DE8218641U1 - Teppichbeschlag - Google Patents
TeppichbeschlagInfo
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- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 6
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Description
Teppichbeschlaq
Die Erfindung betrifft einen Teppichbeschlag oder dergleichen als Übergangs-oder Abschlußschiene,bei dem der Teppich
an seinem Rand von einem U-förmigen Teil umfaßt bzw.gehalten
wird.
Teppichbeschläge dienen zur Befestigung eines Teppichs auf dem Fußboden,und zwar an den Außenseiten bzw. den Kanten
des Teppichs.Je nach Ausführung des Teppichbeschlags kann dieser zum Abschluß der Teppichkartte oder zur optischen
Trennung zweier Teppiche oder Bodenbeläge dienen.Ferner ist es auch möglich,den Höhenunterschied zwischen zwei Boden- fy
belägen unterschiedlicher Dicke auszugleichen. *
Aus der DE-OS 27 57 343 ist ein Teppichbeschlag in Form 1
eines Klemmstreifens mit Einzelpunktbefestigung bekannt»Die :
Klemmstreifcn können zur Verbindung zweier Bodenbeläge ein
H - förmiges Profil besitzen,wobei die Klemmstreifen im
Längsschnitt vor der Montage derart rundgebogen sind,daß zwischen den vorgegebenen Befestigungspunkten jeweils eine
nach der Unterlage hin gerichtete Rundung vorhanden ist.Die Einzelpunktbefestigung erfolgt durch Nageln,Schrauben oder
Heften.Ein Nachteil dieses bekannten Teppichbeschlags be steht
u.a. darin,daß eine einfache,werkzeugfreie Montage
% nicht möglich ist.Ferner ist ein geradliniger Verlauf der f
Teppichkante kaum zu erreichen. *
Der eingangs definierte,aus der DE - OS 25 32 576 bekannte j
Teppichbeschlag besteht aus einer U-oder H-förmigen Schiene. |
wobei jeweils der U-förmige Teil den Teppichrand umfaßt. V
Das H-fÖrmige Profil dient als Übergangsschiene,während das I
u-förmige Profil als Abschlußschiene verwendet wird.
Zur montage muß der Teppich mühevoll und zeitaufwendig in das Profilteil eingeführt werden.Nachteil ist auch/daß für
Bodenbeläge mit Unterschiedlicher Dicke Profilschienen mit unterschiedlichem Schenkelabstand vorgehalten werden,was
eine kostspielige Lagerhaltung erforderlich macht und die Montage vor Ort erschwert.Ferner können Bodenbeläge mit
unterschiedlicher Dicke nicht mit einander verbunden werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,einen Teppichbeschlag
verfügbar zu machen,der bei allen vorkommenden Florhöhen verwendet werden kann und eine einfache und werkzeugfreie
Montage ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,daß
der Teppichbeschlag aus einem Unterteil und einem von diesem lösbaren Oberteil besteht und daß das Oberteil von den Unterteil
in seinem Abstand verstell-und fixierbar ist.
Durch den erfindungsgemaßen Teppichbeschlag wird nicht nur j|
eine einfache und werkzeugfreie Montage ermöglicht,sondern
der gleiche Teppichbeschlag kann für Teppiche unterschiedlicher Florhöhen ohne weiteres eingesetzt werden.Auch als |
Auch als Verbindungsschiene unterschiedlicher Florhöhen ist ein gleichmäßiger Anpressdruck gewährleistet.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestalltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Das Wesen der Erfindung soll an Hand der Figuren ,die zwei
besonders vorteilhafte Ausgestalltungen darstellen,näher erläutert werden.Es zeigen:
Fig.l einen Teppichbeschlag in halbschema-
tischer Darstellung im Querschnitt und Fig.2 den Querschnitt eines gegenüber Fig.2
abgewndelten Teppichbeschlags gem.der
Erfindung
In den Fig. sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Der Teppichbeschlag 1_ nach Pig.l dient als Ubergangsschiene
für die beiden voneinander getrennt vorliegenden Bodenbeläge 2 und 2'.Der Teppichbeschlag 1. besteht aus einem Unterteil 3
und dem Oberteil 4.Der Teppichbeschlag erstreckt sich als Profilschiene mit vorgegebener Länge senkrecht zur Zeichenebene.
Das Ober-und Unterteil sind bei angepaßter Länge je weils
T-förmig ausgebildet,wobei jede Hälfte des durch den
Zusammenbau entstehenden Η-Profils den zugeordneten Boden belag
einfaßt und hält.Das Unterteil 3 weist senkrecht zu seiner der Bodenfläche zugewandten Basisplatte 5 einen U förmigen
Ansatz 6 auf,der auf seiner Innenseite mit rillenförmigen Vertiefungen 7 versehen ist.Die Unterseite der
Basisplatte 5 ist mit einer selbstklebenden Schicht 8 überzogen/die als solche bekannt und daher nicht näher zu
erläutern ist.Mittels der Klebschicht 8 wird das Unterteil mit dem zu belegenden Boden verbunden.Diese Verbindung
ist jederzeit lösbar und hinterläßt praktisch keine Spuren auf dem Fußboden.Das Oberteil 4 besteht aus einer Abdeck platte
9 und einem senkrechten und mittig dazu verlaufenden Ansatz 10,der auf seinen beiden Längsseiten mit rillenförmigen
Vertiefungen 11 versehen ist.Die rillenförmigen
Vertiefungen 11 des Ansatzes 10 bilden zusammen mit den rillenförmigen Vertiefungen 7 des U-förmigen Ansatzes 6
eine Rastatur,wobei jeweils eine zwischen zwei Rillen gebildete
Erhebung in eine Rille des anderen Ansatzes ein greift.Die Ansätze mit ihren rillenförmigen Vertiefungen
sind bei vorgegebener Elastizität des Materials geometrisch so aufeinander abgestimmt,daß die Rastatur einerseits
höhenverstellbar,aber andererseits in einer gewünschten
Höhe mit ausreichender Elastizität fixierbar ist.
t f *
at ti
t t. ir
r - 4
Zur Montage der Teppichschiene wird das Unterteil zunächst
auf den Fußboden aufgeklebt.Anschließend werden die beiden
Bodenbeläge 2,2'in das Unterteil 3 bis zum Ansatz 6 eingelegt.Die
Fixierung des Bodenbelags erfolgt dann durch Eindrücken des Oberteile 4 in den U-förmigen Ansatz 6 des Unterteils
3.Der Vorteil einer einfachen und schnellen Montage ist ohne weiteres ersichtlich,wobei das starre Unterteil
einen geradlinigen Verlauf gewährleistet.Ferner er möglicht
die Rastatur eine sehr flache Bauweise des Teppichbeschlags ,sodaß in der Regel eine Höhenverstellung der Türen
nicht erforderlich ist.Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2
unterscheidet sich von dem Teppichbeschlag nach Fig.l lediglich darin,daß der Ansatz 10 des Oberteils 4 in den Über gangsbereich
12 verjüngt ausgebildet ist.Wenn das Oberteil aus Kunststoff besteht,kann die eine Hälfte (Fig.2 die linke
Hälrte)aer Abdeckplatte 9 zur Basbisplatte 5 des Unterteils 3 hingedrückt werden,während aie andere Hälfte des Teppichbeschlags
den Rand eines Bodenbelages umgreift.In diesem
fall wird der Teppichbeschlag als Abschiußschiene verwendet.
Anstatt verjüngt ausgebildet kann der Übergangsbereich 12 auch aus einem gegenüber dem Oberteil weichen Kunststoff
bestehen.Der Teppichbeschlag läßt sich - unabhängig von den Erfordernissen für das Oberteil der Ausführungsform nach
Fig.2 - vorteilhaft aus einem Kunststoff herstellen,wobei
sämtliche positiven Eigenschaften eines Kunststoffes zur Geltung kommen.Die Ansätze des Ober - und Unterteils brauchen
nicht durchgehend ausgebildet sein,sondern können materialsparende Unterbrechungen aufweisen,wobei der Teppichbeschlag
dann mehrere nebeneinander liegende Rastaturen aufweist.Die einzelnen Rastaturen können dann geometrisch
auch andersartig ausgebildet werden,beispielsweise in Form von in Hohlzylinder eingreifende Zylinderansätze.
Claims (12)
1)Teppichbeschlag oder dergleichen als Übergangs -oder
Abschlußschiene,bei dem der Teppich an seinem Rand von einem U-förmigen Teil umfaßt bzw. gehalten wird,dadurch
gekennzeichnet,daß der TeppichbeschlagQ) aus einem
Unterteil(3) und einem von diesem lösbaren Oberteil (4) besteht und daß das Oberteil gegenüber dem Unterteil
in seinem Abstand verstell-und fixierbar ist.
2)Teppichbeschlag nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß das Oberteil(4) mit dem Unterteil(3) durch eine höhenverstellbare Rastatur(7,11) verbunden ist.
3)Teppichbeschlag nach Anspruch 1 ober 2,dadurch gekennzeichnet,
daß das UnterteilO) eine Basisplatte (5) und das Oberteil (4) eine Abdeckplatte(9) aufweist,die in
vorgegebenem Abstand von der Basisplatte fixierbar ist.
4JTeppichbejchlcg nach einem der Ansprüche 1 bis 3,dadurch
gekennzeichnet,daß das Unterteil(3) T-förmig ausgebildet
ist und einen mittig sich in seiner Längs richtung erstreckenden Ansatz(6) senkrecht zur Basis platte
(5) des Unterteils (3) aufweist und das die Innenseite der Beiden Schenkel des U-förmigen Ansatzes sich
in Längsrichtung erstreckende rillenförmige Vertiefungen
(7) aufweist.
5)Teppichbeschlag nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet,
daß das Oberteil (4) T-förmig ausgebildet ist und einen mittig sich in Längsrichtung erstreckenden Ansatz(10)
etwa senkrecht zur Abdeckplatte(9) des Oberteilst 4) aufweist und auf seinen beiden Längsseiten rillenförmige
Vertiefungen (11) aufweist.
6)Teppichbesch1 ag nach Anspruch 4 und 5,dadurch gekennzeichnet,daß
die rillenförmigen Vertiefungen(7,11) der
beiden Ansätze derart aneinander angepaßt sind,daß sie ineinander einrastbar sind.
f - 6 -
7)Teppichbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6,dadurch
gekennzeichnet,daß die Unterseite der Basisplatte(5) des
Unterteils (3) mit einer selbstklebenden Schicht (8) überzogen ist.
8)Teppichbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 7,dadurch
gekennzeichnet,daß die Abdeckplatte(9) des 0berteils(4)
im Längsschnitt eine von der Basisplatte(5) des Unterteils
(3) weggerichtete Rundung auf v/eist und die Basisplatte des Unterteils im Längsschnitt überlappt.
9)Teppichbeschlag nach einem der Ansprüche 5 bis 8,dadurch
gekennzeichnet,daß der Ansatz (10) des Oberteils(4) in
seinem an die Abdeckplatte(9) angrenzenden Bereich(12)
verjüngt ausgebildet ist.
10)Teppichbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 9,dadurch
gekennzeichnet,daß er zumindest teilweise aus einem Kunststoff
besteht.
11)Teppichbeschlag nach Anspruch 10,dadurch gekennzeichnet,
daß das aus Kunststoff bestehende 0berteil(4) in dem Bereich (12),in dem der Ansatz(10) an die Abdeckplatte(9)
angeformt ist,aus einem weicheren Kunststoff als in dem übrigen Bereich des Oberteils besteht.
12)Teppichbeschlag nach einem der Ansprüche 6 bis 11,dadurch
gekennzeichnet,daß die Ansätze(6,10) in Längsrichtung
Unterbrechungen aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828218641 DE8218641U1 (de) | 1982-06-30 | 1982-06-30 | Teppichbeschlag |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828218641 DE8218641U1 (de) | 1982-06-30 | 1982-06-30 | Teppichbeschlag |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8218641U1 true DE8218641U1 (de) | 1983-05-26 |
Family
ID=6741422
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828218641 Expired DE8218641U1 (de) | 1982-06-30 | 1982-06-30 | Teppichbeschlag |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8218641U1 (de) |
-
1982
- 1982-06-30 DE DE19828218641 patent/DE8218641U1/de not_active Expired
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