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Hydraulische Anschlagvorrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft
einen neuen und verbesserten hydraulischen Tischanschlag zur Begrenzung des Ausmaßes
der Bewegung des Tisches einer Metallhobelmaschine oder einer anderen ähnlichen
Werkzeugmaschine für den Fall, daß der Tisch den gewöhnlichen Arbeitsbereich, überfährt,
und. zur raschen Rückführung des Tisches zu dem Arbeitsbereich in den Betriebszustand,
nach dem Überfahren.
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Die Erfindung ist besonders bei schnell laufenden hin und her gehenden
Tischen anwendbar, wie sie ,gewöhnlich bei Metallhobelmaschinien verwendet werden.
Der hin und her gehende Antrieb, wie er am üblichsten verwendet wirrt, hat eine
Längszahinstange, die an dier Unterseite des Tisches befestigt ist und die mit einem
Transportzahnrad kämmt, das in dem darunterliegenden Bett drehbar gelagert ist und
von einem Umkehrmotor angetrieben wird. Bei einer solchen Anordnung wird der gewöhnliche
Arbeitsbereich des Tisches auf dem Bett durch die wirksame Länge -der Zahnstange
bestimmt, und .der Arbeitshub innerhalb dieses Bereiches wird gewöhnlich mittels
Umkehrknaggen vorbestimmt, die einstellbar an der einen Seite des Tisches, befestigt
sind und die mit einem Grenzschalter an. der angrenzenden Seite dies Bettes zusammenarbeiten.,
um den umkehrbaren Antriebsmotor für das Transportzahnrad zu steuern. Wenn der Tisch
den normalen Arbeitsbereich überfährt oder überfahren würde, wie es bei einem Versagen
oder einer Fehleinstellung
der- Umkehrsteuereinrichtungen vorkGrnmen
könnte, würde die Zahnstange von dem Transportzahnrad ablaufen und dadurch den mechanischen
Antrieb unterbrechen. Das Überfahren würde daher unkontrolliert und im wesentlichen
ungehindert sein, und infolge des Momentes besonders bei hohn Geschwindigkeiten
würde dieses Überfahren eine Quelle erheblicher Gefahr sein Daraus, würde sich die
Wahrscheinlichkeit von Verletzungen dies B@ediienungspersonial,s, sowie Schäden
an anderen benachbarten Maschinen und Gebäudekons:trukbionen ergeben und in jedem
Fall ein Zeitverlust bei der Wiedereinrichtung: der Maschine für den normalen Betrieb
ergeben. Die Wahrscheinlichkeit einerVerletzung oder eines Schadenfis im Fäll eines.
weglauf erndenTisches ist natürlich bei den Geschwindigkeiten neuzeitlicher Hobelmasch!inentische,
die g 1, 5 m j e Minute erreichen und sogar überschreiten, am größten. Der hydraulische
Tischanschlag der vorliegenden Erfindung dient -dazu; die vorgenannten Schwierigkeiten
wirksam zu überwinden.
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Eines .der Ziele der vorliegenden Erfinidung ist ein Tischanschlag,
der unmittelbar nach demAuß.ereingriffkommen der Tischzahnstange aus, dem Transportzahnrad.
in Tätigkeit tritt und der als Puffervorrichtung wirkt, um die kinetische Energie
des Tisches zu absorbieren und ihn weich zu einem Halt zu bringen, bevor er die
Bahnen dies: Maschinenbettes verlassen kann.
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Ein anderes Ziel der Erfindung sind Einrichtungen, die dem Tischanschlag--
zugeordnet sind, wodurch -der Tisch in: den normalen Arbeitsbereich zurückgedrückt
wird, um den getrieblichen Wiedereingriff zwischen der Zahnstanige und den! Transportzahnrad
zu bewirken.
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Ein weiteres, Zieh der Erfindung ist eine selbständige Einrichtung,
die auf dem Maschiinenbett in der Bahn des einen Tischendes, angeordnet ist und
einen; Stößel hat, der vom Tisch im: Fall des Überfahrens erfaßt wird, um einen
nachgiebigen Widerstand einzuschalten und die Tischbewegung abzubremsen, und die
außerdem einen hydraulischen Schieber zum. Betätigung des Stößels als Treibelement
aufweist, um den Tisch in seinen normalen Arbeitsbereich zurückzus.toß-en.
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Ein; weiteres Ziel der Erfindung ist ein hydraulischer Tischanschlag
der vorhergehenden Art, M der die Flüssigkeit, die der Zurückweichbewegung des Stößels
unter der darauf durch den Tisch ausgeübten Kraft des Stoßes und des Momentes Widerstand
leistet, wirksam unter allen Arbeitsbedingungen entlastet werden kann, um jede
Mög-
lichkeit, einer Beschädigung der Anschlagvorrichtung zu: vermeiden. .
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Bei denn hydraulischen Tischanschlag wird die Flüssigkeit gewöhnlich
über einen begrenzten Strömungsdurchgang oder eine Öffnung von vorbestimmtem Strömungsquerschnitt
entlastet, um sicherzustellen, daß lein Rückprall des Tisches im Fall eines leichten
Überfahrens, bei niedrigen Arbeitsgeschwindigkeiten und der diaraws folgenden Beschädigung
der Zähne des Transportzahnrades eintritt; bei dein erfindiungsgemäßen hydraulischen
Tischanschlag wird die Flüssigkeit in jedem Fall beim Erreichen eines;vorbestimmten
Höchstdruckes in; dem Stößelzylinder vorn Druck entlastet.
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An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher beschrieben.
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Fig. i ist eine senkrechte Längsschnittansicht eines Teils eines Hoblers,
der mit einem hydraulischen Tischanschlag gemäß der Erfindung versehen ist, wobei
der Tischanschlag in Seitenansicht dargestellt ist;
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Fig. 2 ist: eine vergrößerte Teilaufsichtsans.icht dies Tischanschlagesi
längs Linie 2-2 von Fig. i ; Fig. 3 ist eine horizontale Teilquerschnittsansiclit
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längs Linie 3-3 von Fig. 1;
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Fig: q. ist eine senkrechte Querschnittsansicht längs Linie 4-4 von
Fig. i ;
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Fig. 5 ist eine. teilweise senkrechte Längsquerschnittsiansicht längs
Linie 5-5 von Fig. 2;
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Fi.g. 6 ist eine senkrechte Qucrschnittsans.icht längs Linie 6-6 von
Fig. 2;
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Fig. 7 isst eine schematische Darstellung der hydraulischen Anlage
des hydraulischen Tischanschlages. Wie sich insbesondere aus der Zeichnung ergibt,
wird der Tischanschlag, der das, der vorliegenden; Erfindung. bildet, allgemein
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mit io bezeichnet und ist an dem einen Ende des Bettete iii in der
Bahne des einen Endes eines längs hin und her gehenden Tisches, 12 einer Werkzeugmaschine
angeordnet. Obwohl der hydraulische Tisichanschlag vorteilhaft bei verschiedenen
Werkzeugmaschinenarten benutzt werden: kann, ist er besonders bei neuzeitlichen
Metallschnellhobelmaschinen, wie sie vorstehend beschrieben worden sind, nützlich.
Die Konstruktionseinzelheiten des Hoblers werden; abgesehen von dien Bett i i und
dem Tisch 12, nicht vollständig beschrieben.
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Der hydraulische Tischanschlag io ist eine s.elbständige Einheit mit
einem Gehäuse oder Kasten 13, der in fester Lage an: dem einen. Endre des Bettes
i i zwischen den Tischbahnen befestigt werden kann. In Odem vorliegenden Beispiel
hat das Gehäuse 13 im allgemeinen rechteckige Form und ist an seitlichen Randflanschen
1¢ zweckmäßigerweise verbolzt oder in anderer Weise in seiner Stellung gesichert.
Das Gehäuse 13 ist hohl und enthält einten Flüssigkeitsbehälter 15, der oben durch
eine .geeignete Deckelplatte abgeschlossen ist.
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Ein hydraulischer Hauptzylinder 17 ist in der einen Seite des, Gehäuses
einstückig damit ausgebildet und erstreckt stich in Längsirichtung desselben im
wesentlichen in Flucht mit der Längsmitte des Tisches, 12; dieser hydraulische Zylinder
ist an dem äußeren Endfe abgeschlossen und hat einte axiale Lageröffnung 1$ en dem
inneren Ende, die mit einer geeigneten Packung ig ausgerüstet ist. Ein hin und her
gehender Stößel 2o erstreckt sich mit enger Gleitpaseung durch die Lageröffnung
1 8 und die Packung ig in den hydraulischen Zylinder 17. Der Stößel 2o hat vorzugsweise
kräftige zylindrische Form, und sein inneres Ende verläuft nahe, ä"ber am Umfang
in einem Ausstand von der inneren Zylinderfläche des Zylinders 17. Das äußere
Endre
des Stößels 2o ist mit einer verbreiterten Anschlagfläche 21 versehen, die von dern
nahen, Ende des Tisches 12 beim Überfahren des letzteren; nach links: über den normalen
Höchstbereich der von, dem hin und hier gehenden Antrieb gegebenen Hinundllerbewegung
hinaus erfaßt werden kann.
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Im Arbeitszustand ist der Stößel in der ausgefahrenen Stellung, wie
es in Fig. 2 dargestellt ist, und der hydraulische Zylinder 17 ist vollständig mit
einer nicht zusammendrückbaren Flüssigkeit, wie Öl, gefüllt und in einem Zustand,
in .dem bei Einwärtsbewegung des :Stößels 2o Widerstand ge-1.eistet wird. Es sind
Einrichtungen vorgesehen, um die Flüssigkeit in dem- hydraulischen Zylinder 17 unter
Druck zu halten und gleichzeitig die Flüssigkeit unfehlbar vom Druck zu entlasten,
so d-a.ß der Stößel in dem Zylinder zurückweichen kann, um weich: und allmählich
die kinetische Energie des Tisches. 12 zu absorbieren. Wie sich, im besonderen ergibt,
ist ein geflanschter Block 22 stramm in eine Mittelöffnung 23 der geschlossenen
l?nidwand 24 des Zylinders 17 eingepa.ßt und mit einem axialen Eintritts- und Austrittskanal
25 versehen. Der letztere ist mit einem OOuerkanal 26 dies Blockes -22 verbunden,
der mit einem fluchtenden Verbindungskanal 27 der Zylinderwand( 24 in, Verbindung
steht. Der Verbindungskanal 27 erstreckt sich horizontal, schneidet aber das untere
Ende eines senkrechten Ganges 28, der in eine Zylinderbohrung -29 mündet., die in
dem Gehäuse 1,3 a,usgL
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bildet ist und sich, parallel zu dem Zylinder 17 erstreckt. In die
Bohrung 29 mündet weiterhin ein Gang 3o, der in derselben Querebene wie der Gang
28 liegt und vorzugsweise mit diesem Gang au;sgerichtet ist; der Gang 3o schneidet
einen. Quergang 31, der indem Behälter 15 mündet. Eine geeignete begrenzte
Öffnung 32 ist an dem Auslaßenre des Ouergangles 31 angeordnet, um das, Entweichen
oder dien Abfluß der Flüssigkeit unter Druck aus (],cm Zylinder 17 durch- den Kanal
und die Gänge 25, 26,:27,:28 und so zu steuern. Die Öffnung ist vorzugsweise in
einem Stöpsel 33 angebracht, der entfernb@ar in das innere Ende des Querganges;
31 geschraubt ist, so daß ein Stöpsel mit irgendeinem vorbestimmten oder ausgewählten
öffnungsquerschnitt eingesetzt werden kann.
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Ein zylindrischer- Schieberkolben 34 ist in der Schieberzylinderbohrung
29 hin und her beweglich und ragt aus dem einen Ende heraus, um von außen betätigt
werden zu können; dieser SchieberkoIbe n 34 übt mit Bezug auf die Durchgänge 28
und 30 die Tätigkeit eines Schiebers aus-. Zu diesem Zweck ist der Sch ieberkolben
34 mit einer Umfangsnut 35 ausgestattet, die in eine Stellung bewegt werden kann;,
in der die Gänge 28 und 30 miteinander verbunden sind, um dadurch eine Fließverbindung
bei Druckentlastung oder das Abströmen von: Flüssig-]zeit aus dem Zylinder 17 durch
die Öffnung 32 zu dem Behälter 15 herzustellen.
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Wenn aus irgendeinem Grunde der Schieberkolben 34 nicht in einer Regellage
sein sollte, um die Verbindung zwischen den Gängen; 28 und 30 über die Nut 35 zu
irgendeiner Zeit herzustellen, in der der schwere schnell laufende Tisch 12. beim
Überfahren den Anschlag 21 überfährt, dann würde der Anschlag 1o schwerer Beschädigung
oder sogar Bruch, ausgesetzt sein, wenn nicht irgendein anderer Weg für die Entlastung
der Flüssigkeit vom Druck vorhanden ist. Gemäß der Erfindung wird; die in dem geschlossenen
Ende des Zylinders 17 eingeschlossene Flüssigkeit bei einem vorbestimmten Sicherheitsdruck
vom Druck entlastet; unabhängig von irgendeiner Entlastung durch die Öffnung
32.
Wie sich im. besonderen ergibt, ist der Kanal 27 an der Aufströmseite
der Schieberzylinderbohirung 29 in konstanter Verbindung mit den auf Druck an, -sprechenden
Entlastungsventileinrichtungen, die die durch diese zu; dem Behälter 15 fließende
Flüsscigkeit vom Druck entlasten können,. Irgendeine geeignete Zahl von Entlastungsventilen,
die allein oder parallel arbeiten,, können in Abhängigkeit von der durchfließenden
Flüssigkeitsmenge vorgesehen sein. Ein- einziges Entlastungsventil mit verhältnismäßig
großem Durchflußquerschnitt kann also verwendet werden oder, falls gewünscht, eine
Reihe von ähnlichen Ventilen, vondenen jedes einen verhältnismäßig kleinen Durchflußguerschnitt
hat. Im vorliegenden Beispiel s>i:nd@drei Entlastungsventile 36 von gleicher Konstruktion
und gleichem Durchflußq-uers:chnitt vorgesehen, die vorzugsweise so eingestellt
sind(, daß sie sich im wesentlichen bei demselben Druck öffnen. Diese Ventile haben
parallele E,inlaßverbindungen über die Zweigkanäle 37, die einen Gang 38 schneiden,
der wiederum den Ve:rbindun.gskanal 27 kreuzt. Durch Vorsehung mehrerer Entlastungsventile
36 ist ein angemessener Durchflußquerschnitt für die Entlastung der Flüssigkeit
in dem Zylinder 17 vom Druck gesichert, ohne Rücksicht :darauf, ob, die Öffnung
32 mit dem Kanal 27 verbunden ist oder nicht.
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Jedes der Entlastungsventil'36 hat eine Ventilkammer, die durch eine
Bohrung 39 in der Endwand des Gehäuses 13 bestimmt ist. Das innere Ende der Kammer
39 ist mit einem ringförmigen, konischen Ventilsitz .4o ausgestattet, und das äußere
Ende derselben ist mit einem Schraubstöpsel 41 abgeschlossen, der einstellbar darin
eingeschraubt werden kann. Eine Kugel :I2 ist gewöhnlich mit dem Sitz d.0 im Eingriff;
um das Ventil zu schließen, und wird gegen den Sitz durch eine, Druc kwendelfeder
43 gedrückt, die in der Kammer 39 angeord, net und mit ihrem äußeren Ende an dem
Stöpsel 41 abgestützt ist. Um ein leichtes Herumspielen an der Einstellung desi
Federdruckes zu verhindern, wird der leichte Zugang zu dem Stöpsel 41 durch einen
verjüngten Abschlußstäp,sel .LI verhindert, der in das: äußerste Ende der Bohrung
39 geschraubt ist und ein Spezialwerkzeug zu seiner Entfernung erforderlich macht.
Die Ventilkammer 39 mündet über einen kurzen Kanal 45 in der einen Seitenwand in
den Behälter 15.
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Wenn im Betrieb der Tisch 12 von dem Transportzahnrad bei. einem Überfahren
über den normalen Arbeitsbereich: ablaufen sollte, kommt er sofort mit dem Anschlag
21 an dem äußeren Ende des Stößels 2o in Berührung und sucht den
letzteren
nach links in .den Zylinder 17 hineinzubewegen. Die hydraulische Flüssigkeit, (die
indem Zylinder 17 eingeschlossen ist und mit den Flüssigkeitskanälen in Veebindung
steht, wird jedoch einer solchen Einwärtsbewegung des Stößels 2,o Widerstand leisten.
Es, siel angenommen, daß derSehieberkolben 34 richtig eingestellt ist und
die Gänge 28 und 30 miteinander verbindet. Die eingeschlossene hydraulische
Flüssigkeit wird: allmählich über die begrenzte Öffnung 32 in den Behälter 15 allsgelasisen
und erlaubt so eine weiche Rückbewegung des Stößels .2o mit dem. Tisch 12, um den
letzteren abzupuffern und: schließlich anzuhalten, bevor irgendein: Schaden eintreten
kann. Wenn der Schneberkolben 34 in einer Stellung ist, in der die Gänge 2.8 und
30 unterbrochen sind oder die Verbindung zwischen, ihnen unangemessen beschränkt
ist und dadurch die Öffnung 32 im wesentlichen uniwirksiam wird; steigt der Druck
in dem Zylinder 17 beim Auftreffen des Tisches auf den Anschlag 21 an; wenn dieser
Druck ,einen vorbestimmten Wert erreicht, auf den die Entlastungsventile 36 eingestellt
sind, wird die hydraulische Flüssigkeit vom Druck entlastet, um die Bewegung des
Stößels zu erlauben und um dadurch eine ernste Beschädigung der hydraulischen Tisehanschlagvorrichtung
zu vermeiden.
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Die Entlastungsventile 36 werden also. in derselben Weise wirksam
wie die begrenzte Öffnung 32, indem sie das) richtige Arbeiten des hydraulischen
Tischanschlages erlauben. Wenn man sich allein darauf verläßt, würden sie einen
im wesentlichen; konstanten Widerstand oder einen konstanten Gegendruck auf der
ganzen Länge des Stößelweges ausüben. Wenn (der Tisch, wie @es z. B. bei niedrigen
Tischgeschwindigkeiten vorkommt, nur leicht überfährt und dann zum Halten( kommt,
würde (die konstante Gegendruckkraft, die durch das V o(rhandens@ein der Entlastungsventile
auftritt, dazu neigen, über dein; Stößel zurückzuwirken, um die Tischbewegung umzukehren,
und dadurch die Zahnstange in Rattereingriff' mit dien Transportrad zurückführen.
Dadurch, daß die begrenzte Öffnung 32 vorgesehen ist, die gewöhnlich über die Verbindung
der Gänge und Kanäle zu dem Zylinder 17 offen ist, ist ein. solcher unerwünschter
Eingriff mit der daraus folgenden Beschädigung der Zähne des Transportrades wirksam
vermieden,.
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Der Sehieberkolben 34 wird voirteilhafterweise als Arbeitsglied einer
Handpumpe oder als hydraulischer Schieber benutzt; um den Tisch nach dein Überfahren
zurückzudrücken und so den Tisch a2 wieder in Eingriff mit dem Transportrad zu briegen.
Zu diesem Zweck bildet= die Zylinder-Bohrung 29 einen Pumpenzylinder, in dem der
SChieberkoliben 34 als Pumpenkolben hin und her bewegbar ist. Eine geeignete biegsame
schalenförmige Dichtungsmanschette 46 kann -an dem inneren Ende des: Schieberkolbens
34 mittels. eines Balzens 47 befestigt sein. Eine Verlängerungs, Bohrung 48 geht
axial. von dem inneren Ende der Zylirnderbohrung 29 aus nach innen. Eine Druckwendelfeder
49 sitzt in der Bohrung 48, enstneckt sich durch dien inneren Endteil der Zylinderbohrung
Z9 und, sitzt auf .dein inneren Ende des Schieberkolbens 34 auf; diese Feder sucht
den letzteren nach außen zudrücken, so daß die Nut 35 gewöhnlich mit den Gängen
28 und 30 vollständig fluchtet.
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Die Zylinderbohrung 29 hat eine Ennlaßsaugverbindung mit dem Behälter
15. Bei denn vorliegendenAusführungsbeisplel hat diese Verbindung eine verhältnismäßig
große Bohrung 5o, die die Verlängerungsbohrung 48 kreuzt und eine Sperrventilkammer
bildet. Das eine Ende der Kammer 5o ist über dien Einlaß(kanal 5i mit einem Quergang
52 verbunden, der in der Umfangswand; des. Zylinders 17- ausgebildet ist und in
freier Verbindung mit dem unteren Teil des Behälters, 15 steht. Eine Kugel 53 sitzt
lose in; der Bohrung 50 und kann mittels ihres Eigengewichts an der Auslaßkante,des
einten; geringeren Querschnitt aufweisenden Einlaßkanals 51 aufsitzen. Es ergibt
sich somit, daß bei dem Auswärts- oder Saughub des Pumpenkolbens 34 Flüssigkeit
über die Gänge 52 und 51 eintritt, das Sperrventil 50; 53 frei durchfließt und zu,
der Bohrung 48 strömt, um die Zylinderbohrung 29 zu füllen; bei dem Einwärts- oder
Druckhub des Kolbens setzt :sich die Kugel 53. auf und verhindert den Rückstrom
durch dein Einlaßkanal 51.
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DieZyliriderbohrung 29 hat eineDruckentlasturngsverbindiwng zu dem
Zylinder 17Im vorliegenden Beispiel besteht die Druckentlastungsverbindung aus einem
Kanal 54, der nach unten von dem inneren Ende die, Bohrung 29 ausgeht und in eine
vergrößerte, eine Sperrvenfiilkammer bildende Bohrung 55 mündet. Die letztere steht
mit einem Förderkanal- 56 in Verbindung, die wiederum mit denn Verbindungskanal.
2,7 verbunden ist, der stets in offerier Verbindung mixt dem geschlossenen
Ende des Zylinders. 17 steht. Eine Kugel 57 wird gewöhnlich durch eine Druckwem:delfeder
58 in der Kammer 55 gegen den Auslaß oder Ventilsitz des Kanals. 54 gedrückt. Ein
Schraubstöpsel(59 dient dazu, die Kammar 55 abzuschließen und die Feder 58 unter
leichtem Arbeitsdruck zu halten. Bei dien Auswärts- oder Saughub des Schneberkolbens.
34 sperrt die Kugel 57 den Kanal 54, um das: Einströmen von Druckflüssigkeit aus
dem Zylinder 17 zu verhindern, und während des Einwärts- oder Druckhubes des Schieberkolbens
strömt die Flüssigkeit über den Kanal 54 über das Sperrventil 55, 57 und dann durch
den Speisekanal 56, 27, 26 und 25 in den Zylinder 1,7, wobei der Stößel 2o in seine
Normalstellung für den nächsten Arbeitsgang ausgefahren: wird.
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Die Hinundherbewegung des Pumpen- oder Schieberkolbens 34 kann durch
irgendwelche geeignete Vorrichtung (durchgeführt werden. Im vorliegenden Beispiel
ist an dem äußeren Ende des Schieberkolbens 34 bei 6o das eine Ende eines Querhauptes
61 eines . Handgriffes 62 angelenkt. Das Querhaupt wiederum ist zwischen steinen
Emdern bei 63 gelenkig mit; denn einem Ende eines Lenkers 64 verbunden, und der
letztere ist an dein anderen Ende gelenkig oder drehbar bei 65 mit einem Block 66
verbunden, de starr an dem Block 22 befestigt
ist. Das Ende des
Querhauptes 61 gegenüber dem Drehzapfen 6o hat eine Anschlagfläche 67, die den Block
66 erfassen kann, um die Auswärtsbewegung des Kolbens: 34 zu begrenzen und insbesondere
den letzteren in seiner Ruhestellung unter der Wirkung der Feder 49 festzulegen;
in jener Stellung ist die Nut 35 vollständig in Flucht mit den einmündenden Enden
der Gänge 28 und 30.
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Im Betrieb wird bei Betätigung des Handgriffes 62 zwecks Hinundherbewegung
des Kolbens Flüssigkeit aus, dem Behälter 15 zu dem Zylinder 17 gepumpt, wie es
vorstehend beschrieben worden ist. Bei diesem Pumpen wird der SchieberkOlben 34
vorzugsweise aus dem Bereich- der Öffnungen zu den Gängen 28 und 3o heraus hin und
her bewegt, so daß keine Druckflüssigkeit über die Öffnung 32 zurück zu dem Behälter
geleitet wird. Weil die Entlastungsventile 36 so eingestellt sind<, daß sie sich
nur bei den verhältnismäßig hohen Entlastungsdrücken öffnen, die durch die kinetische
Kraft des Tisches 12 bei seinem Auftreffen auf den Stößel 20 entstehen, wird die
von dem Schieberkolben, 34 gelieferte Druckflüssigkeit diese Entlastungsventile
nicht von ihren Sitzen abheben, sondiere, zu dem Zylinder 17 mit dem verhältnismäßig
niedrigen Druck fließen, der erforderlich ist,den Stößlel nach außen zudrücken,
um den Tisch in seine Normalstellung zurückzuführen.
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Es ergibt, sich, daß ein neuer und verbesserter hydraulischer Tischanschlag
vorgesehen worden ist, die< wirksam den Tisch im Fall des Überfahrens abpuffert
und anhält, und -der als selbständige Einheit arbeitet, um den Tisch in seine Normalstellung
zurückzuführen. Der hydraulische. Tischanschlag ist in seiner Konstruktion einfach
und billig und kann auf irgendeiner Hobelmaschine angeordnet werden, ohne d'aß ein
Umbau derselben nötig ist. Der hydraulische Tischanschlag ist unter allen Arbeitsbedingungen
zuverlässig. Wenn eingeringes Überfahren eintreten sollte, läßt die begrenzte Öffnung
32 Flüssigkeit, ausfließen, um ein Rückprallen bei niedrigen Geschwindigkeiten zu
verhindern. Wenn die Öffnung 32 gelegentlich infolge einer Fehleinstellung des Schieberkolbens
34 unwirksam ist, werden die Ent,lastungswentile 36 wirksam, um die Flüssigkeit
bei einem bestimmten Druck zu entlasten und so eine ernste Beschädigung der mechanischen
Konstruktion zu verhindeTn und- gleichzeitig einen normalen Betrieb zu erlauben,
um den Tisch abzupuffern und anzuhalten. Bei hohen Tischgeschwindigkeiten sind sowohl
die begrenzte Öffnung 32 als auch: die Entlastungsventile 36 zur Verfügung, um die
Flüssigkeit vom Druck zu entlasten.