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DE767586C - Einrichtung zum Fernanzeigen von Winkelwerten mittels Braunscher Roehren - Google Patents

Einrichtung zum Fernanzeigen von Winkelwerten mittels Braunscher Roehren

Info

Publication number
DE767586C
DE767586C DES129047D DES0129047D DE767586C DE 767586 C DE767586 C DE 767586C DE S129047 D DES129047 D DE S129047D DE S0129047 D DES0129047 D DE S0129047D DE 767586 C DE767586 C DE 767586C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
transformer
control means
voltage
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES129047D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Dr Phil Klauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens APP und Maschinen GmbH filed Critical Siemens APP und Maschinen GmbH
Priority to DES129047D priority Critical patent/DE767586C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE767586C publication Critical patent/DE767586C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/12Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is frequency or phase of AC

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Fernanzeigen von Winkelwerten mittels Braunscher Röhren Bei der Übertragung von Kommandos, Meßwerten od. dgl., die durch einen Winkel oder eine Zeigerstellung wiedergegeben werden können, hat man bereits die Verwendung von Braunschen Röhren zur Anzeige des übertragenen Wertes am Empfangsort vorgeschlagen. Zu diesem Zweck wird durch ein Drehfeld der Elektronenstrahl der Braunschen Röhre zum Umlaufgebracht, und der Leuchtfleck des Elektronenstrahls beschreibt demzufolge auf dem Schirm der Röhre eine geschlossene Bahn, die Zeitlinie genannt wird. Häufig verwendet man ein symmetrisches Drehfeld, so daß die Zeitlinie ein Kreis wsrd. Der zu übertragende Wert wird durch Aussenden eines Wechselfeldes übertragen, welches den Elektronenstrahl für einen Brizchteil des Strählumlaufs quer zur Spurbahn auslenkt, also eine Zacke schreibt. Damit das Zackenbild möglichst lichtstark und deutlich erkennbar auf dem Schirm erscheint, wählt man zweckmäßig die Frequenz des Feldes für die Querablenkung gleich der Frequenz des Drehfeldes für den. Elektronenstrahlumlauf.
  • Durch Verändern der Phasenlage des Qüerablenkfeldes gegenüber der Phase des Drehfeldes läßt sich die Lage des Zackenbildes längs des Umfangs der Zeitlinie verschieben und damit der übertragene Wert verändern. Damit jedoch Eindeutigkeit zwischen der Lage des Zackenbildes und dem Übertragungswert erhalten bleibt, muß dafür Sorge getragen werden, daß die Frequenz und die Phase des Drehfeldes ihren einmal eingestellten Wert beibehalten. Dies kann in einfacher Weise dadurch geschehen, daß eine weitere Zacke als Null- oder Synchronisiermarke gesendet wird, welche stets an einer festgelegten Stelle der Zeitlinie auftreten muß.
  • Dies Verfahren verlangt jedoch, daß die Frequenz des Drehfeldes und der Querablenkfelder zur Erzeugung der Null- und Meßmarke zwangsläufig gleichbleiben, also z. B. derselben Tonfrequenzmaschine entnommen werden. Diese Bedingung läßt sich zwar erfüllen. wenn das Drehfeld und die Ouerablenkfelder von der Geberstation ausgesandt werden.
  • Die Aufrechterhaltung des Isochronismus bereitet jedoch Schwierigkeiten, wenn die Synclironisierung des Elektronenstrahlumlaufs am Empfangsort vorgenommen werden soll, also nur die Querablenkfelder vom Sender nach dem Empfänger übertragen werden. Ist zu Beginn der Übertragung der Isochronismus hergestellt, so bleibt er für eine bestimmte Zeit erhalten, deren Dauer von der Güte der zur Erzeugung des Drehfeldes verwendeten Schwingkreise abhängt. Schließlich wird sich nach einer mehr oder minder langen Zeitspanne die Frequenz des Drebfeldes etwas ändern. Infolgedessen beginnt bei konstant gehaltener Zackenfrequenz das Zackenbild längs der Zeitlinie zu wandern, und zwar bei Erhöhung der Umlauffrequenz des Elektronenstrahls in der einen Richtung, bei Erniedrigung der Frequenz in der entgegengesetzten Richtung.
  • U m die Anzeige des zu übertragenden Wertes eindeutig zu gestalten, muß, wie bereits gesagt, die als Nullmarke gesendete Zacke ständig ihre festgelegte Lage beibehalten. Das erfordert also, daß ein Bedienungsmann ständig die Lage der Nullmarke übermacht und bei Auswanderung der Nullmarke sofort die Frequenz des Drehfeldes im richtigen Sinn von Hand aus nachsteuert. Für das Ablesen der als Meßmarke übertragenen Zacke wird ein zweiter Beobachter erforderlich, sofern man Beobachtungsfehler mit Sicherheit ausschließen will.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, welche die Aufrechterhaltung des Isochronismus zwischen der Frequenz des Drehfeldes und der Frequenz des Querablenkfeldes für die Erzeugung der als Nullmarke geschriebenen Zacke völlig selbsttätig vornimmt, so daß die Bedienung des Empfangs- bzw. Anzeigegeräts erheblich vereinfacht und jede Fehlermöglichkeit bei einer Frequenzregeltng von Hand ausgeschaltet wird, und bezweckt, eine solche Einrichtung zu schaffen, die sich vor den an sich ohne weiteres möglichen anderen Einrichtungen dieser Art durch besondere Einfachheit und Betriebssicherheit auszeichnet. Dieser Zweck wird bei einer solchen Einrichtung dadurch erreicht, daß gemäß der Erfindung vom Geber außer der die Zeigermarke erzeugenden Auslenkfrequenz noch eine die Nullmarke bildende Synchronisierungsfrequenz gesendet wird und daß eine die Nullmnarke abtastende, zweiteilige fotoelektrische Steuereinrichtungvorgesehen und so geschaltet ist, daß die Differenz der von ihr abgeleiteten Ströme nach Verstärkung an einer Modulatorbrücke ein die Frequenzregelinittel beeinflussendes, richtungsabhängiges Maß für die Istlage der Nullmarke zu ihrer Sollage liefert.
  • Die fotoelektrische Einrichtung kann dabei entweder eine Differentialfotozelle sein oder aus zwei Fotozellen bestehen. An sich ist die Verwendung von fotoelektrischen Steuereinrichtungen bei Braunschen Röhren bereits bekannt. Bei diesen bekannten Anordnungen handelt es sich darum, die Zeilen- und die Bildfrequenz bei Fernseheinrichtungen in Übereinstimmung mit der Abtastgeschwindigkeit des Senders zu bringen. Hierzu wird an jedem Zeilen- und Bildende ein Steuerimpuls übertragen. der von außerhalb der Bildebene liegenden Anoden aufgenommen wird und an diese angeschlossene -Neonröhren zur - Zündung bringt. Dadurch werden die Strahlabltnkfelder steuernde Kondensatoren über die Neonröhren entladen, so daß der Zeilen- und Bildwechsel von dem vorherigen Eintreffen eines entsprechenden Steuerimpulses abhängig ist. Eine derartige Anordnung ist aber nicht brauchbar bei einer Einrichtung zum Aufrechterhalten des Isochronismus zwischen der Frequenz des örtlich erzeugten Drehfeldes für den Umlauf des Elektronenstrahls und der Frequenz der als -Nullmarke dienenden zackenförmigen Auslenkung des Elektronenstrahls bei Einrichtungen zum Fernanzeigen von Winkelwerten mittels Braunscher Röhren durch die Lage einer nackenförmigen Auslenkung des auf einer geschlossenen Bahn umlaufenden Elektronenstrahls zur Nullmarke, da noch besondere Vorkehrungen zu treffen sind, damit die Verschiebungen der Nullzacke zu Regelungszwecken ausgenutzt «-erden können und dabei eine genügend hohe Genauigkeit und Betri°bssiclierlieit erreicht wird.
  • Die Erfindung, die diese Aufgabe vorteilhaft löst, wird an Hand zweier Ausführungsbeispiele beschrieben und durch die Zeichnung erläutert. In der letzteren stellt dar: Fig. i das Beispiel einer auf dem Leuchtschirm der Braunschen Röhre wahrnehmbaren Leuchtspur einer kreisförmigen Zeitlinie und Nullmarke, welche durch geeignete radiale Auslenkung des Elektronenstrahls erhalten wird, Fig. 2 die bandförmig verbreiterte Leuchtspur nach Fig. I, welche man erhält, wenn man der Frequenz des Drehfeldes eine höhere, zu ihr nicht harmonische Frequenz überlagert, Fig. 3 eine grundsätzliche Anordnung der fotoelektrischen Überwachungsvorrichtung im Strahlengang des Zackenbildes, Fig. 4 den beispielsweisen Verlauf der beiden Fotozellenströme bei richtiger Lage des zu überwachenden Zackenbildes, Fig. 5 den beispielsweisen Verlauf der beiden Fotozellenströme bei einer Auswanderung des Zackenbildes aus der Sollage in der einen Richtung, Fig. 6 den beispielsweisen Verlauf der beiden Fotozellenströme bei einer Auswanderung des Zackenbildes aus der Sollage in der entgegengesetzten Richtung, Fig.7 ein Ausführungsbeispiel der fotoelektrischen Steuereinrichtung im grundsätzlichen Aufbau, Fig. 8 den beispielsweisen Verlauf der beiden Fotozellenströme bei richtiger Lage des Zackenbildes unter Verwendung eines nachleuchtenden Schirms, Fig. 9 den beispielsweisen Verlauf der beiden Fotozellenströme bei erfolgter Auswanderung des Zackenbildes aus der Sollage in der einen Richtung unter Verwendung eines nachleuchtenden Schirms, Fig. Io den beispielsweisen Verlauf der beiden. Fotozellenströme bei erfolgter Auswanderung des Zackenbildes aus der Sollage in der entgegengesetzten Richtung unter Verwendung eines nachleuchtenden Schirms, Fig. I I ein weiteres Ausführungsbeispiel der fotoelektrischen Steüereinrichtung im grundsätzlichen Aufbau, bei Verwendung eines nachleuchtenden Schirms.
  • Die zur Synchronisierung verwendete Zacke sei der Einfachheit wegen annähernd als eine Rechteckzacke ausgebildet. Die Zeitlinie sei ein Kreis. Auf dem Schirm der Röhre erscheine die Leuchtspur des Elektronenstrahls gemäß dem Bild der Fig. I. Wird der Frequenz des Drehfeldes eine zweite, zu ihr nicht harmonische, höhere Frequenz überlagert, so erscheint die Leuchtspur bandförmig verbreitert, wie in Fig. 2 dargestellt. Das zuletzt genannte Verfahren hat man vorgeschlagen, am die Lage der Zacke auch bei auftretenden atmosphärischen Störimpulsen od. dgl. noch sicher beobachten zu können. Durch die punktiert eingezeichnete Symmetrielinie mm soll die Sollage des Zackenbildes gekennzeichnet sein.
  • Die Frequenz des Drehfeldes für den Elektronenstrahlumlauf sei f1 = Iooo Hz. Die Trägheit des Phosphoreszenzleuchtens des Schirms werde zunächst vernachlässigt. Das Bild der Zacke, welche vorteilhaft mit der gleichen Frequenz, also z1 = f1, auf den Schirm I der Braunschen Röhre geschrieben werde, wird mit Hilfe eines lichtstarken Objektivs 2 auf eine Differentialfotozelle 3 geworfen, wie dies Fig. 3 zeigt. Das Verhältnis von Zackenbreite zum Gesamtumfang des Kreises der Zeitlinie sei I : Io, so daß die einzelne Zacke eine Dauer von 1/1o m/s hat. Sorgt man dafür, daß die Symmetrielinie mm genau auf die Halbierungslinie der Differentialfotozelle fällt, so haben die von den beiden Zellenhälften I, II erhaltenen Ströme beispielsweise den in Fig. 4 gezeigten Verlauf. 3 ist von der Zellenhälfte I, 3' der von der Zellenhälfte II herrührende Strom. Die Zellenströme werden zweckmäßig über Verstärker 4, 4 auf den Steuerungsteil der fotoelektrischen Einrichtung gegeben. Die Frequenz der ZellenstroMimpulse ist gleich der Zackenfrequenz z1. Der Abszissenabstand zwischen zwei punktiert gezeichneten Vertikalen, welche der Symmetrielinie mm. entsprechen, stellt im Zeitmaßstab einen Umlauf des: Elektronenstrahls dar und beträgt also für das gewählte Beispiel i m/s.
  • Ändert sich aus irgendeinem Grunde die Frequenz f des Elektronenstrahlumlaufs, während die Frequenz z der Zackenfolge konstant 21 bleibt, so verschiebt sich die Zacke auf dem Umfang der im Beispielsfall als Kreis geschriebenen Zeitlinie. Wandert die Zacke im Uhrzeigersinn aus der Sollage aus, so wird die Zellenhälfte II länger, die Zellenhälfte I kürzer belichtet. Der Stromverlauf der von den Zellenhälften I, II gelieferten Stromimpulse ist in Fig. 5 dargestellt, und zwar für den Fall, daß die Zacke um die Hälfte, ihrer Breite nach rechts bzw. im Uhrzeigersinn ausgewandert ist.
  • Wandert dagegen die Zacke im umgekehrten Sinn aus der Sollage heraus, so ergibt sich für den Stromverlauf der beiden Zellenströme in entsprechender Weise das: Bild der Fig. 6.
  • Man sieht, daß in dem einen Fall die Stromstöße der Zellenhälfte I, im anderen Fall diejenigen der Zellenhälfte II von längerer Dauer werden. Diese Unsymmetrie wird nun dazu verwendet, um die Frequenz f des Drehfeldes. so zu steuern, daß die Stromzeitintegrale für beide Zellenhälften wieder gleich werden, womit dann tatsächlich derIsochronismus.wiederhergestellt ist.
  • Dabei ist es grundsätzlich gleichgültig, welche der beiden Frequenzen nachgeregelt wird. Es kann: also entweder die Frequenz f des Drehfeldes an die Frequenz z des Querab enkfeldes. angepaßt werden oder auch umgekehrt z an f. Durch eine solche Frequenzangleichung wird zwischen dem Drehfeld und dem Querablenkfeld wieder die ursprüngliche Phasenlage hergestellt, so daß die ausgewanderte Nullzacke an ihre festgelegte Stelle zurückkehrt und somit auch der durch die Lage der Meßzacke wilederzugebende Wert eindeutig wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der zur Steuerung des Frequenzregelmittels erforderlichen Schaltung ist in Fig. 7 wiedergegeben. Die Ströme der Differentialfotozelle D werden durch geeignete Bemessung des Ohnmschen Widerstandes R und der Kapazität C in dieselbe Phasenlage gebracht. Die Schwingkreise L l. C 1 und L2. C, sind auf die geiche Grundfrequenz, welche im Beispielsfall die Umlauffrequenz f des Elektronenstrahls sei abgestimmt, so dar praktisch nur diese Frequenz von den Übertragern L'1 und LU2, auf das Gitter der Verstärkerröhre IV übertragen wird. RR ist der Gitterableitwiderstand dieser Röhre.
  • Im Symmetriefall sind die Spannungen am Gitter dann Null, wennt die Ühertrager so angeschlossen sind, daß die Spannungsvektoren sich in der Phase um I8O° unterscheiden.
  • Wird nun einle Zellenhälfte länger belichtet. so wird die Amplitude der Grundfrequenz in dem zugeordneten Zellenstromkreis zunehmen.
  • Zerlegt man nämlich die Rechteckkurve des Zellenstromimpulses in eine Fouriersche Reihe, so werden die Fourier-Koeffizienten folgendermaßen dargestellt: wobei γ die halbe Breite des Rechtecks und a die Höhe desselben ist. Die Amplitude der Grundfrequenz nimmt also sinusförmig mnit der halben Breite zu; für kleine Änderungen erfolgt die Zunahme linear mit der Breite.
  • Indem Maße, wie sich die Amplituden der beiden Grundfrequenzen in den Zellenstromkreisen unterscheiden, tritt eine Wechselspannung am Gitter der Verstärkerröhre t@ auf. Ihre Phasenlage ist um I8O° verschieden, je nachdem welche Zellenhälfte die längeren Impulse bekommt. Wird nun eine Ringmodulatoranordnung MT mit einer Wechselspannung der Frequenz f durclhgesteuert, so tritt an den Klemmen A, B des Ringmodulators, je nach der Lage des Vektors der Eingangswechselspannung, eine Gleichspannung verschiedener Polarität auf, die zum Steuern eines stromrichtungsempfindlichen Schaltorgans, z. B. eines polarisierten Relais, dient. Mit einem solchen Relais wird über geeignet Schaltmittel an sich bekannter Art die zu überwachende Frequenz, nach der Annahme also die Frequenz f des Drehfeldes, im richtigen Sinn nachgeregelt, z. B. durch Änderung der Motorerregtung einer Tonfrequenzmaschine oder durch Verstimmen eines Schwingkreises. Bei dem weiteren in den Fig. 8 hi i s s i r behandelten Beispiel wird die Umsetzung der verschieden langen t Lichtimpulse auf die Fotozelle in eine Intensitätsgröße unter Zuhilfenahme eines nachleuchtenden Schirms der Braunschen Röhre bewerkstelligt. Das Nachleuchten der Spurlinie des Elektronenstrahls und damit auch der einzelnen Zacke kann durch auf den Leuchtschirm gebrachtes Phosphoreszenzmaterial erreicht werden. Die Umlauffrequenz des Elektronenstrahls betrage wileder f1=IoooHz. Die Zacke wird ebenfalls wieder auf einer Differentialfotozelle abgebildet, wie in Fig.3 gezeigt. Das Verhältnis von Zackenbre2ite zum Gesamtumfang der als Kreis geschriebenen Zeitlinie betrage I : Io. so daß die einzelne Zacke eine Dauer voll 1/'1o m/s hat. Zum Unterschied gegenüber der im ersten Ausführungsbeispiel getroffenen Annahme habe der Phosplioreszenzscliirm eine gewisse Nachleuchtdauer, beispielsweise von etwa I mn/s. dabei sei vorausgesetzt, daß nach I mn/s noch etwa 9oo%o der Lichtintensität vorhanden ist. Phosphore mit derartigen Eigenschaften sind an sich bekannt und im Handel erhältlich.
  • Werden die Fotozelleilströme wileder in Abhängigkeit von der Zeit aufgetragen, so ergibt sich bei symmetrischer Belichtung der Zellenhälftenl ein Stromverlauf nach Fig. 8, bei unsymnmetrischer Belichtung nach den Fig. 9 und Io. je nach dem Sinn der Zackenauswanderung.
  • Bei Verwendung eines nachleuchtenden Schirms wird in den Fotozellen nicht mehr ein mit der Zackenfrequenz pulsierender Strom, sondern ein Gleichstrom erzeugt, dessen Amplitude entsprechend der Nachleuchtcharakteristik des Schirms bis zum Auftreten der nächstfolgenden Zacke abnimmt. Ist die Beliclhttung der Zellenhälften symnetrisch, nimmt also das Zackenbild die Sollage ein, so sind die Ströme in den beiden Zellenstromkreisen deich: sobald Unsynmmetrie in der Belichtung heim Auswandern des Zackenbildes auftritt, wird die Stromstärke der einen Zelle größer, in der anderen kleiner bzw. umgekehrt, und zwar ändert sich die Stromstärke linear mit der Verschiebung des Zackenbildes aus der Sollage.
  • Die bei unsymmetrischer Belichtung verscliie(leiie Stromstärken aufweisenden Fotozellenströnie «-erden zur Steuerung des Frequenzregelmittels ini Sinneiner Zurückführung des Zackenl)flds in die Sollage verwendet. Zu dieseln Zweck sind nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. i i die Zellenströme über Spannungsabfall erzeugende Mittel Ri und R, so gegeneinandergeschaltet. daß je nach der Lage der U nsymmetrie Spannungsabfälle verschiedener Polarität ziviscüen den Klemmen Al rin -1 hl auftreten. Zwecks Verstärkung der Steuergröße wird die Gleichspannung durch den Ringmodulator M zerhackt und einer Zweiröhrenverstärkerschaltung V1, h2 zugeführt. Die einem zweiten Ringmodulator M2, der mit einer Wechselspannung derselben Frequenz wie für Ml durchgesteuert wird, aus dem Ringmodulator M1 zugeführte Wechselspannung hat je nach den an den KlemmenAi, B1 vorhandenen Vorzeichen eine um I86° verschobene Phasenlage, so daß an den Klemmen A2, B2 des zweiten Ringmodulators wiederum eine Gleichspannung verschiedener Polarität, ähnlich wie an den Klemmen A, B in Fig. 7, auftritt. Letztere reicht nach der Verstärkung aus, um mittels an sich bekannter Schaltmittel und Frequenzregelmittel die zu überwachende Frequenz zu steuern. Nach der Annahme war dies die Frequenz f des Drehfeldes für den Elektronenstrahlumlauf.
  • Will man die Zackenfrequenz z überwachen, so müßte den beiden Ringmodulatoren M1, M2 Wechselspannung der Frequenz z statt f zu- geführt werden.
  • An Stelle einer Differentialfotozelle, welche der Einfachheit wegen in dem Ausführungsbeispiel angegeben wurde, lassen sich natürlich zwei lichtempfindliche Zellen verwenden, gegebenenfalls unter Teilung des vom Zackenbild ausgehenden Strahlengangs.
  • Ebenso liegt es im Rahmen des Erfindungsgedankens, die in den Ausführungsbeispielen für die Modulation und Verstärkung der Fotozellenströme verwendeten Einrichtungen durch ähnliche oder gleichwertige zu ersetzen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zur Aufrechterhaltung des Isochronismus zwischen der Frequenz des örtlich erzeugten Drehfeldes für den Umlauf des Elektronenstrahls und der übertragenen Strahlauslenkfrequenz bei Empfangsanordnungen zum Fernanzeigen von Winkelwerten mittels Braunscher Röhren durch die Lage einer nackenförmigen Auslenkung des auf einer geschlossenen Bahn umlaufenden Elektronenstrahls zu einer Nullmarke, dadurch gekennzeichnet, daß vom Geber außer der die Zeigermarke erzeugenden Auslenkfrequenz noch eine die Nullmarke bildende Synchronisierungsfrequenz gesendet wird und daß eine die Nullmarke abtastende, zweiteilige fotoelektrische Steuereinrichtung vorgesehen und so geschaltet ist, daß die Differenz der von ihr abgeleiteten Ströme nach Verstärkung an einer Modulatorbrücke ein die Frequenzregelmittel beeinflussendes; richtungsabhängiges Maß für die Istlage der Nullmarke zu ihrer Sollage liefert.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den beiden Fotozellen bzw. Zellenhälften erzeugten im Rhythmus derZackenfrequenzpulsierenden Fotozellenströme über die Primärwicklung je eines Übertragers so gegeneinandergeschaltet sind, daß sich- auch die das Frequenzregelmittel mittelbar oder unmittelbar steuernden Sekundärspannungen der Übertrager in der Sollage des Zackenbildes aufheben.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die beiden Übertrager verglichenen Fotozellenströme durch phasenverschiebende Mittel in die gleiche Phasenlage gebracht und über Schwingkreise geführt sind, die angenähert auf die zu überwachende Frequenz abgestimmt sind. q..
  4. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Auswandern des Zackenbildes aus der Sollage auf der Sekundärseite der Übertrager auftretende und in ihrer Phase um 18o'°` je nach der Richtung der Auswanderung verschobene Fehlerwechselspannung unmittelbar oder über einen Verstärker dem einen Transformator eines Ringmodulators zugeführt ist, während der zweite Transformator desselben mit einer Wechselspannung der zu überwachenden Frequenz erregt ist, und daß der von der Phasenlage der Fehlerwechselspannung richtungsabhängige Ausgleichstrom des Ringmodulators mittelbar oder unmittelbax das Frequenzregelmittel steuert.
  5. 5. Einrichtung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verwendung eines nachleuchtenden Schirms die bei jeder Querablenkung geschriebene Zacke mit einer gewissen Nachleuchtdauer behaftet ist und daß das Stromstärk enverhältnis der von den beiden Fotozellen bz.w. Zellenhälften gelieferten Gleichströme von der Lage des. Zackenbildes abhängig ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zu vergleichenden Fotozellenströme derartig über Spannungsabfall erzeugende Mittel gegeneinandergeschaltet sind, daß bei einer Auswanderung des. Zackenbildes aus der Solllage ein Ausgleichstrom fließt, dessen Richtung von dem Sinn der Auswanderung des Zackenbildes abhängig ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Auswanderungssinn des Zackenbildes richtungsabhängige Ausgleichstrom einem Ringmodulatorzugeführt ist,dessen Transformator mit einer Wechselspannung der zu überwachenden Frequenz erregt ist, während die von dem zweiten Transformator des Ringmodulators gelieferte, in ihrer Phase um I8o° je nach der Richtung des Ausgleichstroms verschiedene Fehlerspännung unmittelbar oder über einen Verstärker einem zweiten Ringmodulator zugeführt ist, dessen zweiter Transformator ebenfalls mit Wechselspannung der zu überwachenden Frequenz gespeist ist, und daß der richtungsabhängige Brückenstrom des zweiten Ringmodulators zur Steuerung des Frequenzregelmittels dient. B. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung des Frequenzregelmittels ein stromrichtungsempfindliches Schaltorgan, z. B. ein polarisiertes Relais dient. g. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche. dadurch gekennzeichnet, daß als Frequenzregelmittel eine Tonfrequenzmaschine dient, deren Motorerregung veränderbar ist. IO. Einrichtung nach einem der vorhergenhenden Ansprüche I bis 8 dadurch gekennzeichnet. daß als Frequenzregelmittel ein verstimmbarer Schwingkreis dient. Zur Abgrenzung des Erfndungsgzegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 447 3o7: französische Patentschriften Nr. 7426653, 764614; USA.-Patentschrift Nr. 1 865 I9o.
DES129047D 1937-10-07 1937-10-07 Einrichtung zum Fernanzeigen von Winkelwerten mittels Braunscher Roehren Expired DE767586C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE447307C (de) * 1926-01-19 1927-07-22 August Karolus Dr Verfahren zum Synchronisieren bewegter Antriebe fuer Schnell- und Bildtelegraphie
US1865190A (en) * 1929-10-23 1932-06-28 Mason P Erwin Synchronizing system for television apparatus
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DE742665C (de) * 1941-05-16 1943-12-09 Ig Farbenindustrie Ag Trocknende OEle

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