DE849545C - Einrichtung zur Herstellung einer stempelfreien Abbaufront am Kohlenstoss - Google Patents
Einrichtung zur Herstellung einer stempelfreien Abbaufront am KohlenstossInfo
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- DE849545C DE849545C DER1855A DER0001855A DE849545C DE 849545 C DE849545 C DE 849545C DE R1855 A DER1855 A DE R1855A DE R0001855 A DER0001855 A DE R0001855A DE 849545 C DE849545 C DE 849545C
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
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Description
- Einrichtung zur Herstellung einer stempelfreien Abbaufront am Kohlenstoß St;ililernc Strcbausbaue aus Stempel und Schaleisen haben den Nachteil, daß das vorgepfäudetc Schaleisen am Kohlenstoß nicht vollkommen tragfähig ist, da nur eine einseitige Unterstützung vorhanden ist. Seine Verbindung mit dem vorletzten Schaleisen muß daher starrgelenkig sein. Trotzdem liegt die Gefahr des Verbiegens durch den Gebirgsdruck sehr nahe. In vielen Fällen liegt das vorgepfändcte Schaleisen auch mangelhaft an und setzt (lern @angendcndruclc einen viel zu geringen Widerstand entgegen.
- Dieser Übelstand wird nun erfindungsgemäß dadurch behoben, daß eine zwischen dem kohlenstoßseitigen Ende des vorgepfändeten Schaleisens und dem letzten Stempel vor (lern Kohlenstoß angeordnete Verspreizung kohlenstoßseitig mit einem besonderen Schaleisenkopf verkeilt ist, der das Hangende am Kohlenstoß in Verkeilung mit dem vorgepfändeten Schaleisen abstützt. Ein erfindungsgemäßer Schaleisenkopf wird sowohl bei der Vorpfändung am Schaleisen- und Spreizenende angesetzt wie auch auf ,dem letzten Stempel vor dem Kohlenstoß aufgesetzt und bietet durch seine große Auflagefläche dem Hangenden einen großen Widerstand. Er ist konisch gehalten und sitzt bei geschlossener Spreizenabstützung gut auf denn Stempel. Die Spreize besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Doppel-j- oder [:-Trägern, welche mit Schrauben verbunden und in der Längsachse gegeneinander verschiebbar sind, um sie der wechselnden Flözmächtigkeit und Feldbreite anzupassen. Da die Spreize den fehlenden Stempel ersetzt und das Schaleisen unter Vermittlung des Schaleisenkopfes gegen das Hangende preßt, ist ein starres Gelenk zwischen den Schaleisenteilen nicht erforderlich. Um das Schaleisen entsprechend dem fortschreitenden Auskohlen verlängern zu können, ist es in der Mitte geteilt. Die Anwendung von Schaleisenköpfen zum Zwecke des stempelfreien Vorpfändens war bisher unbekannt, und sie ist geeignet, das vorgepfändete Schaleisen tragfähiger zu machen.
- Die Zeichnung veranschaulicht die Einrichtung nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Schaleisenkopfes, Fig. 2 eine Draufsicht dazu, Fig. 3 eine Seitenansicht eines geteilten Schaleisenkopfes, Fig. 4 ein geteiltes Schaleisen, Fig.5 und 6 zwei verschiedene Querschnitte der Spreize, Fig. 7 ein ungeteiltes Schaleisen, Fig. 8 eine Seitenansicht eines geriffelten Schaleisenkopfes für steile Lagerung, Fig. 9 eine Seitenansicht einer Einheit Schaleisenkopf, Schaleisen und Spreize in Seitenansicht.
- Der Schaleisenkopf besteht aus einer Platte i, die nach unten einen konisch verlaufenden Ansatz 2 aufweist. Zu beiden Seiten der Platte sind Halterungen 3 vorgesehen, deren Seitenwände Löcher 4 zur Aufnahme der Keile 5 haben. An der Unterseite vom konischen Ansatz 2 ist eine Aussparung 7 vorgesehen. Der Keil 5 ist mittels Draht oder Kette 8 am Schaleisenkopf angehängt und daher immer zur Hand. Als Profil für das Schaleisen 9 dient zweckmäßig ein I-Eisen. Die beiden Enden io desselben sind verjüngt und passen in die Halterung 3 am Schaleisenkopf i. Sie sind auch mit einer Bohrung zur Verkeilung versehen. Das Schaleisen 9 kann geteilt und mit Scharnier 12 versehen sein. . Die Spreize 13 besteht aus zwei Doppel-I- oder [:-Profilen und wird durch Schrauben 14 in der Längsrichtung verschiebbar zusammengehalten, um sie der wechselnden Flözmächtigkeit anzupassen. Die Verschiebbarkeit genügt in Grenzen von 5o Millimetern und kann durch Anordnung verschiedener Schraubenlöcher nebeneinander bewirkt werden. Das eine Ende 15 der Spreize 13, welches in einer Aussparung 16 des Stempels 17 zur Anlage kommt, ist abgerundet und der Aussparung 16 angepaßt. Das andere Ende 18 ist schräg gehalten, damit es am Kopf 2 in der Aussparung 7 anliegt. Als Arretierung am Kopf 2 dient ein herausklappbares Winkeleisen i9, das am Kopf 2 mittels Gelenk befestigt ist. Dieses Winkeleisen wird beim Aufsetzen des Schaleisenkopfes auf den Stempel in die Aussparung 7 hineingeklappt, so daß der Stempel ungehindert die Kopfplatte 2 aufnehmen kann. Zur Sicherung der Schaleisenkopfplatte i gegen Abrutschen bei steiler Lagerung ist dieselbe an der oberen Seite mit kreuzweisen Rillen 22 versehen.
- Der Ausbau geht wie folgt vor sich: Auf der dem alten Man zugewandten Seite liegt der Schaleisenkopf mit dem Schaleisen 9 auf dem Stempel 17 auf. Die Kopfplatte i liegt gegen das Hangende an. An der dem Kohlenstoß 28 zugewandten Seite liegt der Schaleisenkopf am Hangenden an, ohne von einem Stempelunterstützt zusein. Schaleisen g und Spreize 13 bilden dabei seine Abstützung, indem alle Teile miteinander verkeilt sind. Die Spreize 13 bietet die Gewähr, daß das Schaleisen 9 ganz gegen das Hangende anliegt und nicht durch Gebirgsdruck und sein Eigengewicht heruntergehoben wird. In schweren Fällen bei sehr gebrächem Hangenden können außerdem noch Hilfsstempel mit Schaleisenköpfen am Hangenden angeordnet sein.
Claims (6)
- PATENTANSPRLJCIIC: i. Einrichtung zur Herstellung einer stempelfreien Abbaufront am Kohlenstoß, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen dem kohlenstoßseitigen Ende des vorgepfändeten Schaleisens und dem letzten Stempel vor dem Kohlenstoß angeordnete Verspreizung (13) kohlenstoßseitig mit einem Schaleisenkopf (1, 2) 'verkeilt ist, der das Hangende am Kohlenstoß in Verkeilung mit dem vorgepfändeten Schaleisen (9) abstützt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der besondere Schaleisenkopf aus einer Platte (i) und einem konischen Fuß (2) besteht und an zwei gegenüberliegenden Seiten Halterungen (3) mit Keillöchern (4) zur Aufnahme der verjüngten Schaleisenenden aufweist, die mittels der Keile (5) am Schaleisenkopf festgekeilt sind.
- 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatte (i) des Schaleisenkopfes an der Oberseite durch kreuzweise Riffelung gegen Abrutschen gesichert ist, während sein Fuß (2) eine Aussparung (7) aufweist, in welche sich eine mit Scharnier versehene Abstützung (i9) hineinschwenken läßt, die als Widerlager für die Spreize (13) dient.
- 4. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaleisenkopf (1, 2) geteilt ist.
- 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaleisen (9) in der Mitte geteilt und die Teile durch einfache Klappscharniere (12) miteinander verbunden sind.
- 6. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreize (13) aus zwei Doppel-I- oder [:-Eisen besteht, die durch Schrauben (14) miteinander verbunden sind und sich in der Längsrichtung verstellen lassen. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 302 396, 387 581, 309 483 Sprutli : Strebausbau an Stahl, S. 141,i43.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DER1855A DE849545C (de) | 1950-05-27 | 1950-05-27 | Einrichtung zur Herstellung einer stempelfreien Abbaufront am Kohlenstoss |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DER1855A DE849545C (de) | 1950-05-27 | 1950-05-27 | Einrichtung zur Herstellung einer stempelfreien Abbaufront am Kohlenstoss |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE849545C true DE849545C (de) | 1952-09-15 |
Family
ID=7395722
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DER1855A Expired DE849545C (de) | 1950-05-27 | 1950-05-27 | Einrichtung zur Herstellung einer stempelfreien Abbaufront am Kohlenstoss |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE849545C (de) |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE302396C (de) * | ||||
DE309483C (de) * | ||||
DE387581C (de) * | 1924-01-05 | Wilhelm Schut | Vorrichtung zum Abfangen der Hilfszimmerung bei Vortreibearbeiten im Grubenbau |
-
1950
- 1950-05-27 DE DER1855A patent/DE849545C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE302396C (de) * | ||||
DE309483C (de) * | ||||
DE387581C (de) * | 1924-01-05 | Wilhelm Schut | Vorrichtung zum Abfangen der Hilfszimmerung bei Vortreibearbeiten im Grubenbau |
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