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DE871907C - Anordnung zur Wiedergabe von aus fortlaufend abgetasteten Punkten zusammengesetzten Bildern, insbesondere fuer das Fernsehen - Google Patents

Anordnung zur Wiedergabe von aus fortlaufend abgetasteten Punkten zusammengesetzten Bildern, insbesondere fuer das Fernsehen

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Publication number
DE871907C
DE871907C DEF954A DEF0000954A DE871907C DE 871907 C DE871907 C DE 871907C DE F954 A DEF954 A DE F954A DE F0000954 A DEF0000954 A DE F0000954A DE 871907 C DE871907 C DE 871907C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
decomposition
arrangement
frequency band
television
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF954A
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Georges Marie De France
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE871907C publication Critical patent/DE871907C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N11/00Colour television systems
    • H04N11/06Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined
    • H04N11/18Transmission systems characterised by the manner in which the individual colour picture signal components are combined using simultaneous and sequential signals, e.g. SECAM-system
    • HELECTRICITY
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    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N11/00Colour television systems
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    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/30Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical otherwise than with constant velocity or otherwise than in pattern formed by unidirectional, straight, substantially horizontal or vertical lines
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    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/30Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical otherwise than with constant velocity or otherwise than in pattern formed by unidirectional, straight, substantially horizontal or vertical lines
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    • H04N3/36Scanning of motion picture films, e.g. for telecine
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Description

F 95
Die Erfindung bezieht sich auf Mittel zur Wiedergabe von aus fortlaufend abgetasteten Punkten zusammengesetzten Bildern undbetrifft insbesondere Zuschauern vorzuführende Fernseh- und Fernkinobilder.
Sie bezweckt insbesondere, diese Mittel so auszubilden, daß sie besser als bisher den verschiedenen Anforderungen der Praxis entsprechen.
Sie bezweckt also hauptsächlich, den Zuschauern die durch Filmabtastung übertragenen oder ferngesehenen Szenen so sichtbar zu machen, daß der Eindruck einer kontinuierlichen Bildfolge entsteht; erreicht wird dies dadurch, daß gleichzeitig oder nacheinander scharfe und unscharfe Elementarbilder oder auch scharfe Teile und; unscharfe Teile derselben Elementarbilder miteinander gemischt werden, indem man beständig gemäß einer vorausbestimmten Gesetzmäßigkeit die Anordnung oder Verteilung der scharfen Bildteile oder Bilder und der unscharfen Bildteile oder Bilder so verändert, daß jeder Teil der gefilmten oder durch Fernsehen übertragenen Szene periodisch mit einer in der Nähe der verwendeten Höchstschärfe liegenden Schärfe übertragen wird.
Die Erfindung umfaßt in ihrer weiteren Ausbildung außer dieser Hauptanordnung gewisse andere Maßnahmen, welche vorzugsweise gleichzeitig getroffen werden und von denen weiter unten ausführlicher die Rede sein wird.
Das Verständnis der Erfindung wird jedenfalls durch die nachstehende ergänzende Beschreibung sowie durch die Zeichnungen erleichtert werden,
wobei die Beschreibung und die Zeichnungen wohlverstanden nur Ausführungsbeispiele betreffen.
Fig. ι bis 4 dieser Zeichnungen sind Schaubilder,
welche Geschwindigkeiten eines Zerlegerpunkts beim "Fernsehen darstellen; auf Fig. ι ist die Zerlegergeschwindigkeit konstant gehalten; auf Fig. 2 wird sie stoßweise verändert; auf Fig. 3 und 4 wird sie allmählich verändert, um erfindungsgemäß Veränderungen der Feinheit der Zerlegung zu erhalten;
Fig. 5 zeigt punktweise schematische Raster, welche bei Ausführung einer Bildzerlegung mit einer nach dem Gesetz der Fig. 4 veränderlichen Geschwindigkeit erhalten werden; Fig. 6 ist ein Schaubild, welches die Spannung in der lotrechten Ablenkspule einer Röhre zeigt, in welcher die Bildzerlegung mit einer gemäß dem Gesetz der Fig. 4 veränderlichen Geschwindigkeit vorgenommen wird;
FJg- j 5is g sind Schaubilder einer erfindungsgemäßen Anordnung, welche "gestattet, beim Fernsehen das Raster für einen Zuschauer zum Verschwinden zu bringen;
Fig. 10 zeigt schematisch eine Fernsehsendung, die erfindungsgemäß zur Verkleinerung des ausgesandten Bandes auf zwei getrennten Wegen übertragen wird;
Fig. 11 zeigt ein Veränderungsgesetz für die Frequenzen, welches erfindungsgemäß für den örtlichen Schwingungserzeuger eines Fernsehempfängers hergestellt werden muß, um nur einen beschränkten Teil des ausgesandten Bandes durchzulassen;
Fig. 12 ist das Schaubild einer veränderlichen waagerechten Zerlegungsgeschwindigkeit, welche gestattet, beim Fernsehen erfindungsgemäß ein Abwechseln von mehr oder weniger scharfen Punkten herzustellen, welches beim'Sehen den Eindruck der Schärfe ergibt;
Fig. 13 ist ein Gesamtschaubild der Zerlegungsgeschwindigkeiten für ein Bild gemäß der gleichen Anordnung;
Fig. 14 ist ein erfindungsgemäßes Schema einer Fernsehübertragung in natürlichen Farben auf getrennten Wegen, von denen gewisse Wege beschränkte Bänder benutzen können.
Bekanntlich benutzen die Fachleute des Kinos und des Fernsehens auf vielfache Weise die Erscheinung der Netzhautnachwirkung, insbesondere um dem Zuschauer den Eindruck der Bewegung und der ξ Kontinuität unter Benutzung einer Folge von Bildern oder Bildabschnitten, die an sich statisch, sind, zu vermitteln. Von den bemerkenswertesten Verwendungen dieser Erscheinung kann man die Verwendung bei der Kinotechnik anführen, bei welcher die Projektion bei jedem elementaren Bildausschnitt des Films unterbrochen wird, sowie die des. Fernsehens, bei welcher die Bildzerlegung mit Zeilensprung erfolgt.
Es ist ferner bekannt, daß die Erscheinung der Netzhautnachwirkung unter gewissen Bedingungen das Auge.den Mittelwert von aufeinanderfolgenden. Eindrücken wahrnehmen läßt, selbst wenn diese Eindrücke Unterschiede untereinander aufweisen. Man benutzt diese Tatsache bereits insbesondere bei gewissen Anordnungen zum farbigen Fernsehen, bei welchen man für eine der Farbkomponenten scharfe Bilder und für die anderen Komponenten unscharfe Bilder, welche den vorhergehenden überlagert werden, überträgt. Bei diesem letzteren System wird jedoch eine der Farben beständig zuungunsten der anderen Farben begünstigt, was Nachteile mit sich bringen kann.
Der Erfinder hat Versuche vorgenommen, um festzustellen, in welchem Maße die Erscheinung der Netzhautnachwirkung gestattet, gleichzeitig oder nacheinander auf einen Schirm scharfe Elementarbilder und unscharfe Elementarbilder so zu projizieren, daß das resultierende Bild mit der gewünschten Schärfe gesehen wird; wohlverstanden 80 < bedeutet die Benutzung von als unscharf bezeichneten Elementarbildern dem Geiste des vorliegenden Patents nach durchaus keine systematische Verringerung der Güte des gesehenen resultierenden Bildes; hierbei können die unscharfen Elementarbilder hinsichtlich ihrer Zahl und ihrer besonderen Kennzeichen nahezu unbeschränkt variiert werden. Die so ausgeführten Versuche haben insbesondere gezeigt, daß es auf dem Schwarz-Weiß-Gebiet bei der Projizierung der Bilder, d.h. der Elementarbilder, mit einer Frequenz von 50 in der Sekunde bei abwechselnder Projizierung eines unscharfen und eines scharfen Bildes möglich ist, die Schärfe der unscharfen Bilder sehr erheblich zu verringern, ohne daß das Aussehen des resultierenden Bildes sich merklich ändert. Die gleichen Versuche haben ferner gezeigt, daß es bei einer Frequenz von 50 Bildern pro Sekunde unter gewissen Bedingungen genügt, wenn nur jedes vierte Bild scharf ist, um eine genügende Schärfe des resultierenden Bildes beizubehalten. Ähnliche Ergebnisse wurden von dem Erfinder auch auf dem Gebiet des Farbfernsehens erhalten. Es erwies sich ferner als möglich, mit einer sehr interessanten Betriebsart Mischungen oder Nebeneinanderstellungen im Räume von scharfen und unscharfen Bildteilen vorzunehmen, und zwar stets unter Beibehaltung der genügenden Schärfe des resultierenden Bildes, wenigstens unter Zuhilfenahme einer zeitlichen Veränderung der Lage der scharfen und der unscharfen Teile.
Erfindüngsgemäß macht man also Zuschauern durch Abtastung von Filmen oder durch Fernsehen übertragene Szenen sichtbar, indem man gleichzeitig oder nacheinander scharfe und unscharfe Elementarbilder oder auch scharfe und unscharfe Teile derselben Elementarbilder miteinander mischt, und die Anordnung oder Verteilung der scharfen Bildteile oder Bilder und der unscharfen Bildteile oder Bilder wird beständig gemäß einer vorausbestimmten Gesetzmäßigkeit so verändert, daß jeder Teil der Bildfläche, also der durch Filmabtastung oder durch Fernsehen übertragenen Szene, periodisch mit einer in der Nähe der verwendeten Höchstschärfe liegenden Eigenschärfe übertragen wird.
Die Erfindung kann zahlreiche .Anwendungen finden. Nachstehend sollen einige derselben an-
gegeben werden, und zwar an erster Stelle auf dem Gebiet des Fernsehens und der Projizierung fernübertragener Filme (Fernkino).
Gemäß einer ersten Anwendungsform der Eründung sendet man beim Fernsehen eine Folge von Elementarbildern veränderlicher Schärfe, indem man die Zerlegung dieser schwarzen oder farbigen Bilder mit einer Geschwindigkeit vornimmt, die stetig und periodisch in lotrechter wie in waagerechter Richtung veränderlich ist. Man kann so, wie weiter unten gezeigt werden wird, eine sehr erhebliche Ersparnis an der Breite des ausgesandten Frequenzspektrums unter Beibehaltung der Feinheit des sonst mit konstanter Geschwindigkeit zerlegten Bildes oder einen Gewinn an Feinheit unter Beibehaltung des wiederum der Bildzerlegung mit konstanter Geschwindigkeit entsprechenden Spektrums erhalten.
Es scheint vorteilhaft zu sein, die Zahl der zerlegten Zeilen konstant zu halten, d.h. in jedem Augenblick ein festes Verhältnis zwischen der waagerechten Zerlegungsgeschwindigkeit und der lotrechten Zerlegungsgeschwindigkeit aufrechtzuerhalten.
Auf Fig. ι bis 4 sind Schaubilder wiedergegeben, welche für verschiedene Fälle die waagerechte Zerlegungsgeschwindigkeit Vh und die lotrechte Zerlegungsgeschwindigkeit Vv in Abhängigkeit von der Zeit t darstellen. Das Schaubild der Fig. 1 entspricht den üblichen Zerlegungsmethoden mit konstanter Geschwindigkeit. Das Schaubild der Fig. 2 gilt für den Fall der Benutzung von zwei bestimmten Zerlegungsgeschwindigkeiten, die zur Abtastung ganzer Bilder oder von Bildbruchteilen stufenweise mit sozusagen plötzlichen Veränderungen verwendet werden. Das Schaubild der Fig. 3 betrifft den vorteilhafter erscheinenden Fall, daß allmähliche Veränderungen der Zerlegungsgeschwindigkeiten vorgenommen werden. Für diesen letzteren Fall, wie für den der Fig. 4, gibt die Teilung der Abszissenachs.e die Zahl der zerlegten Bilder i,-m an.
Fig. 4 zeigt einen besonders interessanten Fall dieser letzteren Vorrichtung. Die Ordinatenachse dieser Figur ist in FiOT-Werte geteilt, welche das Maß der lotrechten Zerlegungsgeschwindigkeit eines mit konstanter Geschwindigkeit bewegten Lichtflecks angegeben, die gleich der veränderlichen Geschwindigkeit des betrachteten Lichtflecks in dem gegebenen Augenblick ist; es sind aber nur die waagerechten Zerlegungsgeschwindigkeiten Vh dargestellt, denen wohlverstanden die lotrechten Zerlegungsgeschwindigkeiten proportional sind.
In dem betrachteten.Fall läßt man die waagerechte Zerlegungsgeschwindigkeit von 40 auf 160 Bilder je Sekunde während der . Zerlegung der drei ersten Elementarbilder zunehmen, um dann diese Geschwindigkeit von 160 auf 40 während der Zerlegung der drei folgenden Bilder abnehmen zu lassen. Man sieht somit, daß die mittlere Zerlegungsgeschwindigkeit in diesem Fall 100 Bilder in der Sekunde beträgt.
Die Schärfe der drei ersten übertragenen Bilder nimmt so allmählich ab, wie schematisch bei a, b und c in Fig. 5 dargestellt. Hierauf nimmt die Schärfe während der drei folgenden Bilder zu, wie bei d, e und f auf der gleichen Figur dargestellt. In dieser Figur sind nur acht Zerlegungszeilen für jedes Bild dargestellt, wobei schematisch und angenähert für jede Zeile die entsprechende Zahl von Punkten angegeben ist, welche voneinander getrennt sein können, d. h. die Bildschärfe bestimmen. Man sieht, daß bei diesem Beispiel in jeder Gruppe von sechs Bildern die schärfsten Bilder das erste und das sechste sind. Das resultierende Bild zeigt jedoch bei der Betrachtung eine Schärfe, die sehr nahe bei der dieser beiden Elementarbilder liegt, d. h. auch sehr nahe bei der Schärfe eines Bildes, welches mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von 50 Bildern in der Sekunde zerlegt würde, wodurch man die vorstehend angeführten Ergebnisse hinsichtlich des beträchtlichen bei den Kenngrößen der Sendung erzielten Gewinns erhält.
Zur Verwirklichung derartiger Zerlegungen mit veränderlicher Geschwindigkeit genügt es, an die Ablenkspulen geeignete Spannungen anzulegen. Beispielshalber ist in Fig. 6 das Schaubild der Veränderungen der in dem obigen Fall im Verlauf von sechs Bildern an die lotrechte Ablenkspule anzulegenden Spannung in Abhängigkeit von der Zeit t dargestellt, welche in Bruchteilen von Sekunden in einem unregelmäßigen Maßstab auf der Abszissenachse aufgetragen ist.
Gemäß einer zweiten Anwendungsform der Erfindung verwendet. man mit scharfen Bildern abwechselnde unscharfe Bilder zur Unterdrückung des Rasters in Fernsehsystemen, in welchen dieses beim Empfang erscheint. Bekanntlich ist dies im allgemeinen bei Sendungen der Fall, welche mit einer Zerlegung von weniger als 600 Zeilen arbeiten.
Für diese Unterdrückung des Rasters kann man folgendermaßen vorgehen: Zu einem ersten Zeit- *°o punkt überträgt man auf eine beliebige bereits bekannte Weise ein Bild, welches die übliche Schärfe hat. Zu einem zweiten Zeitpunkt überträgt man ein unscharfes Bild, welches durch eine solche Verbreiterung des Lichtflecks erhalten, wurde, daß zwischen aufeinanderfolgenden Zeilen der Zerlegung kein dunkler Zwischenraum mehr bleibt. Man erzielt diese Veränderung der Abmessungen des Lichtnecks durch Veränderung der Spannung einer der Anoden der Bildzerlegerröhre. Dieses unscharfe Bild kann no übrigens während einer Zeit zerlegt werden, die gleich der Zerlegungszeit des scharfen Bildes ist, oder während eines Bruchteils dieser Zeit, z. B. der Hälfte.
In Fig. 7a und 7b ist eine Ecke des üblichen Elementarbildes während der Zerlegung der Zeilen 1 gerader Ordnungszahl und hierauf der Zeilen 1' ungerader Ordnungszahl dargestellt.
In Fig. 8 a und 8 b ist dieselbe Ecke des Elementarbildes während der Zerlegung mittels eines verbreiterten Lichtflecks dargestellt. Die beiden Halbraster 8a und 8& führen bei ihrer Übereinanderlagerung zu einem Zusammenfließen der zerlegten Flächen. Der Empfang der Halbbilder γα, 7b> 8a, Sb auf einem Schirm ergibt bei der Betrachtung ein resultierendes Bild, dessen Schärfe in der
Nähe der Eigenschärfe des Bildes 7a-7& liegt, bei welchem jedoch die die zerlegten Zeilen trennenden dunklen Linien unterdrückt sind.
Gemäß einer Abwandlung der vorliegenden Anwendungsform kann man den Lichtfleck des unscharfen Bildes noch mehr verbreitern, so daß er die Breite von zwei Zeilen der üblichen Zerlegung Und des Zwischenraums zwischen diesen beiden Zeilen hat. In Fig. 9 sind die mit Hilfe eines solchen Lichtflecks erhaltenen Eigenzeilen 1" -.dargestellt, welcher übrigens die Bestreichung in einer Zeit vornimmt, die halb so groß wie die zur Zerlegung mit Zeilensprung des Bildes 7a~7b nötige Zeit ist.
Gemäß einer dritten Anwendungsform der Erfindung empfängt man nacheinander in einem Fernsehempfänger nur Bildteile, welche einem Bruchteil des Spektrums entsprechen, welches die Gesamtheit des Bildes bei einer üblichen Sendung aufweist oder aufweisen würde. Man nimmt so beim Empfang eine Art Verflechtung unscharfer Elementarbilder vor, die nicht mehr, wie üblich, entweder aus Zeilen gerader Ordnung oder aus Zeilen ungerader Ordnung zusammengesetzt werdenr sondet η verschiedenen Amplitudenbereichen der der Trägerwelle durch die abgetasteten Punkte aufgedrückten Modulation entsprechen; der Inhalt der Elementarbilder wird also durch das Maß dieser Amplitude und letzten Endes durch die Helligkeit dieser Punkte bestimmt. "
Diese Anwendungsform kann mehrere Abwandlungen aufweisen.
Bei einer ersten Abwandlung nimmt man bei der Sendung eine Zerteilung des das Bild bildenden Frequenzspektrums vor, z.B. eine Zerteilung in zwei Zweige, von denen der eine >die niedrigen Frequenzen dieses Spektrums und der andere die hohen Frequenzen überträgt. In Fig. 10 ist schematisch ein solcher Zerlegungsvorgang dargestellt. In dieser Figur speist die Zerlegervorrichtung ι den Bildfrequenzverstärker 2, dessen Ausgang mit einem Umsehalter 3 verbunden ist, der hier in der Form eines Drehumschalters dargestellt ist. Dieser verbindet den Verstärker 2 zunächst mit einem Tiefpaß 4 während einer der Dauer der Zerlegung eines Bildes und hierauf mit einem Hochpaß 5 während der gleichen Zeit.
Beim Empfang wird das gesamte Ausgangsbild
dadurch wiederhergestellt, daß die den Filtern 4 und 5 entnommenen und durch die Antennen 4a und 5a gesendeten Elementarbilder nacheinander empfangen werden.
Durch diese Zerteilung kann man einen bedeutenden technischen Vorteil erhalteh> indem man den Hochfrequenzfernsehsender frequenzmoduliert. Wenn man z. B. diese Frequenz durch Modulation periodisch während der ganzen Dauer der Zerlegung des durch den Hochpaß gefilterten Bildes der beiden aufeinanderfolgenden Bilder senkt, wird es möglich, das ganze Nutzspektrum der Sendung mit Hilfe eines verkürzten Seitenbandes zu übertragen.
Zur Kennzeichnung -der Möglichkeiten einer solchen Vorrichtung sei ein Zahlenbeispiel angeführt.
Es sei ein Bild zu übertragen, dessen normales Spektrum 10 MHz beträgt. Man läßt durch einen 6=; Tiefpaß die zwischen ο und 5 MHz liegenden Frequenzen dieses Spektrums und durch einen Hochpaß die Frequenzen zwischen 5 und 10 MHz aussieben. Es sei angenommen, daß die normale Zerlegungszeit eines Bildes 1I25 Sekunde und die Nennfrequenz des 7η Senders 100 MHz beträgt. Unter diesen Umständen verändert man alle fünfundzwanzigstel Sekunde plötzlich diese Nennfrequenz um 5 MHz in einem Sinn und dann im entgegengestezten Sinn durch Frequenzmodulation, und zwar so, daß die Senkung der Trägerfrequenz der Aussendung der hohen Frequenzen des Spektrums (zwischen 5 und 10 MHz) entspricht. Man sieht,- daß man dann das ganze 10 MHz breite Nutzspektrum mit- Hilfe, eines Seitenbandes von nur 5 MHz überträgt, und daß. die ausgesandte Frequenz nur zwischen 100 und 105 MHz schwankt.
Natürlich muß der Empfänger den Schwankungen der Trägerfrequenz des Senders folgen. Man muß daher die Frequenz des örtlichen Oszillators periodisch verändern, und zwar um 5 MHz in dem Fall des obigen Beispiels. Unter diesen Bedingungen enthält die Bildfrequenz nach der Gleichrichtung alle' Ausgangsfrequenzen zwischen ο und 10 MHz.
Es ist selbstverständlich, daß man eine korn- go pliziertere Zerteilung als die hier beispielshalber angegebene vornehmen kann, z. B. eine Aufteilung auf vier Wege, welche gestatten würde, das ausgesandte Band auf ein Viertel der Ausdehnung des vollständigen Spektrums zu verkleinern.
Bei einer zweiten Abwandlung der gleichen Anwendungsform sendet man ein vollständiges Bildspektrum und empfängt dieses in aufeinanderfolgenden Abschnitten in einem Empfänger mit periodisch wechselndem Aufnahmebereich, der in jedem Augenblick nur ein beschränktes Band des ausgesandten Spektrums durchläßt. Man kann so eine erheblich größere Empfangsleistung als üblich erhalten. Es ist jedoch zu bemerken, daß das resultierende Bild bei der Betrachtung nur dann scharf sein kann, wenn scharfe Teile auf den Elementarbildern entsprechenden unscharfen Teilen auf den vorhergehenden Bildern folgen. Die Frequenzmodulation des örtlichen Oszillators muß daher in. einem Rhythmus erfolgen, der. von dem der Bildzerlegung verschieden ist.
Diese Methode soll mit Hilfe eines Zahlenbeispiels rläutert werden. Es sei angenommen, daß ein Sender mit einer Nennfrequenz von 100 MHz arbeitet, wobei ein Seitenband die Sendefrequenz von no MHz erreicht, und daß der Empfänger einen örtlichen Oszillator mit einer Nennfrequenz von MHz hat, wobei die Mittelfrequenztransformatoren nur ein Band von 2 MHz durchlassen.
In Fig. Ii ist ein Gesetz der Frequenzveränderung /1 dargestellt, welches man in diesem Fall dem örtlichen Oszillator aufzwingen kann, wobei diese Frequenz dann mit einer Periode T zwischen 40 und MHz schwankt, welche von V50-Sekunde verschieden sein muß. Man kann so T gleich V49 Seunde wählen, so daß jeder Punkt des abgetasteten
Bildes im Verlauf von io Elementarbildern mit Schärfen analysiert wird, die merklich zwischen der größten und der kleinsten erzielbaren Schärfe schwanken. Die Gesamtheit des resultierenden BiI-des kann so bei der Betrachtung die gewünschte Schärfe erhalten.
Man kann übrigens noch gemäß der gleichen Methode eine sehr viel kürzere Periode T für die Frequenzmodulation des örtlichen Oszillators benutzen, welche z. B. bis auf eine Mikrosekunde verkleinert werden kann. Unter diesen Umständen würde sich das empfangene Spektrum vollständig während geringer Verstellungen des Lichtflecks auf einer Zeile ändern; das erhaltene Ergebnis wäre jedoch stets das gleiche, wobei das resultierende Bild bei der Betrachtung den Eindruck der Schärfe ergibt, falls die Modulationsfrequenz des örtlichen Oszillators nicht ein Vielfaches der Frequenz der waagerechten Zerlegung ist, damit jeder Punkt beim Empfang der aufeinander folgenden Elementarbilder mit veränderlichen Schärfen wiedergegeben wird.
Gemäß einer vierten Anwendungsart der Erfindung vermischt man auf einem Fernsehaufnahmeschirm scharfe und unscharfe Elementarbilder, indem man bei der Sendung eine waagerechte Zerlegung mit einer gemäß einer gewissen Periodizität veränderlichen Geschwindigkeit vornimmt, während die Geschwindigkeit der lotrechten Zerlegung konstant ist, oder wenigstens der Geschwindigkeit der waagerechten Zerlegung nicht proportional ist.
Man erhält so wiederum eine Art Verflechtung der Punkte beim Empfang. Diese Verflechtung weist mehrere Vorteile gegenüber der klassischen Zerlegung mit Zeilensprung auf. Bekanntlich erzeugt diese letztere ja bei gewissen Bewegungen des durch Fernsehen übertragenen Objekts Übelstände, die von stroboskopischen Effekten herrühren und zum Verschwinden der Hälfte des Rasters führen können.
Es sei nun angenommen, daß man eine konstante Geschwindigkeit zur lotrechten Zerlegung und eine z. B. im Verhältnis 1 14 veränderliche Geschwindigkeit Vh bei der waagerechten Zerlegung benutzt, wie in Fig. 12 dargestellt, wobei Vhm die mittlere Geschwindigkeit, VhI die kleinste Geschwindigkeit und Vh 4 die Höchstgeschwindigkeit ist.
Wenn die Augenblicksgeschwindigkeit des Lichtflecks größer als Vhm ist, sind die der Helligkeit der abgetasteten Punkte entsprechenden elektrischen Impulse weniger unterschieden als bei einer klassischen Zerlegung, die mit der konstanten Geschwindigkeit Vhm erfolgen würde (anders ausgedrückt, diese Punkte sind unschärfer). Wenn dagegen die Geschwindigkeit des Lichtflecks kleiner als Vhm ist, sind die entsprechenden Punkte schärfer als bei der klassischen Zerlegung.
Damit das resultierende Bild scharf wird, genügt es dann, die verschiedenen Zerlegungsfrequenzen (in waagerechter und lotrechter Richtung) und die Periode T' der Veränderung der waagerechten Geschwindigkeit in richtiger Weise so zu wählen, daß für dieselbe Zone des Bildes auf dem Schirm scharfe und unscharfe Teile aufeinander folgen.
In Fig. 13 ist eine schematische befriedigende Lösung des Problems dargestellt, welches darin be- 6g steht, in aufeinanderfolgenden Zeilen ein Bild mit 11 von ι bis 11 numerierten Zeilen (von denen zwei Zeilen, die in der schraffierten Zone der Rückkehr des Lichtflecks am Bildende entsprechen, nicht abgetastet werden) zu zerlegen. Man muß eine ungerade Zahl von Veränderungen der waagerechten Geschwindigkeit wählen, so daß die unscharfe Zone jeder Zeile in der lotrechten Richtung einer scharfen Zone der beiderseits der betrachteten Zeile liegenden beiden benachbarten Zeilen entspricht. Man erhält das gewünschte Ergebnis mit neun Veränderungen je Zeile (von denen eine, die letzte, infolge der Rückkehr des Lichtflecks am Zeilenende nicht in der Zerlegung erscheint). Auf diese Weise folgt tatsächlich bei jeder vollständigen Zerlegung eines Bildes ein unscharfer Teil in derselben Zone auf einen scharfen Teil des vorhergehenden Bildes.
Eine ähnliche Vorrichtung kann ohne Schwierigkeit Sonderproblemen angepaßt werden, wie z. B. Farbenfernsehen, oder eine Bildzerlegung mit Sprüngen von einer über 2 liegenden Größenordnung, welche die des angegebenen Beispiels war.
Gemäß einer fünften Anwendungsform der Erfindung bewirkt man Farbenfernsehsendungen auf getrennten Übertragungswegen, von denen wenig- go stens einer einen scharfen Bildteil überträgt, während die anderen mehr oder weniger unscharfe Bildteile übertragen, und permutiert beständig die Zuordnung eines jeden dieser Wege zu den verschiedenen benutzten Farben, derart, daß beim Empfang jedes Elementarbild einer jeden Farbe periodisch die höchste verwendete Schärfe aufweist.
In Fig. 14 sind schematisch Umschaltvorrichtungen dargestellt, welche gestatten, am Sender und am Empfänger die nötigen Umschaltungen vorzunehmen. Bei diesem Beispiel ist angenommen, daß eine dreifarbige Sendung mit Hilfe von drei unabhängigen Wegen 6, 7 und 8 vorgenommen wird. Bei der Sendung sind am Kopf dieser Wege Filter 6ai "Ja, 8a angeordnet, wobei eines der Filter, z. B. 6a, die Gesamtheit des von der Zerlegung herrührenden Spektrums durchläßt, während die beiden anderen Filter Tiefpässe sind, die nur einen Teil des Spektrums durchlassen. Anders ausgedrückt, der Weg 6 überträgt scharfe Bilder, während die Wege 7 und 8 unscharfe Bilder übertragen. Synchronisierte Umschalter 9 und 10, von denen sich einer am Sender und der andere am Empfänger befindet und die in der Form von mechanischen Umschaltern dargestellt sind, permutieren die zugeführten Farben in jedem Augenblick auf jedem der drei Wege. Hierfür ist auf der Sendeseite die grüne Farbe 11 fest mit dem Sektor ne des Umschalters verbunden, während die blaue Farbe 12 mit dem Sektor i2a und die rote Farbe 13 mit dem Sektor i30 verbunden ist. Das gleiche ist auf der Empfangsseite der Fall, wo die gleichen Organe mit dem Index' bezeichnet sind.
Wie es selbstverständlich ist und wie bereits aus Vorstehendem hervorgeht, ist die Erfindung keineswegs auf die im einzelnen beschriebenen Anwendungsformen oder Ausführungsformen ihrer ver-
schiedenen Teile beschränkt, sondern umfaßt im Gegenteil auch alle Abwandlungen.

Claims (1)

  1. 'Patentansprüche:
    i. Anordnung zur Wiedergabe von aus fortlaufend abgetasteten Punkten zusammengesetzten Bildern, insbesondere für das Fernsehen und die Fernübertragung von Filmen, dadurch gekennzeichnet, daß scharfe und unscharfe BiId-
    elemente miteinander gemischt werden und.daß die Verteilung der scharfen und unscharfen Komponenten beständig so verändert wird, daß jeder Teil der Bildfläche des übertragenen Bildes periodisch gegebene Schärfebedingungen durchläuft.
    2, Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das wiederzugebende Bild mit einer periodisch veränderlichen Zerlegungsgeschwindigkeit derart zerlegt wird, daß jeder
    so Punkt des empfangenen Bildes periodisch gegebene Schärfebedingungen durchläuft.
    J. Anordnung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerlegungsgeschwindigkeit sowohl in waagerechter als auch in lotrechter Richtung veränderlich ist.
    4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechte und die lotrechte Zerlegungsgeschwindigkeit gleichzeitig und im gleichen Maße so verändert werden, daß ihr Verhältnis konstant bleibt.
    5. Anordnung nach Anspruch-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerlegungsgeschwindigkeit während der Zerlegung eines Bildes konstant bleibt und von einem Bild zu dem nächsten veränderlieh ist.
    6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerlegungsgeschwindigkeit sich in beständigem Wechsel mit einer Periodizität ändert, die gleich einem Vielfachen der einem Bild entsprechenden Periode ist.
    7. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerlegungsgeschwindigkeit dadurch verändert wird, daß die an das Ablenksystem der Kathodenstrahlröhre angelegte Spannung nach einer vorausbestimmten Gesetzmäßigkeit verändert wird.
    8. Anordnung zumFernsehen nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastlichtfleck periodisch so verbreitert wird, daß er den Zwischenraum zwischen den Zeilen wenigstens während der Zerlegung Jeweils eines bestimmten Bildes der Bildfolge überdeckt, während die Breite des Lichtflecks bei der Zerlegung der anderen Bilder zur Erzielung von scharfen BiI-dern normal ist.
    9. Anordnung zum Fernsehen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das tatsächlich zur Übertragung benutzte Frequenzband auf einen Bruchteil des sonst zur Übertragung notwendigen Frequenzbandes beschränkt wird und daß der Mittelwert dieses beschränkten Frequenzbandes periodisch abwechselnd so verändert wird, daß am Ende der Periode dieser Veränderung das gesamte Frequenzband bestrichen ist.
    10. Anordnung zum Fernsehen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während eines jeden gegebenen Zeitabschnitts der Zerlegung des abgetasteten Bildes nur die Teile des abgetasteten Bildes übertragen werden, die den Amplituden der im jeweils übertragenen EIementarfrequenzband liegenden Modulation der Trägerwelle entsprechen, und daß die Summe der einzelnen derartigen aufeinanderfolgenden Zerlegungsperioden entsprechenden Frequenzbänder das für die Übertragung des Bildes notwendige gesamte Frequenzband bildet.
    τι. Anordnung zum Fernsehen nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die gegebene Zerlegungsperiode die Bildzerlegungsperiode ist.
    12. Anordnung zum Fernsehen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes elementare Frequenzband gleich der Hälfte des für die Übertragung des Bildes notwendigen gesamten Frequenzbandes ist. 85 "
    13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß für die Übertragung von zwei Elementarbändern ein einziges Frequenzband benutzt wird, indem vor der Übertragung der Mittelwert des einen in den des anderen während der Benutzung des ersten Frequenzbandes verwandelt wird, und daß gleichzeitig am Empfänger der umgekehrte Wechsel vorgenommen wird.
    14. Anordnung zum Fernsehen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Empfänger das Emp fangs fr equenzb and auf einen Teil des für die Übertragung notwendigen gesamten Frequenzbandes beschränkt wird und daß der Mittelwert dieses beschränkten Empfangsfrequenzbandes periodisch abwechselnd so verändert wird, daß am Ende jeder von der Bildzerlegungsperiode verschiedenen Veränderungsperiode des Mittelwertes dieses beschränkten Bandes das gesamte vollständige Frequenzband bestrichen ist.
    15. Anordnung zum Fernsehen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das wiederzugebende Bild mit einer waagerechten Zerlegungsgeschwindigkeit abgetastet wird, die im Verhältnis zu der lotrechten Zerlegungsgeschwindigkeit periodisch so veränderlich ist, daß· jeder Punkt des empfangenen Bildes periodisch gegebene Schärfebedingungen durchläuft.
    16. Anordnung zum Farbenfernsehen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eineMehrzähl von elementaren farbigen Fernsehbildern, von denen wenigstens eines scharf ist, während die anderen unscharf sind, über eine Mehrzahl von Übertragungskanälen übertragen wird und daß die diesen Übertragungskanälen entsprechenden Farben periodisch vertauscht werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5812 3.53
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