DE842616C - Verfahren zur Herstellung von Schichten aus Korkbeton - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schichten aus KorkbetonInfo
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- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B18/00—Use of agglomerated or waste materials or refuse as fillers for mortars, concrete or artificial stone; Treatment of agglomerated or waste materials or refuse, specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone
- C04B18/04—Waste materials; Refuse
- C04B18/18—Waste materials; Refuse organic
- C04B18/24—Vegetable refuse, e.g. rice husks, maize-ear refuse; Cellulosic materials, e.g. paper, cork
- C04B18/245—Cork; Bark
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Schichten aus Korkbeton Auf Gebälkunterlagen z. B. aus gewöhnlichem Beton wird oft eine Schicht mit wärme- oder schallisolierenden Eigenschaften aufgegossen, z. B. poriger Beton oder Beton, in welchen Sägespäne eingemischt worden sind. Andererseits ist es bekannt, fabrikmäßig Platten aus sog. Korkbeton herzustellen, die aus Zement und gemahlenem, expandiertem (geröstetem) Kork sowie Füllstoffen, wie Asbest oder Sand, zusammengesetzt sind. Solche Platten haben eine außerordentliche Wärmeisolierfähigkeit dank des Vorhandenseins des expandierten Korks, sind aber gleichzeitig empfindlich und lassen sich daher nicht als Unterlage für Abnutzungsschichten in der Form von Fußbodenparkett u. dgl. verwenden.
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren, am Arbeitsplatz Schichten derartigen Korkbetons herzustellen, welche sich im Gegensatz zu den fabrikmäßig hergestellten Platten aus demselben Werkstoff vorteilhaft verwenden lassen als nagelfähige Unterlage für Fußbodenparkett oder als Unterlage für Linoleumbelag, Korkparkett, Tarkett und ähnliche Platten, die unmittelbar auf die Schicht geklebt werden, und welche Schichten, wie aus dem Folgenden hervorgeht, besonders wertvolle Eigenschaften besitzen.
- Ein Nachteil der bisher benutzten, am Arbeitsplatz gegossenen Unterlagen besteht darin; daß für den Guß große Mengen Wasser erforderlich sind, das sich nicht so schnell beseitigen läßt, wie wünschenswert wäre, weswegen sehr oft nach dem Aufbringen des Oberflächenbelags Feuchtigkeit in der Unterlageschicht zurückbleibt. Ferner tritt in der gegossenen Schicht nach dem Erhärten Rißbildung auf. Gemäß der Erfindung hat sich nun herausgestellt, daß sich diese Nachteile dadurch vermeiden lassen; daß man ein Gemisch aus Zement und expandierten Korkkörnern und gegebenenfalls Sand, nachdem es in einer Schicht ausgebreitet worden ist, einer Zusammenpackung oder Verdichtung, z. B. mittels eines Flachstampfers, unterwirft. Es hat sich gezeigt, daß man die Schicht auf diese Weise um mindestens 8 bis io und vorzugsweise 15 bis 20% ihrer Stärke und sogar darüber hinaus verdichten kann. Dies hängt damit zusammen, daß die expandierten Korkkörner zusammengedrückt werden und eine bestehende elastische Verformung erfahren.
- Die Erfindung geht also bei der Verwendung expandierten Korks den dem überkommenen Weg entgegengesetzten. Anstatt wie bei den bekannten Korkbetonplatten die hohe Porosität des Korks auszunutzen, um eine hohe Wärmeisolierfähigkeit zu erhalten, werden die Korkkörner zusammengedrückt, so daß die fertige Schicht eine nicht auffallend günstige Isolierfähigkeit erhält, z. B. in der Größenordnung oJq kcal/m h°, während diese Fähigkeit bei den. bekannten Korkbetonplatten in der Größenordnung 0,05 kcal/m h° liegt. Dadurch, daß man der Schicht absichtlich einen großen Teil ihrer an sich vorteilhaften Wärmeisolierfähigkeit nimmt, gewinnt man den überraschenden Effekt, daß die Schicht auch bei großen Flächenabmessungen rißfrei bleibt, nachdem sie trocken geworden ist. Worauf dieser Effekt beruht, läßt sich schwerlich genau erklären; er dürfte in der einen oder anderen Weise damit zusammenhängen, daß das Bestreben der elastisch verformten Korkkörner, ihre ursprüngliche Raumausdehnung wieder einzunehmen, den Schrumpfspannungen des Betons entgegenwirkt. Ferner zeichnet sich die nach der Erfindung ausgeführte Schicht dadurch aus, daß die sog. Wasserzementzahl niedrig, nämlich in der Größenordnung 0,4 liegt, weswegen der Schicht während des Gießens eine verhältnismäßig geringe Wassermenge zugeführt wird und sich die Trockenzeit in entsprechendem Grade verkürzt. Nach dem Zusammenpressen der Korkkörner hat der Korkbeton eine Elastizität, die in außerordentlicher Weise die schallisolierenden Eigenschaften des Gebälks verbessert, insbesondere in bezug auf stoßartige Geräusche. Gleichzeitig wird der Fußboden angenehm begehbar. Die erfindungsgemäße Schicht ist nagelfähig und kann daher die Unterlage für Fußbodenparkett bilden. Die Rißfreiheit bringt u. a. mit sich, daß Flächenbelag, wie Linoleumbahnen, vorteilhaft unmittelbar aufgeklebt werden können.
- Das gemäß der Erfindung verwendete Ausgangsmaterial besteht vorzugsweise zu 5o bis 7o % aus Korkkörnern und im übrigen aus Zement und Sand, die in einem gewöhnlichen Betonmischer zu plastischer Konsistenz gemischt werden. Das Verhältnis zwischen den Bestandteilen des Gemischs wird u. a. von der Beschaffenheit der Abnutzungsschicht bestimmt; indem z. B. für Linoleumbelag eine größere Festigkeit . als z. B. für Parkett erforderlich ist. Um einen gesättigten Beton mit gerade angemessenem Zementzusatz zu erhalten, wird den Korkkörnern vorteilhaft eine Größe zwischen i und 3 mm und überwiegend 3 mm gegeben. Ein Zusatz von sog. Füllstoffen, wie Gesteinsmehl u. dgl.; ist zu vermeiden, weil er die Festigkeit beeinträchtigt. Durch das Zusammenpacken wird der gegossenen Schicht ein spezifisches Gewicht gegeben, das nach dem Trocknen möglichst über o,5 und bis zu i;2 hinauf liegt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Schichten aus Beton mit Zusatz von expandierten Korkkörnern, dadurch gekennzeichnet, daß eine Masse aus Beton und Korkkörnern auf einer Unterlage ausgebreitet und vor der Erhärtung zusammengepreßt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Beton Korkkörner verschiedener Größe, nämlich etwa i bis 3 mm mit einem Überschuß der gröberen Körnung, eingemischt werden.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
SE842616X | 1949-09-24 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE842616C true DE842616C (de) | 1952-06-30 |
Family
ID=20358408
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEI2011A Expired DE842616C (de) | 1949-09-24 | 1950-09-21 | Verfahren zur Herstellung von Schichten aus Korkbeton |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE842616C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE967669C (de) * | 1954-01-19 | 1957-12-05 | Teppitex Chemische Produkte G | Verfahren zur Herstellung von Platten fuer Fussbodenbelaege |
DE19615429A1 (de) * | 1996-04-19 | 1997-10-23 | Biolog Wand Und Raumgestaltung | Bauelement aus getrocknetem Lehm und Zusatzmaterialien |
-
1950
- 1950-09-21 DE DEI2011A patent/DE842616C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE967669C (de) * | 1954-01-19 | 1957-12-05 | Teppitex Chemische Produkte G | Verfahren zur Herstellung von Platten fuer Fussbodenbelaege |
DE19615429A1 (de) * | 1996-04-19 | 1997-10-23 | Biolog Wand Und Raumgestaltung | Bauelement aus getrocknetem Lehm und Zusatzmaterialien |
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