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DE7829505U1 - Fadenabschneider in verkaufsautomaten - Google Patents

Fadenabschneider in verkaufsautomaten

Info

Publication number
DE7829505U1
DE7829505U1 DE19787829505 DE7829505U DE7829505U1 DE 7829505 U1 DE7829505 U1 DE 7829505U1 DE 19787829505 DE19787829505 DE 19787829505 DE 7829505 U DE7829505 U DE 7829505U DE 7829505 U1 DE7829505 U1 DE 7829505U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
thread
coin
thread cutter
cutter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19787829505
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FA HEINRICH H KLUESSENDORF 1000 BERLIN
Original Assignee
FA HEINRICH H KLUESSENDORF 1000 BERLIN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FA HEINRICH H KLUESSENDORF 1000 BERLIN filed Critical FA HEINRICH H KLUESSENDORF 1000 BERLIN
Priority to DE19787829505 priority Critical patent/DE7829505U1/de
Publication of DE7829505U1 publication Critical patent/DE7829505U1/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fadenabschneider in Verkaufsautomaten.
Derartige Fadenabschneider haben sich in den letzten Jahren als notwendig erwiesen, weil in zunehmendem Maße durch kriminelle Elemente Warendiabstähle aus Verkaufsautomaten in der weise vorgenommen wurden, daß an einer Münze, auf deren Annahme der Verkaufsautomat eingerichtet ist, ein fester Faden befestigt wurde, mittels dessen es gelang, die Münze wieder aus dem Geldeinwurfschacht herauszuziehen, nachdem dieselbe bereits die Münzprüfung durchlaufen und von dvir Kassiervorrichtung angenommen u.'rde und damit die jeweilige Ware zur Entnahme freigegeben worden war. Auf diese Weise konnten mehrere Verkaufsvorgänge mit ein- ur.d derselben Münze ausgelöst werden. In gleicher Weise wurde an-den Münzwechselgeräten verfahren, denen so das Wechselgeld entnommen wurde, ohne daß die gewechselte Münze in dem Münzwechselgerät verblieb.
Es ist bereits eine Sicherheitsvorrichtung für Fahrtausweis-Verkaufsautomaten bekanntgeworden, die aus einem Drehteil mit Umfangstaschen besteht, in die jeweils eine eingeworfene Münze fällt und über einen bestimmten Teil des Drehweges mitgenommen wird. Hinter jeder Umfangstasche, auf die Drehrichtung bezogen, ein aus der Umfangsfläche hervorstehendes Messer angeordnet, aas mit einem stationären Messer in der Gehäusewand zusammenwirkt (DE-GM 77 16 065). Nachtei3ig an dieser Sicherheitsvorrichtung ist jedoch der rasche Verschleiß derselben, da diese ständig mit vorgegebener Drehzahl umlaufen muß. Ferner ist eine mutwillige Beschädigung
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derselben durch eingeworfene Fremdkörper, aber auch durch einen festen Draht, an dem eine eingeworfene Münze befestigt ist, möglich, wodurch diese Vorrichtung betriebsunfähig wird.
Um diesem Mißstand abzuhelfen, hat man anstelle des rotierenden Fadenabschneiders den bekannten Münzprüfeinrichtungen Labyrinthe vorgeschaltet oder elektrische Überwachungseinrichtungen eingebaut und dadurch in den Fällen, in denen die Münze des Diebes an einem Draht oder wenig flexiblen Faden befestigt war, den Verkauf ; der War» blockiert. Diese bekanntgewordenen Sicherheitseinrichtungen versagen jedoch, wenn die Münze an einem sehr dünnen und sehr biegsamen Faden befestigt is*
D<*r Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Fadenabschneider so anzuordnen und so auszubilden, ds3 er nur durch die vom Münzprüfer angenommenen, also für gut befundenen Münzen, die diesen verlassen, bestätigt wird und dem direkten Eingriff von außen völlig entzogen ist. Die sehr dünnen und flexiblen Fäden, an denen eine derartige Münze nur noch hängen ^ann, sollen von dem erfindungsgemäßen Fadenabschneider glatt durchtrennt werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß d^r Fad^naLschneider innerhalb d»s Münzweges hinter d^r Mür.zprüf station angeordnet ist. Der Fadenabschneid^r wird dabei durch die letzte Prüfstelle, die die
3" Münze verläßt, angesteuert.
Irr Vergleich zu dem bekanntgewordenen Fadenabschneider hat dF-r erfindungsgemäße Fadenabschneider eine erhöhte
Lebensdauer, weil er jetzt nur noch dann in Funvtion tritt, wenn eine für gut befundene Münze aus der Münzstation Vommt. Durch die übrigen, von der MUnzprüfstation ausgeschiedenen Münzen wird er nicht betätigt, Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß Drähte oder sehr star'-e Fäden, an denen die Mümze des Warendiebes hängt,, eine Beschädigung des Fadenabschneiders nicht mehr hervorrufen können, weil derartige Münzen erst gar nicht über die Münzprüfstation hinausgelangen v-önnen.
Ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Fadenabschneiders ist darin zu erblicVen, daß derselbe ohne Schwierigkeiten auch nachträglich in bereits in Betrieb befindliche Verkaufsautomaten eingebaut werden vann.
In Ausgestaltung der Erfindung besteht der Fadenabschneider aus einem senVrecht zu dem Münzweg verschiebbaren Messer, das durch einen Elektromagneten betätigt wird. Der EleVtromagnet wird durch einen Impuls angesteuert, den die gerade geprüfte und angenommene Münze auslöst. Damit ergibt sich ein äußerst einfacher Aufbau des Fadenabschneiders mit nur wenigen bewegten Teilen, der noch dazu nur einen geringen Einbauraum beansprucht, so daß dessen nachträglicher Einbau in bereits aufgestellte Verkaufsautomaten im allgemeinen möglich sein wird.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf
das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die schematisch dargestellte Seitenansicht des Fadenabschneiders und
Fiq. 2 die Draufsicht desselben.
Gem. Fig.l besteht der Fadenabschneider aus dem Elektromagneten 1, dem neweglichen Messer 2, dem feststehenden Messer 3, der Rückholfeder 4, der Andruckfeder 5 und dem Hebelgetriebe 6.
Gem. Fig.2 hat das bewegliche Messer 2 eine Durchtrittsöffnung 7. Dicht unterhalb dieser Durchtrittsöffnung 7 verläuft, ungefähr in der Mitte derselben, die Oberkante des feststehenden Messers 3.
Der erfindungsgemäße Fadenabschneider arbeiter folgendermaßen:
Hat die eingeworfene Münze alle Prüfstellen ungehindert passiert, so wird durch die letzte Prüfstelle ein Impuls ausgelöst, der den Elektromagneten 1 ansteuert, wenn die hier nicht dargestellte Münze, die in Richtung des Pfeiles S angekommen ist, die Durchtrittsöffnung 7 auf der rechten Seite gerade passiert hat.
Dadurch wird das bewegliche Messer 2 ruckartig in Richtung des Pfeiles 9 verschoben, wobei es den hier nicht dargestellten Faden der Münze an die obere, nach links geneigte Fläche des feststehenden Messers 3 drückt und
denselben schließlich zwischen der eigenen Unterkante und der Oberkante des Messers 3 abschert. Nach Beendigung des Schneidhubes und Abfall des Elektromagneten wird das bewegliche Messer 2 durch die Rückholfeder 4 wieder in die Ausgangsstellung gezogen.
Um zu erreichen, daß das bewegliche Messer 2 immer in guter Berührung mit der Oberkante des Messers 3 verfahren wird, ist die Andruckfeder 5 vorgesehen, deren LO Zugkraft groß genug ist, um nicht nur ein einwandfreies Abscheren des Fadens der Münze zu gewährleisten, sondern die auch ausreicht, um die gewünschte Selbstschärfung der beiden Messer 2 u.3 zu bewirken.
Patentanwalt
C «V
.,iste der Zeichnungsposltionen.:
Elektromegnet bewegl. Messer feststehendes Messer Rückholfeder Andruckfeder Hebelgetriebe Durchtrittsöffnung Pfeil

Claims (5)

Ansprüche ί
1. Fadenabschneider in Verkaufsautomaten, dadurch geVennzeichnet, daß derselbe innerhalb des Münzweges hinter der Münzprüfstation ange-
5 ordnet ist.
2. Fadenabschneider nach Anspruch 1, dadurch ge-
kennzeichnet
daß er aus einem senVrecht
zum Minzweg verschiebbaren Messer (2) besteht, das durch einen EleVtromagneten (1) betätigt wird.
3. Fadenabschneider nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der AnVer des EleVtromagneten (1) über ein Hebelgetriebe (6) mit dem Messer (2) verbunden ist.
4. Fadenabschneider nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch geVennzeichnet , daß das Messer (2) durch eine AndrucVfeder (5) so belastet ist, daß seine SchneidVante während des Schneidvorganges an der Schneide des feststehenden Messers (3) vorbeigf*führt wird, die gleichzeitig als Fadenanlage dient.
5. Fadenabschneider nach einem der Ansprüche 1 bis 4, geVennzeichnet durch eine an dem Messer (2) angreifende RücVholfeder (4).
DE19787829505 1978-09-30 1978-09-30 Fadenabschneider in verkaufsautomaten Expired DE7829505U1 (de)

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DE19787829505 DE7829505U1 (de) 1978-09-30 1978-09-30 Fadenabschneider in verkaufsautomaten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7829505U1 true DE7829505U1 (de) 1979-02-15

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ID=6695701

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19787829505 Expired DE7829505U1 (de) 1978-09-30 1978-09-30 Fadenabschneider in verkaufsautomaten

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DE (1) DE7829505U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8800768U1 (de) * 1988-01-23 1989-02-16 Hönisch, Horst, 4830 Gütersloh Sicherungsvorrichtung für Warenautomaten
DE19946398A1 (de) * 1999-09-28 2001-03-29 Harting Kgaa Schneidvorrichtung
EP2688049A1 (de) * 2012-07-20 2014-01-22 Parkeon Voreinzugsvorrichtung eines Zahlungsterminals

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US8813939B2 (en) 2012-07-20 2014-08-26 Parkeon Pre-collection device for a payment terminal

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