DE849057C - Blattfoermige, zweischneidige Rasierklinge - Google Patents
Blattfoermige, zweischneidige RasierklingeInfo
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- DE849057C DE849057C DER6400A DER0006400A DE849057C DE 849057 C DE849057 C DE 849057C DE R6400 A DER6400 A DE R6400A DE R0006400 A DER0006400 A DE R0006400A DE 849057 C DE849057 C DE 849057C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B21/00—Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
- B26B21/54—Razor-blades
- B26B21/56—Razor-blades characterised by the shape
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Blattförmige, zweischneidige Rasierklinge Bei blattförmigen zweischneidigen Rasierklingen, insbesondere von o,o6 oder o,o8 mm Dicke, denen vielfach wegen größerer Schneidfäliigkeit gegenüber solchen von o,io oder o,i5 mm der Vorzug gegeben wird, macht sich häufig der Cbelstand geltend, daß die in den Rasierhobel eingespannte Klinge insbesondere dann, wenn sie nicht unmittelbar hinter ihren Schliffacetten fest mit Schutzkamm und Deckplatte in Berührung liegt, flattert und hierdurch vor allem beim. Rasieren eines starken Bartes kratzend auf die Haut einwirkt. Die Gefahr, daß die Klinge nicht fest an Schutzkamm und Deckplatte des Rasierhobels anliegt, besteht insbesondere durch folgernde Gewohnheit des Selbstrasierers. Dieser weiß, daß die Rücksicht auf die Beschaffenheit seines Bartes und der daut von der Winkelstellung der Klingenschneiden zu Schutzkamm und Deckplatte des Rasierhobels und damit zu der Haut bei angelegtem Rasierhobel abhängt. Diese auch beim Vor- und Nachrasieren von zahlreichen Selbstrasierern beachtete Winkelstellung wird durch mehr oder weniger starkes Anziehen der Deckplatte erreicht, und zwar wird erfahrungsgemäß in der ;Weise verfahren, daß die Deckplatte bis zur äußersten Grenze angezogen und hierauf gefühlsmäßig wieder so weit gelöst wird, bis man glaubt, den gewünschten Winkel der Schneidklinge eingestellt zu haben. Bei Verwendung von dünnen Klingen, wie solche von o,o6 bzw. o,o8 mm anzusprechen sind, besteht dabei in besonderem Maße die Gefahr, daß die Klinge bei gelöster Deckplatte zwischen letzterer und dem Schutzkamm einen wenn auch geringen Spielraum besitzt, der jedoch genügt, die Klinge beim Rasieren flattern zu lassen. Diesem Übelstand ist man bereits durch Rasierhobel entgegengetreten, deren Schutzkamm mit einem unter Federdruck stehenden Lager für die Klingen ausgestattet ist, und zwar stützt sich das Lager auf eine Feder ab, die beim Anziehen der Deckplatte durch den dabei auf das Lager ausgeübten Druck gespannt wird und beim Lösen der Deckplatte sich langsam wieder entspannt, wobei sich das Lager mit der aufliegenden Klinge ständig, d. h. bis zur vollkommenen Entspannung letzterer, an die Deckplatte andrückt. Hierdurch erhält die (Klinge in dem Rasierhobel eine flatterfreie Lage. Derartige Rasierhobel sind jedoch durch ihren komplizierten Aufbau verhältnismäßig teuer. Man war daher gezwungen, diesem Übelstand mit einfacheren Mitteln entgegenzutreten. Dabei lag nichts näher als der Versuch, die dünne Klinge zu versteifen, ohne die ihr anhaftende Sch.neidfähigkeit zu mindern. Die Versteifung glaubte man dadurch zu erreichen, daß man in den zwischen den Schliffacetten liegenden Blatteil der Klinge entweder wellenförmig verlaufende oder im rechten oder spitzen Winkel zu den Schliffacetten liegende, sich kreuzende oder keilförmige Vertiefungen prägte. Durch das Prägen treten jedoch in dem Stahlband, aus dem die Klingen gefertigt werden, Spannungen ein, wodurch das Band sich wirft, was zur Folge hat, daß das Band, um es einwandfrei härten zu können, vor dem Härten plangewalzt werden muß. Hierbei werden aber die durch das Prägen gebildeten Vertiefungen so weit wieder ausgewalzt, daß sie nach dem Walzen nur noch in schwachen Konturen sichtbar sind und demzufolge nicht mehr die ihnen zugewiesene Funktion, nämlich die Klinge zu versteifen, erfüllen können.
- Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß der zwischen den Schliffacetten liegende Blatteil der Klinge beiderseits eine Vielzahl von Rippen besitzt, die zweckmäßig den größten Teil der zwischen den Schliffacetten liegenden Fläche einnehmen.
- Die Herstellung der die Klinge versteifenden Rippen erfolgt zweckmäßig mittels zweier Walzen, die an ihrem Umfang profiliert sind und zwischen denen das zur Fertigung der Rasierklingen dienende Stahlband einem vorbestimmten, so hohen Druck unterliegt, daß jeweils an der Stelle, wo ein Profil der einen Walze auf ein Profil der anderen Walze trifft, eine Verdichtung des Stahlbandes erfolgt, während sich der unverdichtete Teil als Rippen darstellt. Bei der Bildung der Schliffacetten werden die an diesem Teil des Klingenblattes befindlichen Rippen wieder weggeschliffen, so daß nur zwischen den Schliffacetten Rippen vorhanden sind. Da jedoch an den Längskanten der Klinge, an denen die -Schliffacetten angeschliffen «erden, ebenfalls eine Werkstoffverdichtung erfolgt ist, wirkt sich diese auch günstig auf die Schneidf@ähigkeit der Klinge aus.
- Die Form und Anzahl Gier Rippen wird von der Form und Anzahl der Profile auf dem Umfang der Walzen bestimmt. Zweckmäßig werden die Profile in einer derartigen Vielzahl gewählt, daß der größte Teil des zwischen den Walzen hindurchlaufenden Stahlbandes eine Verdichtung erfährt. Hierdurch vermag die Möglichkeit des Eintretens von Spannungen in dein Stahlband, die sich theoretisch dann ergeben könnten, wenn ein Profil der einen Walze auf den glatten Teil der anderen Walze, d. h. zwischen zwei Profilen derselben trifft, praktisch nicht einzutreten, insbesondere dann nicht, wenn sich die Profile auf den Walzen vielgestaltig winden.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an einer zweischneidigen blattförmigen Rasierklinge veranschaulicht, deren Rippen sich so vielgestaltig winden, daß ein toledoartiges Muster entsteht. Es zeigt Abb. i die blattförmige Klinge in Draufsicht auf eine Breitseite und Abb. 2 im Schnitt nach der Linie a-a. der Abb. i.
Claims (2)
- PATENT ANSPR0C1IL,: i. Blattförmige zweischneidige Rasierklinge, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von beiderseits der Klinge zwischen den Schliffacetten liegenden Rippen, die zweckmäßig den größten Teil der zwischen den Schliffacetten liegenden Fläche einnehmen.
- 2. Verfahren zur Herstellung der Rippen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Fertigung der Rasierklingen dienende Stahlband zwischen zwei Walzen hindurchgeführt wird, die an ihrem Umfang profiliert sind und zwischen denen das Stahlband einem vorbestimmten, so hohen Druck unterliegt, daß jeweils an der Stelle, wo ein Profil der einen Walze auf ein Profil der anderen Walze trifft, eine Verdichtung des Stahlbandes erfolgt, während sich der unverdichtete Teil als Rippen darstellt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DER6400A DE849057C (de) | 1951-07-24 | 1951-07-24 | Blattfoermige, zweischneidige Rasierklinge |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DER6400A DE849057C (de) | 1951-07-24 | 1951-07-24 | Blattfoermige, zweischneidige Rasierklinge |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE849057C true DE849057C (de) | 1952-09-11 |
Family
ID=7397339
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DER6400A Expired DE849057C (de) | 1951-07-24 | 1951-07-24 | Blattfoermige, zweischneidige Rasierklinge |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE849057C (de) |
-
1951
- 1951-07-24 DE DER6400A patent/DE849057C/de not_active Expired
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