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DE8505793U1 - Mangel zum Glätten feuchter Wäschestücke - Google Patents

Mangel zum Glätten feuchter Wäschestücke

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DE8505793U1
DE8505793U1 DE8505793U DE8505793U DE8505793U1 DE 8505793 U1 DE8505793 U1 DE 8505793U1 DE 8505793 U DE8505793 U DE 8505793U DE 8505793 U DE8505793 U DE 8505793U DE 8505793 U1 DE8505793 U1 DE 8505793U1
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DE
Germany
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pressure
roller
pressure control
trough
valves
Prior art date
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DE8505793U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herbert Kannegiesser GmbH and Co
Original Assignee
Herbert Kannegiesser GmbH and Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Herbert Kannegiesser GmbH and Co filed Critical Herbert Kannegiesser GmbH and Co
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Priority to DE3507168A priority patent/DE3507168C2/de
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F65/00Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces
    • D06F65/02Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces with one roller only
    • D06F65/06Ironing machines with rollers rotating against curved surfaces with one roller only the bed being urged against the roller by power
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F67/00Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00
    • D06F67/08Beds; Heating arrangements therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Neuerung betrifft eine Mangel gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 .
Bei einer bekannten Mangel (DE-AS 12 11 122, Fig. 5) besteht der Verstellantrieb aus einem Hebelgestänge und einem pneumatischen Antrieb in Form eines doppelseitig beaufschlagbaren Arbeitszylinders, wobei der dor Mangel zugeführte Heißdampf gleichzeitig als Druckmittel verwendet wird. Das Hebelgestänge hat zwei miteinander in Wirkverbindung stehende doppelarmige Hebel, die rechts und links der Mulde in etwa senkrecht stehend gelagert und mit ihren jeweils oberen Enden an den Enden der Muldenschenkel befestigt sind. Zwischen den unteren Enden der zwei Hebel ist der Arbeitszylinder derart angeordnet und an diesem gelagert, daß je nach Druckmittelbeaufschlagung desselben die Enden der Muldenschenkel über das
Hebelgestänge an die Walze angepreßt oder aber von dieser wegbewegt werden. Der Zweck dieser Ausgestaltung der Mangel ist es, das beim Aufheizen der in sich elastischen c Mulde auftretende Auseinanderbiegen der Muldenschenkel und die sich daraus ergebende schlechte Wäschestückglättung im Bereich der Muldenschenkel zu vermeiden. Dieses Ziel wird aber nur hinsichtlich der Kompensation des Auseinanderbiegens erreicht, während alle anderen Parameter, rii &rgr; für ripn nlättvnriiano pinp RnIIp r.nifi1f>n. ni r.ht fiin- --O--O -r .
fließen.
Aus der DE-OS 25 48 588 ist es bekannt, daß der Feuchtigkeitsgehalt der Wäsche für die Bemessung der Bügelleistung
einer Mangel heranzuziehen ist und die Drehzahlregelung 15
der Bügelwalze in Abhängigkeit vom Feuchtigkeitsgehalt geregelt werden kann. Auch dies führt aber noch nicht zu der gewünschten optimierten Bügelleistung.
Ausgehend vom obengenannten Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Neuerung, eine Mangel dahingehend weiterzubilden, daß die Wäschestückglättung verbessert wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Mangel nach dem Oberbegriff 25
des Anspruches 1 durch die im Kennzeichen dieses Anspruchs angegebenen Merkmale gelöst.
Die Einstellung des Anpreßdruckes wird (indirekt) durch das Bedienungspersonal der Mangel vorgenommen, indem manuell die Drehzahl bzw, Umfangsgeschwindigkeit der Walze verändert werden. Die erfindungsgemäße Steuerung des Verstel1antriebes der Muldenschenkel in Abhängigkeit von der Walzendrehzahl oder -Umfangsgeschwindigkeit bzw. die (elektrische) Kopplung des Vsrstellantriebes mit dem Walzenantrieb ermöglichen somit auf einfache Weise eine auf die jeweiligen Betriebsverhältnisse abgestellte Anpres-1^ sung der Müldenscuenkel an die Wälze.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung enthalten die Unteransprüche.
im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen ir. Zusammenhang mit der Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Prinzipskizze der Steuerung des Verstellantriebes einer schematisch im
Querschnitt dargestellten Mangel nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 eine Darstellung ähnlich Fig. 1 nach
einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
eine Darstellung ähnlich den Fig. 1 und
2 nach einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung; und
eine Darstellung ähnlich den Fig. 1 bis
3 gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
F ig. 3
30
F ig. 4
35
Gleiche Bezugszeichen in den einzelnen Figuren bezeichnen gleiche bzw. wirkungsmäßig einander entsprechende Teile.
Zunächst sei auf Fig. 1 Bezug genommen. Die Mangel besitzt eine herkömmliche, drehbar gelagerte, bewickelte Walze 10 und eine mit dieser Walze 10 in Kontakt bringbare Arbeitsfläche in Form einer beheizten, in sich elastischen (flexiblen) Mulde 11, die sich um etwa 180° um den Außenumfang der Walze 10 erstreckt. Die flexible Mulde 11 kann in bekannter Weise doppelwandig sein oder außen aufgebrachte Meizmittelkanäle haben. Die Beheizung erfolgt beispielsweise mit Dampf. Wie aus Fig. 1 zu erkennen, ist der Mittelteil der Mulde 11 ortsfest gehalten. Die beiden von dort abstehenden seitlichen Muldenschenkel können nun mehr oder weniger nach innen in Richtung auf die Walze 10 gedrückt werden. Hierzu sind an - nicht näher dargestellten - Leisten der oberen, freien Enden der Muldenschenkel Gestängeanlenkpunkte 12 befestigt, an denen je ein Verstellhebel gelenkig angebracht ist. Im dargestellten Ausführungsbei spiel sind die Verstellhebel 13 im Abstand zu den Gestänge- anlenkpunkten 12 in Widerlagern 14 gelenkig befestigt, wobei diese Widerlager 14 hier ebenfalls an der flexiblen Mulde 11 befestigt sind. Es ist allerdings auch möglich, diese Widerlager 14 ortsfest an einem Rahmen der Mangel zu befestigen. Die unteren, freien Enden der Versteilhebel 13 sind gelenkig mit einem Verstellantrieb 17 gekoppelt, und zwar hier mit einer Zylinderstange 15 bzw. einer Kolbenstange 16 eines federvorgespannten Arbeitszylinders 17. Wird der Arbeitsraum des Arbeitszylinders 17 mit Druckmit teln beaufschlagt, so werden die unteren Enden der Vet- Stellhebel 13 in entgegengesetzter Richtung auseinandergedrückt, so daß die in Widerlagern 14 gelagerten Verstellhebel 13 die oberen freien Enden der Muldenschenkel nach innen in Richtung auf die Walze 10 drücken.
Als Druckmittel können Gase,wie z. B. Luft,oder Flüssigkei-
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11 I.I ' '
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-&dgr;-ten, wie zum Beispiel Hydrauliköl etc., verwendet werden. Zur Erzeugung des Druckmitteldruckes ist eine Pumpe 18 (Kompressor) vorgesehen, der gegebenenfalls noch ein Druckmittelbehälter in Form eines Speichervolumens 19 nachgeschaltet sein kann. Von dort führt eine gemeinsame Fluid-Förderleitung 20 zu drei Magnetventilen 21, 23 und 25. Hier handelt es sich um 2/2-Wegeventile, die elektromagnetisch betätigbar sind. Jedem dieser Magnetventile 21, 23, 25 ist auslaßseitu* ein Druckregler 22, 24 bzw. 26 zugeordnet. Hierbei handelt es sich um einstellbare Druckbegrenzerventile herkömmlicher Bauart. Die Druckmittelausgänge der Druckregler 22, 24, 26 werden über eine gemeinsame Sammelleitung 27 einer Druckleitung 28 zugeführt, die in
IQ den Arbeitsraum des als Arbeitszylinder ausgebildeten Verstellantriebes 17 mündet. In der Druckleitung 28 kann noch ein Druckmesser 29 (z. B. Manometer) angeordnet sein.
Die Druckregler 22, 24 bzw. 26 sind auf unterschiedliche Druck-Grenzwerte eingestellt. Je nachdem, welches der Magnetventile 21, 23, 25 geöffnet, das heißt in Durchlaßrichtung geschaltet ist, wird dem Arbeitszylinder 17 der durch den dem Magnetventil 21, 23, 25
zugeordneten Regler 22, 24, 26 begrenzte Druck zugeführt.
Gegebenenfalls kann am Ausgang jedes Druckreglers 22, 24 bzw. 26 noch ein Rückschlagventil (vgl. das Rückschlagventil 73 der Fig. 4) nachgeschaltet sein. Geschieht dies bei der Verwendung einer Flüssigkeit, beispielsweise Hyarauliköl, dann hat dies den Vorteil, daß die Muldenschenkel mit dem eingestellten
-6-
Druck auch bei überbeanspruchungen im Walzen-Muldenspalt unbeweglich gehalten sind (Erfolg der Nichtkomprimierbarkeit von Flüssigkeiten).
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 werden die Spulen
der Magnetventile 21, 23, 25 über je einen Schalter 30, 31 bzw. 32 mit Erregerspannung aus einer Versorgungsspannungsquelle 33 versorgt. Jeder Schalter 30, 31» 32 ist über einen manuell betätigbaren Taster 34, 35 bzw. 36 geschaltet. Die drei Taster 34, 35, 36 sind über ein Kopplungsgestänge 37 derart miteinander gekoppelt, daß immer nur ein Schalter 30, 31, 32 geschlossen ist.
Mit dem Ausfiihrungsbeispiel der Fig. 1 lassen sich also drei verschiedene Druckstufen für den Anpreßdruck der Muldenschenkel einstellen. Der drucklose Zustand wird hierbei nicht als Druckstufe gerechnet. Die Betätigung eines dar Schalter 30, 31 bzw. 32 und damit die Einstellung des jeweiligen Anpreßdruckes erfolgen in Abhängigkeit von der Drehzahl bzw. Umfangsgeschwindigkeit der Walze 10 .
Nach einer - nicht dargestellten - Weiterbildung der Erfindung kann jedem der Taster 34, 35 und 36 ein /weiter Schaltkontakt zugeordnet sein, der die Drehzahl des nicht dargestellten - Hauptantriebsmotors für die Walze 10 verändert.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 2 unterscheidet iich von dem der Fig. 1 durch die Betätigung bzw. Ansteuerung der Schalter 30, 31 und 32. Diese Schalter 30, 31, 32 sind im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 Relais-Kontakte von Relais 38, 39 bzw. 40. Die Ansteuerung dieser Relais 38, 39, 40 erfolgt über je einen zugeordneten Komparator 41 , 42 bzw. 43, deren Eingängen ein Signal aus einer Auswerteelektronik 48 zugeführt wird. Dieses Signal entspricht der Drehzahl bzw. Umfangsgeschwindigkeit der Walze 10.
Der Aufbau der Auswerteelektronik 48 wird detaillierter im Zusammenhang mit den Fig. 3 und 4 beschrieben. An den jeweils anderen Eingängen der Komparatoren 41, 42 und 43, d. h. an den Eingängen 44, 45 bzw. 46, liegt jeweils ein voreingestelltes Vergleichssignal. Sobald das auf der Leitung 47 liegende Ausgangssirnal der Auswerteelektronik 48 größer ist als eines der voreingestellten Vergleichssignale, so schaltet der zugeordnete Komparator 41, 42 bzw. 43 durch und erregt das zugeordnete Relais 38» 39 bzw. Der dadurch geschlossene Relais-Kontakt 30, 31 bzw. 32 erregt das zugeordnete Magnetventil 21, 23 bzw. 25, wociurch schließlich der durch den zugeordneten Druckregler 22, 24
bzw. 26 begrenzte Druck dem Arbeitszylinder 17 zugeführt wird.
Hierbei ist es durchaus möglich, daß auch zwei oder drei Relais 38, 39 bzw. 40 durchschalten. Auf der Sammelleitung 27 stellt sich dann jeweils der maximale Druck ein, der durch den Druckregler 22, 24 bzw. 26 mit dem höchsten Druck vorbestimmt ist.
iu Bei der Variante der Fig. 3 wird die Drehzahl bzw. Umfangsgeschwindigkeit der Walze 10 gemessen, wobei in Abhängigkeit von diesem Meßergebnis der Anpreßdruck der Muldenschenkel automatisch eingestellt wird. Hierzu wird ein einziger, extern einstellbarer Druckregler 49 verwen det, der zwischen die Fluid-Förderleitung 20 und die Druck leitung 28 eingeschaltet ist. Zusätzlich ist dieser Druckregler 49 mit einer Bypass-Leitung 50 versehen.
Die Messung der Drehzahl bzw. Umfangsgeschwindigkeit der Walze 10 wird wie folgt durchgeführt:
Ein Motor 51, der beispielsweise ein Elektromotor ist, treibt die Walze 10 an. Dies kann direkt erfolgen oder -wie in Fig. 3 dargestellt - indirekt über ein mittels einer Welle 52 mit dem Motor 51 gekoppeltes, stufenlos verstellbares Getriebe 53. In diesem Falle läuft der Motor 51 mit konstanter Drehzahl, während Drehzahiänderungen der Walze 10 durch Verstellung des Getriebes 53 bewirkt werden. An diü Ausgangswelle des Getriebes 53 (bei direktem An-
3g trieb an die Ausgangswelle des Motors 51) ist ein Tachogenerator 54 gekoppelt, der auf einer Leitung 59 ein elektrisches Signal gibt, das der Drehzahl bzw. Umfangsgeschwindigkeit der Walze 10 proportional ist.
opr Das stufenlose Getriebe 53 wird über einen mit einer Steuer·
welle 55 gekoppelten Servomotor 56 verstellt.
Die Mangeldrehzahl wird durch ein Stellglied, das hier in Form eines Potentiometers 57 dargestellt ist, vorgewählt. Am Ausgang des Stellgliedes 57 steht somit ein Signal U an, das der Soli-Drehzahl bzw. Sol 1-Umfangsgeschwindigkeit der Walze 10 entsprich;. Dieses Signal wird einem Eingang eines Vergleichers 58 zugeführt, an dessen anderem Eingang das Ausgangssignal -U, des Tachogenerators 54 anliegt. Am Ausgang des Vergleichers C8 erscheint damit ein Differenzsignal &Dgr;&ugr;, das die Regelabweichung darstellt. Dieses Signal wird über einen hysteresebehafteten Verstärker 60 einem Relais 61 zugeführt, welches über ein Wendeschütz 62 den Servomotor 56 ansteuert. Der beschriebene Regelkreis ist bemüht, die Regelabweichung AU zu Null zu machen, so daß die tatsächliche Drehzahl bzw. Umfangsgeschwindigkeit der walze 10 dem am Stellglied 57 voreingestellten Wert entspricht. Die Baugruppen 58 bis 61 sind in Fig. 3 zu einer Auswerteelektronik 48 zusammengefaßt.
Das Ausgangssignal des Tachogenerators 54 wird über eine Leitung 63 einer Auswerteelektronik 64 für den Muldendruck zugeführt, und zwar konkret einem Vergleicher 65, welcher das Istwert-Signal Uj der Drehzahl bzw. Umfangsgeschwindigkeit der Mulde 11 als Sollwert-Signal für den Muldendruck verarbeitet. Der Vergleicher 65 vergleicht dieses Sollwert-Signal mit einem Istwert-Signal des Muldendruckes. Die sich hieraus ergebende Regelabweichung wird als elektrisches Signal einem hysteresebehafteten Verstärker 66 und von dort über ein Relais 67 und ein Wendeschütz 68 einem Stellmotor 69 zugeführt. Im dargestellten Ausführungs· beispiel verstellt der Servomotor 69 über eine Welle 70 das einstellbare Regelventil 49. Weiterhin ist an der Welle 70 ein Stellungssensor in Form eines Potentiometers 71 angeschlossen, dessen elektrisches Ausgangssignal der aktuellen Stellung des Druckreglers 49 entspricht. Dieses Signal ist damit repräsentativ für den Druck, der vom Druckregler 49 dem Arbeitszylinder 17 zugeführt wird. Das Ausgangssignal
des Stellungssensors 71 wird über eine Leitung 72 einem (invertierenden) Eingang des Vergleichers 65 zugeführt.
Auf diese Weise wird der Muldendruck vollautomatisch in Abhängigkeit von der Drehzahl bzw. Umfangsgeschwindigkeit der Walze 10 eingestellt.
Statt eines Stellungssensors 71 ist es auch möglich, den Druck in der Druckleitung 28 mittels eines Druck/Spannungs- iU Wandlers zu messen und dessen elektrisches Ausgangssignal als Istwert dem Vergleicher 65 zuzuführen.
Fig. 4 zeigt eine weitere Variante für die Ansteuerung bzw. Betätigung des Druckreglers 49. Das Sollwert-Signal (Drehzahl der Walze 10) wird in gleicher Weise ermittelt wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel der Fig. 3 wird bei Fig. 4 der Druckregler 49 mittels eines Elektromagneten 69' verwendet, dessen Magnetanker den Druckregler 49 verstellt. Der Elektromagnet 69' wird von einem Differenzverstärker 64' angesteuert, dessen einem Eingang das Signal -Uj auf der Leitung 63 zugeführt wird und an dessen anderem Eingang 72' ein Vergleichssignal anliegt. Dieses Vergleichssignal kann ein fest vorgegebener Wert sein; es kann aber auch ein gemessener Wert sein, der im Ergebnis dem Druck entspricht, mit dem die Mangelmulde 11 gegen die Walze 10 gedrückt wird. Somit ist es auch hier möglich, den Druck in der Leitung 28 zu messen und dem Eingang 72' zuzuführen. Auch ist es möglich, die Schaltstellung des Elektromagneten 69'oder die Stellung des Druckreglers 49 meßtechnisch zu erfassen und ein entsprechendes Signal an den Eingang 72' anzulegen.
Bei dem Elektromagneten 69' kann es sich um einen reinen Schaltmagneten handeln, der nur zwischen zwei Grenzstellungen schaltbar ist. In diesem Falle sind natürlich auch nur zwei Druckstufen der Mulde 11 einstellbar. Es kann sich aber
-11-
auch um einen Linearmagneten handeln, dessen Anker beliebige Zwischenstellungen einnehmen kann in Abhängigkeit von der Erreger spannung. Je nach Variante wird der Druckregler 49 als stufenlos oder stufig verstellbarer Druckregler auszubilden sein.
Sämtliche in den Patentansprüchen, der Beschreibung IQ und der Zeichnung u'argestei iten technischen Einzelheiten können sowohl für sich als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
Meissner & Bolte Patentanwälte
· · IE I
Anmelder:
Bremen; {fen ^..,
I · I 1 ■
r, tf985/gi
Herbert Kannegiesser GmbH + Co. Kannegiesserring
4973 Vlotho
Bezugszeichenl iste
10 Walze 39 Relais-Spule
11 Mulde 40 Relais-Spule
12 Gestängeanlenkpunkt 41 Komparator
13 Verstellhebel 42 Komparator
14 Widerlager 43 Komparator
15 Zylinderstange 44 Bezugsgrößeneingang
16 Kolbenstange 45 Bezugsgrößeneingang
17 Verstellantrieb (Arbeitszyl inder)46 Bezugsgrößeneingang
18 Pumpe 47 Signalleitung
19 Speichervolumen 48 Auswerteelektronik
20 FIuid-Forder leitung (Tachosignal)
21 Magnetventil 49 Druckregler
22 Druckregler 50 Bypass
23 Magnetventil 51 Motor (Mangelantrieb
24 Druckregler 52 Welle
25 Magnetventil 53 Getriebe
(stufenlos verstellb«
26 Druckregler 54 Tachogenerator
27 Sammelleitung 55 SteuerwelIe
28 Druckleitung 56 Servomotor
29 Druckmesser (Manometer) 57 Potentiometer
30 Schalter (Stellglied)
31 Schalter 58 Vergleicher
32 Schalter 59 Leitung
33 Versorgungsspannungsquelle 60 Komparator (Verstärk«
34 Taster (für 30) 61 Relais
35 Taster (für 31) 62 Wende schütz
36 Taster (für 32) 63 Leitung
37 Kuppl ungsge :;tänge 64 Auswerteelektronik
38 Relai s-Spule (für Muldendruck)
*&iacgr; · · &igr; &igr; &igr; &igr; &igr; &igr; &igr; ,· : &igr; 2o
• · · · · &igr; &igr; · &igr; ,
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Bezugszei c h*'e"'n*:l i"'s "t'e '·■'"·'
- Forts. -
64' Differenzverstärker
65 Vergleicner
66 Komparator (Verstärker)
67 Relais
68 Wendeschütz
69 Stellmotor
. 69( Elektromagnet
70 Welle
71 Stellungssensor
72 Leitung (Stellungssignal)
72' Eingang
73 Rückschlagventil

Claims (10)

1. Mangel zum Glätten feuchter Wäschestücke, mit mindestens einer drehbar gelagerten, bewickelten Walze sowie einer mit dieser Walze in Kontakt bringbaren Arbeitsfläche in Form einer beheizten, in sich elastischen Mulde, mit einem Verstellantrieb für die zwei Schenkel, der Mulde zwecks Anpressung derselben an die bewickelte Walze und mit einer Steuereinrichtung, über die Druckmittelzylinder des Verstellantriebs für die zwei Schenkel steuerbar sind,
10 dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine Druckregelanordnung (22,24,26-. 21,23,25-.49) umfaßt, die mit den Druckmittelzylindern (15,16,17) verbunden ist, daß ein Tachogenerator (54) am Walzenmotor (51) oder an einem zwischen diesem und der Walze (10) angeordneten Getriebe (53) angeordnet ist, der über eine Ausgangsleitung mit der
• ·
Steuereinrichtung verbunden ist, und daß von Hand betätig bare elektrische Schalter (30,31,32) vorgesehen sind, die mit der Steuereinrichtung zur Drehzahlsteuerung der Walze verbunden sind.
2. Mangel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckregelanordnung Schalt- (Wege-) Ventile (21, 23,25) und/oder Druckregelventile (22,24,26-.49) und/oder Rückschlagventile (73) umfaßt, die mit einem Dr uc tem it te 1-zylinder (17) über rluid-Förderleitungen (27,28) in Verbindung stehen.
3. Mangel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckregelanordnung mindestens zwei voreinstellbare Druckregelventile (22,24,26) und zwei Schaltventile (21,23,25) umfaßt.
4. Mangel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schaltventil (21,23,25) mit einem der elektrischen Schalter (30, 31, 32) verbunden ist.
5. Mangel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schalter (30, 31, 32) einen zweiten Kontakt aufweist.
6. Mangel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckregelanordnung ein einziges fernbedienbares, einstellbares Druckregelventil (49) umxaßt.
7. Mangel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelventil (49) mit einem Servomotor (69)
oder einem Magneten (69') verbunden ist.
c 8.
Mangel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Servomotor (69) mit einer Meßanordnung (71) zum Abtasten seiner Drehstellung verbunden ist.
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