DE7918243U1 - Geräusch-Isolierlager - Google Patents
Geräusch-IsolierlagerInfo
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- F16C1/00—Flexible shafts; Mechanical means for transmitting movement in a flexible sheathing
- F16C1/10—Means for transmitting linear movement in a flexible sheathing, e.g. "Bowden-mechanisms"
- F16C1/12—Arrangements for transmitting movement to or from the flexible member
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Description
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Geräusch-Isolierlager
Die Erfindung bezieht sich auf ein Geräusch-Isolierlager zwischen wenigstens zwei gegeneinander zu ziehenden, insbesondere metallischen,
Teilen, wie dem Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs oder dergleichen.
Bei der Lagerung beispielsweise des Kupplungsseilzugs am Kupplungshebel
eines Kraftfahrzeugs, bei welcher diese beiden metallischen r Teile bisher einfach an einander befestigt wurden, traten immer unerwünschte
Schnarrgeräusche auf.
Es sind zwar auch als Geräusch-Isolierlager verwendbare Axial-Gummi-Metallager
grundsätzlich bekannt, welche mit je einer äußeren und inneren Metallbuchse und einem dazwischen befindlichen Gummikörper
ausgebildet sind. Diese Gummi-Metallager ermöglichen eine gute Dämpfung von Geräuschen, die bei Fehlen eines derartigen Isolierlagers
zwischen den beiden gegen einander zu ziehenden Teilen übertragen werden wurden. Jedoch ergibt sich bei den bekannten Gummi-Metallagern
bei Belastung ein relativ großer axialer Federweg. Aus diesem Grund sind die bekannten Gummi-Metallager für einen Anwendungsfall wie den
oben erwähnten praktisch nicht brauchbar.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und
wirksames Geräusch-Isolierlager zu schaffen, bei welchem zwischen den durch das Gummi-Metallager verbundenen Teilen eine gute Geräuschdämpfung
gewährleistet ist und gleichzeitig der axiale Federweg des Gummi-Metallagers bei dessen Belastung begrenzt gehalten werden
kann.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Geräusch-Isolierlager als an sich bekanntes Axial-Gummi-Metallager
mit je einer äußeren und inneren Metallbuchse und einem dazwischen befindlichen Gummikörper ausgebildet ist,
wobei das Gummi-Metallager axial vorgespannt ist.
Durch die Erfindung wird die gestellte Aufgabe auf einfache Weise gelöst. Die Anordnung eines Gummi-Metallagers zwischen den beiden
gegen einander zu ziehenden metallischen Teilen ermöglicht eine gute Geräuschdämpfung zwischen diesen. Gleichzeitig kann bei dem
erfindungsgemäß verwendeten Axial-Gummi-Metallager der axiale
Federweg bei Belastung gering gehalten werden. Diese Verringerung des axialen Federwegs kann auf gewünschte Weise einfach durch
entspechendes Vorspannen des Axial-Gummi-Metallagers erreicht
werden.
Zur Veranschaulichung der Erfindung sei in diesem Zusammenhang auf
das Diagramm in der Zeichnungsfigur 2 verwiesen, Darin ist die Federkennlinie a eines erfindungsgemäß vorgespannten Axial-Gummi-Metallagers
in ausgezogener Linie dargestellt, während die Federkennlinie b des nicht vorgespannten Axial-Gummi-Metallagers in
gestrichelter Linie zur Gegenüberstellung angedeutet ist. Wie ersichtlich, ergibt sich bei dem erfindungsgemäß vorgespanntem
Gummi-Metallager zu Beginn der Federkennlinie ein steiler Anstieg
der Last F praktisch ohne axialen Weg f. Erst wenn diese Vorspannung überwunden ist, hat das erfindungsgemäße Gummi-Metallager einen
weicheren Verlauf der Kennung entsprechend der gewählten Gummi-Qualität. Demgegenüber hat die Federkennlinie b des nicht vorgespannten
Axial-Gummi-Metallagers einen üblichen Verlauf. Wählt
-3-
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- 3-
man nun eine Kraft F im Arbeitsbereich des Axial-Gummi-Metall— ΐ
lagers gemäß der Erfindung heraus, so ist in Figur 2 der merklich I
verringerte Federweg f.. erkennbar. Hingegen ist der Federweg fy 1
beim nicht vorgespannten Gummi-Metallager wesentlich größer als |
äsr Fedarweg f1 beim erfindungsgemäßen Lager. |
Die praktische Ausbildung und Dimensionierung des erfindungsgemäßen |
vorgespannten Axial-Gummx-Metallagers kann grundsätzlich die :
verschiedensten Werte annehmen. Eine besonders zweckmäßige und r
vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ergibt sich, wenn der Gummikörper im wesentlichen zylinderringförmig ausgsbildet ist und an
seinem einen Ende einen im Querschnitt sich verjüngenden unn laufenden §
Endabschnitt aufweist, welcher das benachbarte Ende einer ersten der ί
f beiden Metallbuchsen axial merklich überragt, die erste Metallbuchse
mit ihrem diesem Endabschnitt des Gummikörpers gegenüberliegenden Ends an dem benachbarten Ende des Gummikörpers stirnseitig anliegt,
und die zweite Metallbuchse einerseits mit ihrem dem sich verjüngenden Endabschnitt des Gummikörpers benachbarten Ende um
diesen Endabschnitt herumgebördelt ist und andererseits mit ihrem gegen-
I überliegenden Ends um das benachbarte am Gummikörper axial anlie- ^
gende Ende der ersten Metallbuchse herumgebördelt ist derart, daß
der Gummikörper axial gespannt wird.
Bei einer praktischen Ausführungsform dieses Gummi-Metallagers
nach der Erfindung verjüngt sich der sich verjüngende Endabschnitt vom Ende der inneren Metallbuchse aus zur äußeren Metallbüchse hin,
und die äußere Metallbüchse ist um diesen Endabschnitt herumgebördelt.
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Dabei isst vorteilhafterweise die äußere Metallbuchse an ihrem dem sich
verjüngenden Endabschnitt gegenüberliegenden Ende axial innerhalb des Endes des Gummikörpers., vorzugsweise über den gesamten Umfang,
nach aussen aufgeweitet und ist anschließend um das benachbarte Ende
der inneren Metallbuchse herumgebördelt. Auf dieser Weise wird oei
Belastung des erfindungsgemäßen Lagers ein Schleifen des stirnseitig am Gummikörper anliegenden Endes der inneren Metallbuchse an dtr
äußeren Metallbuchse und damit eine Verfälschung der Kennung des '-.--· Gummi-Metallagers mit Sicherheit vermieden.
Eins für die praktische Verwendung besonders zweckmäßige Ausgestaltung
der Erfindung ergibt sich, wenn das dem sich verjüngenden Endabschnitt gegenüberliegende Ende der äußeren Metallbuchse am benachbarten, am
Gummikörper stirnseitig anliegenden Ende der inneren Metallbuchse nur
in dessen äußerem Randbereich anliegt.
Dabei kann auf einfache Weise am inneren Randbereich des am Gummikörper
stirnseitig anliegenden Endes der inneren Metallbuchse das Ende eines die innere Metallbuchse durchsetzenden Seilzuges oder dergleichen
abstützbar sein, während an dem um den sich verjüngenden Endabschnitt umgebördelten Ende der äußeren Metallbuchse ein gegen den Seilzug zu
ziehender Halteteil abstützbar ist.
Am Halteteil kann zweckmäßigerweise ein Betätigungshebel vorgesehen
sein. E\n Beispiel dieser Ausführungsform der Erfindung liegt in der
Anordnung des erfindungsgemäß axial vorgespannten Gummi-Metallagers zwischen dem Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs.
Am Halteteil kann jedoch auch ein zweiter Seilzug befestigbar sein.
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In diesem Fall ist also das erfindungsgemäße Gummi-Metallager
zwischen zwei Seilzüge, beispielsweise zwei Kupplungsseilzüge eines Kraftfahrzeugs, geschaltet und dient zur Dämpfung der dort
auftretenden unerwünschten Geräusche.
Gemäß einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform cjes erfindungsgemäßen Geräusch-Isolierl^gers ist der Gummikörper
im ungespannten Zustand im wesentlichen kegelstumpfförmig mit zum Kegelmantel im wesentlichen parallelverlaufen-
der größerer Grundfläche ausgebildet und die innere Metallbuchse
in Richtung zur größeren Grundfläche axial eindrückbar derart, daß nach axialer Fixierung der inneren Metallbuchse der Gummikörper
axial gespannt ist.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausfuhrungsform liegt mit Vorteil
die innere Metallbuchse im Bereich der größeren Grundfläche des Kegelstumpfs stirnseitig gegen eine Innenschulter des Gummikörpers
an, und an der gegenüberliegenden Stirnfläche der axial eingedrückten inneren Metallbuchse liegt eine Scheibe an, um deren
äußeren Umfangsrand das benachbarte äußere Ende der äußeren Metallbuchse herumgebördelt ist. Somit ergibt sich auf einfache
Weise eine axiale Fixierung in der inneren Metallbuchse im axial gespannten Zustand des Geräusch-Isolierlagers gemäß dieser
Ausführungsform der Erfindung.
Zweckmäßigerweise weist die innere Metallbuchse an ihrem der
größeren Grundfläche des Kegelstumpfs benachbarten Ende eine Innenschulter auf, und die Scheibe weist vorzugsweise ebenfalls
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eine Innenschulter auf. An den beiden Innenschultern kann somit
gemäß einem Montagebeispiel je ein Seilzug angreifen, wobei die beiden Seilzüge jeweils nach auswärts gegeneinander ziehbar
sind.
In diesem Fall kann also auch bei dieser Ausfijhrungsform der
Erfindung das Gummi-Metallager beispielsweise zwischen zwei
Kupplungsseilzüge eines Kraftfahrzeugs geschaltet sein und dort zur Dämpfung der auftretenden unerwünschten Geräusche dienen.
Gegenüber der weiter oben beschriebenen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Geräusch-Isolierlagers ist bei der hier vorliegenden
Ausführungsform sogar ein besonderer Halteteil vermeidbar.
Es versteht sich, daß das Geräusch-Isolierlager gemäß dieser weiteren Ausführungsform der Erfindung in entsprechender Weise
auch zwischen dem Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs angeordnet werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen teilweise geschnittontn Aufriss eines erfindungsgemäßen
Axial-Gummi-Metallagers in einer ersten Ausführung sform,
Fig. 2 ein bereits weiter oben beschriebenes schematisiertes
Federdiagramm,
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Fig. 3 im Längsschnitt das Gummi-Metallager gemäß Fig. 1,
jedoch vor dem Umbördeln der beiden Enden der äußeren
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Fig. 4 einen Längsschnitt des Gummi-Metatlagers nach Fig . 1,
jedoch vor dem Umbördeln des von dem sich verjüngenden Endabschnitt des Gummikörpers entfernten Endes der
äußeren Metaltbuchse,
Fig. 5 im Längsschnitt ein praktisches Beispiel des Einbaus eines
Gummi-Metallagers nach Fig. 1 zwischen einem Kupplungshebel
und einem Kupplungsseilzug und
Fig . 6 im Längsschnitt ein praktisches Montagebeispiel eines erfindungsgemäßen
Gummi-Metallagers nach einer zweiten Ausführungsform zwischen zwei Kupplungsseilzügen.
Das erfindungsgemäße Axial-Gummi-Metallager nach Fig. 1 ist mit
je einer äußeren 1 und inneren 2 Metallbuchse und einem dazwischen
befindlichen Gummikörper 3 ausgebildet. Der Gummikörper 3 ist im wesentlichen zylinderringförmig ausgebildet, entsprechend sind auch
die äußere 1 und innere 2 Metallbuchse im wesentlichen zylindrisch.
Wie besonders deutlich aus Fig. 3 ersichtlich, in welcher das Gummi
metallager nach Fig. 1 in noch nicht fertig montiertem Zustand dargestellt
ist, weist der Gummikörper 3 an seinem einen Ende einen im Querschnitt sich verjüngenden umlaufenden Endabschnitt 4 auf,
welcher das benachbarte Ende der inneren Metallbuchse 2 axial merklich überragt, insbesondere verjüngt sich der Endabschnitt 4
vom Ende der inneren Metallbuchse 2 aus zur äußeren Metallbuchse
hin.
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Im übrigen liegt die innere Metallbuchse 2 mit ihrem dem Endabschnitt 4 des Gumrnikörpers 3 gegenüberliegenden Ende 5 an
dem benachbarten Ende des Gummikörpers 3 stirnseitig an.
Fig . 4 zeigt das Gummi-Metallager nach Fig . 1 nach Abschluß der nächsten Montagestufe. Dabei ist die äußere Metallbuchse 1
mit ihrem dem sich verjüngenden Endabschnitt 4 des Gummikörpers 3 benachbarten Ende 6 um den Endabschnitt 4 herumgebördelt.
Ferner ist die äußere Metallbuchse 1 an ihrem dem sich verjüngenden
Endabschnitt 4 gegenüberliegenden Ende 7 axial innerhalb des Endes des Gummikörpers 3 über den gesamten Umfang nach außen
aufgeweitet.
Schließlich wird, nachdem auf die innere Metallbuchse 2 eine
axiale Vorspannkraft F von beispielsweise 2oo N aufgebracht wurde, der äußerste Endabschnitt 7a des Endes 7 um das benachbarte
Ende 5 der inneren Metallbuchse 2 herumgebördelt. Fig. zeigt das Gummi-Metallager nach Abschluß dieses Montageschritts.
In diesem Zustand ist das Gummi-Metallager gemäß der Erfindung axial vorgespannt. i
Wie ferner aus Fig. 1 ersichtlich, liegt der äußerste Endabschnitt
7a der äußeren Metallbuchse 1 am benachbarten Ende 5 der inneren
Metallbuchse 2 nur in dessen äußerem Randbereich an. Somit kann [
gemäß Fig. 5 am inneren Randbereich des am Gummikörper 3
stirnseitig anliegenden Endes 5 der inneren Metallbuchse 2 das Ende eines die innere Metallbuchse 2 durchsetzenden Seilzuges
./9
unter Zwischenschaltung von in der Zeichnung nicht näher gekennzeichneten Mitteln abgestützt sein.
An dem um den sich verjüngenden Endabschnitt 4 umgebördelten Ende 6 der äußeren Metallbuchse 1 ist ein gegen den Seilzug 8 zu
ziehender Halteteil 9 abgestützt.
Beim Montagebeispiel gemäß Fig. 5 ist ein Betätigungshebel 1 ο
vorgesehen. Das erfindungsgemäße Gummi-Metallager kann somit in diesem Fall als Geräusch-Isolierlager zwischen dem Kupplungshebel
und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs eingebaut sein»
Das im erfindungsgemäß Gummi-Metallager nach Fig. 1 kann gemäß einem weiteren, in der Zeichnung jedoch nicht dargestellten Montagebeispiel
auch zwischen zwei Seilzügen, beispielsweise Kupplungsseilzüge eines Kraftfahrzeugs angeordnet sein. In diesem Fall ist
Üj der zweite Seilzug einfach am entsprechend ausgebildeten Halteteil
a befestigt.
In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Geräusch—Isolierlagers veranschaulicht. Und zwar ist dabei in der
linken Zeichnungshälfte das Isolierlager in noch ungespanntem Zustand gezeigt, während es in der rechten Zeichnungshälte in gespanntem
und fertig montiertem Zustand dargestellt ist.
Bei dieser Ausführungsform ist der Gummikörper 3' im ungespannten Zustand im wesentlichen kegelstumpfförmig mit zum Kegelmantel
im wesentlichen parallelverlaufender größerer Grundfläche 12 ausgebildet,
und die innere Metallbuchse 2' ist in Richtung zur größeren
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Grundfläche 12 axial eindrückbar derart, daß nach axialer Fixierung
der inneren Metallbuchse 2* der Gummikörper 3' axial gespannt ist.
Die innere Metallbuchse 2* liegt im Bereich der größeren Grundfläche 12 stirnseitig gegen eine Innenschuiter 13 des Gummikörpers
3' an, und an der gegenüberliegenden Stirnfläche der axial eingedrückten inneren Metallbuchse 2' liegt eine Scheibe 14 an, um deren
äußeren Umfangsrand das benachbarte äußere Ende der äußeren Metallbuchse 1' herumgebördelt ist. Im übrigen kann, wie aus der
rechten Zeichnungshälfte in Fig. 6 ersichtlich, auch an dem der Scheibe 14 ctegenüberllegenden Ende der äußeren Metallbuchse 1'
eine ähnliche, in der Zeichnung jedoch nicht näher gekennzeichnete ff Scheibe angeordnet sein, um deren äußeren Umfangsrand das benachbarte
Ende der äußeren Metallbuchse 1' herumgebördelt ist.
Die innere Metallbuchse 2.' weist an ihrem der größeren Grundfläche
12 benachbarten Ende eine Innenschulter 1 5, und die Scheibe
14 weist eine Innenschulter 16 auf.
An den beiden Innenschultern 15 und 16 greift je ein Seilzug 8'
bzw. 8" an, wobei die Seilzüge 8* und 8" jeweils nach auswärts
gegeneinander ziehbar sind.
Somic kann das in Fig. 6 dargestellte erfindungsgemäße Geräusch-Isolierlager
auf besonders einfache Weise beispielsweise zwischen den Kupplungsseilzügen eines Kraftfahrzeugs angeordnet werden.
Eei entsprechender Umgestaltung kann das Gummi—Metallager nach
Fig.S jedoch gleichfalls auch als Geräusch—Isolierlager beispiels-
weise zwischen dem Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs eingebaut sein.
Der Ordnung halber sei erwähnt, daß in den Fig. 5 und 6 die
!Zugrichtung der einzelnen Teile gegeneinander durch Pfeile kenntlich gemacht ist. Schließlich sei auch noch erahnt, daß
bei dem erfindungsgemäßen Gummi-Metallager in sämtlichen
Ausführungsformen der Gummikörper zweckmäßigerweise an der äußeren und der inneren Metallbuchse angehaftet ist.
Claims (12)
- Schutzansprüche. Geräusch-Isolierlager zwischen wenigstens zwei gegeneinander zu ziehenden, insbesondere metallischen, Teilen, wie dem
Kupplungshebel und dem Kupplungsseilzug eines Kraftfahrzeugs oder dergleichen,
dadurch gekennzeichnet,daß es als an sich bekanntes Axial-Gummi-Metallager mit je
einer äußeren (1 *) und inneren (2S) Metallbuchse und einem
dazwischen befindlichen Gummikörper (3') ausgebildet ist, wo- tM das Gummi-Metallager axial vorgespannt ist. - 2. Geräusch-Isol.fcrlager nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,daß der Gummikörper (3) inn wesentlichen zylinderringförmig
ausgebildet ist und an seinem einen Ende einen im Querschnitt sich verjüngenden umlaufenden Endabschnitt (4) aufweist, welcher das benachbarte Ende einer ersten (2) der beiden Metallbuchsen (1, 2) axial merklich überragt, daß die erste Metallbuchse (2) mit ihrem diesem Endabschnitt (4) des Gummikörpers (3) gegenüberliegenden Ende (5) an dem benachbarten Ende des Gummikörpers (3) stirnseitig anliegt, '.ind daß die zweite Metallbuchse (1) einerseits mit ihrem dem sich verjüngenden Endabschnitt (4) des Gummikörpers (3) benachbarten Ende (6) um diesen Endabschnitt (4) herumgebördelt ist und andererseits mit ihrem gegenüberliegenden Ende (7) um das benachbarte am Gummikörper (3) axial anliegende Ende (5) der ersten Metallbuchse (2) herumgebördelt ist derart, daß der Gummikörper (3) axial gespannt ist.- 2- - 3- Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,daß der sich verjüngende Endabschnitt (4) sich vom Ende der inneren Metallbuchse (2) aus zur äußeren Metallbuchse (1) hin verjüngt und die äußere Metallbuchse (1) um diesen Endabschnitt (4) herumgebördelt ist.
- 4. Geräusch-Isolierlagcsr nach Anspruch 3,
ν dadurch gekennzeichnet,daß die äußere Metallbuchse (1) an ihrem dem sich verjüngenden Endabschnitt (4) gegenüberliegenden Ende (7) axial innerhalb des Endes des Gummikörpers (3), vorzugsweise über den gesamten Umfang, nach außen aufgeweitet ist und anschließend um das benachbarte Ende (5) der inneren Metallbuchse (2) herumgebördelt ist. - 5. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,daß das dem sich verjüngenden Endabschnitt (4) gegenüberliegende Ende (7a) der äußeren Metallbuchse (1) am benachbarten, am Gurnmi- ^ körper (3) stirnseitig anliegenden Ende (5) der inneren Metallbuchse(2) nur in dessen äußerem Randbereich anliegt. - 6. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,daß am inneren Randbereich des am Gumrrikörper (3) stirnseitig anliegenden Endes (5) der inneren Metallbuchse (2) das Ende eines die innere Metallbuchse (2) durchsetzende.ι Seilzuges (8) oder dergleichen abstützbar ist, während an dem um den sich verjüngenden Endabschnitt (4) umgebördelten Ende (6) der äußeren Metallbuchse (1) ein gegen den Seilzug (8) zu ziehender Haltute»il (9) abstutzbar ist. - 7. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 6,δ dadurch gekennzeichnet, *daß am Halteteil (9) ein Betätigungshebel (1o) vorgesehen ist. j
- 8. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 6, 1dadurch gekennzeichnet, fjdaß am Halteteil ein zweiter Seilzug befestigbar ist. f
- 9. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, jdaß der Gummikörper (3') im ungespannten Zustand im wesentlichen kegelstumpfförmig mit zum Kegelmantel (11) im wesentlichen parallelverlaufender größerer Grundfläche (12) susge- I bildet ist und die innere Metallbuchse (2') in Richtung zur größeren ' Grundfläche (12) axial eindrückbar ist derart, daß nach axialer | Fixierung der inneren Metallbuchse (2*) der Gummikörper (3') [ axial gespannt ist. |
- 10. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 9. ?dadurch gekennzeichnet, 1daß die innere Metallbuchse (2*) im Bereich der größeren Grund- Ifläche (12) stirnseitig gegen eine Innenschulter (13) des Gummi— ?körper (3J) anliegt und an der gegenüberliegenden Stirnfläche de** faxial eingedrückten inneren Metallbuchse (2'~) eine Scheibe (14) ϊ anliegt, um deren äußeren Umfangsrand das benachbarte äußere
Ende der äußeren Metallbuchse (Γ) herumgebördelt ist. - 11. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 9 oder 1 o,
dadurch gekennzeichnet,./4- 4-daß die innere Metallbüchse (2') an ihrenn der größeren Grundfläche (12) benachbarten Ende eine Innenschulter (1 5) und die
Scheibe (14) eine Innenschulter (16) aufweisen. - 12. Geräusch-Isolierlager nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,daß an den beiden Innenschultern (1 5, 16) je ein Seilzug (8*, 8") angreift, welche Seilzüge (8*, 8") jeweils nach auswärts gegeneinander ziehbar sind. J
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7918243U1 true DE7918243U1 (de) | 1980-01-03 |
Family
ID=1325134
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE7918243U Expired DE7918243U1 (de) | Geräusch-Isolierlager |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7918243U1 (de) |
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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FR2559105A1 (fr) * | 1984-02-07 | 1985-08-09 | Daimler Benz Ag | Dispositif d'actionnement d'embrayage |
DE3731118A1 (de) * | 1987-09-16 | 1989-03-30 | Audi Ag | Betaetigungsvorrichtung fuer eine kupplung in einem kraftfahrzeug |
EP1160115A2 (de) * | 2000-06-02 | 2001-12-05 | S.I.V. S.p.A. | Schwingungsdämpfungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug-Kupplungspedal |
DE102004042995B4 (de) * | 2004-09-06 | 2013-09-12 | Webasto Ag | Antriebsanordnung für ein verstellbares Fahrzeugelement |
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- DE DE7918243U patent/DE7918243U1/de not_active Expired
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