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Vorrichtung zur mechanischen Reinigung von Fahrzeugen Die Erfindung
betrifft eine Vorrichtung zur mechanischen Reinigung von Fahrzeugen, insbesondere
Omnibussen, Kraftfahrzeugen o. dgl.
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Ihr Zweck sind Verbesserungen einer derartigen in Garagen oder an
anderen Stellen errichtbaren Vorrichtung, die in der Ruhestellung nur einen geringen
oder keinen Bodenplatz beansprucht und demzufolge den Fahrzeugen nicht im Wege ist.
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Die Vorrichtung nach der Erfindung enthält einen an einem Oberbau
hängenden heb- und senkbaren Träger mit daran vorzugsweise umlaufend angebrachten
Wischvorrichtungen, die an der Außenseite des zu reinigenden Fahrzeugs arbeiten,
und kennzeichnet sich vor allen Dingen dadurch, daß der Oberbau oberhalb des höchsten
Punktes des zu reinigenden Fahrzeugs angeordnet ist und der Träger für die Wischvorrichtung
zwei im Abstand voneinander liegende Glieder mit zumindest je einer Wischvorrichtung
aufweist, zwischen denen das zu reinigende Fahrzeug aufgestellt werden kann. In
weiterer Ausbildung der Erfindung hat der Träger an den Enden seiner Glieder zumindest
je ein Verbindungsglied, welches die Verbindung der an den Trägergliedern befindlichen
Wischvorrichtungen mit dem zu reinigenden Fahrzeug sicherstellt.
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Die Aufhängemittel für die Trägerglieder der Wischvorrichtung sollen
ein ausreichendes Anheben
der letzteren gestatten, damit die Fahrzeuge
unter ihnen und dem Oberbau ungehindert bewegt werden können, wenn die Vorrichtung
nicht benutz wird, wobei der Oberbau an der Dachkonstruktion der Garage oder eines
anderen Gebäudes angebracht sein kann. Eins oder beide Endverbindungsglieder der
einander gegenüberliegenden Wischvorrichtungen können ebenfalls mit Wischvorrichtungen
ausgerüstet werden. Weiterhin kann zumindest eine Speiseleitung für Reinigungsflüssigkeit
mit mehreren über ihrer Länge in Abständen verteilten Ausspritzöffnungen oder -düsen
vorgesehen werden, aus denen Flüssigkeitsstrahlen oder ein Sprühregen auf die Außenseite
des Fahrzeugs gerichtet werden können, wobei die Zuführungsleitung mit dem Wischvorrichtungsträger
auf und ab bewegbar angeordnet werden kann. Jede Wiscbvorrichtung kann mit über
ihre Länge sich erstreckenden und auf ihrer umlaufenden Welle angebrachten Traggliedern
für daran sitzende biegsame. Wischglieder ausgerüstet werden, die aus flachen Blättern
oder Platten bestehen können.
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Die Aufhängevorrichtung kann mit biegsamen Aufhängemitteln ausgerüstet
sein, z. B. über Rollen- oder Seilscheiben am Oberbau laufenden Seilen oder Drahtseilen.
Die biegsamen Aufhängemittel und ihre Wellen können in zwei den beiden Traggliedern
der Wischvorrichtungen zugeordneten Reihen und in jeder Reihe mit über die Länge
der Tragglieder verteilten Abständen angeordnet werden. Die biegsamen Aufhängemittel
können mit einem oder mehreren Gegengewichten versehen werden. Is kann auch für
alle Aufhängemittel vorzugsweise ein gemeinsames Gegengewicht vorgesehen werden.
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Jedes der Verbindungsglieder zwischen den gegenüberliegenden Traggliedern
für die Wischvorrichtungen kann der Länge und Lage nach verstellbar ausgebildet
bzw. angeordnet werden, damit der Altstand der parallelen Tragglieder der Wischvorrichtungen
änderbar und die Reinigungsvorrichtung für Fahrzeuge verschiedener Breite oder Länge
verwendbar ist.
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Jedes Verbindungsglied ist ferner auf eine von zwei bestimmten Längen
einstellbar, die entsprechenden Abständen der Tragglieder für die Wischvorrichtung
zugeordnet sind. An jedem Verbindungsglied kann ein Kniehebelmechanismus angeordnet
werden, der die Änderung der Länge gestattet. Die zwei im Abstand voneinander befindlichen
Tragglieder der Wischvorrichtungen können zwangsläufig auf einen bestimmten geringeren
Abstand voneinander einstellbar sein, während die Verbindungsglieder mit Hilfe eines
außerhalb der Mitte befindlichen Kniehebelmechanismus verlängerbar sein können,
damit die parallelen Tragglieder für die Wischvorrichtungen in die bestimmte größere
Abstandslage gebracht und in dieser gehalten werden können.
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Durch die Zeichnung sind Ausführungsbeispiele einer Vorrichtung zum
Reinigen von Fahrzeugen nach der Erfindung dargestellt; es zeigt Fig. i eine Ausführungsform
der Vorrichtung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, teilweise weggebrochen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den in Fig. i gezeigten Träger der Wischvorrichtungen,
Fig. 3 den in Fig. 2 dargestellten Träger in Endansicht von rechts gesehen, Fig.4
einen senkrechten Schnitt durch einen Teil des gleichen Trägers, Fig. 5 als Einzelheit
ein Gegengewicht in der Ansicht 5-5 der Fig. i, Fig. b schaubildlich Wischvorrichtungen
in größerem Maßstabe, Fig. 7 den Träger, seine Aufhängeglieder und andere damit
zusammenhängenden Teile in schematischer Darstellung, Fig.8 ein Schaltschema der
elektrischen Einrichtung der Reinigungsvorrichtung, Fig. 9 eine Abänderung zum Schaltschema
nach Fig. 8, Fig. io einen abgeänderten verstellbaren Träger für die Wischvorrichtungen
in Ansicht von unten, wobei der eine Seitenteil in die gestrichelt gezeigte Stellung
bewegt werden kann, Fig. i i und 12 Endansichten auf den in Fig. io gezeigten Träger
in zwei verschiedenen Stellungen seiner Teile.
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Die Fig. i bis 7 zeigen eine "',lisführungsforrn der Reinigungsvorrichtung
für einen Omnibus io an einer Reinigungsstelle oder Garage mit einer Abdeckung 12,
z. B. einem Dach, einer Wand 14 und Führungen 16 auf dein Fußloden für die Fahrzeugräder.
Zur Einrichtung gelehrt ein Trägerrahmen, der an drei Seiten aus U-Schienen besteht
und als Ganzes mit 18 bezeichnet ist. Dieser Rahmen 18 hat zwei Seitenteile 2o und
22, die auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Fahrzeugs io angeordnet
sind, ferner einen L?ndteil 24 an einem Ende des Fahrzeugs, vorzugsweise am rückwärtigen
Ende. Jeder dieser Rahmenteile besteht aug einem Profil, das im senkrechten Querschnitt
U-förmig und in waagerechter Richtung zum Innern des Rahmens offen ist. Ati der
offenen Seite des Rahmens 18 ist eine Querstrebe 26 vorgesehen, die mit senkrechten
Streben 28 an den offenen Innenseiten der Seitenteile 20. 22 verbunden ist (Feg.
3 und 6).
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Drehbare Wischvorrichtungen, als Ganzes mit 3o bezeichnet, sind in
den Seitenteilen 20, 22 des Rahmens i8 gelagert, und zwar sind in jedem Rahmenteil
20, 22, 2,4 mehrere dieser Vorrichtungen 30 in einer Reihe angeordnet (Fig.6).
jede Wischvorrichtung 30 hat einen leichten vierseitigen Metallrahmen mit
zwei Querteilen 32 und zwei Längsteilen 34, die je ein schmiegsames Wischglied 36
in Gestalt eines Lappens o. dgl. aus Faserstoff, Putzleder oder einem anderen zum
Reinigen geeigneten Werkstoff tragen. In den Rahmenteilen 20, 22 und 24 nahe ihren
Enden sind Wellen 38, 40 und 42 gelagert (vgl. Fig. 2 bis 43 und 45), auf denen
bei 44 die Rahmen der Wischvorrichtungen befestigt sind (Feg. 4 und 6).
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Jede dieser drei Wellen 38, 4o und 42 wird für
sich
durch Elektromotoren 46, 48 bzw. So angetrieben, die außen an den Rahmenteilen 2o,
22 und 24 angeordnet sind. Jeder Wischmotor treibt die zugehörige Welle über ein
Getriebe an, wie es bei 52 in Fig. 2 für den Motor 46 angedeutet ist.
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Der Rahmen 18 trägt an seiner unteren Kante ein Spritzrohr 54, das
ebenso U-förmig ist wie der Rahmen 18. Über seine Länge sind Düsenöffnungen 53 verteilt,
aus denen Flüssigkeitsstrahlen auf das Fahrzeug ausströmen (Fig.6). Eine biegsame
Speiseleitung 55 für die Reinigungsflüssigkeit, wie z. 13. Wasser mit oder ohne
Reinigungsmittel, ist mit dem Rohr 54 verbunden (Fig. i) und hat einen Regelhahn
57 (Fig. 7). Die Aufhängemittel zum Heben und Senken des Trägers 18 mit den am Fahrzeug
io arbeitenden Wischvorrichtungen enthalten auf jeder Längsseite des Rahmens 18
je einen Satz biegsamer Aufhängeglieder, wie z. B. Drahtseile oder Seile 56 bzw.
58. Die senkrechten Endteile der Seile 56 sind außen am Rahmenteil 2o an Haltern
6o befestigt (Fig. i). Sie laufen über am Dach der Garage oder des Gebäudes in Lagern
64 hängende Scheiben oder Rollen 62 und sind zu einem Gesamtseil 68 vereinigt, das
über Endrollen 70 zu einem Gegengewicht 71 führt (Fig.7). Die Seile 58, die
über die Rollen 63 laufen, sind ähnlich angeordnet und mit einem Seil 72
verbunden, das an das gleiche Gegengewicht 71.angeschlossen und mit einer für alle
Seile 56, 58 gemeinsamen Schutzvorrichtung 73 versehen ist.
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Zum Senken und Heben des Rahmens 18 können beliebige Antriebsvorrichtungen
für die Halteseile benutzt werden. Das Ausführungsbeispiel zeigt eine elektrisch
angetriebene Winde 74 mit einer Trommel 76, um die ein Seil oder ein Drahtseil 7
geschlungen ist. Seine Enden sind an im Abstand voneinander angeordneten Stellen
8 und 9 mit Hubseilen 72 verbunden. Der elektrische Antriebsmotor der Winde 74 ist
in Fi.g. 8 mit 78 bezeichnet.
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Das Schaltschema der Fig. 8 zeigt die elektrische Einrichtung zum
Steuern des Antriebes der Reinigungseinrichtung. Sie enthält zwei Hauptleiter 8o
und 82 und eine Umschaltbegrenzungsvorrichtung (als ,ganze mit 84 bezeichnet), die
von zwei auf einem der Seile, z. B. auf dem Seil 68 angeordneten, Auslösegliedern
86, 88 (Fig. 7, 8) betätigt wird, ferner zwei Paar handgesteuerte Schalter (als
ganze mit 9o und 92 bezeichnet), die von einem zweiarmigen Handhebel 94, 95 betätigt
werden, weiterhin drei Wischmotoren 46, 48, 50, von denen je eine Klemme mit dem
Hauptleiter 82 verbunden ist, zwei Schältvorrichtungen 96, 98, die den Hubmotor
78 steuern, und schließlich eine dritte Schaltvorrichtung 130 zum Steuern der Wischmotoren
46, 48 und 5o. Die Entfernung zwischen den Auslösegliedern 86 und 88 kann etwa 4'/z
m betragen, d..h. sie kann größer sein als die Höhe, bis zu der man den Rahmen 18
heben will.
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Die Schaltvorrichtung 84 hat zwei feste Kontakte 102 und io4, die
beide mit dem Hauptleiter 8o verbunden sind, und zwei bewegliche Kontakte io6 und
io8. Sie werden, durch einen drehbar gelagerten Steuerhebel i io von umgekehrter
T-Fƒrm betätigt, der durch die Auslöseglieder 86 und 88 nach beiden Richtungen
schwenkbar ist.
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Die beiden Schalterpaare go und 92 werden durch den Handhebel 93 mit
den beiden Armen 94 und 95 betätigt. Sie haben je zwei feste Kontaktglieder
112, i 14 und 116, 118 und je zwei bewegliche Kontaktglieder 120, 122 und
124, 126. Die festen Kontaktglieder 112 und 118 sind mit den beweglichen Kontaktgliedern
io8 und io6 der Schaltvorrichtung 84 verbunden, während die festen Kontaktglieder
114 und 116 miteinander und über eine Wicklung 128 der dritten Kontaktvorrichtung
130 mit der Hauptleitung 8o verbunden sind.
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Die Kontaktvorrichtung 13o hat drei Kontakte 132, 133, 134,
die mit je einer Klemme der Motoren 46, 48, 5o verbunden sind, und drei Kontakte
136, 137, 138, die an dem Leiter 8o liegen. Die anderen Klemmen der Motoren
46, 48 und 50 sind an dem Leiter 82 angeschlossen.
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Die Kontaktvorrichtung 96 hat einen Satz Kontakte 140, 141 und 142
und einen zweiten Satz Kontakte 44, 145 und 46. Die Kontaktvorrichtung 98 hat einen
Satz Kontakte 148, 149 und i5o und einen zweiten Satz Kontakte 152, 153 und
154. Die Wicklung 151 der Kontaktvorrichtung 96 ist an einem Ende mit dem beweglichen
Kontaktglied i 2o des Schalters go verbunden und liegt über einen Leiter 253 in
Reihe mit einer Wicklung 155 der Kontaktvorrichtung 98, die mit einem Ende mit dem
beweglichen Kontaktglied 126 verbunden ist. Der Leiter 253 ist an den Leiter 82
angeschlossen. Die Kontaktvorrichtungen 96 und 98 sind untereinander und mit dem
Motor 78 wie folgt verbunden: Die Kontaktglieder 144 und 145 der Kontaktvorrichtung
96 sind mit den Kontaktgliedern 152 und 153 der Kontaktvorrichtung 98 und mit dem
Leiter 82 verbunden, während die Kontaktglieder 146 und 154 miteinander und mit
dem Leiter 8o verbunden sind. Die Kontaktglieder 140 und 148 sind durch einen Leiter
156 miteinander verbunden, der über einen Leiter 158 mit den beweglichen Kontakten
122, 124 der Schalter 9o, 92 in Verbindung steht. Der Leiter 156 liegt weiter an
einer Klemme des Ankers des Motors 78. Der Kontakt 141 der Vorrichtung 96 ist durch
einen Leiter 16o mit dem Kontakt 15o der Vorrichtung 98 verbunden und der Kontakt
142 der Vorrichtung 96 über einen Leiter 162 mit dem Kontakt 149 der Vorrichtung
98. Dieser Leiter 162 steht über die Feldwicklung 164 des Motors mit dem Leiter
16o in Verbindung und die andere Klemme des Motorankers mit der Leitung 8o und den
beiden festen Kontakten 102 und 104 der Umschaltvorrichtung 84.
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Wie Fig. 8 zeigt, trägt der Hebel i io der Umschaltvorrichtung 84
eine Drahtschleife 161, die das Seil 68 an einer zwischen den beiden Auslösegliedern
86, 88 gelegenen Stelle umfaßt. Jedes dieser Auslöseglieder 86, 88 hat eine Puffervorrichtung
aus einem Ringflansch 163 und einer Feder 165 zwischen diesem Flansch und dem benachbarten
Auslösegliede zur Aufnahme des Stoßes, wenn das
entsprechende Auslöseglied
gegen den Hebel i io der Vorrichtung 84 läuft.
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Die beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt Es sei angenommen,
daß sich der Rahmen 18 mit den Wischvorrichtungen 30 und den Flüssigkeitsrohren
54 senkt. Am Ende dieser Bewegung schwenkt das Auslöseglied 88 den Hebel i io in.
Uhrzeigersinn (nach Fig.8) und schließt den Schalter 104, io8. Gleichzeitig wird
durch Niederdrücken des linken Armes 94 des Handhebels 93 das Schalterpaar i 12,
12o und 114, 122 der Schaltvorrichtung 9o geschlossen. Durch das Schließen
des Schalters i 12, 120 erhält die Spule 151 der Kontaktvorrichtung 96 Strom und
betätigt die Kontaktvorrichtung 96. Durch das Schließen des Schalters 114, 122 wird
die Spule 128 der Kontaktvorrichtung 130 über die Kontaktvorrichtung 140,
144 der geschlossenen Kontaktvorrichtung 96 erregt und betätigt die Kontaktvorrichtung
13o. Dadurch werden die Wischerantriebsmotoren 46, 48, 5o in Gang gesetzt. Gleichzeitig
wird durch die Kontaktvorrichtung 96 der Windenmotor 78 in Gang gesetzt und damit
die Windentrommel 76 angetrieben, um die Tragseile für die Tragglieder 20, 22 aufwärts
zu ziehen. Der Benutzer kann jederzeit während der Aufwärtsbewegung den Hebel
93 in eine neutrale Lage legen und dadurch die Wischmotoren 46, 48,
50 und den Hubmotor 78 anhalten.
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Nachdem der Rahmen 18 mit den Wischvorrichtungen 30 und dem
Flüssigkeitsspeiserohre 54 seine obere Endstellung erreicht hat, wird der Umschalter
84 durch das Auslöseglied 86 selbsttätig umgelegt, und dabei der Schalter 104, io8
geöffnet und der Schalter 102, 1o6 geschlossen. Durch Niederdrücken des rechten
Armes 95 des Hebels 93 werden die Schalterpaare der Schaltvorrichtung 92 geschlossen,
und die Wischmotoren 46, 48, 5o erhalten wieder über den Schalter 118, 126 Strom,
die Kontaktvorrichtung 98 wird betätigt, und der Hubmotor 78 wird in umgekehrter
Richtung angetrieben, so daß der Rahmen 18 sich mit den laufenden Wischvorrichtungen
senkt. Zu jedem Zeitpunkt während der Abwärtsbewegung des Rahmens 18 kann der Benutzer
den Hebel 94, 95 in seine neutrale Stellung bringen und dadurch alleMotoren 46,
48, 50 und 78 anhalten.
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Fig.9 zeigt eine Abänderung eines Teiles der Schaltungsanordnung nach
Fig.8, nämlich der Umschaltvorrichtung 84. Hier ist die an die Stelle der Vorrichtung
84 tretende Umschaltvorrichtung als Ganze mit 166 bezeichnet. Sie enthält ebenso
wie die Umschaltvorrichtung 84 nach Fig. 8 zwei feste Kontakte 102 und 104, die
beide mit dem Hauptleiter 8o verbunden sind, und zwei bewegliche Kontakte io6, io8,
die durch einen gelenkig gelagerten Steuerhebel i io von umgekehrter T-Form betätigt
werden, der wieder durch die Auslöseglieder 86 und 88 in der beschriebenen Weise
in den beiden Richtungen umlegbar ist. Bei dieser Umschaltvorrichtung 166 berühren
die beweglichen Kontakte io6 'und io8 die festen Kontakte 102 und 104, wenn der
Steuerhebel i io durch seine Feder 168 in seiner neutralen senkrechten Stellung
gehalten wird. Infolgedessen sind die Schalterkontakte 112, 120 und 118, 126, die
durch den linken Arm des Handhebels 93 betätigt werden, unter Spannung. Wird der
Steuerhebel i io durch die Auslöseglieder 86, 88 nach links oder rechts umgelegt,
so wird dieVerbindung zwischen einem der beweglichen Kontakte io6 und io8 und dem
zugehörigen festen Kontakt unterbrochen, so daß der eine der beiden handbetätigten
Schalter 112, 120 oder i 18, 126 spannungslos wird. Da aber der andere unter Spannung
bleibt und beim Schließen durch den Handhebel 93 eine der Kontaktvorrichtungen 96,
98 unter Strom setzt, wird der Trägerrahmen 18 auf oder ab bewegt. Auch hier kann
diese Bewegung dadurch angehalten oder umgekehrt werden, daß man den Handhebel 93
in die neutrale Stellung bewegt oder mit ihm den anderen von ihm gesteuerten Schalter
schließt. Daher kann auch hier der Träger i8 beliebig zwischen seinen Endlagen gehoben
und gesenkt werden, so daß die Reinigung durch die Wischvorrichtungen noch wirksamer
gestaltet wird.
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Wie Fig.7 zeigt, ist der Handhebel 93 vom Stande 170 des Benutzers
aus durch einen Handgriff 172 bedienbar, der an dem Stand angelenkt .und durch zwei
Stangen 174 mit dem Hebel 93 verbunden ist. Ein Handgriff 176 ist an demselben Stand
angebracht und durch eine Stange 18o mit dem Ventil 57 verbunden, so daß der Benutzer
den Wasserzufluß vom Zuführungsrohr .5 ,9 zum Spritzrohr 54 regeln kann.
Er kann es so einrichten, daß das Fahrzeug entweder vor dem Wischen, während des
Wisehens oder nach Beendigung des Wischens abgespritzt wird.
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Zum Anzeigen der richtigen Endstellung des Fahrzeugs zu dem Rahmen
18 ist vorzugsweise eine nicht mechanische Anzeigevorrichtung vorgesehen. Hierzu
gehört eine elektrische Lampe 182, die an einem Ständer 184 in der Nähe des Starrdes
des Benutzers angebracht ist, und einen Lichtstrahl 186 auf eine lichtempfindliche
Vorrichtung, z. B. eine Photozelle 188 wirft. Diese ist mit einem Steuersystem aus
einem elektrischen Stromkreis mit einer Vakuumröhre verbunden, die ein Relais für
eine nicht gezeigte optische oder akustische Anzeigevorrichtung steuert. Diese Einrichtung
ist so durchgebildet, daß bei richtiger Stellung des Fahrzeugs zum Rahmen 18 der
Lichtstrahl 186 unterbrochen und ein Signal gegeben wird.
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Vorzugsweise laufen die Wischvorrichtungen um, können aber auch hin
und her schwingen, während sie an dem Fahrzeug arbeiten.
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Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. io, i i und 12 sind
der Endteil 24 und die Begrenzungsstrebe 26 des Rahmens von der Innenfläche des
Seitenteils 22 getrennt, so daß dieser Seitenteil 22 vom Seitenteil 2o entfernt
werden kann. Der Endteil 24 und die Strebe 26 sind an ihren Oberflächen je mit einem
in ihrer Längsrichtung liegenden Rohr 201 versehen, in dem eine Stange 202 gleiten
kann, die sich quer zum Rahmenteil 22 erstreckt. Jede Stange 202 ist an ihrem Ende
starr mit der Oberfläche des Rahmenteils 22 verbunden, so daß dieser parallel zum
Rahmenteil 20
gehalten wird, wenn er von ihm fort oder auf ihn zu
bewegt wird, und dadurch auch gegen Bewegung in der Endrichtung gegenüber dem Rahmen
gesichert wird. Der Endteil 24 und die Strebe 26 sind je mit dem Seitenteil 22 durch
eine Kniehebelvorrichtung 203, 204 verbunden. Zu jeder dieser Vorrichtung
gehören zwei gleiche Kniehebel 205,
2o6, die je zwei Glieder 207 aufweisen,
welche bei 2o8 gelenkig miteinander verbunden sind. Das eine Kniehebelpaar
205, 2o6 ist bei 210, 211 mit dem Endteil 24 des Rahmens und bei 212, 213
mit dem Seitenteil 22 des Rahmens i8 gelenkig verbunden, das andere Kniehebelpaar
205, 2o6 in ähnlicher Weise mit der Strebe26 und dem Seitenteil 22. Die Glieder
207 sind flach und liegen an den äußeren Endflächen des Rahmens 18 an. Die die Glieder
miteinander und mit dem Rahmen 18 verbindenden Drehzapfen laufen durch die Glieder
parallel zur Länge des Rahmens 18, so daß, wenn die Glieder jedes Kniehebels
205, 2o6 um ihre Drehzapfen so geschwenkt werden, daß sie, wie Fig. 12 zeigt,
eine gerade Linie bilden, d. h. wenn das Kniehebelgelenk gestreckt wird, der Seitenteil
22 des Rahmens 18 am weitesten vom Seitentei12o entfernt ist. Der Rahmenteil 22
wird gegen den Seitenteil 20 durch Federn 214 gezogen, die den Teil 22 an einem
Ende mit dem Teil 24 und am anderen Ende mit der Strebe 26 verbinden, so daß, wenn
die Kniehebel sich in die Winkellage bewegen, wie sie die Fig. i i zeigt, der Teil
22 in die Lage des geringsten Abstandes vom Teil 20 kommt. Jedes Gliederdrehzapfenpaar
208 ist durch ein starres Verbindungsglied 215 verbunden, so daß jedes Kniehebelpaar
20,5, 2o6 nur gemeinsam in die Winkel- oder Strecklage gebracht werden kann.
Die Drehzapfen 212 und 213 und die entsprechenden gleichen Drehzapfen am anderen
Ende des Rahmens 18 sind in Haltern 216 gelagert, so daß das eine Ende jeder Hebeleinrichtung
seitlich von der Seitenfläche des Rahmenteils 22 vorsteht. Der Drehzapfen 212 ist
mit dem ihm entsprechenden Drehzapfen 217 am anderen Ende des Rahmens 18 durch eine
Welle 218 verbunden, s0 daß, wenn ein Kniehebel in die Winkellage oder in die Strecklage
kommt, alle übrigen Kniehebel gleichzeitig in die Winkel- oder in die Strecklage
bewegt werden. Die Welle 218 ist in Lagern 220 geführt, die an der äußeren Seitenfläche
des Rahmenteils 22 befestigt sind. Ein Anschlag 221 ist unmittelbar unterhalb jeder
Kniehebeleinrichtung vorgesehen, so daß sie nur dadurch in die Strecklage bewegt
werden kann, daß die Verbindungsglieder 215 abwärts bewegt werden, und zwar so,
daß die gestreckte Kniehebeleinrichtung ein wenig über die gerade Strecklage hinaus
geht und die Federn 214 die Kniehebel durch Ziehen gegen die Anschläge 221 in der
Strecklage halten. Die Kniehebel werden durch zwei Ketten oder Schnüre 222, 223,
die von ihnen herabhängen, in die Winkel- oder in die Strecklage bewegt. Die Kette
222 ist an einem Verlängerungsarm 224 des Verbindungsgliedes 215 befestigt, so daß
die Kniehebel gestreckt werden, wenn an der Kette 222 gezogen wird. Die andere Kette
223 ist an einem Hebelarm 225 befestigt, der sich von einem der Kniehebelglieder
radial zur Welle 218 erstreckt und mit- diesem Glied einen Winkelhebel bildet, so
daß die Kniehebeleinrichtungen in die Winkellage bewegt werden, wenn an dieser Kette
223 gezogen wird. Man sieht also, daß der Rahmenteil 22 aus der Stellung des geringsten
Abstandes (in Fig. io in ausgezogenen Linien dargestellt) in die Stellung des größten
Abstandes (in Fig. io strichpunktiert dargestellt) durch das Strecken der Kniehebel
bewegt wird, während er durch das Knicken der Kniehebel in umgekehrter Richtung
bewegt wird.
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In den Einzelheiten der beschriebenen Ausführungsformen können im
Rahmen der Erfindung zahlreiche Abänderungen vorgenommen werden. 7.. B. können,
wenn der Träger der Wischvorrichtungen 3o rechteckig ist, beide Endteile 24, 26
des Trägerrahmens 18 ebenso wie dessen Seitenteile 20, 22 mit den erwähnten Wischvorrichtungen
3o ausgerüstet werden. Andererseits können auch nur zwei Seitenträger 20, 22 oder
nur zwei Endträger 24, 26 mit Wischvorrichtungen 30 versehen sein. Man kann
auch an Stelle einer Welle mit mehreren Wischvorrichtungen 3o eine Welle mit einer
einzigen Wischvorrichtung 30 vorsehen, die von einem Ende des jeweiligen
Trägers bis zu dessen anderem Ende verläuft. Wenn drehbare Wischvorrichtungen 3o
an den beiden Endteilen 24, 26 eines rechteckigen Rahmens 18 vorgesehen sind, kann
die Entfernung der beiden Endteile 24, 26 des Rahmens 18 einstellbar sein, z. B.
zum Reinigen der Vorder-und der Rückseite von Omnibussen oder Straßenbahnwagen verschiedener
Längen. Die Rahmenteile können durch einen Elektromotor oder einen anderen Motor
aufeinander zu oder voneinander fort bewegt werden, der eine dafür geeignete Vorrichtung,
z. B. eine Zahnstange mit einem Ritzel oder eine Schnecke mit einem Ritzel betätigt.