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DE7918243U1 - Geräusch-Isolierlager - Google Patents

Geräusch-Isolierlager

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Publication number
DE7918243U1
DE7918243U1 DE7918243U DE7918243DU DE7918243U1 DE 7918243 U1 DE7918243 U1 DE 7918243U1 DE 7918243 U DE7918243 U DE 7918243U DE 7918243D U DE7918243D U DE 7918243DU DE 7918243 U1 DE7918243 U1 DE 7918243U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal bushing
rubber
rubber body
metal
adjacent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7918243U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Boge GmbH
Original Assignee
Boge GmbH
Publication date
Publication of DE7918243U1 publication Critical patent/DE7918243U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/10Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
    • F16C1/12Arrangements for transmitting movement to or from the flexible member
    • F16C1/14Construction of the end-piece of the flexible member; Attachment thereof to the flexible member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C1/00Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
    • F16C1/10Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
    • F16C1/108Reducing or controlling of vibrations, e.g. by resilient damping of noise

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)

Description

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Geräusch-Isolierlager
Die Erfindung bezieht sich auf ein Geräusch-Isolierlager zwischen wenigstens zwei gegeneinander zu ziehenden, insbesondere metallischen, Teilen, wie dem Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs oder dergleichen.
Bei der Lagerung beispielsweise des Kupplungsseilzugs am Kupplungshebel eines Kraftfahrzeugs, bei welcher diese beiden metallischen r Teile bisher einfach an einander befestigt wurden, traten immer unerwünschte Schnarrgeräusche auf.
Es sind zwar auch als Geräusch-Isolierlager verwendbare Axial-Gummi-Metallager grundsätzlich bekannt, welche mit je einer äußeren und inneren Metallbuchse und einem dazwischen befindlichen Gummikörper ausgebildet sind. Diese Gummi-Metallager ermöglichen eine gute Dämpfung von Geräuschen, die bei Fehlen eines derartigen Isolierlagers zwischen den beiden gegen einander zu ziehenden Teilen übertragen werden wurden. Jedoch ergibt sich bei den bekannten Gummi-Metallagern bei Belastung ein relativ großer axialer Federweg. Aus diesem Grund sind die bekannten Gummi-Metallager für einen Anwendungsfall wie den oben erwähnten praktisch nicht brauchbar.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und wirksames Geräusch-Isolierlager zu schaffen, bei welchem zwischen den durch das Gummi-Metallager verbundenen Teilen eine gute Geräuschdämpfung gewährleistet ist und gleichzeitig der axiale Federweg des Gummi-Metallagers bei dessen Belastung begrenzt gehalten werden kann.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Geräusch-Isolierlager als an sich bekanntes Axial-Gummi-Metallager mit je einer äußeren und inneren Metallbuchse und einem dazwischen befindlichen Gummikörper ausgebildet ist, wobei das Gummi-Metallager axial vorgespannt ist.
Durch die Erfindung wird die gestellte Aufgabe auf einfache Weise gelöst. Die Anordnung eines Gummi-Metallagers zwischen den beiden gegen einander zu ziehenden metallischen Teilen ermöglicht eine gute Geräuschdämpfung zwischen diesen. Gleichzeitig kann bei dem erfindungsgemäß verwendeten Axial-Gummi-Metallager der axiale Federweg bei Belastung gering gehalten werden. Diese Verringerung des axialen Federwegs kann auf gewünschte Weise einfach durch entspechendes Vorspannen des Axial-Gummi-Metallagers erreicht werden.
Zur Veranschaulichung der Erfindung sei in diesem Zusammenhang auf das Diagramm in der Zeichnungsfigur 2 verwiesen, Darin ist die Federkennlinie a eines erfindungsgemäß vorgespannten Axial-Gummi-Metallagers in ausgezogener Linie dargestellt, während die Federkennlinie b des nicht vorgespannten Axial-Gummi-Metallagers in gestrichelter Linie zur Gegenüberstellung angedeutet ist. Wie ersichtlich, ergibt sich bei dem erfindungsgemäß vorgespanntem Gummi-Metallager zu Beginn der Federkennlinie ein steiler Anstieg der Last F praktisch ohne axialen Weg f. Erst wenn diese Vorspannung überwunden ist, hat das erfindungsgemäße Gummi-Metallager einen weicheren Verlauf der Kennung entsprechend der gewählten Gummi-Qualität. Demgegenüber hat die Federkennlinie b des nicht vorgespannten Axial-Gummi-Metallagers einen üblichen Verlauf. Wählt
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man nun eine Kraft F im Arbeitsbereich des Axial-Gummi-Metall— ΐ
lagers gemäß der Erfindung heraus, so ist in Figur 2 der merklich I
verringerte Federweg f.. erkennbar. Hingegen ist der Federweg fy 1
beim nicht vorgespannten Gummi-Metallager wesentlich größer als |
äsr Fedarweg f1 beim erfindungsgemäßen Lager. |
Die praktische Ausbildung und Dimensionierung des erfindungsgemäßen |
vorgespannten Axial-Gummx-Metallagers kann grundsätzlich die :
verschiedensten Werte annehmen. Eine besonders zweckmäßige und r vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ergibt sich, wenn der Gummikörper im wesentlichen zylinderringförmig ausgsbildet ist und an
seinem einen Ende einen im Querschnitt sich verjüngenden unn laufenden §
Endabschnitt aufweist, welcher das benachbarte Ende einer ersten der ί
f beiden Metallbuchsen axial merklich überragt, die erste Metallbuchse mit ihrem diesem Endabschnitt des Gummikörpers gegenüberliegenden Ends an dem benachbarten Ende des Gummikörpers stirnseitig anliegt, und die zweite Metallbuchse einerseits mit ihrem dem sich verjüngenden Endabschnitt des Gummikörpers benachbarten Ende um diesen Endabschnitt herumgebördelt ist und andererseits mit ihrem gegen-
I überliegenden Ends um das benachbarte am Gummikörper axial anlie- ^
gende Ende der ersten Metallbuchse herumgebördelt ist derart, daß der Gummikörper axial gespannt wird.
Bei einer praktischen Ausführungsform dieses Gummi-Metallagers nach der Erfindung verjüngt sich der sich verjüngende Endabschnitt vom Ende der inneren Metallbuchse aus zur äußeren Metallbüchse hin, und die äußere Metallbüchse ist um diesen Endabschnitt herumgebördelt.
-4-
Dabei isst vorteilhafterweise die äußere Metallbuchse an ihrem dem sich verjüngenden Endabschnitt gegenüberliegenden Ende axial innerhalb des Endes des Gummikörpers., vorzugsweise über den gesamten Umfang, nach aussen aufgeweitet und ist anschließend um das benachbarte Ende der inneren Metallbuchse herumgebördelt. Auf dieser Weise wird oei Belastung des erfindungsgemäßen Lagers ein Schleifen des stirnseitig am Gummikörper anliegenden Endes der inneren Metallbuchse an dtr äußeren Metallbuchse und damit eine Verfälschung der Kennung des '-.--· Gummi-Metallagers mit Sicherheit vermieden.
Eins für die praktische Verwendung besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich, wenn das dem sich verjüngenden Endabschnitt gegenüberliegende Ende der äußeren Metallbuchse am benachbarten, am Gummikörper stirnseitig anliegenden Ende der inneren Metallbuchse nur in dessen äußerem Randbereich anliegt.
Dabei kann auf einfache Weise am inneren Randbereich des am Gummikörper stirnseitig anliegenden Endes der inneren Metallbuchse das Ende eines die innere Metallbuchse durchsetzenden Seilzuges oder dergleichen abstützbar sein, während an dem um den sich verjüngenden Endabschnitt umgebördelten Ende der äußeren Metallbuchse ein gegen den Seilzug zu ziehender Halteteil abstützbar ist.
Am Halteteil kann zweckmäßigerweise ein Betätigungshebel vorgesehen sein. E\n Beispiel dieser Ausführungsform der Erfindung liegt in der Anordnung des erfindungsgemäß axial vorgespannten Gummi-Metallagers zwischen dem Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs.
Am Halteteil kann jedoch auch ein zweiter Seilzug befestigbar sein.
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In diesem Fall ist also das erfindungsgemäße Gummi-Metallager zwischen zwei Seilzüge, beispielsweise zwei Kupplungsseilzüge eines Kraftfahrzeugs, geschaltet und dient zur Dämpfung der dort
auftretenden unerwünschten Geräusche.
Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform cjes erfindungsgemäßen Geräusch-Isolierl^gers ist der Gummikörper im ungespannten Zustand im wesentlichen kegelstumpfförmig mit zum Kegelmantel im wesentlichen parallelverlaufen-
der größerer Grundfläche ausgebildet und die innere Metallbuchse in Richtung zur größeren Grundfläche axial eindrückbar derart, daß nach axialer Fixierung der inneren Metallbuchse der Gummikörper axial gespannt ist.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausfuhrungsform liegt mit Vorteil die innere Metallbuchse im Bereich der größeren Grundfläche des Kegelstumpfs stirnseitig gegen eine Innenschulter des Gummikörpers an, und an der gegenüberliegenden Stirnfläche der axial eingedrückten inneren Metallbuchse liegt eine Scheibe an, um deren äußeren Umfangsrand das benachbarte äußere Ende der äußeren Metallbuchse herumgebördelt ist. Somit ergibt sich auf einfache Weise eine axiale Fixierung in der inneren Metallbuchse im axial gespannten Zustand des Geräusch-Isolierlagers gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung.
Zweckmäßigerweise weist die innere Metallbuchse an ihrem der größeren Grundfläche des Kegelstumpfs benachbarten Ende eine Innenschulter auf, und die Scheibe weist vorzugsweise ebenfalls
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eine Innenschulter auf. An den beiden Innenschultern kann somit gemäß einem Montagebeispiel je ein Seilzug angreifen, wobei die beiden Seilzüge jeweils nach auswärts gegeneinander ziehbar sind.
In diesem Fall kann also auch bei dieser Ausfijhrungsform der Erfindung das Gummi-Metallager beispielsweise zwischen zwei Kupplungsseilzüge eines Kraftfahrzeugs geschaltet sein und dort zur Dämpfung der auftretenden unerwünschten Geräusche dienen. Gegenüber der weiter oben beschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Geräusch-Isolierlagers ist bei der hier vorliegenden Ausführungsform sogar ein besonderer Halteteil vermeidbar.
Es versteht sich, daß das Geräusch-Isolierlager gemäß dieser weiteren Ausführungsform der Erfindung in entsprechender Weise auch zwischen dem Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs angeordnet werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen teilweise geschnittontn Aufriss eines erfindungsgemäßen Axial-Gummi-Metallagers in einer ersten Ausführung sform,
Fig. 2 ein bereits weiter oben beschriebenes schematisiertes Federdiagramm,
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Fig. 3 im Längsschnitt das Gummi-Metallager gemäß Fig. 1, jedoch vor dem Umbördeln der beiden Enden der äußeren M etal Ib uch se,
Fig. 4 einen Längsschnitt des Gummi-Metatlagers nach Fig . 1, jedoch vor dem Umbördeln des von dem sich verjüngenden Endabschnitt des Gummikörpers entfernten Endes der äußeren Metaltbuchse,
Fig. 5 im Längsschnitt ein praktisches Beispiel des Einbaus eines Gummi-Metallagers nach Fig. 1 zwischen einem Kupplungshebel und einem Kupplungsseilzug und
Fig . 6 im Längsschnitt ein praktisches Montagebeispiel eines erfindungsgemäßen Gummi-Metallagers nach einer zweiten Ausführungsform zwischen zwei Kupplungsseilzügen.
Das erfindungsgemäße Axial-Gummi-Metallager nach Fig. 1 ist mit je einer äußeren 1 und inneren 2 Metallbuchse und einem dazwischen befindlichen Gummikörper 3 ausgebildet. Der Gummikörper 3 ist im wesentlichen zylinderringförmig ausgebildet, entsprechend sind auch die äußere 1 und innere 2 Metallbuchse im wesentlichen zylindrisch.
Wie besonders deutlich aus Fig. 3 ersichtlich, in welcher das Gummi metallager nach Fig. 1 in noch nicht fertig montiertem Zustand dargestellt ist, weist der Gummikörper 3 an seinem einen Ende einen im Querschnitt sich verjüngenden umlaufenden Endabschnitt 4 auf, welcher das benachbarte Ende der inneren Metallbuchse 2 axial merklich überragt, insbesondere verjüngt sich der Endabschnitt 4 vom Ende der inneren Metallbuchse 2 aus zur äußeren Metallbuchse hin.
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Im übrigen liegt die innere Metallbuchse 2 mit ihrem dem Endabschnitt 4 des Gumrnikörpers 3 gegenüberliegenden Ende 5 an dem benachbarten Ende des Gummikörpers 3 stirnseitig an.
Fig . 4 zeigt das Gummi-Metallager nach Fig . 1 nach Abschluß der nächsten Montagestufe. Dabei ist die äußere Metallbuchse 1 mit ihrem dem sich verjüngenden Endabschnitt 4 des Gummikörpers 3 benachbarten Ende 6 um den Endabschnitt 4 herumgebördelt.
Ferner ist die äußere Metallbuchse 1 an ihrem dem sich verjüngenden Endabschnitt 4 gegenüberliegenden Ende 7 axial innerhalb des Endes des Gummikörpers 3 über den gesamten Umfang nach außen aufgeweitet.
Schließlich wird, nachdem auf die innere Metallbuchse 2 eine axiale Vorspannkraft F von beispielsweise 2oo N aufgebracht wurde, der äußerste Endabschnitt 7a des Endes 7 um das benachbarte Ende 5 der inneren Metallbuchse 2 herumgebördelt. Fig. zeigt das Gummi-Metallager nach Abschluß dieses Montageschritts. In diesem Zustand ist das Gummi-Metallager gemäß der Erfindung axial vorgespannt. i
Wie ferner aus Fig. 1 ersichtlich, liegt der äußerste Endabschnitt 7a der äußeren Metallbuchse 1 am benachbarten Ende 5 der inneren
Metallbuchse 2 nur in dessen äußerem Randbereich an. Somit kann [
gemäß Fig. 5 am inneren Randbereich des am Gummikörper 3 stirnseitig anliegenden Endes 5 der inneren Metallbuchse 2 das Ende eines die innere Metallbuchse 2 durchsetzenden Seilzuges
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unter Zwischenschaltung von in der Zeichnung nicht näher gekennzeichneten Mitteln abgestützt sein.
An dem um den sich verjüngenden Endabschnitt 4 umgebördelten Ende 6 der äußeren Metallbuchse 1 ist ein gegen den Seilzug 8 zu ziehender Halteteil 9 abgestützt.
Beim Montagebeispiel gemäß Fig. 5 ist ein Betätigungshebel 1 ο vorgesehen. Das erfindungsgemäße Gummi-Metallager kann somit in diesem Fall als Geräusch-Isolierlager zwischen dem Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs eingebaut sein»
Das im erfindungsgemäß Gummi-Metallager nach Fig. 1 kann gemäß einem weiteren, in der Zeichnung jedoch nicht dargestellten Montagebeispiel auch zwischen zwei Seilzügen, beispielsweise Kupplungsseilzüge eines Kraftfahrzeugs angeordnet sein. In diesem Fall ist
Üj der zweite Seilzug einfach am entsprechend ausgebildeten Halteteil
a befestigt.
In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Geräusch—Isolierlagers veranschaulicht. Und zwar ist dabei in der linken Zeichnungshälfte das Isolierlager in noch ungespanntem Zustand gezeigt, während es in der rechten Zeichnungshälte in gespanntem und fertig montiertem Zustand dargestellt ist.
Bei dieser Ausführungsform ist der Gummikörper 3' im ungespannten Zustand im wesentlichen kegelstumpfförmig mit zum Kegelmantel im wesentlichen parallelverlaufender größerer Grundfläche 12 ausgebildet, und die innere Metallbuchse 2' ist in Richtung zur größeren
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Grundfläche 12 axial eindrückbar derart, daß nach axialer Fixierung der inneren Metallbuchse 2* der Gummikörper 3' axial gespannt ist.
Die innere Metallbuchse 2* liegt im Bereich der größeren Grundfläche 12 stirnseitig gegen eine Innenschuiter 13 des Gummikörpers 3' an, und an der gegenüberliegenden Stirnfläche der axial eingedrückten inneren Metallbuchse 2' liegt eine Scheibe 14 an, um deren äußeren Umfangsrand das benachbarte äußere Ende der äußeren Metallbuchse 1' herumgebördelt ist. Im übrigen kann, wie aus der rechten Zeichnungshälfte in Fig. 6 ersichtlich, auch an dem der Scheibe 14 ctegenüberllegenden Ende der äußeren Metallbuchse 1' eine ähnliche, in der Zeichnung jedoch nicht näher gekennzeichnete ff Scheibe angeordnet sein, um deren äußeren Umfangsrand das benachbarte Ende der äußeren Metallbuchse 1' herumgebördelt ist.
Die innere Metallbuchse 2.' weist an ihrem der größeren Grundfläche 12 benachbarten Ende eine Innenschulter 1 5, und die Scheibe 14 weist eine Innenschulter 16 auf.
An den beiden Innenschultern 15 und 16 greift je ein Seilzug 8' bzw. 8" an, wobei die Seilzüge 8* und 8" jeweils nach auswärts gegeneinander ziehbar sind.
Somic kann das in Fig. 6 dargestellte erfindungsgemäße Geräusch-Isolierlager auf besonders einfache Weise beispielsweise zwischen den Kupplungsseilzügen eines Kraftfahrzeugs angeordnet werden.
Eei entsprechender Umgestaltung kann das Gummi—Metallager nach Fig.S jedoch gleichfalls auch als Geräusch—Isolierlager beispiels-
weise zwischen dem Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs eingebaut sein.
Der Ordnung halber sei erwähnt, daß in den Fig. 5 und 6 die !Zugrichtung der einzelnen Teile gegeneinander durch Pfeile kenntlich gemacht ist. Schließlich sei auch noch erahnt, daß bei dem erfindungsgemäßen Gummi-Metallager in sämtlichen Ausführungsformen der Gummikörper zweckmäßigerweise an der äußeren und der inneren Metallbuchse angehaftet ist.

Claims (12)

  1. Schutzansprüche
    . Geräusch-Isolierlager zwischen wenigstens zwei gegeneinander zu ziehenden, insbesondere metallischen, Teilen, wie dem
    Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs oder dergleichen,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß es als an sich bekanntes Axial-Gummi-Metallager mit je
    einer äußeren (1 *) und inneren (2S) Metallbuchse und einem
    dazwischen befindlichen Gummikörper (3') ausgebildet ist, wo- tM das Gummi-Metallager axial vorgespannt ist.
  2. 2. Geräusch-Isol.fcrlager nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Gummikörper (3) inn wesentlichen zylinderringförmig
    ausgebildet ist und an seinem einen Ende einen im Querschnitt sich verjüngenden umlaufenden Endabschnitt (4) aufweist, welcher das benachbarte Ende einer ersten (2) der beiden Metallbuchsen (1, 2) axial merklich überragt, daß die erste Metallbuchse (2) mit ihrem diesem Endabschnitt (4) des Gummikörpers (3) gegenüberliegenden Ende (5) an dem benachbarten Ende des Gummikörpers (3) stirnseitig anliegt, '.ind daß die zweite Metallbuchse (1) einerseits mit ihrem dem sich verjüngenden Endabschnitt (4) des Gummikörpers (3) benachbarten Ende (6) um diesen Endabschnitt (4) herumgebördelt ist und andererseits mit ihrem gegenüberliegenden Ende (7) um das benachbarte am Gummikörper (3) axial anliegende Ende (5) der ersten Metallbuchse (2) herumgebördelt ist derart, daß der Gummikörper (3) axial gespannt ist.
    - 2-
  3. 3- Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß der sich verjüngende Endabschnitt (4) sich vom Ende der inneren Metallbuchse (2) aus zur äußeren Metallbuchse (1) hin verjüngt und die äußere Metallbuchse (1) um diesen Endabschnitt (4) herumgebördelt ist.
  4. 4. Geräusch-Isolierlagcsr nach Anspruch 3,
    ν dadurch gekennzeichnet,
    daß die äußere Metallbuchse (1) an ihrem dem sich verjüngenden Endabschnitt (4) gegenüberliegenden Ende (7) axial innerhalb des Endes des Gummikörpers (3), vorzugsweise über den gesamten Umfang, nach außen aufgeweitet ist und anschließend um das benachbarte Ende (5) der inneren Metallbuchse (2) herumgebördelt ist.
  5. 5. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das dem sich verjüngenden Endabschnitt (4) gegenüberliegende Ende (7a) der äußeren Metallbuchse (1) am benachbarten, am Gurnmi- ^ körper (3) stirnseitig anliegenden Ende (5) der inneren Metallbuchse
    (2) nur in dessen äußerem Randbereich anliegt.
  6. 6. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß am inneren Randbereich des am Gumrrikörper (3) stirnseitig anliegenden Endes (5) der inneren Metallbuchse (2) das Ende eines die innere Metallbuchse (2) durchsetzende.ι Seilzuges (8) oder dergleichen abstützbar ist, während an dem um den sich verjüngenden Endabschnitt (4) umgebördelten Ende (6) der äußeren Metallbuchse (1) ein gegen den Seilzug (8) zu ziehender Haltute»il (9) abstutzbar ist.
  7. 7. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 6,
    δ dadurch gekennzeichnet, *
    daß am Halteteil (9) ein Betätigungshebel (1o) vorgesehen ist. j
  8. 8. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 6, 1
    dadurch gekennzeichnet, fj
    daß am Halteteil ein zweiter Seilzug befestigbar ist. f
  9. 9. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, j
    daß der Gummikörper (3') im ungespannten Zustand im wesentlichen kegelstumpfförmig mit zum Kegelmantel (11) im wesentlichen parallelverlaufender größerer Grundfläche (12) susge- I bildet ist und die innere Metallbuchse (2') in Richtung zur größeren ' Grundfläche (12) axial eindrückbar ist derart, daß nach axialer | Fixierung der inneren Metallbuchse (2*) der Gummikörper (3') [ axial gespannt ist. |
  10. 10. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 9. ?
    dadurch gekennzeichnet, 1
    daß die innere Metallbuchse (2*) im Bereich der größeren Grund- I
    fläche (12) stirnseitig gegen eine Innenschulter (13) des Gummi— ?
    körper (3J) anliegt und an der gegenüberliegenden Stirnfläche de** f
    axial eingedrückten inneren Metallbuchse (2'~) eine Scheibe (14) ϊ anliegt, um deren äußeren Umfangsrand das benachbarte äußere
    Ende der äußeren Metallbuchse (Γ) herumgebördelt ist.
  11. 11. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 9 oder 1 o,
    dadurch gekennzeichnet,
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    - 4-
    daß die innere Metallbüchse (2') an ihrenn der größeren Grundfläche (12) benachbarten Ende eine Innenschulter (1 5) und die
    Scheibe (14) eine Innenschulter (16) aufweisen.
  12. 12. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß an den beiden Innenschultern (1 5, 16) je ein Seilzug (8*, 8") angreift, welche Seilzüge (8*, 8") jeweils nach auswärts gegeneinander ziehbar sind. J
DE7918243U Geräusch-Isolierlager Expired DE7918243U1 (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7918243U1 true DE7918243U1 (de) 1980-01-03

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ID=1325134

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7918243U Expired DE7918243U1 (de) Geräusch-Isolierlager

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DE (1) DE7918243U1 (de)

Cited By (5)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3333816A1 (de) * 1983-09-19 1985-04-04 Max Kammerer Gmbh, 6370 Oberursel Verbindungselement zur befestigung der ummantelung eines bowdenzuges an einem gestellfesten widerlager
FR2559105A1 (fr) * 1984-02-07 1985-08-09 Daimler Benz Ag Dispositif d'actionnement d'embrayage
DE3731118A1 (de) * 1987-09-16 1989-03-30 Audi Ag Betaetigungsvorrichtung fuer eine kupplung in einem kraftfahrzeug
EP1160115A2 (de) * 2000-06-02 2001-12-05 S.I.V. S.p.A. Schwingungsdämpfungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug-Kupplungspedal
DE102004042995B4 (de) * 2004-09-06 2013-09-12 Webasto Ag Antriebsanordnung für ein verstellbares Fahrzeugelement

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