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DE806166C - Maschine zum Zusammensetzen und Verleimen von Furnierstuecken - Google Patents

Maschine zum Zusammensetzen und Verleimen von Furnierstuecken

Info

Publication number
DE806166C
DE806166C DET598A DET0000598A DE806166C DE 806166 C DE806166 C DE 806166C DE T598 A DET598 A DE T598A DE T0000598 A DET0000598 A DE T0000598A DE 806166 C DE806166 C DE 806166C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
veneer
machine
rollers
tape
band
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET598A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1618585U (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ TRAXEL
Original Assignee
FRITZ TRAXEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ TRAXEL filed Critical FRITZ TRAXEL
Priority to DET598A priority Critical patent/DE806166C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE806166C publication Critical patent/DE806166C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/10Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Maschine zum Zusammensetzen und Verleimen von Furnierstücken 7_11r» Herstellen von Furnierl>latten größerer Ahinessungen hat inan bereits vorgeschlagen, einzelne Furnierstücke oder -streifen gleicher Länge an ihren Längskanten tnit Leim zti versehen und sie auf Maschinen aneinanderztisetzen und zu verleimen. Die liurnierstreifen \\-erden dabei auf den Maschinen entweder in Richtung der Faser bzw. in ihrer Längsrichtung oller quer zur Faser bewegt und ini letzteren Falle zti einem die :Maschine durchlaufenden Furnierhand ztisainniengesetzt, das inan anschließend i11 Platten von beliebiger Größe zerschneidet.
  • Die Erfindung betrifft eine Maschine der letzteren Art. Bei derartigen Maschinen ist es bekannt, die an den Längskanten mit Leim versehenen Furnierstücke mittels eines Vorschubwalzenpaares
    unter ab-efederte Druckleisten zu fördern, die das
    1# ur iiierl>:uul mit einstellbarem Druck gegen eine
    beheizte Auflagefläche drücken und seinen \-or-
    schuh hemmen. Ein anschließender Teil der Auf-
    lagefläche ist unbeheizt. damit (las Furnierhand
    eine anschlieLlende liiihlun- erfährt, ehe es von der
    Pressung der Druckleisten freikommt. Da die von
    den I)ruc kleisten auf das Furnierband übertragene
    Pressung den Vorschubwiderstand bestimmt, miis-
    sen (lei-:trtige Maschinen häufig mit unerwünscht
    holient \ orschubdruck arbeiten, der. besonders 1>e1
    dünnen Furnieren, ein L ber-,verfen der Stoßkanten
    nach sich ziehen und die Haltbarkeit der Leimfugen
    beeinträchtigen kann.
    Die Maschine nach der Erfindung beseitigt diese
    Nachteile. Bei ihr \\-erden die Furnierstreifen
    gleichfalls mittels eines Vorschubwalzenpaares zu einem Furnierband zusammengesetzt. Erfindungsgemäß ist die Maschine auf der Förderstrecke des Furnierbandes mit das Furnierhand zwischen sich erfassenden und unter Druck setzenden, von ihm angetriebenen endlosen Bändern und mit einer am Auslaufende der Maschine angeordneten Bremsvorrichtung für das Furnierband versehen. Diese Ausführung der Maschine hat den Vorteil, daß der Vorschubdruck des Furnierbandes und somit der Druck in der Leimfuge mittels der Bremsvorrichtung feinfühlig eingestellt und der Holzstärke, Holz- und Leimqualität angepaßt werden kann, weil die Flächenreibung des Furnierbandes durch seine Führung zwischen mitlaufenden Bändern weitgehend ausgeschaltet ist. Man kann auch die Querpressung des Furnierbandes, etwa bei stärkeren, gewellten Furnierstücken, nach Bedarf erhöhen, ohne damit einen vermehrten Vorschubwiderstand in Kauf nehmen zu müssen.
  • Die am Auslaufende der Maschine befindliche Bremsvorrichtung für das Furnierband kann unterschiedliche Ausführungen aufweisen und beispielsweise durch eine Klemmschiene gebildet sein, unter der das Furnierband eine einstellbare Vorschubhemmung erfährt. Vorzugsweise besteht die Bremsvorrichtung aus einem das Furnierband beidseitig berührenden Walzenpaar, das an einer Walze oder an beiden eine die Drehbarkeit vermindernde Bremsung erfährt. Die eigentliche Bremskraft bzw. Bremsreibung wirkt sich dann nicht unmittelbar an dem Furnier, sondern an den Bremswalzen aus, so <laß das meist empfindliche Furnier geschont bleibt.
  • Nach einer weiteren Neuerung dieser Erfindung wird für die am Zuführungsende der Maschine befindlichen Vorschubwalzen eine Schwenkbarkeit um eine quer zu den Walzenachsen liegende Lagerachse vorgesehen. Diese Schwenkbarkeit der Vorschubwalzen hat den Vorteil, daß die Walzen nachgeben können, wenn beim Einführen eines neuen Furnierstreifens in die Maschine der Streifen mit seiner Längskante nicht genau parallel mit der Stoßkante des zuvor eingeführten Furnierstreifens liegt. Einerseits ist hierdurch das Arbeitspersonal von der Notwendigkeit entlastet, auf einen parallelen Zuschnitt der Furnierstreifen und auf ein gleichmäßiges und ausgerichtetes Einführen in die Vorschubwalzen besonders zu achten, und andererseits wird ein sauberes Zusammenliegen der Stücke mit gleichmäßigem Anlagedruck über die ganze Fugenlänge auch dann gewährleistet, wenn die Endkante des Furnierbandes mit der Zuführungskante des neuen Stückes nicht völlig gleichläuft.
  • Um für die das, Furnierband auf der Förderstrecke zwischen sich erfassenden endlosen Förderbänder eine möglichst reibungsfreie Führung zu erzielen, setzen sich diese Bänder zweckmäßig aus gelenkig verbundenen, starren Gliedern zusammen, die mittels Rollen o. dgl. gelagert und auf der Förderstrecke an den Druckleisten abgetragen sind, die das Furnierband in der Querrichtung unter Druck setzen. Das Beheizen und Kühlen des Furnierbandes soll neuerungsgemäß mittels Heiß- und Kaltluft erfolgen, die das Furnierband unmittelbar bestreichen sollen. Die Beheizung und Kühlung mit Luft ist von besonderem Vorteil, weil das Belüften des Furnierbandes ein sehr schnelles Trocknen der Leimfugen nach sich zieht, so daß man mit einer geringen Maschinenlänge auskommen kann.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung einer Maschine nach der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht in schematischer Darstellung im Längsschnitt und Fig. 2 einen Grundriß der Maschine .im waagerechten Schnitt durch den oberen Teil, bei denn die Förderbänder und teilweise auch ihre Führungsrollen fortgelassen sind.
  • Die Maschine ist mit einem durch die Walzen i und 2 gebildeten Vorschubwalzenpaar versehen, das die durch eine Öffnung 3 in Richtung des Pfeiles 4 eingeschobenen Furnierstreifen erfaßt und zu einem Furnierband 5 aneinanderfügt. Die `'Falzen i und -- sind durch Zahnräder miteinander gekuppelt und werden über ein Getriebe mit regelbarer Geschwindigkeit angetrieben. Die Unterwalze 2 ist an einem Rahmen 6 fest gelagert, während die Oberwalze i mit ihren an dem gleichen Rahmen geführten Lagern 8 an Federn 9 abgestützt ist und eine senkrechte Beweglichkeit aufweist, damit Furniere unterschiedlicher Stärke auf der Maschine verarbeitet werden können. Die Vorschubwalzen 1, 2 sind mit ihrem die Walzenlager aufnehmenden Rahmen 6 in mittleren Lagern io um eine quer zu den Walzenachsen liegende, hier senkrechte Lagerachse schwenkbar. Durch diese schwenkbare Lagerung der Vorschubwalzen wird bewirkt, daß bei Furnierstreifen mit nicht parallelen Kanten ein gleichmäßiger Anpreßdruck auf der ganzen Stoßkantenlänge erzielt wird, so daß man ein gleichmäßiges Verleimen über die ganze Fugenlänge erreicht. Zugleich wird vermieden, daß sich dünne Furniere, die nicht kantenparallel geschnitten sind, beim Zusammensetzen auf der Maschine übereinanderschieben und zerstört werden, so daß kein unliebsames Reißen des Furnierbandes eintreten kann.
  • Zum Erzeugen des Gegendruckes, der zum Verleimen der Furnierkanten erforderlich ist, ist am Auslaufende der Maschine ein durch Walzen i i und 12 gebildetes Bremswalzenpaar angeordnet. Die untere Walze 12 ist fest gelagert, während die obere Walze i i wie beim Vorschubwalzenpaar eine senkrechte Nachgiebigkeit und Abfederung aufweist. Die Walzen i i und 12 sind durch Zahnräder gekuppelt, weisen jedoch keinen Antrieb auf, sondern sind mit Bremsmitteln ausgestattet, die ein einstellbares Bremsen dieser Walzen ermöglichen.
  • Die Maschine ist weiterhin mit endlosen Bändern 13, 14 ausgerüstet, die das Furnierband5 auf seinem Förderweg zwischen den Vorschubwalzen 1, 2 und den Bremswalzen i 1, 12 zwischen sich erfassen. Dabei handelt es sich vorzugsweise um schmale Förderbänder, die oben und unten zu mehreren in Achsrichtung der Walzen nebeneinanderliegen und aus gelenkig verbundenen, starren Gliedern zusammengesetzt sein können. Die oberen Förderbänder 13 sind über die Oberwalzen i, i i und zusätzlich über Führungsrollen 15, die unteren Förderbänder 1d über die Unterwalzen 2, 12 und eine zusätzliche Führungsrolle 16 geleitet. Dabei laufen die Förderbänder an den Walzen 1, 2 und 11, 12 in versenkten Führungen, derart, daß die Walzen mit ihrer Oberfläche etwas über die Förderbänder hervorstehen, so daß die Furniere 5 zwischen den Walzen nicht von den Förderbändern, sondern von den Walzenoberflächen berührt und erfaßt werden. Im Bereich zwischen den Vorschubwalzen 1, 2 und den Bremswalzen 11, 12 laufen die Förderbänder 13, 1.4 über Druckleisten 17, 18, an denen sie mittels Führungsrollen reibungsvermindernd abgetragen sein können. Die unteren Druckleisten 17 sind ortsfest gelagert, während die oberen Druckleisten 18 an Federn i9 abgestützt sind, die sich vorzugsweise einstellbar spannen und unter Druck setzen lassen.
  • Die Förderbänder 13, 1:1 weisen keinen Antrieb auf, sondern werden von dem durch die Maschine vorgeschobenen Furnierband 5 mitgenommen. Sie sollen bei flächenhafter Druckübertragung auf das Furnierband die Flächenreibung zwischen dem Furnierband und seinen Einspannmitteln beseitigen.
  • Zum Abbinden des Leimes beim Durchlaufen des Furnierbandes durch die Maschine muß neben dem Druck, der durch die Walzenpaare und Druckleisten auf die Furnierkanten ausgeübt wird, auch Wärme zugeführt werden. I-lierfür ist die Maschine von einem Gehäuse 20 ummantelt, das durch eine mittlere Trennwand 21 unterteilt ist. Der im Zuführungsbereich liegende Gehäuseteil 22 dient als Heizfeld und soll durch einen Ventilator mit Heißluft beschickt werden, während der anschließende Gehäuseteil 23 das Kühlfeld der Maschine bildet und mit Kaltluft beschickt wird. Die Heißluft liefert die zum Erweichen und Abbinden des Leimes erforderliche Wärme an (las Furnierband, die Kaltluft beNvirkt ein rasches Abkühlen der Fugen, so daß der Leim erhärtet, bevor das Furnierband die Maschine verläßt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Maschine zum Zusammensetzen von Furnieren quer zur Faser und Verleimen zu einem Furnierband, wobei die an den Kanten mit Leim versehenen Furnierstücke mittels Vorschubwalzen unter abgefederte Druckleisten gefördert und während dieser Förderung zunächst beheizt, dann gekühlt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine mit von dem Furnierband (5) angetriebenen, dieses zwischen sich erfassenden und unter Druck setzenden endlosen Bändern (13, 1.4) und einer am Auslauf angeordneten Bremsvorrichtung für das Furnierband versehen ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung für das Furnierband (5) am Auslaufende der Maschine durch ein das Furnierband beidseitig berührendes Brenis,#valzenpaar (i 1, 12) gebildet ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die am Zuführungsende der Maschine befindlichen Vorschubwalzen (1, 2) um eine quer zu den Walzenachsen liegende Lagerachse (io) schwenkbar sind. -Maschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die das Furnierband (5) auf der Förderstrecke zwischen sich erfassenden endlosen Förderbänder (13, 1,4) auf der Förderstrecke an Druckleisten (17, 18) geführt und abgetragen sind. 5. Maschine nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine luftführende Gehäuse (22. 23) aufweist, die im Zuführungsbereich (22) mit Warmluft. im AbführungsbereiCh (23) des Furnierbandes (5) mit Kaltluft beschickt sind.
DET598A 1950-03-12 1950-03-12 Maschine zum Zusammensetzen und Verleimen von Furnierstuecken Expired DE806166C (de)

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DET598A DE806166C (de) 1950-03-12 1950-03-12 Maschine zum Zusammensetzen und Verleimen von Furnierstuecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE806166C true DE806166C (de) 1951-06-11

Family

ID=7543059

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DET598A Expired DE806166C (de) 1950-03-12 1950-03-12 Maschine zum Zusammensetzen und Verleimen von Furnierstuecken

Country Status (1)

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DE (1) DE806166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965354C (de) * 1952-05-24 1957-06-06 Torwegge Maschf F Furnierzusammensetzungsmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965354C (de) * 1952-05-24 1957-06-06 Torwegge Maschf F Furnierzusammensetzungsmaschine

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