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DE8525788U1 - Formstück aus Beton zur Entwässerung von Bauwerken - Google Patents

Formstück aus Beton zur Entwässerung von Bauwerken

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Publication number
DE8525788U1
DE8525788U1 DE19858525788 DE8525788U DE8525788U1 DE 8525788 U1 DE8525788 U1 DE 8525788U1 DE 19858525788 DE19858525788 DE 19858525788 DE 8525788 U DE8525788 U DE 8525788U DE 8525788 U1 DE8525788 U1 DE 8525788U1
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DE
Germany
Prior art keywords
moulded
flow channel
water
cross
section
Prior art date
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Expired
Application number
DE19858525788
Other languages
English (en)
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Matthaei-Bauunternehmen & Co Betriebs-Kg 2810 Verden De GmbH
Original Assignee
Matthaei-Bauunternehmen & Co Betriebs-Kg 2810 Verden De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matthaei-Bauunternehmen & Co Betriebs-Kg 2810 Verden De GmbH filed Critical Matthaei-Bauunternehmen & Co Betriebs-Kg 2810 Verden De GmbH
Priority to DE19858525788 priority Critical patent/DE8525788U1/de
Publication of DE8525788U1 publication Critical patent/DE8525788U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B11/00Drainage of soil, e.g. for agricultural purposes
    • E02B11/005Drainage conduits
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D31/00Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution
    • E02D31/02Protective arrangements for foundations or foundation structures; Ground foundation measures for protecting the soil or the subsoil water, e.g. preventing or counteracting oil pollution against ground humidity or ground water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retaining Walls (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Formstück aus Beton oder ähnlichem Werkstoff für die Entwässerung von Bauwerken im Erdreich, dessen oberer Teil aus wasserdurchlässigem Beton (Einkorn-Beton) und dessen unterer Teil aus wasserdichtem Beton besteht.
10
Für die Entwässerung von Erdreich sind Beton-Rohre bekannt, deren (in verlegtem Zustand) obere Hälfte bzw. Halbschale aus wasserdurchlässigem Beton (Einkorn-Beton) und deren untere Hälfte bzw. Halbschale aus wasserundurchlässigem Beton besteht. Derartige Rohre werden zu Drainage-Zwecken im Erdreich verlegt.
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j Die Erfindung befaßt sich vorrangig p,it der Entwässerung von Bauwerken im Erdreich, und zwar insbesondere mit der Entwässerung von Kabelkanälen wie sie beispielsweise im Eisenbahnoberbau verwendet werden. Darüber hinaus ist auch an die Entwässerung anderer Bauwerke gedacht, z.B. von Gehwegbereichen, Garagenanlagen und -platzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein insbesondere für den vorstehenden Anwendungsbereich geeigne- ^0 tes Formstück vorzuschlagen, das eine höhere Stabilität und eine größere Sicherheit im eingebauten Zustand gegen Verschiebungen aufweist als die bekannten Drainagerohre.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Formte stück gekennzeichnet durch die Ausbildung als Formstein mit polygonalem Querschnitt und eingeformtem (rundem) Strömungskanal.
Das erfindungsgemäße Formstück ist demnach ein langge- _0 streckter Formstein mit insbesondere rechteckigem Querschnitt. Je nach Anwendungsbereich kann die Länge etwa 100 cm, die Breite zwischen 10 und 20 cm und die Höhe bis 40 cm betragen, insbesondere zur Entwässerung des Erdreichs im Bereich von Kabelkanälen.
Der erfindungsgemäße Formstein besteht demnach aus einem oberen Teil aus wasserdurchlässigem Beton (Einkorn-Beton) - nachfolgend als Filterteil bezeichnet - und einem unteren Teil aus wasserdichtem Beton - nachfolgend als Auffangteil bezeichnet. Filterteil und Auffangteil bilden
eine integrale einstückige Einheit (Formstein). Eine Grenzschicht zwischen Filterteil und Auffangteil ist zweckmäßigerweise schräg ausgebildet, nämlich trichterförmig in Richtung zum Strömungskanal abfallend. Die
Proportionen sind vorzugsweise so gewählt, daß der untere o»
Auffangteil eine geringere Konstruktionshöhe hat als der Filterteil, insbesondere beträgt das Verhältnis etwa 1:3.
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Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird der Strömungskanal durch ein in den Formstein eingebettetes Rohr zw. ieilrohr gebildet. Besonders geeignet sind Kunststoff-Rohr, z.B. aus PVC. Das den Sts-Ömungskanal bildende Rohr ist im oberen Bereich bzw. in der oberen Querschnittshälfte wasserdurchlässig ausgebildet, vorzugsweise durch Anordnung von Bohrungen, Schlitzen öder sonstigen Wasserdurchtrittsöffnungen im Rohrmantel. Alternativ kann auch ein Teilrohr, z.B. eine Rohrhälfte, lediglich im Bereich des Auffangteils zur Begrenzung des Strömungskanals in der unteren Querschnittshälft*» einnebettet sein. Das Rohr wirkt dabei als "verlorene Schalung".
Die im Sinne der Erfindung ausgebildeten Formsteine kommen vorzugsweise zur Sicherung von Kanälen, insbesondere Kabelkanälen gegen Wassereintritt zum Einsatz. Bei Eisenbahnoberbauten sind vielfach Kabelkanäle nehmen dem Schotterbett verlegt. Die erfindungsgemäßen Formsteine werden zur Sicherung dieser Kabelkanäle gegen Wassereintritt unmittelbar neben denselben, insbesondere unter Anlage an einer Seitenwand, verlegt, und zwar aufeinanderfolgend und unter Verbindung dor Strömungskanäle miteinander. Aufgrund von Gefälle der Bodenober- fläche tritt (Oberflächen-)Wasser in die Formsteine ein und wird durch diese abgeleitet, bevor es an den Kabelkanal gelangt.
Weitere Merkmale der Erfindung betreffen die Ausgestaltung der Formsteine, deren Verbindung miteinander und den Einbau derselben.
Ausführungs- und Anwendungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
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Fig. 1 ein Formstück für Drainage-Zwecke im Vertikalschnitt,
Fig. 2 ein anderes Ausführungsbeispiel eines Formstücks, ebenfalls im Vertikalschnitt,
Fig. 3 einen Längsschnitt III-III zu dem Formstück der Fig- 2,
Fig. 4 ein Formstück in eingebautem Zustand im Querschnitt ,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein Formstück in der Anwendung analog zu Fig. 4, ebenfalls im Querschnitt,
Fig. 6 einen Längsschnitt durch aufeinanderfolgende Formstücke.
Die beschriebenen Ausführungsbeispiele von Formstücken dienen ganz allgemein zur Entwässerung von Bauwerken im Tiefbau, wobei Formstücke auf der wasserführenden Seite des betreffenden Bauwerks angeordnet sind, derart, daß das anfallende Wasser, insbesondere Oberflächenwasser, nicht an das Bauwerk heranzutreten vermag.
Die Formstücke sind zu diesem Zweck als Formsteine 10 ausgebildet mit polygonalem, insbesondere rechteckigem oder trapezförmigem Querschnitt.
Bei einer einfachen Ausführung des Formsteins 10 gemäß Fig. 1 ist diesel im Querschnitt rechteckig ausgebildet. Ein oberer Teil des Formsteins, nämlich ein Filterteil 11, ist wasserdurchlässig, besteht nämlich insbesondere aus Einkorn-Beton. Ein unte*-■: Teil dient zur Aufnahme und Ableitung des gesammelten Wassers, nämlich ein Auffangteil 12 aus wasserundurchlässigem Beton. Filter-
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"" -&dgr;&igr; teil 11 und Auffangteil 12 bilden einen einstückigen, integralen Formstein. Im Bereich einer Grenzfläche 13 schließen Filterteil 11 und Auffangteil 12, also Beton unterschiedlicher Struktur, aneinander an. In der vertikalen Längsmittelebene ist ein Strömungskanal 14 eingeformt mit vorzugsweise rundem bzw. kreisförmigem Querschnitt. Der Strömungskanal 14 liegt im Bereich der Grenzfläche 13, vorzugsweise zentrisch zu dieser. Wie weiterhin gezeigt, sind die Grenzflächen 13 bei diesem Ausführungsbeispiel zu beiden Seiten des Strömungskaz;->ls 14 zu diesem trichterförmig abfallend ausgebildet, so daß das durch den Filterteil 11 zugeführte Wasser in den Strömungskanal 14 geleitet wird. Dieser fördert das Wasser in Längsrichtung ab. Der Filterteil 11 hat eine größere konstruktive Höhe als der Auffangteil 12. Das Verhältnis beträgt etwa 3:1. Dadurch befindet sich auch der Strömungskanal 14 im unteren Drittel des Querschnitts
Der Formstein 10 gemäß Fig. 2 ist prinzipiell in ähnlicher Weise ausgebildet. Eine von dem zu entwässernden Bauwerk abgekehrte Seitenfläche 15 ist im oberen Bereich, nämlich im Filterteil 11, mit einer Abschrägung 16 versehen. Der Formstein 10 erhält dadurch einen trapezförmigen Querschnitt. Durch die Abschrägung 16 wird die für die Aufnahme von Wasser zur Verfügung stehende Außenfläche des Formsteins 10 vergrößert bzw. in eine günstigere Relativstellung zu dem im wesentlichen von oben zulaufenden Wasser gestellt.
Eine weitere Besonderheit dieses Formsteins 10 besteht darin, daß der Strömungskanal 14 innerhalb eines Rohres 17 gebildet ist, welches im Bereich der Grenzfläche 13 in den Formstein 10 eingebettet ist. Das Rohr besteht vorzugsweise aus Kunststoff, z.B. PVC. Für den Zulauf des Wassers in den Strömungskanal 14 ist das Rohr 17 im oberen, von dem Filterteil 11 umgebenen Querschnitts-
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bereich wasserdurchlässig ausgebildet. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind im Rohrmantel im oberen Querschnittsbereich Wasserdurchtrittsöffnungen, nämlich Schlitze 18, gebildet. Durch das eingebettete Rohr 17 wird ein besonders glatter und leistungsfähiger Strömu:"!.gskanal 14 erzeugt. Die Schlitze 18 können in geeigneter Weise verteilt in dem Mantel des Rohrs 17 angebracht sein, z.B. mit Versatz in Längsrichtung (Fig. 3).
Fig. 4 und 5 zeigen eine bevorzugte Anwendungsform der Erfindung, nämlich den Schutz von in das Erdreich eingebauten Kanälen, im vorliegenden Fall eines Kabelkanals 19, gegen Wassereintritt. Der Kabelkanal 19 selbst kann ebenfalls aus Betonformlingen bestehen, die in Längsrichtung aneinandergesetzt sind. Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen ist dieser Kabelkanal 19 bündig mit der Erdreichoberfläche 20 in den Oberbau (Damm) einer Eisenbahntrasse verlegt. Der Kabelkanal 19 läuft neben einem Schotterbett 21. Wie gezeigt, ist der Formstein zur Aufnahme von (Oberflächen-)Wasser im Bereich zwischen Schotterbett 21 und Kabelkanal 19 eingebaut, und zwar unter Anlage an einer Seitenwand 22 des Kabelkanals 19. Die Anordnung ist weiterhin so getroffen,daß der Formstein 10 - wie der Kabelkanal 19 - mit der Erdreichoberflache 20 bündig abschließt. Die Höhe des Formsteins 10 entspricht der des Kabelkanals 19. Die Erdreichoberfläche 20 hat, wie bei Eisenbahnoberbauten üblich, leichtes Gefälle vom Schotterbett 21 weg zum Rand des Damms. Oberflächenwasser im Bereich zwischen Schotterbett 21 und Kabelkanal 19 wird weitüberwiegend durch den Formstein 10 bzw. dessen Filterteil 11 aufgenommen und nach unten in den Strömungskanal 14 abgeleitet. Der Kabelkanal 19 ist dadurch gegen Wassereintritt geschützt.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 5 werden in einem Teilbereich des Kabelkanals 19 Formsteine 10 von geringerer
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konstruktiver Höhe eingebaut, nämlich im Bereich eines ■. Kabelauslasses 23 im Bereich der Seitenwand 22. Der Formstein 10 hat in diesem Bereich eine Höhe, derart, daß der Kabelauslaß 23 frei liegt.
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Die Formsteine 10 sind zur Bildung einer fortlaufenden Entwässerungsanlage in Längsrichtung aneinandergesetzt und miteinander verbunden (Fig. 6). Zu diesem Zweck sind Stirnseiten 24 und 25 der Formsteine 10 mit Vorsprüngen und Vertiefungen versehen, die im verlegten Zustand formschlüssig ineinandergreifen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die eine Stirnseite 24 mil einer trapezförmigen Vertiefung 26 und die gegenüberliegende Stirnseite 25 mit einem entsprechend ausgebildeten Vorsprung 27 versehen.
Zusätzlich oder alternativ erfolgt die Verbindung der Formsteine 10 miteinander im Bereich des Strömungskanals 14. In die Enden der Strömungskanäle 14 der benachbarten Formsteine 10 sind entsprechend dimensionierte Verbindungsrohrstücke 28 aus Kunststoff, insbesondere Hart-PVC eingesetzt. Diese bewirken nicht nur einen durchgängigen Strömungskanal 14, sondern sichern auch die Formsteine 10 in ihrer Relativstellung zueinander. Diese Ausführungsform ist besonders dann vorteilhaft, wenn, wie in Fig. 6 gezeigt, der Strömungskanal 14 durch ein Rohr 17 gebildet ist. Die Verbindungsrohrstücke 28 treten in diesem Falle in die Endbereiche der aneinanderanschließenden Rohr 17 der benachbarten Formsteine 10 ein.
30
Das im Strömungskanal 14 aufgenommene und abgeleitete Wasser wird in den Untergrund geleitet. Zu diesem Zweck sind einzelne in größerem Abstand voneinander angeordnete Formsteine 10 mit einer in das Erdreich, insbesondere nach unten gerichteten Kanalabzweigung 29 versehen. Diese besteht vorzugsweise aus einem Rohrstützen 30, der im Bereich des Auffangteils 12 in den Formstein 10 einge-
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bettet ist, und zwar unter Verbindung mit dem Strömungskanal
Der erfindungsgemäße Formstein 10 zeichnet sich durch hohe Belastbarkeit,durch leichte Einbaubarkeit und vor allem durch ein hohes Maß an Wasseraufnahmefähigkeit aus
Meissner & Bolte Patentanwälte
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&igr; la» &igr; · t &ogr; &bgr;
Anmelder; "" " "9. '.September 1985/5012
Matthäi-Baüunternehmen MBU-&Pgr;-&Bgr;&Egr;
GmbH & Co. Betriebs-KG
Bremer Straße 135
2810 Verden (Aller)
Be zugs ze ichenliste
10 Formstein
11 Filterteil
12 Auffangteil
13 Grenzfläche
14 Strömungskanal
15 Seitenfläche
16 Abschrägung
17 Rohr
18 Schlitz
19 Kabalkanal
20 Erdreichoberfläche
21 Schotterbett
22 Seitenwand
23 Kabelauslaß
24 Stirnseite
25 Stirnseite
26 Vertiefung
27 Vorsprung
28 Verbindungsrohrstück
29 Kanalabzweigung
30 Rohrstutzen
Meissner & Bolte
Patentanwälte

Claims (10)

Ansprüche
1. Formstück aus Beton oder ähnlichem Werkstoff für die Entwässerung von Bauwerken im Erdreich, dessen oberer Teil aus wasserdurchlässigem Beton (Einkorn-Beton) und dessen unterer Teil aus wasserdichtem Beton besteht,
5 gekennzeichnet durch die Ausbildung als Formstein (10) mit polygonalem Querschnitt und eingeformtem (rundem) Strömungskanal (14).
2. Formstück nach Anspruch 1, gekennzeichnet
10 durch einen annähernd rechteckigen Querschnitt mit größerer Höhe als Breite.
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3. Formstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungskanal (14) unterhalb einer (gedachten) horizontalen Mittelebene des Formsteins (11) im Bereich einer Grenzfläche (13) zwischen einem oberen wasserdurchlässigen Filterteil (11) und einem unteren wasserundurchlässigen Auffangteil (12) angeordnet ist, insbesondere im unteren Drittel des Querschnitts des Formsteins (10).
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4. Formstück nach Anspruch 1 sowie einem oder
mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzfläche (13) zwischen dem Filterteii (11) und dem Auffangteil (12) zum Strömungskanal (14) hin trichterförmig abfallend ausgebildet ist.
15
5. Formstück nach Anspruch 1 sowie einem oder
mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Formstein (10) als einstückige, integrale Einheit ausgebildet ist.
20
6. Formstück nach Anspruch 1 sowie einem oder
mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungskanal (14) durch ein in den Formstein (10) eingebettetes (zylindrisches) Rohr (17) gebildet ist, welches mindestens in einem von dem Filterteil (11) umgebenden Querschnittsbereich wasserdurchlässig ausgebildet ist..
7. Formstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Strömungsquerschnitt durch ein in den Formstein (10) eingebettetes Rohr (17) aus Kunststoff, insbesondere PVC, gebildet ist, welches im oberen Querschnittsbereich mit Ausnehmungen für den Durchtritt von Wasser versehen ist, insbesondere mit sich in Längs. richtung des Rohres (17) erstreckenden Schlitzen (18).
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8. Formstück nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Aüffangteils (12) eine nach unten oder seitlich gerichtete Kanalabzweigung (29) an den Strömüngskänäl (14) angeformt ist, insbesondere ein in den Formstein (10) eingebetteter, in den Strömungskanal (14) mündender (Kunststoff-)Rohrstutzen (30).
9. Formstück nach Anspruch 1 sowie einem oder I^ mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Formstein (10) im Bereich des Filterteils (11) bzw. im oberen Bereich desselben mit nach oben abnehmendem Querschnitt ausgebildet ist, insbesondere mit einer
Abschrägung (16).
15
10. Formstück nach Anspruch 1 sowie einem oder mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß aneinanderliegende Stirnseiten (24, 25) der Formsteine (10) mit. passend ineinandergreifenden Vorsprüngen
(27) und Vertiefungen (26) ausgebildet sind, insbesondere mit trapezförmigem Vorsprung (27) und entsprechender Vertiefung (26).
Meissner, Bolte & Partner
DE19858525788 1985-09-10 1985-09-10 Formstück aus Beton zur Entwässerung von Bauwerken Expired DE8525788U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19539109A1 (de) * 1995-10-20 1997-04-24 Weiss Gmbh & Co Leonhard Drainage für Grabstätten-Feld
EP2080840A1 (de) 2008-01-19 2009-07-22 HAURATON GmbH & Co. KG Entwässerungsvorrichtung
DE202022101540U1 (de) 2022-03-24 2022-06-29 Porosit-Betonwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Führungssystem aus einem Halbschalenkörper zur Wasserführung und einem Formbaukörper zur Kabelführung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19539109A1 (de) * 1995-10-20 1997-04-24 Weiss Gmbh & Co Leonhard Drainage für Grabstätten-Feld
EP2080840A1 (de) 2008-01-19 2009-07-22 HAURATON GmbH & Co. KG Entwässerungsvorrichtung
DE202022101540U1 (de) 2022-03-24 2022-06-29 Porosit-Betonwerke Gesellschaft mit beschränkter Haftung Führungssystem aus einem Halbschalenkörper zur Wasserführung und einem Formbaukörper zur Kabelführung

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