Bei den '-%fagnet"köpfen üblicher Bauart für Magnettonaufzeichnung
stehen sich die Pole unter Bildung eines schmalen Spalts gegenüber und weisen zu
beiden Seiten des: Spalts kleine ebene Flächen (Polflächen) auf, auf denen der am
Spalt vorbeizubewegende Tonträger aufliegt. Die Breite dieser Polflächen beträgt
etwa o,5 mm, die Spaltbreite etwa io ,u. Die Fig. i zeigt in starker Vergrößerung
einen Schnitt durch die Polenden, eines solchen bekannten :Magnetkopfes: Die Pole
i u`nd 2 bilden Gien Nord- bzw. Südpol. Zu beiden Seiten', des Spalts 6 bilden die
Polenden ebene Flächen @# und 4, auf denen das Magnetband 5 aufliegt und in der
Pfeilrichtung vorbeigezogen wird.The '-% fagnet "heads are of the usual design for magnetic sound recording
the poles face each other with the formation of a narrow gap and assign
both sides of the: gap small flat surfaces (pole faces) on which the am
Gap to be moved past sound carrier rests. The width of these pole faces is
about 0.5 mm, the gap width about io, u. Fig. I shows in high magnification
a section through the pole ends, of such a well-known: Magnetic head: the poles
i and 2 form Gien's north and south poles. On both sides' of the gap 6 form the
Pole ends flat surfaces @ # and 4 on which the magnetic tape 5 rests and in the
Direction of arrow is pulled past.
Die für Aufzeichnung bzw. Tonaufnahme ausgenutzten magnetischen Kraftlinien
nehmen zwischen den Spaltkanten den durch gestrichelte Linie dargestellten Verlauf
durch das Band. Außerdem aber tritt an den äußeren Kanten der Polflächen noch ein
zusätzlicher Streufluß auf, der von der einen Außenkante eintretend durch das Band
und sonstige magnetische Teile der Anlage verläuft und danach in die andere Außenkante
der Polflächen eintritt. Dieser Streufluß ist dem Nutzfluß entgegengesetzt und schwächt
diesen, insbesondere bei denjenigen Tonfrequenzen, von denen, wie Fig. 2 zeigt,
sich eine Periode oder auch ein ganzzahliges Vielfaches einer Periode des Tonbildes
über die Strecke zwischerf Spaltkante und Außenkante erstreckt. Bei der zumeist
üblichen Baildgesc'hwindigkeit voll 77cm je Sekunde und einer Polflächenbreite (Abstand
a-b bzw. b-c) voll 0,5 mm wird die Frequenz 16oo geschwächt, während eine halb so
höhe Frequenz, bei der eine halbe Periode einer Polflächenbreite entspricht, unter
sonst gleichen Bedingungen verstärkt wird (vgl. Fig. 3). Aufgenommene Diagramme
ließen diese Frequenzabhängi.gkeit klar erkennen: Die Diagramme zeigen bei 77 cm
Geschwindigkeit für 8oo Hz ein deutliches Maximum, für 16oo Hz ein Minimum und für
240o Hz nochmals ein schwächeres Maximum. Bei Herabsetzung der Bandgeschwindigkeit
auf die Hälfte verlagerten sieh diese Maxima und Minima erwartungsgemäß entsprechend
auf die halben Frequenzwerte, also auf 4oo, 8oo und 12oo Hz.The magnetic lines of force used for recording or sound recording
take the course shown by the dashed line between the gap edges
through the tape. In addition, however, occurs at the outer edges of the pole faces
additional leakage flux entering from one outer edge through the belt
and other magnetic parts of the system and then into the other outer edge
of the pole faces occurs. This leakage flux is opposite to the useful flux and weakens
these, especially at those tone frequencies, of which, as Fig. 2 shows,
a period or an integral multiple of a period of the sound image
extends over the distance between the gap edge and the outer edge. Most of the time
usual building speed full 77cm per second and a pole face width (distance
a-b or b-c) a full 0.5 mm, the frequency 16oo is weakened, while half as much
high frequency, at which half a period corresponds to a pole face width, below
otherwise the same conditions is reinforced (see. Fig. 3). Recorded diagrams
showed this frequency dependency clearly: The diagrams show at 77 cm
Speed a clear maximum for 8oo Hz, a minimum for 16oo Hz and for
240o Hz again a weaker maximum. When the belt speed is reduced
These maxima and minima shifted to half, as expected, accordingly
to half the frequency values, i.e. to 4oo, 8oo and 12oo Hz.
Zur Beseitigung dieser Nachteile, also zur Schaffung einer möglichst
ausgeglichenen Frequenzkurve, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Polflächen
derart zu gestalten, d'aß die dem Magnetisierungsspalt abgewandten Kanten der Polflächen
zum Spalt unsymmetrisch, schräg oder ungleichmäßig verlaufen. Es liegen dann keine
scharf definierten Strecken zwischen Spalt und äußerer Polflächenkante mehr vor,
so daß auch keine ausgeprägten Additions- oder Subtraktionswirkungen in der blagnetisierung
auftreten können.To eliminate these disadvantages, so to create a possible
balanced frequency curve, is proposed according to the invention, the pole faces
to be designed in such a way that the edges of the pole faces facing away from the magnetization gap
run asymmetrically, obliquely or unevenly towards the gap. There are then none
sharply defined distances between the gap and the outer edge of the pole face,
so that no pronounced addition or subtraction effects in the magnetization
may occur.
Die Erfindung läßt sich im besonderen dadurch verwirklichen, daß die
beiden beispielsweise rechteckigen Polflächen in Laufrichtung des Bandes verschieden
breit bemessen werden, wobei sieh 'die Breiten vorzugsweise wie etwa 1 : 1,5 verhalten.
Ein Beispiel dieser Anordnung zeigt Fig, q.. Ein anderes Mittel besteht iri der
Schräglegung der Außenkante der Polflächen, wie es Fig. 5 zeigt, wobei. zweckmäßig
die Winkel leider Außenkanten gegenüber der Spaltrichtung verschieden bemessen werden.
Schließlich können die Außenkanten der Polflächen gemäß Fig. 6 z. B. durch Einfräsen,
vorzugsweise mit verschiedenen Einschnittiefen, gezahnt oder gegebenenfalls auch
gezackt oder wellenförinig gestaltet werden.The invention can be implemented in particular in that the
two, for example, rectangular pole faces different in the running direction of the strip
wide, the widths preferably being about 1: 1.5.
An example of this arrangement is shown in Fig. Q .. Another means is iri the
Inclination of the outer edge of the pole faces, as shown in FIG. 5, wherein. expedient
Unfortunately, the angles on the outer edges are measured differently in relation to the direction of the split.
Finally, the outer edges of the pole faces according to FIG. B. by milling,
preferably with different incision depths, serrated or possibly also
be designed jagged or wavy.
Es kann Fälle geben, in denen eine völlige, Beseitigung der bei den
üblichen Köpfen festgestellten Maxima und Minima nicht erwünscht ist, man vielmehr,
zumal nach höheren Frequenzen hin, eiche gewisse Anhebung haben oder beibehalten
will. In diesen Fällen wird es sich empfehlen, die Unsymmetrie bzw. Schräglegung
der empfehlen, nur in geringerem Maße zu verwirklichen und dadurch das bevorzugte
Frequenzgebiet zwar in der Höhe weniger ausgeprägt, dafür jedoch breiter zu machen,
z. B. im Gebiet von etwa 2000 biss 4ooo Hz. Sollte dabei das erste, d. h. im Gebiet
niedrigerer Frequenzen wirkende Maximum zu stark bleiben, so wird es gegebenenfalls"
im Verstärkerteil durch Sperrkreise geschwächt.There may be cases in which a complete elimination of the
normal minds determined maxima and minima is not desired, one rather,
especially as towards higher frequencies, they have or maintain a certain increase
want. In these cases, it is advisable to use the asymmetry or inclination
who recommend realizing only to a lesser extent and therefore the preferred one
Frequency area less pronounced in height, but to make it wider,
z. B. in the area of about 2000 to 4,000 Hz. Should the first, i.e. H. in the area of
If the maximum acting on lower frequencies remains too strong, it will possibly be "
weakened in the amplifier part by blocking circuits.