Zusammenbau
des Fahrzeuges sowohl von vornherein als auch hinterher beim Ersatz von Fahrzeugzellen,
späteren Reparaturen usw. ganz erheblich vereinfacht und. beschleunigt. Außerdem
können diese Arbeiten auch von ungelernten Arbeitskräften ausgeführt wenden.
-
In der Zeichnung ist dier Erfindungsgedanke insbesondere für ein Kraftfahrzeug
erläutert, dessen Wagenkasten z. B. aus zwei Zellen zusammengesetzt ist: Es zeigen
durchwegs schematisch Abb. i und 2 den Seiten- und Grundriß eines Kraftfahrzeuges
mit einem windschlüpfigen geschlassenen Wagenkasten, der aus einer Haupt-und! Bugzelle
zusammengesetzt ist, Abb. 3 das Fährzeug nach Abb. i und 2 mit abgenommener Bugzelle
in Vorderansicht, Abb.'4 und 5 den Seiten- und Grun@driß eines Kraftfahrzeuges mit
:einem windschlüpfigen geschlossenen Wäg;enkasten, der aus einer Haupt-und Heckelle
zusammengesetzt ist, Abb. 6 (das Fährzeug nach Ab!b. 5 mit aabgenommener Heckzelle
in Rückansicht, Abtb,7 einen Schnitt durch eine die Wagenkästenzellen zusammenhaltende
Flänschverbindung, längs -einer durch die Schraublödher derselben gehenden .Kreislinie,
in abgewickelter Darstellung der in einiger Entfernung einander gegenüberliegenden
:Flansche, Abb. 8 ,die gleiche Darstellung wie in Abb. 7 mit aneinanderliegenden
Flanschen, Abb. g das in Abb. 7 und 8 dargestellte Ausführungsbeispiel einer längs
geteilten Vorrichtung für eine mechanische Übertragung in schaubild@ licher Einzeldarstellung,
Abb. ro eine innerhalb und Abb: i i eine außenhalb eines die Zellen miteinarider
verbindenden Rohrrahmens angeordnete elastische Durchführung für die von der einen
Zelle in die andere übertretenden Leitungen und Impulsgelber: Wie Abb. i bis 3 zeigen,
ist der Wagenkasten des Fahrzeuges aus einer Hauptzelle i und einer Bugzelle 2 zusammengesetzt.
Im vorderen Abschnitt der Hauptzelle.ist idie Lenkung 3, in deren Mitte der Fahrgastraum
und in ihrem Heck der Brennstoffbehälter 4 z. B. unter einem Gepäckraum untergebracht,
während der Motor 5 mit einem Wechselgetriebe 6 und Ausgleichgetriebe 7 für einen
Vorderradantrieb in der Bugzelle untergebracht sind.
-
Die Bugzelle 2 isst mit der Hauptzelle i z. B. an vier Stellen 8,
9, 1o und i i -starr verbunden (Abb. 3), und zwar liegen beide Zellen z und 2 mit
ihren Abschlußwänden dicht aneinander. Die Verbindung der beiden Zellen kann durch
eine einfache Verschraubung ihrer A!bischlußwände oder zwecks Durchführung von Leitungen
an den Verbindungsstellen mittels Hohl- oder Rohrflansche erfolgen.
-
In Abb. i und 2 ist der Übersichtlichkeit wegen nur die vom 4 zum
Motor 5 führende Brennstoffleitung 12 gestrichelt angedeutet, mit Odem in der Nähe
des Fahrzeugführersitzes angeordneten Brennstoffabsperrhahn 13. Die Leitung z2 ist
gemäß der Erfindung z. B. an die Verbindungsstelle 1o der (beiden Zellen i und 2
geführt und dort an sich .unterbrochen. Die beiden in ;den Zellen i und 2 vorgesehenen
einzelnen Leifiungsabsdhnitte sind erst durch (den Zusammenbau der beiden Zellen
i und 2 zu einer gemeinschaftlichen, durchgehenden Leitung miteinander verbunden
worden, z. B. wie dies später ausführlicher geschildert wind.
-
Abgesehen von der erwähnten Brennstoffleitung 12, sind an einem solchen
Fahrzeug jedoch noch weitere Leitungen vorhanden, z. B. eine Druckluft-oder Ölleitung
-für ,die an den Vorder- und Hinterrädern vorgesehenen Bremsen, für Kupplungen,
Getriebe, elektrische Leitungen für die Front- und Heckbeleuchtung, Scheibenwischer,
Stopplicht,Ausweichzeichen usw. Außerdem ist gewöhnlich ein zum Vergaser führendes
Gestänge vorhanden, oder es sind Wellen für eine Drehmomentiilbertraigüng, z. B.
Tachometerwellen usw. vorgesehen. Alle diese Leitungen und Impulswbertragun:gsglieder
sind nach der Erfindung ebenfalls unterteilt, und deren zusammengehörige Enden :sind
an oder innerhalb ihrer zugehörigen Zellen derart verankert, daß beim Zusammensetzen
der Zellen sich durchgehende geschlossene Leitungen. und Glieder ergeben, die genau
so einwandfrei und einfach bedient ,werden können wie die bisher vorliegenden durchgehenden
Impulsgeber.
-
So ist bereits erwähnt, daß man z. B. durch die Befestigungsstelle
1o uaeh Abb. 3 der Zellen i und 2 eine Brennstoffleitung od: dgi.durchführen kann.
Durch die Befestigungsstelle i i können eine oder mehrere elektrische Leitungen
hindurchgeführt werden. Ebenso können die Befestigungsstellen 8 und 9,der beiden
Zellen für die Däirchführung einer Leitung oder irgendeines Impulsgebers herangezogen
werden. Doch äst die Leitungsführung und Verlegung der Impulsgeber nicht an die
Zellenb.efestigungsstellen gebunden. Es können derartige Durchführungen auch an
irgendeiner beliebigen anderen Stelle der Zellenabschluß@wanid vorgenommen werden.
So kann die Stelle 14 z. B. für eine pneumatische und die Stelle 15 für eine
.mechanische Impulsübertragung .dienen üsw. . Ist keine Zellenabsch -lußwand z.
B: an einer Zelle vorhanden, so können an der Zellenaußenwand, an einem Zellentr
agwerk
oder an einem Rahmenabschnitt besondere Haltearmaturen vorgesehen sein.
-
So zeigen z: B. Abb. 4 bis 6 eine Anordnung, bei der das Fahrzeug
aus einer Hauptzelle 16 und, einer Heckzelle 17 besteht, von denen die Hauptzelle
z. B. einen mittleren Rohrrahmenabschmitt 18 und die Heckzelle 17 ein aus Wechselgetriebe
i9, Ausgleichgetriebe 2o und Heckmotor 21 bestehendes Antriebsaggregat enthält.
Dieses ist mit dem Rohrrahmen durch Flansche 22 miteinander verbunden, und die Flanschverbindung
stellt gleichzeitig auch die Zellenverbindung dar. Beide Zellen liegen in vorliegendem
Fall mit einigem Abstand hintereinander, um durch den vorhandenen Spalt 23 einen
aerodynamischen Druckausgleich auf beiden Fahrzeugseiten zu schaffen oder den Übergang
von Schall und Wärme vom Maschinenraum auf den Nutzraum zu verhindern. In der Flanschverbindung
22 liegen die Unterbrechungen sämtlicher von .der einen in -die .andere Zelle übertretenden
Leitungen und Impulege:ber, wie dies z. B. in einem größeren Maßstab durch Abh.
7 und. 8 dargestellt ist.
-
In diesen Abbildungen sind :die beiden miteinander zu verbindenden
Flansche mit 22' und 22' bezeichnet. Der Flansch 22' gehört z. B. zum Rohrrahmen
18 in der Hauptzelle 16 und der Flansch 22' zum Antrieb,sa,ggregatgehäuse i9 in
der Heckzelle 17 am Fahrzeug nach Abb. 4 bis 6. Die beiden Flansche sind durch Schrauben
24 miteinander verbunden (Abb. 7 und 8) und zu diesem Zweck mit einer Anzahl von
Schraublöchern 25 bis 29 versehen. Zwischen diesen normalerweise gleichmäßig über
den Umfang verteilten Schraublöchern sind die Übergangsanschlüsse für die die Zellenverbindungsstelle
durchsetzenden Leitungen und Enpulsgeber angeordnet.
-
In Abb. 4 und 5 ist der Übersichtlichkeit wegen nur eine pneumatische
oder hydraulische Imp:ulsgebeleitung 5o z. B. für eine Kupplung gestrichelt angedeutet.
Die Leitung 5o führt nach .den erwähnten Abbildungen z. B. von einem in der Nähe
des Steuersäulenfußes angeordneten Fußhebel 31 durch die Zellenfl,anschverbindung
22: hindurch nach dem Getriebegehäuse i9.
-
Gemäß der Erfindung ist die Leitung 5o an der Flanschverbindung 22
bzw. an der Verbindungsstelle der beiden Zellen 16 =und 17 unterbrochen, und zwar
entspricht dem Leitungsabschnitt in der Hauptzelle 16 die Leitung 5a' in Abb. 7
und 8 und dem Leitungsabschnitt in der Heckzelle 17 die Leitung5o".BeideDruckmittel
führendenLeitungsab,schnitte 5Q und 5o" endigen in je eine in den Flanschen liegende
Druckkammer 51', 51", und beide Druckkamnmern sind durch je e4ne in der Fl.ansche#bene
liegende Biegehaut 52', 52" abgeschlossen.
-
Außerdem liegt an der Fl,anschverbindung 22', 22" eine elektrische
Leitung 3ö , 30", z. B. für einen elektrischen Gangwähler, eine elektrische Getriebeschaltvorrichtung
od.,dgl.
-
Der Leitungsabschnitt 30' endigt in einen elektrisch-isoliert in den
Flansch 22' eingesetzten Federstecker 32 und der Leitungsabschnitt 30" in einer
Büchse 33, die elektrisch-isoliert im Flansch a 2" angeordnet ist. In der durch
die Schraublöcher bestimmten Winkelstellung der beiden Flansche liegen Stecker 32
und Steckbüchse 33 einander gerade gegenüber.
-
Neben dieser Steckver'bind;ung 32, 33 für die elektrische Leitung
befindet sich in den Flanschen die Durchführung für eine Schlauch- oder Rohr-' leitung
34 , 34 " für den Durchfluß von Flüssigkeiten oder Gasen, z. B. für Brennstoffe,
Kühlwasser, Heizmittel usw.
-
Nach Ab:b. 7 und 8 endigt der Leitungsabschnitt 34 in ein vor einer
Kegelbohrung 35 fie'gendes Abschlußventil 36, das z. B. aus einer federbelasteten
Kugel bestehen kann. Diesem Ventil-abschluß gegenüber endigt die Leitung 34" im
Flansch 2a" in einer Schiebehülse 37 mit einem Dorn 38 in einem kegeligen Kopf 39,
die wie die Ventilkugel 36 gleichfalls unter der Wirkung einer Feder steht.
-
Weiterhin dst neben der elektrischen Leitungs-.durchführun,g 3-2,
33 eine baulich unterteilte Vorrichtung für eine mechanische Impulsübertragung vorgesehen,
z. B. für .die Regelung einer Einspritzpumpe oder zum Regeln von Drosselklappen
für irgendwelche Zwecke, wie solche in Vergasern, Ansauge- und Auspuffrohren, Heizungs-
und Lüftungsanlagen usw. vorgesehen sind. Für diese Übertragungsvorrichtung ist
in jedem Flansch je eine Ausnehmung 39', 39" vorgesehen, und in jeder Ausnehmung
ist ein doppelarmiger Hebel 40', 40" angeordnet, wie zin schaubildlicher Darstellung
Abb. 9 zeigt. Jeder Hebel schwingt um je einen Zapfen 41', . 41", und beide Hebel
4o', 4ö' sind erstens derart gekrümmt und zweitens (derart versetzt in ihrer zugehörigen
Ausnehmung gelagert, ,daß bei einer Verbindung der beiden Flansche 22' und. 22"
die beiden Hebel nebeneinander und ihre Drehzapfen in eine Flucht zu liegen kommen,
während die Hebel selbst sich mit ihren einander zugekehrten Kanten berühren (Abb.
9). An jedem Hebelende ist ein Kabel 42, 43, 44 und 45, ein Ketten- oder Seilzug
oder evtl. auch ein Gestänge befestigt b@z,w, angelenkt. Bei der Anordnung eines
Gestänges genü t es, .an jedem Hebel nur eine Stange anzulenken, und zwar auf verschiedenen
Seiten von ,deren Dreiachse.
-
Neben dieser Hebelanordnung ist an den beiden Flanschendie Durchführung
einer ein Drehmoment übertragenden Welle, z. B. für einen Tachometerantrieb, einen
Ventilatorflügel od. dgl., vorgesehen. Zu diesem Zweck sind die beiden Wellenstummel
46' und 46" in Wälzlagern 47', 47" innerhalb der Flansche 22', 22" gelagert und
mit einem Steckanschluß versehen, indem z. B. das Wellenende 46" mit einem Profildorn
48 und das Wellenende 46' mit einer für den Dorn 48 passenden Vertiefung 49 versehen
ist.
-
Die Wirkungsweise der Anordnung nach Abb. 7 ,und 8 ergibt sieh aus,der
Zeichnung ohne weiteres Sobald .die in Abb. 7 noch getrennt gezeichneten Flansche
22 und 22' bei ihrer Verbindung bzw. bei der Verbindung,der Fahrzeugzellen aufeinanderzuliegen
kommen, wie Abb. 8 zeigt, schließen sich
sämtliche Anschlüsse selbsttätig
und betriebsfertig. So dringt z. B. die Schiebehülse 39 unter Anspannung
ihrer Feder in die Kegelbohrung 35 ein, und -deren Dorn 38 stößt das Kägelventil
36 auf, sobald .die Kegelverbindung 35, 39 flüs.sigkeits- oder gasdicht schließt.
Das in der Leitung 34' befindliche Medium kann ,nunmehr an den Haltestegen des Dornes
38 vorbei- und in die Leitung 34" über-:strömen. Falls es notwendig ist, kann auch
die Schiebehülse 37 als Absch,lußglied ausgebildet werden, z. B. in der Weise, daß
man das der Leitung 34" zugekehrte Stirnende der Hülse ver-.schließt und in der
Hülsenwand geeignete Durchtrittsöffnungen vorsieht, die beim Zurückschieben der
Hülse 37 durch deren Führung freigelegt werden.
-
Das Schließen der elektrischen Leitungen 3o', 30" erfolgt einfach
durch Eindringen des Steckers 32 ins die Steckbüchse 33.
-
Dde Kupplung der mechanischen Übertragungsvorrichtung erfölgt in der
Weise, @daß sich die beiden Hebel 4o' und, 40" so weit nebeneinanderschieben, @däß
ihre zugehörigen Drehzapfen 41' und 41" fluchtgleich liegen; wie Abb.9 zeigt. Daibei
,berühren sieh die einander zugekehrten Kanten ihrer Hebelarme etwa in den Mitten
der Hebelarmlängen auf beiden Seiten ihrer gemeinschaftlichen Drehachse. Zieht man
am Kabel 44; so wird der Hebel 4o*' im Uhrzeigersinn geschwenkt, und infolge der
erwähnten Hebelberührun .g erfolgt ,gleichzeitig eine zwangsläufige Bewegung des
Hebels 40" im Uhrzeigersinn. Ein Ziehen am Kabel 44 hat eine Schwenkung beider Hebel
entgegen dem Uhrzeigersinn zur Folge.
-
Die Verbindung der Wellenabschnitte 46' und 46" erfolgt dadurch, daß
der -Profildorn 48 am: Ende der Welle q.6" in die passende Vertiefung 49 am Ende
der Welle 46' eintritt.
-
Für die kraftschlüssige Verbindung der beiden. Druckmittelleitungsabschnitte
50' und 5o" genügt es, daß sich die beiden biegsamen A'bschlußplatten 52' und 52"
dicht aufeinanderlegen. Tritt z. B. in der Leitung 50' ein Über- oder Unterdruck,
auf, so biegt sich die Abschlußhaut 52' entweder nach außen oder innen durch, und
die von ihr beeinflußte Gegenhaut 52" gibt ,den Impuls auf das in der Leitung 5o"
stehende Druckmittel weiter. Auf die gleiche Weise kann ein vom Leitungsabschnitt
herkommender Impuls auf den Leitungsatbschnitt 5ö übertragen werden.
-
Mit obigen Ausführungsbeispielen sind die Übertragungsmöglichkeiten
nicht erschöpft. Es richten sich diese nach den jeweils gegebenen besonderen Betriebsbedingungen
ödes Fahrzeugantriebes, nach der Art der Unterteilung des Fahrzeuges in seine einzelnen
Zellen, die Anbringungsmöglichlceit derartiger Kupplungsglieder im Zusammenhang
mit der Ausbildung der Zellenbefestigung und des Zellenaufbaues.
-
Insbesondere die Abdichtungen der Flüssigkeits-und Druckleitungen
nach dem Ausführungsbeispiel von Abb. 7 und 8 sind gerade für ,die Zusammenfassung
aller Leitungs- und Impulsge!berüb-ergänge von besonderem Vorteil, weil dadurch
das Auslaufen von Leitungen beim gewollten oder ungewollten Trennen der Zellenabschnitte
und die Bildung von kriechender Feuchtigkeit an der Verbindungsstelle mit Sicherheit
vermieden wird. Auch die Gestängeanlenk .ung an dem längs geteilten Doppelhebelarm
bedeutet eine überraschend einfache Lösung für die mechanische Übertragung.
-
Ist die Verbindung der Zellen keine starre; sondern eine elastische,
so können die einzelnen überbrückungen oder die gesamte Kupplungskombination ebenfalls
elastisch gelagert werden. Ein solches Ausführungsbeispiel zeigt z. B. Abb. io;
die ,gleichzeitig auch eine Verlegung der Kupplungs-komibination in ,die Trennstelle
von zwei Rohrrahmenabschnitten zeigt, von denen jeder Abschnitt einer besonderen
Bauzelle des Fahrzeuges angehört. So ist z. B. in einem der kohrrahmenabschnitte
53' nach Abb. io ein sämtliche selbstschließende Kupplungen enthaltender Kopf 54
elastisch, z. B. innerhalb eines Gummiringes 55, gelagert. Den Gegenanschluß bildet
ein im Rohrrahmenabschnitt 53" eingesetzter Kopf 54", der in diesem Fall starr befestigt
sein kann.
-
Wie Abb. i i zeigt; kann man jedoch auch außen an einem Rohrrahmen
eine besondere, die Kupplungskombination tragende Brille 56', 56" anordnen. Außerdem
läuft bei .diesem Ausführungsbeispiel der zu einer Zelle gehörige Rdhrrahmenabscnnitt
57' konisch zu, und das Konusende 57" sitzt in einem- Endtrichter 57b des
zweiten zu einer anderen Zelle gehörenden Rahmenabschnittes 57". Die beiden Rdhrrahm-enabschrnitte
sind ,durch eine axiale Zugstange 58 miteinander verspannt: In die Brillen 56' und
56" sind nunmehr die Überbrückun gskupphingen 59' und 59" einzeln oder zu
geeigneten Gruppen zusammengefaßt eingesetzt, und zwar können diese ebenfalls wieder
in Gummipolstern 6ö' ,und 6o" elastisch gelagert ;sein. Auch die Überbrückungen
nach Abb. 7 und 8 können elastisch in .die Flansche 22' bzw. 22" eingesetzt sein.
-
Die für das Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 bis io beschriebene Flanschverbindung
kann auch für die Befestigung von Frontzellen dienen. Umgekehrt kann .man eine Heckzelle
auch unmittelbar an der Hauptzelle befestigen, wie dies Alb. i bis 3 für eine Frontzelle
zeizen.