DE81899C - - Google Patents
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- DE81899C DE81899C DENDAT81899D DE81899DA DE81899C DE 81899 C DE81899 C DE 81899C DE NDAT81899 D DENDAT81899 D DE NDAT81899D DE 81899D A DE81899D A DE 81899DA DE 81899 C DE81899 C DE 81899C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B43/00—Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
- B63B43/24—Arrangements of watertight doors in bulkheads
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Barrages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung hat eine aus zwei Einzelthüren bestehende Doppeithür zum
wasserdichten Abschlufs von Durchgangsöffnungen in Schiffsschotten zum Gegenstande
und kennzeichnet sich dadurch, dafs die beiden einzelnen Thüren, von denen je eine
an der einen Wandung des Schotts sich befindet, und von denen jede Thür die ganze
Breite der Oeffnung zu schliefsen bestimmt ist, so mit einander in Verbindung stehen,
dafs bei der entwender selbstthätig oder von Hand erfolgenden Schliefsung der einen Thür
die andere Thür gleichzeitig mit geschlossen wird. Zu diesem Zwecke werden die Drehachsen
der Thüren zu beiden Seiten der Thüröffnung und parallel zu einander laufend
angeordnet, so dafs die Thüren bei ihrer Bewegung immer parallel zu einander stehen
und sich somit gleichzeitig öffnen und schliefsen.
Die schematische Darstellung einer aus zwei Einzelthüren T1 T2 gebildeten Doppeithür ist
aus Fig. ι ersichtlich, welche einen durch die Drehachsen oder Scharniere A1 A2 gelegten
Schnitt zeigt. Der Vortheil zweier durch eine geeignete Parallelverbindung zu einer
Doppeithür verbundener Einzelthüren liegt darin, dafs der die beiden Schwerpunkte P1 P2
vertretende ideelle Schwerpunkt P der Doppeithür bei jedweder Lage, Richtung und Bewegung
derselben nicht verschoben wird, so dafs alles Rollen, Stampfen und Schlingern des
Schiffes auf die Bewegungen der Doppeithür ohne Einflufs bleibt.
Giebt man daher der Doppeithür ein wenn auch nur geringes Schliefsungsbestreben, so
bleibt sie fortwährend geschlossen, gestattet aber im Augenblick höchster Gefahr einen
bequemen Durchgang und wirkt beim Eindringen des Wassers von beiden Seiten gleichsam
als Doppelventil und zeigt durch den von ihr dem Oeffhen sich entgegensetzenden
Widerstand das Vorhandensein von Wasser in der benachbarten Schottabtheilung an.
Die Vorrichtungen, durch welche die stets parallele Bewegung der einzelnen Thüren
T1 T2 bewirkt wird, können an zwei gegenüberliegenden
Endpunkten der verlängerten Thürdrehachsen angebracht und entweder einfach oder doppelt, d. h. an einer oder an
zwei gegenüberliegenden Seiten der Schottthüröffnung angeordnet sein.
So zeigt beispielsweise Fig. 2 eine Anordnung, bei welcher die Thürachsen durch ein
einfaches Parallelogramm mit einander verbunden sind.
Die kurzen Seiten dieses letzteren sind durch auf die Thürachsen A1 A2 aufgesteckte
Kurbeln oder Glieder B1 B1, gebildet, die
durch eine Schubstange C mit einander verbünden sind. Die vierte (ideelle) Seite des
Parallelogramms geht durch die Drehmittelpunkte der Thürachsen A1 A2 hindurch.
Bei Drehung der einen Thürachse A1
oder A2 in Richtung des Pfeiles wird sich Schubstange C in Richtung des eingezeichneten
Pfeiles verschieben und v/erden dadurch beide Thüren gemeinsam in die Verschlufsstellung
übergeführt werden.
Bei der Anordnung nach Fig. 5 wird eine vollkommen gleiche Gewichtsvertheilung der
Thüren dadurch erzielt, dafs aufser der
Schubstange C eine zweite Schubstange C1 vorgesehen ist, welche einerseits auf den Thürachsen
A1 A1, sitzt, während deren andere Enden
an einen Zwischenhebel D angeschlossen sind, dessen Drehpunkt X in der Verbindungslinie
der beiden Drehachsen A1 A2 sich befindet.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 sind die Kurbeln durch Winkelhebel Α*τ A*2 mit
rechtwinklig zu einander stehenden Schenkeln ersetzt, deren freie Enden durch die beiden
Schubstangen C C1 mit einander verbunden sind.
Durch Wahl eines rechten Winkels an den Hebeln A^1 A*2 wird der todte Punkt vermieden.
In der Anordnung nach Fig. 5 sind auf die Thürachsen Rollen EE1 mit um dieselben
herumgelegtem endlosen Seil oder Kette E2 aufgesteckt, während nach Fig. 6 die
Rollen durch Zahnräder FF1 und das endlose Seil oder die Kette durch eine in diese Räder
eingreifende Zahnstange F2 ersetzt ist.
Die Befestigung der ThUr mit den vorbeschriebenen Schliefsvorrichtungen an der
Schottwand ist aus Fig. 7 ersichtlich, in welcher die Thür sich in geöffnetem Zustande
befindet.
Es werden hier beide Thürachsen A1 A2
durch die entsprechend umgebogene Schottwand 5 wasserdicht hindurchgeführt und werden
die Gelenke A*1 A*2 und Schubstangen
C C1 in einem Kasten G untergebracht, in welchen die Verlängerungen der Thürachse A1
oder A2 hineinragen.
Bei der Thüranordnung nach Fig. 3 kann der Drehzapfen des Zwischenhebels D durch
die Schottwand 5 hindurchgeführt sein, wie dies Fig. 8 zeigt, und es schliefsen sich zu
beiden Seiten der Schottwand die Schubstangen C1 C2 an die Enden des Zwischenhebels
an.
Es kann auch genannte Drehachse X des Zwischenhebels D durch ein Federhaus hindurchgeführt
werden (Fig. g), dessen an die Drehachse angeschlossene Feder die Doppelthür stets zu schliefsen sucht. Genannte
Feder kann selbstverständlich durch eine beliebige andere Triebkraft ersetzt werden, welche
in Richtung der Pfeile in den Fig. 2 bis 6 auf einen beliebigen Punkt der Thür oder
der Schubstangen u. s. w. wirkt.
Soll das Gewicht der Thüren selbst als schliefsende Kraft verwendet werden, so werden
die Drehachsen derselben senkrecht gestellt und die Thüren selbst so eingerichtet,
dafs sie sich beim Oeffnen heben und beim Senken schliefsen.
Bei in dem Schiffsdeck angeordneten, im geschlossenen Zustande waagrecht liegenden
Doppelthüren wird die obere Einzelthür von gröfsere'm Gewicht hergestellt, so dafs beim
Schliefsen der Thür der bogenförmige Weg des Schwerpunktes der letzteren für einen
schnellen Schlufs mit beiträgt.
Bei klappenartigen Doppelthüren (s. senkrechten Schnitt Fig. 10), deren Drehachsen
waagrecht liegen und deren Flächen bei geschlossener Thürstellung senkrecht stehen,
empfiehlt es sich, genannte Drehachse an die obere Seite der Thüröffnung zu verlegen, womit
eine bedeutende Schliefskraft der Thür durch das Senkungsbestreben des Schwerpunktes
verknüpft ist. In diesem Falle erfolgen die Bewegungen der Thüren nicht
parallel, sondern symmetrisch zur Schottwand; sie werden dadurch erzielt, dafs an den
auf den Thürdrehachsen sitzenden Kurbeln B1 B2 Gelenkstangen H1 H2 (Fig. 10) drehbar
befestigt werden. deren andere Enden; mit
einem längs einer Geraden sich bewegenden oder in einer besonderen Führung geführten
Zapfen H mit einander verbunden sind.
Jede einzelne Thür überdeckt die Schottwand 5 an allen vier Seiten der Durchgangsöffnung in der Breite eines Streifens r (Fig. 1 1),
auf welchem in geeigneter Weise Dichtungen angebracht sind.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Doppelthür für Schiffsschottwände, welche Thür aus zwei zu beiden Seiten der Schottwand liegenden Einzelthüren besteht, die durch Schubstangen und Gelenke, Seil-, Ketten-, Zahnstangen oder dergleichen so mit einander verbunden sind, dafs sie sich entweder parallel oder symmetrisch zu einander bewegen, dadurch sich gleichzeitig öffnen und schliefsen und im letzteren Falle von beiden Seiten gegen den Thürrahmen sich legen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE81899C true DE81899C (de) |
Family
ID=354343
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT81899D Active DE81899C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE81899C (de) |
-
0
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