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DE805211C - Dichtungsverbindung - Google Patents

Dichtungsverbindung

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Publication number
DE805211C
DE805211C DEP18819A DEP0018819A DE805211C DE 805211 C DE805211 C DE 805211C DE P18819 A DEP18819 A DE P18819A DE P0018819 A DEP0018819 A DE P0018819A DE 805211 C DE805211 C DE 805211C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing connection
connection according
platelets
band
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP18819A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CONTINENTALE ET COLONIALE DE C
Original Assignee
CONTINENTALE ET COLONIALE DE C
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CONTINENTALE ET COLONIALE DE C filed Critical CONTINENTALE ET COLONIALE DE C
Application granted granted Critical
Publication of DE805211C publication Critical patent/DE805211C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L21/00Joints with sleeve or socket
    • F16L21/02Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings
    • F16L21/04Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings in which sealing rings are compressed by axially-movable members
    • F16L21/045Joints with sleeve or socket with elastic sealing rings between pipe and sleeve or between pipe and socket, e.g. with rolling or other prefabricated profiled rings in which sealing rings are compressed by axially-movable members the members passing through the sealing rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints With Sleeves (AREA)

Description

  • Dichtungsverbindung Man kennt bereits I>ichtuiigsverbindungen für Rohrleitungen und andere Zwecke. -Nvelche aus einem Strang elastischen oder plastischen Werkstoffs, beispielsweise aus Kautschuk, und beiderseits dieses Stranges angeordneten Schutzplatten bestehen, die durch die letzteren hindurchgehende Bolzen verbunden sind, und durch deren Zusammenpressung eine Verkeilung des Stranges zwischen den zu verbindenden Flächen hervorgerufen wird. Derartige Verbindungen müssen für jeden Rohrdurchmesser besonders hergestellt werden, wodurch die Fertigung ebenso vieler Verbindertypen nötig wird, wie es verschiedene Rohrdurchmesser gibt. Es ist verständlich, daß daraus auch eine Erhöhung der Kosten der Verbinder folgt, insbesondere weil es notwendig wird, verschiedene Sätze von metallischen Schutzplatten unterschiedlicher Krümmung herzustellen.
  • Die Erfindung beruht auf einem System von Dichtungsverbindungen, welches diese Nachteile beseitigt, indem es sich eines Bandes unbeschränkter Länge aus verformbarem Werkstoff (beispielsweise Kautschuk oder anderem elastischen oder plastischen Werkstoff) bedient, sowie aus einzelnen kurzen Plattenstücken gebildeten Schutzplatten, deren Breite geringer ist als die Stärke des erwähnten Bandes, und welche beiderseits dieses Bandes angeordnet und paarweise mittels Bolzen verbunden sind, welche im Band und in den Schutzplatten angebrachte Löcher durchqueren. Um eine kreisförmige Verbindung bestimmter Länge herzustellen, genügt es, eine entsprechende Länge des erwähnten Bandes abzuschneiden, indem es quer durch mindestens eine Öffnung schräg abgetrennt wird, so daß die Enden des Bandes durch mindestens einen Bolzen miteinander vereinigt werden können, wobei die Bandenden dann unter der Kompressionswirkung des Bandes infolge der Anziehung der Bolzen gegeneinandergedrückt werden.
  • Die Plättchen gemäß Erfindung können gerade sein, oder sie können auch mindestens einen konvexen, gekrümmten oder polygonalen Längsrand aufweisen. Sie können auch einen konkaven und einen konvexen Längsrand haben, so daß die Plättchen eine gewisse, verhältnismäßig schwache Krümmung haben.
  • Die Plättchen gemäß Erfindung können auch mindestens einen längs verlaufenden Vorsprung aufweisen, der gegen den Dichtungsstreifen hin gewendet ist. Dabei können die Plättchen beispielsweise in Form einer Rinne ausgebildet sein, welche eine seitliche Rippe des Dichtungsstreifens umfaßt, um dadurch die Winkelbewegung der Plättchen um die Bolzen herum zu vermeiden, so daß nur ein einziger Bolzen für jedes Plättchenpaar notwendig ist. Die Länge dieser letzteren kann daher sehr gering sein, wodurch die Anbringung ein und derselben Verbindung bei einem ganzen Satz Röhren verschiedener Durchmesser erleichtert wird. Da die Plättchen durch die genannten Rippen in passender Stellung gehalten werden, bleibt es nichtsdestoweniger möglich, ihnen eine maximale Länge zu geben, wie sie gerade noch mit der wirksamen Klemmung durch einen einzigen Bolzen vereinbar ist.
  • Weitere Besonderheiten und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele hervor, die auf der Zeichnung veranschaulicht sind. In den Zeichnungen ist Abb. i der Grundriß eines Abschnitts einer Dichtungsverbindung gemäß Erfindung; Abb. 2 ist ein Querschnitt nach Linie II-II der Abb. 1; Abb.3 ist eine Seitenansicht einer Dichtungsverbindung gemäß Erfindung; Abb.4 ist die Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform; Abb. 5 ist die Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform; Abb. 6 ist ein Querschnitt nach Linie VI-VI der Abb. 5 ; Abb. 7 ist ein der Abb. 2 ähnlicher Querschnitt, der eine andere Ausführungsmöglichkeit der Klemmbolzen darstellt; Abb. 8 zeigt einen Teilgrundriß einer anderen Dichtungsverbindung gemäß Erfindung; Abb. 9 zeigt einen Schnitt nach Linie I1-It der Abb. 8 ; Abb. io zeigt eine Seitenansicht der Verbindung nach Abb. 8; Abb. i i und 12 zeigen Schnitte ähnlich demjenigen nach Abb.9 durch andere Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung; Abb. 13, 14 und 15 zeigen Seitenansichten von drei weiteren Ausführungsformen der Erfindung.
  • In den Abb. i bis 7 bezeichnet i ein Band aus Kautschuk oder einem anderen elastischen oder plastischen `'Werkstoff. 2 und 3 sind beiderseits dieses Bandes angeordnete Plättchen, die miteinander mittels der Bolzen 4 verbunden sind; welche im Band i vorgesehene Öffnungen durchdringen. Die gegenüberliegenden Flächen 5 und,6 des Bandes i sind dazu bestimmt, mit zwei Oberflächen in Berührung zu kommen, zwischen welchen eine dichte Verbindung hergestellt werden soll, beispielsweise mit der Außenfläche des Patrizenendes eines Rohres und der Innenfläche des Matrizenendes des benachbarten Rohres oder einer Rohrleitungsmuffe. Die Zusammenpressung des Bandes zwischen den beiden Flächen zwecks Herbeiführung der Abdichtung wird durch Betätigung der Muttern 7 erzielt. Der Querschnitt des Bandes i kann je nach Art der Verbindung abgewandelt werden. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Band mit einer Erhebung 8 versehen, die dazu bestimmt ist, in eine Rille einzugreifen, welche in einer der dicht zu verbindenden Oberflächen vorgesehen ist.
  • Erfindungsgemäß haben die Plättchen 2, 3 nur eine geringe Länge, beispielsweise etwa 4 bis 5 cm, und eine Breite, die geringer ist als die Stärke des elastischen Bandes in Arbeitsstellung, d. h. im Eingriff zwischen den zu verbindenden Flächen. Im Falle der Anwendung als Rohrverbindung, die vielleicht die wichtigste Anwendungsmöglichkeit darstellt, hat die Dichtungsverbindung gemäß Erfindung den Vorteil, bei Rohrleitungen unterschiedlichster Durchmesser Verwendung finden zu können, weil die gleichen Plättchen in allen Fällen benutzt werden können, in welchen das durch die Verbindungsplättchen gebildete Polygon bei ihrer Einbringung zwischen die beiden Rohre in die Kreise einbeschrieben bzw. um die Kreise umschrieben werden kann; deren Durchmesser zwischen dem Innendurchmesser des Matrizenendes und dem Außendurchmesser des Patrizenendes der Rohre liegen. Es genügt, einen Bandstreifen entsprechender Länge abzuschneiden, dessen Enden vorteilhafterweise schräg zwischen zwei gegenüberliegenden Plättchen verlaufen, wie die Linie 9 in Abb. i veranschaulicht. Die beiden Enden werden dann durch ein und denselben Bolzen miteinander vereinigt, um eine kreisförmige Dichtung zu schaffen.
  • Wenn die Plättchen rechteckig sind und die Verbindung auf eine gekrümmte Oberfläche aufgebracht wird, ohne daß das elastische Band gespannt wird, muß man ein gewisses Spiel zwischen aufeinanderfolgenden Plättchen vorsehen. Um den unbedeckten Teil des Kautschuks zwischen den Plättchen möglichst klein zu halten, ist es vorteilhaft, ihnen einen trapezförmigen Umriß zu geben (Abb.3) oder zum mindesten einen Teil ihrer Breite abzuschrägen (Abb.4). Übrigens hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, auf das elastische Band beim Aufbringen auf ein Rohr einen gewissen Zug auszuüben. Das erlaubt die vollständige Anbringung der Dichtung auf dem Patrizenende des Rohres und ihr zwangsläufiges Festhalten, so daß es genügt, das Ganze in das Matrizenende des benachbarten Rohres einzubringen und die Klemmmuttern anzuziehen, um die Verbindung zu 'vervollständigen. Die auf das Patrizenende des Rohres aufgebrachte Verbindung bildet eine elastische Abstützung für das Rohr während seiner Verlegung und schützt es gegen Stoßwirkungen.
  • Beim Ausziehen des Bandes während des Aufbringens vergrößert man jedenfalls die Zwischenräume zwischen den Plättchen. Um diesen Nachteil zu vermeiden, benutzt man erfindungsgemäß Plättchen, deren Länge ein wenig den Abstand der im Band befindlichen Löcher überschreitet, wenn das Band sich im Ruhezustand befindet. In diesem Zustande gleiten die Plättchen etwas übereinander, doch kommen sie in Reihe, wenn das Band gespannt wird.
  • Die Erfindung schlägt weiter vor, jedes Plättchen mit mindestens einer Längskante zu versehen, welche derart in das Band i eingreift, daß das Plättchen sich nicht ihm gegenüber dehnen kann, obwohl nur ein einziger Bolzen je Plättchenpaar vorgesehen ist. Zu diesem Zwecke können die Plättchen die Form einer Rinne annehmen, beispielsweise mit U-förmigem Profil mit leicht geöffneten Schenkeln, die sich über eine seitliche Rippe io des Bandes stülpen. Das Plättchen kann auch Längsrillen i i (Abb. 5 und 6) haben, die z. B. durch Eindrücken erhalten werden, und welche gleichzeitig das Widerstandsmoment gegen Biegung unter der Wirkung der Klemmuttern erhöhen. Indem zwischen den Schenkeln der Plättchen und der Rippe io (Abb. 6) ein gewisses Spiel belassen wird, schaltet man praktisch jede Verhinderung der Krümmung des Bandes bei seiner Aufbringung auf ein Rohr oder ein ähnliches Element aus.
  • Obwohl die Querschnittsform des Bandes i je nach dem in Aussicht genommenen Zweck variieren kann, ist es nützlich, Abschrägungen 12, 13 zwischen den Rippen io und dem Bandkörper vorzusehen, so daß bei dem Zusammenklemmen der Verbindung die Oberfläche jeder Xbschrägung sich allmählich gegen die Endfläche des benachbarten Schenkels eines Plättchens legt. Hierdurch wird eine gute Cbertragung des Anpreßdruckes ohne Gefahr des Abscherens des Kautschuks oder ähnlichen Werkstoffs gewährleistet.
  • Wie in Abb. 7 dargestellt, können die Bolzen 4 durch eine Gewindestange 14 ersetzt werden, auf deren Enden Muttern 7 und i_5 sitzen. Eine derartigeAusfiihrungsform istwirtschaftlicher.Umjede Leckgefahr längs der Stange zu vermeiden, ist das Gewinde auf die Endzonen der Stange beschränkt, und der eigentliche Stangenkörper sitzt mit Preßsitz in der entsprechenden Öffnung des Bandes i.
  • Es ist ersichtlich, daß die Dichtungsverbindung gemäß Erfindung den Vorteil bietet, in endlosen Strängen hergestellt zu werden, von denen man die gewünschte Länge in jedem besonderen Falle abschneidet. Außerdem kann diese Dichtungsverbindung nicht nur für einen ganzen Rohrsatz mit j unterschiedlichen Durchmessern Anwendung linden, sondern sie paßt auch für zahlreiche Anvendungszwecke. Sie kann auch zum Schließen von Ritzen in Wandungen dienen, da sie sich leicht biegen und verdrehen läßt, um sich einer gekrümmten oder unregelmäßig verlaufenden Linie anzupassen. Anstatt um eine mit den Bolzen 4 parallele Achse gebogen zu werden, kann der Dichtungsstreifen auch um eine senkrecht dazu verlaufende Achse gebogen werden, z. B. um als Verbindung zwischen zwei ringförmigen Vorrichtungen zu dienen.
  • Es sei auch darauf hingewiesen, daß das Verbindungssystem gemäß Erfindung eine ziemlich ausgesprochene Winkelverschiebung eines Rohres gegenüber dem anderen zuläßt, ohne die Rohreinheit zu zerstören. Da die Plättchen im allgemeinen aus Metallblech, z. B. Messing, hergestellt werden, können ihre Schenkel bei einer Winkelbewegung gegenüber relativ zum Rohr einander genähert werden, ohne daß dadurch die Rohre oder die Verbindung beschädigt werden. Im Falle, daß an irgendeiner Stelle der Verbindung mangelnde Dichtigkeit festgestellt wird, genügt es, die benachbarten Schrauben anzuziehen, um die Kompression der Verbindung lokal zu verstärken und die Dichtigkeit wieder herzustellen. Das ist durch die Unabhängigkeit der Plättchen voneinander ohne weiteres möglich.
  • Die Abb. 8 bis io zeigen eine besonders einfache und vorteilhafte Ausführungsform Gier Verbindung. Das Band 16 hat zwei einander gegenüberliegende ebene Flächen 17 und 18, die dazu bestimmt sind, sich gegen irgendwelche Wandungen zu legen, welche miteinander dicht verbunden werden sollen. Außerdem hat es zwei gegenüberliegende konkave Flächen, welche mit konvexen Flächen der Plättchen i9 zusammen arbeiten, die durch Anziehen der Muttern 2o der Bolzen 21 gegeneinandergedrückt werden können, welch letztere das Band und die Plättchen durchqueren. Das gegenseitige Eingreifen der erwähnten konkaven und konvexen Flächen verhindert die Drehung der Plättchen vor der Schlußklemmung der Verbindung, so daß lediglich ein einziger Bolzen je Plättchenpaar genügt. Die Berührungsoberfläche zwischen dem Band und dem Plättchen ist sehr groß, so daß die Klemmung äußerst wirksam vonstatten geht, um so mehr, als die Krümmung der erwähnten Berührungsflächen die Verdrängung des Bandwerkstoffs gegen die Flächen 17, 18 begünstigt. Selbstverständlich müssen die letzteren nicht notwendigerweise eben sein, sondern sie könnten z. B. auch eine gewisse Wölbung aufweisen.
  • Die Durchgangslöcher für die Bolzen ? 1 sind vorteilhafterweise zu den Flächen 17, 18 des Bandes angeordnet, um einen verhältnismäßig großen freien Raum zwischen den Bolzen und einer der Wandungen. gegen welche die Flächen 17. 18 sich anlegen sollen, zu schaffen. Das erleichtert besonders die Einbringung eines @-Verkzeuges zum Anziehen der Bolzen, wenn die Verbindung beispielsweise zwischen das Patrizen- und @Iatrizenende zweier zu verbindender Rohre eingebracht wird. Abb. i i zeigt eine vereinfachte Ausführungsform, bei welcher das Band 22 quadratischen oder rechteckigen Querschnitt hat, während die Druckflächen der Plättchen 23 eben sind. In diesem Falle kann man die Bolzen 2o während der Einbringung der Verbindung leicht anziehen, um die Winkelverschiebung der Plättchen zu vermeiden. Zum gleichen Zweck kann man auch zwei Bolzen je Plättchen vorsehen oder einen Nut-Feder-Eingriff zwischen Band und Plättchen, wie z. B. bei 23 in Abb. 12 dargestellt.
  • Wenn die Verbindung bei gewölbten Oberflächen Anwendung finden soll, insbesondere bei Rohrverbindungen, kann man den Plättchen eine gewisse, verhältnismäßig schwache Längskrümmung geben, wie Abb. 13 zeigt. Diese Krümmung wurde der mittleren Krümmung des Rohrsatzes mit verschiedenen Durchmessern entsprechen, bei welchem eine bestimmte Dichtung angewendet werden soll. Diese gekrümmten Plättchen 25 können verhältnismäßig länger sein als die geraden. Plättchen niit bestimmten Dimensionen können in allen Fällen Verwendung finden, in welchen das durch die Plättchen gebildete Polygon, das zwischen die beiden zu verbindenden Rohre eingebracht wird, in Kreise einbeschrieben oder um Kreise umschrieben werden kann, deren Durchmesser zwischen dem inneren Durchmesser des NTatrizenendes und dem Außendurchmesser des Patrizenendes der Rohre liegen. Dank der Krümmung des oberen Randes 26 der Plättchen 25 können diese eine größere Länge erreichen als die Plättchen gleicher Breite, um ein Polygon (mit bogenförmigen Seiten in diesem Falle) zu bilden, welches in einen Kreis bestimmten Durchmessers einbeschrieben werden kann. Ein ähnliches Ergebnis kann man erzielen, indem inan die Enden des Randes 26 (Abb. 13) wegschneidet, um auf diese Weise einen konvexen polygonalen Rand zu erhalten, wie er bei 27 an den Plättchen 28 der Abb. i:1 veranschaulicht ist. Der gegenüberliegende Rand kann gerade, nach innen gekrümmt oder polygonal konkav sein. Im Falle, claß eine speziell zwischen bogenförmig verlaufenden Oberflächen finit in beiden Richtungen abwechselnden Krümmungen anzubringende Verbindung geschaffen werden soll, kann man den beiden Längsrindern 29, 3o der Plättchen 31 eine gekrümmte oder polygonal konvexe Form geben, wie in i.; gezeigt. Die Winkel der quer verlaufenden 1Zänder 32, 33 der Plättchen können abgeschnitten oder abgerundet sein. In diesem Falle wird der Bolzen 21 zweckmäßig inmitten des Plättchens vorgesehen.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dichtungsverbindung, bestehend austeinem Band aus verformbarem plastischem oder elastischem Werkstoff, wie Kautschuk, und beiderseits des Bandes angeordneten Schutzplatten, die durch im Band vorgesehene Öffnungen durchquerende Bolzen vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung von einem endlosen Band und aus kurzen Einzelplättchen gebildeten Schutzplatten gebildet wird, deren Breite geringer ist als die Stärke des Bandes und die beiderseits des letzteren angeordnet und paarweise mittels das Band durchquerender Bolzen vereinigt sind.
  2. 2. Dichtungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättchen gerade sind.
  3. 3. Dichtungsverbindung nach Anspruch- i, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättchen mindestens einen konvexen, gekrümmten oder polygonalen Längsrand haben. d.
  4. Dichtungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättchen einen konvexen, gekrümmten oder polygonalen Längsrand und einen konkaven, gekrümmten oder polygonalen Längsrand haben.
  5. 5. Dichtungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Plättchenpaar mittels eines einzigen Bolzens verbunden ist. E.
  6. Dichtungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Plättchen Trapezform auf mindestens einem Teil ihrer Breite haben.
  7. 7. Dichtungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die größte Länge der Plättchen mindestens gleich dem Abstand zwischen den Öffnungen am elastischen Band ist, wenn dieses sich im Ruhezustand befindet. B.
  8. Dichtungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Plättchen mindestens eine gegen das Band gerichtete und in dasselbe eingreifende Längsrille hat, welche beispielsweise durch Eindrücken des Plättchenwerkstoffs erhalten wird. g.
  9. Dichtungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Plättchen und das Band mittels einer Nut- und Federverbindung in gegenseitigem Eingriff stehen. io.
  10. Dichtungsverbindung nach ansprucli i, dadurch gekennzeichnet, daß das Band zwei konkave Längsflächen hat, deren jede finit einer konvexen Plättchenoberflä che zusammen arbeitet.
  11. 11. Dichtungsverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, claß jedes Plättchen rinnenförinig gestaltet ist und eine seitliche Rippe des Bandes gegebenenfalls mit Spiel umfaßt, wobei das Plättchen beispielsweise ein U-förmiges Querschnittprofil mit auseinanderstrebenden Schenkeln hat.
  12. 12. Dichtungsverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbolzen der Plättchen zur Längsachse des Bandes seitlich versetzt sind.
DEP18819A 1947-02-01 1948-10-19 Dichtungsverbindung Expired DE805211C (de)

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