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DE767101C - Kastenkipper - Google Patents

Kastenkipper

Info

Publication number
DE767101C
DE767101C DES130029D DES0130029D DE767101C DE 767101 C DE767101 C DE 767101C DE S130029 D DES130029 D DE S130029D DE S0130029 D DES0130029 D DE S0130029D DE 767101 C DE767101 C DE 767101C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand lever
arm
tilting
pair
box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES130029D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Suderow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES130029D priority Critical patent/DE767101C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE767101C publication Critical patent/DE767101C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D9/00Tipping wagons
    • B61D9/02Tipping wagons characterised by operating means for tipping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

  • Kastenkipper Die Erfindung bezieht sich auf Kastenkipper mit einem kippseitig angeordneten, dem. Kasten abstützenden und in der Ladestellung gestreckten Knickhebelpaar, das mittels Lenker mit dem Gegenarm des auf der hochkippenden Seite gelagerten Handhebels in Verbindung steht, nach dessen Drehung das Knickhebelpaar zum Zwecke des Kippens gebeugt wird.
  • Bei dem, bekanntem: Kastenkippern dieser Art greift der von dem Gegenarm des Handhebels ausgehende Lenker an dem Knickgelenkzapfen an, der das Fußglied und das Kopfglied des Knickhebeipaares verbindet. Hierdurch wird bei der zum Zwecke des Kippens erfolgenden Drehung des Handhebels das Knickhebelpaar nach innen gebeugt. Infolgedessen greift das Kopfglied des Knickhebelpaares; unter Berücksichtigung des unvermeidlichen Bolzenspiels erst nach einer gewissem, Bewegung unter einem verhältnismäßig kleinen Angriffswinkel am Kastenboden an, der während. der weiterem Kippbewegung noch kleiner wird, so daß die Antriebskraft verhältnismäßig groß sein muß und nach kurzer Bewegung des Kastens ein Selbstkippen voraussetzt. In gekippter Stellung ist der Angriffswinkel fast auf null Grad heruntergegangen, und das Kopfglied des Knickhebelpaares befindet sich mit dem Kipplager annähernd in einer Totpunktlage, so daß ein Zurückholen des Kastens vermittels Handhebels nicht mehr oder erst nach Auf-@vendung unverhältnismäßig großer Kräfte möglich ist.
  • Bei dem Gegenstand der Erfindung liegt eine erhebliche Gebrauchsförderung darin, daß das Knickhebelpaar zum Zwecke des Kippgins nach außen gebeugt wind, indem der an den Kurbelarm des Handhebels angeschlossene Lenker an dem Kraftarm des Fußgliedes des Knickhebelpaares angreift und in der Ladestellung zweckmäßig mit dem Kraftarm des Handhebels in an sich bekannter Weise eine Strecklage bildet.
  • Durch die besondere Anordnung des Kraftarmes des Winkelhebels und des Handhebelkraftarmes mit dem Lenker, wobei letztere in den beiden Endstellungen annähernd senkrecht an dem Kraftarm des Winkelhebels angreifen, wird eine Teilung der Handhebelbewegung in eine Abwärts- und Aufwärtsbewegung für jede der beiden Kippbeivegrungen erzielt. Dadurch wird erreicht, daß der Handhebel für die Bedienung aus der BeladestelIung als auch aus der Kippstellung von oben nach unten, unter Ausnutzung des Körpergewichtes des Bedienungsmannes, leicht und ohne Anstrengung bedient werden kann. Infolge des kleineren Schwenkbereiches kann der Handlie:bel länger werden, was eine weitere \,Fergrößerung der Übersetzung bedeutet. Die während des Kipp- und Rückholvorganges erforderlichen Aufwärtsbewegungen des Handhebels erfolgen selbsttätig.
  • Durch die beiden hintereinandergeschalteten Hebelsesteme wird ein wesentlich günstigerer Israftangriff zum Beginn der Kippbewegung und der Rückholbewegung und somit eine größere Übersetzung erzielt. Ferner wird erreicht, daß nicht mir beim Kippen, sondern auch beim Aufrichten des Kastens das Körpergewicht des Bedienungsmannes nutzbar gemacht werden kann, da auch die Rückholbewegung durch einen Druck auf den Handhebel eingeleitet wird.
  • In der Zeichnung ist ein Attsfiilirungsl-->eispiel des neuen Kastenkippers schematisch dargestellt, und zwar zeigt ihn Abb. i in der Beladestellung, Abb.2 in einer Zwischenstellung beim größten Ausschlag des Handhebels bis zur Tiefstellung II, Abb. 3 in der Entladestellung: Der Kastenkipper setzt sich aus seinen beiden Hauptteilen, dem Kasten K und dem Untergestell -T zusammen. Auf der ablIzippenden Seite befindet sieh das Knickliebelpaar a, b, dessen Kopfglied a am Kasten-Boden gelCT1kIg angeschlossen ist, während das Fußglied bin dem Festpunkt I des Untergestells gelagert ist. Das Fußglied bildet or eichzeitig den einen Arm eines Winkelhebels, dessen Gegenarm c durch einen Lenker d mit dem Gegenarm c des Handhebels f verbunden ist.
  • Die Betriebsweise der Einrichtung gemäß der Erfindung ist wie folgt: Wird der Handhebel f aus seiner Grundstellung I bewegt, so wird die ton den Hebeln e und d eingenommene Strecklage ausgelöst und infolge ihrer Kurbelwirkung der @@'inkelheliel b, c um den Festpunkt I kräftig angezogen, wodurch das Kopfglied a des auf der abkippenden Seite mit sich vergrößerndem Angriffs@vinkel x unter doppelter Kurbelwirkung und der damit verbundenen großen Übersetzung den Kasten herunterzieht.
  • Zum Zurückholen des Kastens kann der Handhebel entgegengesetzt bewegt werden, wobei der Winkelhebel durch die Kurbelwirkung des Lenlzerpaares a'. e kräftig zurückgedrückt wird, so daß das Kopfglied a des Knickhebelpaares mit günstigem Kraftangriff den Kasten zurückdrückt.
  • Bei der besonderen Anordnung des Winkelhebels, daß der Gegenarm des Handhebels und der Lenker in beiden Endstellungen annähernd senkrecht am Kraftarm des Winkellieb-els angreifen, wird der Handhebel f von der Grundstellung I bis in die äußerste Tiefstellung II zum Zwecke des Kippgins abwärts bewegt. Da inzwischen infolge des Übergewichtes des Kastens ein Selbstkippen eingetreten ist, -wird der Handhebel in der letzten Phase der Kippbewegung selbsttätig aus der Tiefstellung 1I in die Entladestellung III aufwärts bewegt. Durch die entgegengesetzte Bewegung des Handhebels in der zweiten Hälfte der Kippbewegung des Kastens wird der Bedienungsmann nicht gefährdet, denn die Aufwärtsbewegung geschieht ohne Einwirkung des Bedienungsmannes. Außerdem tritt am #,#'endepunlzt infolge der Kurbelwirkung eine nur langsame Richtungsänderung, also ohne schlagartige Wirkung ein.
  • Die RüekhoIbewegung des Kastens wird im letzteren Fall ebenfalls durch eine Abwärtsbewegung des Handhebels aus der Entladestellung III in die Tiefstellung -I1 eingeleitet und der Handhebel nach erfolgter Richtungsänderungel.enfalls selbsttätig bis in die LadestelIung I angehoben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i. Kastenkipper mit einem kippseitig abstützenden und in der Ladestellung gestreckten Knickhebelpaar, das mittels Lenker mit dem Gegenarm des auf der hochkippenden Selte gelagerten Handhebels in Verbindung stehts nach deissen Drehung das Knickhebelpaar zum Zwecke des Kippens gebeugt wird, dadurch gekennzeichnet, däß der an den Kurbelarm (e) des Handhebels (f) angeschlossene Lenker (d) an dem Kraftarm .des Fußgliedes (c) des Knickhebelpaares (a; b) angreift, wodurch das Knickhebelpaar zum Zwecke des Kippens nach außen gebeugt wird.
  2. 2. Kastenkipper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelarm (e) des! Handhebels (f) und dieLenkerverbindung (d) zum Kraftarm des Fußgliedes (c) in der Beladesbellung in bekannter Weise eine Strecklage bilden.
  3. 3. Kastenkipper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelarm (e) des Handhebels (f) mit der Lenkerverbindung (d) in beiden Endstellungen eine Strecklage bildet und annähernd senkrecht an dem Kraftarm des Fußgliedes (c) angreift.
DES130029D 1937-12-18 1937-12-18 Kastenkipper Expired DE767101C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES130029D DE767101C (de) 1937-12-18 1937-12-18 Kastenkipper

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DES130029D DE767101C (de) 1937-12-18 1937-12-18 Kastenkipper

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE767101C true DE767101C (de) 1952-05-26

Family

ID=7538324

Family Applications (1)

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DES130029D Expired DE767101C (de) 1937-12-18 1937-12-18 Kastenkipper

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