DE8713595U1 - Hörgerät - Google Patents
HörgerätInfo
- Publication number
- DE8713595U1 DE8713595U1 DE8713595U DE8713595U DE8713595U1 DE 8713595 U1 DE8713595 U1 DE 8713595U1 DE 8713595 U DE8713595 U DE 8713595U DE 8713595 U DE8713595 U DE 8713595U DE 8713595 U1 DE8713595 U1 DE 8713595U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- hearing aid
- aid according
- plastic
- housing
- dreve
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002775 capsule Substances 0.000 claims description 30
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 26
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 25
- 210000000613 ear canal Anatomy 0.000 claims description 16
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 8
- 229920001296 polysiloxane Polymers 0.000 claims description 8
- 244000309464 bull Species 0.000 claims description 5
- 238000003860 storage Methods 0.000 claims description 5
- 238000006116 polymerization reaction Methods 0.000 claims description 4
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 2
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 2
- 239000012780 transparent material Substances 0.000 claims description 2
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 claims 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims 1
- 238000010411 cooking Methods 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims 1
- 229920003229 poly(methyl methacrylate) Polymers 0.000 claims 1
- 239000004926 polymethyl methacrylate Substances 0.000 claims 1
- 229920000915 polyvinyl chloride Polymers 0.000 claims 1
- 210000003454 tympanic membrane Anatomy 0.000 description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 230000006870 function Effects 0.000 description 2
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 2
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R25/00—Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
- H04R25/65—Housing parts, e.g. shells, tips or moulds, or their manufacture
- H04R25/652—Ear tips; Ear moulds
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R25/00—Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
- H04R25/65—Housing parts, e.g. shells, tips or moulds, or their manufacture
- H04R25/658—Manufacture of housing parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Neurosurgery (AREA)
- Otolaryngology (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Prostheses (AREA)
Description
11 II · I» IfIIl
1 I ItI* ·■ ·%· ti
Dreve 9169/87
- 10 -
"Hörgerät"
Die Erfindung betrifft ein in den äußere,'. Gehörgang
des menschlichen Ohres einsetzbares Hörgerät, bestehend aus einem außen in Form und Größe dem Gehörgang
und ggf. auch der Ohrmulde individuell angepaßten Gehäuse aus Kunststoff, in welches ein Modulbaustein,
z.B. mit Mikrophon, Verstärker, Bedienungselement und elektrischer Stromquelle eingebaut
und ein Hörer eingefügt ist, der über elektrische Verbindungsleitungen mit dem Modulbaustein verbunden
und im Gehörgangteil des Gehäuses lagerbar ist.
Bekannt sind solche Hörgeräte, z.B, als im Gehörgang,
als in der Ohrmulde oder als im Ohr anzuordnende .
ts ist vorteilhaft, Hörgeräte, mindestens aber die Hörer derselben im äußeren Gehörgang des menschlichen
Ohies anzuordnen, weil an dieser Stelle in jeder Beziehung der günstigsbe Hörerfolg erzielt wird.
• It It tit*
I t I
I I ItII
> ■ Il « · I 4ItIiI
I I ■ I * » i i
Ii &igr;
III« · « « 41 &igr;
I I I I I I . . « <
t I a
II · · < · 1 < I
Jf la »I·«» ·· «
Dreve 9169/87
- 11 -
Die Entwicklung der einzelnen, insbesondere elektrotechnischen Bauteile und auch der
elektrischen Spannüngsquelle ist bezüglich kleinster Bauweise so weit fortgeschritten, daß
die oben genannte Forderung heute weitgehend realisierbar ist.
Aber nicht nur die Größe und Form dieses Gerätes sind entscheidend, sondern auch die akustischen
und prothetischen Eigenschaften! Zudem sollte die Hörgeräte-Eingliederung möglichst
unsichtbar sein.
Außerdem ist eine einfache Bedienbarkeit angestrebt .
Es hat sich auch gezeigt, daß bei solchen bekannten Hörgeräten eine zusätzliche Schallverstärkung
erreichbar ist, wenn der Hörer des Hörgerätes möglichst nahe des Trommelfelles des menschlichen
Ohres angeordnet ist. Die Erfüllung dieser Forderung bietet zwar maß—
I I I
Il Mil
DfeVe 9169/87
gebliche Vorteile in akustischer Hinsicht und vermindert die Ruckkopplungsgefähr zwischen Hörer
und Mikrophon, führt aber gleichzeitig zu Schwierigkeiten bei der Anfertigung solcher Hörgeräte,
weil die GehÖrgange in Form und Abmessung individuell verschieden sind.
Deshalb ist mit üblichen standardmäßig vorgefertigten Hörgeräten eine optimale Anordnung,
insbesondere des Hörers relativ zum Trommelfell nicht erreichbar, zumal der Hörer eine gewisse
Größe hat, die auch zukünftig zur Erhaltung der Leistung kaum verminderbar sein wird, welches
«udem die Anordnung des Hörers möglichst tief im Gehörgang erschwere.
Deshalb verwendet man bislang nach dem sogenannten
Custom-made-Verfahren individuell nach einem
I ' M · · 1 It·«!·
lilt it·· 4 · ·
lilt tit
a ■ ·
I* &iacgr; · till· ·· ·
Dreve 9169/87
- 13 -
Abdruck vom Gehörgang hergestellte, möglichst dünnwandige Schalen-^Flastiken (Gerätegehäuse) ,
In welche dann die Einzelteile nacheinander •ingefügt werdens
Diese Maßnahmen sind aber relativ umständlich Und kostspielig.
Weiterhin sind Hörgeräte bekannt, bei denen in line individuell geformte Schalenplastik der
hörer eingesetzt und mittels geeigneter Lagert-äemente
akustisch wirksam gehaltert wird, wobei •er Hörer mittels elektrischer Verbindungskabel
•n einem Modulbaüstein gehalten ist, der die
Änderen Funktionsteile umfaßt und in die
\ llündung der Plastik einsetzbar ist. Dabei ist
nachteilig, daß die Lagerung des Hörers in der
Plastik selbst erfolgt, weil dies eine exakte
Lagerung erschwert oder unmöglich macht. Nur eine korrekte Lagerung erlaubt aber eine einwandfreie
Funktion des Hörgerätes.
I > I · &igr; «
'ti ft« · · 4 i
Dreve 9169/87
-H-
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein derartiges
Hörgerät zu schaffen, bei dem die Lagerung des Hörers genauer und exakt reproduzier-Ibär
erfolgt, wobei ein äußerst kieinbauend©r Aufbau zur Verbesserung der Qualität und Funktion
(des Hörgerätes wünschenswert ist.
Öie Lösung dieser Aufgabe ist dadurch gekenn-Beichnet,
daß der Hörer in einem sehr kleinen (Gehäuse, z.B. Kapsel, gelagert ist, die einen
»»eiteren Modulbausteiri darstellt u»id daß das
Gehäuse durch ein beide Modulbausteine und deren Verbindung umfassendes, individuell angepaßtes
Cußteil gebildet ist.
Durch diese Maßnahre kann han auch der Hörer als
Voll funktionsfähiges Modul aufgebaut sein,
Welches die Lagerung desselben standardisiert umfaßt. Durch Umgießen der Modulbausteine
tiach deren lagerichtiger Anordnung unter ßx. «i
tier individuell angepaßten Gehäuseform ist dann fein hervorragend funktionstüchtiges Hörgerät
te et &igr; si ·»
[(ti J f t t mt
Fill fit I fl
' ' " · t ci f · &igr; &igr;
' < « &igr; c &igr; &igr;
Dreve 9169/87
- 15 -
geschaffen, welches in seinen Abmessurgen zumindest im Bereich des Hörer—Modulbausteines
so gering bemessen sein kann, daß die Lagerschale (Gehäuse) des Hörers Teil der Außenwandung
des im Gehörgang befindlichen Geräteteiles ist.
Bevorzugt ist, daß die Verbindung durch einen biegsamen, verdrehbaren, insbesondere längenveränderbaren
Steg gebildet ist.
Hierdurch ist es möglich, den Hörer-Modulbaustein relativ zu dem anderen Modulbaustein des
Hörgerätes durch Verbiegen und ggf. Verdrehen des Steges in die funktionell günstigste Lage
zu bringen, nämlich möglichst nahe des Trommelfelles des menschlichen Ohres und zu letzterem
hinzielend.
<· I · I I I llllflll Il II«!
II III Il III
Il I I f ItI I «III
III I I · I I f I
144 III « I I
144 III « I I
* I *
III «I III Il III
Dreve 9169/87
- 16 -
Hierbei ist es noch förderlich, wenn der Steg, längenveränderbar ausgebildet ist, um die vorgefertigte
Einbaueinheit auch in relativ kurze Gerätegehäuse integrieren zu können.
Hierzu sind vorteilhafte Ausgestaltungen in den Ansprüchen 3 bis 7 offenbart.
Eine vorteilhafte, unter anderem die Fertigung
und die Montage weiterhin begünstigende Weiterbildung des vorbeschriebenen Hörgerätes besteht
darin, daß das Mikrophon samt Verstärker,Bedienungselement und elektrischer Stromquelle in eine
erste letztere eng umfassende, insbesondere dünnwandige Kapsel eingefügt sind, der Hörer von
einer zweiten , dessen Lagerung umfassenden und insbesondere dünnwandigen Kapsel
umfaßt ist und daß beide Kapseln mittels des Steges miteinander verbunden sind.
II 1*1 Il III
III I I I I I I I
II« III I I I
f I ■ ·
111 I ■
Dreve 9169/87
Hierzu ist es noch vorteilhaft, die Kapseln mit lösbar verschlossenen Öffnungen zum Einfügen
der Bauteile zu versehen, die es auch ermöglichen evtl. erforderliche Reparaturen an den Einbau—
teilen durchzuführen.
Es ist auch möglich, auftrennbare Kapselöffnungen vorzusehen, wobei vorzugsweise zudem die vorgenannte
Öffnung der zweiten Kapsel in der dem Trommelfell zugewandten Wand angeordnet werden
Sollte.
Weitere, vorteilhafte Ausgestaltungen sind hierzu in den Ansprüchen 10 bis 12 offenbart.
Eine weiterhin bevorzugte Weiterbildung kennzeichnet
sich durch eine vorgefertigte, individuell geformte Gießform in die zwischen die eingefügten
Einbauteile und die durch die Form gebildeten täume flüssiger, aushärtbarer Kunststoff einfüllbar
und als fertiges Hörgerät aus dieser
! entnehmbar ist.
M llll ( 11111(11 il «114
ti I I I III IfIfI
1*1 I I ItII *
til III I I t
Dreve 9169/87
Hierzu sind noch vorteilhafte Merkmale in den Ansprüchen 14 bis 16 gekennzeichnet.
Eine weitere, die. individuelle Anpassung des Hörgerätes erleichternde Gestaltung besteht
darin, daß vom Hörermodulbaustein ein die Schallauslauföffnung
bildender, bezüglich seiner Länge individuell kürzbarer Schlauch aus elastischem
Werkstoff, insbesondere Kunststoff abstrebt.
Um das Ausfüllen de-; zwischen dem Gerätegehäuse und den Einbauteilen befindlichen Räume zu vereinfachen,
ist die freie Mündung des Schlauches mit einem Stopfen lösbar verschlossen und vorzugsweise
zudem ist der äußeren Stirnseite der ersten Kapsel eine lösbare Abdeckkappe zugeordnet,
so daß Füllstoffe weder i'n den Schlauch noch auf die Außenseite des Hörgerätes gelangen
können.
Il &Igr;&Igr;·&Igr; I I t I | I t t I ti til)
ti
ill Il 111
< < · · IUI
litt ·
' I Il ·
( !«III
it III
It Ii i
Dreve 9169/87
- 19 -
Das Gerätegehäuse kann durch Urformen hergestellt werden, wobei das Formnest gemäß eines Abdruckes
des äußeren Gehörgangas und ggf. der Öhrnujldp
eines menschlichen Ohres hergestellt worden ist.
Es ist auch möglich, zunächst ein standartisiertes Gehäuse aus verformbaren, später aushärtendem
Kunststoff herzustellen und vor dem Aushärten des Kunststoffes das Gerätegehäuse der individuellen
Form eines Gehörganges anzupassen.
Außerdem ist es vorteilhaft, wenn die Gehäuse— form und ggf. auch die Kapseln aus durchsichtigem
Kunststoff bestehen, so daß die Anordnung der Teile in der Form vor dem Ausgießen der Form
ersichtlich und somit korrigierbar ist.
Eine weitere mögliche Variante des vorbeschriebenen Hörgerätes besteht darin, daß die Einbaüteile
durch Umgießen mit Kunststoff, insbesondere aus Silikon gekapselt sind und so die Modulbaustein
erzeugt sind.
iifttir.riwr-1
·' ' · * (&igr;) · &igr; · • &igr; &igr; t $ · ■ t a
I · · 4 it 4
' « i e &iacgr; 4 t c
Dfeve 9169/87
- 20
Um die Anpassung der Lage der Modulbausteine
in der Gießform exakt durchführen zu können, wird vorgeschlagen» daß die Gießform aus klarsichtigem
Werkstoff, insbesondere Silicon besteht.
Damit das Hörgerät auch während seiner Benutzung in ausreichendem Maß anpaßbar bleibt und der
Tragekomfort verbessert wird, wird vorgeschlagen, daß das Gehäuse aus einem dauerelastischen
Kunststoff besteht.
Ferner ist bevorzugt, daß die Gießform aus einem Werkstoff besteht, der für zur Polymerisation
erforderliche Lichtstrahlen ausgewählter Wellenlänge durchlässig ist, insbesondere Silicon, und
der Werkstoff zur Formung des Gehäuses aus mittels Lichtpolymerisation aushärtbarem Kunststoff
gebildet ist.
* 44t
i &igr; · · &igr; «
ill 4 (
t t i I ■ ·
• 11*
Dreve 9169/87
- 21 -
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden jiänei beschrieben.
Ks zeigen:
Ks zeigen:
frig. 1 eine Explosionsdarstellung der Hörgeräteeinbauteile
in der Vorderansicht;
Fig. 2 desgleichen in perspektivischer Darstellung ;
frig. 3 und A weitere Phasen der Herstellung;
frig. 5 eine perspektivische Darstellung eines kompletten Hörgerätes.
Gemäß der Figuren 1 und 2 sind in einer ersten Kapsel 1, deren eine Stirnseite als sogenannte
fraceplate ausgebildet ist, alle Einbauteile lies Hörgerätes (Mikrophon, Verstärker, Stromquelle,
Bedienungselemente 2) mit Ausnahme des Hörers angeordnet.
Der Hörer ist in einer zweiten Kapsel 3 gelagert und von dieser umhüllt.
Letztere ist mit der ersten Kapsel 1 mittels eines geraden, rohrförmigen Steges 4 aus biegsamem,
bleibend verformbarem Werkstoff verbunden.
Dreve 9169/87
- 22
turch den rohrförmigen Steg 4 ist die Zuleitung »um nicht dargestellten Hörer hindurchgeführt.
Von der dem Steg 4 abgewandten Stirnseite der ttwa zylindrischen Kapsel 3 strebt ein als Schall-
§üstfittsöffnürig vorgesehener Schlauch 6 aus
plastischem Kunststoff ab, der eine größtnötige Lange aufweist und durch Abschneiden auf die
jeweils erforderliche Länge gekürzt werden kann.
t)ie das Bedienungselement 2 tragende Stirnwand der Kapsel 1 sowie die dem Steg 4 abgewandte
Stirnwand 8 sind mit ihren Kapseln 1 bzw, 3 lösbar verbunden.
|)er Stirnwand 7 ist eine Abdeckkappe 9 zugeordnet*
die an der Stirnwand 7 lösbar befestigt ist.
levorzugterweise erfolgt die lösbare Befestigung durch äne mindestens durch Haftreibung
Steckverbindung.
(tr· · · · a » &bgr;
t ttft« ik m
* a » *■
it C t · · · · ·
&igr; - if iw a · a
Dreve 9169/87
- 23 -
Il I » ' »
rf«· *·) 6 t » >
&igr; » 3j
Ferner kann die freie Mündung des Schlauches 6
mit einem Stopfen 10 lösbar verschlossen werden. f
Gemäß der Figur 2 ist der Steg 4 entsprechend f
der jeweiligen Form eines Gehörganges abge- \
% bogen worden. \
Diese Montageeinheit mit verschlossenem Schlauch 6
und mit abgedeckter Stirnwand 7 wird anschließend
wie aus der Figur 3 ersichtlich in eine Gießform
11 eingesetzt, deren Formnest 12 exakt der Form
des jeweiligen Gehörganges eines menschlichen
Ohres entspricht und nach einem Abdruck des
jeweiligen Gehörganges geformt worden ist.
und mit abgedeckter Stirnwand 7 wird anschließend
wie aus der Figur 3 ersichtlich in eine Gießform
11 eingesetzt, deren Formnest 12 exakt der Form
des jeweiligen Gehörganges eines menschlichen
Ohres entspricht und nach einem Abdruck des
jeweiligen Gehörganges geformt worden ist.
Dabei soll die den Hörer aufweisende Kapsel 3
möglichst weit in das Formnest 12 hineinreichen.
Beim Einsetzen der vorgenannten Montageeinheit
in das Formnest 12 kann die Abbiegung des Steges 4
selbsttätig korrigiert werden, wobei die Kapsel 3
durch das Formnest 12 lagerichtig geführt wird.
möglichst weit in das Formnest 12 hineinreichen.
Beim Einsetzen der vorgenannten Montageeinheit
in das Formnest 12 kann die Abbiegung des Steges 4
selbsttätig korrigiert werden, wobei die Kapsel 3
durch das Formnest 12 lagerichtig geführt wird.
• I f I I ( f
&igr; r &igr; &igr; &igr; &igr;
&igr; e &igr; iiti · t *
S I i f II ·
■ te. &igr; · f · ·
» i Il It «
Dreve 9169/87
- 24 -
Anschließend wird das Formnest 12 mit aushärtbarem, nach dem Aushärten eine harte, weiche oder
elastisch nachgiebige Konsistenz aufweisenden Kunststoff ausgefüllt, woraus sich nach dem Ausformen
ein exakt dem Gehörgang angepaßtes Gerätegehäuse 13 (Fig. 5) ergibt.
Weiterhin ist es möglich, daß die Anpassung des Gerätegehäuses unter Verwendung von nicht
egressivem und gewebe reizendem Kunststoffmaterial (z.B. Silikon) direkt im Ohr vorgenommen
wird, so daß das Ohr quasi als Gießform benutzt wird.
Diese Maßnahmen der Anpassung sind in vorteilhafter Weise auch für sogenannte Ohrmulden-Hörgeräte
anwendbar.
Unter Umständen kann es auch vorteilhaft sein, wenn der Schlauch 6 aus dem Gerätegehäuse 13
zum Trommelfell hinzielend herausragend angeordnet ist.
Il I · t · <
tit
I I »III I
Il Il
Dreve 9169/87
Die Kapsel 1 hat im Kereich der Stirnwand 7 ihren größten Durchmesser und vermindert sich in Richtung
zum Steg 4 hin etwa trichterförmig.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung Offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden
als erfindungswesentlich angesehen.
Claims (1)
- PATENTANWÄLTE ; ; ·,,; , ;DiPL-ING. CONRAD KÖCHLING "··' ■"' ·'··'■·' '··' :CONRAD-JOACHIM KÖCHLINGFleyer Straße 135, 5S00 HagenRuf (02331) 81164+ 85033 Anm . Wolfeane DreveTelegramme: Patentköchirng Hagen Anm.. WOXlgang ^*eveKonten: Commerzbank AG. Hagen Bergptad(BLZ 450 400 42) 3 515 095
Sparkassa Hagen 100 012 043
Postscheck: Dortmund 5989 -46058 51VNR: .....
Lfd. Nr. 9169/87 CJK/G.08. Oktober 1987Schutzansprüche:1. In den äußeren Gehörgang des menschlichenOhres einsetzbares Hörgerät, bestehend aus einem außen in Form und Größe dem Gehörgang und ggf. auch der Ohrmulde individuell angepaßten Gehäuse
aus Kunststoff, in welches ein Modulbaustein, z.B. mit Mikrophon, Verstärker, Bedienungselement
und elektrischer Stromquelle eingebaut und ein Hörer eingefügt ist, der über elektrische Verbindungsleitungen mit dem Motlulbaustein verbunden und im Gehörgangteil des Gehäuses lagerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hörer in einem sehr kleinen Gehäuse, z.B. Kapsel (3)( gelagert ist» die einen Weiteren Modulbaustein dar"
stellt und daß das Gehäuse (13)Dreve 9169/87durch ein beide Modulbausteine und deren Verbindung umfassendes individuell angepaßtes Gußteil gebildet ist.2. Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch einen insbesondere biegsamen, verdrehbaren, längenveränderbaren Steg (4) gebildet ist.3. Hörgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (4) durch mindestens ein Rohr gebildet ist, durch welches insbesondere zudem die Zuleitung (5) zum Hörer hindurchgeführt ist.I I i I ' III It II« Il II«It it I · I ItIIIililt « · « it «I II I I I tit I · If ffxss * &iacgr; * &iacgr; ± tiit i » « 4 · I ·<· I · al «< ti IDfeve 9169/873 —4. Hörgerät nach Anspruch 3} gekennzeichnet durch teleskopaftig verlängerbare Und insbesondere zudem zueinander verdrehbar angeordnete Rohre.5. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis ^-> dadurch gekennzeichnet j daß der Steg (4) aus Metall besteht*7. Hörgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (4) durch eine an sich steife, jedocii bleibend verbiegbare, elektrische Zuleitung zum Hörer gebildet ist.6. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, "dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (4) aus |Kunststoff besteht.Ill« ««♦ ****** UI I I I I · I I « 4 · %I I I I I I I t I I SDreve 9169/87- 4 - IHörgerät nach einem der Ansprüche &iacgr; bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrophon samt
Verstärker, Bedienungselemente (2) Und elektrischer
Stromquelle in eine erste letztere, eng umfassende,insbesondere dünnwandige Kapsel (1) eingefügt \u sind, der Hörer von einer zweiten , dessenLagerung umfassenden und insbesondere dünn- |wandigen Kapsel (3) umfaßt ist und daß beide Kapseln
(1,3) mittels des Steges (4) miteinander verbünden sind.Höfgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kapseln (1,3) lösbar verschlossene
Öffnungen aufweisen.10. Hörgerät nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die außenliegende Stirnwand (7)
der ersten Kapsel (1) lösbar angeordnet ist.M littDfeve 9169/87il. Hörgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet * daß die außen befindliche Stirnwand (7) der ersten Kapsel (1) die Bedienungselemente (2) trägt.&2. Hörgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 11, gekennzeichnet durch vorgefertigte Kapseln (1,3), insbesondere aus Künststoff, der sich mit dem zur individuellen Anpassung zu verwendenden Kunststoff des Gehäuses verbindet*|3. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch eine vorgefertigte, individuell geformte Gießform, in ^Ie zwischen die eingefügten Einbauteile (1*3,4) und die durch die Form gebildeten Räume flüssiger, aushärtbarer Kunststoff einfüllbar und als fertiges Hörgerät aus dieser entnehmbar ist.l · I · t *11** * * 4** Ij* * * 4· «Ait « ■ t Ifireve 9169/87. Hörgerat nach einem der Ansprüche 8 biö 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapseln (1,3; mit eiiiem Haftvei'mittler beschichtet sind.Hörgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapseln (1,3) mit einer dünnen Silikon-Schicht überzogen sind.16. Hörgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapseln (1,3) aus dem gleichen Kunststoff wie das Gehäuse (13) bestehen.17. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis Iu, dadurch gekennzeichnet, daß vom Hörermodulbaustein (3) ein die Schallauslaßöffnung bildender, bezug-tier· * * &igr;Dreve 9169/87lieh seiner Länge individuell kürzbarer Schlauch (6) aus elastischem Werkstoff, insbesondere Kunststoff abstrebt.18. Hörgerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Mündung des Schlauches (6) mit einem Stopfen (10) lösbar verschlossen ist.19. Hörgerät nach einem der Ansprüche 8 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Stirnwand (7) der ersten Kapsel (1) eine lösbar angeordnete Abdeckkappe (9) trägt.20. Hörgerät iiaCh einem def Anspfüehe 1 biö 19, gekenftgeiehttet durch ein dliföh Umgießen defI II* i tillDreve 9169/87Einbauteile (1,3,4,6,8,9,10) hergestelltes Gehäuse (13).it &igr; < - t f 11IfI(II · * * * I *Il III ti # I I«I * I I III · * * * *ft* » § 411* I21. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (13) aus uniform- | barem und nach dem Umformen aushärtbarem Kunststoff.22. Hörgerät nach Anspruch 20 oder 21, gekennzeichnet durch einen kalt bzw. bei einer erhöhten, jedoch für die Einbauten.le unschädlichen Temperatur aushärtenden Kunststoff, z.B. PMMA, Silicon, PVC.1 ! 111 t « I • ■ a · <Dreve 9169/8723. Hörgerät nach Anspruch 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießform aus klarsichtigemWerkstoff, insbesondere Silicon besteht.24. Hörgerät nach Anspruch 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus einem dauerelastischen Kunststoff besteht.25. Hörgerät nach Anspruch 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießform aus einem Werkstoff besteht, der für zur Polymerisation erforderliche Lichtstrahlen ausgewählter Wellenlänge durchlässig ist, insbesondere Silicon, und der Werkstoff zur Formung des Gehäuses (13) aus mittels Lichtpolymerisation aushärtbarem Kunststoff gebildet ist.■ &igr; I ■ I > ■■ ····I . II·I * &igr; I I I * I I I t I I t <
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE8713595U DE8713595U1 (de) | 1987-10-09 | 1987-10-09 | Hörgerät |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE8713595U DE8713595U1 (de) | 1987-10-09 | 1987-10-09 | Hörgerät |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE8713595U1 true DE8713595U1 (de) | 1988-01-28 |
Family
ID=6812946
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE8713595U Expired DE8713595U1 (de) | 1987-10-09 | 1987-10-09 | Hörgerät |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE8713595U1 (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4937876A (en) * | 1988-09-26 | 1990-06-26 | U.S. Philips Corporation | In-the-ear hearing aid |
FR2657716A1 (fr) * | 1990-02-01 | 1991-08-02 | Leher Francois | Dispositif de transmission du son a filtrage selectif, destine a etre mis en place dans le conduit auditif externe. |
EP0560679A1 (de) * | 1992-03-13 | 1993-09-15 | François-Xavier Laurec | Ohrschmuck |
DE19706306C1 (de) * | 1997-02-18 | 1998-10-08 | Siemens Audiologische Technik | Im Ohr tragbares Hörhilfegerät |
-
1987
- 1987-10-09 DE DE8713595U patent/DE8713595U1/de not_active Expired
Cited By (8)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4937876A (en) * | 1988-09-26 | 1990-06-26 | U.S. Philips Corporation | In-the-ear hearing aid |
FR2657716A1 (fr) * | 1990-02-01 | 1991-08-02 | Leher Francois | Dispositif de transmission du son a filtrage selectif, destine a etre mis en place dans le conduit auditif externe. |
EP0440572A1 (de) * | 1990-02-01 | 1991-08-07 | Francois Le Her | Im äusseren Gehörgang einsetzbares Schallübertragungsgerät mit selektivem Sieben, sowie Verfahren zur dessen Herstellung |
WO1991011160A1 (fr) * | 1990-02-01 | 1991-08-08 | Le Her Francois | Dispositif de transmission du son a filtrage selectif, destine a etre mis en place dans le conduit auditif externe |
EP0560679A1 (de) * | 1992-03-13 | 1993-09-15 | François-Xavier Laurec | Ohrschmuck |
FR2688388A1 (fr) * | 1992-03-13 | 1993-09-17 | Laurec Francois Xavier | Ornement d'oreille. |
DE19706306C1 (de) * | 1997-02-18 | 1998-10-08 | Siemens Audiologische Technik | Im Ohr tragbares Hörhilfegerät |
US5889874A (en) * | 1997-02-18 | 1999-03-30 | Siemens Audiologische Technik Gmbh | Hearing aid device to be worn in the ear |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE69225657T2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Im-Ohr-Hörgeräts sowie Hilfswerkzeuge zum Gebrauch bei dem Verfahren | |
EP0325107B1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Otoplastik oder eines Ohrpassstückes | |
EP0245741B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Ohrabdrucks und zur Weiterverarbeitung des Ohrabdrucks zu einer Otoplastik | |
DE8712957U1 (de) | In-dem-Ohr-Hörgerät | |
EP0410034B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Gehäuseschale eines In-dem-Ohr-Hörgerätes sowie nach dem Verfahren hergestellte Gehäuseschale | |
EP0206213B1 (de) | Hörhilfe | |
DE19504478C2 (de) | Gehörgangseinsatz für Hörhilfen | |
EP1345471B1 (de) | Otoplastik für Hinter-dem-Ohr(HdO)-Hörgeräte | |
DE3715082A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer otoplastik | |
DE1616152C3 (de) | Formteil fur Hörgeräte | |
DE3604648A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines im-ohr-hoergeraetes | |
EP0629101A1 (de) | Im Ohr zu tragende Hörhilfe und Verfahren zu deren Herstellung | |
DE1240130B (de) | Ohrstueck fuer im Ohr zu tragendes, elektrisches Schwerhoerigengeraet | |
EP0855847A2 (de) | Schutzhülle für Hörgeräte, damit versehene Hörgeräte bzw. Teile davon und Verfahren zum Anpassen von Hörgeräten | |
DE4339899C2 (de) | Im Ohr zu tragendes Teil eines Hörgeräts oder im Ohr zu tragendes Hörgerät und Verfahren zur individuellen Anpassung eines Hörgeräts | |
EP1563712B1 (de) | Set und verfahren für die herstellung eines hörgerätes sowie nach dem verfahren hergestelltes hörgerät | |
DE8713595U1 (de) | Hörgerät | |
EP1224839A1 (de) | Otoplastik für hinter-dem-ohr (hdo)-hörgeräte | |
EP0821542A2 (de) | Ganz im Gehörgang zu tragendes Hörgerät, das durch Giessen eines Körpers individualisiert wird | |
EP1906703A1 (de) | Otoplastik mit Verbindungseinrichtung | |
DE60221107T2 (de) | Verfahren zur herstellung einer hörhilfenhalterung und eines hilfsteils | |
DE19908854C1 (de) | Gehörgangseinsatz, insbesondere für Hörhilfegeräte | |
DE3030132A1 (de) | Elektroakustisches geraet mit einem zahnhoerer | |
DE4230308C1 (en) | Hearing aid carried behind ear - has stirrup formed on housing frame carrying electrical and electromechanical components | |
DE1287137B (de) | Im Ohr zu tragendes Schwerhoerigengeraet |