DE76370C - Reifsbrett - Google Patents
ReifsbrettInfo
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- DE76370C DE76370C DENDAT76370D DE76370DA DE76370C DE 76370 C DE76370 C DE 76370C DE NDAT76370 D DENDAT76370 D DE NDAT76370D DE 76370D A DE76370D A DE 76370DA DE 76370 C DE76370 C DE 76370C
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- rail
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- paper
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L5/00—Drawing boards
- B43L5/02—Drawing boards having means for clamping sheets of paper thereto
Landscapes
- Connection Of Plates (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Reißbrett.
Zweck dieser Reifsbrettconstruction ist, alle jene Mängel zu vermeiden, welche das Aufspannen
von Zeichenpapier mittelst Heftzwecken oder mittelst Klebstoffes mit sich führt.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt das
Brett in perspectivischer Ansicht, Fig. 2 einen Schnitt M-N, Fig. 3 einen solchen P-Q und
Fig. 4 jenen R-S.
An der Längskante des Brettes I, II ist eine Flachschiene f, an jener III, IV eine Winkelschiene
g befestigt, welche die Drehzapfen I, III für die Klemmschienen α und b tragen. An
ihrer dem Brett zugewendeten Seite besitzen die Schienen f und g Einkerbungen f1 gl.
Diese Schienen f und g haben eine um so viel geringere Breite bezw. Höhe gegenüber der
Reifsbrettdicke, als die Dicke des horizontalen Flügels al, der winkelförmigen Klemmschienen
α b und die Papierdicke ^ zusammen ausmachen
, so dafs nach erfolgtem Aufspannen, wie aus Fig. 2 und 3 zu ersehen, kein Theil
über die Zwischenfläche hervorragt.
Die winkelförmige Klemmschiene α ist nach innen mit den am Flügel α1, Fig. 2, festsitzenden,
etwas gekrümmten Zähnen α2 besetzt.
Jeder solche Zahn stützt sich mit seinem unteren gekrümmten Theil gegen die Schiene f. Beim
Niederklappen der Klemmschiene α durchbohren diese Zähne zunächst das Zeichenpapier ^ und
halten es so lange fest, bis es von der Schiene a gut gefafst wird, wobei die sich gegen f
stützenden Zähne Λ2 ein Abdrängen der Klemmschiene
nach auswärts verhindern, vielmehr auf dieselbe einen Zug nach innen ausüben.
Was hier von α bezw. f gesagt ist, gilt in entsprechender
Weise auch von b und g, jedoch ist g keine Flach-, sondern eine Winkelschiene.
Der horizontale Schenkel von g dient zur Anbringung einer Schraübenspannvorrichtung,
welche so eingerichtet ist, dafs die Winkelschiene g sowohl nach aufsen gegen die
Klemmschiene b gedrückt, als auch nach innen in der Richtung gegen das Brett gezogen werden
kann, wie durch Fig. 4 dargestellt. Die Winkelschiene g ist zu diesem Zwecke am
Brett mit einer geringen Verschiebbarkeit befestigt und trägt zwei Hülsen q, welche noch
mit Ansätzen ql versehen sind. Jede Schraube e
trä'gt den Bund e1 und den vierkantigen Kopf r, welche derart durch die Schiene g und die
Hülse q gedeckt sind, dafs die Vorderkante des Brettes III, IV eine glatte Fläche ohne irgend
welchen Vorsprung oder Knopf bildet. Am Brett selbst ist ferner die Schraubenmutter s
befestigt. Bei Rechtsdrehung der Schraube e legt sich der Bund e1 gegen die Hülse q und
drängt die Schiene g nach auswärts; bei. Linksdrehung dagegen wird mittelst der an g
angebrachten Klaue ql die Winkelschiene g
nach innen gezogen. Vorstehendes bezieht sich auf die sogen, obere und untere Kante des
Reifsbrettes bezw. des Zeichenpapiers. Für die Befestigung der beiden anderen (rechten und
linken) Kanten dienen einfache, flach aufgelegte Schienen, welche das Papier in eine vertiefte
Rinne des Brettes derart eindrücken, dafs kein Theil der Schienen oder ihrer Befestigung über
die Papierfläche emporragt, trotzdem aber alle
Schrauben von oben her angezogen werden können. Diese Schienen bieten nach oben und
nach der Seite vollkommen glatte Flächen, sind also vollkommen geeignet, als Führung für den
Kopf der Reifsschiene zu dienen.
Die Ausführung dieser Befestigung kann auf zweierlei Art geschehen.
In Fig. ι links und in Fig. 5, 6 und 7 ist die eine Construction, in Fig. 1 rechts und in Fig. 8,
9 und 10 die andere dargestellt.
Im ersten Falle ist c die erwähnte Deckschiene. Dieselbe ist mit hohlen Stutzen t versehen
, welche in Hülsen h genau passen. Letztere sind mittelst versenkter Schrauben seitwärts
an das Brett angeschraubt und in dasselbe eingelassen. Unten besitzt jede Hülse h
einen nach innen vorspringenden Rand und ist mit der durchlaufenden Schiene χ fest verbunden.
Für die zur Befestigung am Brett dienenden Schrauben / enthält jede Hülse längliche
Schlitze, ebenso die Schienen χ für ihre Befestigungsschrauben y. Dadurch wird bewirkt,
dafs das Holz des Reifsbrettes den Einwirkungen der atmosphärischen Zustände folgen
kann, ohne die Festigkeit der Aufspannung zu gefährden.
Jeder Stutzen i, sowie der nach innen vorspringende Rand von h sind im Innern mit
Schraubengängen versehen, in welche die Schraube i von unten her eingeschraubt werden
kann. Vor dem Aufspannen wird i zum Theil herausgeschraubt, die Schiene c auf das — an
den Längsseiten des Brettes mittelst der Klemmschienen α b bereits befestigte — Papier aufgelegt
und die Stellen für die Stutzen t, sowie für später zu berührende Führungsstifte bezeichnet.
Darauf1 werden die Schienen wieder entfernt, die Löcher durchgeschlagen und endlich
die Schienen wieder aufgelegt, wobei sich die Stützen t in die Hülsen h erst einsenken,
bis sie"an die Schraubengänge von i gelangen. Mittelst Einschraubens von i werden dann die
Stutzen fest niedergezogen, wie aus Fig. 5 und 6 ersichtlich.
Die zweite Construction Fig. 1 rechts und Fig. 8, 9 und 10 ist insofern eine andere, als
die Hülsen h unten geschlossen und die Schrauben i als gewöhnliche Stiftschrauben construirt
sind.
Um eine solche Schraube anziehen zu können, mufs ihr Kopf sich gegen die Schiene d oder
einen Theil derselben stemmen; damit aber kein Theil der ganzen Befestigung über die
Zeichenfläche vorstehe, erhält die Schiene d nischenartige Vertiefungen k, welche sich nach
unten als Erhöhungen kundgeben und in die dazu passend ausgenommenen Hülsen h legen.
Diese Construction gestattet auch, die Hülsen h unverrückbar an dem Brett zu befestigen und
der Schiene d schlitzförmige Schraubenlöcher zu geben.
Die untere Verbindungsschiene χ bleibt in diesem Falle weg; dagegen empfiehlt es sich
in diesem Falle, noch nahe den Ecken; des Brettes in demselben leichte Metallhülseri zu
befestigen, in welche Metallstifte, v, welche an der Schiene d befestigt sind, einpassen und derselben beim Niederpressen als Führung dienen.
Claims (3)
1. Die Klemmschiene α bezw. b, versehen mit
einer Reihe federnder Zähne, welche, das Zeichenpapier durchdringend, sich gegen die
Innenseite der Kantenschiene f bezw. g stützen und dadurch ein scharfes Anpressen
der Klemmschiene an das zwischen dieser und der Kantenschiene liegende Papier bewirken.
2. Die zur Regulirung der Papierspannung sowohl durch Herausrücken als Zurückziehen
der Schiene g dienende Schraubenspannvorrichtung Fig. 4.
3. Die mit Stutzen t oder Nischen k versehenen Randschienen c bezw. d, welche mittelst der
sich gegen die Hülsen h stützenden oder mit denselben verschraubten Stiftschrauben
in die am Brett angebrachte, den Rand des Papiers aufnehmende Rinne geprefst werden
und dabei dem Brett geringe Formveränderung gestatten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE76370C true DE76370C (de) |
Family
ID=349266
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT76370D Expired - Lifetime DE76370C (de) | Reifsbrett |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE76370C (de) |
-
0
- DE DENDAT76370D patent/DE76370C/de not_active Expired - Lifetime
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