DE868491C - Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines HeilmittelsInfo
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- DE868491C DE868491C DESCH70A DESC000070A DE868491C DE 868491 C DE868491 C DE 868491C DE SCH70 A DESCH70 A DE SCH70A DE SC000070 A DESC000070 A DE SC000070A DE 868491 C DE868491 C DE 868491C
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K47/00—Medicinal preparations characterised by the non-active ingredients used, e.g. carriers or inert additives; Targeting or modifying agents chemically bound to the active ingredient
- A61K47/46—Ingredients of undetermined constitution or reaction products thereof, e.g. skin, bone, milk, cotton fibre, eggshell, oxgall or plant extracts
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels; insbesondere zur Verhinderung akuter und chronischer Bronchitis, Asthma bronchiale, rheumatischer und rheumatoider Erkrankungen, akuter und geflerativer Gelenlçerkranlkungen,, entzündlicher und eitriger Erkrankungen, Allgemeininfektionen und zur Umstimmung bei vegetativer Dystonie.
- Der erfindungsgemäßen Herstellung des neuen Heilmittels liegt d!ie Aufgabe zugrunde, Ziegenmilch, vorteilhaft in entrahmtemZustand, möglichst weitgehend zu entwässern und mit Kampfer in feinster Verteilung zu verreiben.
- Die Verbindung des Kampfers mit den Eiweißkörpern der Ziegenmilch. hat neben einer antiseptischen, spasmolytischen und expektorativen Wirkung eine überraschend hohe, nicht vorhersehbare antitoxische Wirksamkeit, so daß selbst in verzweifelten Fällen von Riieumattsmen, Bronchitiden, chronischen Entzündungen der Lungen und bei den durch Tuberkeltoxine hervorgerufenen Schädigungen eine Besserung bzw. Heilung erzielt wurde.
- Es zeigte sich bei zahlreichen praktischen Versuchen, ldaß die Trocknung der Ziegenmilch zweckmäßig möglichst weitgehend durchgefühft werden soll, so Idaß der Prozentgehalt des Wassers in dem Präparat ein möglichst niedriger ist. Denn überraschen,derweise tritt die Wirkung des neuen Heilmittels in beachtlichem Umfang nur dann ein, wenn das Präparat in möglichst trocknem Zustand in den Magen gelangt. Es soll also beispielsweise nicht in Flüssigkeiten aufgelöst und dann genossen werden. Es kann zweckmäßig in Oblaten eingeschlossen genommen werden.
- Gemäß der Erfindung wird die Ziegenmagermilclr in dünnen Schichten auf eine Glasplatte aufgetragen und auf einer Horde in einem elektrischen Trockenschrank bei einer Temperatur von etwa.
- 60 bis 70° C langsam eingetrocknet. Der Trocknungsprozeß für eine' Milchschicht dauert etwa 30 Minuten. Nach Eintrocknung der ersten Schicht wird eine zweite usw. aufgetragen, bis sich nach Eintrocknung von etwa 6 bis 8 Schichten genügend Trockensubstanz auf der Glasplatte angesammelthat.
- Die kristallinisch harte Schicht wird mit Hilfe von Schabern oder einer Entkrustungsmaschine von den Glasplatten entfernt, in einem Mörser £ein pulverisiert und in luftdichten Gefäßen bis zur Weiterverarbeitung aufbewahrt.
- Die auf obige, für sich allein nicht beanspruchte Weise eingetrocknete Ziegenmagermilch muß mit Kampfer so intensiv verrieben werden, daß jedes kleinste Teilchen der Milch mit dem Kampfer in Berührung kommt. Die an die Verreibung zu stellenden Forderungen können mit den üblichen Verreibungsmethoden des Kampfers mit anderen pulverisierten Stoffen nicht erfüllt werden. Der Kampfer ist bekannflich eine klebrige Masse, die sich im allgemeinen erst verreiben läßt, nachdem sie mit Hilfe von Alkohol oder Äther usw. in trockne Pulverform gebrachtworden ist. Man läßt üblicherweise nach Verreibung des durch diese Stoffe pulveristiertenl Kampfers das Lösungsmittel wieder abdunsten. Dieses Verfahren ist, bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Präparates nicht anwendbar, weil durch den Äther, Alkohol u. a. eine chemische Veränderung der Trockenmilch herbeigeführt werden würde.
- Aus diesem Grunde muß erfindungsgemäß eii, -, anderes ATerreibungslverfahren zur Anwendung kommen. Die zu verreibende Kampfermenge wird zunächst auf eine größere Fläche so verteilt, daß sie durch längere Verreibung allmählich durch die Trockenmilch aufgenommen wird. Dies geschieht dadurch, daß man die benötigte Kampfermenge innerhalb einer Glaskuppel zur Sublimation bringt.
- Der Kampfer setzt sich ,dadurch als feiner NiedZerschlag innerhalb der Glaskuppel an. Nach völligem Erkalten und damit nach dem Eintritt eines gewissen Härtezustandes verreibt man eine bestimmte Menge Trockenmilchsubstanz mit Hilfe eines Pistills so lange innerhalb der Kuppel, bis die Trockenmilch den Kampferbeschlag völlig in sich aufgenommen hat. Die gewonnene Verreibungssubstanz wird sodann schnellstens in dunklen Flaschen mit luftdichtem Abschluß abgefüllt.
- Das Gewichtsverhältnis zwischen Kampfer und Trockenmilch ist zweckmäß-ig 1 5. Im Herstellungsverfahren wird z. B. 1 g Kampfer iru der Kuppel zur Sublimation gebracht und dann mit 5 gTrockenmilch verrieben.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellunig eines Heilmittels, dadurch gekennzeichnet, daß Kampfer durch Sublimation auf der Innenseite einer Glaskuppel niedergeschlagen und ,die niedergeschlagene Kampferschicht nach Erhärtung und Abkühlung innerhalb der Glaskuppel mit getrockneter Ziegenmilch so lange verrieben wird, bis der Kampferniederschlag vollständig von der Trockenmilch aufgenommen worden ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Trockenmilch durch nach- und übereinander erfolgendes Eintrocknen dünner Schlichten von flüssiger Ziegenmilch auf einer Glasplafte bei Temperatüren von 60 bis 70l°l C hergestellt wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH70A DE868491C (de) | 1949-10-11 | 1949-10-11 | Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DESCH70A DE868491C (de) | 1949-10-11 | 1949-10-11 | Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE868491C true DE868491C (de) | 1953-02-26 |
Family
ID=7422223
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESCH70A Expired DE868491C (de) | 1949-10-11 | 1949-10-11 | Verfahren zur Herstellung eines Heilmittels |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE868491C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0196434A1 (de) * | 1985-03-20 | 1986-10-08 | Societe Des Produits Nestle S.A. | Verfahren zur Herstellung einer Mischung mit einem fein zerkleinerten Wirkstoff mit geringer Wasserlöslichkeit |
WO2007018420A1 (en) * | 2005-08-10 | 2007-02-15 | De Weerd, Gerrit | Breast milk-substituting foodstuff for young animals and method for its preparation |
-
1949
- 1949-10-11 DE DESCH70A patent/DE868491C/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0196434A1 (de) * | 1985-03-20 | 1986-10-08 | Societe Des Produits Nestle S.A. | Verfahren zur Herstellung einer Mischung mit einem fein zerkleinerten Wirkstoff mit geringer Wasserlöslichkeit |
CH663899A5 (fr) * | 1985-03-20 | 1988-01-29 | Nestle Sa | Procede pour la preparation d'une composition a base d'un principe actif de faible hydrosolubilite finement divise. |
WO2007018420A1 (en) * | 2005-08-10 | 2007-02-15 | De Weerd, Gerrit | Breast milk-substituting foodstuff for young animals and method for its preparation |
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