DE767599C - Verfahren zur Richtungsbestimmung - Google Patents
Verfahren zur RichtungsbestimmungInfo
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- DE767599C DE767599C DET55967D DET0055967D DE767599C DE 767599 C DE767599 C DE 767599C DE T55967 D DET55967 D DE T55967D DE T0055967 D DET0055967 D DE T0055967D DE 767599 C DE767599 C DE 767599C
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- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q25/00—Antennas or antenna systems providing at least two radiating patterns
- H01Q25/02—Antennas or antenna systems providing at least two radiating patterns providing sum and difference patterns
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01S—RADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
- G01S1/00—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
- G01S1/02—Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
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Description
- Verfahren zur Richtungsbestimmung Zusatz zum Patent 767 354 Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Richtungsbestimmung mittels eines rotierenden Funkfeuers, das in Abhängigkeit vom jeweiligen Azimut bestimmte Kennzeichen aussendet. Am Empfangsort werden sowohl der Feldstärkeverlauf der rotierenden Strahlung als auch die die durchlaufenden Winkelgrade der rotierenden Strahlung kontinuierlich markierenden Kennzeichen ihrem Wert entsprechend direkt übereinander aufgeschrieben.
- Im Hauptpatent wurde bereits der Vorschlag gemacht, zur Kennzeichnung des jeweils durchlaufenen Azimuts der Richtstrahlung (Leitstrahldiagramm) bzw. der Nullstelle dieser Strahlung einen zweiten Sender und ein zweites, mit dem zur Erzeugung des Leitstrahles vorhandenes synchron rotierendes Antennensystem vorzusehen, dessen Strahlungsmaximum mit dem Minimum des Leitstrahldiagramms zusammenfällt (Kennzeichendiagrarum).
- Da es- auf der Empfangsseite erforderlich ist, eine Regelung der Empffndlichkeit des Empfängers vorzunehmen, die Feldstärke ist ja in Abhängigkeit von der Entfernung des Senders verschieden groß, so müssen die Richtantennensysfeme, die zur Erzeugung des Leitstrahl- und des Wennzeichendiagramms dienen, Strahlungen von bestimmtem Diagrammverlauf erzeugen, um eine einwandfreie, automatisch wirkende Regelung zu gewährleisten. Wie bereits in dem älteren Patent 67 534 angegeben. ist es zu einer solchen Regelung erforderlich, daß das Rennzeicheudiagramm eine größere Breite besitzt, d. h. einen größeren Strahlungssektor ausfüllt, als das Leitstrahldiagramm. Dieser Fall ist in Abb. I, in der die Feldstärkewerte E über den Winkelgraden co aufgetragen sind, dargestellt. Das Leitstrahldiagramm besteht aus den beiden Hauptzipfeln a und b und den anschließenden Nebenzipfeln d und e sowie etwaigen weiteren Nebenstrahlungen. Das IÇennzeichendiagramm ist mit c bezeichnet.
- Um zur Regelung des Empfängers die ersten Nebenzipfel d bzw. e des Leitstrahldiagramms ausnutzen zu können, ist es erforderlich, daß das Kennzeichendiagramm, das, wie bereits erwähnt, eine größere Breite besitzen muß als das Leitstrahldiagramm, nach Möglichkeit keine Nebenzipfel aufweist, d. h. die Strahlungsamplitude soll vom Maximum aus allmählich bis auf einen Wert Null ständig abnehmen.
- Aus dieser Erkenntnis sieht die Erfindung ein Richtantennensystem vor, das die beiden obengenannten Bedingungen, nämlich die erforderliche Breite des Kennzeicbendiagramms bei hinreichender Strablungskonzentration einerseits und die Zipfelfreiheit dieses Diagramms andererseits, erfüllt. Ein solches Richtantennensystem ist bereits an anderer Stelle vorgeschlagen und besteht aus einer Strahleranordnung, die sich vor einem ebenen Metallspiegel befindet, wobei dieser Metallspiegel durch metallische Seitenplatten begrenzt ist, die unter einem stumpfen Winkel an die Spiegelwände angesetzt sind. Ein zweckmäßiger Winkel zu wischen Spiegelwand und Seitenplatten beträgt etwa 1200. Versuche haben gezeigt, daß dieses Strahlergebilde die oben gestellten Forderungen in idealer Weise erfüllt, so daß man tatsächlich einen Strahlungsverlauf erhält, wie er in Abb. I, gemäß c dargestellt ist.
- In Abb. 2 sind die beiden Richtantennensysteme dargestellt, von denen das obere, mit I bezeichnete, zur Erzeugung des Kennzeichendiagramms, das untere, mit II bezeichnete, zur Erzeugung des Leitstrahldiagramms dient. Das llichtantennensystem zur Erzeugung der Kennzeichenstrahlung besteht aus dem ebenen Metalispiegel t und zugehörigen Seitenplatten g. Im Innern dieses Spiegels befinden sich drei etwa eine Wellenlänge s») lange Strahler, die einen gegenseitigen Abstand von etwa i/2 besitzen. Diese Strahler werden in der üblichen Weise gespeist. Die Dimensionen des Reflektors sind derart, daß das durch seine äußerste tmranduiig gebildete Rechteck die votl den Einzeldipolen eingenommene Fläche allseitig um etwa ;./ überragt. In Abb. 2 ist außerdem das zur Erzeugung des Leitstrahldiagramms erforderliche AntennensystemII dargestellt.
- Es besteht aus zwei gegenphasig gespeisten Strahlergruppen. Die Teile ii und k deuten eine Tragkonstruktion für die Dipole an. in Abb. 3 ist eine Draufsicht des in Abb. 2 dargestellten Systems gezeichnet. Aus Abb. 3 geht gleichzeitig hervor, daß man an Stelle eines aus .NIetallblech bestehenden Reflektors für das System I ein Reflektorsystem aus Drahtgeflecht verwenden kann.
- PATENTANSPR j: CHE 1. Die Anwendung eines Richtstrahlers, dessen Reflektor aus einem ebenen Metallspiegel und metallischen Seitenplatten, die unter einem stumpfen Winkel an die Spiegelwand angesetzt sind, besteht, zur tbertragung der Kennzeichen bei dem Verfahren zur Richtungsbestimmung nach Patent 767 354, bei dem am Empfangsort sowohl der Feldstärkeverlauf einer rotierenden Strahlung als auch die die durchlaufenen Winkelgrade der rotierenden Strahlung kontinuierlich markierenden Kennzeichen ihrem Wert entsprechend direkt übereinander aufgeschrieben werden.
Claims (1)
- 2. Richtstrahler nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den metallischen Seitenplatten und dem ebenen Metallspiegel etwa I20° beträgt.3. Richtstrahler nach den Ansprüchen I und 2. dadurch gekennzeichnet, daß sich vor dem Metallspiegel eine aus Einzeldipolen zusammengesetzte Strahleranordnung, insbesondere eine Dreifach-Dipolantenne, befindet.4. Richtstrahler nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das durch die Umrandung des Reflektors gebildete größte Viereck (Rechteck) die von den Einzeldipolen eingenommene Fläche allseitig um etwa eine ViertelwelIenlänge überragt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET55967D DE767599C (de) | 1941-07-31 | 1941-07-31 | Verfahren zur Richtungsbestimmung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET55967D DE767599C (de) | 1941-07-31 | 1941-07-31 | Verfahren zur Richtungsbestimmung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE767599C true DE767599C (de) | 1952-11-24 |
Family
ID=7564557
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DET55967D Expired DE767599C (de) | 1941-07-31 | 1941-07-31 | Verfahren zur Richtungsbestimmung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE767599C (de) |
-
1941
- 1941-07-31 DE DET55967D patent/DE767599C/de not_active Expired
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