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DE822835C - Waschmaschine fuer den Hausgebrauch - Google Patents

Waschmaschine fuer den Hausgebrauch

Info

Publication number
DE822835C
DE822835C DEH5331A DEH0005331A DE822835C DE 822835 C DE822835 C DE 822835C DE H5331 A DEH5331 A DE H5331A DE H0005331 A DEH0005331 A DE H0005331A DE 822835 C DE822835 C DE 822835C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
washing machine
stirrer
container
sink
washing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH5331A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward George Grinyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HOOVER WASHING MACHINES Ltd
Original Assignee
HOOVER WASHING MACHINES Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HOOVER WASHING MACHINES Ltd filed Critical HOOVER WASHING MACHINES Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE822835C publication Critical patent/DE822835C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F29/00Combinations of a washing machine with other separate apparatus in a common frame or the like, e.g. with rinsing apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description

  • Waschmaschine für den Hausgebrauch Die Erfindung bezieht sich auf Waschmaschinen für den Hausbedarf und betrifft eine verbesserte Ausbildung derartiger Geräte, die sowohl als normales Spülbecken als auch als Waschmaschine für das Waschen von Wäsche und anderen im Haushalt gebräuchlichen Textilien dienen kann.
  • Die britische Patentschrift Eia 737 beschreibt eine besonders wirksame und praktischeAusbildung einer Waschmaschine, bei der ein scheibenähnlicher Rührer in einem Behälter oder an einer Wand eines Behälters angeordnet ist, stetig um eine waagerechte Achse umläuft und in der Waschflüssigkeit möglichst vollständig untergetaucht ist. Bei einer solchen Anordnung wird das Laufrad rasch angetrieben und wäscht schnell und wirksam, vorausgesetzt, daß die Gestalt des Behälters in geeigneter Weise gewählt wurde.
  • Indessen ist die für ein übliches Spülbecken geeignete Form des Behälters nicht geeignet für eine Waschmaschine.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung besitzt die Waschmaschine für den Hausbedarf einen die Waschlauge aufnehmenden Behälter in Form eines Spülbeckens mit einer verschließbaren Abflußöffnung, die mit der Abflußrohranlage des Gebäudes in Verbindung steht, und einer oder mehrerer beweglicher oder entfernbarer Querwände, um einen zum Waschen dienenden Raum von dem übrigen Raum des Behälters abzuteilen, ferner einen in dem oder in der Nähe der Seitenwände des Waschraumes angeordneten, scheibenähnlichen drehbaren Rührer, der in der Waschlauge vollkommen untertaucht, und Mittel, um den Rührer ständig zu drehen, wobei der zum Waschen dienende Raum derart bemessen ist, daß, wenn er mit Waschlauge und mit den zu waschenden Textilien beschickt ist, der ganze Inhalt des Waschraumes durch den Rührer durchgerührt wird. Der Rührer kann von Hand oder mit dem Fuß, vorzugsweise aber maschinell angetrieben werden. Im allgemeinen wird eine einzige Querwand zum Abtrennen eines zum Waschen ausreichenden Raumes bestimmter Größe genügen; man kann aber mitunter auch mehr als eine Querwand gebrauchen.
  • Durch die Erfindung ergibt sich eine beträchtliche Wirtschaftlichkeit in bezug auf Ausrüstung und Raumbedarf in einer Wohnung, welche ein Spülbecken für die üblichen hauswirtschaftlichen Zwecke und eine Waschmaschine zum Waschen von Wäsche u. dgl. erfordert. Daher kann als Behälter das übliche Spülbecken verwendet werden, so daß es sowohl für das Waschen von Wäsche und für andere häusliche Zwecke den Vorteil der üblichen Warm- und Kaltwasserhähne sowie des Abflußrohres ausnutzen kann.
  • Vorzugsweise wird der Rührer auf der Welle, auf der er befestigt ist, so angeordnet, daß er nach Wunsch schnell entfernt oder wieder an seine Stelle gebracht werden kann. Dabei ist eine solche Anordnung vorzuziehen, daß, wenn der Rührer entfernt ist, das Ende der Welle nur unwesentlich in den Behälterraum hineinragt. Somit kann der Rührer im allgemeinen entfernt sein.
  • Die Erfindung kann in verschiedener Weise praktisch ausgeführt werden. Eine Ausführungsform wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben, welche eine schematische perspektivische Ansicht eines kombinierten Spülbeckens mit Waschmaschine darstellt.
  • Bei dieser Einrichtung stellt der Behälter A ein Spülbecken dar und ist mit einem Ablaufbrett B versehen, das entwedei aus einem Stück mit ihm besteht oder mit ihm an einer Seite verbunden ist. Unter dem Ablaufbrett befindet sich ein Elektromotor C, dessen Welle sich durch eine öffnung der angrenzenden Seitenwand des Behälters erstreckt und einen abnehmbaren Rührer D innerhalb des Behälters A trägt.
  • Der Behälter ist mit flachen Schlitzen oder Rippen AI versehen, die sich an den Innenseiten der Vorder- und Rückwand des Behälters in senkrechter Richtung erstrecken und der Aufnahme einer entfernbaren Querwand E dienen. Der Behälter kann sowohl mit einem Schlitz oder einem Paar Rippen versehen sein, zwischen denen die Querwand gehalten wird. Statt dessen kann auch eine einzelne Rippe an jeder Behälterinnenwand vorgesehen sein, und die Ränder der Trennwand des Behälters können genutet oder mit Ausnehmungen versehen sein, um die Rippen aufzunehmen. In beiden Fällen sind alle Schlitze und Rippen flach, damit sie glatte Konturen ohne scharfe Ecken besitzen und daher leicht zu reinigen sind und auch die glatte Innenwand des Behälters nur geringfügig unterbrechen, wenn dieser ohne Zwischenwand benutzt wird. Die mit ihnen zusammen arbeitenden Ränder der Querwände sind entsprechend ausgebildet.
  • Zusätzlich kann eine hand- oder maschinengetriebene Wringmaschine unterhalb des Ablaufbrettes angebracht sein. Sie kann z. B. an dem einen Ende des Ablaufbrettes so scharnierartig angehängt werden, daß sie in die Arbeitsstellung auf bzw. oberhalb des Ablaufbrettes geschwenkt bzw. herabgeklappt werden kann, wenn sie außer Benutzung ist.
  • Die ganze Anordnung, bestehend aus dem Spülbecken, dein Ablaufbrett, dem Rührer und seinem Antrieb und gegebenenfalls der Wringmaschine, kann als eine Einheit ausgebildet sein. Das Spülbecken ist mit den normalen Warm- und Kaltwasserhähnen F und dem Ausgußrohr G versehen.
  • Mit der Querwand und dem Rührer in ihrer Stellung wirkt das Gerät wie eine Waschmaschine gemäß der britischen Patentschrift 612 737. Die Ausmaße der den Rührer enthaltenden Abteilung und die Lage und Ausbildung des Rührers selbst können im wesentlichen den in der genannten Patentschrift gezeigten entsprechen, während der Rührer auch so ausgebildet sein kann, wie er in den britischen Patentschriften 624 715 und 624 191 dargestellt ist. Der nicht zum Waschen benutzte Raum des Behälters stellt eine Abteilung dar, in welcher andere Kleidungsstücke vor ihrer Behandlung in der Waschmaschine eingeweicht oder nach der Behandlung gespült werden können.
  • In einigen Fällen kann die Trennwand scharnierartig an einer Seite aufgehängt sein, so daß sie in eine Arbeitsstellung quer durch den Behälter oder in eine Ruhestellung gegen die angrenzende Wand oder den Boden des Behälters geschwenkt werden kann. Jedenfalls kann die Trenitvand eine flüssigkeitsdichte Verbindung mit den Wänden des Behälters bilden oder nicht, weil ihr Hauptzweck ist, die zu waschenden Gegenstände auf den dem Rührer benachbarten Teil der Waschlauge zu beschränken und diese Flüssigkeit in einem genügend kleinen, ganz unter dem Einfluß des Rührers stehenden Raum zu führen.
  • Wenn der restliche Raum des Spülbeckens mit Flüssigkeit gefüllt ist, so wird zwischen den beiden Räumen keine Druckdifferenz herrschen, und ein mögliches geringes Lecken wird dann belanglos sein. Es wird indessen gewöhnlich zweckmäßig sein, das Durchtreten so gering wie möglich zu halten, so daß sich eine Mischung der in den beiden Räumen befindlichen Flüssigkeiten nicht in zu großem Umfange ergeben kann.
  • Andererseits kann man dann, wenn nicht gewaschen werden soll, die Querwand entfernen und außerdem den Rührer von der Motorwelle abnehmen. Die Motorwelle geht durch eine Stopfbuchse in der Wand des Spülbeckens und erstreckt sich nur wenig in das Spülbecken hinein. Zum Beispiel kann der Rührer mit einem Ansatzstück versehen sein, das in eine Bohrung der Antriebs welle hineinfaßt und sich' durch die Ebene der Abschlußwand des Spülbeckens erstreckt. Nach Entfernung der Querwand und des Rührers kann das Spülbecken in üblicher Weise benutzt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Waschmaschine für den Hausgebrauch, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Behälter für die Waschlauge in Form eines Spülbeckens besteht, mit einem verschließbaren, an die Hausabwasserleitung angeschlossenen Abflug und einer oder mehrerer beweglicher oder entfernbarer Trennwände, und aus einem an einer der Seitenwände des Beckens angeordneten, in der Lauge untertauchenden, angetriebenen, scheibenartigen Rührer.
  2. 2. Waschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rührer leicht abnehmbar und wieder aufsetzbar ausgebildet ist.
  3. 3. Waschmaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ablaufbrett mit einem Ende des Spülbeckens verbunden ist und der drehbare Rührer an der mit dem Ablaufbrett versehenen Behälterwand angeordnet und mit unterhalb des Ablaufbrettes angebrachten Antriebsmitteln versehen ist.
  4. 4. Waschmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine in ihrer Nichtarbeitsstellung unterhalb des Ablaufbrettes angebrachte Wringmaschine enthält.
DEH5331A 1946-11-29 1950-09-15 Waschmaschine fuer den Hausgebrauch Expired DE822835C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB822835X 1946-11-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE822835C true DE822835C (de) 1951-11-29

Family

ID=10533376

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH5331A Expired DE822835C (de) 1946-11-29 1950-09-15 Waschmaschine fuer den Hausgebrauch

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE822835C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003688B (de) * 1953-04-28 1957-03-07 Ocrietfabriek N V Wascheinrichtung mit einer an einem Ausflussbecken od. dgl. zu befestigenden Einrichtung zum Bewegen der Waschfluessigkeit und des Waschgutes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003688B (de) * 1953-04-28 1957-03-07 Ocrietfabriek N V Wascheinrichtung mit einer an einem Ausflussbecken od. dgl. zu befestigenden Einrichtung zum Bewegen der Waschfluessigkeit und des Waschgutes

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