DE7825831U1 - Böschungsstein - Google Patents
BöschungssteinInfo
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- DE7825831U1 DE7825831U1 DE19787825831D DE7825831DU DE7825831U1 DE 7825831 U1 DE7825831 U1 DE 7825831U1 DE 19787825831 D DE19787825831 D DE 19787825831D DE 7825831D U DE7825831D U DE 7825831DU DE 7825831 U1 DE7825831 U1 DE 7825831U1
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D17/00—Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
- E02D17/20—Securing of slopes or inclines
- E02D17/207—Securing of slopes or inclines with means incorporating sheet piles or piles
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- E02D29/00—Independent underground or underwater structures; Retaining walls
- E02D29/02—Retaining or protecting walls
- E02D29/025—Retaining or protecting walls made up of similar modular elements stacked without mortar
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- Revetment (AREA)
Description
TUBAG Trass-, Zement- und Steinwerke GmbH, 5473 Kruft
7825831 21.12.78
_. . . _ urMToruci Koblenz, 28. Aug. ί=>
/υ s,
Dipl.-lng. E. HENTSCHEL P/ho
Dipl.-lng. P. HEiMTSCHEL
KuriUfslenstr. 58 · ToI. (0261) 34333
5400 KOBLENZ
Gebrauchsmuster-Anmeldung
Böschungsstein 1
Die Neuerung bezieht sich auf einen Böschungsstein mit einer Deckfläche und einer hierzu parallelen Bodenfläche *
in Form eines an der Deck- und Bodenfläche offenen Hohlkörpers.
^ernäß dem deutschen Gebrauchsmuster 7 614 681 ist bereits
ein Böschungsstein mit einer Deckfläche und einer hierzu parallelen aodent lache in rorm tines an der Deck— und
Bodenfläche offener. Hohlkörpers bekannt geworden, der ein
einfaches, schnelles und sicheres Befestigen selbst übersteiler Böschungen und selbst durch ungeübtes Personal
ermöglicht, der wasserregulierend wirkt und der eine einfache und vielfältige Bepflanzung ermöglicht.
Hach Verlegen des bekannten Böschungssteins wird er mit
fcrde gefüllt, wobei er vorzugsweise in seinen Abmessungen ■o gehalten ist, daß er im leeren Zustand noch problemlos
^ehandhabt werden kann.
f&eim Auftragen einer zweiten Lage von Steinen auf die bereits
verlegte erste Lage werden die bekannten, nach vorne
ι tusgewölbten und oben offenen Vorderflächen der Böschungs-•teine
nicht überdeckt, so daß die Erdfüllung des bekann-"ten Böschungssteins frei zutage liegt und einer Bepflan- |
*ung zugänglich ist. Diese Erdschicht ist sehr umfangreichM
4iaß nicht nur Graspflanzen, sondern auch Buschwerk an ei- |
Uer mit den bekannten Böschungssteinen aufgeführten Hang- ||
befestigung angepflanzt werden kann. Hierbei ergeben sich zwischen den Auswölbungen von Nachbarsteinen jeweils geschützte
Nischen, die das Ansiedeln von Flugsamen| !pflanzen ermöglichen und somit,in Verbindung mit der Pflanzung
in der Höhlung des neuerungsgemäßen Böschungssteins,
zu einer raschen, vollständigen Lbergrünung der Befestigung
beitragen.
Außerdem sind die bekannten Böschungssteine in der Lage, ρ
dank des innerhalb der Steine befindlichen Erdreichs und ff
ihrer Bepflanz^ng auch große Mengen von über die Böschung |
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abfließenden Wassers, wie es beispielsweise nach Wolkenbrüchen auftritt, zu speichern. Selbst wenn die Speicherkapazität
überschritten ist, verhindern die herausragenden Auswölbungen die Bildung von Sturzbächen und brechen
herabschießende Wasserströme.
Mit dem bekannten Böschungsstein ist es auch mögJich,
Richtungsänderungen an den Böschungen zu folgen. Wegen der besonderen Formgebung des bekannten Böschungssteins
mit seiner zur Außenseite hin gewölbten Vorder- und Rükkenfläche sowie den ebenen Seitenflächen, ergeben sich
jedoch beim Verlegen der Steine in gekrümmter Linie, je nach dem wie stark die Krümmung ist, zwischen den geraden
Seitenflächen von Nachbarsteinen, spitzwinklige Spalten und Nischen, welche den ästhetischen Gesamteindruck der
aus bekannten Böschungssteinen zusammengesetzten Befestigung stören und darüber hinaus ein Ansiedeln der Bepflanzung
an diesen Stellen erschweren können.
Aufgabe der Neuerung ist es, einen Böschungsstein der eingangs genannten Art zu schaffen, der sich auch zu mehreren
in beliebig gekrümmten Linien aneinanderreihen läßt, ohne daß zwischen den Seitenwänden der Steine Spalten gebildet
werden, ues weiteren soll der aöschungsstein ein
einfaches, schnelles und sicheres Befestigen selbst übersteiler Böschungen auch durch ungeübtes Personal ermöglichen,
wasserreguliererd wirken und eine einfache und vielfältige Bepflanzung ermöglichen.
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Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß durch einen Böschungsstein gelöst, der die Form einer zylindrischen Mantelfläche
besitzt, deren Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche des Steins verläuft und dessen Zylinder-ManteT.flächen
eine zur Steininnenseite hin gewölbte Einziehung aufweisen.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Neuerung ist
die zur Steininnenseite hin gewölbte Einziehung als Teil einer zylindrischen Mantelfläche ausgebildet, deren Achse
senkrecht zur Deck- und Bodenfläche des Steins verläuft.
Vorteilhaft ist weiterhin, daß die zur Steininnenseite hin gewölbte Einziehung und zylindrische Mantelfläche
des Steins mit gleichem Krümmungsradius ausgebildet sind, derart, daß der Stein mit seiner zylindrischen Seitenfläche
nach Anlegen in die Einziehung eines benachbarten Steins paßt.
Mit Hilfe des neuerungsgemäßen Steins ist es möglich, diesen
zu mehreren in einer gekrümmten Linie so zu verlegen, daß keine Spalten zwischen den Steinen frei bleiben. D"' 3S
wird dadurch erreicht, daß die Böschungssteine jeweils so aneinandergereiht werden, daß sie jeweils mit ihrem Zylindermantel
an der hierzu passenden gewölbter, Einziehung des jeweils benachbarten Steins anliegen. Um eine Kichtungsänderung
innerhalb der Steiniage zu erzielen, ist es lediglich errorctrlieh, den neuerungsgemäßen Böschungsstein
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t β t w * · ι
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beim Verlegen so zu drehen, daß seine Einziehung in die ?
gewünschte neue Richtung zeigt. Mit Anliegen des nächst- S folgenden Steins schlägt so die Steinlage diese neue
Richtung ein. Beim Auftragen der nächsten Lage von Stei- p nen auf die bereits verlegte erste Lage können die Rieh- p tungsänderungen in gleicher Weise innerhalb dieser Stein- \ lage durchgeführt v/erden. Auf diese Weise ist die aus % neuerungsgemäßen Steinen gefertigte ööschungsbefestigung j in der Lage, in ih^er gesamten Höhe jeder beliebigen Richtungsänderung, wie sie beispielsweise bei der hangparalleler Verlegung auftreten können, zu folgen.
Richtung ein. Beim Auftragen der nächsten Lage von Stei- p nen auf die bereits verlegte erste Lage können die Rieh- p tungsänderungen in gleicher Weise innerhalb dieser Stein- \ lage durchgeführt v/erden. Auf diese Weise ist die aus % neuerungsgemäßen Steinen gefertigte ööschungsbefestigung j in der Lage, in ih^er gesamten Höhe jeder beliebigen Richtungsänderung, wie sie beispielsweise bei der hangparalleler Verlegung auftreten können, zu folgen.
Wie der bekannte Böschungsstein wird auch der neuerungsgemäße
Böschungsstein nach Verlegen mit Erde gefüllt, dann
sind sie aufgrund ihres Gewichtes derart belastbar, daß
sie auch im Rahmen der Fortführung der Befestigungsarbeiten nicht mehr verrutschen, so daß auch ein Mörteln überflüssig ist.
sind sie aufgrund ihres Gewichtes derart belastbar, daß
sie auch im Rahmen der Fortführung der Befestigungsarbeiten nicht mehr verrutschen, so daß auch ein Mörteln überflüssig ist.
ueiü Auftragen einer zweiten Lage von Steinen auf die bereits
verlegte erste Lage werden die neuerungsgemaßen
Böschunyssteine nur zum Teil überdeckt, so daß die Lrdfüll^ny des neuerungsgemäßen Böschungssteins frei zutage
liegt und einer bepflanzung zugänglich ist. Hierbei ergeben sich zwischen den Auswölbungen von Nachbarsteinen jeweils geschützte Nischen, die das Ansiedeln von k
Böschunyssteine nur zum Teil überdeckt, so daß die Lrdfüll^ny des neuerungsgemäßen Böschungssteins frei zutage
liegt und einer bepflanzung zugänglich ist. Hierbei ergeben sich zwischen den Auswölbungen von Nachbarsteinen jeweils geschützte Nischen, die das Ansiedeln von k
Flugsamenpflanzen ermöglichen und somit, in Verbindung mit I
der Bepilanzung in der Höhlung des neuerungsgemaßen Bö- |
schungssteins, zu einer raschen, vollständigen übergrü- ί
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• · · -3
nung der Befestigung beitragen.
Die Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Böschungssteins
als Zylindermantel mit einer zur Steininnenseite hin gewölbten
Einziehung, dessen Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche steht hat auch den Vorteil, daß der Hohlstein
in einer Steinformmaschine üblicher Bauart gefertigt werden kann, so daß er kostengünstig und ohne Sonderanlagen
hergestellt werden kann. Es wird somit sein wirtschaftlicher
Nutzen, der darin liegty daß ein hoher Gewichtsanteil einer Böschungsbefestigung aus Erdreich, nicht aus
Mauersteinen besteht,und ferner darin, daß der neuerungsgemäße Böschungsstein von ungeübten Personen verlegt werden
kann, nicht durch eine kostenungünstige Herstellung geschmälert.
Die besondere Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Böschungs-jj
steins hat ferner den Vorteil, daß sich mit ihm eine Böschungsbefestigung
errichten läßt, die durch zylindrische Vorsprünge gegliedert ist. Iniolge der Vielfalt dieser
einheitlichen, gefälligen Formen, vermittelt die aus neue- jj rungsyemäßen Steinen ausgeführte Löschung einen ästhetisch
ansprechenden, spielerischen Gesamteindruck.
Es ist grundsätzlich möglich, den neuerungsgemäßen Böschung!
stein wie eine Blumenschale an seiner Unterseite zu verschließen, wobei lediglich Dränage-öfffnungen vorgesehen
werden könnten. Dies hat den Vorteil, daß eine Böschungsbefestigung mit neuerungsgemäßen Böschungssteinen bereits
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• a
vor Aufführen der Böschung bis zu einer gewissen Höhe erstellt werden kann, wobei jeweils nach Verlegen einer
Lage von Böschungssteinen diese mit Erdreich aufgefüllt werden. Im Rahmen der vorliegenden Neuerung aber ist es
von Vorteil, daß der neuerungsgemäße Böschungsstein auch
an der Bodenfläche offen ausgebildet ist. Tiefe Wurzeln der Bepflanzung kann somit besonders bei abgetrepptem
Aufbau der Böschungssteine diese durchdringen und sich Im Böschungserdreich verwurzeln. Ferner kann hinter der
Befestigung austretendes Wasser durch die beiderseits offenen Böschungssteine nach außen dringen, so daß die Gefahr
der Hinterspülung einer Böschungsbefestigung bei Verwendung des neuerungsgemäßen Böschungsstein nahezu
völlig ausgeschlossen ist. Im übrigen dient in der Böechung
befindliches Wasser auch zum Bewässern der Bepflan-Eung im neuerungsgemäßen Böschungsstein, so daß beispielsweise
nach Durchführen und Befestigen eines Geländeein-Echnittes selbst in der trockenen Jahreszeit ein Bewässern
der Befestigungsbepflanzung in der Regel nicht notwendig
sein dürfte.
Der unten ebenfalls geöffnete Hohlstein bildet vorzugsweise einen kreisförmigen Rohrabschnitt mit einer gewölbten
Einziehung an einer Stelle. Ls ist somit auch möglich, die neuerungsgemäßen liöschungssteine durch Abtrennen
von einem Rohr herzustellen bzw. dort, wo es notwendig ist, einen böschungsstein geringerer Höhe zu verwenden,
diesen einfach durch Verkürzen eines Standard-Bö-
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»· ··· Il is .
schungssteins herzustellen. Umgekehrt ist es aber auch
•j möglich, zueinander passende Böschungssteine jeweils un-
■ terschiedIicher Höhe herzustellen, etwa um hiermit Gelän-
deuηebenheiten auszugleichen. Im übrigen kann der neuerungsgemäße
Böschungsstein auch mit der Unterseite nach oben verlegt werden, wodurch sich der Zeitaufwand beim
Verlegen in bemerkenswertem Maße verringert=
Der neuerungsgemäße Böschungsstein ist insbesondere dafür
vorgesehen, im abgetreppten Aufbau derart verlegt zu werden, daß der Stein einer Lage gegenüber dem der nächsten
Lage um eine halbe Steinbreite versetzt ist. 1Jm das Verlegen
zu erleichtern, können daher vorteilhafterweise die Kanten von Ober- und/oder Lnterfläche Auflagen aufweisen,
die zum Stein der nächsten Lage derart passen, daß dieser mühelos an der vorgelegten Stelle verlegt werden kann. Ls
ist überdies möglich, und in besonderen irällen von Vorteil, an den Auflagen entsprechende Aussparungen vorzusehen, in
die der nächsthöhere Stein derart paßt, daß er zwangsläufig nur an der richtigen Stelle verlegt werden kann.
Die besondere Form des ηeuerungsgemäßen böschungssttins
hat überdies den Vorteil, daß sie ein bequemes Stapeln desselben ermöglicht, da ein Stapel aufeinandergescnichteter
Steine in mehreren Positionen an andere Stapel angesetzt werden kann, wodurch Lagerung und Transport vereinfacht
und verbilligt werden. Dadurch, daß die Stapel auch so aneinandergesetz.t werden können, daß der eine
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Stapel mit seiner zylindrischen Rundung in die zylind- I
rische Einziehung des anderen Stapels eingreift, wird \
I ein guter Zusammenhalt der Stapel untereinander erzielt, I so daß diese auch bei großer Hohe nicht umstürzen können, i;
wodurch Lagerung und Transport vereinfacht, gesichert > und rationalisiert werden können. \
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung weist t,
I der Hohlkörper eine im wesentlichen gleiche Wandstärke 4
auf. Hierdurch wird bei der Herstellung des Böschungs- (*
steins in vorteilhafter Weise der Rißbildung und dem *"'
Verzug beim Abbinden des Gußmaterials, aus dem der Stein |
hergestellt ist, v-orgebeugt. f
Der neuerungsgemäße Böschungsstein kann grundsätzlich
aus jedem geeigneten Material hergestellt werden. Gemäß |
einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Neuerung ξ
ist es von Vorteil, daß der Stein aus Beton oder Leicht- |;
% beton besteht. Beton nimmt sehr hohe Druckkräfte auf, |
so daß der neuerungsgemäße Böschungsstein trotz dünner |,
Wandungen imstande ist, die Last .einer Böschungsbef^sti— ||
f vjung aufzunehmen und weiterzaleiten, ohne daß das vom
böschungsstein eingeschlossene Lrdreich eine Last aufnehmen
müßte; es wird somit üLertlüssig, aa- Erdreich
in den BoschL.ngsst.ein einzustampfen, was bei Verwendung
eines weniger festen Materials sonst erforderlich wäre.
in den BoschL.ngsst.ein einzustampfen, was bei Verwendung
eines weniger festen Materials sonst erforderlich wäre.
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- 10 -
Es ist ferner von Vorteil, im Beton gewichtserleichternde Zuschlagstoffe vorzusehen, wie beispielsweise Bims, wodurch
nicht nur das Gewicht des neuerungsgemäßen Böschungs«*
eteins herabgesetzt wird, sondern auch dessen Porenvolumen Vergrößert wird, so dsiß er saugfähig und wasserdurchlässig
Ifird und somit aufgrund seines Wandmaterials die Wasser-(cegulierung
an der Böschungsbefestigung noch mit unter-Itützt.
Besonders von Vorteil ist es, künstlich geblähte Zuschlagstoffe,
wie beispielsweise Blähschiefer zu verwenden, durch die das Porenvolumen des Wandmaterials des neuerungs-
^emäßen Böschungssteins erhöht wird, bei gleichzeitig hohec
festigkeit des Betons« Der hochwertige Blähschief er-Leicht-f
beton sichert eine hohe Beständigkeit der neuerungsgemäßen Elemente gegen mechanische Beanspruchung und Frost. Das
Im Drehrohr-Ofen bei 1200° C gebrannte Blähschiefer-Korn 1st an der Oberfläche mit einer dichten und festen Sinter-|
haut umschlossen, die Grundlage für seine hohe Festigkeit und Beständigkeit ist« Der Porengehalt des Blähschiefer-Kornes
sorgt für die niedrige Rohdichte des Betons und damit für das leichte Gewicht der neuerungsgemäßen Formelemente,
die bequem von einer Person von Hand verlegt werden können.
Ein weiterer Vorteil des neuerungsgeraäJßen Böschungssteins |
besteht auch darin, daß derselbe genügend Platz für die
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- 10a Bildung gesunden Wurzelwerks bietet.
Weiterhin ist vorteilhaft, daß die aus neuerungsgemäßen Steinen befestigten Böschungen wie eine Treppe sicher
bestiegen werden können, so daß die Pflanzen bei der pflege geschont werden. Da die Böschung wie eine Treppe
bestiegen werden kann, erweisen sich auch die Pflegearbeiten als weniger anstrengend.
tie aus neuerungsgemäßen Steinen befestigte Böschung
Vermeidet in vorteilhafter Weise bei steilen Hängen den
Nachteil, daß das Oberflächenwasser zu schnell abgeführt Wird, so daß das Wasser tiefer liegendes Wurzelwerk nicht
(Erreichen kann. Sie sorgt vielmehr dafür, daß das Wasser ausreichend Zeit zum Einsickern hat.
Die Neuerung ist anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch
in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
Il III
Fig. 1 -
Fig. 2 Fig. 3 Fig. 4 -
- 11 -
einen neuerungsgemäßen Böschungsstein in der Draufsicht,
einen Querschnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Böschungsstein gemäß Linie
II-II in Fig. 1,
eine Böschungsbefestigung mittels neuerungsgemäßen Böschungssteinen im Aufriß
und
die uraufsicht auf eine aus neuerungsgemäßen Böschungssteinen aufgeschichtete,
sich in ihrer Richtu <■« ändernden Böschungsbefestigung.
Der in * ig. 1 in Draufsicht abgebildete neuerungsgemäße
Böschungsstein stellt einen an seiner Deck- und Bodenfläche 1 bzw. 2 offenen, ringförmigen Hohlkörper dar.
Seine Seitenflächen sind zu einer umlaufenden Zylinder-Mantelfläche
3 zusammengefaßt, deren Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche 1 und 2 verläuft. In einem bestimm-
bfcten Bereich/sitzt die Zylinder-Mantelfläche 3 des Steins
eine zur Stein-Innenseite hin gewölbte Einbuchtung oder Einziehung 4. Die Einziehung 4 besitzt die Form eines
Teils eines Zylinder-Mantels, dessen Achse senkrecht zur Deck- und codenilache 1 und 2 des oceins ν irläuft, uer
ζ. 3.
Stein weist eine Wandung 5 aus leichtbeton auf, eier/.;läh-
schiefer als Zuschlagstoff enthalten kann.Die Wandung 5 bedie
sitzt
im wesentlichen/gleiche Wanastärke. -er Stein weist an
seiner breitesten Stelle, gemessen von der seitlichen
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r ■ ··t ft t( f
- 12 -
Stein-Außenfläche zu der gegenüberliegenden seitlichen
Stein—Außenfläche, einen Durchmesser von vorzugsweise
ca. 50 cm auf. Die Einziehung 4 in der Steinwandung ist kreisbogenförmig zur Steininnenseite gekrümmt und weist
vorzugsweise einen Krümmungshalbmesser von beispielsweise etwa 25 cm auf.
Fig« 2 zeigt den Vertikaischnitt durch den in Fig. l
dargestellten Stein mit blick von innen gegen die Einziehung 4. Alle Wandungen 5 des Steins weisen aie gleiche
Höhe von beispielsweise etwa 24,5 cm auf. Der neuerungsgemäße Stein ist geformt wie ein Rohrabschnitt, wenn man
von der Einziehung 4 oder der Einbuchtung absieht. An seiner Deck- und Bodenfläche 1 unJ 2 isL der STiein offen.
Aufgrund der Abmessungen und bei Herstellung aus Leichtbeton erhält der Böschungsstein ein Gewicht von etwa 25 kg,
wordurch er bequem durch einen Arbeiter handhabbar ist.
In Fig. 3 ist schematisch eine Böschung 6 im Schnitt dargestellt,
deren Vorderseite bis zur Höhe der Böschungskrone 7 mit abgetreppt verlegten neuerungsgeniäßen böschungssteinen
befestigt ist. Die Böschungssteine sind versetzt übereinander angeordnet, wouei deren Einziehungen
4 jeweils parallel zur böschung 6 angeordnet sind, ba die Bodenilache 2 eines Steint gegenüber der Deck!lache
1 des darunter angeordneten Steines um etwa 1/3 der Steinlänge böschungsseitig versetzt ist, liegt bei jedem Stein
eine Höhlung 8 zutage, die nach Verlegen des Steins mit
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- 13 Erdreich aufgefüllt und bepflanzt wird.
In Fig. 4 ist ein Ausschnitt einer mit neuerungsgemäßen
Steinen befestigten, in einer Krümmung verlaufenden Böschung 9 in Draufsicht dargestellt. Die Böschung 9 wird
an ihrem Rand durch eine erste Steinreihe 10 begrenzt, die hangseitig und hangparallel versetzt, auf einer Unterreihe
11 von neuerungsgemäßen Böschungssteinen verlegt
ist. Die Richtungsänderung der jeweiligen Steinreihe 10 bzw. 11 wird in einfacher Weise durch Verdrehen
eines Steins 12 bzw. 13 erzielt, derart, daß die Einbuchtung oder Einziehung 4 des Steins in die gewünschte
Richtung v/eist. Der an die so angeordnete Einziehung 4 anschließende Nachbarstein nimmt bereits die gewünschte
Richtung ein.
infolge der besonderen Ausgestaltung des neuerungsgemäßen Böschungssteins ist es möglich, die Steine sowohl
in beliebig gekrümmter Linie als auch geradeaus zu verlegen. Der neuerungsgernäße Böschungsstein ist somit in
der Lage, auch wiederholte hichtungsänderungei« von Böschungen
mitzumachen und trägt so su einer ununterbrochenen Befestigung derselben bei, wobei zur weiteren Befectiyung
der Böschung der sich ansiedelnde bewuchs dient. Darüber hinaus besitzt der neuerungsgemäße Böschungsstein
ein ästhetisch ansprechendes Äußeres. Bei Kombination mehrerer der neuerungsgemäßen Steine zu einer Böschungsbefestigung ergibt sich darüber hinaus ein besonders an-
>■■ 3 * 3 i 3 33
- 14 -
sprechender spielerischer Effekt.
Schutzansprüche:
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Claims (5)
1.) Böschungsstein mit einer Deckfläche und einer hierzu
parallelen Bodenfläche in Form eines an der Deck- and Bc--
denflache offenen Hohlkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß
er als Seitenfläche eine Zylinder-Mantelfläche (3) besitzt,
deren Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche (1 und 2) verläuft, und daß die Zylinder-Mantelflache (3) des Steins
«ine zur Stein-Innenseite hin gewölbte Einziehung (4) auf-
r- weist.
2.) Böschungsstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zur Stein-Innenseite hin gewölbte Einziehung (4) als Teil einer zylindrischen Mantelfläche ausgebildet
ist, deren Achse senkrecht zur Deck- und Bodenfläche (1 und 2) des Steins verläuft.
3.) Böschungsstein nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Stein-Innenseite hin gewölbte
Einziehung (4) und die zylindrische Mantelfläche (3) des Steins mit gleichem Krümmungsradius ausgebildet sind,
derart, daß der Stein mit seiner zylindrischen Seitenfläche (3) nach Anlegen in die Einziehung (4) eines benachbarten
Steins paßt.
4.) boschungsstein nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hohlkörper eine im wesentlichen gleiche Wandstärke (5) besitzt.
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re f β · * ·
5.) Böschungsstein nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Beton oder Leichtbeton besteht.
7825831 2112.78
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE7825831 | 1978-08-31 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7825831U1 true DE7825831U1 (de) | 1978-12-21 |
Family
ID=6694669
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19787825831D Expired DE7825831U1 (de) | 1978-08-31 | 1978-08-31 | Böschungsstein |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE7825831U1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3231000A1 (de) * | 1982-08-20 | 1984-02-23 | Bernhard 5470 Andernach Ehl | Betonring zur bildung von terrassen und mauern |
DE102017011331A1 (de) | 2017-05-22 | 2018-11-22 | Torsten Müller | Formstein zur Errichtung von Mauern und Gebäuden |
-
1978
- 1978-08-31 DE DE19787825831D patent/DE7825831U1/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3231000A1 (de) * | 1982-08-20 | 1984-02-23 | Bernhard 5470 Andernach Ehl | Betonring zur bildung von terrassen und mauern |
DE102017011331A1 (de) | 2017-05-22 | 2018-11-22 | Torsten Müller | Formstein zur Errichtung von Mauern und Gebäuden |
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