DE8122314U1 - Fenster- oder tuerfluegel mit loesbar aufgesetzten, unechten sprossen - Google Patents
Fenster- oder tuerfluegel mit loesbar aufgesetzten, unechten sprossenInfo
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- DE8122314U1 DE8122314U1 DE19818122314U DE8122314U DE8122314U1 DE 8122314 U1 DE8122314 U1 DE 8122314U1 DE 19818122314 U DE19818122314 U DE 19818122314U DE 8122314 U DE8122314 U DE 8122314U DE 8122314 U1 DE8122314 U1 DE 8122314U1
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fenster- oder Türflügel mit lösbar aufgesetzten, unechten Sprossen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Man ist in den letzten Jahren dazu übergegangen, Fensterflügel bzw. Glastürflügel jeweils nur mit einer einzigen Glasplatte
zu versehen, ungeachtet der Flügelrahmengröße, und zwar unter.anderem wegen der einfacheren Verglasung und der
kürzeren Dichtungsstrecken, da derartige Glasscheiben nicht mehr, wie früher, in den Rahmen eingekittet, sondern in
«(089)988272 988273
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Postscheck München 65343-808 (BLZ 70010080)
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Lippendichtungen eingeklemmt sind.
Nun sind andererseits oft aus architektonischen Gründen derart große Glasflächen unerwünscht, weshalb man dersrtige
Rahmen mittels sogenannter unechter Sprossen gliedert und unterteilt, welche auf der Außenseite und gegebenenfalls auf
der Innenseite des jeweiligen Flügels auf die Glasscheibe aufgesetzt sind.
Di;e.- bekannten Sprossen weisen in ihrem Inneren ein in Längsrichtung
der Sprosse verschiebliches Riegelelement auf, welches
in der Regel mittels eines an der Außenseite der Sprosse angebrachten Betätigungselements in und außer Eingriff bringbar
ist (z. B. europäische Patentanmeldung 00 09 242). Derartige unechte Sprossen haben den Vorteil, jederzeit wiederabgenommen
werden zu können, um etwa die Reinigung der darunterliegenden Fensterscheibe zu vereinfachen.
Insbesondere große Glasflächen führen mitunter in Abhängigkeit vom Winddruck erhebliche Einwölbungen durch, weshalb
bevorzugt die Sprossen nicht unmittelbar auf die Glasscheibe aufgesetzt werden, sondern einen gewissen Abstand hierzu
aufweisen. Diese Maßnahme hat auch den Vorteil, daß Regenwasser und dergleichen, welches in der "Regel von Abgasen
verschmutzt ist,leichter von der Scheibe ablaufen kann und sich nicht in den Kanten zwischen Sprossen und Rahmen ansammeln
kann, wo es "nach dem Verdunsten Verschmutzungsspuren hinter-
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Ein Nachteil derartiger unechter Sprossen liegt darin, daß das Betätigungselement für deren Befestigung von außen sichtbar
ist. Es ist somit ohneweiteres erkennbar, daß es sich tatsächlich nicht um echte, sondern um vielmehr um unechte
Sprosen handelt.
Diesem Nachteil wird bei dem gattungsbildenden, bekannten Fensterflügel (DE-GM 73 14 173) dadurch abgeholfen, daß in
das Ende einer Sprosse ein KugelSchnepper eingesetzt ist, dessen Rastkugel in eine Vertiefung einrastbar ist, welche
an der Gegenfläche des Rahmens ausgebildet ist.
Ein Nachteil einer derartigen Rasteinrichtung liegt aber darin, daß sie - wenn ein müheloses Einsetzen gewährleistet
sein soll - nur geringe Längenänderungen, in Längsrichtung der jeweiligen Sprosse gesehen, ausgleichen kann. Verformt
sich beispielsweise der Rahmen infolge einseitiger Erwärmung zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung, dann entfernen
sich die gegenüberliegenden Rahmenleisten unter Umständen soweit voneinander, daß die als KugelSchnepper ausgebildete
Rasteinrichtung nicht mehr -imstande ist, diese Längenänderung auszugleichen; in diesem Falle lösen sich die Sprossen.
Ferner ist die zum Eindrücken und Lösen einer mit einer bekannten Rasteinrichtung versehenen Sprosse erforderliche Kraft
in hohem Maße vom Abstand zwischen Rasteinrichtung und Gegenausbildung abhängig, so daß, selbst wenn keine Verformungen
am Rahmen auftreten, eine extrem präzise Einhaltung der Konstruktionsmaße erforderlich ist, um sicherzustellen,
daß bei dem Gebrauch des jeweiligen Flügels die Sprosse zwar einerseits stets an Ort und Stelle verbleibt, andererseits
aber ohne-weiteres gelöst werden kann. Zum Lösen der
Sprosse kann nämlich nicht irgendein Hebelwerkzeug herangezogen werden, da dieses auf der bruchgefährteten Glasscheibe
abgestützt werden müßte.
Ausgehend vom obigen Stand der Technik schafft die Erfindung eiien Fenster- oder Türflügel, bei welchem die unechten
Sprossen von ihrer Außenseite her unsichtbar angebracht und gelöst werden können, wobei bei der Abmessung der Sprossen
und des Flügels hohe Toleranzen zulässig sind, und wobei die zum Einsetzen und Lösen jeweils einer Sprosse erforderliche
Kraft relativ niedrig ist, ohne daß der sichere Sitz der Sprossegefährdet wird.
Ferner schafft die Erfindung eine einfache Verbindungsmöglichkeit der Sprossen untereinander an der gegenseitigen
Kreuzungsstelle.
Die Erfindung schafft auch einen besonders kostengünstigen Fenster- oder Türflügel, zu dessen Herstellung vorhandene,
auf die Erfindung noch nicht abgestimmte Elemente mit nur geringfügigen Änderungen verwendet werden können.
Die Erfindung erreicht dies durch die Merkmale des Anspruchs
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Hierbei ist i:; Gegensatz zu anderenAnbringungen für unechte
Sprossen das vorspringende Element nicht der Sprose', sondern der Querfläche zugeordnet, auf welcher sich die Sprosse abstützen
soll. Die Sprosse weist ihrerseits eine nach unten offene Rastspange auf, welche über den jeweils zugeordneten
Zapfen einfach aufgedrückt werden kann. Während des Betriebs kann der Zapfen relativ zur Rastspange Axialbewegungen durchführen,
ohne daß deshalb die Verbindung zwischen Rastspange und Zapfen gefährdet ist.
Da der Halt zwischen Rastspange und Zapfen nicht von der gegenseitigen Lage, in Längsrichtung der Sprosse gesehen, abhängig
ist, läßt sich diese jederzeit mit dem gleichen Kraftaufwand aufsetzen1 und abnehmen.
Die Sprosseweist lediglich an ihrer Unterseite eine Aussparung auf, durch welche der Zapfen hindurchtritt, wenn die
Sprosse aufgesetzt oder abgenommen wird. Die Oberseite der Sprosse bleibt hierbei unberührt, so daß bei dem erfindungsgemäßen
Fenster- oder Türflügel von der Außenseite der Sprossen her nicht erkennbar ist, daß es sich um unechte
Sprossen handelt.
Anstelle eines einzigen Zapfens können auch mehrere Zapfen nebeneinanderliegend jedem Sprössenende zugeordnet sein.
Soweit nur ein einziger Zapfen vorhanden ist, ist es gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung von Vorteil, daß dieser
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zentrisch zu dem die Sprosse(2, 3) bildenden Hohlprofil angeordnet
ist.
Der Zapfen kann an seinem freien Ende eine keulenartige Verdickung
aufweisen; bei Längenänderungen der Sprosse kann die Rasteinrichtung diesem nur im begrenzten Maße folgen, so daß
weitergehende Längenänderungen dann zwischen Rasteinrichtung und Sprosse etwa dadurch ausgeglichen werden können, daß für
eine entsprechende, gegenseitige Verschieblichkeit gesorgt ist. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist es aber von
Vorteil, daß der Zapfen zylindrisch ausgebildet ist, so daß der Längenausgleich zwischen Sprosse und Rahmenleiste durch
Verschiebung zwischen Zapfen und Rasteinrichtung vorgenommen wird.
Es ist grundsätzlich möglich, als Zapfen ein Flachprofil zu verwenden, was den Vorteil hat, daß die auf diesen aufgeklemmte
Sprosse gleichzeitig gegen Kippbewegungen gesichert ist. Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist es aber
von Vorteil, einen kreiszylindrischen Zapfen zu verwenden, da in gewissen Fällen dessen Herstellung und Anbringung einfacher
ist, und da bei dessen Anbringung nicht die Orientierung berücksichtigt werden muß.
Es wäre grundsätzlich möglich, den'Zapfen anzuschrauben, anzuschweißen
oder gegebenenfalls bei einem druckgegossenen Rahmen auch .anzuspritzen.
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Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es
aber besonders von Vorteil, daß der Zapfen in eine Bohrung eingesetzt ist; dieses Merkmal ermöglicht die besonders einfache,
gegebenenfalls auch nachträgliche Anbringung falscher Sprossen. Als Stift wird bevorzugt ein Hohlstift verwendet,
bei welchem gegebenenfalls die Wandstärke derart bemessen ist, daß auf einfache Weise ein zuverlässiger Klemmsitz nach
Einschlagen des Stiftes in die Bohrung erreicht ist.
Der Stift oder Hohlstift kann aus jedem geeigneten Material gebildet sein; da er beim Gebrauch jedoch nur verhältnismäßig
geringen Scherbelastungen ausgesetzt ist, ist die Verwendung von Kunststoff besonders vorzuziehen. Durch dieses
Merkmal wird auch das spätere Ausbohren des Stiftes erleichtert, was etwa dann der Fall sein soll, wenn infolge
einer architektonischen Umgestaltung auf die Sprossenverzichtet werden soll. Es genügt in diesem Falle, gegebenenfalls
bei eingesetzter Glasscheibe, den Stift auszubohren und durch einen bündig mit der Querfläche abschließenden
Dübel zu ersetzen. Hierbei ist die Verwendung eines Hohlstiftes wegen der ermöglichten Zentrierung des Bohrers besonders
von Vorteil.
Aus dem Stand der Technik ist eine Vielzahl von Maßnahmen zum gegenseitigen Verbinden der Sprossen bekannt. Gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist jene Sprosse, welche zwei Querflächen aufweist, an denen einander gegenüberliegend
.Sprossen anstoßen, mit einer Durchgangsbohrung
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versehen, in welcher ein einziger Stift eingeschlagen ist, dessen Länge derart bemessen ist, daß er beiderseits genau
um das für den Zapfen erforderliche Maß aus der Bohrung aussteht. Ein derartiger, durchgehender Stift stellt nicht nur
eine besonders einfache und damit kostengünstige Verbindung an einer Sprossen-Kreuzungsstelle dar, sondern der durchgehende
Stift überträgt vorteilhaft Kräfte von einer Quersprose zur anderen, so daß das Profil der den Stift tragenden
Sprose nur verhältnismäßig wenig belastet bleibt.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Querfläche zur Längsachse der Sprosse geneigt, wobei die entsprechende
Stoßfläche am Ende der Sprosse komplementär geneigt ist; durch diese Maßnahme wird ein Verschwenken der
Sprosseum ihre Längsachse selbst dann vermieden, wenn die
Sprossein an sich vorteilhafterVWeise einen gewissen Abstand
zwischen ihrer Unterseite und der benachbarten Oberfläche der Glasscheibe bildet, und wenn ein kreiszylindrischer Zapfen
verwendet ist.
Die den Druchtritt des Stiftes gestattende Aussparung in der Unterseite der Sprosseicann durch eine entsprechende, paßgenaue
Einfräsung gebildet sein. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist aber das an die Querfläche anstoßende
Ende zur Unterseite hin zwecks Bildung der Aussparung einfach abgeschrägt; die am Ende der Sprosse erforderliche
Aussparung kann somit in einer Sägeschablone gleichzeitig mit dem Ablängen der Sprossevom Hohlprofilstab erfolgen. Die
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Abschrägung bildet gleichzeitig· einen Aufnahmeraum für die
der Querfläche zugeordnete Lippendichtung, welche von der Stoßstelle zwischen Querfläche und Glasscheibe aus sich
zur letzteren hin erstreckt.
Die Rastspange kann beispielsweise aus einem zu zwei Klemmbacken gebogenen Federblechstreifen bestehen, welcher mit der
Metallseele des Profilstabes verschweißt oder vernietet ist. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind aber
die Klemmbacken am Ende eines in das Hohlprofil der Sprosse axial eingeschobenen Trägers an einer Stelle nahe der Sprossen-Oberseite
angebracht und erstrecken sich von dort aus quer zur Sprosse zu deren Unterseite hin. Es ist somit möglich,..ein
in den Hohlprofilstab einfach einschiebbares Standardteil zu bilden, das die Rasteinrichtung darstellt,
so daß bei der insbesondere nachträglichen Anbringung der Sprossen diese lediglich vom Profilstab abgesägt zu werden
brauchen. Das Standardteil braucht dann lediglich nur noch eingeschoben zu werden, und die Sprosse ist fertig zum Einsetzen.
Sollte beim Ausbau einer Sprosse einmal eine Klemmbacke abbrechen,
dann braucht lediglich ein neues Standardteil eingesetzt zu werden, und die Sprosse kann erneut eingesetzt
werden.
Um zu verhindern, daß die einschiebbare Rasteinrichtung zu weit in das „Sprcssenende hineinrutscht, weist sie einen
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Anschlag auf. Dieser Anschlag ist gemäß einer weiteren, vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung dadurch gebildet, daß mindestens eine der Klemmbacken nach unten um einen Anschlagfortsatz
soweit verlängert ist, daß dieser gegen die die Unterseite der Sprossebildende Wand dort anschlägt, wo die Abschrägung
endet. Dieser Anschlagforsatz überragt die Außenkontur der Sprosse nicht oder höchstens geringfügig, so daß
er die Anbringung der Sprosse selbst in großer Nähe zur Glasscheibe nicht behindert.
Ferner bietet dieser Anschlag eine Handhabe, um die Rasteinrichtung
aus der Sprosse zu entfernen, wenn dies etwa wegen einer Beschädigung erforderlich sein sollte.
Schließlich können die Anschlagfortsätze derart ausgebildet sein, daß sie als Führung am Zapfen entlanggleiten, bevor
dieser in die Klemmbacken einrastet, so daß das Einsetzen der Sprossevereinfacht ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Klemmbacken nach unten und außen abgeschrägt, so daß diese
beim Aufdrücken der Sprosse auf den Zapfen mit einer verhältnismäßig geringen Kraft auseinandergedrückt werden können.
Ferner haben die Abschrägungen zentrierende Wirkung, was das Einsetzen einer Sprosse erleichert.
Die zum Entnehmen einer Sprosseerforderliche Kraft ist neben der Materialpaarung zwischen Klemmbacken und Zapfen abhängig
von daren Federfähigkeit., sowie,.der. öffnungsweite zwischen den
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beiden Backen. Durch Kontrollieren dieser drei Parameter kann die zum Lösen einer Sprosse aufzubringende Kraft innerhalb
enger Grenzen entsprechend den Erfordernissen ohne weiteres eingestellt werden.
Es ist grundsätzlich möglich, den Außenquerschnitt des Trägers mit großer Genauigkeit komplementär zum Innenquerschnitt des
für die Sprosse verwendeten Hohlprofilstabes auszubilden, so daß infolge dieser gegenseitigen Ausbildung ein hinreichend
strenger Sitz des Trägers in der Sprosse gewährleistet ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind Außenprofil
des Trägers und Innenprofil der Sprosse jedoch derart aufeinander abgestimmt, daß der Träger im Innenprofil
nur in seitlicher Richtung im Wesentlichen spielfrei geführt werden kann. Um auch in einer Richtung senkrecht hier-.·
zu eine spielfreie Führung zu erreichen, ist es gemäß der Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß am Träger eine
Spannzunge angebracht ist, welche federnd absteht, beim Einführen des Trägers in die Sprosse angedrückt wird und dann
dafür sorgt, daß der Träger stets gegen die eine Seite der Sprosse angedrückt wird. Diese Seite ist bevorzugt die Oberseite,
wobei sich der zusätzliche Vorteil ergibt, daß, wenn etwa durch besonders starkes Durchwölben der Glasscheibe infolge
eines hohen Winddruckes diese gegen die Sprossen kräftig andrückt, die Sprossen ihrerseits gegen die Federwirkung
der Spannzunge sich nach außen verlagern können, ohne daß deshalb der Rasteingriff zwischen Klemmbacken und Zapfen
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gefährdet wird.
Bevorzugt weist die Sprosseein sich nach außen verjüngendes Innenprofil in Form eines gleichschenkligen Trapezes auf,
während der Träger ein Rechteck-Außenprofil aufweist, dessen
größere Seite gerinfügig kürzer ist als der kleinere der parallelen Schenkel des Trapezes. Somit kann beim Reinigen
einer Glasscheibe die Sprosse selbst verdreht werden, ohne daß sie sich deshalb aus der Rast löst, da das
Rechteck-Profil des Trägers eine gewisse Verwindung des Trapezprofiles zuläßt. Nach Beendigung der die Verwindung
hervorrufenden Kraft drückt die federnde Spannzunge selbsttätig..die
Sprosse wieder in die ordnungsgemäße Lage, in welcher Träger und Sprosseflächig aneinanderliegen.
Wie bereits erwähnt, können durch die erfindungsgemäße Verbindung
zwischen Sprosse und Querflache auch erhebliche Abstände
zwischen dem Ende der Sprosse und dieser Querfläche ausgeglichen werden. Stellt sich nun ein derartiger Abstand
ein, dann wäre es denkbar, daß sich die Rasteinrichtung aus der Sprosseheraus und auf den Zapfen hinauf verschiebt. Um
zu verhindern, daß in diesem Falle der Zapfen zu tief in den Träger eindringt und dann das Entnehmen der Sprosse beeinträchtigt,
wird gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß am Träger'an der vom Zapfen abgelegenen
Seite der Klemmbacken ein gegen den Zapfen anlegbarer Anschlag ausgebildet ist.
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Bevorzugt ist- die Rasteinrichtung einstückig aus Kunststoff
gesprizt, wodurch die besonders einfache und kostengünstige Herstellung mit ausreichender Maßhaltigkeit gewährleistet
ist. Ferner ist ein Kunststoff wählbar, welcher in Zuordnung zu dem als Zapfen verwendeten Material stets die
Einhaltung der erforderlichen, gegenseitigen Reibungsverhältnisse gewährleistet, so daß bevorzugt der Sitz der Klemmbacken
auf dem Zapfen infolge des Formschlusses und der Federfähigkeit der Klemmbacken, nicht aber infolge des Reibschlusses
erfolgt.
Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der beigefügten, schematischen Zeichnung beispielsweise noch näher erläutert;
in dieser zeigt:
Fig. 1 die Außenansicht eines erfindungsgemäßen Fenster-
Fig. 1 die Außenansicht eines erfindungsgemäßen Fenster-
) rahmens,
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Rahmenleiste längs Linie
H-II,
Fig.3 einen Schnitt durch eine Rahmenleiste längs Linie
Fig.3 einen Schnitt durch eine Rahmenleiste längs Linie
IH-III, und
Fig. 4 die einstückige Rasteinrichtung in vergrößerter,
Fig. 4 die einstückige Rasteinrichtung in vergrößerter,
pers.pektivischer Darstellung.
In Figur 1 ist der Flügelrahmen 1 eines Fensters gezeigt, der unterteilt ist durch eine Längssprosse 2 sowie zwei sich senkrecht
hierzu erstreckende Quersprossen 3, von welchen aller-
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dings nur eine gezeigt ist.
Alle Sprossen 2, 3 stoßen mit ihren beiden Enden stumpf gegen
eine Querfläche 11 am Flügelrahmen 1 oder an der Längssprosse
2 an.
An jener Stelle, an welcher die eine Quersprosse 3 weggelassen
ist, ist an zwei einander gegenüberliegenden Querflächen jeweils ein Zapfen 4 angeordnet, die beide einander
gegenüber auf die Mittelachse der nicht dargestellten Quersprosse 3 liegen.
Die Zapfen 4 sind im Flügelrahmen 1 und der Längssprosse 2
befestigt, sind als Zylinderstifte mit einem Durchmesser von • ca. 8 mm ausgebildet und stehen jeweils um ca. 6 cm über
die zugehörige Querfläche 11 über.
In Figur 2 ist ein Schnitt längs Linie II-II in Figur 1 gezeigt;
in diesem Schnitt ist eine Anbringungsstelle für eine Querspro£se3 gezeigt, welche in der Darstellung allerdings
weggelassen ist.
In Figur 3 ist dagegen die Ouersprosse 3 eingesetzt gezeigt.
Wie aus Figur 2 und 3 ersichtlich, ist der Flügelrahmen 1 aus einem Kunststoffhohlprofil gebildet, das eine Nut zur
Aufnahme einer Gummi-Lippendichtung 5 aufweist, welche dichtend gegen eine eingesetzte Glasscheibe 6 anliegt.
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Die Halterungen und Anschläge für die Scheibe 6 sind der Einfachheit,
halber weggelassen.
Durch die Verwendung von Kunststoff und die Anordnung von Hohlräumen im Hohlprofilstab 1 ist sichergestellt, daß nur
eine sehr geringe Wärmeübertragung zwischen Rahmenaußen- und -innenseite stattfindet.
In die der Glasscheibe 6 zugewandte Wange des Flügelrahmens 1 ist ein Hohlstift 4 eingesetzt, dessen Achse parallel zur
Rahmen-Außenoberfläche und zur Glasscheibe 6 verläuft; das überstehende,freie Ende dieses Hohlstifts 4 bildet einen
Zapfen für den Eingriff der in Figur 4 dargestellten Rasteinrichtung.
Die Querfläche 11, aus welcher der Zapfen 4 hervorspringt, steht zu diesem nicht senkrecht, sondern leicht geneigt, wie
aus Figur 2 ersichtlich.
In Figur 3 ist zu sehen, daß in den Flügelrahmen 1 eine Bohrung 7 eingebracht ist, in welche der Hohlstift 4 eingeschlagen
wurde.
Der Hohlstift 4 ist aus dem gleichen Profilmaterial gebildet
wie die an anderer Stelle in den Flügelrahmen eingesetzten Regen-Ablaufröhrchen. Die Verwendung eines verhältnismäßig
dünnwandigen Hohlstabes stellt hierbei nicht nur sicher, daß
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dieser beim Einschlagen in eine nur knapp bemessenen Bohrung 7 soweit nachgibt, daß nicht etwa die benachbarte Außenoberfläche
des Flügelrahemns 1 nach außen gewölbt wird, sondern ein derartiger Hohlstift verhindert auch die Bildung einer Wärmebrücke
im Flügelrahmenprofil. Schließlich läßt sich ein derartiger Hohlstift auch besonders einfach wieder, ausbohren,
falls infolge der Wandlung des architektonischen Geschmacks einmal auf die Sprosen 2, 3 verzichtet werden soll.
In Figur 3 ist die aufgesetzte Quersprosse 3 gezeigt, welche sich koaxial zum Hohlstift 4 erstreckt.
Die Quersprossem weist ein Metallprofil 8 auf, das an seinen
Außenoberflächen mit einer Kunststoffummantelung 9 umgeben ist.
Die der Querfläche 11 zugewandte Stirnfläche 12 der Quersprose
3 ist in der oberen . Hälfte komplementär zur Querfläche 11 derart abgeschrägt, daß ein flächiger Anschlag hergestellt
werden kann.
Der untere, der Glasscheibe 6 benachbarte Teil der Querspros—
se 3 ist mit einer Abschrägung 13 versehen, deren Hauptzweck später noch beschrieben wird. Diese Abschrägung 13
schafft zwischen Quersprosse 3 und Flügelrahmenleiste 1 einen Zwischenraum, in welchem die Außenlippe der Lippendichtung
5 aufgenommen werden kann.
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Wie ersichtlich, ist zwischen Glasscheibe 6 und Unterseite der Quersprosse 3 ein geringer Abstand beibehalten, der das
Verformen der Glasplatte 6 gestatten soll.
In den freien, trapezförmigen Innenquerschnitt der Quersprosse
3 ist eine Rasteinrichtung 10 eingeschoben, welche in Figur
4 noch näher dargestellt ist.
Diese Rasteinrichtung· 10 weist einen quaderförmigen Träger 15 auf, an dessen vorderer und oberer Fläche ein überstehender
Steg gebildet ist. An beiden Seiten dieses Stegs sind nach unten stehende Klemmbacken 14 gebildet, welch an ihren
einander zugewandten Flächen ein Kreisprofil aufweisen, das dem Außenprofil des Hohlstiftes 4 entspricht.
Die Klemmbacken 14 weisen Außenflächen auf, welche mit den
Seitenflächen sowie der oberen Fläche des Trägers 15 gemeinsam jeweils in einer Ebene liegen.
An der dem Flügelrahmen 1 zugewandten Seite bilden die beiden Klemmbacken 14 eine gemeinsame, sich quer zum Hohlstift 4
erstreckende Oberfläche.
Zwischen Klemmbacken und Träger 15 ist ein Querschlitz 18 gebildet.
An dem unteren, dem Querschlitz 18 benachbarten Querkante ist am Träger 15 eine federnde Spannzunge 16 angeformt, wel-
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ehe sich in unbelastetem Zustand (Figur 4) von der vorderen
unteren Kante des Trägers 15 aus nach hinten erstreckt und hierbei leicht von der unteren Oberfläche des Tägers 15
weggeneigt ist.
Die untere Oberfläche der Spannzunge 16 weist eine sich etwa parallel zu ihr erstreckende Fläche sowie eine zu dieser
winklig geneigte, sich zum verjüngenden Ende hin erstreckende Fläche auf. Die letztgenannte Fläche dient als Führung zum
Einsetzen der Rasteinrichtung 10 in das Innere der Quersprosse 3 , während die erstgenannte Fläche dann bei eingelegter
Rasteinrichtung 10 und gegen den Träger 15 angedrückter Spannzunge'im
wesentlichen parallel an der unteren, ebenen Fläche des Innenprofils der Quersprosse 3 anliegt.
Wie aus Figur 3 ersichtlich, ist der Träger 15 hohl; der gebildete Hohlraum weist jedoch eine geringere Höhe auf als
der Durchmesser des Hohlstiftes 4, so daß dessen Ende gegenüberliegend eine Kante 19 gebildet ist, welche einen Anschlag
bildet, der verhindert, daß das überstehende Ende des Hohlstifts 4 in das Innere des Trägers 15 eingeführt werden
kann.
Die nach unten gerichteten Enden der Klemmbacken 14 sind nach außen abgeschrägt, um ein leichteres Aufpressen auf
den Hohlstift 4 zu gestatten, und enden jeweils in zwei Anschlagfortsätzen 17, die sich soweit erstrecken, daß sie
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gegen die untere Wand der Quersprosse 3 am unteren Auslauf f|
der Abschrägung 13 anliegen, aber nicht über die Außenkon- | tür der Sprosse3 überstehen. '$
Die der Quersprosse 3 zugewandte Kante der Anschlagfortsätze 17 (die Anschlagskante) geht bündig in die Rückwand der
Klemmbacken 14 am Schlitz 18 über.
Von dieser Anschlagkante ausgehend weisen die Anschlagfortsätze 17 in Achsrichtung des Hohlstifts 4 eine wesentlich
geringere Tiefe auf als die Klemmbacken 14. Hierdurch wird erreicht, wie aus Figur 3 zu sehen, daß die Gummi-Lippendichtung
5 unbehindert bleibt.
Beim Anbringen von Sprossen am Flügelrahmen 1 wird dieser zu- ■■
nächst mit den erforderlichen Bohrungen 7 versehen. Die Längssprosse 2 erhält eine Durchgangsbohrung (nicht gezeigt) entsprechend
dieser Bohrung 7. Dann werden in die Bohrungen Hohlstifte 4 derart eingeschlagen, daß sie die jeweilige
Querfläche 11 soweit überragen, daß sie bei eingesetzter Rasteinrichtung
noch nicht die Anschlagkanten der Anschlagfortsätze 17 erreichen.
Als nächstes werden die Rasteinrichtungen 10 in die Sprossen
2, 3 eingesetzt, deren Enden bereits mit der Endfläche 12 und der Abschrägung 13 versehen sind.
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Das Einschieben der Rasteinrichtung 10 erfolgt solange, bis die Anschlagfortsätze 17 zur Anlage gegen die Sprosserwand gelangen.
Hierbei preßt die Spannzunge 16 die obere Oberfläche des Trägers 15, welche bündig in jene der Klemmbacken 14 übergeht,
gegen die entsprechende Innenoberfläche der Sprosse 3, so daß sich die Achse der von den Klemmbacken 14 gebildeten
Aussparung in einer festen Position befindet, in welcher sie bei eingesetzter Sprosse 2, 3 mit der Achse des entsprechenden
Hohlstifts 4 zusammenfällt.
Anschließend wird zunächst die Längssprosse 2 derart angesetzt, daß die überstehenden Enden der Hohlstifte 4 zwischen
die Anschlagfortsätze 17 eingebracht werden, welche als Füh-tV
rungen dienen. Dann wird die Längssprose 2 in einer Richtung gegen die Glasscheibe 6 angedrückt. Dies bewirkt,
daß die Hohlstifte 4 gegen die Abschrägungen an der Unterseite der Klemmbacken auslaufen, diese auseinanderdrükken
und in diese einrasten, wobei die Klemmbacken 14 in ihre Ausgangslage zurückspringen. Die Anbringung der Quersprossen
3 erfolgt anschließend analog.
Zum Entnehmen einer Sprosse 2, 3 muß diese lediglich in umgekehrter
Richtung vom Flügelrahmen 1 weggezogen werden.
Wie in Figur 4 zu sehen, bildet die Rasteinrichtung 10 ein
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einteiliges Bauelement, welches· aus einem federfähigen Kunststoff
gespritzt ist.
Die Sprossen 2, 3 sind aus einem gängigen Profilmaterial gebildet,
so daß zur Aufnahme des gezeigten Fensterrahmens in das Fertigungsprogramm lediglich die Herstellung der Rasteinrichtungen
10 erforderlich ist.
Ende der Beschreibung
Claims (13)
1. Fenster- oder Türflügel mit lösbar aufgesetzten, unechten Sprossen, aus bevorzugt metallarmierten Kunststoff-Hohlprofilstäben,
welche mit ihren Enden jeweils gegen eine am Flügelrahmen oder einer anderen Sprosse angeordneten
Querfläche anliegen und mit ihrer Unterseite einer im Flügelrahmen angebrachten Glasscheibe oder dergleichen zugewandt
sind, wobei in mindestens eines der Enden mindestens
V(089)988272 Telegramme: Bankkonten: Hypo-Bank München 4410122850
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einer Sprosse .in deren Längsrichtung eine Rasteinrichtung eingeschoben
ist, welcher gegenüberliegend an der zugehörigen Querfläche eine mit der Rasteinrichtung zum Befestigen der
Sprosseverrastbare Gegenausbildung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet ,
- daß die Gegenausbildung ein in die Querfläche (11) eingesetzter,
diese überragender und sich in Längsrichtung der Sprosse (2, 3) erstreckender und in deren Hohlprofil hineinragender
Zapfen (4) ist,
- daß die Rasteinrichtung (10) eine zur Unterseite hin offene, auf den Zapfen (4) von oben her aufrastbare Rastspange aus
zwei federnden Klemmbacken (14) ist, und
- daß die Unterseite der Sprosse (2, 3) an der Rasteinrichtung (10) eine Aussparung (13) zum Durchtritt des Zapfens (4)
aufweist.
2. Flügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. der Zapfen (4) zentrisch zu dem die Sprosse (2, 3) bildenden
Hohlprofil angeordnet ist.
3. Flügel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zapfen (4) zylindrisch, insbesondere kreiszylindrisch, ausgebildet ist.
4. Flügel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zapfen (4) als in eine Bohrung eingebrachter, insbesondere hohler Stift insbesondere aus Kunststoff
ausgebildet ist.
5. Flügel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift in einer zwei Querflächen (11) bildenden Sprosse (2)
in eine Durchgangs- Querbohrung eingesetzt ist und eine solche Länge aufweist, daß er mit seinen Enden den beiderseits
der Sprosse [2) überstehenden Zapfen (4) bildet.
6. Flügel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querfläche (11) zur Längsachse der Sprosse (2, 3) geneigt ist.
7. Flügel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das an die Querfläche (11) anstoßende Sprossenende
an der Unterseite zur Bildung der Aussparung (13) abgeschrägt ist.
8. Flügel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmbacken (14) am Ende eines in das Hohlprofil der Sprosse (2, 3) axial eingeschobenen Trägers
(15) an einer Stelle nahe der Oberseite angebracht sind und sich quer zu der Sprossenachse zur Unterseite hin erstrecken.
9. Flügel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine' der Klemmbacken (14) nach unten um einen
Anschlagvorsatz (17) verlängert ist, welcher gegen die Wand
der Sprosse an deren Unterseite anlegbar ausgebildet ist.
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10. Flügel nach einem der Ansprüche 8 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmbacken (14) nach unten und außen abgeschrägt sind.
11. Flügel nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Querschnitt des Trägers (15) zum Innenquerschnitt des Hohlprofilstabs der Sprosse (2, 3) derart
passend ausgebildet ist, daß er in seitlicher Richtung weitgehend spielfrei geführt ist, und daß am Träger (15) insbesondere
an dessen Unterseite eine federnd abspreizbare Spannzunge (16) zum Andrücken des Trägers gegen die eine, innere
Oberseite des Hohlprofilstabes angeordnet ist.
12. Flügel nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß am Träger (15) nahe den Klemmbacken (14) ein Anschlag (19) zum Verhindern des Eindringens des Zapfens
(4) in den Innenquerschnitt des Trägers (15) angeordnet ist.
13. Flügel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rasteinrichtung (10) einstückig aus Kunststoff gespritzt ist.
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- 1982-07-27 NO NO822588A patent/NO159544C/no unknown
- 1982-07-27 EP EP82106789A patent/EP0071874B1/de not_active Expired
- 1982-07-28 DK DK336782A patent/DK155057C/da not_active IP Right Cessation
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