DE7928892U1 - Verbindungs- und/oder Halteelement aus Kunststoff - Google Patents
Verbindungs- und/oder Halteelement aus KunststoffInfo
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Description
Aktiengesellschaft Further Straße 212, 8500 Nürnberg
Verbindungs- und/oder Halteelement aus Kunststoff
Gegenstand der Neuerung ist ein Verbindungs- und/oder Halteelement
aus Kunststoff, welches geeignet ist, z, B. metallische Platten, Gehäuseteile oder ähnliches miteinander zu verbinden. Lösbare Verbindungen
bestehen häufig aus Schrauben, die entweder in Gewindebohrungen eingedreht werden müssen oder aber mittels huttorn zu
sichern sind. Dies bedeutet einen häufig nicht unbeträchtlichen Fertigungs- bzw. Montageaufwand.
Aufgabe der Neuerung ist es, ein Verbindungselement zu schaffen, welches einfach in der Herstellung und sicher in seiner Wirkung ist.
Außerdew kann es auf einfache Weise montiert werden. Hierzu eignet
sich ein Element nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 in hervorragender Weise. Ein in seiner Funktion gleiches Element kann
auch so ausgestattet sein, daß es eine Befestigungsvorrichtung aufweist, Diese kann z. B. als Federeinhängung, Kabelhalterung oder ähnliche*
ausgerüstet sein. Dadurch ergibt sich, daß das Element auch dann verwendet
werden kann, wenn es nur eine Haltefunktion ausführen soll
und nicht zum Verbinden mehrerer Teile herangezogen wird. Anhand der Zeichnungen wird ein AusfUhrugsbeispiel der Neuerung beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines neuerungsgemäßen Elementes zusammen mit zwei miteinander zu verbindenen
Platten,
Fig. 2 einen Schnitt durch zwei Platten mit eingesetztem Verbindung«-
und Halteelement und
In Fig. 1 sind zwei Platten 1 und 2 dargestellt, die miteinander verbunden werden sollen. Beide Platten weisen eine im wesentlichen
rechteckige Ausnehmung 3 auf, die in einem Mittelteil 4 rund gestaltet
ist. Eine zusätzliche Ausnehmung 5 bzw. eine eingepreßt· Mulde 6 (Fig. 2) wird später noch beschrieben.
Das Halteelement 7 nach Fig. 1 weist einen Drehsteg 8 und einen
federnden Haltesteg 9 auf. Beide Stege sind mittels eines Rundteiles 10 miteinander verbunden. Das Rundteil 10 ist im Durchmesser
«twas kleiner als das Mittelteil 4 der Ausnehmung 3 in den Platten
1 und 2. Die Breite des Haltesteges 9 ist cibenfalls etwas kleiner
als die Ausnehmung 3 in den Platten 1 und 2. Daraus wird ersichtlich, daß das Halteelement 7 mit dem Haltesteg 9 und dem Rundteil 10 durch
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die Ausnehmung 3 der Platten 1 und 2 hindurchgesteckt werden kann.
Der Drehsteg 8 ist jedoch breiter als der Haltesteg 9 und die Ausnehmung 3. Er paßt somit nicht durch die Ausnehmung 3 hindurch.
Der Haltesteg 9 ist an seinen Enden mit Nasen 11 und 12 versehen,
die auf den Drehsteg 8 hin gerichtet sind. In der Mitte des Drehsteges 8 befindet sich eine Aufnahme 13 für ein Werkzeug, z. 8.
einen Schraubendreher.
Es sei angenommen, daß die Platten 1 und 2 miteinander lösbar verbunden
werden sollen. Das Element 7 wird durch die Ausnehmung 3 soj weit hindurchgesteckt, daß der Drehsteg 8 auf der oberen Platte 1
; aufliegt. Mittels eines Werkzeuges, welches in der Aufnahme 13 ange-
\ setzt wird, kann das Element 7 nunmehr um 90° gedreht werden. Dabei gleitet eine der Nasen 11 oder 12 in die zusätzliche Bohrung 5 in
den Platten 1 und 2. Dadurch erhält das Element 7 eine Drehsicherung, \ die ein ungewolltes Verdrehen verhindert. Der andere Teil des Haltej
Steges 9 biegt sich infolge seiner eigenen Elastizität etwas durch, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Damit wird eine relativ feste
Verbindung der beiden Platten 1 und 2 zueinander erreicht. Zum Lösen der beiden Platten wird das Element 7 um 90° zurückgedreht
und kann dann wieder aus der Ausnehmung 3 herausgezogen werden.
In Fig. 2 ist am Haltesteg 9 eine Befestigungsvorrichtung 14 angeformt.
Diese besteht aus den beiden Schenkeln 15 und 16, die zusaramen
eine runde Öffnung 17 mit einem Schlitz 18 ergeben. Somit
kann in diese runde Öffnung 17 beispielsweise eine Federöse eingebt
hängt werden. Es ist aber auch möglich, in diese Öffnung z. B.
eine Stange einzustecken oder ein Kabel einzuklemmen. Auch kann
die Befestigungsvorrichtung jede beliebige andere Ausbildung aufweisen. Das Element 7 muß nicht gleichzeitig als Verbindungs-
: und Halteelement Verwendung finden. So kann es z. B. auch nur
als Halteelement eingesetzt werden. In diesem Falle wird es lediglich durch die Ausnehmung 3 einer einzelnen Platte 1 oder
j 2 hindurchgesteckt. Wichtig ist, daß der Spalt zwischen dsn
{ oberen Kanten der Nasen 11 und 12 und der Unterseite des Dreh-
t oder als die Stärke der miteinander zu verbindenden Platten zusammen.
Anstelle der zusätzlichen Bohrung 5 genUgt es als Dreh-' sicherung auch, wenn im Bereich einer der Nasen 11, 12am Halte-
steg 9 eine Mulde 6 in der unteren Platte 2 vorgesehen ist.
Das Halteelement 7 kann auf einfache Weise,z. B. im Spritzguß-';
verfahren aus Kunststoff, hergestellt werden. Die heute Ublicher-
weise zum Einsatz gelangenden Kunststoffe haben derartige Eigenschäften,
daß die Federwirkung des Halteelementes auch Über einen langen Zeitraum hinweg erhalten bleibt. Der Einsatz des Elementes
ist äußerst vielseitig. Bei entsprechender Ausbildung, z. B. mittels
der Nuten 19 und 20 an der Befestigungsvorrichtung 14 ist es geeignet, eine entsprechend ausgebildete Zierleiste, wie sie beispielsweise
bei Kraftfahrzeugen verwendet wird, aufzunehmen. Die Zierleiste wird in diesem Fall einfach von der Seite her auf die
Befestigungsvorrichtung aufgeschoben, so daß sie sich mit entsprechend ausgebildeten Kanten in die Nuten 19 und 20 einschieben
läßt. In diesem Falle würde man jedoch zweckmäßigerweise die Befestigungsvorrichtung
14 am Drehsteg 8 vorsehen und die Werkzeugaufnahme 13 am Haltesteg 9.
Claims (5)
1. Verbindungs- und/oder Halteelement aus Kunststoff, gekennzeichnet
durch einen Drehsteg (8) und einen federnden Hsltssteg (9),
die mittels eines Rundteiles (10) miteinander verbunden sind, wobei der Haltesteg (9) an seinen Enden auf den Drehsteg (8) zu
gerichtete Nasen (11, 12) hat und schmäler als der Drehsteg (8) ist.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser des Rundteiles (10) kleiner als die Breite des Drehsteges (8), aber größer als die Breite des Haltesteges
(9) ist.
3. Element nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehsteg (8) eine Aufnahme (13) fUr
ein Werkzeug aufweist.
4. Element nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine der Nasen (Ii7 12) des
Haltesteges (9) in eine Bohrung (5) oder Mulde (6) einer Platte (1,2) eingreift.
5. Element nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehsteg (8) und/oder der Haltesteg (9) mit einer Befestigungsvorrichtung (14) versehen sind.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7928892U1 true DE7928892U1 (de) | 1980-01-24 |
Family
ID=1325639
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7928892U Expired DE7928892U1 (de) | Verbindungs- und/oder Halteelement aus Kunststoff |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7928892U1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3021823A1 (de) * | 1980-06-11 | 1981-12-17 | Triumph-Adler Aktiengesellschaft für Büro- und Informationstechnik, 8500 Nürnberg | Lagerteil mit einer aufnahmebohrung fuer eine stange oder welle |
DE20205094U1 (de) * | 2002-04-02 | 2003-08-14 | Lindner AG, 94424 Arnstorf | Verbindungselement für Bauteile, die mit einer länglichen Ausnehmung versehen sind |
-
0
- DE DE7928892U patent/DE7928892U1/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3021823A1 (de) * | 1980-06-11 | 1981-12-17 | Triumph-Adler Aktiengesellschaft für Büro- und Informationstechnik, 8500 Nürnberg | Lagerteil mit einer aufnahmebohrung fuer eine stange oder welle |
DE20205094U1 (de) * | 2002-04-02 | 2003-08-14 | Lindner AG, 94424 Arnstorf | Verbindungselement für Bauteile, die mit einer länglichen Ausnehmung versehen sind |
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