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DE7825831U1 - Böschungsstein - Google Patents

Böschungsstein

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Publication number
DE7825831U1
DE7825831U1 DE19787825831D DE7825831DU DE7825831U1 DE 7825831 U1 DE7825831 U1 DE 7825831U1 DE 19787825831 D DE19787825831 D DE 19787825831D DE 7825831D U DE7825831D U DE 7825831DU DE 7825831 U1 DE7825831 U1 DE 7825831U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stone
embankment
stones
innovation
slope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19787825831D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tubag Trass- Zement- und Steinwerke 5473 Kruft GmbH
Original Assignee
Tubag Trass- Zement- und Steinwerke 5473 Kruft GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tubag Trass- Zement- und Steinwerke 5473 Kruft GmbH filed Critical Tubag Trass- Zement- und Steinwerke 5473 Kruft GmbH
Publication of DE7825831U1 publication Critical patent/DE7825831U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • E02D17/207Securing of slopes or inclines with means incorporating sheet piles or piles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/20Securing of slopes or inclines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/02Retaining or protecting walls
    • E02D29/025Retaining or protecting walls made up of similar modular elements stacked without mortar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

TUBAG Trass-, Zement- und Steinwerke GmbH, 5473 Kruft
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PATENTANWAtTi - "' : '··* o£5
_. . . _ urMToruci Koblenz, 28. Aug. ί=> s,
Dipl.-lng. E. HENTSCHEL P/ho
Dipl.-lng. P. HEiMTSCHEL
KuriUfslenstr. 58 · ToI. (0261) 34333 5400 KOBLENZ
Gebrauchsmuster-Anmeldung
Böschungsstein 1
Die Neuerung bezieht sich auf einen Böschungsstein mit einer Deckfläche und einer hierzu parallelen Bodenfläche * in Form eines an der Deck- und Bodenfläche offenen Hohlkörpers.
^ernäß dem deutschen Gebrauchsmuster 7 614 681 ist bereits ein Böschungsstein mit einer Deckfläche und einer hierzu parallelen aodent lache in rorm tines an der Deck— und Bodenfläche offener. Hohlkörpers bekannt geworden, der ein
einfaches, schnelles und sicheres Befestigen selbst übersteiler Böschungen und selbst durch ungeübtes Personal ermöglicht, der wasserregulierend wirkt und der eine einfache und vielfältige Bepflanzung ermöglicht.
Hach Verlegen des bekannten Böschungssteins wird er mit fcrde gefüllt, wobei er vorzugsweise in seinen Abmessungen ■o gehalten ist, daß er im leeren Zustand noch problemlos ^ehandhabt werden kann.
f&eim Auftragen einer zweiten Lage von Steinen auf die bereits verlegte erste Lage werden die bekannten, nach vorne
ι tusgewölbten und oben offenen Vorderflächen der Böschungs-•teine nicht überdeckt, so daß die Erdfüllung des bekann-"ten Böschungssteins frei zutage liegt und einer Bepflan- | *ung zugänglich ist. Diese Erdschicht ist sehr umfangreichM 4iaß nicht nur Graspflanzen, sondern auch Buschwerk an ei- | Uer mit den bekannten Böschungssteinen aufgeführten Hang- || befestigung angepflanzt werden kann. Hierbei ergeben sich zwischen den Auswölbungen von Nachbarsteinen jeweils geschützte Nischen, die das Ansiedeln von Flugsamen| !pflanzen ermöglichen und somit,in Verbindung mit der Pflanzung in der Höhlung des neuerungsgemäßen Böschungssteins, zu einer raschen, vollständigen Lbergrünung der Befestigung beitragen.
Außerdem sind die bekannten Böschungssteine in der Lage, ρ dank des innerhalb der Steine befindlichen Erdreichs und ff
ihrer Bepflanz^ng auch große Mengen von über die Böschung |
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abfließenden Wassers, wie es beispielsweise nach Wolkenbrüchen auftritt, zu speichern. Selbst wenn die Speicherkapazität überschritten ist, verhindern die herausragenden Auswölbungen die Bildung von Sturzbächen und brechen herabschießende Wasserströme.
Mit dem bekannten Böschungsstein ist es auch mögJich, Richtungsänderungen an den Böschungen zu folgen. Wegen der besonderen Formgebung des bekannten Böschungssteins mit seiner zur Außenseite hin gewölbten Vorder- und Rükkenfläche sowie den ebenen Seitenflächen, ergeben sich jedoch beim Verlegen der Steine in gekrümmter Linie, je nach dem wie stark die Krümmung ist, zwischen den geraden Seitenflächen von Nachbarsteinen, spitzwinklige Spalten und Nischen, welche den ästhetischen Gesamteindruck der aus bekannten Böschungssteinen zusammengesetzten Befestigung stören und darüber hinaus ein Ansiedeln der Bepflanzung an diesen Stellen erschweren können.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Böschungsstein der eingangs genannten Art zu schaffen, der sich auch zu mehreren in beliebig gekrümmten Linien aneinanderreihen läßt, ohne daß zwischen den Seitenwänden der Steine Spalten gebildet werden, ues weiteren soll der aöschungsstein ein einfaches, schnelles und sicheres Befestigen selbst übersteiler Böschungen auch durch ungeübtes Personal ermöglichen, wasserreguliererd wirken und eine einfache und vielfältige Bepflanzung ermöglichen.
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Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch einen Böschungsstein gelöst, der die Form einer zylindrischen Mantelfläche besitzt, deren Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche des Steins verläuft und dessen Zylinder-ManteT.flächen eine zur Steininnenseite hin gewölbte Einziehung aufweisen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Neuerung ist die zur Steininnenseite hin gewölbte Einziehung als Teil einer zylindrischen Mantelfläche ausgebildet, deren Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche des Steins verläuft.
Vorteilhaft ist weiterhin, daß die zur Steininnenseite hin gewölbte Einziehung und zylindrische Mantelfläche des Steins mit gleichem Krümmungsradius ausgebildet sind, derart, daß der Stein mit seiner zylindrischen Seitenfläche nach Anlegen in die Einziehung eines benachbarten Steins paßt.
Mit Hilfe des neuerungsgemäßen Steins ist es möglich, diesen zu mehreren in einer gekrümmten Linie so zu verlegen, daß keine Spalten zwischen den Steinen frei bleiben. D"' 3S wird dadurch erreicht, daß die Böschungssteine jeweils so aneinandergereiht werden, daß sie jeweils mit ihrem Zylindermantel an der hierzu passenden gewölbter, Einziehung des jeweils benachbarten Steins anliegen. Um eine Kichtungsänderung innerhalb der Steiniage zu erzielen, ist es lediglich errorctrlieh, den neuerungsgemäßen Böschungsstein
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t β t w * · ι
beim Verlegen so zu drehen, daß seine Einziehung in die ? gewünschte neue Richtung zeigt. Mit Anliegen des nächst- S folgenden Steins schlägt so die Steinlage diese neue
Richtung ein. Beim Auftragen der nächsten Lage von Stei- p nen auf die bereits verlegte erste Lage können die Rieh- p tungsänderungen in gleicher Weise innerhalb dieser Stein- \ lage durchgeführt v/erden. Auf diese Weise ist die aus % neuerungsgemäßen Steinen gefertigte ööschungsbefestigung j in der Lage, in ih^er gesamten Höhe jeder beliebigen Richtungsänderung, wie sie beispielsweise bei der hangparalleler Verlegung auftreten können, zu folgen.
Wie der bekannte Böschungsstein wird auch der neuerungsgemäße Böschungsstein nach Verlegen mit Erde gefüllt, dann
sind sie aufgrund ihres Gewichtes derart belastbar, daß
sie auch im Rahmen der Fortführung der Befestigungsarbeiten nicht mehr verrutschen, so daß auch ein Mörteln überflüssig ist.
ueiü Auftragen einer zweiten Lage von Steinen auf die bereits verlegte erste Lage werden die neuerungsgemaßen
Böschunyssteine nur zum Teil überdeckt, so daß die Lrdfüll^ny des neuerungsgemäßen Böschungssteins frei zutage
liegt und einer bepflanzung zugänglich ist. Hierbei ergeben sich zwischen den Auswölbungen von Nachbarsteinen jeweils geschützte Nischen, die das Ansiedeln von k
Flugsamenpflanzen ermöglichen und somit, in Verbindung mit I der Bepilanzung in der Höhlung des neuerungsgemaßen Bö- |
schungssteins, zu einer raschen, vollständigen übergrü- ί
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• · · -3
nung der Befestigung beitragen.
Die Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Böschungssteins als Zylindermantel mit einer zur Steininnenseite hin gewölbten Einziehung, dessen Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche steht hat auch den Vorteil, daß der Hohlstein in einer Steinformmaschine üblicher Bauart gefertigt werden kann, so daß er kostengünstig und ohne Sonderanlagen hergestellt werden kann. Es wird somit sein wirtschaftlicher Nutzen, der darin liegty daß ein hoher Gewichtsanteil einer Böschungsbefestigung aus Erdreich, nicht aus Mauersteinen besteht,und ferner darin, daß der neuerungsgemäße Böschungsstein von ungeübten Personen verlegt werden kann, nicht durch eine kostenungünstige Herstellung geschmälert.
Die besondere Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Böschungs-jj steins hat ferner den Vorteil, daß sich mit ihm eine Böschungsbefestigung errichten läßt, die durch zylindrische Vorsprünge gegliedert ist. Iniolge der Vielfalt dieser einheitlichen, gefälligen Formen, vermittelt die aus neue- jj rungsyemäßen Steinen ausgeführte Löschung einen ästhetisch ansprechenden, spielerischen Gesamteindruck.
Es ist grundsätzlich möglich, den neuerungsgemäßen Böschung! stein wie eine Blumenschale an seiner Unterseite zu verschließen, wobei lediglich Dränage-öfffnungen vorgesehen werden könnten. Dies hat den Vorteil, daß eine Böschungsbefestigung mit neuerungsgemäßen Böschungssteinen bereits
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vor Aufführen der Böschung bis zu einer gewissen Höhe erstellt werden kann, wobei jeweils nach Verlegen einer Lage von Böschungssteinen diese mit Erdreich aufgefüllt werden. Im Rahmen der vorliegenden Neuerung aber ist es von Vorteil, daß der neuerungsgemäße Böschungsstein auch an der Bodenfläche offen ausgebildet ist. Tiefe Wurzeln der Bepflanzung kann somit besonders bei abgetrepptem Aufbau der Böschungssteine diese durchdringen und sich Im Böschungserdreich verwurzeln. Ferner kann hinter der Befestigung austretendes Wasser durch die beiderseits offenen Böschungssteine nach außen dringen, so daß die Gefahr der Hinterspülung einer Böschungsbefestigung bei Verwendung des neuerungsgemäßen Böschungsstein nahezu völlig ausgeschlossen ist. Im übrigen dient in der Böechung befindliches Wasser auch zum Bewässern der Bepflan-Eung im neuerungsgemäßen Böschungsstein, so daß beispielsweise nach Durchführen und Befestigen eines Geländeein-Echnittes selbst in der trockenen Jahreszeit ein Bewässern der Befestigungsbepflanzung in der Regel nicht notwendig sein dürfte.
Der unten ebenfalls geöffnete Hohlstein bildet vorzugsweise einen kreisförmigen Rohrabschnitt mit einer gewölbten Einziehung an einer Stelle. Ls ist somit auch möglich, die neuerungsgemäßen liöschungssteine durch Abtrennen von einem Rohr herzustellen bzw. dort, wo es notwendig ist, einen böschungsstein geringerer Höhe zu verwenden, diesen einfach durch Verkürzen eines Standard-Bö-
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»· ··· Il is .
schungssteins herzustellen. Umgekehrt ist es aber auch
•j möglich, zueinander passende Böschungssteine jeweils un-
■ terschiedIicher Höhe herzustellen, etwa um hiermit Gelän-
deuηebenheiten auszugleichen. Im übrigen kann der neuerungsgemäße Böschungsstein auch mit der Unterseite nach oben verlegt werden, wodurch sich der Zeitaufwand beim Verlegen in bemerkenswertem Maße verringert=
Der neuerungsgemäße Böschungsstein ist insbesondere dafür vorgesehen, im abgetreppten Aufbau derart verlegt zu werden, daß der Stein einer Lage gegenüber dem der nächsten Lage um eine halbe Steinbreite versetzt ist. 1Jm das Verlegen zu erleichtern, können daher vorteilhafterweise die Kanten von Ober- und/oder Lnterfläche Auflagen aufweisen, die zum Stein der nächsten Lage derart passen, daß dieser mühelos an der vorgelegten Stelle verlegt werden kann. Ls ist überdies möglich, und in besonderen irällen von Vorteil, an den Auflagen entsprechende Aussparungen vorzusehen, in die der nächsthöhere Stein derart paßt, daß er zwangsläufig nur an der richtigen Stelle verlegt werden kann.
Die besondere Form des ηeuerungsgemäßen böschungssttins hat überdies den Vorteil, daß sie ein bequemes Stapeln desselben ermöglicht, da ein Stapel aufeinandergescnichteter Steine in mehreren Positionen an andere Stapel angesetzt werden kann, wodurch Lagerung und Transport vereinfacht und verbilligt werden. Dadurch, daß die Stapel auch so aneinandergesetz.t werden können, daß der eine
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Stapel mit seiner zylindrischen Rundung in die zylind- I rische Einziehung des anderen Stapels eingreift, wird \
I ein guter Zusammenhalt der Stapel untereinander erzielt, I so daß diese auch bei großer Hohe nicht umstürzen können, i; wodurch Lagerung und Transport vereinfacht, gesichert > und rationalisiert werden können. \
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung weist t,
I der Hohlkörper eine im wesentlichen gleiche Wandstärke 4 auf. Hierdurch wird bei der Herstellung des Böschungs- (* steins in vorteilhafter Weise der Rißbildung und dem *"' Verzug beim Abbinden des Gußmaterials, aus dem der Stein |
hergestellt ist, v-orgebeugt. f
Der neuerungsgemäße Böschungsstein kann grundsätzlich
aus jedem geeigneten Material hergestellt werden. Gemäß | einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Neuerung ξ
ist es von Vorteil, daß der Stein aus Beton oder Leicht- |;
% beton besteht. Beton nimmt sehr hohe Druckkräfte auf, |
so daß der neuerungsgemäße Böschungsstein trotz dünner |, Wandungen imstande ist, die Last .einer Böschungsbef^sti— ||
f vjung aufzunehmen und weiterzaleiten, ohne daß das vom
böschungsstein eingeschlossene Lrdreich eine Last aufnehmen müßte; es wird somit üLertlüssig, aa- Erdreich
in den BoschL.ngsst.ein einzustampfen, was bei Verwendung
eines weniger festen Materials sonst erforderlich wäre.
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- 10 -
Es ist ferner von Vorteil, im Beton gewichtserleichternde Zuschlagstoffe vorzusehen, wie beispielsweise Bims, wodurch nicht nur das Gewicht des neuerungsgemäßen Böschungs«* eteins herabgesetzt wird, sondern auch dessen Porenvolumen Vergrößert wird, so dsiß er saugfähig und wasserdurchlässig Ifird und somit aufgrund seines Wandmaterials die Wasser-(cegulierung an der Böschungsbefestigung noch mit unter-Itützt.
Besonders von Vorteil ist es, künstlich geblähte Zuschlagstoffe, wie beispielsweise Blähschiefer zu verwenden, durch die das Porenvolumen des Wandmaterials des neuerungs- ^emäßen Böschungssteins erhöht wird, bei gleichzeitig hohec festigkeit des Betons« Der hochwertige Blähschief er-Leicht-f beton sichert eine hohe Beständigkeit der neuerungsgemäßen Elemente gegen mechanische Beanspruchung und Frost. Das Im Drehrohr-Ofen bei 1200° C gebrannte Blähschiefer-Korn 1st an der Oberfläche mit einer dichten und festen Sinter-| haut umschlossen, die Grundlage für seine hohe Festigkeit und Beständigkeit ist« Der Porengehalt des Blähschiefer-Kornes sorgt für die niedrige Rohdichte des Betons und damit für das leichte Gewicht der neuerungsgemäßen Formelemente, die bequem von einer Person von Hand verlegt werden können.
Ein weiterer Vorteil des neuerungsgeraäJßen Böschungssteins |
besteht auch darin, daß derselbe genügend Platz für die
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- 10a Bildung gesunden Wurzelwerks bietet.
Weiterhin ist vorteilhaft, daß die aus neuerungsgemäßen Steinen befestigten Böschungen wie eine Treppe sicher bestiegen werden können, so daß die Pflanzen bei der pflege geschont werden. Da die Böschung wie eine Treppe bestiegen werden kann, erweisen sich auch die Pflegearbeiten als weniger anstrengend.
tie aus neuerungsgemäßen Steinen befestigte Böschung Vermeidet in vorteilhafter Weise bei steilen Hängen den Nachteil, daß das Oberflächenwasser zu schnell abgeführt Wird, so daß das Wasser tiefer liegendes Wurzelwerk nicht (Erreichen kann. Sie sorgt vielmehr dafür, daß das Wasser ausreichend Zeit zum Einsickern hat.
Die Neuerung ist anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
Il III
Fig. 1 -
Fig. 2 Fig. 3 Fig. 4 -
- 11 -
einen neuerungsgemäßen Böschungsstein in der Draufsicht,
einen Querschnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Böschungsstein gemäß Linie II-II in Fig. 1,
eine Böschungsbefestigung mittels neuerungsgemäßen Böschungssteinen im Aufriß und
die uraufsicht auf eine aus neuerungsgemäßen Böschungssteinen aufgeschichtete, sich in ihrer Richtu <■« ändernden Böschungsbefestigung.
Der in * ig. 1 in Draufsicht abgebildete neuerungsgemäße Böschungsstein stellt einen an seiner Deck- und Bodenfläche 1 bzw. 2 offenen, ringförmigen Hohlkörper dar. Seine Seitenflächen sind zu einer umlaufenden Zylinder-Mantelfläche 3 zusammengefaßt, deren Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche 1 und 2 verläuft. In einem bestimm-
bfcten Bereich/sitzt die Zylinder-Mantelfläche 3 des Steins eine zur Stein-Innenseite hin gewölbte Einbuchtung oder Einziehung 4. Die Einziehung 4 besitzt die Form eines Teils eines Zylinder-Mantels, dessen Achse senkrecht zur Deck- und codenilache 1 und 2 des oceins ν irläuft, uer
ζ. 3.
Stein weist eine Wandung 5 aus leichtbeton auf, eier/.;läh-
schiefer als Zuschlagstoff enthalten kann.Die Wandung 5 bedie sitzt
im wesentlichen/gleiche Wanastärke. -er Stein weist an seiner breitesten Stelle, gemessen von der seitlichen
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- 12 -
Stein-Außenfläche zu der gegenüberliegenden seitlichen Stein—Außenfläche, einen Durchmesser von vorzugsweise ca. 50 cm auf. Die Einziehung 4 in der Steinwandung ist kreisbogenförmig zur Steininnenseite gekrümmt und weist vorzugsweise einen Krümmungshalbmesser von beispielsweise etwa 25 cm auf.
Fig« 2 zeigt den Vertikaischnitt durch den in Fig. l dargestellten Stein mit blick von innen gegen die Einziehung 4. Alle Wandungen 5 des Steins weisen aie gleiche Höhe von beispielsweise etwa 24,5 cm auf. Der neuerungsgemäße Stein ist geformt wie ein Rohrabschnitt, wenn man von der Einziehung 4 oder der Einbuchtung absieht. An seiner Deck- und Bodenfläche 1 unJ 2 isL der STiein offen. Aufgrund der Abmessungen und bei Herstellung aus Leichtbeton erhält der Böschungsstein ein Gewicht von etwa 25 kg, wordurch er bequem durch einen Arbeiter handhabbar ist.
In Fig. 3 ist schematisch eine Böschung 6 im Schnitt dargestellt, deren Vorderseite bis zur Höhe der Böschungskrone 7 mit abgetreppt verlegten neuerungsgeniäßen böschungssteinen befestigt ist. Die Böschungssteine sind versetzt übereinander angeordnet, wouei deren Einziehungen 4 jeweils parallel zur böschung 6 angeordnet sind, ba die Bodenilache 2 eines Steint gegenüber der Deck!lache 1 des darunter angeordneten Steines um etwa 1/3 der Steinlänge böschungsseitig versetzt ist, liegt bei jedem Stein eine Höhlung 8 zutage, die nach Verlegen des Steins mit
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- 13 Erdreich aufgefüllt und bepflanzt wird.
In Fig. 4 ist ein Ausschnitt einer mit neuerungsgemäßen Steinen befestigten, in einer Krümmung verlaufenden Böschung 9 in Draufsicht dargestellt. Die Böschung 9 wird an ihrem Rand durch eine erste Steinreihe 10 begrenzt, die hangseitig und hangparallel versetzt, auf einer Unterreihe 11 von neuerungsgemäßen Böschungssteinen verlegt ist. Die Richtungsänderung der jeweiligen Steinreihe 10 bzw. 11 wird in einfacher Weise durch Verdrehen eines Steins 12 bzw. 13 erzielt, derart, daß die Einbuchtung oder Einziehung 4 des Steins in die gewünschte Richtung v/eist. Der an die so angeordnete Einziehung 4 anschließende Nachbarstein nimmt bereits die gewünschte Richtung ein.
infolge der besonderen Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Böschungssteins ist es möglich, die Steine sowohl in beliebig gekrümmter Linie als auch geradeaus zu verlegen. Der neuerungsgernäße Böschungsstein ist somit in der Lage, auch wiederholte hichtungsänderungei« von Böschungen mitzumachen und trägt so su einer ununterbrochenen Befestigung derselben bei, wobei zur weiteren Befectiyung der Böschung der sich ansiedelnde bewuchs dient. Darüber hinaus besitzt der neuerungsgemäße Böschungsstein ein ästhetisch ansprechendes Äußeres. Bei Kombination mehrerer der neuerungsgemäßen Steine zu einer Böschungsbefestigung ergibt sich darüber hinaus ein besonders an-
>■■ 3 * 3 i 3 33
- 14 -
sprechender spielerischer Effekt.
Schutzansprüche:
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Claims (5)

■ · c · 15 * - Schutzansprüche:
1.) Böschungsstein mit einer Deckfläche und einer hierzu
parallelen Bodenfläche in Form eines an der Deck- and Bc--
denflache offenen Hohlkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß er als Seitenfläche eine Zylinder-Mantelfläche (3) besitzt, deren Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche (1 und 2) verläuft, und daß die Zylinder-Mantelflache (3) des Steins «ine zur Stein-Innenseite hin gewölbte Einziehung (4) auf-
r- weist.
2.) Böschungsstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Stein-Innenseite hin gewölbte Einziehung (4) als Teil einer zylindrischen Mantelfläche ausgebildet ist, deren Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche (1 und 2) des Steins verläuft.
3.) Böschungsstein nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Stein-Innenseite hin gewölbte Einziehung (4) und die zylindrische Mantelfläche (3) des Steins mit gleichem Krümmungsradius ausgebildet sind, derart, daß der Stein mit seiner zylindrischen Seitenfläche (3) nach Anlegen in die Einziehung (4) eines benachbarten Steins paßt.
4.) boschungsstein nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper eine im wesentlichen gleiche Wandstärke (5) besitzt.
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re f β · * ·
5.) Böschungsstein nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Beton oder Leichtbeton besteht.
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DE19787825831D 1978-08-31 1978-08-31 Böschungsstein Expired DE7825831U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE7825831 1978-08-31

Publications (1)

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DE19787825831D Expired DE7825831U1 (de) 1978-08-31 1978-08-31 Böschungsstein

Country Status (1)

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DE (1) DE7825831U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3231000A1 (de) * 1982-08-20 1984-02-23 Bernhard 5470 Andernach Ehl Betonring zur bildung von terrassen und mauern
DE102017011331A1 (de) 2017-05-22 2018-11-22 Torsten Müller Formstein zur Errichtung von Mauern und Gebäuden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3231000A1 (de) * 1982-08-20 1984-02-23 Bernhard 5470 Andernach Ehl Betonring zur bildung von terrassen und mauern
DE102017011331A1 (de) 2017-05-22 2018-11-22 Torsten Müller Formstein zur Errichtung von Mauern und Gebäuden

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