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DE867931C - Ein- und ausrueckbare Zahnkupplung, bei der die Einrueckung nur im Augenblick des UEberholens wirksam wird - Google Patents

Ein- und ausrueckbare Zahnkupplung, bei der die Einrueckung nur im Augenblick des UEberholens wirksam wird

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Publication number
DE867931C
DE867931C DEK2345A DEK0002345A DE867931C DE 867931 C DE867931 C DE 867931C DE K2345 A DEK2345 A DE K2345A DE K0002345 A DEK0002345 A DE K0002345A DE 867931 C DE867931 C DE 867931C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
sleeve
clutch
coupling sleeve
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK2345A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1612997U (de
Inventor
Ernst Dipl-Ing Hallmann
Ernst Dr-Ing Lammerz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie filed Critical Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority to DEK2345A priority Critical patent/DE867931C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE867931C publication Critical patent/DE867931C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/04Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
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    • F16D23/06Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D23/00Details of mechanically-actuated clutches not specific for one distinct type
    • F16D23/02Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches
    • F16D23/04Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch
    • F16D23/06Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
    • F16D2023/0656Details of the tooth structure; Arrangements of teeth
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16D23/06Arrangements for synchronisation, also for power-operated clutches with an additional friction clutch and a blocking mechanism preventing the engagement of the main clutch prior to synchronisation
    • F16D2023/0656Details of the tooth structure; Arrangements of teeth
    • F16D2023/0662Details relating to special geometry of arrangements of teeth

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Ein- und ausrückbare Zahnkupplung, bei der die Einrückung nur im Augenblick des Überholens wirksam wird Bei einer älteren Überholzahnkupplung ist die Kupplung nur dann wirksam, wenn die treibende Welle die getriebene Welle überholen will. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine überholzahnkupplung, bei der es nur für den Schaltvorgang erforderlich ist, daß die treibende Welle die getriebene Welle überholt, nach Beendigung des Schaltvorganges es aber belanglos ist, welche Welle die treibende ist. Die Kupplung eignet sich daher insbesondere für Fahrzeuggetriebe, die während der Fahrt geschaltet werden und bei denen durch Drosseln des Motors das Fahrzeug gebremst werden soll, und für Getriebe mit mehreren Gängen, wobei die treibende Welle von höherer Drehzahl kommt, in die getriebene Welle hineinfällt und verriegelt wird bzw. von niedrigerer Drehzahl kommend in die getriebene Welle hineinläuft. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß in erster Linie dadurch gelöst, daß mindestens eine Verzahnung der zu kuppelnden Teile Lücken hat, die eine gegenseitige Verdrehung des kuppelnden und des zu kuppelnden Teils zulassen, und daß der kuppelnde Teil so geführt ist, daß nach erfolgter Kupplung eine selbsttätige Entkupplung nicht möglich ist.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und zwar ist das erste Ausführungsbeispiel in den Fig. i bis 5 und das zweite Ausführungsbeispiel in den Fig.6 bis 8 dargestellt. Im einzelnen zeigt Fig. i einen mittleren Längsschnitt der Kupplung, während die Fig. 2 bis 4 Abwicklungen bei verschiedenen Stellungen der Kupplungsteile und Fig.5 eine Einzelheit in schematischer Darstellung zeigen. Vom zweiten Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 6 einen mittleren Längsschnitt der Kupplung, Fig. 7 eine Abwicklung der für die Kupplung in Betracht kommenden Zahnkränze und Fig. B die-Ausnehmung in schematischer Darstellung.
  • Es soll zunächst das erste Ausführungsbeispiel erläutert werden.
  • Mit dem Wellenstück i, das durch einen Flansche mit der getriebenen Welle gekuppelt ist, ist durch Schrauben 3 mit einem Zahnkranz 4 verbunden, der Lücken aufweist. Die treibende Welle (in Fig. i links) endet in einem Flansch 5, der durch Schrauben 6 mit einem normalen Zahnkranz 7 verbunden ist. Auf dem Wellenstück i ist der kuppelnde Teil, nämlich ein Zwischenstück 8, mit einer Innenverzahnung 9 drehbar und längs verschiebbar gelagert. Die Bewegungsmöglichkeit des Zwischenstückes wird begrenzt durch einen an ihm sitzenden Bolzen io und eine im Wellenstück i vorgesehene Nut i i, in welche der Bolzen io eingreift. Die Nut ii verläuft zunächst schräg und danach parallel zur Drehachse (Fig.4). Das Zwischenstück 8 ist ferner mit Längsnuten 12 versehen, in denen die- Kupplungsmuffe 13 und die Schaltmuffe 14 mittels entsprechender Leisten längs verschieblich gleiten können. Die Kupplungsmuffe 13 endet in einem Konus 15. Diesem gegenüber liegt eine Kegelfläche 16, die aus einem Stück mit dem Flansch 5 besteht. Ein fester Anschlag 17 dient zur Begrenzung des Kupplungshubes der Reibungskupplung 15, 16 nach rechts. An der Schaltmuffe 14 ist ein doppelarmiger Hebel 18 schwenkbar gelagert, der mit seinem einen Ende i9 in eine Ausnehmung 2o der Kupplungsmuffe 13 und mit seinem anderen Ende 2i in eine Ausfräsung 22 des Zwischenstückes 8 eingreift. Zur Verstellung der Schaltmuffe 14 dient ein Schalthebel 23.
  • Zusammenfassend sei noch einmal herausgestellt, daß die Kupplungsverzahnung aus einer normalen Außenverzahnung 7, einer Lücken aufweisenden Außenverzahnung 4 -und einer Innenverzahnung 9 besteht, deren Form aus Fig. 2 bis 4 zu ersehen ist: In diesen Figuren bedeutet 9a den Schaltzahn und 9b den Riegelzahn der Innenverzahnung.
  • Der Schaltvorgang ist folgender; Die Welle 5 drehe sich zunächst langsamer als die Welle°i und werde dann` beschleunigt: Bei Drehzahlgleichheit soll der Schaltvorgang eintreten, wobei es nach dem Schaltvorgang unerheblich ist, ob die treibende Welle weiter beschleunigt öder verzögert wird. Während also die Welle 5 langsamer läuft als die Welle i, wird der Schalthebel 23 nach links gedrückt, wobei die Schaltkraft auf den Hebel 18 übertragen wird. Der Drehpunkt des Hebels i8 liegt in diesem Augenblick in der Ausfräsung 22, da der Bolzen io an der linken Begrenzungsfläche 24 des etwa tangential zur Drehachse verlaufenden Teils der Nut ii anliegt und dadurch eine Längsverschiebung es Zwischenstückes 8 nach links verhindert. Es- wird daher die Kupplungsmuffe 13 mit etwa halber Schaltkraft nach links gedrückt, wodurch die Reibungskupplung 15, 16 zum Eingriff gebracht wird. Solange die Drehzahl der treibenden Welle 5 kleiner ist als die der getriebenen Welle; schleift die Reibungskupplung. Sobald die Drehzahlen gleich sind; faßt die Reibungskupplung. Während dann die treibende Welle 5 die getriebene Welle i um den Winkelweg überholt, der der Länge des schräg zur Drehachse verlaufenden Teils der Nut i i entspricht, wird dabei über die Reibungslcupplung 15, 16 und über die Nut 12 das Zwischenstück 8 verdreht, so daß der Bolzen ro in die gestrichelte Lage (Fig. 5) und die Innenverzahnung 9 aus der Lage in Fig.2 in die Lage nach Fig.3 gelangt. Da die Kupplungsmuffe 13 infolge der Anlage der Flächen 15 und 16 aneinander nicht weiter nach links verschoben werden kann, der Bolzen io des Zwischenstückes 8 jetzt aber in dem parallel zur Drehachse verlaufenden Teil der Nut i i freie Bahn nach links hat, so wechselt der Drehpunkt des Hebels 18: Dieser schwingt nunmehr um die Anlagefläche der Ausnehmung 2o und drückt dabei mit seinem Ende 21 das Zwischenstück 8 weiter nach links, bis die Innenverzahnung 9 in die in Fig. 4 veranschaulichte Verriegelungsstellung gelangt. Der Schaltvorgang ist damit beendet; beide Wellen sind durch die Innenverzahnung miteinander verriegelt.
  • Zwecks: Entkuppelns der beiden Wellen i und 5 wird der Schalthebel 23 nach rechts gezogen, wodurch der Konus 15 am Anschlag 17 zur Anlage kommt. Sobald dies geschehen ist, wird die Ausnehmung 2o Drehpunkt für den Hebel 18, so daß durch diesen das Zwischenstück 8 nach rechts herausgezogen wird. Gleichzeitig suchen die Reibungskräfte, die zwischen dem Konus 15 und dem festen Anschlag 17 entstehen, das Zwischenstück 8 so zu verdrehen, daß sich der Bolzen io von selbst in den abgewinkelten Teil der Nut i i hineindreht und in die Ausgangsstellung zurückgelängt.
  • Soll die Schaltung bei einer Anordnung erfolgen, bei der die treibende Welle zunächst eine höhere Drehzahl aufweist als die getriebene Welle, so ändern sich an der gesamten Kupplung nur die Führungsnut i i, die spiegelbildlich zur Abszisse ausgeführt werden muß, sowie die Innenverzahnung 9, bei der die Zähne 9a und 9b vertauscht werden müssen.
  • Das- zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten in der Hauptsache dadurch, daß die Ausnehmung, in der der kuppelnde Teil mittels eines Ansatzes geführt ist, vierfach so geknickt ist, daß sie zwei schräg und drei parallel zur Drehachse verlaufende Teile aufweist. Diese Kupplung ist für Wechselgetriebe geeignet.
  • Auf einer Welle 24, die von der Sekundärseite eines Strömungsgetriebes angetrieben wird, sitzen ein für den zweiten Gang bestimmtes Zahnrad 25 und ein für den ersten Gang bestimmtes Zahnrad 26. Beide Zahnräder sind mittels Buchsen 27 und 28 auf der Welle 24 gelagert. Das Zahnrad 25 trägt noch einen normalen Zahnkranz 29, dem ein Lücken aufweisender, an der Welle 2.4 sitzender Zahnkranz 30 gegenüberliegt. Das Zahnrad 26 trägt noch einen normalen Zahnkranz 31, dem ein Lücken aufweisender, gleichfalls an der Welle 24 sitzender Zahnkranz 32 gegenüberliegt. Zum Kuppeln der Welle entweder mit dem Zahnrad 25 oder mit dem Zahnrad 26 dient ein auf der Welle 24 drehbar und längs verschiebbar gelagertes Zwischenstück 33, das an seinen Enden je zwei Verzahnungen 34, 35 und 36, 37 trägt. Die Verzahnungen 34 und 36 weisen Lücken auf, die den Lücken der Verzahnungen 30 und 32 entsprechen, während zwei nebeneinanderliegende Zähne der Verzahnungen 35 und 37 genau in eine Lücke der Verzahnungen 30 und 32 passen. Die Bewegungsmöglichkeit des Zwischenstückes 33 wird begrenzt durch einen an ihm sitzenden Bolzen 38 und eine in der Welle 24 vorgesehene Nut 39, in die der Bolzen 38 eingreift. Die Nut 39 ist vierfach geknickt, und zwar so, daß sie drei parallel und zwei schräg zur Drehachse verlaufende Teile aufweist. Auf dem Zwischenstück 33 ist längs verschiebbar, aber undrehbar eine Trommel 40 gelagert, die auf der linken Seite in einem Reibungskegel 41 und auf der rechten Seite in einem keibungskegel42 endet. Dem Reibungskegel 41 liegt eine am Zahnrad 25 vorgesehene Kegelfläche 43 und dem Reibungskegel 42 eine am Zahnrad 26 vorgesehene Kegelfläche 44 gegenüber. Der Abstand der Kegelflächen 44 42 voneinander ist geringer als der Abstand zwischen den Kegelflächen 43 und 44. Auf der Trommel 40 befindet sich die Schaltmuffe 45. Diese trägt an einem Arm 46 einen schwenkbaren doppelarmigen Hebel 47, dessen Schwenkbarkeit durch am Arm 46 sitzende Anschlagflächen 48 und 49 begrenzt ist. Der obere gabelförmig ausgebildete Arm des Hebels 47 umgreift einen in einem Ausschnitt der Trommel 4o an dieser befestigten Bolzen 5o, während der untere, gleichfalls gabelförmig ausgebildete Arm des Hebels 47 einen am Zwischenstück 33 befestigten Bolzen 51 umfaßt.
  • Zum Verständnis der Arbeitsweise der erläuterten Zweigangschaltung sei folgendes vorausgeschickt. Beim Schalten vom ersten in den zweiten Gang ist i. die Kupplung vom Drehmoment zu entlasten, damit die Zähne außer Eingriff gebracht werden können, 2. die Welle 24 zu bremsen, da ihre Drehzahl höher ist als die des zu kuppelnden Zahnrades 25; 3. beim synchronen Lauf der Welle 24 und des Zahnrades 25 kann gekuppelt werden, worauf die Welle 24 wieder beschleunigt wird.
  • Beim Schalten vom zweiten in den ersten Gang ist i. die Kupplung vom Drehmoment zu entlasten (Pumpenschaufeln des Wandlers schließen), um den zweiten Gang lösen zu können, und 2. die Welle 24 zu beschleunigen, da diese langsamer läuft als das Zahnrad 25.
  • In der Zeichnung ist die Kupplung in einer Zwischenstellung beim Schalten vom ersten in den zweiten Gang veranschaulicht; es ist der Augenblick, in dem das Einrücken des zweiten Ganges beginnt. Auf der Schaltmuffe 45 lastet ein nach links gerichteter Schaltdruck, so daß der Reibungskegel 41 gegen die Kegelfläche 43 des Zahnrades 25 gedrückt wird und jetzt der Bolzen 5o den Schwenkpunkt für den Hebel 47 bildet. Dieser sucht dann über den Bolzen 51 das Zwischenstück 33 nach links zu verschieben. Solange aber die Welle 24 noch schneller läuft als das Zahnrad 25, bleibt der Bolzen 38 in der in Fig. 6 bzw. 8 gezeichneten Lage, so* daß eine Verschiebung des Zwischenstückes 33 nicht möglich ist. Sobald jedoch die Welle 24 die Drehzahl des Zahnrades 25 unterschreitet, gleitet der Bolzen 38 in den schrägen Teil der Nut 39 nach links hinein. Bei dieser Bewegung des Zwischenstückes 33 kommt die Verzahnung 34 mit dem Zahnkranz 29 zum teilweisen Eingriff. Darauf gleitet das Zwischenstück 33 mit seiner Verzahnung 34 vollends nach links, wobei die als Riegel dienenden Zähne 35 in die Lücke der Verzahnung 30 eintreten und damit die Kupplung verriegeln. Der Hebel 47 hat sich inzwischen so verdreht, daß er am Anschlag 48 anliegt.
  • Wird nun vom zweiten Gang in den ersten umgeschaltet, so wirkt der Schaltdruck in der Schaltmuffe 45 nach rechts. Infolgedessen werden die Trommel 4o und das Zwischenstück 33 nach rechts gezogen, wobei der Bolzen 38 im linken geraden Teil der Nut 39 nach rechts gleitet. Da die Welle 24 bei dieser Schaltung, wie oben erwähnt ist, beschleunigt wird, gleitet der Bolzen 38 auch im anschließenden schrägen Teil der Nut 39 und danach in ihrem mittleren geraden Teil weiter nach rechts. Während der letztgenannten Bewegung des Bolzens 38 werden die Verzahnung 34 und der Zahnkranz 3o außer Eingriff sowie die Verzahnung 36 und der Zahnkranz 32 in Eingriff gebracht. Der keibungskegel 42, der sich hierbei zusammen mit dem Zwischenstück 33 nach rechts verschoben hat, läuft jetzt gegen die Kegelfläche 44 des mit höherer Drehzahl umlaufenden Zahnrades 26, und es wird von diesem die Trommel 40 in Drehrichtung gehalten. Erst wenn die Welle 24 so weit beschleunigt wird, daß die synchrone Drehzahl erreicht ist, kann sich der Bolzen 38 in dem rechten schrägen Teil der Nut 39 nach rechts bewegen, wobei dann die Verzahnung 36 in Eingriff mit dem Zahnkranz 32 kommt. Unter dem Einfluß des immer noch auf die Schaltmuffe 45 nach rechts wirkenden Schaltdruckes wird das Zwischenstück 33 durch Vermittlung des Hebels 47 noch weiter nach rechts verschoben, da die Trommel 4o infolge der Anlage des Reibungskegels 42 an der Kegelfläche 44 sich nicht weiter verschieben kann und somit der Bolzen 50 zu einem festen Drehpunkt für den Hebel 47 geworden ist. In der rechten Endstellung ist dann die Verzahnung 36 voll im Eingriff mit dem Zahnkranz 31, während die Riegelzähne 37 zwischen den Zahnlücken des Zahnkranzes 31 liegen, so daß jetzt der erste Gang verriegelt ist.
  • Bei der erläuterten Kupplung ist es wesentlich, daß während des Auskuppelns aus einem Gang die Reibkegel 41 und 42 nicht gegen die entsprechenden Kegelflächen der Zahnräder 25 und 26 stoßen, daßi vielmehr diese Reibflächen erst beim Einschalten in den anderen Gang wirksam werden. Wie sich aus dem Vorstehenden ergibt, wird dies dadurch erreicht, daß der Abstand der Kegelflächen 41, 42 voneinander wesentlich geringer ist als der Abstand- zwischen den Kegelflächen 43 und 44 der Zahnräder 25 und 26, und dadurch; daß der Hebel 47 beim Herausziehen der Kupplung aus einem Gang zur Anlage an die Anschlagflächen 48, 49 kommt, wodurch sichergestellt ist, daß immer erst das Zwischenstück 33 aus dem Gang herausgezogen wird, ehe die Reibungskegel 41, 42 auf der Gegenseite anlaufen. Wird der Unterschied der beiden Abstände gleich der Länge, gemessen über die Verzahnung 29 und 3o bzw. 31 und 32, ge-%vählt, so wird dadurch sichergestellt, daß die gegenüberliegende Reibungskupplung erst dann in Tätigkeit tritt, wenn die Innenverzahnung aus den zugehörigen Außenverzahnungen vollkommen herausgezogen ist; z. B. tritt die Reibungskupplung 42, 44 erst in Tätigkeit, nachdem die Zahnkränze 34,35 aus den Zahnkränzen 29, 3o herausgezogen sind.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCKE: z. Ein- und nusrückbare Zahnkupplung, bei der die Einrückung nur im Augenblick des Überholens wirksam wird, mit infolge von Zahnlücken vor dem Eingriff um eine Zahnteilung verdrehbarer innenverzahnter Kupplungsmuffe, gekennzeichnet durch eine Hilfsreibungskupplung zwischen der Kupplungsmuffe und der anderen Kupplungshälfte, durch die die Kupplungsmuffe nur im überholungszeitpunkt in eine Stellung gebracht wird in der sie axial verschiebbar ist.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Führung der Kupplungsmuffe mittels Nut od. dgl:, die erst nach einer Verdrehung um eine Zahnteilung eine axiale Verschiebung der Kupplungsmuffe gestattet.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung der Zahnlücken die betroffenen Zähne der Kupplungsmuffe nicht in voller Breite entfernt sind, so daß die verbliebenen Teile dieser Zähne nach dem Eingriff der Kupplungsmuffe in die andere Kupplungshälfte die Kupplungsmuffe mit der Verzahnung der eigenen Kupplungshälfte zusätzlich verriegeln.
  4. 4. Kupplung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmuffe an der Mitte eines zweiarmigen Hebels angreift, dessen eines Ende mit der Hilfskupplung und dessen anderes Ende mit der Kupplungsmuffe gelenkig verbunden ist, und daß die gegenseitige axiale Verschiebbarkeit der Hilfskupplung gegen die Kupplungsmuffe durch Anschlag begrenzt ist.
  5. 5. Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke an den Hebelenden dadurch gebildet sind, daß die Hebelenden in Aussparungen oder Durchbrechungen der zu bewegenden Teile eingreifen.
  6. Kupplung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke an den Hebelenden dadurch gebildet sind, daß die Hebelenden gabelförmig an den zu bewegenden Teilen befestigte Stifte umfassen.
  7. 7. Doppelkupplung für Wechselgetriebe, bestehend aus zwei spiegelbildlich zusammengebauten Kupplungen nach einem der Ansprüche i bis 6, gekennzeichnet durch eine gemeinsame in der Mitte liegende beiderseitig innenverzahnte Kupplungsmuffe. B. Kupplung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Schaltmuffe für beide Kupplungen, 9: Kupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden auf der Kupplungsmuffe verschiebbaren Hilfskupplungshälften miteinander fest verbunden sind und der Abstand ihrer Reibflächen um so viel kleiner als der Abstand der Gegenreibflächen ist, daß keine der Hilfskupplungen kuppeln kann;, bevor nicht die Hauptkupplung der' anderen Seite vollständig ausgerückt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102502B (de) * 1953-01-14 1961-03-16 Gewerk Eisenhuette Westfalia Sperrsynchronisierte Klauenkupplung
US4989707A (en) * 1989-10-03 1991-02-05 Sundstrand Corporation Resettable shaft clutch-disconnect for a co-axial drive shaft

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