DE834159C - Verfahren zur Regelung der Arbeitsmittelmenge einer Heissgaskolbenmaschine - Google Patents
Verfahren zur Regelung der Arbeitsmittelmenge einer HeissgaskolbenmaschineInfo
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- DE834159C DE834159C DEP47343A DEP0047343A DE834159C DE 834159 C DE834159 C DE 834159C DE P47343 A DEP47343 A DE P47343A DE P0047343 A DEP0047343 A DE P0047343A DE 834159 C DE834159 C DE 834159C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02G—HOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F02G1/00—Hot gas positive-displacement engine plants
- F02G1/04—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
- F02G1/043—Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
- F02G1/045—Controlling
- F02G1/05—Controlling by varying the rate of flow or quantity of the working gas
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Description
- Verfahren zur Regelung der Arbeitsmittelmenge einer Heißgaskolbenmaschine Es ist bekannt, die Arbeitsmittelmen.ge einer Heißgaskol'heninaschine zu ändern, um-die von der .\I aschine aufgenommene oder gelieferte Leistung in <lern Augenblick zu ändern, in dem das am thermodynamischen Kreislauf beteiligte Mittel nahezu den niedrigsten Druck bei einer Umdrehung erreicli.t hat. Diese Regelungsart hat den Nachteil, claß sie zur Schnellreglung dieser Maschine weniger geeignet ist, was z. B. für Fa.hrzeuginotoren und Generatoren, treibende Motoren ungünstig ist.
- Wenn zu der am Kreislauf beteiligten Arbeitsinittelmenge eine zur Regelung dienende Arbeitsinittelmenge zugeführt und dadurch die Leistung gesteigert wird, wirkt hei dieser Regelungsart das li'inzugefi.igte Mittel verzögernd auf den Arbeitskolben ein. Die erforderliche Kompressionsarbeit eines jeden folgenden. Kreislaufs ist anfänglich größer als die zur Expansionsarbeit des vorangehenden Kreislaufs gehörige Kompressionsarbeit. Hierdurch liefert die Maschine zu. Beginn eine kleinere statt einer größeren Leistung und hat die Neigung., zu verzögern. Eine ähnliche Erscheinung triM ein, wenn .die Leistung durch Verringerung der Menge des Arbeitsmittels herabgesetzt werden muß. In diesem Fall ist die erforderliche Kompressionsarbeit eines jeden folgenden Kreislaufs in den ersten Augenbliclken kleiner als die zur Expansionsarbeit des vorangehenden Kreis'lhufs gehörige Kompressionsarbeit, so d'aß die Maschine anfänglich eine größere Leistung statt einer kleineren Leistumeg liefert und die Neigung zur Beschleunigung hat.
- Bei Regelung im Punkte des etwa niedrigsten Druckes ist die Leistungsänderungsmöglichkeit verhältnismäßig gering, da diese durch den höchst zulässigen Xl.inimaldruck und Gien niedrigst erreichbaren Minimaldruck bestimmt wird. z. B. i Atni. Eine Änderung z. B. von i bis t 2 ist alsdann möglich, wenn der höchstctil;issige Minimaldruck i2 Atm. ist. Außerdem ist es schwer, den Motor beim niedrigst erreichbaren Minimaldruck abzustoppen, da immer noch eine Leistung geliefert wird, 'die gegenüber den 1Zeil)ungsverluste" usw. vcrhältnisniäßig groß ist, Ein anderer Nachteil besteht darin, daß die zur Regelung des niedrigsten Druckes dienenden Mittel ii.icht zugleich zum Ablassen der Maschine dienen können, da infolge .der Preßluftzufuhr in dieser Lage der kolbenförmigen Körper keime positive Arbeit geliefert wird, wodurch die kolbenförmigen Körper bewegt werden wfrden. Es ist also eine zusätzliche Anlaßvorrichtumg erforderlich.
- Diese Nachteile sollen erfindungsgemäß ausgeschaltet werden. Bei eirein Verfahren zur Regelung der :lrlieitsinittelnienge einer Heißgaskolbeninaschine. Jeren Arbeitsrahm hei einem bestimmten wahrend des Kreisbaufes auftretenden Druck mit einem zweiten Raum höheren oder niederen 1-truckes periodisch verbindbar ist, erfolgt erfin-(lungsgeu üili dieVerbindung des Arbeitsraumes mit eifitem als zweiter Raum dienenden Regelraum oder .ltilal.irauni in eitlem Zeitpunkt, Pn dem das Arbeitsmittel nahezu den höchsten Wert. der während des Kreislaufes auftretenden Drucke er-Diese Regelungsart ist sehr geeignet für Fahrzeugmotoren und für Generatoren antreibende \Iotoren. Wird die Menge des Mittels bei etwa dein höchsten Druck des Kreislaufes erhöht, so steigt der höchste Druck des Mittels, so daß das hinzugefügte Mittel sich unmittelbar an der Expansion beteiligt.
- Die Expansionsarbeit eines jeden folgenden Kreislaufes ist anfänglich größer als die Expansionsarl)eit, die zur Kotnl)ressicni@sarl)ei,t dieses Kreislaufes gehören würde, wodurch die Maschine sofort eine größere Leistung liefert. Wird die zur IZegeltitig dienende Menge des Mittels verringert, fällt der höchste zum Kreislauf gehörige Druck des Mittels ab, wodurch die abgeführte Menge des Mittels sich nicht an der Expansion, beteiligt und clic 1?xl)ansionsarbeit eines jeden Kreislaufes anfänglich kleiner als die Expansionsarbeit ist die bei der Kompressionsarbeit dieses Kreislaufes gehörest würde.
- Die Änderungsmöglichkeit .der Leistung kann bei dieser Regelungsart beträchtlich gesteigert werden, da diese Änderungsmöglichkeit durch den höchstzulässigen Maximaldruck und den niedrigst erreichbaren 'Maximaldruck, z. B, i Atm... bestimmt wird. Hierdurch ist z. B. eine Änderung von 1 bis 30 möglich, falls der höchste Maximaldruck 3o Atm. ist, dem der im vorangehenden Fall erwähnte Minimaldruck von 12 Atm. entspricht. Außerdem besteht die 'Möglichkeit, die Maschine abzustoppen, wenn der -'\iaximal-druck dem atmo-
sphärischen Druck lle:cli wird. cla (lic sodalin ge- lieferte Leistung gegenül)er (1-eil lZeibutigsverlusten usw. verhältnismäßig klein ist. Das Anlassen der -Maschine durch Preßluft wird lrei eitler richtigen Lage der Kolben, gegelieiicn falls nach I)relicn des Schwungradies, außercieni finit den gleichen Mitteln möglich sein, die zur Regelung cfii>°ncn. da in dieser Lage der kolbenfö rnii'eti Kcirl>ci- positive Arbeit ge- liefert wird, "wodurch die kolbenförnngen Körper bewegt werden. Mine lies<)n(iere .\tilal.ivorriclitting erübrigt sich in cl'iesetn Fall. In der Zeichnung, ist lieispielsw.eis.e ein e zur Aus- führutig :des Verfahrens i,acli der 1?rfiirciting geeig- nete 1-1eißgaskolli.enmiaschine clargestellt. Die Heißgaskolüeninaschinz ist finit einem Arbeitskolben i und einem Verdränger 2 versehen. die beide die Räume begrenzen, in denen s,i'ch der Kreislauf abspielt, (1. 1i. der kalte Kaum 3 und der warme Raum .4. Der kalte 1Zattin 3 und der warme Raum 4 stehen über eiii,eii Kühler 5, einen Renene- rator 6 und einen Erhitzer 7 miteinander in Ver- bindung. Sowohl der Kolllreti i als auch der Ver- dränger 2 wirken mittels Trickstange" auf eine Kurbelwelle 8 ein, clere" Ktii-1)eln z. i>. unter einem Winkel von 9o` an,geoi-dnet sind. Ein Kanal i i ist vorgesehen, über den der kalte Raum 3 sowohl mit ei"ein 1Zegelratini 1 2 als a1icl1 mit einem Anlaßrauin 13 in \ert>indung gesetzt werden kann. In die:eni Ratim befindet sich die zur Regelung dien ,eii,de .1r1>eitsmittelmcn ge. Über Hähne 14, 13 kann entweder der Regelraum 12 oder der Anlaßraum 13 an die Leitung i i abgeschlossen werden. Diese Leitung i i stellt über 11:1s Ventil 9 finit dem kalten Raum 3 in Verbindung. Ist -dieses Ventil geschlossen, ist slic Verbindung u.nter- brochen und die Maschine arlxitct allein mit der am Kreislauf beteiligten Arbeitsmittelmenge. Soll gemäß der Erfindtitig(liese Arheitsmittelmenge ge- ändert werden, muß (las Ventil <) ge<iff"et werden. Dieses steht unter Spannung der Feder io und der `'cutilstößel ist an ciiren z\\-ciarniigen 1-lebel 16 an- geschlossen, .der über ein. Steuergestänge 17, welches am Ende eine Rolle trägt, mit einem auf der Kurbelwelle 8 befindlichen Nocken 18 in Ver- bindung steht. Diese Steuereinrichtung ist durch eine nicht dargestellte Vorrichtung nur zeitweise einschaltbar, nämlich dann, wenn eine Lasten- regelung durch Änderung der Menge des Arbeits- mittels erwünscht ist. Durch entsprechende Ein- stellung des Nockens in bezug auf den Winkel der Kurbeln wird nun über diesen Nocken 18, das er- wähnte Steuergestänge i 7 (las Ventil 9 jeweils dann geöffnet und' damit die Verbitidung zwischen (lern Kanal i i und dein kalte" Patin, 3 hergestellt. wenn das Arbeitsmittel nahezu den höchsten Wert der während des Kreisläufe: auftretenden Drücke erreicht. Soll die -Maschine angelassen werden, kann die Verbindung über den Kanal i t entwecler zu dem Regelraum 12 erfolgen oder zu den, Anlaßraum 13, in welchem Falle nur der Hahn i 3 geschlossen und der Hahn 14 geöffnet zu wer(len braucht.
Claims (1)
-
PATENTANSPRUCH: '.erfahren zur lZe.gelung der Arbeitsmittel- menge einer 1-leißgaskoll>enmaschine, deren \rheitsraum 1>ei eitlem bestimmten, während.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
NL834159X | 1948-07-02 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE834159C true DE834159C (de) | 1952-03-17 |
Family
ID=19843079
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP47343A Expired DE834159C (de) | 1948-07-02 | 1949-06-30 | Verfahren zur Regelung der Arbeitsmittelmenge einer Heissgaskolbenmaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE834159C (de) |
-
1949
- 1949-06-30 DE DEP47343A patent/DE834159C/de not_active Expired
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