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DE7834753U1 - Regal, insbesondere palettenregal - Google Patents

Regal, insbesondere palettenregal

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Publication number
DE7834753U1
DE7834753U1 DE19787834753 DE7834753U DE7834753U1 DE 7834753 U1 DE7834753 U1 DE 7834753U1 DE 19787834753 DE19787834753 DE 19787834753 DE 7834753 U DE7834753 U DE 7834753U DE 7834753 U1 DE7834753 U1 DE 7834753U1
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DE
Germany
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bracket
shelf according
locking element
column
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Expired
Application number
DE19787834753
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALEXANDER-KATZ PETER 8050 FREISING
Original Assignee
ALEXANDER-KATZ PETER 8050 FREISING
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Publication date
Application filed by ALEXANDER-KATZ PETER 8050 FREISING filed Critical ALEXANDER-KATZ PETER 8050 FREISING
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Description

PATE NTAN WALTE
RAINER-ANDREAS PAUL-ALEXANDER Telefon o 8161/6 20 91 LXI I I] M [Γ Μ O ΧΛ/Λ/^Μ/ΕΓη Schneggstr. 3-5, Postfach
Tele, 526547 pawa d I\U Π N t N Ol W AO K t K
Telegr. PAWAMUC-FREISING dipl.-inq. dipl.-ing. u. dipl.-wirtsch.-inq. D-8050 FREISING / MÜNCHEN
Peter Alexander-Katz 11 AL 0102 2/st
Holzgartenstr. 6d
8050 Freising
Regal, insbesondere Palettenregal
Die Erfindung betrifft ein Regal, insbesondere Palettenregal , nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige, vor allem zur Lagerung von Paletten verwendete Regale sind seit langem in Gebrauch. Die Säulen, Querstreben, Tragbalken und übrigen Beschlagteile werden dabei aus Profilstahl hergestellt, wobei das Bestreben dahin geht, eine möglichst hohe, sichere Tragfähigkeit bei möglichst geringem Gewicht und damit geringem Materialeinsatz zu erzielen. Um einen problemlosen Transport und eine problemlose Aufstellung am Einsatzort zu ermöglichen, werden die aus Säulen und Querstreben gebildeten Ständer einerseits und die Tragbalken andererseits in demontierter Form transportiert und sind am Einsatzort durch in geeigneter Weise gesicherte Steckverbindungen miteinander verbindbar, so
daß so die Regale ohne besonders geschultes Personal relativ schnell aufgebaut werden können.
Zur Ermöglichung der Steckverbindungen sind die Säulen häufig mit vertikal fluchtenden Reihen von Ausnehmungen versehen, in welche entsprechende Halteelemente an den Stirnseiten der Tragbalken bei der Erstmontage und bei gegebenenfalls später notwendigen Änderungen der Fachhöhen eingesteckt werden können. Derartige Ausnehmungen wie Durchbrüche oder dgl. schwächen jedoch das Material
der Säulen, so daß bei vorgegebener Belastbarkeit auf
L größere Wandstärke oder ein größeres Profil zurückgegrif-
; fen werden muß, was wiederum Nachteile bezüglich Gewicht
und Materialeinsatz ergibt.
! 15
: Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist es aus der FR-PS
21 09 374, von welcher der Anspruch 1 im Oberbegriff ] ausgeht, bekannt, anstelle von Ausnehmungen, Durchbrüchen oder Löchern in der Wand der Säule lediglich einen horizontalen Schnitt anzubringen und das in vertikaler Richtung an einer Seite des· Schlitzes angrenzende Material des Profils der Säule aus der Wandebene herauszudrücken, so daß ein Schlitz mit im wesentlichen horizontaler öffnungsebene entsteht. Dabei wird praktisch kein Material des Profils weggenommen, sondern erfolgt im Gegenteil durch die Verformung eine zusätzliche Aussteift fung der Wand im Bereich des Schlitzes, unabhängig da-
; von, ob der Wandabschnitt über dem Schnitt nach innen
\-i: oder derjenige unter dem Schnitt nach außen gedrückt
j 30 vird. In diesen von oben her zugänglichen Schlitz kann !.. eine nach unten abgebogene Haltezunge an der Agraffe
j oder dem Haltewinkel eines Tragbalkens in dem Schlitz
j eingebettet werden und so eine saubere vertikale Abstüt-
zung für den Tragbalken bilden. Zur Erhöhung der Festig-35 keit und insbesondere der Momentensicherheit ist dabei der Haltewinkel in der Regel mit einer Mehrzahl von HaI-tezungen entsprechend der Teilung der vertikalen Schlitzreihe in der Säule versehen.
Die in Deutschland und vielen anderen Staaten herrschenden Sicherheitsvorschriften verlangen jedoch darüber hinaus, daß zusätzlich eine Sicherung der Eingriffsstellung der Haltezungen in den Schlitzen erfolgen muß, da andernfalls Einsturzgefahr für das ganze Regal bestehen vürde, wenn ein Tragbalken unbeabsichtigt im rauhen Lagerbetrieb aus seiner Eingriffsstellung ausgehoben wird. Hierzu werden die Säulen entsprechend der Anordnung der Schlitze oder sonstigen Eingriffsöffnungen mit einer Anzahl von bohrungsähnlichen Ausnehmungen versehen, welche in der Eingriffsstellung der Tragbalken mit einem entsprechenden Durchbruch im Haltewinkel fluchten, so daß durch die miteinander fluchtenden Durchbrüche ein gegen Herausfallen entsprechend gesicherter, beispielsweise beidseitig nach unten abgebogener Splint oder dgl. gesteckt werden kann. Neben der so gebildeten formschlüssigen Riegelsicherung besteht ein Vorteil dieser Anordnung darin, daß bei der Montage durch entsprechende Fluchtung der Durchbrüche und die Möglichkeit der Einführung des Splintes problemlos festgestellt werden kann, daß tatsächlich eine saubere Eingriffsstellung des Tragbalkens an der Säule erreicht worden ist.
Da ein Bohren an der Einsatzstelle zur Erzeugung der miteinander fluchtenden Durchbrüche viel zu aufwendig wäre, müssen diese bei der Herstellung der Haltewinkel und der Säulen vorgefertigt werden. Abgesehen davon, daß dies in der Regel einen zusätzlichen Arbeitsgang, zumindest aber erheblich komplizierteres Werkzeug erfordert, wird damit die Lage der Durchbrüche vorab genau festgelegt. Da andererseits die Haltezungen der Haltewinkel in den Schlitzen oder, allgemeiner, jegliche Halteteile der Tragbalken an Öffnungen der Säulen an Auflaufschrägen arbeiten, um den Haltewinkel satt in beiden Richtungen an die Wand der Säule anzulegen, kann die Höhenlage des Haltewinkels an der Säule je nach den im Einzelfall auftretenden Toleranzen um bis zu einige Millimeter schwanken. Um dennoch eine ausreichend große Überdeckung
der Durchbrüche im Haltewinkel einerseits und in der Säulenwand andererseits zur pressungsfreien Einführung des Sicherungssplintes zu gewährleisten, müssen somit die Durchbrüche mit nicht unerheblichem Übermaß ausgeführt werden. Dies hat einerseits zur Folge, daß bei guter Deckung der Durchbrüche der Sicherungssplint ganz locker in den Durchbrüchen hängt und somit, sei es mutwillig oder versehentlich, herausgezogen werden kann. Andererseits führt die sich ergebende Größe der Durchbrüche zu einer doch merklichen Schwächung der Tragfähigkeit der Säule, die etwa bei der bevorzugten Ausbildung der öffnungen als horizontale Schlitze gemäß der FR-PS 21 09 gerade vermieden werden sollte. Wird zur Minderung dieser Schwächung die Größe der Durchbrüche an der unteren, noch eine problemlose Montage ermöglichenden Grenze gehalten, so besteht die Gefahr, daß bei starker Belastung des Tragbalkens und durch "Einarbeiten" der Schrägflanken etwa zwischen Haltezunge und Schlitz im Laufe der Zeit eine Absenkung des Haltewinkels gegenüber der Säule in einem solchen Ausmaße erfolgt, welchs den Sicherungssplint auf Scherung belastet; damit würde anstelle der dafür vorgesehenen Halteteile der Sicherungssplint tragen und so geschwächt und gegebenenfalls auch ganz abgeschert werden.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Regal der im Oberbegriff des Anspruchs 1 umrissenen Gattung zu schaffen, bei dem die Sicherung des Haltewinkels an der Säule durch ein Riegelelement in der Weise gewährleistet ist, daß sowohl eine Schwächung der Säule durch die Verriegelung als auch eine Schwächung der Verriegelung durch Scherbelastung zwischen Haltewinkel und Säule mit Sicherheit vermieden sind.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1=
Dadurch wird erreicht, daß Setzbewegungen des Haltewinkels infolge des Gewichtes des Lagergutes oder dgl. nicht das Riegelelement belasten können, so daß solche Setzbewegungen alleine von den Haltezungen und Öffnungen 5 oder Schlitzen begrenzt sind. Bei Aufwärtsbewegung hingegen, etwa bei einem Druck auf den Tragbalken von unten, erfolgt der Anschlag am Riegelelement, welches so verhindert, daß die Haltezungen aus den Öffnungen ausgehoben werden. Eine zusätzliche Schwächung der Säulen, selbst irgendeine Änderung der Ausbildung der Säulen oder Haltewinkel für die Verriegelung ist nicht erforderlich, da das Riegelelement mit seinem Riegelabschnitt an den ohnehin vorhandenen Öffnungen oder Schlitzen der Säule und mit seinem Stützabschnitt beispielsweise am ohnehin vorhandenen oberen Rand des Haltewinkels angreift. Das Riegelelement selbst kann von einfacher Form sein, so daß eine Massenherstellung zu geringsten Preiser problemlos möglich ist und sich so im Ergebnis gegenüber Verriegelung mittels eines Sicherungsstiftes in fluchtenden Durchbrüchen auch ein Preisvorteil ergibt.
Die Unteransprüche haben vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung zum Inhalt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Zeichnung.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Anschlußstelle eines Tragbalkens an eine Säule eines erfindungsgemäßen Regals und
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1.
Der Aufbau der Verbindungsstellen zwischen horizontalen Tragbalken 1 und vertikalen stützenden Säulen 2 eines erfindungsgemäßen Regales ist insbesondere aus der
perspektivischen Darstellung in Fig. 1 ersichtlich. Die
Säulen 2 sind in der Regel in einer rechtwinkelig zur : Längserstreckung der Tragbalken 1 liegenden Ebene über
Querstreben paarweise verbunden und bilden so seitliche ■ 5 Ständer, zwischen denen der dargestellte vordere Tragj balken 1 und ein in derselben horizontalen Ebene lie-
r gender hinterer, nicht näher dargestellter Tragbalken
p. verlaufen und darauf abgesetzte Lasten abstützen. An
der dem Tragbalken 1 gegenüberliegenden Seite der Säule y 10 2 können weitere Tragbalken entsprechend befestigt wer- f; den, die in gleicher Höhe wie der Tragbalken 1 oder in
II einer anderen Höhe dort weitere Regalfächer bilden.
Der Tragbalken 1 ist an einem Haltewinkel 3 angeschweißt,
; 15 der die als C-Profil ausgebildete Säule 2 an zwei Seiten umgreift und dort satt anliegt. Zur Verbindung des Haltewinkels 3 mit der Stützsäule 2 weist diese eine vertikale Reihe von Schlitzen 4 auf, wobei in Fig. 1 die benachbarte Reihe von Schlitzen 4 für gegenüberliegende Tragbalken unverdeckt sichtbar ist. Die Schlitze 4 sind dadurch gebildet, daß in das Material der Wand 5 der Säule 2 entsprechende horizontale Schnitte eingebracht werden, wonach im Beispielsfalle das Material oberhalb der Schnitte aus der Ebene der Wand 5 nach innen gedrückt wird und so Taschen 6 bildet, an deren unterem Ende die Schlitze 4 mit einer im wesentlichen horizontalen öffnungsebene liegen. Eine solche Ausbildung der Schlitze 4 hat den Vorteil, daß zur Bildung der notwendigen Öffnung für ein Einstecken der Haltewinkel 3 kein Material aus der Wand 5 entfernt werden muß, sondern im Gegenteil durch die Auswölbung der Taschen 6 eine zusätzliche Verstärkung in diesem Bereich erfolgt.
Der Haltewinkel 3 greift in der insbesondere aus Fig. 2 ersichtlichen Weise mit einer entsprechend ausgebogenen Haltezunge 7 in den horizontalen Schlitz hinein, bis durch Einpressen des vorderen Randes 8 des Schlitzes 4 in den Winkel zwischen der Haltezunge ? und der Wand des
Haltewinkels 3 eine satte Anpressung des an der Wand 5 anliegenden Schenkels des Haltewinkels 3 an die Wand 5 erfolgt. Durch aus der Zeichnung nicht näher ersichtliche konische Ausbildung des dem Tragbalken 1 benachbarten Randes der Haltezunge 7 kann weiterhin erreicht werden, daß im Zuge der Einschiebbewegung auch der rechtwinkelig zur Wand 5 der Säule 2 liegende Schenkel des Haltewinkels 3 satt an die Säule 2 angezogen wird, so daß insgesamt eine im wesentlichen spielfreie, feste "und momentensichere Verbindung erfolgt.
Nachdem der Haltewinkel 3 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise in die Schlitze 4 der Säule 2 eingesteckt worden ist, muß eine Sicherung dagegen getroffen werden t daß bei einem Schlag an den Tragbalken 1 von unten, beispielsweise durch einen Gabelstapler oder dgl.,kein Ausheben des Tragbalkens 1 erfolgt, was die Stabilität des Gesamtregales gefährlich beeinträchtigen würde. Hierzu ist ein Riegelelement 9 vorgesehen, welches eine Abstützuxig zwischen dem oberen Rand 10 des Haltewinkels 3 und dem nach unten weisenden Rand 11 der Tasche 6 bzw. des Schlitzes 4 '!erart ergibt, daß bei einer Bewegung des Haltewinkels 3 nach oben eine Blockierung dieser Bewegung mit Kraftübertragung auf den Rand 11 durch das Riegelelement 9 erfolgt. Bewegungen des Haltewinkels 3 nach unten, wie sie bei starker Belastung des Tragbalkens 1 durch Lagergut erfolgen, sind hingegen möglich, ohne das Riegelelement 9 in irgendeiner Weise zu berühren.
zur Abstützung gegen den Rand 11 des Schlitzes 4 weist das Riegelelement eine Haltezunge 12 auf, die in der aus Fig. 2 ersichtlichen abgespreizten Stellung den Rand 11 formschlüssig untergreift. Damit ist das Riegelelement 9 unverlierbar im Schlitz 4 gehalten und kann lediglich dadurch entfernt werden, daß über die öffnung 13 im C-Profil der Säule 2 eine entsprechende Einwirkung beispielsweise mit einem Schraubenzieher von der Rückseite her erfolgt. Das in der veranschaulichten
Riegelstellung befindliche Riegelelement 9 kann also weder versehentlich noch ohne weiteres mutwillig aus der veranschaulichten Riegelstellung entfernt werden.
In der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise hintergreift das Riegelelement 9 mit einem Riegelabschnitt 14 die Wand 5 durch den Schlitz 4 hindurch und liegt dort an. Das gesamte Riegelelement 9 ist einstückig ausgebildet und veist neben dem Riegelabschnitt 14 einen im wesentlichen über 180 ° reichenden Bogenabschnitt 15 und einen Stützabschnitt 16 auf. Der Stützabschnitt 16 reicht nur über einen Teil der Länge des Riegelabschnittes 14 und ist mit einem Ende soweit dem Riegelabschnitt 14 angenähert, daß die Einführung der Wand 5 der Säule 2 eine leichte Spreizung im Bogenabschnitt 15 des Riegelelementes 9 aus Stahl ergibt, so daß in der aus Fig. 2 ersichtlichen Stellung der untere Rand 17 des Stützabschnittes 16 unter federnder Vorspannung an der Außenfläche der Wand 5 anliegt. Auf diese Weise bildet der Rand 17 einen sicheren Anschlag für den oberen Rand 10 des Haltewinkels 3, wobei im Falle einer Aufwärtsbewegung des Haltewinkels 3 die Haltezunge 12 zur Anlage an den Rand 11 gelangt und das Riegelelement 9 auch im Bereich des Bogenabschnittes 15 so stark ausgebildet ist, daß es den bei starken Stößen auf den Tragbalken 1 auftretenden Belastungen widerstehen kann. Hierzu kann das Federstahlblech, aus dem das Riegelelement 9 einstückig geformt ist, so dick gehalten werden, daß es zumindest der Dicke des Materials des Haltewinkels 3 bzw. dessen oberen Randes 10 im wesentlichen entspricht, so daß auch unter ungünstigen Bedingungen ein satter Anschlag zwischen den Rändern 10 und 17 erfolgt, zumal der Rand 17 federnd an die Wand 5 angedrückt ist.
Bei der Montage wird zunächst der Haltewinkel 3 in die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung gebracht, wonach ein separates, nach Art von Federklammern billig als Massenartikel herstellbares Riegelelement 9 mit dem Riegelab-
schnitt 14 in den darüberliegenden Schlitz 4 eingescho-
ben wird. Dabei wird die Riegelzunge zunächst nach innen verformt und schnappt nach dem Durchgang durch den Schlitz 4 in die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung zurück, in der eine formschlüssige Verriegelung sichergestellt ist. Wegen weiterer Einzelheiten der konstruktiven Ausbildung des Riegelelementes 9 darf mit Rücksicht auf deren Einfachheit auf die Zeichnung verwiesen werden.
Alternativ kann das Riegelelement 9 jedoch auch im Bereich des oberen Randes 10 des Haltewinkels 3 starr und gegebenenfalls bleibend befestigt werden, beispielsweise angepunktet werden. Gegebenenfalls unterstützt durch eine entsprechende Einlaufschräge oder dgl. am vorderen Rand 18 des Riegelabschnittes 14 braucht dann bei der Montage lediglich der Tragbalken 1 mit dem Haltewinkel 3 an die Säule 2 angesetzt und nach unten geschoben werden, bis sowohl die Haltezungen 7 eingreifen als auch gleichzeitig das an dem Haltewinkel 3 befestigte Riegelelement einschnappt. Auf diese Weise kann das Riegelelement zusätzlich als Montagehilfe wirken, wenn die Bemessung und die Ausbildung im einzelnen so getroffen ist, daß es sozusagen als gut sichtbare Lehre für die richtige Ansetzposition des Haltewinkels 3 wirkt. Darüber hinaus ist bei einer starren Befestigung des Riegelelementes 9 am Haltewinkel 3 auch von vorneherein jegliche Möglichkeit ausgeschlossen, daß bei einer Aufwärtsbewegung des Haltewinkels 3 der Anschlag am Riegelelement 9 verfehlt wird oder dgl.. Das Erreichen der richtigen Eingriffsstellung wird durch ein hörbares Geräusch angezeigt, wenn die Riegelzunge 12 hinter dem Rand 11 nach außen schnappt.
Selbstverständlich kann die Sicherung mittels eines Riegelelementes 9 in allen Fällen erfolgen, in denen irgendeine Stütze oder dgl. mittels eines Haltewinkels an der Säule 2 durch Einstecken festgelegt werden soll, wofür
natürlich primär di~ die Regalfächer bildenden Tragbalken 1 in Frage kommen. Wenn die Erfindung vorstehend auch im Zusammenhang mit einer speziellen Ausbildung der Säulen und der Öffnungen erläutert ist, vie sie aus der FR-PS 21 09 374 bekannt ist und besondere Vorteile bietet, so ist dennoch die Erfindung grundsätzlich auch bei anderer Ausbildung der Schlitze oder Öff nungen anwendbar. Wenn anstelle der Schlitze 4 in der Ebene der Wand 5 der Säule 2 entsprechende Durchbrüche oder Öffnungen ausgestanzt werden, so kann auch hier eine Abstützung am oberen Rand der Öffnung erfolgen, wozu das Riegelelement überdies nicht um 180 umgebogen sein muß, sondern im wesentlichen geradlinig mit einer entsprechenden Riegelzunge oder einem ähnlichen Riegelanschlag verlaufen kann, der im Bereich des oberen Randes der Öffnung nach innen vorsteht. Wenn an der Säule ein außerhalb der Ebene der Wand 5 nach außen vorspringender Rand zur Verfügung steht, wie er durch ein Herausdrücken von Material aus der Ebene der Wand 5 ent steht, ist selbst eine derartige Riegelzunge oder dgl. nicht erforderlich, da dann· einfach eine geradlinige Abstützung zwischen dem oberen Rand 10 des Haltewinkels 3 und einem solchen herausragenden, nach unten weisenden Rand an der Stützsäule 2 erfolgen kann und lediglich noch irgendwelche geeignete Maßnahmen dafür getroffen werden müssen, daß das Riegelelement als solches, welches dann stabförmig ausgebildet ist, in seiner Riegel stellung gegen ein Herabfallen gesichert ist. Insbesondere etwa im Falle von Einfahr- oder Durchlaufregalen können anstelle von quer zur Ständerebene verlaufenden Tragbalken 1 auch parallel zur Ständerebene angeordnete Lagerschienen oder sonstige Lagerstützen entsprechend an den Säulen 2 befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATE NTAN WALTE
    RAINER-ANDREAS PAUL-ALEXANDER
    K U H N E N & WAC KER Schne"str 3^Postfach 172β
    Teleor.PAWAMUC-FHEISINQ DiPL-INO. OIPL.-INQ. u. DiPL.-wiRTSCH.-iNQ. D-805CI FREISING / MÜNCHEN
    Peter Alexander-Katz 11 AL 0102 2/st
    Holzgartenstr. 6d
    Freising
    Ansprüche
    1. Regal, insbesondere Palettenregal, mit einer Mehrzahl von aus miteinander durch Querstreben verbundenen vertikalen Säulen gebildeten seitlichen Ständern und Lagerstützen für die Last, wobei wenigstens die Lagerstützen mit endseitigen flächigen Haltewinkeln an die Säulen angesetzt sind, und wobei Haltezungen der Haltewinkel in in einer vertikalen Reihe angeordnete Öffnungen, insbesondere horizontale Schlitze, der Säulen eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß in an «sich bekannter Weise die Eingriffsstellung formschlüssig sichernde Riegelelemente (9) zwischen der Säule (2) und dem Haltewinkel (3) vorgesehen sind und daß die Riegelelemente (9) den Haltewinkel (3) gegen einen nach unten weisenden Rand (11) im Bereich
    einer in der Reihe über dem Haltewinkel (3) liegenden Öffnung (Schlitz 4) der Säule (2) ausschließlich gegen eine Bewegung nach oben abstützen.
    5 ?.. Regal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelelement (9) wenigstens eine federnd bewegliche, vorzugsweise verformbare Riegelzunge (12) aufweist, die nach Einführung in die Öffnung (Schlitz 4) in einer abgespreizten Riegelstellung bezüglich des oberen Randes fii) der Öffnung liegt.
    3. Regal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelzunge (12) bei Ausbildung der Öffnung als vorzugsweise in einer horizontalen Ebene liegender Schlitz (4) nur unter Verformung in den Schlitz (4) einführbar ist.
    4. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelelement (9) starr an dem Haltewinkel (3) befestigt ist.
    5. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelelement (9) ein separat montierbares Bauteil ist.
    6. Regal nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelelement (9) in seiner Riegelstellung einen unteren Rand (17) aufweist, der einen Anschlag für den oberen Rand (1O) des Haltewinkels (3) bildet.
    7. Regal nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des unteren Randes (17) des Riegelelementes
    (9) wenigstens annähernd der Dicke des oberen Randes
    (10) des Haltewinkels (3) entspricht oder diese übersteigt.
    8. Regal nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand (17) des Riegelelementes (9) an
    einer federnd an die Außenwand der Säule angedrückten Stützzunge (Stützabschnitt 16) vorgesehen ist.
    9, Regal nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützzunge (Stützabschnitt 16) durch Eigenelastizität in der Riegelstellung gegen die Wand (5) der Säule (2) federnd vorgespannt ist.
    10. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelelement (9) einen in der Riegelstellung zwischen dem oberen Rand (1O) des Haltewinkels (3) und dem darüberliegenden Schlitz (4) in der Säule (2) verlaufenden Stützabschnitt (16) und einen in den Schlitz (4) von oben her eingreifenden Riegelabschnitt (14) aufweist.
    11. Regal nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützabschnitt (16) und der Riegelabschnitt (14) nach Art einer Federklammer einstückig flächig aus Stahlblech, vorzugsweise Federstahlblech, mit einem dazwischen angeordneten φ über wenigstens annähernd 180° verlaufenden Bogenabschnitt (15) ausgebildet sind.
    12. Regal nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützzunge den Stützabschnitt (16) bildet.
    13. Regal nach den Ansprüchen 2 oder 3 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelzunge (12) aus dem Material des Riegelabschnittes (14) auf der dem Stützabschnitt (16) gegenüberliegenden Seite ausgebogen ist und in Richtung auf den Bogenabschnitt (19) verläuft.
DE19787834753 1978-11-22 1978-11-22 Regal, insbesondere palettenregal Expired DE7834753U1 (de)

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Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29801048U1 (de) * 1998-01-22 1999-06-24 Krüger, Günther, 24248 Mönkeberg Befestigungsanordnung, insbesondere für Regale
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