DE828190C - Zwangslaeufige Werkzeugabhebung fuer Waagerecht-Stossmaschinen - Google Patents
Zwangslaeufige Werkzeugabhebung fuer Waagerecht-StossmaschinenInfo
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- DE828190C DE828190C DE1949P0033934 DEP0033934D DE828190C DE 828190 C DE828190 C DE 828190C DE 1949P0033934 DE1949P0033934 DE 1949P0033934 DE P0033934 D DEP0033934 D DE P0033934D DE 828190 C DE828190 C DE 828190C
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- stop
- tool
- hook
- horizontal slotting
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/25—Movable or adjustable work or tool supports
- B23Q1/64—Movable or adjustable work or tool supports characterised by the purpose of the movement
- B23Q1/68—Movable or adjustable work or tool supports characterised by the purpose of the movement for withdrawing tool or work during reverse movement
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D7/00—Planing or slotting machines characterised only by constructional features of particular parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)
Description
- Bei Waagerecht-Stoßmaschinen mit einfachem Kurbelgetriebe, wie sie z. B. zur Kegelradbearbeitung verwendet werden, kann die Werkzeugabhebung in einfacher Weise von einem auf der Kurbelwelle angebrachten Kurvengetriebe abgeleitet werden. Waagerecht-Stoßmaschinen mit Kulissenantrieb haben dagegen eine so ungünstige Lage der Kurbelwelle, daß der Antrieb der Werkzeugabhebung vom Stößel aus einfacher wird. Bei einer bekannten Werkzeugabhebung dieser Art ist am Maschinengestell neben dem Stößel eine Gleitbahn befestigt, auf der ein Bremsschlitten hin und her läuft, der vom Stößel mit Anschlägen mitgenommen wird und dessen Relativbewegung gegenüber dem Stößel zum Abheben des Werkzeuges ausgenutzt wird. Diese Bauart hat den Nachteil, daß sie nur kraftschlüssig ist und infolgedessen z. B. beim Verschleiß der Backen des Bremsschlittens versagt. Bei gewissen Hobelarbeiten kann aber das Versagen der Werkzeugabhebung zu schwerwiegenden Schäden führen.
- Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Nachteil, ohne auf die für Kulissenmaschinen ungünstige Bauart des eingangs erwähnten Kurvengetriebes zurückzugreifen. Die Werkzeugabhebung nach der Erfindung ist von der Stößelbewegung abgeleitet und trotzdem zwangsläufig.
- Gemäß einem wesentlichen Merkmal der Erfindung sind ein am Maschinengestell verstellbarer Anschlag, der den die Werkzeugabhebung bewerkstelligenden Hebel in die Abhebelage bringt, ein am Stößel gelagerter Haken, der den Hebel in Abhebelage sperrt, und ein anderer Anschlag vorgesehen, der den Haken am Ende des Rückhubes ausklinkt und den Hebel in der Abhebelage festhält.
- Weitere wesentliche Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an einer Waagerecht-Stoßmaschine beispielsweise in Seitenansicht dargestellt.
- Die Werkzeugklappe i wird in bekannter Weise mittels der Kette 2 von dem am Stößel 5 gelagerten Hebel 3 abgehoben, wenn dieser Hebel in Pfeilrichtung gedreht wird. Statt der Kette kann auch irgendein anderes Übertragungsmittel zwischen dem Hebel 3 und der Klappe i eingebaut werden. Hebel 3 trägt am unteren Ende eine Klinke 4, die beim Rück-lauf des Stößels 5 gegen den am l%Iaschinengestell 6 einstellbaren Anschlag 7 stößt, wodurch die Klappe abgehoben wird. In abgehobener Stellung fängt ein am Stößel gelagerter Haken 8 den Hebel 3 und hält damit das Werkzeug in abgehobener Lage fest, bis der Arm 9 des Hakens gegen einen zweiten Anschlag io stößt, womit der Hebel 3 freigegeben wird und das Werkzeug in die Arbeitsstellung zurückfällt. Beim Vorlauf des Stößels (Arbeitshub des Werkzeuges) wird der Anschlag 7 vom Hebel 3 ohne Wirkung überlaufen, da die Klinke 4 dann ausweicht.
- Damit bei falscher Einstellung des Anschlages io die Klinke 4 nicht gegen ihn schlägt, ist er in einer anderen Ebene als die Klinke angeordnet. Um auch einen Zusammenstoß des Armes 9 mit dem Anschlag 7 zu vermeiden, ist dieser Arm ebenfalls in einer anderen Ebene als der Anschlag 7 angebracht. Zum gleichen Zweck kann auch der Anschlag io höher gebaut werden als der Anschlag 7. Um bei falscher Einstellung des Anschlages io den Arm 9 ohne Gefahr am Anschlag vorbeifahren zu lassen, ist der Anschlag io hinten abgeschrägt und der Arm 9 stark gegen die Senkrechte geneigt. Der letztere Zweck kann auch dadurch erreicht werden, daß der Anschlag io beim .@rbeitshub ausweicht, wozu in diesem Anschlag ein Gelenk und eine Feder einzubauen wären.
- Es lassen sich bauliche Änderungen an dem Ausführungsbeispiel anwenden, ohne daß der Grundgedanke der Erfindung aufgegeben wird. Auch dienen die in den Patentansprüchen verwendeten Bezugzeichen nicht der Beschränkung, sondern nur der Erläuterung der Erfindung.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zwangsläufige Werkzeugabhebung für Waagerecht-Stoßmaschinen mit einem die Werkzeugabhebung bewerkstelligenden und am Stößel gelagerten Hebel, gekennzeichnet durch einen am Maschinengestell verstellbaren Anschlag (7), der den Hebel (3) in die Abhebelage bringt, einen am Stößel gelagerten Haken (8), der den Hebel (3) in Abhebelage sperrt und einen anderen Anschlag (io), der den Haken (8) am Ende des Rückhubes ausklinkt und den Hebel in der Abhebelage festhält.
- 2. Werkzeugabhebung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine am Hebel (3) angebrachte Klinke (4), die beim Arbeitshub ein gefahrloses Überfahren des ersten Anschlages (7) gestattet.
- 3. Werkzeugabhebung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschläge (7 und io) in verschiedenen Ebenen angebracht sind.
- 4. Werkzeugabhebung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Anschlag (io) auf der Rückseite abgeschrägt ist und daß der mit diesem Anschlag zusammenwirkende Arm (9) des Hakens (8) gegen die senkrechte Lage stark geneigt ist.
- 5. Werkzeugabhebung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Anschlag (io) beim Arbeitshub federnd ausweichen kann.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1949P0033934 DE828190C (de) | 1949-02-12 | 1949-02-12 | Zwangslaeufige Werkzeugabhebung fuer Waagerecht-Stossmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE1949P0033934 DE828190C (de) | 1949-02-12 | 1949-02-12 | Zwangslaeufige Werkzeugabhebung fuer Waagerecht-Stossmaschinen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE828190C true DE828190C (de) | 1952-01-17 |
Family
ID=579233
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1949P0033934 Expired DE828190C (de) | 1949-02-12 | 1949-02-12 | Zwangslaeufige Werkzeugabhebung fuer Waagerecht-Stossmaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE828190C (de) |
-
1949
- 1949-02-12 DE DE1949P0033934 patent/DE828190C/de not_active Expired
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